Posts by Kasparow

    Herr Nemitz , Sie meinten wohl bei Nicht-pferde-leuten .


    Ich weiss sehr wohl was ich meinen Pferden zumuten kann , deshalb habe ich ja auch nach der Länge der Fahrt gefragt . Ich bin eher das Gegenteil von einem Pferdeschinder , das können Sie mir glauben . Von gewerblichem Fahren bin ich weit weg . Wäre ich so ein Raubautz der auf Pferde nicht aufpasst , dann könnte ich auch meine volljährigen tragenden oder frisch laktierenden Stuten hernehmen . Mach ich nicht , niemals . Ob sie das nun glauben liegt bei Ihnen .


    Eure Starnberger Seenrundfahrt ( mit ich glaube 70 oder gar 80 km ? ) würde ich mit Sicherheit keinem Vierjährigen zumuten . Die oben beschriebene Fahrt hatte nur 25 km , dann ist ein vierjähriger also 12,5 km gelaufen , das ist er am Sonntag schon öfters gelaufen . Und jetzt ? zu viel ? mit Sicherheit nicht .


    Auf nahezu jedem Turnier sind Prüfungen für Vierjährige ausgeschrieben .


    Bei mir war mal eine ältere Italienerin die zusammen mit ihrem Mann nach einem Pferd für einen Ritt von Italien nach Russland suchte . Das hat sich für mich erst hier vor Ort herausgestellt . Ich habe die Frau belehrt und von meinen Vierjährigen Schimmelwallach abgeraten . Der war einfach für so eine Reise körperlich zu jung . Das hat sie auch eingesehen und ist weiter gezogen . Hätte ihn auch verkaufen können , aber sowas macht man einfach nicht .

    Hier wurd die Kutsch schnell verlustfrei weitergeschoben, nur der nächste wird es Problem ja auch bemerken...)

    Schnell ? Ist das bei den Ponykutschen anders als bei den großen ? Schau mal in die Händlerportale , da stehen Kutschen schier ewiglich drin , das scheint ein sehr sehr zäher Markt zu sein .

    Bei 0.52 sieht man m. M. nach ziemlich genau dass die Vorderpferd-Stränge (Ketten ) an der Schere des Schlittens eingehängt sind .


    Bei dem Mann kann man doch eigentlich davon ausgehen dass er weiss was er tut . Ein Pionier in Sachen Fahren was man sonst so sieht von ihm .

    Wenn ich nicht irre , dann sind die unteren Flanken der Reifen abgeschnitten . Wäre was nicht so , würden sich die Reifen mit Sand , Wasser un dergl . füllen und wären schwer zu ziehen .

    Ich finde in diesem Zusammenhang hier soll das dazu gesagt werden .


    Weiter ist es so dass das gezeigte alles nur zum einebnen ist , nicht zum lockern des Bodens.

    Kommt immer drauf an wie kurz man das entsprechende Gerät hinter dem Pferd angehängt hat .

    In der Ecke wird das Geradeziehen auch nicht so dringend sein , weil so ganz in die Ecke reitet man ja eh nicht .

    Eine entsprechend kleine Baustahlmatte oder anderes Gitter sollte eigentlich jeder der auch ein Pferd einschirren kann bewältigen können , so schwer finde ich das nicht.

    Eine Palette kann schwer werden , weil sich Sand auf selbiger aufbaut .

    Woran erkenne ich einen guten Hufschmied / Tierarzt / .... usw .... ?


    Eine Geschichte dazu , weil die so gut passt :


    Das Pferd einer Einstellerin ging lahm , nichts eindeutiges was die Bestimmung anging auf welchem Bein es lahmte .

    Nach paar Tagen hin und her entschloss Frau sich einen Tierarzt zu bestellen .


    Sie erzählte mir dass sie den TA Herrn Dr R.G. bestellt habe .


    Darauf meine Frage , warum bei diesem offensichtlich orthopädischem Problem nicht den bei solchen Sachen viel besseren W.W ?


    Dann die Antwort ihrerseits : Weil der R.G. so toll aussieht ! Der ist so schnuckelig .


    Naja , R.G. hat dann ne Zeit lang behandelt , später doch zum Spezialisten gewechselt . Fazit war , der schöne TA hatte leider das falsche Bein behandelt . Hoffentlich hat so viel Blödheit nen Haufen Geld gekostet .

    Es gibt die Möglichkeit ohne Kappe, mit einer Klappe und mit zwei Kappen.

    Für den eher sehr seltenen Ausnahmefall gibt es mehrere Möglichkeiten , ja . Ich schrieb ja , (hier nochmals ) ----> im Regelfall <-----



    Das ist individuell zu entscheiden vom Hufschmied.

    Viele Grüße Stefan

    Ja so einen kenne ich auch , der entscheidet "individuell" immer für 2 Aufzüge , aus reiner Bequemheit .


    Ein beschädigter Huf durch ein abgerissen Eisen ist ein richtiges Problem. Wenn Teile von der Tragwand raus gerissen wurden hat man richtig Probleme.


    Viele Grüße Stefan

    Wenn so etwas öfters vorkommt würde ich mal nen besseren Schmied besorgen. Wenn wirklich mal mit dem Eisen was ausreisst, dann ist es eher zum Ende der 6 oder 8 Wochen ,dann ist auch eine ausgerissene Wand im Regelfall kein Problem . Außerdem kann man ja ein fragwürdiges Eisen vor dem Fall der Fälle abnehmen und nicht warten bis es planlos ausgerissen wird .


    Insgesamt finde ich gibt es wirklich viele Schmiede , leider nur sehr wenig gute .

    Zwei Aufzüge haben vorne im Regelfall nichts verloren , das behindert oder blockiert gár den Hufmechanismus .

    Schau mal an die Hufseite nach dem Abziehen der Eisen , da sieht man ob noch Bewegung möglich ist .

    Es gibt ja viele verschiedene Eisen in Breite und Höhe . Oder ist es ein spezieller Stahl (Hardox ? ) aus dem die Eisen sind ? Auch gibts ja die verschiedensten Kombinationen an Stollen . Vielleicht hast du irgend was ganz anders gemacht als das was ich bis jetzt erlebt habe .


    Mir ist das völlig fremd , ich kenne einmal , max. zweimal aber das war es dann . Viel wird bei mir nicht mehr beschlagen , aber wenn dann verwende ich die schwächeren 8 er Eisen (Werkmann ) , die Breite weiss ich jetzt nicht auswendig .


    Ich habe fest gestellt , wenn ich meine Pferde (fast) NUR auf Asphalt fahre , dann kann ich wöchentlich ca dreimal einspannen , ohne Beschlag ! Da brauchts nur ab und zu eine Raspel für kleine Korrekturen , oder vorne zu berunden . Die Stuten mit Fohlen bei Fuss mag ich einfach nicht beschlagen . Freilich ist man dann gebunden an vorgegebene Strecken, was schon auch Einschränkungen sind .

    Ich schaue ja auch die Unfallvideos auf YT an , einfach um selbst zu lernen , wie konnte das passieren ? Kann mir das auch passieren ?

    Dann liest man ja gelegentlich von Unfällen und ich denke mir immer das Gleiche wie vorstehend . Schade dass man oft die eigentliche Ursache nicht erfährt .

    Würde ich jetzt von einem schweren Kutsch-Unfall hören ( mensch was war bloss wieder ? ) und zugleich erfahren dass das Gespann gebisslos unterwegs war , dann wäre ich für mich seeeehr beruhigt , da mir das wohl eher nicht passieren kann . ( Klar kann es auch , wenn sich ein Pferd das Kopfstück abstreift fährt man auch ohne , aber dann war es nicht vorsätzlich und somit nicht grob fahrlässig )


    So hätte ich da wenig Mitgefühl , weil es eben mangels angeeignetem Wissen , dazu noch verboten , durchgeführt wurde .


    Jetzt könnte man sich noch auf eine Versicherung berufen die das dann im Schadenfall bezahlt . Aber die Versicherung wird auch keine bleibenden Personenschäden oder gar getötete Personen wieder rückgängig machen können . Es würde mich nicht wundern wenn die Versicherung in so einem Fall zwar zunächst zahlt , aber dann wegen grober Fahrlässigkeit das vom VN wieder holt .

    Habe keine Erfahrung mit solchen Nägeln,möchte ich auch nicht . Wenn meine Pferde Eisen drauf haben , dann mit zwei Videa Stiften hinten am Eisen , das halte ich für vertretbar .

    Die Stifte vorne bremsen auf Asphalt viel zu sehr und stören den Abrolleffekt -Zehenrichtung des Hufes , das kommt natürlich etwas darauf an wo genau man de anbringt .

    Das ein Eisen bei viel Fahren nach einer Beschlagsperiode durch ist , das ist ganz normal .


    Aufgeschweisst hab ich auch schon um das Eisen nochmals verwenden zu können, mach ich nimmer , auch hier wird die Zehenrichting zu sehr aufgehoben .


    Berichte über Eisen die 4-6 mal umgelegt werden ( wie hier beschrieben ) sind mir schleierhaft , vielleicht werden die Pferde da auf einer Senfte getragen ?

    Ich gelobe beim nächsten Bau Besserung :-)

    Wie du das beim nächsten mal baust kann mir egal sein , dir muss es gefallen und es muss die Funktion erfüllen .


    In dem Moment wo du es hier zur Diskussion stellst muss dieser Einwand aber legitim sein, was er ja auch ist denke ich .


    Solche Sachen ( ein Rohr "abschweissen ") würden dir von ganz alleine vergehen wenn du das 80/80/5 Rohr eines tragenden oder ziehenden Teils eines Grubbers / Pflug , Egge oder so ähnlich (ab?)schweissen würdest .


    Je nach Pferdegröße und den Arbeiten die du verrichtest , ist deine Grundplattform recht tief . Sicher Geschmacksache , aber ich schaue lieber über die Pferde als hinten rein .

    Auch wieder persönlich : man sitzt so viel sonst , auf so einem Wagen würde ich für meinen Teil so eine Art Anlehnsitz verbauen , also quasi stehend sitzen . Bei konzentrierter Arbeit sichér besser als ein reiner Sitz , wobei die vordere Rehling als Gegenpol entsprechend hoch und stabil sein sollte .

    Oder sitzt du liebe r?

    Bei jedem "normalen" Durchgehen (also zb deine Alltagsszene wär eskaliert) ist die Art Zäumung schnurz bzw als gleichwertig anzusehen (vielleicht gebißlos dezent im Vorteil),

    Was ist ein unnormales Durchgehen ?


    Dass die Art der Zäumung "schnurz " ist , oder gleichwertig ( als die Stricke auf der Nase ? ) oder gar noch einen dezenten Vorteil haben , diese Meinung teile ich hier nicht .!

    Genau das haben wir ja angemahnt , wie soll sich ein Laie wie er jetzt noch auskennen ?


    aaaber gefährlich sind die Durchgeher "ohne" Ursache, die man nicht erfassen kann, die sind eine ganz andere Nummer, wenn ich nicht weiß warum mein Zugtier völlig außer Kontrolle geraten ist, sind meine Chance es wieder zu beruhigen gesenkt

    das verstehe ich auch nicht , kannst du das bitte in einem Dreizeiler erklären ?

    In dem Moment wo das Pferd durch geht , ist es doch in den meisten Fällen , für diesen Moment völlig egal warum es durchgeht . Erst später wenn ich das üben möchte WARUM es durchgegangen ist , ist es von Relevanz .

    Die Federung ist mir gleich aufgefallen , hab nen Hänger an dem das genau so ist . Aber es wird wohl sein dass es wenig federt , da die Achse ja für mehr Gewicht ( Anhänge r) ausgelegt ist .


    Hier eher unrelevant , jedoch schlossertechnisch nicht in Ordnung ist die von dir aus freien Stücken "abgeschweisste " Achse , sprich "Sollbruchstelle " , das hätte nicht sein müssen .