Posts by Fuhrmann

    Ich hatte gestern Besuch vom Ordnungsamt wegen Pferdeäpfel vor meiner Hofeinfahrt. Um 14 Uhr gesch.. um 15 Uhr standen die Herren das erste mal da. Wegen der Landwirtschaft und der Tierhaltung kann meine liebe und einzige Nachbarin leider nichts sagen,
    aber laut Gemeindeverordnung ist Tierkot auf Gemeindestrassen zu entfernen.


    Das ist der Irrsinn unserer Gesetzgebung und in den Köpfen: Pferdeäpfel müssen weg aber Autoabgase dürfen frei verteilt werden !


    [Blocked Image: http://bilder.feelgreen.de/b/7…nd-pro-jahr-vermutet-.jpg]


    Quote

    47.000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaubbelastung werden in Deutschland pro Jahr vermutet. (Quelle: dpa)


    http://www.feelgreen.de/feinst…chlands/id_72882692/index


    In meiner näheren Umgebung gibt es noch viele kleine Schlachtereien die selbst schlachten. Die Auflagen werden aber immer höher/bescheuerter und es ist alles eine Frage des Investitionsumfangs wie lange noch kostendeckend gearbeitet werden kann.


    Diese ganze Entwicklung scheint mir ganz darauf hinaus zu laufen, dass irgendwann nur noch die Großbetriebe schlachten. Und dann haben wir nix mehr mit regionalen Produkten.
    Ähnlich wie uns dann via TTIP die amerik. Firmen bestimmen, werden uns ein paar große Fleischkonzerne vorgeben was wir essen und wer was produzieren darf.


    Dazu habe ich ein ganz schlechtes Gefühl.

    @ Mikado:


    Im Grunde ist es mir erst mal egal wo jemand ansetzt und versucht unsere Umwelt ein wenig zu schützen. Und ich denke letztendlich ist es egal ob großes oder kleines Projekt. Einem Korb voll Kartoffel ist es wurscht ob kleine Kartoffel drinn sind oder große, es bleibt ein Korb voll Kartoffel. Wenn man Erbsen zählen will, dann könnte man sogar sagen, dass im Korb mit dem kleinen Kartoffel mehr Kartoffel drinn ist als in dem mit den großen.
    Was ich sagen will: die Menge machts.


    Und wo, wenn nicht in einem Forum, dass sich das Arbeiten mit Pferden auf die Fahne geschrieben hat, sollte man andere motivieren mit ihren Pferden zu arbeiten. Selbst wenn für den Sonntagsausflug das Pferd statt dem Auto genutzt wird finde ich das schon super gut. Es wird meine Intension bleiben für die sinnvollste Pferdenutzung, das Arbeiten, zu werben.
    Heute der Sonntagsausflug, morgen die Heuballen und übermorgen der Selbstversorgergarten.....warum nicht ?


    @ Sanhestar: Du hast eine PN !


    @ KleinesLottchen, yep ich gebe dir recht. Und wer zahlts ? Die Natur !

    @ Mikado


    Eines löst vor allem die Probleme NICHT, wenn ich so handele dass die anderen was tun sollen, weil die ja viel schlimmer sind als ich. Wenn das alle so machen, dann gibt es keine Verbesserung.


    Mit Pferden arbeiten kann ich tun, ich selbst, und auf die Produkte der Industirie immer mehr verzichten. Nicht ganz, aber reduzieren. Vlt. auf ein verträgliches Maß !


    Wenn ich zwei Menschen dazu bewgen kann anderes zu handeln, und diese zwei wiederum je zwei Menschen inspirieren, Und diese vier dann wieder je zwei...... wie war das noch mit dem Reiskorn auf dem Schachbrett `?

    Der Autor des Bildes hat leider keine näheren Angaben zu dem Bild gemacht. Nur dass der rechts ein Percheron ist.
    Ich vermute auch, dass es ein Jungpferd ist und so die ersten Flausen rausläuft.
    Die vier anderen sind wohl Belgians ( Vlaams Pard - Flämische Pferde)
    Wobei die beiden linken schon in die Richtung American Cream tendieren.


    Mir hat das Bild einfach gut gefallen , darum habe ich es hier verlinkt. Es wirkt harmonisch.
    Für mich aber total ungewohnt ist die Leinenführung, aber wenn es funktioniert, warum nicht.

    Wer spielerisch den Boden kennen lernen will dem sei die Bodenreise der Schweizer empfohlen.


    Auch die Fraktion der Erdschotter- und Erd - Knollenschlagproduzenten sei die "Reise" an Herz gelegt, Er zeigt, dass man mit dem Bagger oder Tiefenlockerer zwar die Staunäusse (=Symptom) beseitigen kann aber keineswegs einen gesunden Boden schaffen kann ( = Bodenfruchbarkeit) !

    Dreispännig auf Straßen und Wegen:
    Die Wege sind bei uns breit genug um mit 3en zu fahren. Die Äußeren laufen in der jeweiligen Spur, der in der Mitte eben in der Mitte *lach* !


    Auf den Straßen konnte ich beobachten, dass die Autofahrer vorsichtiger vorbeifahren. Es scheint als hätten sie vor 3quer doch mehr Respekt.


    Bei meinen Vorderwagen kann ich die Deichsel leicht versetzen. An den traditionellen Ackerwagen ist das schon ein wenig mehr Aufwand.
    Fährt jemand 3quer am Ackerwagen ?
    Wie hat er das mit der Deichsel gelöst ?
    Hat jemand Erfahrung mit eine 3er Wage und aussermittiger Aufhängung ?


    Nach den ersten Arbeiten mit 3 konnte ich die Motivation der Amischen noch mal besser verstehen, mehr Pferde quer anzuspannen. Amische es durch die arrondierten Höfe einfacher auf ihre Flächen zu kommen.


    Hat schon jemand die Erfahrung gemacht, bei bestimmten Arbeiten wieder auf 2 Pferde zu gehen, weil es so besser geht ?

    Kirsten: mit Deiner Anspannung habe ich keine Erfahrung, ich hoffe es kommen noch welche die das gut kennen und dir antworten können.


    Andreas: was für eine Fläche hat die Schleppe und wie lange braucht ihr für die 5 ha ?


    Reuschelhof: hast du schon mal das Kumt mit der doppelten Aufhaltekette beobachtet ? Gibt es einen Unterschied zum 2 Spänner ?


    Harald: Warum kommst du mit 2,55 nicht hin ? Sind deine Ortscheite zu breit ? Oder haben Deine Mädels eine so große Oberweite ?


    Thomas: in meinem FN Lehrgang wurde damals gesagt ein 4 (2+2) Spänner und ein 3 Spänner quer bringen die gleiche Leistung.
    Das hat aber sicher auch was mit der Anpannungsart zu tun. Wenn man ggf. über die Rollenbracke anspannt, dann sieht das wieder anders aus.


    Dann gibt es die Teamverluste, darüber hat Paul Schmitt mal ausführlich geschrieben.


    Wobei ich aus der ersten Erfahrung sagen muss, in dem Moment in dem ich die Last von 2 Pferden auf 3 Pferde verteilt habe, sind die Pferde weniger an die Leistungsgrenze gekommen bzw. konnte ich viel länger Arbeiten. Auch war ich um einiges schneller weil die Pferde weniger ermüdeten. So als These sage ich, das 3. Pferd hat mehr an Tagesleistung gebracht als etwa eine größere Arbeitsbreite der Maschine. Das werden wir aber nächstes Jahr mal messen.

    Dem Gardist wünsche ich im jetzigen neuen Jahr die grandiose Begegnung mit einem sehr guten Gespann Arbeitspferde. Mögen die ihn so begeistern, dass er nur noch widerwillig die Griffe der Arbeitsgeräte aus der Hand legt und uns viel über seine Erfahrungen hier in Wort und Bild berichtet.


    Allen anderen Foris wünsche ich ein Megageiles Jahr 2015, Gesundheit von Mensch und Tier und mögen viele euerer Träume Realität werden.