Posts by kaidan

    Linker ist kein Schimpfname.

    Ich hoffe nur, dass du dich vor lauter Besorgnis um deine Rechte nicht mit Rechten in eine Reihe stellst, versehentlich oder sehenden Auges.

    Sich politisch etwas weiter links zu positionieren halte ich für keinen Fehler, solange wir von sozialer Gerechtigkeit, Internationalismus und Humanismus, nicht etwa von irgendwie "Autonomen", extremistischen Positionen sprechen.
    Unser "Kutscher" hat insofern recht, als Wachsamkeit, was die Verteidigung bürgerlicher Rechte angeht, immer geboten ist. Die Geschichte hat ja hinlänglich gezeigt, dass Notstandsgesetze nicht nur einmal genutzt wurden, um Freiheiten nachhaltig einzuschränken. In der konkreten Situation bin ich jedoch absolut der Meinung, dass wir unserer Regierungskoalition vertrauen können - in diesem Falle ist die Koalition sogar ein Garant, dass keine rechten Umtriebe dahinter stehen. Man sollte auch nicht auf Verschwörungstheoretiker reinfallen.

    Ich denke auch. Hier im Osten sind die Linken sehr gesittet, fast schon bürgerlich. Atonome kommen eher aus Westberlin. Ich muss aber auch sagen, dass in meinem Verständnis diese Chaoten absolut gar nichts mit linker Weltanschauung zu tun haben.
    Die Bilder aus Berlin haben auch einen absolut erschreckenden Querschnitt seltsamster Allianzen gezeigt.
    Der Unterschied ist: Die Linksatonomen sind nicht mehrheitsfähig, die Rechten schon, wenn nicht die humanistisch gesinnten unabhängig ihrer genaueren politischen Positionierung Schulterschluss dagegen halten.

    Hier in Brandenburg sind seit Sa im Spreewald Kahnfahrten wieder erlaubt. Die Regeln dabei:
    Maskenpflicht beim Einsteigen. Mindestabstand 1,5 m ist einzuhalten, d.h. jede zweite Bank muss frei bleiben, auf einer Bank nur ein Haushalt. Unterwegs gilt wegen der Freiluftbewegung die Maskenpflicht nicht.

    Ha, so ist das. Bei den völlig aufmüpfigen kommen keine Zweifel auf, dass etwas geschehen muss. Mich erinnert das ein bisschen an die erste Zeit mit meinem Welsh. Ich dachte auch erst, der hört prima auf meine Komandos - bis ich gemerkt habe, der macht mir blos alles nach, achtet zwar auf meine Körpersprache, aber die Komandos waren Schall und Rauch. Da denkt man : alles im grünen Bereich.

    Ich sehe das fast genau so. Allerdings überwiegen hier im Osten bei weitem die aus dem rechten Lager. Man könnte über die Demos genau so gut Pegida drüber schreiben oder AFD.
    Und da ich hier schon ziemlich lange rumlaufe, gibt es leider auch Überschneidungen mit den Vorwende-Demos -"Wir sind das Volk" - da natürlich nur partiell.
    Es gab nur wenige Demos, z.B. in Berlin, bei denen auch Linksautonome mitgemischt haben + total verpeilte Verschwörungstheoretiker.
    Einziges Ziel:
    Krawall machen.

    Und möglichst weder in backenstück, noch in Leine greifen.Man kann dünnen Strick oder Hundeleine in Unterziehhalfter klinken und Schlaufe griffbereit über Aufsatzhakenhängen.

    Ich bin zu 100% mit Herrn Nemitz einer Meinung. Es ist einfach eine Situation, in der nicht jeder Einzelfall auf Sinnhaftigkeit durchdiskutiert werden kann. In anderen Ländern hat man noch viel konsequenter alles dicht gemacht. Hausarrest für alle.
    Was Die Risikogruppen, speziell alte Menschen an geht, so frage ich mich, warum rumgejammert wird. Es geht mal ausnahmsweise um die Verantwortung Anderen gegenüber. Es gibt doch genug Beispiele, was in Altenheimen passiert, wenn das Virus eingeschleppt wird.
    Außerdem: plötzlich wird rumgejammert, während zu normalen Zeiten manchen nur zu Weihnachten einfällt, dass da noch Angehörige in Heimen auf Besuch warten. Ich betreue übrigens meine Mutter zu Hause und wir müssen daher keine Distanz einhalten.

    Und wenn ich die Demo-Spinner sehe, die nach ihrem Recht auf Infektion schreien, wünschte ich mir manchmal, solche Dusseligkeiten könnten unterbunden werden. Warum geht es in dieser Gesellschaft immer nur um ich, ich, ich?

    Na ich weiß nicht - von wegen Spaß. Eilen ist eigentlich immer ein Stressanzeichen. Es wird was dran sein, dass beim Führen das Pony schräg gezogen wird, an die Anzen kommt und sich dann erregt, weil es das noch nicht als harmlos abgehakt. Mein Araberhengst damals vor dem Fohlenwagen ging auch flott voran, und erregte sich bei Wendungen auf dem Teller - wegen Anzenberührung.
    Probier doch mal auf engem Raum enge Wendungen. Dann weißt du, ob das anstoßen an den Anzen das Problem einleitet.
    Wie führst Du? Greifst du die Leine (einseitg?) kurz, faßt Du ins Backenstück?
    War ein anderes Pferd vor euch? - Womöglich hatte er Angst, abgehängt zu werden.
    Hast du je systematische Führübungen gemacht? - Auf Nicht überholt werden bestanden, im Gelände?
    Ihr wißt ja, ich bin Wanderreiter. Da ist es sehr wichtig, beim Führen, z.B. durch Engpässe, dem Pferd seine Position zuweisen zu können: Hinter Mensch bleiben, brav neben Mensch bleiben, sich voranschicken lassen. Spätestens, wenn was aus der Reihe ist, muss das auch zumindest mit Sulky gehen.
    Ich übe das Führen mit Führkette über der Nase und dulde kein Ziehen. Wenn das einmal sitzt, klappt es eigentlich auch am Strick und am Zügel.

    Das Zuckerstopfen würde ich streichen. Das lenkt nur ab und wenn sie dann "aufwachen" ist nichts gebessert. Nur loben und zum Abschluss Belohnung.

    Bennyblue hat recht. Erst mal auf der Koppel beobachten. Wann zwicken Pferde sich gegenseitig? Kann Spiel sein, aber auch dann steckt Ernst mit drin. Auf jeden Fall versucht der Zwicker, beim Anderen eine Reaktion auszulösen. Entweder hat der seine Kompetenzen überschritten oder es soll was neu geklärt werden. Wie nah sind sie sich auf der Koppel? Wird Fellpflege betrieben? Oder halten sie einen Mindestabstand ein? Und wird der im Gespann unterschritten? Dann hat man vielleicht einen Ansatz zur Ursachenforschung, aber noch keine Lösung.
    Generell heißt Pferde für unsere Zwecke zu nutzen (Reiten, Fahren), dass es gelingen muß, sie weitgehend von ihem Instinktverhalten zu lösen. Wir unterdrücken z.B. ihren Fluchtinstinkt, idealerweise, in dem wir ihnen mehr Sicherheit geben, als die unbekannte Ferne. Es gehört in jedem Fall dazu, dass sie erkennen, dass z.B. in einer Abteilung oder im Gespann WIR die Regeln bestimmen.
    Gerade auch das Auftreten nach der Winterpause spricht dafür, dass die guten Sitten etwas in Vergessenheit geraten sind.
    Man kann ja auch einen Schritt zurück gehen und das zu Fuß erst mal klären.
    z.B. nebeneinander auf Tuchfühlung anbinden und sich brav langweilen lassen. (Lange! Eine Stunde!) Touchirgerte in der Hand und jeden Zwickversuch im Keim mit NEIN und Schnipser unterbinden. das ist ungefährlich.
    Dann kann man entsprechend führen. Beide Führpersonen außen. Auch gekoppelt führen ist eine gute Übung. Bügel an Bügel reiten, falls sie reitbar sind. Und keine Ungezogenheit durchlassen. Was auch immer Pferde untereinander auszumachen haben: Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps.


    In noch einer Sache muss ich Kirsten recht geben: Welsh B sind ganz schön heiße Öfen. Ich habe auch einen und der ist viel anstrengender als meine Vollblutaraber obwohl es durchaus Parallelen gibt.
    Meist wird gelehrt, solche Pferde "auszulasten", sprich müde zu machen. Aber ich finde, es steigert nur die Kondition und die Bereitschaft zur Flucht nach vorn. Bei Arabern absolut sinnlos, weil nicht müde zu bekommen. Als Jugendliche hatte ich einen Reitlehrer, bei dem fing jede Reitstunde mit 30 Minuten Schritt am langen Zügel an. Das habe ich mein Leben lang beibehalten. Ruhe rein bekommen, Grundgehorsam. Stress gar nicht erst aufkommen lassen.

    Leider schaffen wir mit unseren Freizeitpferden die Auslastung meistens doch nicht. Gerade für lebhafte Pferde wäre am Besten: Den ganzen Tag im Schritt arbeiten.

    Ich sage mal gleich, dass ich nicht sonderlich kompetent bin, was zweispännig fahren betrifft. Aber generell würde ich solche Mätzchen nicht dulden, sondern gezielt dazwischen hauen und zwar sofort und jedes mal. Leinen richtig verschnallt?
    Was das Abseichseln angeht: Vielleicht die Aufhalter zu kurz?

    wenn du dir mal einen Forkenstiel aus Esche nimmst und versuchst den durch zu brechen, wirst du feststellen, dass 35-40mm vollkommen ausreichen.

    länge bis zur Nasenspitze wäre nur bei Kumtanspannung nötig und auch da würde ich 20cm kürzer bleiben, damit Esel nicht die Deichselspitze an den Kopf bekommt bzw. zum scheuern nimmt

    Danke, dann reicht also die 42mm Balettstange. Kumt ist langfristig geplant. Ich habe momentan ein amerikanisches Einspänner-Buggy-Kumt. Wenn sich das bewährt, versuche ich, ähnliches für zweispänner zu bekommen.

    Danke für die Erklärung. Ich wollte nicht kritisieren, sondern habe mich gefragt, warum die das so machen. Ich habe mir Packsättel anderswo in der Welt ergoogelt und die sind, einschl. deines eigenen, nicht so gebaut.
    Danke für den Link, der die bauart sehr schn erklärt.
    Aber ganz ehrlich: Wenn ich mir das Video so ansehe, bin ich mir nicht so sicher, ob das ein erhaltenswertes Kulturgut ist. Jedes Auto wird rücksichtsvoller behandelt.
    Ich habe mir auch die Videos von Deinen Wanderungen angesehen: Ein himmelweiter Unterschied das eifrige Mittun deiner Eselstute .

    So, also ich habe jetzt einen Hersteller gefunden, der Handläufe aus Esche herstellt, die auch einen größeren Durchmesser als 4,2mm haben. Es ist sogar möglich, eine Nut einfräsen zu lassen, in die man ein Flacheisen als Bruchsicherung einlegen könnte. Macht natürlich wieder schwerer. Entschuldigt bitte, wenn ich noch mal nachhake, aber mir fehlt einfach die Erfahrung. Welchen Durchmesser würdet ihr mir emfehlen, für die kleine Buggy-Mix mit 105 Spur und davor 110cm Eselchen? Brauche ich mehr als 4,5cm?

    Wie sieht es mit der Länge aus? Ich habe mein Stütchen vermessen. Von Nasenspitze bis Haxen ist sie ca. 1,70 lang, großzügig gemessen. Muss die Deichsel wirklich bis zur Nasenspitze reichen?
    Bis 195cm ist Versand für ca. 9,00€ möglich. Darüber wird es richtig teuer, um die 40,00 € Fracht.
    Bennyblue, wie lang sind deine Ponies und wie lang ist deine Deichsel am Buggy?

    Das Problem ist, dass der, der die Vorrichtung für die Deichsel baut, sich nicht den Wagen daneben stellen kann, sondern in Polen sitzt. Also ist es nicht so einfach zu vermitteln, in welchem Winkel die eigentliche Aufnahme zu den Armen zur Achse stehen muss. Wenn die Aufnahme verstellbar ist, kann ich besser perfekt einstellen.

    Ich habe den Beitrag eben erst gefunden. Nicht wirklich schön anzusehen. Mir stellt sich die Frage, warum sie die Sättel wie ein Joch vor der Schulter auflegen. Wie mag es darunter aussehen, wenn ein großteil der Last auf dem unbemuskelten Widerrist aufliegt.?