Posts by zeno

    jo und nachdem der Kutscher Ohrhörer auf hat wird ihm das Begleitfahrzeug wohl durchfunken was hinter dem Tunnel los ist


    vielleicht ist das Team ganz vorn drauf trainiert hinter einem bestimmten roten Auto herzulaufen ;-)


    btw: ohne Teamwork geht's auch bei den beteiligten Leuten nicht

    Wer kennt noch Aamir Ageeb, Achidi John und Oury Jalloh?

    Sie eint ein Schicksal, sie starben im Gewahrsam deutscher Behörden. Bei allem Wandel in Justiz und Polizei - auch hierzulande ist unterschwelliger, mitunter offener Rassismus ein Problem.


    Galerie der Unbekannten

    Artikel in der SZ

    ich denke, daß viele Deiner Beispiele im täglichen Leben "untergehen", weil zuvorderst dem Gegenüber (egal welcher Herkunft) erst mal Respekt entgegengebracht wird; auch ich denke in solchen Kategorien, aus den verschiedensten Gründen, bin aber vorsichtig genug, sie eben nicht grundsätzlich zu verallgemeinern sondern erst mal zu sehen, was der/die Andere denn für ein Mensch ist. Wenn er/sie dann so ganz anders rüberkommt, frage ich nach dem warum; es gibt dafür manchmal ganz banale Gründe, die halt nicht immer auf der Hand liegen.

    im ersten Schnitt ist anteilsmäßig mehr Rohfaser, im 2. mehr Eiweiss; das hängt nicht nur mit dem Gräserwachstum zuammen sondern auch mit den (Un?-)Kräutern die einfach später/langsamer wachsen

    Pferdeheu wurde immer lieber spät geschnitten, Rinderheu nicht; falls möglich und es gibt ggf. noch einen 3. Schnitt wird der in der Regel siliert, weil bis dahin das Wetter zu unbeständig ist

    Rinder sind außerdem weniger anspruchsvoll was ihre Fütterung angeht als Pferde, die können verdauen was beim Pferd schon Probleme aufwirft


    und um es kompliziert zu halten (das klang auch schon an) es ist nicht nur vom Wetter abhängig sondern auch vom Boden, den Gräsern, den subventionierten Programmen ...

    Cobb & Co mail and passenger coach, No.2

    auf Bild 14 kann man gut die vielen Lederlagen der Federung erkennen


    Objektbeschreibung (übersetzt):

    Cobb & Co Post- und Personenwagen, hergestellt von Cobb & Co. in Charleville, Queensland, Australien, 1890.


    Diese Cobb & Co-Thoroughbrace-Coach wurde 1890 gebaut, die zweite Coach mit acht Passagieren, die von den Charleville-Werkstätten des Unternehmens in Queensland hergestellt wurde. Es war die Kombination aus Stärke, Stabilität und der fehlerverzeihenden Federung der in Charleville gebauten Coaches, die dazu führte, dass sie zu jener Zeit als "die wissenschaftlich am besten gebauten Langstreckenpferdefahrzeuge, die bekannt sind" bezeichnet wurden.

    Cobb & Co war das berühmteste Coaching-Unternehmen der australischen Geschichte. Siebzig Jahre lang bot das Unternehmen einen Service an, der für seine Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bekannt war und Briefe und Passagiere trotz häufig widriger Wetterbedingungen pünktlich lieferte. Das Unternehmen baute ein großes Netzwerk von Wechselstationen, eigenen, speziell gezüchteten Pferden und äußerst seriösen und erfahrenen Fahrern auf, die ihre Routen gut kannten.

    Die Entwicklung der für australische Verhältnisse ideal geeigneten Thoroughbrace-Coaches in den USA war der größte Faktor, der zum Erfolg des Unternehmens beitrug. (Der Begriff "thoroughbrace = gründliche Klammer", einschließlich einer archaischen Form von "through = durch", bezieht sich auf die Aufhängung der Karosserie an starken Lederriemen.) Cobb & Co-Coaches wurden in allen australischen Bundesstaaten außer Tasmanien sowie in Neuseeland, Südafrika und Japan. Das Ausmaß dieser Coaching-Unternehmungen übertraf sogar das der berühmten amerikanischen Coaching-Firma Wells Fargo.

    Die Cobb & Co Telegraph Line der Royal Mail Coaches wurde 1853 von Freeman Cobb gegründet, um Pferde-gezogene Post- und Passagierwagen Routen zwischen Melbourne und den viktorianischen Goldfeldern zu betreiben. Während in England die Coaching-Dienste nach der Einführung der Eisenbahnen in den 1830er Jahren geschlossen wurden, entwickelten sich in Australien die Coaching-Dienste ab den 1850er Jahren gleichzeitig mit den Eisenbahnen und blühten sowohl im Wettbewerb mit ihnen als auch durch die Bereitstellung ergänzender Dienste auf. Dies förderte die Ansiedlung und den Aufbau effektiver Kommunikationsnetze in abgelegenen Gebieten Ostaustraliens, insbesondere gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

    Unter der Leitung von James Rutherford ab 1861 etablierte das Unternehmen schnell seine Vormachtstellung gegenüber anderen Postkutschenlinien. Entlang der Coachrouten befanden sich in Abständen von 15 bis 30 Meilen Gasthäuser oder Wechselstationen, an denen frische Pferde die müden ersetzten. Ein Signalhorn, das auf der Kutsche mitgenommen wurde, wurde immer geblasen, wenn sie sich einem Gasthaus, einer Wechselstation oder einem Haltepunkt der Stadt näherten. Die Pferde waren stark und zu diesem Zweck gezüchtet. Fünf farblich aufeinander abgestimmte Pferde wurden für die Coaches mit acht Passagieren angespannt, eine Formation, die Rutherford für Cobb und Co. entwickelt hatte.

    Nach 1902 waren die sinkenden Gewinne von Cobb & Co. auf Dürrebedingungen, Erweiterungen der Eisenbahnen in Queensland und die Einführung des Automobils und später des Flugzeugs zurückzuführen. Die letzte von Pferden gezogene Cobb & Co-Coach war am 14. August 1924 in Queensland zwischen Surat und Yeulba (heute Yuleba) unterwegs. Danach betrieb das Unternehmen nur noch Kraftfahrzeuge, bis es sich 1929 freiwillig auflöste.

    Es wird angenommen, dass die Kutsche des Museums zuletzt in Blackall in Queensland unterwegs war, obwohl das Museum sie 1936 von Narrabri, New South Wales, erwarb. Mitte der 1950er Jahre wurde die Hälfte der Kutsche in der New South Wales Cobb & Co. in Rot und Strohgelb lackiert, um einen Eindruck von ihrem Erscheinungsbild in Betrieb zu vermitteln. Obwohl dies zu einem seltsamen Hybridobjekt führte, sind wir heute dankbar, dass sich mindestens die Hälfte des Wagens in einem Zustand befindet, in dem das ursprüngliche Material nicht durch moderne Farben ausgelöscht wurde.

    Margaret Simpson

    Das Grund- und Menschenrechte außer Kraft gesetz werden, wenn auch nur vorübergehend, ist nicht nur besorgniserregend, es ist brandgefährlich.

    ist es, da hast Du recht, ganz besonders in autokratisch regierten Ländern


    andererseits, was hilft mir ein Grundrecht wenn ich tot bin, Corona hat diese Fähigkeit leider


    unsere manchmal doch entscheidungs- und verantwortungstragenden Politiker drehen die Schraube ja schon zurück; es gibt Situationen da bleibt keine Zeit zum Diskutieren, da muß man sofort handeln - Notbremsung halt; bislang sind wir mit einem "blauen Auge" davon gekommen, wäre schön wenn es so bleibt

    Warum geht es in dieser Gesellschaft immer nur um ich, ich, ich?

    gute Frage;

    Verantwortung will keiner übernehmen, nicht mal für sich selbst (das soll im Zweifelsfall dann doch wieder der Staat - sprich die Allgemeinheit, noch genauer in diesem Fall Ärzte und Krankenpfleger/innen - richten)


    dabei funktioniert mehr Freiheit für den Einzelnen nur mit mehr Verantwortung für sich selber, das läßt sich nicht trennen ...