Posts by kaidan

    Aber die geringe Spurweite und der große Achsabstand. Ich sehe die eher als Parkwagen. Meine schätze ich auch älter als70ziger. Denke eher 50ziger mit den Schnörkelfedern.

    Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass an der Zeichnung irgend etwas falsch ist. Wir kennen es heute anders, aber wie soll ein schwerer Karren aus dem Dreck gezogen werden, wenn das Brustblatt gen Kehle rutscht?
    Das Brustblatt für mein aller erstes Geschirr in DDR_Zeiten, gefertigt von unserem örtlichen Sattler hatte auch so ein gefaltetes Brustblatt ohne jede Naht.

    Kürzlich konnte ich von einer Bekannten ein Geschirr mit gefaltetem Brustblatt kaufen, gefertigt vom selben Sattler.
    Ich habe auch noch ein gefaltetes Brustblatt mit Strängen aus einem Stück - ein- und zweispännig zu fahren.

    Es freut mich, dass sie dir gefällt. Ich hatte zuvor zu Farbe und Linierung etwas am Computer rumprobiert. Es war letztlich viel Arbeit. Aber jetzt sind wir nicht mehr wie Flodders unterwegs. Eine Weile bin ich ja gammelig wie gekauft unterwegs gewesen, um zu sehen, ob sich überhaupt lohnt, da Geld und Arbeit reinzustecken. Ich hab mich aber von Anfang an wohl damit gefühlt. Für den Bock nähe ich mir noch ein schönes, breite Bockkissen. Da die Spurweite doch gering ist und die Wege uneben, muß ich in 90%-Kurven schon mal zur anderen Seite rüber hechten. Die Kutsche hat viel von einem Buggy, obwohl es ja ein kleiner Jagdwagen ist..

    Ich bin ja ein älteres Semester. In meiner Jugend waren Gespanne in unserer Kleinstadt normal. Die standen auch immer ohne Festhalten. Ich denke aber, dass damals wie heute eine Kutsche mit Großpferden (wie auch Reiter solcher) anders wahrgenommen werden als ein Arbeits- oder Ponygespann. Erstes weckt Assoziationen von Graf Koks und auf dem hohen Ross.


    Was man an Verkehr sich und seinen Pferden zumuten kann und will, ist doch sehr individuell. In diesen Dingen muss jeder selbst einschätzen, wo die Grenzen zwischen Normalität, notwendiger Gewöhnung und mutwilligem Leichtsinn liegen.


    Auf jeden Fall ist es meiner Erfahrung nach wenig sinnvoll, mit ausgeruhten, lustigen Pferden Gefahrensituationen bewußt aufzusuchen. Ausgelastete Pferde auf lange Touren lernen leichter mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen und übrigens in unbekannter Umgebung noch mal leichter als zu Hause. Pferdelogik geht so:
    "Hier war ich noch nie und hier gehört wohl das Ungheuer (z.B.Zug) dazu." - Dagegen in vertrauter Umgebung: "Hier bin ich schon 100 mal vorbei gekommen und das Ding war noch da! Hilfe! Was ist das?-Höchste Alarmstufe!"
    Bei Rindern z.B. reicht schon eine neue Schraube am vertrauten Treibweg, um jedes Tier stutzen und scheuen zu lassen.

    Lohnmüller woran scheitert das Bilder einstellen? Sind sie immer zu groß? Du kannst sie mit Paint verkleinern. Das hat eigentlich jeder auf dem Computer.
    Anleitung:

    • Ordner öffnen
    • gewünschtes Bild mit RECHTER Maustaste anklicken
    • bearbeiten anklicken (dann wird da Bild automatisch in PAINT geöffnet)

    Bild wird in Paint geöffnet


    • Größe ändern anklicken
    • dann siehe Bild
    • 50% verkleinern solle reichen
    • OK

    Ich glaube mit den Shocks aufstellen meinst du das, was in Deutschland PUPPEN genannt wurde?. Ich kenne auch noch den Ausdruck HOCKEN

    Ich glaube, da hast du etwas nicht verstanden. Im schweren Zug geht es nicht um Schwung und weites Ausgreifen, sondern darum, die Beine in den Boden zu rammen und alles Gewicht ins Geschirr zu legen. Das geht mit Brustblatt nur, wenn es auf knöchernen Strukturen aufliegt. Kummt wäre natürlich besser, aber die variable Anpaßbarkeit hatte beim Militär eben Vorrang. Die freie Schulter ist dagegen im flotten leichten Zug vor der Kutsche wichtig.

    Genau so wie du beschreibst, war mein altes Eselgeschirr auch gearbeitet und mein Nachbar fuhr mit seinen Ponys genau so. Ich denke, auf dem Lande war das eine Kostenfrage: ein Universalgeschirr für Ein- und Zweispänner. An meinem habe ich letztes Jahr allerdings Tragaugen nachgerüstet. Ich habe auch noch ein Ponygeschirr vom hiesigen Sattler, das vorrangig ein Einspänner ist, sich aber auch für Zweispänner nutzen läßt.

    HeiBo, die Kutsche fährt sich wirklich wunderbar weich. Federung ist top. Die Schere ist nicht sehr tief. Da reiner Einspänner, gibt es keine Brake (spart auch Gewicht) und die Schere ist direkt an der Vorderachse angebracht. Sie hat eine Biegung nach oben.
    Meinst Du jetzt die Tragaugenhöhe oder die Schere insgesamt? Ich finde gerade, dass die früher eher höher lag als heute.
    Leider weiß ich nicht, woher sie kommt und wie alt sie ist. Neulich war in einer Anzeige eine in einigen Details ganz ähnliche.