Posts by kaidan

    Das Problem ist, dass der, der die Vorrichtung für die Deichsel baut, sich nicht den Wagen daneben stellen kann, sondern in Polen sitzt. Also ist es nicht so einfach zu vermitteln, in welchem Winkel die eigentliche Aufnahme zu den Armen zur Achse stehen muss. Wenn die Aufnahme verstellbar ist, kann ich besser perfekt einstellen.

    Ich habe den Beitrag eben erst gefunden. Nicht wirklich schön anzusehen. Mir stellt sich die Frage, warum sie die Sättel wie ein Joch vor der Schulter auflegen. Wie mag es darunter aussehen, wenn ein großteil der Last auf dem unbemuskelten Widerrist aufliegt.?

    Genau so habe ich mir das gedacht, wobei ich die Rohrhülse auf dem Querträger dreh- und verschraubbar haben möchte, damit ich den Winkel richtig einstellen kann. Ortscheit habe ich auch an 55cm gedacht, aber aus Holz und dann ganz klassisch Stränge aufgeschlauft. Esel neigen nicht zur Pank, da sind Haken entbehrlich.

    Ich hatte damals ( gute 20 Jahre her ) für unseren Buggy eine Deichsel aus Rattan.

    Das ist ähnl. wie Bambus aber innen nicht hohl und lässt sich auch biegen .

    Das ist sehr interessant. Habe das gegoogelt. Vorteil wäre: nicht splitternd, wenn es bricht. Aber ich habe rauf und runtergegoogelt aber keinen gefunden, der 2m verschickt, bzw. müßte ich gleich mehrere nehmen.

    Ich habe jemanden, der mir das nach meinen Wünschen schweißt, ähnlich wie bei Bennyblue. Aus Holz wäre toll, aber Holzbieger/Stellmacher finden?

    Bennyblue, wie breit sind deine Ortscheite? Wie dick ist deine Deichsel?
    Du hast recht, meine Deichsel ist so wenig gekröft, dass das mit dem 3-Punkt nicht richtig passt und Schuh unter den Drehkranz schweiße, käme die Deichsel zu tief. Buggelenkhöhe ist bei meinem Esel 76cm.

    Was denkt ihr, bei Holz, Esche, welchen Durchmesser ich für die kleine Kutsche brauche?
    Die balettstangen gibt es aus einem Stück bis 42mm stark und 2m lang.
    Man kann auch runden Handlauf bestellen, sogar mit Nut in den man ein Stahl- oder Aluband einlegen könnte. Die gibt es bis Durchmesser 50mm
    Das Ganze muss eben auch möglichst leicht sein. ortscheite habe ich deshalb auch aus Holz geplant, Befestigung ähnlich wie bei Bennyblue.

    Kenne ich nicht, aber im Prinzip waren ja früher die Polsterungen der Sättel so gefüllt mit dem großen Vorteil, dass man die Polsterung grob dem Rückenverlauf anpassen konnte und das Ganze sich dann im Gebrauch perfekt der Rückenform anpaßte. Diese Sättel erforderten dann auch nur dünne Unterlagen, die nur vor Schweiß schützen sollten.


    Früher gab es ja sogar rosshaargefüllte Matratzen. Die waren recht teuer.
    Ich amüsiere mich immer darüber, was für absurde Sattelkonstruktionen heute produziert werden und trotzdem Reiter auch nach 100 Anproben angeblich oder tatsächlich den passenden Sattel einfach nicht finden.
    In den orientalischen Ländern war und ist es üblich, unter Trag- aber auch unter Reitsättel mehrere Teppichschichten zu legen, was auch den Druck großflächig verteilt und sich passgenau setzt.

    Eine Holzdeichsel besteht normalerweise aus einer Eschen"stange", welche auf deren flachen Unterseite mit einem Flach- oder Halbrund-Eisen verstärkt werden kann.

    Das ist eine gute Idee für die Balettstange. Das Flacheisen könnte ja auch ein Aluminiumband sein.

    Deshalb denke ich, reicht ein geringeres Mass. Einfach von einem Eschendiehl runtersägen und berunden. Oder nach rumänischer Art ein passendes Stämmchen suchen und einpassen.

    Wie gesagt, gibt es für recht günstiges Geld Balettstangen aus Esche. Aber die verjüngen sich dann nich und gibt es aus einem Stück wohl ach nir bis 2m. Ob ich eine der vorhandenen selber verjüngend hinbekommen würde? Einfach mit dem Winkelschleifer? Die sind auch länger.

    wenn du statt Alu Edelstahl nimmst, kannst Querschnitt verringern, da höhere Festigkeit. Alu scheint auf den ersten Blick immer die Leichter Variante zu sein, Nur wenn ich die Stabilität brauche, ist Edelstahl die bessere Lösung da leichter wegen höherer Festigkeit. Habe selber noch 2 Spännerdeichsel hier stehen die ich mit 2 Shettys genutzt habe

    Wie dick müßte eine Edelstahldeichsel sein, bei welcher Wandstärke? Ich habe hier noch ein Stahlrohr rumstehen, Durchmesser ca. 4,2cm, das ist sooo eine Klamotte, darum scheue ich mich vor Stahl.

    ich wollte ein tragen der Deichsel vermieden und hab mich für igels lösung entschieden, die hier recht gut funktioniert, allerdings nur selten benutzt wird, ich vermute bei dauerhaft tgl. müsste man schon alle 6 Monate Wagnagel tauschen....

    Da suche ich auch noch nach einer - möglichst eleganteren Lösung. Aber so in Etwa habe ich die Deichselhalterung auch geplant. Aber ich möchte die Deichsel oben auf der Halterung abnehmen können. Ist deine Deichsel aus Stahl? Wie dick, wie lang?. Vielen Dank für die Fotos

    Hallo Schwolli,

    bist Du dir mit den Schaffellen als Sattelunterlage sicher? Ich kenne sie nur von Gemäden als SattelAUFlage. Das ist heute noch sehr beliebt, vor allem bei Wanderreitern. Unter dem Sattel bilden Schaffelle sehr leicht Filz-Dreck-Knoten und führen zu Drücken. Die schlechteste aller denkbaren Sattelunterlagen. Sehr üblich bei vielen Reitervölkern war und ist dagegen Filz.

    Mein Woilach war der mit den kreut in der Ecke, ich glaube, es war gestickt, und 2m x 1,70m.

    Also ich würde für so ein kleines Wägelchen eine Holzdeichsel vorziehen. Wir fahren unsere Arbeitswagen alle mit Eschendeichseln mit 6 - 5 cm Durchmesser vorwärts wie rückwärts voll beladen. Da müssten die vorhandenen Holzteile locker ausreichen.

    Ja, blos erscheinen die mir optisch ganz schön voluminös mit 5 x 7cm für 1,10 Eselchen. Es wäre natürlich die billigste Lösung.

    Ich habe jemanden, der mir die Aufnahme wie gewünscht anfertigt. Aber so lange ich mir unsicher bin, welche Deichsel...


    Soweit ich weiß, bestehen die dünnen, schlanken Holzdeichseln aus zwei zusammengeleimten Eschenleisten, in deren Mitte durch die ganze Länge ein Flacheisen läuft.

    Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege...

    Das habe ich tatsächlich noch nie gehört. macht aber Sinn

    Halle liebe Forummitglieder,
    für meine SAWA Country habe ich inzwischen eine Original-Zweispännerausrüstung gebraucht kaufen können. Aber mein Eselfohlen wächst und ich möchte die Esel mal zweispännig vor dem Buggy-Mix fahren. Und genau das ist das Problem:
    So ein Buggy hat ja nichts vor der Achse, sondern die Gabel ist direkt an der Vorderachse befestigt. Das heißt, dass eine Deichselaufnahme ähnlich befestigt werden müßte - mit der Konsequenz, dass natürlich keine moderne Schwebedichsel möglich ist und die Zugtiere die Deichsel tragen müssen.

    Da wird dann natürlich das Deichselgewicht ein wichtiger Punkt. Aus soll die Deichsel nicht so massig aussehen. Welches Material und welche Abmessungen würdet ihr empfehlen?
    Die kleine Kutsche hat nicht vviel mehr als ca. 1,05 Spurweite. Eselchen Stockmaß knapp 1,10m.
    Ich habe ein bisschen recherchiert:
    Man kann Balettstangen aus Eschenholz kaufen Ø 43 mm. Würde das reichen?


    Ansonsten habe ich auch noch zwei Eschenholz-Anzen, die ursprünglich mal für einen Traber-Fohlenwagen gefertigt waren, an der Aufnahme 5x7, nach vorn verjüngend. Die erscheinen mir aber für den zarten Wagen optisch zu massig und auch recht schwer.


    Oder lieber eine runde Aluminiumstange? Welchen Durchmesser müßte die haben?
    Ich wäre Euch sehr dankbar für Tipps und Erfahrungswerte.

    Maier übersteigt leider meine finanziellen Möglichkeiten. Sieht gut aus dein Sulky samt Pony. Aber du sitzt da anscheinend ganz schön weit hinter der Achse - wie bei einem Rennsulky. Ich glaube ICH da drauf würde wohl mein Eselchen ausheben. Ich bekomme aber demnächst einen gebrauchten HCA. Mal sehen, ob ich den noch ein bisschen tunen kann mit Sitz mit Lehne und evtl. Spurverbreiterung.ich hoffe, wir haben Spaß damit. Mit der Schlemmer läuft sie ja auch, aber wenn es sandig wird, artet es in Arbeit aus.

    Ich hatte auch diesen Schweizer Woilach und habe ihn auf Wanderritten ebenso vielfältig verwendet. Leider ist es mir nicht gelungen, noch mal einen nachzukaufen. Die sind aus reiner, fest gewebter Wolle und sehr hautfreundlich. Wenn mehrfach gefaltet, hat man eine so kompackte Unterlage, dass er den Druck besser verteilt. Er ist nicht ersetzbar durch irgend eine andere Decke. Die Sattellage sieht weit besser aus, als z.B. bei Benutzung von Decubitus-Kunstfell. Das verhindert auch sehr gut Drücke, erhitzt den Rücken aber mehr.

    Als Plane hatten wir immer die BW-Ponchos. Der deckt auch das komplette Gepäck und die Beine mit ab. Die haben wir unterwegs dann 2 Stück nachts als Zelt für Sättel und Gepäck verwendet. Zeitweise hatten auch noch die DDR-NVA-Planen für die Pferde mit. Vorteil: Die sind aus Baumwolle und im Gegensatz zu den Bundeswehr-Ponchos atmungsaktiv. Unter letzteren schwitzen die Pferde sich nass.
    Meine Pferde sind normal den ganzen Sommer bis in den Herbst Tag und Nacht draußen. Aber auf Wanderritten profitieren die Pferde von einer trockenen Box. Sie ruhen besser. Regenschutz des nachts ohne Box tut ihnen dann auch sehr gut.

    Ich habe gestern im Agrarhandel ein großes Hundehalsband als Halsriemen für Eseline gekauft. Da hat man auch für Kleine gleich eine Öse dran.

    Mit der Rehe ist es so eine Sache. Ich habe nie viel Fehlerlesen mit dem Anweiden gemacht (allerdings haben wir magere, kuppige Weide), nie Probleme - bis auf die Nachkommen eines bestimmten Hengstes. Da konnte ich drauf warten und es half auch keine Vorsicht. Heute weiß man, dass Rehe im Wesentlichen eine Stoffwechselstörung ist - offenbar mit genetischer Komponente.
    ZUdem bekommen Rehepferde auch auf kurzgefressenen Weiden Rehe. Grund: kurzgefressenes Gras produziert vermehrt Fruktan, welches als Hautauslöser von Rehe gilt.
    Auch Esel sind empfindlich. ich sag mal, je weniger Beweidung und Weidepflege, desto besser, denn Altgras durchsetztes Gras ist weniger gefährlich.

    Stimmt schon, dass ein Woilach auch eine bestimmte, schwere, dichtgewebte Qualität haben muss, aber so groß, wie du gefalltet hast, wirft auch der beste Woilach Falten. Ganz wichtig ist das Kammern vorn und hinten. Bist Du sicher, dass der Gurt aus Leder geflochten ist? Ich kenne nur die sogenannten Eisenschnurengurte. Die gibt es heute auch nicht mehr.

    Heute fangen doch die Meisten mit Ferien auf dem Ponyhof an. Keine Ahnung, was da gelehrt wird.
    Jedenfalls habe ich nach der Wende viele Dinge gesehen, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte, z.B. Reithalfter, die so fest es überhaupt möglich ist, zugezurrt waren. Frage, warum die so fest zieht:"So hat man mir das gezeigt". War eine L-Dressur. Und das war keine Ausnahme, sondern eher die Regel.
    Bei und wurden früher regelmäßig die 2.Finger-Luft überprüft. Zu meinem grenzenlosen Erstaunen gibt es sogar Reithalfter mit Umlenkrolle, damit man per Flaschenzug noch fester anziehen kann.

    Meine beiden ersten Reitlehrer waren noch im Krieg bei der Kavallerie gewesen. Wir Kinder durften ein ganzes Jahr lang meist nur Trockenreiten, Putzen, usw. Wer dann trotzdem immer wieder kam, bekam irgendwann Unterricht - auch im Woilach-falten. Ein richtiger Woilach ist ein großes, schweres Teil, der bei ordentlicher Faltung keine Falten wirft. Schade, dass es die nicht mehr gibt.

    So wie in der Abbildung kenne ich es auch und hat sich auf Wanderritten bewährt. Unter dem Armmesattel oder Trachtensattel wird ein Woilach vorn und hinten gekammert.
    Das mit dem Raufheben zu zweit hat mir ein alter Kavalerist mal mit dem vollständig am Sattel verzurrten Gepäck beim Armeesattel genau so beschrieben.
    Übrigens sieht man heute oft, dass das Auflegen vor der Sattellage und Zurückschieben in Position nicht mal mehr jeder Reiter weiß. Oft wird der Sattel aufgelegt und nach vorn geschoben. Wenn dann die Sattellage desolat aussieht oder das Pferd unwillig läuft, muss ein anderer Sattel her.

    Eigentlich gehört das ja in die Eselabteilung, aber weil manche den Werdegang der kleinen Kutsche verfolgt hatten letzten Sommer, zeige ich sie mal hier.
    Heute hab ich sie zum ersten Mal in restauriertem Zustand angespannt. Die Fotos sind NACH der Fahrt aufgenommen, daher eingestaubt. Also ich hatte ja den Drehkranz gerichtet. Ein ganz anderes Fahren. Eselchen kann noch näher an die Kutsche. Anzen lassen sich noch einschieben. Ich finde, das Größenverhältnis passt. Sie zieht mich ohne viel Mühe. Allerdings würde ic mit 2 Leuten hinten doch die Sandwege meiden.