Posts by Kasparow

    Ich kann das Video nicht gescheit sehen , also keine flüssigen Bilder .

    Was ich sehe ist ein Ponygespann das von einem Schleppergespann überholt wird , das Ganze auf einer verkehrsarmen Straße .

    Wird das Pony evtl etwas schneller , ist es etwas aufgeregt ?


    Also wenn hier was relevantes "passiert " , dann rächt sich die Methode Prägung Aufzucht und auch die Vorarbeit zum Fahren . Mit sowas habe ich mit all den von mir bisher eingefahrenen Pferden überhaupt gar kein Problem gehabt , im Gegenteil , beim zweiten , spätestens dritten mal einspannen fahre ich in den Verkehr mit allem was da kommt . ( Alle Pferde bei mir geboren und aufgewachsen )


    Was ich fahrlässig finde , das Pony wird anscheinend gebisslos gefahren . Ist dem Fahrer bewusst was er für eine Einwirkung hat wenn das Pony mal wirklich vor etwas flüchtet ? Gerade im öffentlichen Bereich wenn noch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft gezogen werden könnten , müsste die m M nach VERBOTEN sein . Das geht einfach mal gar nicht und mich wundert dass da noch niemand was dazu geschrieben hat .


    Wer das machen möchte , der kann das auf seinem privaten Grund gerne tun , soll aber Fremde im öffentlichen Bereich damit nicht gefährden .


    Vielleicht bin ich jetzt wieder Troll oder Bot oder was weis sich was , aber das bin ich dann wohl gerne . So hat wenigstens jemand darauf aufmerksam gemacht .

    Bin zwar kein Profi, aber anders als nach dem Aufsitzen die Leinen in den Karabiner ( an einem Strick verbunden mit dem Rahmen ) einzuhaken bin ich noch nie gefahren.

    An einem Fortbildungslehrgang ( bekannter Ausbildungsstall ) habe ich das auch kund getan . Am dritten Tag sagte man mir , dass man das künftig auch so machen wird , man lerne auch noch immer dazu , auch von Fahrschülern .

    Haben Sie keine vier Ponys ?

    Die würde ich nebeneinander spannen , das würde mir persönlich besser gefallen .


    Allerdings geht das mit einer Handelsüblichen Sämaschine nur mit Vorderwagen der auch die Drille aushebt . Denn wie sonst soll man die Säwelle am Vorgewende abschalten ?

    Wobei das bei einer Nokenradmaschine sogar ohne VW noch lösbar wäre .


    Ja, es gibt einen Hebel für die Säschare, der hebelt aber nicht die Säschare aus, sondern hebt das komplette Oberteil der Maschine nach oben...das gefällt mir noch gar nicht...

    Ob Ihnen das gefällt oder nicht , das wird wohl so bleiben müssen , weil wahrscheinlich der Hebe-Vorgang auch die Säwelle stoppt .

    Umbauen muss ich da schon noch einiges... auch die Sache mit den Rädern, dass die dann in der frischen Saat laufen gefällt mir gar nicht. Das muss ich anders umbauen...

    Wie geschrieben , es ist eine Parzellen Maschine , dafür wurde sie gebaut !! Einzig was sie machen können ist , die Räder so weit zusammen wie möglich , äußere Säschare so weit auseinander wie möglich , damit das Rad evtl in dem Zwischenraum der Anschluss-Reihen läuft . Dann das komische Stützrad raus und dafür das siebte Säschar rein .

    Trotz allem , es wird ein Kompromiss bleiben !

    "Normale " Maschine sind diesbezüglich etwas anders aufgebaut . Kann ich ja mal an ner Skizze erklären .


    Was ist mit ihrer Isaria ? Was fehlt dieser ? Ne Sämaschine hält doch ewiglich .


    Ist es noichtg besser diese wieder flott zu machen?

    Und wir haben unserm Junior groß die Landwirtschaft verboten,

    Mir wurde es zum Glück nicht verboten , ich wurde aber auch nicht gedrängt dazu . Man hätte wohl gewollt dass ich Priester werde, ( Im Prieserinternat war ich schon ) ich dachte mir , glaubt ihr nur , wenn dann werde ich Tierarzt . Dann starb aber mein Vater als ich 15 Jahre war und dann kam alles ganz anders .

    Ich bin wirklich sehr gespannt auf Ihre geschätzte Meinung und Ihren Tipps Herr Kasparow.

    Meine Meinung ? Zur Maschine ? ja hmmmm , im Grunde in weiten Teilen so wie ich es mir vorgestellt habe .


    Verteileinrichtung , also Säwelle, damit können sie heute noch höchst ( ich betone höchst ) genau arbeiten ! Ich weiss gar nicht ob es noch einen Hersteller gibt der das System Schubrad aktuell baut . Ich hab eine Nockenmaschine von Amazone im Einsatz .


    Was überholt ist , ist der Bereich der Schare . Da gibt es heute schon bessere Lösungen . Bei Getreide und Klee sehe ich da weniger Probleme , zumindest dann wenn der Wasserhaushalt des Bodens stimmt .


    Und sonst , Ich frage mich warum sie mir nicht mitteilen dass da noch ein siebtes Säschar lose dabei ist ??? Mit dieser Kenntnis hätte ich die letzten Tage doch eher durch geschlafen . Saperalott .....


    Dann stelle ich fest dass die Maschine ob ihrer Räderanordnung scheinbar eine reine Parzellen sämaschine ist . Das ist ausgeprägter als ich dachte . Bei der Kehrfahrt , wenn im Anschluss gesät werden soll ( also keine Parzellenbildung ) müssen sie wohl im frisch gesäten mit einem Rad fahren . Das schaut sch.... aus , also das Saatbild .


    Nun ich denke sie sind eher im Hobbybereich unterwegs und müssen damit nicht ihr Geld verdienen ?, oder ? Sie haben ja was gescheites gelernt ? Also anders , für den Hobbybereich ist das völlig ok , denke ich zumindest .


    Für was gehört das komische Stützrad das hinten raus ragt ? Genau da meine ich gehört das siebte Schar dran , dann hätten wir eine normale Sämaschine .


    Die Saatschieber sind auf einem Bild offen , halb zu , und ganz zu .

    Im Regelfall sind die ganz offen , ausser halt das eine wo nicht bestückt ist . Nure bei Saatgut das ganz wenig kg / ha benötigt werden diese auf "halb offen" gestellt . Z b Klee , Raps , Karotten ,,.. was gibt s noch ???


    Sie haben mit mir zweimal Glück , zum einen weil ich schon mit einer Schubradmschine gearbeitet habe ( lange her ) die bei mir noch rum steht . Es ist auch eine Hassia die mit einem Fendt GT betrieben wurde . Diese hat 2,5 Meter Arbeitsbreite . Dafür habe ich auch noch ( ich habe gerade extra geschaut ) eine Sätabelle . Die kann man jetzt nicht 1 : 1 übernehmen , aber ich denke die Grundeinstellungen wie Saatschieber und die Stellung der Bodenklappe kann man 1: 1 übernehmen .

    Das ist nur wichtig für diese Sondersachen wie Rüben usw . Demnach lag ich nicht ganz richtig mit meinen Angaben zu Bodenklappe , abe res kommt halt auch auf das Saatgut an .

    Damals hat es bestimmt noch kein pilliertes Saatgut bei Rüben gegeben , aber eben heute . Deshalb wohl damals Klappe auf 1 , ich wette das geht mit pilliertemm Saatgut nicht .


    Zun zweiten mal weil ich mich mit Feld-Karottenanbau auskenne . Da gibt e s jetzt nicht so viele .


    Wie auch immer , wenn sie zum Weihnachtsfeste schön stramm stehen ,den Mittelscheitel schön auskämmen und die Arschbacken zusammen kneifen , könnte ich die alte Sätabelle hier einstellen .

    Halt !!!!!!!! Sie müssten das zuerst mit dem Kutscher hier klären , da diese keinen Pferdetechnischen Hintergrund hat , das mag er gar nicht , dies hätte nix mit Förderung der Zugtierhaltung zu tun .

    Also , es liegt bei Ihnen .


    Richtig spannend wird es bei Karotten , die sind in meiner Liste auch drin , ob das praktisch geht .. ich weiss es nicht .


    Auf Dämme können Sie mit dieser Machine wohl eher nicht säen .


    Das Dammverfahren hier zu erklären ist auch müßig da alles mit Schleppern getätigt wird , das ist hier unerwünscht .


    Zu den Gewichten auf den Scharen noch : Heutige Maschinen haben da Federkraft die an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden . Sie haben Gewichte , die sie so einsetzen dass sie im jeweiligen Boden die geforderte Ablagetiefe des Saatgutes erreichen .


    Ich kenne nicht ihre Böden und nicht íhre Saatbeetvorbereitung , deshalb kann ich nicht sagen wieviel Gewichte sie brauchen .


    Grundsätzlich gilt : Je kleiner das Saatkorn , desto flacher der Saathorizont . Also Raps und Klee flach , ca 1 cm . Und Mais und Bohnen tief(er ) Mais 4- 6 cm , Bohnen eher 6 cm . Getreide 2-3 cm .

    Man muss da halt schauen und analysieren und ggf verändern .


    Ist denn bei der Maschine gar keine Säwanne dabei ?


    Einen Hebel muss es wohl noch geben womit die Säschare ausgehoben werden . ich nehme an es ist von haus aus eine gezogene Maschine , sonst wären die Ketten und das Rohr hinten an den Särohren nicht dran . Auch die Gummibereifung spricht für diese Annahme .

    Die Maschine hat nur 7 Rohre, unten kann man die etwas umhängen um ein anderes Maß zu bekommen...

    Die letzten Tage waren es noch 6 Rohre , 6 Schieber besetzt und ein freier Schieber der nicht in das mass passt .


    Aber ok , wenn es jetzt 7 sind um so besser , eine ungerade Zahl , das ist das Normale . So ist eine Gosse ganz genau ín der Mitte der Maschine . der Rest legt sich dann im Abstand aus der Mitte von 16,66 cm an .


    Die 16,66 ist ein eher weites Maß , aber noch heute gängig bei Scheibenschare , da diese mehr Platz brauchen . Mit Schleppschare geht man heute runte r bis auf 10 cm Reihenabstand .

    Teilweise wird in Biobetrieben die auch Getreide hacken , noch breiter gesät . Das Hacken ist aber dafür der einzige Grund , da breitere Abstände Ertrag kosten .


    Wie mache ich denn die Grundeinstellung?

    Dazu hätte ich bei Gelegenheit ein ganzes Kapitel geschrieben , nach dem ich das Abdrehen noch zusammengefasst hätte , aber wenn sie nicht warten wollen .


    Die Bodenklappe , das ist der Boden unter den Särädern . Verstellbar mit einem Hebel der auf alle Klappen greift . Die Bodenklappe wird z B zum entleeren der Maschine ganz geöffnet , so kann das Saatgut in die vorher eingeschobene Saatwanne fliesen .


    Je kleiner das Saatgut ist und je weniger an kg / ha gesät wird , desto weiter wird die Klappe geschlossen .

    Z B bei Getreide steht die Klappe auf 1 oder gar 0

    bei Raps , Klee , Senf usw steht die Klappe auf 0


    Die 1 und 0 sind die gängigen Bodenklappenstellungen


    Weiter auf machen muss man nur bei größerem Saatgut wie etwa Mais , Rüben , Ackerbohnen, Erbsen , Soja . Da muss man eben schauen dass unten keine Bruchkörner raus kommen . Probieren , Drehen und schauen wie es aussieht .


    Mais würde ich schätzen Bodenklappe auf 3 -4 , Rüben wohl 3 , Ackerbohnen 5 .


    Gang im Getriebe : Das hängt wieder von der auszubringenden Saatmenge / ha ab .


    z B Raps , da kommen nur ca 6 kg je ha , also sehr wenig , so brauch ich eine niedrige Saatwellendrehzahl . also 1 gang .

    Den Rest regels sie über das verschieben der Schubradsaatwelle , eben über diese mm skala .


    Für Getreide werden sie den mittleren Gang brauchen . Wäre es jetzt aber so , dass sie z B den mittleren Gang eingelegt haben und das Schubrad ganz offen gestellt hätten , und es käme immer noch weniger als die gewünschte Saatmenge beim Abdrehen heraus , dann müssten sie auf den schnellen Gang schalten .


    Anders wiederum , wenn sie z Klee säen und sehr wenig Aufwandmege haben , dann müssen Sie den ersten Gang einlegen und die Säwelle ziemlich zu machen . Ich wollte das eigentlich anhand von Bildern erklären , aber wenn es jetzt so pressiert , hab ich die nicht so schnell .


    Das schwierige wird Rüben und Karotten , weil es dazu keine kg / ha Angaben gibt . Da sind es eben Körner / qm . ode r Körner pro ha . d, h. , wenn es genau gehen soll , dann müssen Sie zählen und nicht wiegen . Auch das ist möglich mit einer Getreidedrille , optimal ist was anderes .

    Damals war das sicher das TOP Ding , da gabs ja wohl noch keine Einzelkorndrillen mit zustreiche rund Andrückrollen .

    Da kann ich ja noch mal extra was schreiben , wie man da vorgehen könnte . Das geht aber ohne Fotos meiner Meinung nicht . Also wenn es pressiert dann doch jemand fragen der das live erklären kann .

    Dazu muss man sich aber mit Schubrad auskennen , eine Nockenkenntnis reciht da nicht .

    Rüben hatte ich bisher auf 60cm, Ausgebracht mit einer Gartensämaschine. Möen auf 30 cm, im Beet.

    OKe , 60 cm ist bei Rüben etwas weit , aber man kann das natürlich machen . In trockenen Jahren läuft man halt Gefahr dass der Boden zwischen den Reihen schneller austrocknet weil eben die Schattengare fehlt . Gängige Rübenabstände sind 45 cm oder 50 cm .

    Letzteres würde sich für Ihre Maschine gut anbieten , also auf die Arbeitsbreite zwei Reihen .


    Karotten hab ich persönlich noch nie auf Beet gebaut , sondern nur auf Dämme . Deswegen kann ich da jetzt beettechnisch nicht so mitreden . Aber auch das Beetverfahren ist möglich, da finde ich eine Lösung . Wie breit ist denn ihre Beetfräse ? bzw ihr Beet ?



    Was fällt denn bei den Rädern auf? Mir fäält auch bei der Bezeichnung der Maschine nichts auf... PES

    Tut mir leid, bin zu doof.

    Hab ich jetzt ein Post weiter oben erklärt .

    Hmm nun bei mir ist es so dass ich die Räder, auf deren Welle nach außen setzen kann um weitere 20cm je Radseite... die Rohre lassen sich durch umhängen auch noch nach Außen setzen.

    P E S = meiner Meinung die Bezeichnung für Parzellen Exakt Sämaschine .


    Also eine Maschine die im Versuchswesen gelaufen hat , zumindest ist sie dafür gebaut worden .


    Es wird eine Parzelle gesät , dann kommt ein Abstand von ...weiss nicht genau 20 cm oder mehr , dann kommt die nächste Parzelle .


    Wenn man jetzt die Räder nach außen fährt , dann laufen die genau in der Abstandsfläche zwischen den Parzellen . So ist die ganze Saatbreite frei von Radspuren , was ja bei Exaktversuchen sinnvoll ist .


    Fahren Sie aber herkömmlich , Maschinebreite an Maschinebreite , dann würde ( bei breit gestellten Rädern ) immer ein Rad im bereits gedrillten Acker laufen -.. Wie sieht das dann aus ? ------------------> zum davonlaufen .


    Diese Ansicht oben ist meine Vermutung , ganz genau weiss ich das nicht , aber was soll es anders sein ?


    Wenn sich die Rohre umhängen lassen , dann hat die Maschine doch mehr als die angegebenen 7 Saatschieber ? Oder wird nur unten umgehängt ? Dazu wären echt brauchbare Bilder nötig .

    Auf der Verstelleinrichtung des Schubrades hat es eine Millimeterskalierung, was stelle ich denn dort ein?

    Dort verstellt man das Schubrad nach links oder rechts , so dass es mehr oder weniger Körner mit nimmt . Aber natürlich erst nach der Grundeinstellung , also Bodenklappe und evtl Gang .

    Eben gesehen: Ich kann an meiner Parzellenmaschine, nicht nur die Säbreite, sondern auch Arbeitsbreite einstellen,

    Wenn man die Säbreite ändert , verändert sich automatisch auch die Arbeitsbreite !!! Oder anders , die Arbeitsbreite kann man nur verändern wenn man die Säbreite verändert . Oder wie meinen Sie soll das von statten gehen ?


    Diesen Abschnitt sollten sie nochmals nochmals verinnerlichen , am besten mit einer Skizze . Es ist nicht verwunderlich und auch keine Schande diese Dinge nicht auf Anhieb verstanden zu haben . Hab ich auch nicht als 15 jähriger Milchbubi in einem unanständigen Berufsfeld .

    Dann sollten sie noch erklären wozu sie die Arbeitsbreite verstellen wollen . Das passt schon so ! Dass man die einzelnen Reihen geringfügig verstellen kann ist auch normal . Das brauchen sie ja jetzt auch , weil ja scheinbar nicht alle den gleichen Abstand haben . Ob die verrutscht sind oder einfach nur verbogen kann ich von hier nicht fest stellen .


    Auch habe ich ihnen geschrieben dass mir mit den Räder was aufgefallen ist , als sie die Außenbreite genannt haben . Das wollte ich ja noch benennen , aber halt eins nach dem anderen meine ich . Zuviel aufeinander bringt nur Verwirrung in einem eh schon komplexen Thema . Das hat schon n Grund , schauen Sie mal auf die Bezeichnung der Maschine , da kommen sie vielelicht von selbst drauf wenn sie die abgekürzten Buchstaben ausschreiben . So schwer ist es nicht.


    Welche Reihenabstände haben sie jetzt in Rüben und Karotten ? Werden ihre Karotten auf Damm oder Beet gebaut ?

    Sehr gut erklärt, danke!

    Bennyblue Danke für das Danke . ;-)

    Dem kann ich nur beipflichten.

    jeverson Danke für das Beipflichten des Danke v Bennyblue . ;-)

    Bitte könnt ihr das nicht mit bißle Foto insgesamt verdeutlichen?

    Wenn du auf Google gehst ( oder wer auch immer ) kann man viele Bilder von Sämaschinen ( ja man schreibt es ohne h ;-) ) sehen , also finde ich das Einstellen irgendwelcher Sämaschinen hier nicht zielgerichtet . Hier geht es ja um die PES vom TE , die sich teilweise schon etwas von "normalen " Maschinen unterscheidet .

    Deshalb finde ich wäre es schon sehr hilfreich wenn der Herr Rossbaur mal ein paar Bilder seiner Maschine einstellen könnte /würde .


    Weiter geht es um Details die deine Amazone nicht hat , zb hat deine Maschine eine Nockenradsäwelle . die des TE eine Schubradsäwelle . Das ist schon ein Unterschied .

    Ich darf da nämlich immer abdrehen und find es megaspannend mal mehr über die Hintergründe zu erfahren!

    Würde mal behaupten ohne Hintergründe zu wissen kann man keine Sämaschine abdrehen , deshalb hab ich es ja so haarklein erklärt .


    Du hast es gut , brauchst ja nur deinen Mann oder Sohn fragen , die werden es dir live erklären . Live ist immer besser, weil man merkt was der andere verstanden hat und was nicht .

    Also, wenn du mit 1% oder 0,5% (22,72 Umdr.) den ha-Verbrauch ausrechnest, wie genau ist das dann?

    Wenn man korrekt arbeitet , also beim Abdrehen alles beachtet, dreht , verwiegt usw und im Feld nicht zu viele Überlappungen fährt , dann arbeitet so eine Drille sehr genau . Freilich muss man bei der Saatmenge eine Zugabe machen , eben wegen der Überlappung am Vorgewende oder auch in der Fläche wenn man z B viele Dreiecke hat usw , oder auch wenn jemand schlampig arbeitet .


    So wie ich es bis hierher geschrieben habe , wird die Maschine etwas mehr brauchen als abgedreht , samt dem Zuschlag .

    Das liegt an folgendem: ( steht in keinem Lehrbuch ) Füllt man zuhause das Getreide lose in den Saattank dann liegt es da locker drin . So drehen die meisten ab , so wird es auch gelehrt , ist i d R auch ok .

    Jetzt fährt man aber aufs Feld , Schlaglöcher , Erschütterungen usw ... jetzt liegt das Getreide etwas fester , die Körner haben sich anders ausgerichtet , das Volumen ist minimal kleiner , somit braucht die Maschine etwas mehr Saatgut .

    Ich umgehe dies in dem ich die Sämaschine VOR dem Abdrehen mit dem Hitsch auf der Kreiselegge ein paar mal auf Anschlag hebe . Diese Erschütterungen reichen aus für eine noch genauere Abdrehprobe .

    Aber bitte , das ist schon jammern auf sehr hohen Niveau . Aber es gibt noch andere Unkonstante wie etwa Schlupf des Antriebsrades , hier geht es um minimalste Veränderungen , kaum nennenswert . Bestimmt fällt mir nochmals was ein ......

    ich denke, die Frage ist rein akademisch, ob am Ende eine Schippe mehr übrigbleibt oder nicht, spielt bestimmt keine Rolle.

    Na ja , etwas spielt es schon eine Rolle . Saatgut kostet viel Geld , man mag es auch ungerne überlagern , die Keimfähigkeit wird nicht besser und im nächsten Jahr hat man vielleicht eine andere Sorte . Verfüttern ist nicht da gebeizt .


    Deshalb rechne ich eher wenig Zugabe und bin froh wenn es aufgebraucht wird . Das gelingt recht gut mit etwas Erfahrung . Mir ist schon oft passiert dass ich bei der letzen Fahrt ein paar mal absteigen musste um das Saatgut hinzuräumen damit nichts leer läuft . Denn richtig restlos kann man eine solche Drille nicht leer fahren .

    Den wirklichen Rest , meist ein oder zwei Eimer , verstreue ich dann meist per Hand auf dem Acker .

    Dann zum eigentlichen


    Abdrehen


    Was ist das eigentlich ? Wir säen theoretisch eine bestimmt Fläche und fangen das Saatgut auf , wiegen dies und rechnen es auf ganze Hektar um .



    Oft wird ein Hundertstel ha abgedreht , also 100 qm . So kann man ohne gross rechnen auf ein ganzes Hektar umrechen.


    Beispiel bei Getreide , die Abdrehprobe für Weizen ergibt 1, 7 kg ,also auf unsere 100 qm . Jetzt brauch ich die 1,7 kg einfach mal 100 nehmen und schon weiss ich wieviel die Maschine mit dieser Einstellung für ein ha brauchen würde .


    Bin ich mit dem zufrieden , lass ich die Einstellung so wie es ist . Ist es zu wenig ? muss ich ( wir bleiben in Ihrem Fall ) das Schubrad weiter öffnen . Oder , wenn diese bereits ganz offen wäre , müsste man am Getreibe einen Gang hoch schalten. Die Bpodenklappe wird nach Fruchtart eingestellt , nicht nach Saatmenge .


    Grundsätzlich kann jede x beliebige Fläche abgedreht werden, ich muss sie nur richtig auf das eine Hektar hoch rechnen .


    Ich würde sagen wir gehen jetzt mal davon aus , dass das Antriebsrad 70 cm Durchmesser hat , das ergibt einen Umfang ( mal 3,14 ) von 2,198 Meter , das würde ich mich jetzt auf 2,20 meter aufrunden trauen , passiert hier nix relevantes . Die Arbeitsbreite beträgt wie oben ermittelt 100 cm oder 1 Meter .


    Wenn ich jetzt also mit gefülltem Sätank genau 1 Radumdrehung drehe ( natürlich müssen sie hierfür die Maschine aufbocken oder aufhängen ) , dann säe ich bzw simuliere ich die Saat von genau 2,2 qm .

    Dieses Saatgut , natürlich in der Säwanne aufgefangen , könnte ich jetzt theoretisch schon wiegen und auf ein hektar , also 10 000 qm umrechnen . So hätte ich theoretisch die Saatmenge pro ha .


    Wenn vorher alles verstanden wurde , dann ist das jetzt auch verständlich , nur ist es bis hierher Theorie .

    Theorie deshalb weil diese eine Radumdrehung im Vergleich zu dem was die Maschine auf dem Hektar macht , viel zu wenig ist . Deshalb dreht man viel mehr ab , ofte eben ein Hundertstel Hektar .


    Bleiben wir mal dabei , wir wollen ein Hundertstel Hektar abdrehen ,also 100 qm . Wollen also Theoretisch 100 qm säen .

    Der Rechengang wäre 100 qm geteilt durch 2,2 Meter ( = eine Radumdrehung ) = 45,45 Radumdrehungen.


    Ergebnis: Sie müssten ( unter den unterstellten Vorgaben ) 45,45 mal das Antriebsrad drehen , dann hätten Sie genau das 100tel Hektar .

    So weit verstanden ?


    Also geht es weiter , denn diese aufgezeigte Abdrehprobe ist für speziell ihre Situation nicht sinnvoll . Warum ?? Weil sie sich einen "Wolf" drehen und weil , ich würde vorschlagen die Hälfte auch ausreicht um ein sicheres Ergebnis zu erzielen . Das hängt einfach mit der sehr schmalen Breite der Maschine zusammen . Also drehen sie nur halb so oft , also 22,72 mal und rechnen die aufgefangene menge Menge mal 20 .

    Sie könne das auch noch mal teilen , oder auch ein ganz anderes Muster . Wichtig ist eben dass die Menge wieder genau an das Hektar umgerechnet wird .


    Andere Möglichkeit : Sie könnten also auch sagen sie drehen an dem Rad 10 mal , weil sie das eben so wollen . Kein Problem , wenn man es verstanden hat und hinterher richtig umrechnet. Das sind dann also 10 Umdrehungen mal 2,2 Meter = 22 Quadratmeter .

    Umrechnung hierzu:
    10 000 qm geteilt durch 22 qm = 454,54 . Sie müssten also Ihre Abdrehprobe mit 454,45 multplizieren um auf ein Hektar zu kommen .


    Jetzt zu Ihrem Fall Kurbel :

    Das oben beschriebene ist auf jeden Fall der sichere Weg . Die Maschine evtl. von jeher gezogen, denn sonst wäre kein Kurbel dabei .

    Ich würde die Maschine aufbocken und die Kurbel einstecken . Dann würde ich eine genaue Markierung am Rad setzen und das Rad meinetwegen 5 mal drehen , ganz korrekt bis zur Markierung . Dabei zählen sie die Umdrehungen die die Kurbel macht , so kann man dann umrechnen wieviel Kurbelumdrehungen Sie z B für das 20 tel Hektar ( oder wie immer sie es wünschen ) braucht .


    Dies würde ich auch mit einem anderen Gang probieren , ob die Kurbelumdrehungen gleich bleiben . Wahrscheinlich ja .


    Praktisch es es halt wenn man so vorgeht , dass man eine "Fläche " abdreht , die man im Kopf hochrechnen kann . Wenn man da vor Ort mit dem Rechner umrechen muss ist das m M zu aufwendig und die Fehlerquote steigt . Es bleiben noch genug anderes Sachen ürbrig an denen man sich vertun kann .


    Was noch wichtig ist wenn es ganz genau werden soll : Immer zuerst ein paar Umdrehungen drehen bis alle Säräder ganz gefüllt sind und Säwanne nochmals leeren . Erst dann die eigentliche Abdrehprobe vornehmen .


    Wenn das soweit verstanden wurde , kann ich noch Einstellung von Säwelle , Bodenklappe und Gänge dann noch eigens schreiben wenn gewünscht .

    Auch die Sache mit Rüben und Karotten ist wieder anders , vor allem von der Grundeinstellung der Maschine .


    Soweit komme ich gedanklich gut mit.

    Da sind Sie einer der ganz wenigen die das so schnell verinnerlichen . Gerade ohne Skizze ist es doch schwer . Oft werden die Begriffe Sä -und Arbeitsbreite nicht verstanden bzw nicht differenziert .

    Ich habe nocheinmal nachgeschaut. Die Maschine hat 6 Särohre.

    Das ist wirklich sehr ungewöhnlich. Ich denke es hat was mit der Spezialmaschine zu tun, aber das könnte uns nur ein alter Versuchswesen-mitarbeiter beantworten .

    Ein siebtes kann zusätzlich eingehängt werden. Der Saatschieber vom zusätzlichen Rohr sticht heraus, da er nicht zu den anderen Abständen passt.

    Wenn das hervor sticht und auch vom Abstand nicht passt , vielleicht ist es doch für was anderes bestimmt, Versuchswesen-bedingt . Ist aber nur eine Vermutung , ich weiss es nicht .

    Die Säbreite mit rund 84cm ist auch bei nochmaligem Nachmessen korrekt.
    Der Abstand der Schare liegt bei etwa 14 cm, ich habe aber auch ein paar mit weiterem Abstand dabei.

    Na gut . Ich vermute mal sehr sehr stark , die Maschine hat von NEU aus gesehen eine Arbeitsbreite von 100 cm . Daraus ergibt sich ein Reihenabstand von 16,66 cm . Gerechnet Arbeitsbreite geteilt durch Anzahl Säschare , also 100 cm geteilt durch 6 = 16.66 cm .


    Säbreite = ( Arbeitsbreite minus ein Reihenabstand , oder zur besseren Erklärung ; Arbeitsbreite minus zwei halbe Reihenabstände ) , also 100 minus 16,66 ergibt 83,34 cm Säbreite ( rein rechnerisch, praktisch sind die 3 mm nicht relevant ) . Oder aber eben 100 cm minus zweimal die 8,33 (halber Reihenabstand links u rechts )


    Wenn Sie jetzt verschieden Reihenabstände haben würde ich die auf dieses Maß wieder richtig ausrichten . Das sieht ja an der frisch aufgelaufenen Saat furchtbar aus wenn da die Abstände nicht gleich sind . Das ist natürlich nur meine Meinung .


    Beim Ausrichten aber aber zuerst die Sollmaße auf dem Zollstock ermitteln, ( also 16,66 dann 33,32 usw ) denn wenn du von Schar zu Schar misst addiert sich ein kleiner Messfehler und es passt dann auf der anderen Seite nicht mehr .

    Den Radumfang kann ich noch nicht messen, da die Maschine wohl seit Jahrzehnten mit hoffnungslosen platten Reifen dasteht.

    ja , ist halt so jetzt . Ich rechne das dann mit einem angenommenen Radumfang . Es geht ja darum dass man das Prinzip verstehen lernt , dann kann man das ja selbst an die Begebenheiten anpassen .

    Ich kann ins Getriebe eine Kurbel einstecken, diese ist vorhanden.

    Das habe ich schon vernommen . Aber niemand kann ohne Betriebsanleitung wissen , wie oft wir daran drehen müssen . Deshalb müssen wir vorerst den Um-Weg über das Rad gehen . Ich schrieb ja gleich zu Anfang dass es möglich ist , aber eben ein längerer Weg ist . Später ermitteln wir dann ( sofern technisch nicht ausgeschlossen , von dem ich nicht ausgehe ) wie oft du an der Kurbel drehen musst .


    Wichtig ist dass soweit alles verstanden ist , denn sonst kann man es später nicht selber nachvollziehen .

    Vielen Dank erstmal.


    Von anderer Seite habe ich folgenden Vorschlag bekommen, der mir gut gefällt und günstig erscheint:


    Ich werde ein kurzes Stück guten Schlauch (ca. 1 - 1,5 m, mit Gewebeeinlage) sowie ein weiteres Strahlrohr zukaufen. Letzteres will ich so zerschneiden, das hinter dem Anschluss bzw. vor der Düse ein ca. 10 cm langes Stück Rohr stehen bleibt. Dann kommt der Schlauch drauf und wird mit Schellen fixiert. So ist alles beweglich und ich kann hoffentlich jede Stelle erreichen. Den Druck eines Baumarkt - Kärcher sollte der Schlauch ja eigentlich aushalten.

    Ob das hält ? Wieviel bringt so ein Baumarkt Kärcher ? Bestimmt könnte man auch den Hochdruckschlauch direkt an der Pistole abschrauben und über eine Verschraubung eine Düse auf den Hochdruckschlauch schrauben . Man braucht halt die richtige Verschraubung bzw Reduzierung .


    Hab die E rfahrung gemacht dass trotz gutem HD Reiniger der Algenbelag nicht ganz weg geht . Da hilft nur mechanisch :


    Bei kleineren Behältern kann man z b Kies / Riesel / Splitt einfüllen , etwas Wasser dazugeben und schütteln . Somit erreicht man eine wunderbare mechanische Reibung .

    Ich habe auch schon verschiedene Behälter auf den Betonmischer gespannt und so lange drehen lassen bis der Kiesel den Behälter sauber hat , was meist nicht lange dauert .

    Ich habe kein Problem mit Ihrem Nachnamen, dachte nur dass das iwi mit BAUER als Nickname zusammenhängt , sorry der Nachfrage und sorry für das Du .


    Zu Ihrer Drille , ich werde jetzt eine ausführliche Vorgehensweise nicht beschreiben , hab einen Termin , folgt dann abends oder morgen , ich nehme an sie wollen ja heute nicht säen .


    Schicke voraus dass ich ja keine Grundkenntnisse weiss und dass deswegen vielleicht einiges zu viel oder zu wenig erklärt wird , da müssen sie dann einhaken und nachfragen, ich kann ja hier nicht wissen was sie verstanden haben und was nicht .


    Was ungewöhnlich / auffällig ist , ist die Anzahl der Säreihen mit 6 . Normalerweise ist das immer eine ungerade Anzahl . Somit ist eine Gosse/ Reihe immer genau in der Mitte der Maschine , die anderen eben daneben . Ob die Zahl 6 was mit der Parzellenmaschine zu tun hat weiss ich nicht, möglicherweise . Für mcih ist eine grade Anzahl Säreihen das Erste mal .


    Das freie Element ist eben dafür da , dass die Maschine mit anderer Reihenzahl ausgerüstet werden kann , dann werden die anderen Reihen eben so verschoben , dass alle den gleichen Reihenabstand haben . Wobei , bei ungerader Anzahl meist zwei Elemente frei sind , oder eben bei kleinerem Reihenabstand kein Element frei ist .

    Oder anders , die baugleiche Grundmaschine / Saatkasten kann vom Werk aus mit verschiedener Reihenzahl ( und somit verschiedenem Reihenabstand ) ausgeliefert werden , eben je nach Kundenwunsch .


    Wir sind immer noch bei der Grundlagenfindung zur späteren Berechnung der Aussaatmenge , irgendwas stimmt nicht so recht :


    Bei 6 Reihen und 84 cm Säbreite ( Abstand Mitte äußeres zu Mitte äußeres Säschar ) sind 5 Abstände zwischen den Scharen . Diesen Abstand geben sie mit 14 cm an .

    5 mal 14 cm ergibt aber nur 70 cm , also fehlen noch 14 cm .


    Bei Ihren Angaben , also 84 cm geteilt durch 5 Abstände ( bei 6 Säreihen sind ja nur 5 Abstände ) komme ich auf einen Reihenabstand von 16,8 cm .


    Entweder Sie haben sich an der Reihenzahl vertan oder aber am Reihen-Abstand , oder aber die Reihenabstände sind sehr unterschiedlich .

    Das sollten Sie nochmals prüfen und mitteilen .


    Wenn die Drille von einem der beiden Räder angetrieben wird , dann benötige ich hier noch den Durchmesser des Antriebsrades , oder noch besser dessen Umfang . ( Kann man berechnen ist klar , aber aus verschiedenen Gründen ist es besser den Umfang zu messen , ) Auf richtigen Luftdruck achten , nicht zu fest aufblasen .


    Nur zum Verständnis für die spätere Berechnung der Abdrehprobe :

    Bei den jetzigen Angaben hat ihre Maschine eine Säbreite von 84 cm . und eine Arbeitsbreite von, ( Säbreite PLUS einen Reihenabstand ) , hier also 84cm + 14 cm = 98 cm !


    Säbreite ist 84 cm

    Arbeitsbreite ist 98 cm



    Zum besseren Verständnis auch anders erklärt mit gleichem Ergebnis : Säbreite PLUS 2 halbe Reihenabstände , also ein halber links und ein halber rechts neben dem jeweils äußeren Säschar .


    Die Arbeitsbreite eines Schares ist ja 14 cm , also 7 cm links und 7 cm rechts des jeweiligen Schares . Somit muss ja außen je eine halbe Reihenabstand hinzugezählt werden. Wenn das nicht verständlich ist , kann ich auch eine Skizze anfertigen .


    Zum eigentlichen Abdrehen ( und vor allem das Verständnis dazu ) kommen wir dann wenn Sie das nochmals geprüft haben . Eben weil was nicht ganz stimmen kann .

    Hoffe das geht Ihnen nicht zu nahe , aber es kann kaum anders sein .


    Überprüfen Sie bitte nochmals .


    Zu Ihren Angaben bezüglich der Räderanordnung ( also die zwei auf denen die Maschine steht ) ist mir auch noch was aufgefallen , aber dazu später mehr .