Posts by Kasparow

    . Bevor war es oft unproduktiv einen Traktor zu benutzen, statt einem nur einem Fuhrman brauchte es einem Fahrer und jemanden der den Pflug fuehrte.

    Diese Epoche kann aber nicht lange gewesen sein , da es ja dann Zweischar- Anhänge-Pflüge gab die ohne Führung liefen . Das Auf und Ablassen geschah meines Wissens mit einem Seilzug vom Schlepper aus .

    8 Std sind es bei gewerblichen Transporten OHNE automatische Tränkeeinrichtung . Danach muss das Pferd ausgeladen werden und 16 Stunde Pause ist angesagt , dann kann es wieder weiter gehen .


    Bei Transporten mit automatischer Tränkeeinrichtung sind 16 Stunden erlaubt .


    Ich hab auch schon angehalten und getränkt , was meist verschmäht wurde , Pferde sind halt trotzdem innerlich aufgeregt, das wurde ja auch schon bewiesen . Alle zwei Stunden würde ich unter normalen Temperaturen nicht anhalten .


    Pferde die das Fahren kennen stecken das aber recht gut weg , finde ich .

    In welchem Land gab es in den 50 ern oder 60 ern Mobilfunknetze ??


    Ich würde mal den Durchbruch des Mobilfunkes auf Anfang der 90 er Jahre datieren ( gabs schon vorher vereinzelt ) minus zwei Generationen sind ca 30 - 40 Jahre .

    Deswegen ist Dein Beitrag, weil er das Anliegen des Themenstarts im Zusammenhang gesehen ins ad absurdum führen will, kontraproduktiv.

    Ahja , und deine Ausführungen von bedingungslosem Grundeinkommen tun das nicht ?


    Für mich hat das mit dem Thema nix zu tun , deshalb auch der Grund dass ich nicht mehr geantwortet habe .

    @ Rossknecht , der erste Beitrag bezieht sich auf deinen Tandem , meine Frage war mehr allgemein gemeint .


    @ PrinzB es wäre nett wenn du das Video verlinken würdest .

    Es war in der Tat knapp an der Leistungsgrenze der Hubkraft bzw damit auch an der benötigten Achslast der Vorderachse .Genau kann ich mich selbst nicht mehr erinnern . Ich meine auch noch zu wissen dass der alte Kreisler ziemlich flügellahm war und die Hubhöhe nicht gereicht hat um vollständig auszuheben . Bei nur teilweisem Ausheben wäre derLenkbock am Kreisler gesperrt worden. Dies wäre fürs Wendemanover noch schlechter gewesen . Die Bauart des Kreislers würde ich als die schwerste welche ich kenne für 4 Kreisel bezeichnen. Einen Pöttinger oder Sip müsste schon gehen.

    Ich erinnere mich noch sehr genau daran und hab das alles ganz anders wahr genommen , was auch in meinem Video zu sehen ist . Landwirtschaftliche Maschinen sind mir bekannt , ich arbeite seit vielen Jahren damit jeden Tag . Nicht zuletzt aufgrund meiner Ausbildung und der Ausübung des Berufes Landwirt denke ich dass ich in der Sache nicht gerade auf der Brennsuppe daher geschwommen komme .


    Falls von Herrn Joba gewünscht kann ich dazu nochmals Stellung nehmen .

    Hallo Kasparow,

    ich glaube bei diesem Biohof werden auch Veranstaltungen und Vorträge "Tourismus" durchgeführt?

    Ja , aber was sagt das aus ?


    diese auch einige Jahre durchziehen kann, davon Leben.

    warum gehe ich in eine Nische ? Wohl doch um es besser zu haben und die herkömmliche LW mit ihren Weltmarktpreisen zu umgehen . Heisst also auch mehr Geld . Ich stimme dir also zu , wenn es da heißen würde " wir können locker und üppig daven leben "


    Hier ist Pferdearbeit im Garten- Gemüseanbau durchaus möglich.

    Freilich ist das mit Pferden möglich , früher ging es ja auch. Aber rechne doch , der Betrieb hat 30 ha , davon 10 ha Acker . Shau dir die kleine Gemüsefläche im Film an . Kartoffeln mit der Schubkarre vom Feld , da wird uns einiges vorenthalten .

    Du bist doch Vollerwerbslandwirt mit Ausbildung?

    Ja

    Ich komme aus Unterfranken, meine 15 Ha sind auf 5 km verteilt, wäre nur mit Pferden nicht machbar???

    mfG

    aus Unterfranken

    Machbar wäre das schon , aber halt nicht unter unseren heutigen Rahmenbedingungen . Das ist ja nur ein Frage von der Anzahl der Rossknechte und den Mähnen .

    Man kann auch Quarzsand mit einem Kleber mischen und damit die Flächen einstreichen .

    Ich weiss jetzt bloss den Kleber nicht , da ich das selbst nie probiert habe . Die Pferdeabteilung der Firma Schauer wüsste das aber .


    Ich hab große Großpackenraufen mit vier Holzstützen die das tragen . Diese habe ich an jeder Ecke mit Aluwinkel versehen , da geet keiner dran .

    Zuhause am Anbindebalken hab ich auch einen Winkel drauf geschraubt , das sieht aus wie am ersten Tag .


    Oder einfach zusätzlich noch ein Opferbrett drauf schrauben um die Konstuktion zu schonen .

    schau die Altersversorgung in den landwirtschaftlichen Betrieben an die derzeit übergeben werden (sollen/wollen) - da seh ich wenig Unterschied

    Ja das ist staatlich so diktiert , der Beitrag , die niedrige Rente , das Monopol --man kann nicht raus aus dem Verein . So geht der Staat mit Leuten um die 365 Tage im Jahr für die Grundsicherung der Rohstoffe für Nahrungsmittel sorgen . --Altersarmut , aber im Sozialismus ist es noch schlimmer .


    Einzig was man machen kann ist eben selbst was privates dazu abschließen , wer das nicht getan hat , den trifft es sicher hart im Alter .

    vielleicht ist es das, was diese Leute schaffen: sie stecken sich ihren Rahmen selbst, denen ist egal was andere machen solange sie selbst von Ihrer Arbeit überzeugt sind; und es reicht ihnen wenn genug dabei für Ihre Familie rumkommt ... mehr wollen sie nicht

    Sie kämen gerade so über die Runden ? Ist da eine Altersversorgung mit dabei ? Wie sieht es in 10 oder 20 Jahren aus , für gewöhnlich lässt mit zunehmenden Alter die körperliche Arbeitsfähigkleit nach .

    Zitat aus dem Zeitungsbericht , den Angaben nach von Frau Götz :

    Allerdings wünscht sie sich andere Rahmenbedingungen für die Produktion. Die Agrarsubventionen sollten sich nicht an der Fläche, sondern an den Beschäftigten orientieren, schlägt sie vor. „Meine Idee wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle und eine Abgabe für die Umweltzerstörung wie den CO2-Ausstoß.“


    Subventionen an die Zahl die Beschäftigten binden ? Dann würden wieder die größten Betriebe die meisten Subs einstreichen , warum diese fördern ? wenn man di e nicht möchte .

    ( Ich finde eher die gehören abgeschafft, das wird so schnell nicht kommen . Wenn überhaupt , dann gehören die Flächenmäßig kleinen Betriebe gefördert )


    Ein bedingungsloses Grundeinkommen ? Da würde sich Faulheit geradezu im Quadrat vermehren ! Oder ,machen wir gleich die Grenze zu den kommunistisch und sozialistisch geführten Länder auf ? Na dann gut Nacht !

    @ Kutscher beschreiben sie doch mal ihre Wunsch-Welt . Wie stellen Sie sich die Landwirtschaft und oder das mit dem Zugpferden vor ?

    Ich meine wenn ich was kritisiere, dann muss ich auch bessere Alternativen anbieten .

    Zufrieden? das kann ich zur Zeit von den wenigsten Landwirten behaupten, die ich kenne

    Wie soll die Masse der LW zufrieden sein bei diesen Rahmenbedingungen ?

    Die Rahmenbedingungen wurden von studierten Leuten die die Politik ( auch landw ) beraten da hin gelenkt wo wir heute sind .


    Bediene ich heute keine Nische , sondern klassisch Milchkühe , Mastschweine Mastbullen , Industriekartoffeln , Mahlweizen dann kann ich jeden LW verstehen der 365 arbeitet , Verantwortung trägt , sich in Tier und Technik auskennen muss und am Ende von seiner Substanz lebt ! Also muss der zwangsläufig unzufrieden sein .

    Dem ist nicht so ! Wenn die Betreiber damit glücklich sind ist das völlig ok . Gestört hat mich in erster Linie dass Bio was mit körperlicher Schinderei zu haben soll / muss ? .

    Ich finde es auch toll wenn jemand mit Pferden was bewirtschaftet , alles ok . Aber wie gesagt das sind halt Nischen , damit können wir keine Welt ernähren.


    Wenn dem nicht so sein sollte dann bitte ich um entsprechende Erklärungen und Berechnungen . Wir diskutieren doch hier und es kann doch jeder eine entsprechende Gegendarstellung reinschreiben .

    Ich kenne mehrere Leute die mit Pferden wirklcih arbeiten , denen zolle ich allen Respekt , bin sogar ab und zu dabei . Da ist aber keiner der rein davon lebt .


    Ich bin sofort dabei einen gewerblichen Fahrstall oder sonstwie mit Zugpferden mein Geld zu verdienen , allerdings wüsste ich nicht wie . Ich lebe an keinem Urlaubsort , also keine Touris . Als Landwirt weiß ich dass ich mit den heutigen politischen Regelungen und Erzeugerpreise , meine Flächen nicht mit Pferden bewirtschaften kann !


    Vielleicht geben Sie Kutscher mal genaue Instruktionen / Pläne / Verfahrensweisen wie das laufen könnte ? Natürlich mit einer ökonomischen Rechnung die sich am Ende auch lohnt . Im Moment wird ja die Masse der LW als Nahrungs-Sklaven der Nation gehalten .


    Nochmals , ich habe nichts gegen die Betreiber , im Gegenteil ich bemitleide sie etwas , weil ich weiss dass es bessere Verfahrenstechniken ( auch mit Zugpferden ) gibt , als z B Kartoffeln mit der Schubkarre vom Feld zu holen .


    Das leben ja eigentlich die Amish mit ihren Zugpferden recht ordentlich vor . Auch wenn mir nicht alles gefällt was die machen , jedoch sind die näher an einer größeren Produktion dran .

    Im Weiteren finde ich es ganz toll, was die Beiden da machen, für mich ist das echtes Bio-Bauern. Was auf diesen industriellen sogenannten Bio-Bauernhöfen produziert wird, alles voll mechanisiert, mit riesigen Traktoren, ist für mich nicht wirklich Bio!

    Na da empfehle ich dir selbst mit gutem Beispiel voranzugehen . Du pachtest dir etwas Land , Pferde hast du ja denke ich und dann geht es schon los . Die Pferdezuggeräte bekommt man recht günstig und einen Schubkarren zum Kartoffel wegfahren gibts auch noch irgendwo .

    Wie man so über 80 Mio Menschen alleine in BRD satt bekommen möchte , das ist mir ein Rätsel . Wenn der Hof 30 ha im Bioanbau hat und davon gerade über die Runden kommt , das dazu bei dieser Schufterei ( die anscheinend zu Bio gefordert wird ) , dann läuft da irgend was falsch .

    Die Gemüseflächen sahen eher nach einem halben Hektar aus . Was machen die mit 20 ha Grünland ? Für die zwei Pferde ? Was wächst auf den 10 ha Acker ? 10 ha Acker mit Gemüse und das direkt vermarktet , da kann viel mehr als eine Famile leben .


    Zu dem neuen Pflug brauchen die noch jemand der ihnen den einstellt , weil so kratzt er nur oben rum . Und wenn der alte nicht in den Sandboden gezogen hat , dann kann man sich ausmalen wo es da brennt .


    Ich verstehe nicht warum Biobauern nicht modern wirtschaften dürfen / sollen , die müssen sich offenbar schinden .


    Für mich ist das "Bio" in den Supermärkten kein wirkliches Bio , weil es hunderte von Kilometern gekarrt wurde . Und wenn ich im bayrischen Supermarkt in Plastik eingeschweisstes "Biofleisch " aus Brandenburg sehe , auch das finde ich absolut kein Bio .


    Grundsätzlich scheint mir dem Normalbürger fehlt die Vorstellungskraft über die Mengen an Lebensmiittel die die Verbraucher jeden Tag essen.


    Nur mal eine kleine Hochrechnung :

    80 Mio Menschen essen angenommen 1 kg Nahrungsmittel pro Tag ( wahrscheinlich sind es deutlich mehr mit dem was weg geworfen wird ) :


    80 000 000 kg geteilt durch 1000 kg ( 1 Tonne ) sind 80.000 Tonnen pro Tag !!!


    Um dem ganzen eine halbwegs räumliche Vorstellung zu geben, auf einem großen LKW werden ca 25 - 27 Tonnen gefahren , jedoch nicht jedes Produkt ist so schwer dass der LKW ausgeladen werden kann . :


    80 000 Tonnen geteilt durch 25 to ( 1 LKW Ladung ) sind 3200 LKW Ladungen ----------> pro TAG !

    Würde man diese LKWs in einer Schlange sehen , so wäre diese Schlange 64 km lang .

    Lebensmittel für BRD für einen Tag !


    Ich hoffe ich hab jetzt nirgends einen Denk oder Rechenfehler drin .


    Das ist einfach für die Leute gedacht die immer meinen ab morgen können wir alles mit Pferden erzeugen .


    Trotz alledem finde ich Pferdearbeit gut , aber es ist eben eine Nische .