Posts by kaidan

    Na ich weiß nicht: Ein großer Teil auch schulmedizinischer medis beruht auf Pflanzenwirkstoffen oder deren chemische Nachbildung. sogar meine Chenotheraphie seinerzeit bestand aus Eibenextrakt.
    Die ganze Pflanze ist für die Medizin nur deshalb uninteressant, weil der Wirkstoffgehalt sehr unterschiedlich sein kann. Die Pharmaindustrie beschäftigt sogar regelrechte Pflanzen-Hunter, die weltweit unterwegs sind auf der Suche nach natürlichen Wirkstoffen.
    Die Schulmedizien macht einfach dann halt, wenn nichts mehr verbürgt ist. Kann auch nicht anders sein, denn wer hält schon seinen Kopf hin, wenn's schief geht.
    Man sollte auch nicht vergessen, dass pflanzliche Substanzen starke Gifte sein können und zwar für verschiedene Tierarten unterschiedliche Substanzen.Woher nehmt ihr die Gewissheit, dass sogenannte Naturheilmittel prinzipiell nebenwirkungsarm sind?

    Der Wikipediabeitrag zu Arthrose bringt interessante Aspekte zum Thema Behandlung. https://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose

    weil das noch langfaseriger Hanf ist , wärend jetzt nur kurzfaserig verarbeitet wird .

    Hat was mit gewissen Inhaltsstoffen der Pflanze zu tun :-]

    Ich denke, dass es auch heute noch gute Qualität gibt. Bei Sisalseilen ist es das selbe. Nur lagfaseriges ist haltbar. Für mein altes Hausmacherarbeitsgeschirr vom Esel habe ich mir auch wieder Hanfseile bestellt und eingespleißt. Am Ende des Tages sind nur Naturmaterialien langlebig und nachhaltig: Leder, Wollfilz, Hanfseile, haargefüllte Polsterungen.
    Das heißt nicht, dass man für bestimmte Zwecke nicht auch mal Kunststoffe verwenden kann. Am Sulkygeschirr habe ich am Ledergeschirr Sieltec-Stränge. Hält natürlich nicht ewig.
    Ich habe mal einen Wintc-Kunststoff-Wanderreitsattel gekauft: Traumhaft leicht. Aber: Nach einem halben Tag Wanderrit, fing mein Pferd an zu spinnen. Ein Bad im See zwischendurch brachte die Ursache an den Tag. Die hinteren Kanten der steifen Sattelblätter hatten stetig den Leib gestoßen und faustgroße Schwellungen verursacht. Ich habe die Sattelblätter dann beim Sattler auf 1/3 kürzen lassen. Danach ritt ich im schweren Qualitäts-Lederwesternsattel mit fast 100kg Gesamtgewicht viele Wochen Wanderungen ohne Probleme und sogar mehrere Distanzritte im vorderen Feld. Der Kunststoffsattel lag ein paar Jahre trocken auf dem Speicher. Dann interessierte sich jemand dafür: ABER, das Teil war spröde und brockelig geworden. Nur noch zum Wegwerfen. Mein allererster, etliche Jahre älterer LEWA-Sportsattel dagegen ist unversehrt.

    Das meiste wurde ja schon geschrieben. Acetylsalicylsäure wirkt neben schwerzlindernd auch blutverdünnend. Das verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und hilft, Entzündungsprodukte zügig abzutransportieren. Meine Stute bekam in der Klinik als Magenschutz Pantoprazol dazu.
    Ich glaube, ich würde sie dennoch im Sulky fahren, denn Bewegung ist bei Artrose sehr wichtig, damit das Gelenk nicht versteift. Wenn die akute Entzündung abgeklungen ist, gibt es meist keine Probleme mehr. beim Fahren erst im Schritt warm fahren, dann Zuckeltrab, immer schön geradeaus. Keine engen Wendungen (darum auch lieber nicht longieren), keine großen Steigungen, möglichst auf Asphalt, damit es rollt. Evtl. Hufschuhe mir stoßdämpfender Einlage.
    Ich würde auch richtig warm eindecken und mit wärmenden Einreibungen arbeiten. Diese Phase durchlaufen die meisten älteren Pferde.Aber die Schmerzzustände vergehen wieder. Nicht gleich abschreiben.

    Das tut mir sehr leid. Vor ein paar Monaten haben wir ausführlich miteinander telefoniert und er erzählte aus seinem Leben und von den Plänen, die er noch hatte.
    Ist denn für seine Pferde gesorgt?

    Wer hier bei uns jammert, seine Menschenrechte würden verletzt (weil er Maske tragen und abstand halten soll?), der sollte sich mal in der Welt umsehen und jenen Tag seinem Schöpfer danken, dass er hier zur Welt kam.
    Es gibt gewiss genug zu kritisieren und Vieles ist verbesserungswürdig und für Manches lohnt es sogar auf die Straße zu gehen (z.B. zu verhindern, dass sich dauernd in fremder völker innere Angelegenheiten eingemischt wird), aber doch nicht gegen Einschränkungen, die nur zeitweilig sind und die erfolgreich waren.

    Also die Tragaugen kannst Du problemlos tiefer einstellen. In Deutschland scheint es üblich zu sein, die eher sehr hoch anzubringen. Der beste Platz ist aber an der dicksten Stelle des Pferdes.
    Falsch angebrachte Ösen an den Anzen kann ich nicht erkennen.
    Das Oertscheit ist da wo es ist ok, wenn ihr überwiegend auf Asphalt fahrt. Nur im Gelände wäre bei den kleinen Rädern ein tieferes, achsnäheres Ortscheit von Vorteil.

    ich kann Deinen Gedankengängen nicht folgen.
    Ich weiß auch nicht, was die friedlichen Demonstranten eigentlich wollen. Viel mehr als an einigen wenigen Orten Maskenpflicht gibt es gar nicht mehr an Einschränkungen. Das ist natürlich Grund genug, einen riesen Aufzug zu machen. Hat die Welt keine anderen Proleme?

    Was die Nazis im Reichstag angeht: Gegen die würde nur eine anständige Diktatur helfen. - Aber die wollte ja nu och keener mehr.-
    Also die sind leider Gottes demokratisch gewählt.

    Videos laufen bei mir grottenlangsam, darum gucke ich das jetzt nicht an. Einige hab ich im Fernsehen gehört. Ich kann die nur naiv finden. Steinmaier hat heute gesagt, was es dazu zu sagen gibt.

    Nicht verschrotten, sondern verkaufen (Die Gig ist ja nicht so schlecht, nur leider zu klein) und eine Gig/Sulky mit größeren Rädern kaufen. Bis dahin wenigstens die Tragaugen 10 cm tiefer setzten. Es gibt so tolle große Sulkys - sowas, wie Albert hat.

    Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    a) Tragaugen hoch, Gig wird schräg - und schwebt dann - gelegentlich. Meistens wird sie schlagen, weil das Gleichgwicht instabil ist.

    b) Tragaugen runter, so dass die Gig waagerecht steht. Da das Material vor der Achse mehr und damit schwerer ist, als hinter der Achse, bekommst du Gewicht ins Selett. Das ist nicht unbedingt ein Fehler, denn dann schlägt nichts. Du kannst jetzt aber auf deinem Tritt ein paar Sandsäcke anbringen - gerade so viel, dass die Gig im Schritt immer noch in den Tragaugen liegt. Im Trab hast du dann Schwebe - um so besser, je glatter der Untergrund und je gleichmäßiger der Trab. Immer 100% Schwebe gibt es nicht. Es ist ein dynamisches Gleichgewicht.

    Wenn du in den Tragriemen keine Löcher mehr machen kannst, zieh einen längeren Tragriemen ein.

    Mein Pferd (er)trägt alles. 😊

    Aber MIR gefallen diese klobigen Dinger nicht. Und mir sind sie auch zu schwer. Daher hab ich gerne alles so leicht wie möglich.

    Die Schnallen oder wohl besser auch die Nieten sind sicher ein Punkt. Ich überleg mir was... 😊

    Bitte was ist an diesen Kopfstücken klobig?
    Das sind die üblichen Zäume mit dem ganzen Klappengedöns.
    Diese Arbeitskopfstücke sind aus sehr geschmeidigem Leder, sehr angenehm für's Tier. Ich nutze sie auch

    Meinst Du die Riemenbreite? Ein Kopfstück darf weder gleich reißen noch gleich übermäßig einschneiden, wenn das Pferd z.B. mal festhängt. Bei starkem Zug soll es aber reißen - bevor es scharf einschneidet.
    Die Riemenbreit ist bei diesen Kopfstücken bei allen Größen gleich. Bei größeren Köpfen wirkt es deshalb natürlich weniger breit.
    Also auch Biothane sollte dem Pferd zuliebe eine komfortable Riemenbreite haben, und natürlich muss es fachgerecht genäht und nicht blos genietet sein.


    Leder ist dehnbar, besonders natürlich da, wo es keine Nähte hat. Ein nur gefaltetes Brustblat passt sich daher im gebrauch optimal an die Körperform des Pferdes an.
    Geschwungene Brustblätter sind nur mit seltsamen Zuschnitten und Vernähen zu fertigen und spätestens wenn es mal schwer wird, schmilzt die effektive Auflage auf wenige cm zusammen.
    Ein gefaltetes Brustblatt ist optimal. Früger hat man fast gar nichts anderes gefertigt.

    Jetzt fehlen nur noch bei dieser Sache die Stimmen, die behaupten, ein recht tiefes Ortscheit begünstige das Ziehen bei schlechten Wegen.

    Was natürlich stimmt. Schon über eine starke Wurzel kommt man leichter, wenn die Zugrichtung aufwärts ist. Waagerecht ist am besten auf ganz ebenen Wegen. Ist das selbe, wie die Mistkarre über Schwellen schieben, nur umgekehrt, wegen des Schiebens.

    Also für unterwegs ist schon ein Kompromiss gefragt.

    Ich bin etwas verwundert, dass SAWA für ein Großpferd eine Schere mit derart schwachem Rohrdurchmesser gebaut haben soll.

    Mit den Strecken kommt ein bisschen auf die Streckenführung an. Ich denke, dass man mit der Kutsche flotter unterwegs ist als im Sattel mit vollem Gepäck, es sei denn, dein Pferd ist vorwiegend Schrittgänger.
    Mein Lederzeug schimmelt z.T auch im Winter. Überwiegend ist es aber nur ein weißer Fettfilm. Aber ich hasse das auch und hab noch keine Abhilfe gefunden.

    Die Streckenlängen, zumindest in der Ebene, erscheinen mir eher zu kurz als zu lang, es sei denn, es geht überwiegend durch tiefen Sand. aber das hängt natürlich auch von der Kondition der Pferde, der Zuglast, der Leichtläufigkeit der Kutsche und welches Tempo ihr gehen wollt/könnt.

    EIN Tipp von Bennyblue ist Gold wert und du solltest ihn beherzigen: Für Teile, die scheuren könnten, Alternativen mit haben.
    Auf Wanderritten zu zweit haben wir z.B. bei Problemen einfach mal die Sattelgurte getauscht.
    Zum Geschirr kann ich mich nicht wirklich äußern. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass das Sieltec-Zeug weder Drücke noch Scheuerstellen gibt. Ich würde für so eine Tour zu einem gut passenden Kumt tendieren. Als Ersatzstränge z.B. finde ich das Material aber gut geeignet.