Posts by Kutscher

    Sonntag in Paradise, Lancaster County, Pennsylvania
    Am Sonntagnachmittag herrscht auf den Straßen viel Betrieb, da die Familien vom Gottesdienst nach Hause fahren und die Jugendlichen zu ihren Jugendgruppen aufbrechen.

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    Vollmetallräder waren in Nordamerika etwa zwischen 1850 und 1870 häufig bei Lastkarren, Brauereiwagen, Kohletransporten und ähnlichen Diensten im Einsatz. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren sie im urbanen Güterverkehr weit verbreitet. In der Landwirtschaft setzten sie sich jedoch erst später durch. Zwischen 1900 und 1910 waren beide Bauformen – Holzräder mit Eisenreifen und Vollmetallräder – gleich stark verbreitet. Danach nahmen die Metallräder aufgrund der aufkommenden Landmaschinen zu.

    Gut, das beantwortet jetzt die Frage, inwieweit er historisch ist.

    Der Wagon ist interessant; entweder ist es ein Neubau, doch es scheint eher historisch zu sein. Ich kenne mich mit amerikanischer Wagongeschichte nicht aus, und ich kenne die Geschichte dieses Wagons nicht. Er ist eher für befestigte Straßen gebaut, vermutlich für nahen Stadtverkehr oder gar städtischen Einsatz. Ein Arbeitswagen halt.

    Das sieht dann so aus: Es gibt allerdings Gegenden, in denen die Bündel von Hand auf den Wagen geladen werden.

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    Janker vielen Dank für deinen Beitrag. Wenn man den Themenbeginn richtig deutet, paßt er jedoch nicht zum Thema, denn hier geht es um alte Schmuckstücke, also um historische Kutschen und Wagen. Die Kutsche, die du beschreibst, gehört vom Aussehen her nicht in diese Kategorie. Und was das Alter angeht: Natürlich werden auch heute hin und wieder in Anführungszeichen „alte Schmuckstücke“ neu gebaut, und freilich fallen diese dann zu dem was der Themanstart verfolgt.

    Spannendes Thema – alte Kutschen und Wagen haben es wirklich verdient, nicht einfach in irgendeiner Ecke zu verstauben. Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, worüber in diesem Thema genau diskutiert werden soll, beziehungsweise in welche Richtung Du anstoßen möchtest:

    Ist gemeint

    • praktische Ideen, wie man die Wagen wieder einspannt (zum Beispiel Ausfahrten, touristische Fahrten, historische Veranstaltungen),

    oder

    • Vorschläge zur Restaurierung und Erhaltung der historischen Substanz, damit Holz, Lack und Beschläge nicht verfallen,

    oder

    • ganz allgemein Anregungen, wie man diese alten Schmuckstücke sinnvoll in das heutige Leben einbindet, statt sie nur als Dekoration hinzustellen?

    Ich persönlich finde es wichtig, daß die Wagen nicht nur angeschaut, sondern wirklich benutzt werden.

    Nachbarn kommen zusammen, um die Ernte auf dem Milchviehbetrieb eines Nachbarn einzufahren. Sechs Pferdegespanne und ihre Besitzer ernten Mais für Silage.

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    Anhand von Aufzeichnungen weiß ich, daß es in der Schweiz aufgrund einer gesunden Konkurrenz unter den Brauereigespannen in den späten achtziger und frühen neunziger Jahren einen hohen Standard pflegten. Das Achenbachsystem war seinerzeit Standard.

    Die Mehrspänner mußten sich in den engen Gassen und im dichten Stadtverkehr bewähren. Wie es heute um Feldschlösschen bestellt ist, weiß ich nicht. Vor einigen Jahren sah ich ein Video des Gespannes und war nicht sonderlich begeistert von der Art, wie gefahren wurde.

    Einer der Hauptgründe ist von Der Gutachter in seinem letzten Satz bereits verraten worden. Dazu kommt, viele der Fuhrleute früher, also vor 45, lernten das mehrspännig Fahren bei jenen, über die man in Deutschland nicht sagen darf, was sie sind – und dort wurden die Geschütze ohne Mitteldeichsel gefahren.

    Ob noch eine der Brauereien in München ein Pferd besitzt, ist mir nicht bekannt. Die letzte, von der man weiß, daß sie noch welche hatte, war Spaten. Aber auch diese wurden vor zirka zwanzig Jahren vom Brauereigelände aufs Abstellgleis verbannt. Die Gespanne stehen unter Vertrag, sind angemietet, und was in diesen Verträgen steht, ist nicht öffentlich. Allen Roßerer:innen, die die Gespanne beim Oktoberfest in der Stadt aus der Nähe sehen, müssen die Haare zu Berge stehen. Es ist einfach schlimm, was da unter „Tradition“ verkauft wird – vom Gebiß über die Leinenführung bis zum Hufbeschlag: Man kann es einfach nicht verstehen. Es ist freilich mehr ein Treiben auf gut Glück, aber kein Fahren. Aber wehe, man spricht sie darauf an – dann bekommt man nur Ausreden, und sie werden schon Mal aggressiv.

    Zur Mitteldeichsel: Ohne Mitteldeichsel bekommt man keine Stabilität hin, die gerade im Stadtverkehr und bei Wendungen im Verkehr wichtig ist. Gut, dazu müßte man auch nach Achenbach fahren, aber das ist so weit weg von München und Bayern – da fährt keiner hin. Mir scheint, die Fuhrleute haben auch gar keinen Fuhrmannsstolz. Hätten sie ihn, sie würden anders fahren. Mir scheint überhaupt, der Beruf sei im süddeutschen Raum ausgestorben.

    2025 war das Heujahr. Ein ganzes Jahr lang wird sich das Projekt mit allen Aspekten der traditionellen Heuproduktion und -lagerung in Vergangenheit und Gegenwart befassen.

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    Hab das ja auch schon oft von Hand gemacht, aber wir haben es tiefer gesägt

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    Es handelt sich wohl um einen Transkriptionsfehler aus dem Film, aus dem der englische Originaltext zusammengefaßt ist; die deutsche Übersetzung gibt diesen wieder. Ich vermute, mit „General Buluga“ ist Generalfeldmarschall Günther von Kluge gemeint, unter dessen Oberkommando Boeselager diente.

    Kluge wurde zum 1. August 1936 zum General der Artillerie ernannt. Am 19. Juli 1940 zum Generalfeldmarschall.

    Da kann ich nur sagen: Die Waffen nieder!