Posts by kaidan

    Ich hab grad die Buggyschere gesandstrahlt und dann sehr sorgfältig grundiert und anschließend 3*schwarz gestrichen--->trotz diesem Vorgehen (dank Biogas jeweils trocknen im gut geheiztem Raum über 4 tage) hält der Lack schlecht bis sehr schlecht und brauchte zum trocknen eher 2 Wochen als 4 tage....

    Akut war die vordere Buggybank dran, weil eh runtergebaut wurde (Endziel Kutsch schwarz+Holzfarbe, aktuell metallic grün teilweis)--->flott mit mangelhafter Motivation abgeschmirgelt von Hand und anschließend mit Autolack drübergesprayt (streichen dieser Gartenzäunle ist zu zeitraubend), eher suboptimale Trocknungsbedingungen und hält bisher top und war verhältnismäßig null arbeit.

    Die Grundierung hält übrigens gut auf der Schere. Auch früher schon: Streichen hält auf Schere null!!!

    mfg Kirsten

    Gespritzt hast Du die Holzteile? Das Korrux hält eigentlich sehr gut. kann, muss nicht überlackiert werden.

    Ich hab damit die Eisenteile vom Esel-Panjewagen gestrichen. Da muss keine Extragrundierung drunter.

    Also auseinandergebaut wird nicht. Dazu habe ich weder kraft noch Zeit. Untergestell hell? Damit man immer aussieht wie Schwein? Nö. Das wird schwarz. Motorreiniger werde ich probieren. Ich glaube, in meine Flex passt keine Zopfbürste. Aber ich werde mal im Baumarkt gucken.

    Die neue Bereifung ist nun bestellt.
    Aber ein bisschen aufgehübscht werden muss die Eselkutsche auch. Ich sag es lieber gleich: Nägel mit Köpfen machen ( also alles auseinander nehmen, sandstrahlen und profimäßig lackieren lassen ) ist nicht drin.
    Ich muss das selber machen und auch da sind meinen Kräften Grenzen gesetzt.
    So bunt soll es nicht wieder werden.
    Ich möchte alle Eisenteile unterhalb der Blattfedern schwarz streichen (außer Räder) , erst mal mit Korrux.
    Alles ab Blattfedern + Holz soll weinrot werden, wie jetzt schon die Räder sind.
    Jetzt habe ich mich heute daran gemacht und versucht, die unteren Eisenteile zu reinigen und zu entfetten. Mit mäßigem Erfolg.
    Jetzt habe ich an Hochsruckreiniger mit Heißwasser gedacht.
    Oder gleich zur Autotwäsche in die Wachbox?
    Lackfetzen - alles was lose ist - dürfen ruhig fliegen.
    Was meint ihr? Oder habt ihr andere Ideen zum Entfetten? Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, auf dem Rücken drunter zu liegen und jeden Winkel mit der Zahbürste zu putzen.

    Würdet ihr die Schere weinrot oder schwarz streichen?
    Und grundsätzlich: streichen oder Spraydosen mit Autolack?

    Ich hab das mit dem auf-die-Seite-legen heute probiert. Aber ich glaube, den Speichenrädern bekommt das Verkanten nicht. Also ich trau mich das nicht.
    Ich gucke morgen mal im Baumarkt nach einem Schlüssel. 38mm Sechskant.

    Ich habe diese kleine Anekdote auf Anregung von Drosendorfer in einen eigenen Beitrag verschoben.

    Auch Esel haben ihre weißen Kaninchen. Eines davon heißt: Lieber vom LKW überrollt werden als auf etwas Metallisches, wie Gullidecke oder Abdeckbleche zu treten.

    Aber gerade dieses weiße Kaninchen hat mich mit Bennie seinerzeit mal gerettet - vor Blamage oder Schlimmerem.

    Lachen erlaubt; Kritik muss nicht, bei dieser Geschichte, die gut 30 Jahre zurück liegt.

    Mein Benny lief brav vor dem ungebremsten kleinen Tafelwagen - ohne Hintergeschirr (Was ist das?) - Bei uns ist ja alles mehr oder weniger flach. - Alles?

    Da ist ein Berg , der heißt Hoher Timp in Sichtweite meines Grundstücks. Am Berg gab es ein Loch, entstanden durch Kiesabbau. Und weil man in der DDR alles gebrauchen konnte, fand sich auch eine Nachnutzung für das Loch - als Müllkippe. Entrümpelung war dran. Also Eselchen eingespannt, Gerümpel aufgeladen, Mutter dazu und auf ging es. Rauf den Berg, abgeladen, runter den Berg.

    Ihr ahnt, was kommt. ich dachte, das bisschen Wagen hält Eselchen mit der Schere. - tat er nicht. Der Wagen schob, Eselchen trabte, galoppierte. Beim Versuch, ihn zu "zügeln" fiel auch noch das zusammengestümperte Kopfstück auseinander.

    Jetzt ging es in Schussfahrt zwar nicht nach San Remo aber immerhin ins Dorf den Berg runter, Mutter hinten drauf. Ich betete nur noch, dass Eselchen wenigstens Spur hält und wir nicht im Graben oder der an der Böschung landen und umkippen.

    Es klingt sicher komisch aber meine Angst vor der Blamage war ungleich größer, als die zu verunfallen. Die Aussicht, unter dem Feixen der Bauern die Kurve nicht zu kriegen und direkt in den Dorfkrug zu scheppern ..., für lange Zeit Dorfgespräch zu werden...

    Das Dorf kam - und damit das nächste Problem. Die Straße kreuzte die mit Metallgittern abgedeckte Unterführung des Straßengrabens der Dorfstraße. Schon auf der Hinfahrt hatte ich meine liebe Not, Bennie darüber zu zwingen.

    In meinem Kopf liefen Filmfetzen ab: Wird Bennie uns links oder rechts der gedeckten Rinne mitten im Dorf in den Graben kippen - unter dem Gelächter der Dörfler?


    Das Blech kam - und Bennie zog die Vierbeinbremse. Da rüber? - Alleine? - Niemals. Eselchen stand. Ich guckte mich vorsichtig um. Niemand hatte uns gesehen und es bleib mir erspart, auf Jahre die Lachnummer des Dorfes zu werden.

    Haben wir eine Rubrik dafür? - Dann lagere ich das um.
    Ja, solche Anekdoten erzählt man auch im Freundeskreis noch nach Jahren. Und lernen tut man ganz nebenbei dies und Jenes

    Mal ehrlich ,das bezieht sich doch auf schnelleres und km-längeres Fahren als mit dem Esel möglich sein sollte .

    Wir hatten uns damals für unser Wägelchen beim Reifenhändler gebrauchte Reifen besorgt .

    Gab es gratis gegen einen kleinen Beitrag für die Kaffeekasse .

    Was für Moped oder Motorrad nix mehr ist ,taugt doch allemal für ein Ponywägelchen .

    Da hab ich meine Zweifel. Wir haben hier Wege, deren Schlaglöcher mit Bauschutt aufgefüllt sind.

    Ja? Na meine kennen da keine Hemmungen. Die sind auch schon die Treppe zur Veranda raufgestiegen und die Kellertreppe runter. In manchen Ländern steigen die doch sogar mit Touris Treppen.

    Meine Terrasse war auch über Eseltritt nicht erfreut. Jetzt ist das kleine Türchen aber immer zu.
    Auf einem Wanderritt wollte ich mal mit meinem Araber über eine hölzerne Treppenbrücke, 12 Stufen rauf, 12 Stufen runter. Ein Anwohner hatte uns da lang geschickt, obwohl wir gefragt hatten, ob man mit Pferd da rüber käme. Er meinte Ja. Na mein Kaidan (Profilbild) wollte auch und stand schon mit allen vieren auf den Stufen. Aber die anderen habe geschrien : "Das biegt sich! Das bricht gleich." Na ja, so ein Pferd ist eben manchmal doch zu schwer.

    Hallo,
    Die Sawa für's Zweispännig fahren wartet nun auf die Schweißarbeiten.
    Zum Trost habe ich mein Eselchen inzwischen ein paar mal vor den kleinen Jagdwagen gespannt, der ursprünglich für's 1,25-Pony gedacht war. Für das Pony scheint er mir zu leicht und mit Spurweite 1,10cm zu schmal. Aber mit dem Esel fährt er sich perfekt.
    Nun sehen aber die Reifen schon sehr schlecht aus. Ich habe keine Lust, mit Panne irgend wo liegen zu bleiben. Nun fragt sich blos: welche Reifen?
    Die Tests erscheinen mir gekauft, denn der Testsieger (in den von mir benötigten Maßen ) ist immer der selbe, aber in den Rezensionen ist mehrfach von schneller Panne , aufgerissenen Flanken usw. die Rede., obwohl die Reifen pannensicher sein sollen.

    Die Maße, die auf den jetzigen Decken stehen, sind: 50-559 26 x 1.95

    Meine Fragen: Müssen alle Werte genau die selben sein?
    Was für ein Profil soll ich nehmen?
    Habt ihr Empfehlungen für robuste Reifen?

    Und noch eine Frage: ich finde keinen passenden Radnabenschlüssel. Größe, wenn ich mich nicht vermessen habe 3,8 (oder doch 4cm?)

    Ich glaube nicht, dass die Frage jemand beantworten kann. Manche Pferde gehen in dem Alter noch Distanzen, andere sind bereits eingeschränkt in ihrer Leistungsfähigkeit. Da hilft eigentlich nur beobachten. immer mal die treibenden Hilfen einstellen und gucken, ob er austrudelt oder gar stehen bleibt, oder unverdrossen weiter marschiert. Immer mal dem Pferd ins Gesicht sehen, auf den Gang achten. Schlurfen und stolpern sind Anzeichen für Überforderung. Ein Welsh marchiert mit beiden Enden in der Höhe, wenn er gut drauf ist.

    Bauern haben kein Problem mit der Entsorgung. Es hat auch nichts mit Emotionen zu tun. Das ist eine reine Kosten-Frage; habe ich hier kürzlich in der Region so erlebt.


    renatus

    Glaube ich nicht. in DDR-Zeiten (als das Pferd verbuddelt wurde) wurden die kostenlos abgeholt.