Posts by Bennyblue

    Vielleicht erstmal bißle Maulwurfshügel planieren gehen? und wenn anspannen bevor HG vernünftig geübt wurd, dann mind. 5 Ausfahrten nur schritt+gern bißle abwärts (kopf geführt mit zucker stopf!), Galopp ist tabu bis Mai, punkt. gib dem Pony ne Chance sich psychisch wieder zu festigen, positive Erlebnisse, wo es Murks bißle vergessen kann! Denk an die Regel: 3-5-10 (jeden Job mind. so oft je nach ponyintelligenz, ich nehm idr die 10mal und klappt immer). mfg Kirsten, die die ersten 6 Monate vor jeden Hang hält und oben Zucker stopft, damit Pony Arbeit im Kopf umstellt von Ziehen auf Drücken (sehr empfehlenswert dies Verfahren macht nach 1 jahr Pony, welches man zuverlässig ohne Leinengezerre in den Abhang galoppieren lassen kann, weil es selbstständig arbeitet)

    Bitte google mal innerhalb Forum Thema Schlagriemen (grad gestern iwas mit Shetty geht durch)!! ich würd definitiv mal 3 Monate nicht mehr ohne anspannen.....und da es ja nicht Schuld vom Pony war, würd ich den auf Schwerpunkt mechanisch setzen, dh relativ weit hintere 1 handbreit vor Schweifansatz. Und zwecks Unfall Vermeidung würd ich beim ersten Wieder-Anspannen (wenn du Angst hast ohne Bauchgurt) ohne BB nur Selett+Hg grad paar Tritt am Halfter zurück fordern, Leckerli fertig. mfg Kirsten

    Huhu, du hast ein Shetty, da ist sich gut informieren und basteln Pflicht! Ein Satz sporenriemen und heukordel sollte man als shettymensch immer parat haben, sobald man zufrieden ist kann man ja dann das Provisorium ersetzen. Also Selett versuchen weiter zurückzulegen (vermute wird nicht klappen, weil sich "mein" selett null biegen ließ, auch nicht mit schwerem Gerät...). Da dein Pony ähnlich meinem gebaut ist und das Selett auch am jetzigen Liegepunkt bereits arg eng ist, würd ich es baldmöglichst tauschen bevor dein Tier Sorgen bekommt. Wohlgemerkt 2-3*/Woche ne runde um den Block, davon bekommt kaum ein Tier irgendwelche Sorgen, aber denken an Distanz mit diesem Selett würd ich nicht! okay, vermutlich bekommst Selett kaum hintere, also mußt den Gabelriemen via Sporenriemen auf dem Schweifriemen an der entsprechenden Stelle befestigen. (Übrigens ein Sieltec-Selett ist zwar auch kein Optimum, aber leicht und billig selbst gebastelt und der Schaden am Tier deutlich verringert, Loesdau neu kostet 80,-€, gebraucht gibt es was vernünftiges qualitätiges für 50,-€ mit bißle Suchen), Scherriemen verläuft korrekt auf dem Foto würd ich so lassen, nur länge checken (drei bis vierfachfach heukordel ist idr ausreichend um jede Art Riemen beim Shetty zu verlängern/ersetzen), aber die tiefe Lage ist wahrscheinlicher als Bockursache denn die kürze. Vielleicht auch nochmal 2 Schritt retour und mit HG eng+korrekt bzw locker und tief geschnallt longieren? ist die ungefährlichere Variante als wenn Pony plötzlich im Gelände nein danke sagt....nie so irgendetwas ausprobiéren, was man ungefährlicher in paar einzelschritte zerlegt, ohne kutsch dran üben/testen kann! mfg Kirsten

    huhu,
    ich würd zuerst den Gabelriemen auf dem Schweifriemen mind. eine Schlaufe weiter Richtung Schweif legen (eher 2, kann ich auf Foto nicht so gut sehen/abschätzen). bei V-förmigen Gabelriemen sollte der meiner Meinung nach oben ungefähr 1 handbreit hinter dem Flankenwirbel liegen. nun den Umgang mind. 1 handbreit höher legen (ich hätt gern 2-3 finger unterhalb Sitzbeinhöcker) und die Gabelrimen so einstellen dass der Umgang ohne Scherriemen Nutzung grad hängt.
    Dein Selett hat einen festgesetzen Trageriemen und ist deshalb für zweiachsige Wägen korrekt. (und wenn es das ist, welches mir wohlbekannt ist, prüf mal ob das nicht scharfkantig an den rändern sei und ob das seitlich oben auch nicht drückt bzw ob sich das aufbiegen läßt...meins war nicht biegefähig!)
    Wenn es etwas unebeneres Gelände wird, wär fürs Pony ein beweglicher Trageriemen besser laut Literatur (aber ich hab da noch kaum Bewegung beobachtet, also hier bei extrem einseitigem Maulwurfshügel von >30 cm maximal 2 cm gleiten auf dem Selett), der Rest wird durch die Tragöse (5-7-cm) ausgeglichen. Trotzdem prüf mal dein Selett genau, ob du das bei zunehmender fahrtdauer einsetzen willst. und wenn dann bitte dick unterpolstern!
    mfg Kirsten

    Und dies braucht kein spezieller Riemen zu sein (Angebot in größe Shetty ist da eher dürftig, Lochabstand teilweis viel zu groß!), sondern je nach Zweck Strafe oder Mechanisch ein Seilchen unterschiedlicher Dicke, im Notfall tut das wirklich jedes Stück Schnur, welches man im bock eh mithat....
    ich bevorzuge ein HG mit 2 Trageriemen und schnalle beim Gewohnheitskeiler den Hinteren seitlich an der Gabel fest, hat außerdem den Effekt, dass so sollte der versehentlich zu straff sitzen, er dem Pony "keine" Schmerzen zufügt und nach dem ersten Galopp korrigier ich auf den heutigen tag (ich fahr gleiches geschirr mit 5 Pony), beim Korrektur nehm ich den vorderen Riemen und bin vorsichtig in punkto länge, weil verschätzen Mensch hier dem Pony Schmerzen bei Angallopieren zufügen kann. Regeln bzgl. länge gibt es beim Shetty nicht, nur die Großpferderegel ist völlig absurd, im Stand eine handbreit unterm Riemen Luft (8-10 cm!!!), da kann ich den Riemen dann direkt weglassen. Hier geht es um Zentimeter und zwar 4-6, deshalb besteht beim Shetty vermehrt die Gefahr, dass der Riemen zu fest/locker sitzt. Ich kann wegen Sieltec, den Riemen überall auf dem Schweifriemen palzieren, mein 2.trageriemen ist 1 handbreit oberhalb Schweifansatz auf dem Schweifriemen eingezogen. Extra Riemen wie Clea find ich als Anfänger noch schwieriger zu plazieren, mir hat ein altes Superfoto WB von Hinterwälderzugrind da sehr geholfen, vielleicht Stellt sie das nochmal hier ein? Ich hab anhand von dem Foto die maße aufs Shetty umgerechnet und wie Clea schriebt ein kompletter zusatzriemen ist besser, aber der sollt dann richtig liegen. mfg Kirsten Clea : stell doch mal Foto ein, wär interessant, du hast doch bestimmt passenden Lederriemen, so dass das auch vernünftig aussieht. Wär mal eigner Thread wert: Schlagriemenlage und Länge beim Shetty!

    Also ich geh davon aus, dass nach dem ersten Keil niemand so fahrlässig ist weiterhin ohne zu fahren....und schon gar nicht innerhalb eines Fahrkurses???
    @Teufelspony_J: beim Shetty ist es gar nicht einfach die richtige Länge und Lage dafür zu finden....bei einem jungen Pony läge bei mir der Schwerpunkt auf Disziplinierung, dh hoher Strafeffekt, dh lage Riemen realtiv weit vorn ungefähr auf Flankenwirbelhöhe vielleicht noch 2 finger weiter vor und ganz wichtig, keine WB-Maße in punkto Spannung übernehmen, sondern testen welches Länge für die eigene Kutsch/Pony am besten paßt. Bei meinem alten Gewohnheitskeiler liegt der Riemen deutlich weiter hinten (Schwerpunkt: hintern bleibe bitte relativ tief) und hat auf dem Rücken maximal 3 finger hoch platz....
    mfg Kirsten

    Huhu, es liest sich schon mal so als ob du die nötige Ruhe und Geduld fürs Shetty mitbringst. Wird dich nicht unbedingt trösten, aber genau den gleichen fall hab ich hier schon mehrmals seit 2008 (seitdem bin ich hier) gelesen. Also 5jähriges Shetty mit Kenne und Sachverstand an die Angelegenheit rangeführt und unkontrolliertes plötzliches Durchgehen aus dem nichts raus mehrfach. Ich hatte hier ein älteres Shetty mit ua ähnlichen Sorgen gekauft und bin den Weg über schweren Zug und wenig Tempo über Jahre gegangen (Lies mal Ausbildung: Husch, der lange Weg), ferner fahre ich niemals ohne sehr scharf geschnallte Kandare, zu 98% unnötig, aber die 2% sind so eindrücklich, dass ich daran nichts ändern werde. Versuch Schritt auszubauen und stell eventuell mal das fahren für gewisse zeit ein, also nur leichte bis schwere Schleppe zb Kinderschlitten mit 1-2 sack Zement drauf und vielviel am kopf mitwandern Langstrecke bis eine Art Urvertrauen gewachsen ist. mfg Kirsten

    Hügel muss man nicht im Galopp nutzen....zb rückwärts im Schritt rauf kommen die auch gut.....ich fahr im wesentlichen, wenn ich denk die sollten was tun im schritt irgendwas um 5-7% rauf Langstrecke mit Anhalten/Anzug oder 180° drehen zwecks Arbeitsumkehr (da werden die gaaanz schnell sehr ruhig und überlegend mitdenkend) .....jeder nach seiner fasson wie gesagt. mfg Kirsten

    Huhu Mikado, genau lesen bitte! Falls ich ein Pony allein vor diesen Riesentrump anspann geschieht dies zu Übungszwecken mit Halfter und Kette+Leckerli bei mir in der 720 m" Maschinenhalle auf geglättetem beton, wo ich allein absolut problemlos meine Kutsch händeln kann, da ist also nix Rede von irgendwelche Berge einspännig rauf bzw Langzeit....
    Jeder nach seiner Fasson, aber nach der langen Ausbildungszeit würd ich mir niemals ein Pony wegen Überforderung sauer fahren. Vielleicht schaust du dir nochmal paar Videos an, die den betrieb und die gestreßten Tiere zeigen, ich find die eigentlich relativ aussagekräftig. mfg Kirsten

    Huhu, wie wär es mit zuerst mal deine Kutsche wiegen und danach eventuelle Entscheidungen zu treffen? Mittlerweile spann ich hier in Ruhe auch 1 Pony allein vor die 350 kg, zb mit halfter für reine Präzisionsarbeit auf Stimme, also zb rückwärts stemmen....
    Vielleicht solltest du mal einen wirklichen Vielfahrer ein WE besuchen und beobachten, was kritische Situationen beim kutschfahren sind oder nicht. Mal 200m erhöhtes tempo beim <10mal Anspannen find ich jetzt nicht unbedingt erwähnenswert, käm bei mir sehr auf den/die entsprechenden Kandidaten an, ob ich das nicht im gro ignorieren würd. Pony sind Pony, so unterschiedlich wie ihr Körperbau. Der eine ist zu beginn "brav" und fährt erst nach einem Vierteljahr auf, der andere fängt es diskutieren beim ersten geschirrauflegen an. Diskussionen lassen sich je nach Pferdstyp nicht immer via Leckerli und good will umgehen/austricksen, manchmal braucht es die einfach und auch nicht nur einmal....
    Bei meinem Geschreibsel muss man auch immer bedenken, hier ists bergig, ich hab jede Menge Möglichkeiten Diskussionen mit Pferd relativ elegant zu beenden. ich hab 2 "Hysteriker" die chronisch jeden floh husten hören und einen ruhigen, der nur plötzlich iwann die nase voll hat. ich find die Hysteriker eigentlich einfacher zu deuten, trotzdem spann ich die beiden nur zusammen, wenn der wetter+mondstand paßt, denn abwechselnd falschwachsender Grashalm sowohl von li als auch re kann ganz schön aufregend sein. mfg Kirsten

    ist ja fein, aber vielleicht bißle viel Aufwand?? Hätt hier einmal Radlader, paar Gurte um Pferd und wuppdich gegeben..., wenn das Pferd wahrlich nicht fähig gewesen wär selbst rauszuklettern, wobei ich eigentlich erwart wer so blöd ist sich so eine Suppe einzubrocken, muss sie auch selbst wieder auslöffeln!! öfter helfen da paar Minuten zum nachdenken damit pferd auch mitarbeitet und mitarbeit auf trense ist nicht unbedingt einfach für das Pferd, wird aber immer wieder gern beobachtet! und ich hätt wohl vor der Staatsaktion abgesattelt, sieht nicht grad billig aus das Zubehör von Hottüh. mfg Kirsten