Posts by kaidan

    Das hab ich mir auch so gedacht. Aber tatsächlich waren alle istorischen Gigs ansceinend so gebaut. in dem Fall braucht man auch keinen Zugstrangalter.

    Hat das schon mal jemand von Euch gemacht?
    Bei meiner ist die Sitzbank zwar vor und zurück verstellbar, aber nach hinten nicht weit genug, um ohne Beifahrer genug Gewicht hinter die Achse zu bringen. Ein Umbau ist also sowieso nötig. Außerdem muss ich dazu mit Schraubenschlüssel und Gegenschlüssel vier fummelige Schrauben lösen. Kein Spaß, wenn ich mal mit Beifahrer, mal ohne fahren will.

    Vielen Dank für die ausführliche Anleitung. Leider müßte ich doch die Naht komplett auftrennen, um die alte Füllung raus zu bekommen.
    Als Begründung für die Verwendung von Ölsaat hab ich gelesen, das nehme man wegen der nachfettenden Wirkung.

    Bei meinem Eselgeschirr hatte ich auch einen selbstgebastelten Schweifriemen aus einem Anbindestrick. Das ist ja auch so ein Strickliesl-Material wie sieltec.
    Also aufmachen und neu vernähen wird ich nun doch nicht. Zu viele Stiche zum Nähen.
    Ich werde auch einfach nur die Metze ersetzen. Material bin ich noch unsicher.
    "Rundstrick", evtl. Biothane oder ich hätte auch noch eine Kalbsleder-Haut.

    Im Grunde ist es dann aber auch ein bewegliches Ortscheit, oder?
    Es gibt ja auch noch die Variante, wo das Ortscheit mit einer Lederschlaufe befestigt ist.
    Die australische Variante einer direkten Zug-Verbindung zur Achse finde ich sehr interessant. Die Ketten sind dabei so lang, dass sie ein wenig Spiel lassen?

    Beim Einspänner umschließt der Träger Strang und Gabel .Selbstverständlich geh ich davon aus , das mit Hintergeschirr gefahren wird .

    Der Strangträger umschließt Strang und Gabel?
    Und wenn die nicht auf einer Höhe sind, entsteht eine gebrochene Zuglinie.


    Öhm- ich finde Strangträger eher beim Einspänner überflüssig ( und das Einschlaufen des Strangs in den Schlagriemen halte ich für eine Unsitte, denn dann sieht man häufig gebrochene Zuglinien!)

    Noch eine Variante? Strangträger im Schlagriemen?


    Ich kann noch eine dritte Variante beisteuern:
    In einem Buch über das Fahren (leider weiß ich nicht mehr in welchem) fand ich eine Zeichnung:
    "So wird das Hintergeschirr an der Gabel verschnallt:"
    Die Zeichnung zeigt die Riemen des Hintergeschirrs um Scherbaum u n d Strang geschlungen.

    Sperriemen:
    Wozu ? Jedes Kutschgeschirr hat doch bereits einen Nasenriemen? Zwischen dem und der Kinngrube hat der Unterkiefer kein Gelenk, also ein eng angezogener Nasenriemen verschnürt das Maul genau so zuverlässig, wie ein Kinnriemen.


    Wenn Du Zeigefinger und Ringfinger auf Höhe de mittleren Gelenks zusammenbindest, kannst du genau so wenig so Fingerschere machen wie wenn du das Band weiter unten anbringst .
    Knallenge Verschnallung ist allerdings tierquälerisch. Dann vielleicht besser ein Maulkorb. Hab ich schon gesehen.


    Die gezeigte Schweifmetzte ist auch nicht gerade pferdefreundlich. Viel Bewegungsspielraum kann da nicht bleiben, wenn die Schweifrübe der Länge nach festgeschnallt ist. Von der Richtung her kann der Schweif nicht mal ruhig pendeln, sondern nur steif abgespreizt werden.
    Wenn Pferde den Schweif drehen wie einen Propeller sind sie sehr übellaunig. Sieht man ja auch bei Reitpferden bis in die höchsten Klassen.
    Ich würde es eher mit einem mit einem geschlossenen Umgang probieren, z.B. aus schwarzem Fliegengitter.

    Ich glaube nicht, dass der erst hart geworden ist, denn das Leder ist am Geschirr völlig ok, jetzt nicht Spitzenqualität aber recht gut. ich versuche mal, das aufzubekommen und entweder leer wieder zu vernähen, oder selbst zu füllen- ,mit Leinsamen - ganz oder gemahlen?

    Bei einer gut gearbeiten beweglichen Kandare zwickt nichts. Beim Reiten gingen meine Pferde damit deutlich besser als mit festen Seitenteilen.
    Wenn die Kandare so gearbeitet ist, dass die Oberbäume gut nach außen gebogen sind (also keine zum Wenden - eine Seite glatt, eine geriffelt) kaufen. dann düften die bei leichter Außendrehung dennoch nicht in die Wange drücken.
    Stangengebisse können bei einseitigem Zug ohnehin leicht im Maul verkanten. Bewegliche Seitenteile vermindern das etwas.
    Wie sich das alles beim Fahren auswirkt, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.


    Aber jedes Pferd reagiert anders.

    Sehe ich das richtig? Hast du den Baum selbst gemacht?
    In der DDR hat eine kleine Firma in Rostock auf diese weise Sattelbäume gebaut und daraus Westernsättel. Da nicht auf Maß war die Passform sehr schlecht.