Posts by kaidan

    Ich hab bei Hofarbeiten einfache Trense ohne Klappen drin, ansonsten Traberstange oder Kimblewick.
    Beim Arbeiten muss Pony/Esel öfter allein stehen bleiben. Da kann sie ohne Klappen mich sehen und weiß, ich beobachte sie auch.

    Jedes Pony hat diverse Kopfgestelle (Reiten alltag+Tunier, Bodenarbeit/Longe, Fahren mit und ohne Klappen, Alltag+Tunier), ich nehm das was mir für den jeweiligen Zweck am besten deucht, das kann in der Werkstatt/Flaschenzug mal der Kappzaum sein (wo will das Pferd denn innerhalb eines "zimmers" hin?? ist idr nur stundenlanges rumstehen und seltener zug), beim Misten/nebenherlaufen oder idr immer was klappenloses, weil das Tier mich gut sehen soll. Akut hab ich klappenlos Trensenstange und mit Klappe Postkandare. Das Vorgänger war mit einfacher Stange nur bedingt händelbar, das jetzige ist sehr weich, außerdem reicht bei dere idr Stimme.

    Beim Pferd würd ich tendenziell nur Kandare nehmen (und die zb ohne kette weich nutzen), beim Pony ist das wegen der massiven Oberkieferbreite und der Schwierigkeit überhaupt ein Kopfgestell zu plazieren oft mit Stange einfacher. mfg Kirsten

    Kandare ohne Kette ist ziemlich sinnfrei. Dann lieber gleich eine Traberstange oder Boucher-Gebiss.

    Ich kann das nicht bestätigen. Eher im Gegenteil. Zur Gewöhnung kann man Flatterband dran binden. Meine Erfahrung ist die, dass bei Litzen eine kaputte Stelle nicht sofort von den Pferden entdeckt wird , bei Breitband aber sofort. Insofern sind die Litzen hütesicherer. Vor allem aber sind sie verletzungssicherer. Breitbänder falten sich unter Zug und schneiden wie Messer. Dr. Ende empfahl auf der Hippologica mal max. 1cm Breite. Gab schaurige Präparate mit von Breitbändern zerschnittenen Sehnen. Seil ist übrigens ebenso gefährlich. Litzen reißen bevor wirklich schwerwiegende Verletzungen entstehen (außer Stahllitzen natürlich.

    Es kommt natürlich auch auf Geld und Möglichkeiten an. Aber ich würde die Trennwand gar nicht komplett rausnehmen, sondern nur zwei Durchgänge machen. Das schafft den Pferden Rückzugsmöglichkeiten und du kannst bei Bedarf sehr einfach unterteilen. Bauamt und Statiker bräuchte man dann sicher nicht.
    Ich habe in meinem alten Bauernhofstall z.T. auch Beton gegossen und bin damit sehr zufrieden. Stallmatten sind wieder rausgeflogen, weil die Stallluft sich sehr verschlechterte. Darunter bildet sich Matsch und Gestank und man bekommt den Stall nicht sauber.
    Ich baue gerade von 2 Großboxen auf Laufstall/Offenstall um und will aber ein Tor einbauen, wo bisher die Trennwand war, damit ich z.B zur Kraftfuttergabe oder bei Krankheit teilen kann.
    Als Tränke ist ein Waschkessel mit Frostschutzgerät, Wasserzulauf über Schwimmer und beheizbaren Zulaufschlauch gedacht. Steht schon da, nur noch nicht angeschlossen.
    Man wird älter und überlegt, wie man sich die Arbeit erleichtern kann.
    Bei mir habe ich damals beim ersten Umbau den breiten Futtertisch mit Tontrögen vom Kuhstall drin gelassen. Jetzt für den Laufstallumbau habe ich auch überlegt, auf dem Futtertisch Fressgitter einzubauen, mich aber dagegen entschieden, weil die den Bewegungsraum einschränken. Ohne Fressgitter können die Pferde mit Kopf und Hals frei über den Fresstisch schwenken. Es fällt auch so wenig in die die Streu, weil es vorher in der Trogrinne landet. Außerdem sind jegliche Einbauten immer auch eine Unfallquelle. Hab da schon allerhand gesehen.

    Aber die geringe Spurweite und der große Achsabstand. Ich sehe die eher als Parkwagen. Meine schätze ich auch älter als70ziger. Denke eher 50ziger mit den Schnörkelfedern.

    Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass an der Zeichnung irgend etwas falsch ist. Wir kennen es heute anders, aber wie soll ein schwerer Karren aus dem Dreck gezogen werden, wenn das Brustblatt gen Kehle rutscht?
    Das Brustblatt für mein aller erstes Geschirr in DDR_Zeiten, gefertigt von unserem örtlichen Sattler hatte auch so ein gefaltetes Brustblatt ohne jede Naht.

    Kürzlich konnte ich von einer Bekannten ein Geschirr mit gefaltetem Brustblatt kaufen, gefertigt vom selben Sattler.
    Ich habe auch noch ein gefaltetes Brustblatt mit Strängen aus einem Stück - ein- und zweispännig zu fahren.

    Es freut mich, dass sie dir gefällt. Ich hatte zuvor zu Farbe und Linierung etwas am Computer rumprobiert. Es war letztlich viel Arbeit. Aber jetzt sind wir nicht mehr wie Flodders unterwegs. Eine Weile bin ich ja gammelig wie gekauft unterwegs gewesen, um zu sehen, ob sich überhaupt lohnt, da Geld und Arbeit reinzustecken. Ich hab mich aber von Anfang an wohl damit gefühlt. Für den Bock nähe ich mir noch ein schönes, breite Bockkissen. Da die Spurweite doch gering ist und die Wege uneben, muß ich in 90%-Kurven schon mal zur anderen Seite rüber hechten. Die Kutsche hat viel von einem Buggy, obwohl es ja ein kleiner Jagdwagen ist..

    Ich bin ja ein älteres Semester. In meiner Jugend waren Gespanne in unserer Kleinstadt normal. Die standen auch immer ohne Festhalten. Ich denke aber, dass damals wie heute eine Kutsche mit Großpferden (wie auch Reiter solcher) anders wahrgenommen werden als ein Arbeits- oder Ponygespann. Erstes weckt Assoziationen von Graf Koks und auf dem hohen Ross.


    Was man an Verkehr sich und seinen Pferden zumuten kann und will, ist doch sehr individuell. In diesen Dingen muss jeder selbst einschätzen, wo die Grenzen zwischen Normalität, notwendiger Gewöhnung und mutwilligem Leichtsinn liegen.


    Auf jeden Fall ist es meiner Erfahrung nach wenig sinnvoll, mit ausgeruhten, lustigen Pferden Gefahrensituationen bewußt aufzusuchen. Ausgelastete Pferde auf lange Touren lernen leichter mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen und übrigens in unbekannter Umgebung noch mal leichter als zu Hause. Pferdelogik geht so:
    "Hier war ich noch nie und hier gehört wohl das Ungheuer (z.B.Zug) dazu." - Dagegen in vertrauter Umgebung: "Hier bin ich schon 100 mal vorbei gekommen und das Ding war noch da! Hilfe! Was ist das?-Höchste Alarmstufe!"
    Bei Rindern z.B. reicht schon eine neue Schraube am vertrauten Treibweg, um jedes Tier stutzen und scheuen zu lassen.

    Lohnmüller woran scheitert das Bilder einstellen? Sind sie immer zu groß? Du kannst sie mit Paint verkleinern. Das hat eigentlich jeder auf dem Computer.
    Anleitung:

    • Ordner öffnen
    • gewünschtes Bild mit RECHTER Maustaste anklicken
    • bearbeiten anklicken (dann wird da Bild automatisch in PAINT geöffnet)

    Bild wird in Paint geöffnet


    • Größe ändern anklicken
    • dann siehe Bild
    • 50% verkleinern solle reichen
    • OK