Posts by Bennyblue

    Woher weiß ich beim Kauf, welche Sorte von Lagern verbaut wurden? Logisch, bißle kann ich es am Preis festmachen....

    Metallstärke ist ja noch nicht mal meßbar, wer hat nicht schonmal vor einer gebrochen Deichsel gestanden erstaunt festgestellt, dass da doch deutlich was nicht paßt (Materialstärke zu Innen-Durchmesser), Beim Kauf orientiere ich mich doch am Außenmaß! Schweißnähte kann ich prüfen (also auch hochgepriesene Kutschbauer sind da zwar alltagstauglich, aber nicht unbedingt "hübsch").


    Hier waren schon Shettykutschen, die wir trotz allem aufbocken, Lager tauschen, schmieren nicht "flott" bekommen haben, mir sind die ein echtes Rätsel geblieben, ich war aber froh, wenn die das Lokal hier verlassen hatten jeweils in die Hände von Wenigfahrers mit "zu großen" Pony….also Shettykutsch zu Welsh B fahrers oder so in der Art.

    Gibt es Firmen, welche rein mit Kutschen handeln? Entweder sind es ambitonierte Fahrer mit Normalberuf, die zb via Saisonarbeiter gute Kontakte nach Polen haben und dort dann fertigen lassen oder Firmen, welche sich schon lang auch andere Standbeine gesucht haben zb Kibele Kutschen+Anhängerhandel.

    Die Herstellung einer Kutsch ist im Prinzip zwar eine einfache Sache (also die Komponenten aus Autoteilehandel sozusagen vorgegeben zb Brembo-Scheibenbremsen), aber man muss unbedingt seine Maße beherrschen zb Stm Pferd X= Ortscheidhöhe Y daraus folgt Radgröße XY Zoll usw. Und diese Zusammenhänge stehen nicht grad an die nächste Hauswand gepinnt, die Bestellung einer Kutsch steht und fällt mit Wissen von Käufer und Verkäufer.

    Die Gruppe der Fahrer ist winzig, also die Fahrer großer Mehrspänner (4-6 Spänner) kennen sich sozusagen innerhalb D persönlich. Wir fahren bißle Tunier, also da kenne ich mal mind. 60% aller Anwesenden und ich bin nicht grad ne Festtagshupe.

    Und Fahren an sich klappt "nie", dh bei Tunier hat man gegenüber reiter ja deutlich mehr Gepäckvolumen, dh man vergißt gern irgendwas, was theoretisch unbedingt da sein sollt....zb grad den 13zehner Gabelschlüssel, den 2. Bauchgurt, beliebt zum vergessen ist auch die fahrpeitsche---> da das sozusagen dazugehört sind Fahrer sehr nett und hilfsbereit.

    Die Gewinnspanne kann nicht besonders groß sein, weil es zum einen kaum Fahrer gibt, zum anderen 2kleine Stories:


    Es gab einen Sulkybauer "shettysulky.de" der einen hervorragenden Distanz-Sulky für k-pony <1 m herstellte bis er vom Finanzamt hochgenommen wurd..dieser Mann stellt im Netz sämtliche Baupläne/Infos zur freien Verfügung, es könnte also jeder Metallbauer mit Spaß an der Sache in die Miniproduktion gehen, so alle 3 Monate gibt es da auch jemand.....nur spruchreif wird nie?? ich war da auch schon dran an der Kalkulation und hab abgebrochen.....zu kleine Gewinnspanne innerhalb D. Aktuell führend im Gigbau K-Pony ist ein Rentner (Johannes Schlemmer, Aspach), der im Keller Kutschen baut und vom Preis/Leistungverhältnis top ist....wenn der aufhört, wird die Produktion auch geschlossen werden.

    Da Arbeitszeit in D extrem teuer geworden ist (vor Coronazeit) lohnt die Manufaktur Produktion in D nicht.

    Und Maschine a la Fließband geht ebenfalls nicht, da Kutschen bestellt werden in vielenvielen Details.

    Nahezu alle Kutschen kommen aus Polen, der ganz billige K-Pony-Ramsch (Sulky Cavaletti, ist eine leichte Gig) aus China.

    An Fahrer:

    Kauft man spezielle Kutschen? Gibt es hier bekannte Marken?Oder wechselt man auch mal den Hersteller?

    Ist man automatisch in einem Verein registriert wenn man Fahrsportler ist? Wenn ja unter FEI? Oder gibt es auch kleinere Verbände?

    Wie häufig muss man eine Kutsche erneuern? Kauft man direkt eine neue oder lässt sich seine reparieren?

    Puuh, also wenn du noch kannst würd ich dir raten das Thema zu wechseln!!


    Ich fahre K-Pony (Stockmaß 0,65-1,27m), deshalb schreib ich viel von Pony....


    Wie die Vorschreiber schon schrieben ist die Materie grob einteilbar in Zweck (Tunier, Freizeit, Arbeit, Distanz,Tradition) und dann nochmal in Pferdsgewicht, also KB braucht Materialstärke, Ortscheidhöhe, Radgröße, Kutschgewicht X, Shetty Y. Wenn du überhaupt eine Chance haben willst, das Thema einigermassen zu packen würd ich mich festlegen auf Tunier+Großpferd Zweispänner. Weil wenn ich zb Shetty fahre ist die Wagenwahl eine Wissenschaft für sich, da 2 Shetty mit je 150 kg Eigengewicht natürlich in einer völlig anderen Leistungsklasse ziehen (tunier ist Kutschgewicht vorgeschrieben in LPO). Sind also bei Shetty 224kgWagen+Gewicht Fahrer und Beifahrer von zb 140 kg = 370 kg entspricht dem 1,23fachen Eigengewicht), dem hingegen beim Haffigespann 370 kg/900kg "Pony" = 0,4faches Eigengewicht....noch Fragen warum Shetten so selten im Tuniersport vertreten sind???

    Mit 150 kg Eigengewicht wird es beim zweiachsigen Fahren bei Shetty recht spannend, da bereits ein scheibengebremstes Rad mit Achsteil 22kg wiegt, dh mein tuniertauglicher Unterbau immer 88kg hat, wird es sehr sehr eng mit Aufbau der dann auf Buckelpiste dem Gewicht von 140 kg standhalten soll...

    merkst was? Keine einfachere Materie beschränk auf großpferde Zweispänner Tunier, dürfte deinen einzige Chance sein in Kombination mit Kutschhändlern, so coronabedingt einer von denen sich mit dir beschäftigen mag....


    1.) Ja, man kauft entsprechend den eigenen Bedürfnissen für den Ausbildungsstand Pferd/Fahrer. Erste Regel beim Fahren: Der Karren ist tauschbar, das Pferd eher nicht....oder man wählt eine Disziplin z.B. Tunier und tauscht dann bei gleichbleibendem Wagen die Pferde so lang bis passt.

    2.) Sobald du eine Veranstaltung nennen willst, auch beim kleinsten WBO-Tunier ist Vereinsmitgliedschaft erforderlich. (Arbeite dich durch den Stoff des 4er Abzeichen Organisation des Fahrsports ist dort ein Prüfungspunkt). Außer Clea und 1 oder 2 anderen fährt von den hier anwesenden niemand auf dem Niveau FEI, hier sind die leut mehr WBO, LPO Grnezgebiet unterwegs, bzw eigentlich bist du hier völlig falsch weil hier theoretisch die Pferdearbeiter/Traditionalisten sind, und unter deren gnädiger Duldung ist noch die Deichselhamsterfraktion zahlreich vertreten (Pony).

    3.) Preis einer Kutsch geht von 100,-€-10.000,-€, wobei sich das gro zwischen 500,- und 2500,-bewegen dürfte. Beim Fahren wird das Material erheblich belastet, so dass eigentlich jeder Kutschfahrer im Laufe der Jahrzehnte zum Schrauber und Experten seiner Wägen wird. Wer ohne Standardwerkzeug außerhalb seiner Hausrunde unterwegs ist handelt fahrlässig. Ein Tunierwagen hält so 3-5 Jahre, danach sollte der dringend an irgendeinen netten Freizeitzockler weitergegeben werden, denn je nach Fahrstil und Nutzung ist das Material danach auf. anderseits kann genau dieser Wagen bei jenem freizeitzockler, der zb noch ein älteres Pferd hat, im Norden (ebenes gelände) wohnt noch jahrzehntelang vollwertig genutzt werden. Das ganze Thema ist sehr schwer und schwierig zu fassen, deshalb halte dich ans tunierfahren, wo die Nutzung (in rasantem Tempo mit vielen engen Kurven extrem materialbelastend) genau vorgegeben ist.

    Viel Glück und gleichzeitg herzliches Beileid, möge keiner der Prüfer/Lehrer mit dem Fahrsport bekannt sein, sonst wird das ne üble Sache für dich...

    mfg Kirsten

    Ich hab gestern früh eine Ründle mit Ion geheult, als unser Arbeiter meldete, dass seine Familie jetzt seit 2 Wochen in Rumänien seiend gesund sei...sie kamen aus Genua und Barcelona heim nach Pipirig, Tirgu-Neami, Ostrumänien. Jetzt darf noch seine Gürtelrose im Gesicht bitte heilen (heut letzter Tag Medikamente), wo die allerschlimmsten Sorgen rum sind, einer seiner jüngeren Söhne arbeitet noch bei Nachbars, so dass er nicht ganz allein in der Fremde ausharrt.

    Ähm, Flitze ist ein ziemlich hysterischer Typ, die sich binnen von 12 h erheblich mit den Hinterhufen massakrieren kann (mähne komplett ab, Hals komplett blutig), wenn man einmal nicht aufpaßt (Decke zu spät drauf, Decke nicht rechtzeitig geflickt oder so in der Art, ist bißle Spezial weil ja auch lunge, dh sollt nicht in nasser Decke rumstehen), ich möchte nicht erleben wie die bei X mit Eisen mit Stiften aussieht, die darf eh erst seit paar jahren sommers Hinterhufen beschlagen haben aus diesem Grund. Jupp, Neckyoke wär noch ne gute Idee, hättest du mir paar Ideen zum simplen nachbasteln, also überflüssiges ortscheid wär anwesend, Deichselbrille kommt mit Vierspännerhaken die tage, da müsste ich doch nur Feuerwehrkarabiner vom Viererhaken zum "Brustjoch alias Zusatzortscheid" nehmen oder falscher Ansatz?

    Ähm, ne Ben der Routinier hält teilweis allein den Karren und es Frischling Fettwalzi Eva hält anfangs brav hälftig auf, aber sobald es zu anstrengend wird türkt Madam indem sie grad soviel arbeitet, dass der Aufhalter nicht durchhängt. Das mit leichteste Pony ist Flitz und die war schon immer Bombe im Aufhalten, bei der ist im Sommer das Problem, dass die wegen Ekzem nur ohne Stifte beschlagen ist, dh die kann technisch nicht aufhalten, aber meine frage war ja wie bekomm ich Eva dazu ihren Anteil zu arbeiten, wohlgemerkt die kann und drückt sich. Eva ist knapp 10 cm kleiner als Ben aber deutlich breiter, so dass beide gleiches Gewicht haben.

    Corona usw jedenfalls recht wenig Zeit für Pony, welche EMS bedingt viel arbeiten sollten, reel angespannt bleibt pro Gespann nur 30 Minuten im Geschirr laufend...ich wohn "bergig", damit die also angemessen was tun in der kurzen Zeit solltens also auch reel aufhalten, was einspännig kein Thema ist, aber beim Zweispänner für mich aber irgendwie Ausbildungsorgen ergibt...während der Routinier egal ob mit oder ohne Leine reel aufhält, probiert Frischling noch ziemlich rum ob man das zweispännig wirklich muss.....jemand Tips dazu, wie ich zweispännig Nummer 2 ebenfalls zum reelen arbeiten mit dem Hinterteil bekommen kann?


    Zudrücken von Lasten wird gut beherrscht. Wenden in 3 Zügen wird auch beherrscht (nicht perfekt, aber durchaus passabel, hapert mehr an Kutschers Fähigkeiten, Pony sind fein).


    Kutsch 200 kg+ich 80 kg aufgehalten von 2 Pony a 260 kg = 0,54faches Eigengewicht



    Also manchmal frag ich mich wirklich wie unsere Vorfahren das hinbekommen haben zb einfache last im berg ohne bremsen ohne HG zweispännig??? Selbst mit HG will mir dies Kunststück nicht dauerhaft gelingen. Aber ich arbeite mich langsam in 0,1Schritten/jahr raufwärts.

    @ Benny ich kann mir kaum vorstellen dass die Rumänen da trainiert ankommen . Wie soll das Training von statten gehen ? Klar werden das nicht alle durchhalten , aber viele von denne haben keine andere Wahl .


    Für welchen Lohn dann ? Welche Infos hast du denn ? Natürlich verdienen die da Ihren Jahreslohn , das geht auch ganz einfach , weil die zuhaus vielleicht 250 - 400 € verdienen ,( wenn es denn ausbezahlt wird )

    Also von meinen Rumänen grob Timisoara arbeitet niemand mehr für solche Löhne....von Ostrumänen Grenze Moldawien höre ich sowas eher mal....

    Also mein Leute kommen trainiert durch ein hartes Leben hier an, dass merkst sofort bereits am Händedruck (ist die Hand abgearbeitet/rauh/Nägel kurz/alte Verletztungen oder gepflegt/zart/ kein zupacken gewohnt). Es wird doch niemand 30 ohne die normalen Verletzungen die nunmal hartes Arbeiten so mit sich bringt.

    Probearbeiten hier ist immer Kehren einer größeren Fläche...und zack nach < 10 Minuten ist sortiert in arbeitsfähig/willig oder "wird wahrscheinlich nix". dann nochmal irgendeine "schwere" Last (25-30 kg reichen) kurz bewegen lassen und schon ist klar, wer sowas gelernt hat oder sich zum erstenmal mit dem Thema befaßt.

    Die Saisonkräfte verdienen idr via Akkordlohn gut bis sehr gut, durch die höchst bescheidene EU-Führerscheinregelung die zb Rumänen und diverse andere Ostler "zwingt" statt Traktor sofort LKW-Führerscheine zu erwerben. Somit steht der Landwirt immer finanziell in Konkurrenz mit dem Transportgewerbe, welches unendlichen Bedarf nach LKW-Fahrern hat. Und wer fährt nicht lieber LKW als Traktor, wo LKW heutzutage mit Google translate und GPS und Navi relativ simpel für Ausländer ist und Traktor halt eben nie ganz einfach...?

    Vor allen Dingen: wie soll denn das ein Deutscher hinbekommen, dafür braucht es schon bißle Training, sonst streikt der Körper bös unabhängig von der Willigkeit des Probanden. Wär mir aber völlig neu, dass sich da Rumänen für Mindestlohn hinstellen? Also hier sind das recht gut bezahlte Spezialkräfte beim Spargel, die wirklich binnen der Saison ihren Ganzjahreslohn erwirtschaften. Untrainiert keine körperliche Arbeit gewohnt kann ich eher noch Kartoffel lesen, Äpfel lesen, sportlich vielleicht noch Kirschen pflücken, aber gewiß nicht Spargel stechen oder Rübenverziehen. Pferde misten, Paddock absammeln, Koppleverkehr ist noch relativ leichte körperliche Arbeit und auch da findet sich kein Deutscher, der dies dauerhaft machen würd.

    Glückwunsch zum Hänger, der meine sollt Theorie Mitte April fertig sein....und dann muss meiner innen noch ausgebaut werden, was beim hiesigen Zeitmangel akut bestimmt noch lang dauert...allerdings möchte ich auch grad mit Pony nirgendwohin, wo die nicht selber hinlaufen können.

    Wieso hast den innen nicht direkt auf Shette setzen lassen grad bei Vollalu, wo umsetzen von Stangen kleines Drama sein kann?

    Lohmüller, was macht der deine beim Neuaufbau?

    Sodele, jetzt hoffe ich mal, dass da richtigen Leut mitlesen:


    Nell (Minimum 27), lauft akut vorn im Vierspänner und ist seit 2019 nicht mehr beschlagsfähig, ua weil sich altersbedingt ihre Beine vorn stark nach außen drehen und ihre Nutzung natürlich altergemäß angepasst sich im Rahmen 2-3mal wöchentlich bewegt.

    Da sie gute Hufe hat kommt sie so grad mit ihrer Haltung Betonpaddock/Offenstall mit 2 große Waldbodeninseln klar.

    Schmied macht 2 Anstandsraspelstriche und fertig. So jetzt lauft die bei mir vorn Easy boot ooo Modell nach 2012 Epic ohne Probleme bzw jetzt sieht man nach 1 jahr, dass die Schnallen sich vorn unten bißle abnützen. Hinten hatte sie bisher sehr alte Easy Boot Pony also Modell vor 2000 und akut abgenutzte Equi Fusion 9.


    Wie würdet ihr ein derart altes abgearbeitetes Pony mit für Pony sehr schwungvollen flotten Gängen am sinnigsten beschuhen?


    Madam hat Schritt 5,6-6,0km/h.


    Meinem Gefühl nach hinten Easy boot 2012 000 mit verkürztem Trachtenriemen (also EB 2012 Epic Pony null Chance: ist anwesend).


    Und vorn EF 9 active mit Dämpfungspads? oder nochmal 1 Jahr ohne Dämpfung oder EB Epic 2012 ohne Dämmung vorn lassen?

    Macht EF Sinn bei drehenden Füßen???

    Machen EF Active hinten in neu bei unseren bergen Sinn???


    Die akut benutzten alten EF 9 beginnen zu drehen und die sehr alten EB Pony sind zur Besohlung fällig, wodurch sich der Schuh stark verändern wird, macht mM nach eher wenig Sinn...Wären wegen der Berg Spikes an den Hinterhufen geeignet oder wegen ponyalter kontraproduktiv?


    mfg Kirsten

    Sehe ich auch so, aaaber man bedenke eigentlich hat man als Selbstversorger kaum die benötigte Zeit um Pferd ausreichend angemessen zu bewegen! Man ist ja mehr mit Äppel sammeln, Zaun richten usw beschäftigt, denn mit Tier arbeiten. Hufrehe ist ein Thema, was heute nicht mehr nur Pony, sondern wirklich alle betrifft. Insofern würd ich mich wirklich gründlich einarbeiten in die Grassorten, welche fruktanarm sind, falls ich die Zeit hab, ansonsten gehört auch ein KB in der Weidezeit beschränkt und dessen Heu gestreckt, damit es nicht knallt im huf. ich hab schon immer nur reine Wirtschaftwiesen oder unbewirtschaftete ungedüngte Obstbaumstücke und es geht auch, aber bei 2 EMSlern ist das ein rechter Eiertanz, mit einem guten Blick auf die Tiere benötigt.

    Huhu Siro,


    Gemeint hab ich, dass mein Pö sich aus sich selber raus eher null bewegen also mal im Stall vom Heu zur tränke schlendern (10 m) und das war es dann, deshalb bringe ich hier die Bewegung ins Pony über Koppleverkehr und anspannen. Koppleverkehr heißt hier immer 3 pony neben dem Ebike mit 8-12 km/h am trapseln, es ist hier teilweis schon arg steil, also nix ohne Ebike (bzw ich bin dafür nicht sportlich genug). natürlich sollt man nicht sofort losheizen, aber bei 40 Minuten reine Fahrzeit muss ich schon sehr schweren Wagen nehmen, wenn die dann bereits im Schritt ausreichend gearbeitet werden sollen. ich behelfe mir mit Zockeltrab+Hügel, dh nach nem knappen km oder 500 m wird angetrabt mit 8km/h, diese gesamte tour mit 8-12 km/h gelaufen steigungsunabhängig, Streckenmittig dürfens auch mal 16 km/h, aber echt nicht lang, heimwärts tempo exakt auf die 8 gerichtet, so dass deren PAT-werte heimwärts nach Abspannen vor Kopplebring bereits wieder in io sind. Trick ist, dass ich mich im Trab am unteren Ende der Gangart befind und im Schritt am oberen End. Ja, mehr zeit wär schon fein, aber es gibt halt eben leider noch leben außerhalb vom Hobby und EMS ist nichts spaßiges, da ist schwitzen so ziemlich die einzige erfolgreiche Therapie für.

    Jaha, ich wär sehr für eine Diskussion wegen der Pony ab Minute 2 zu haben, gruselig gewiß, nur warum ist das so??? Solche Bilder hatte ich bei mir auch schon zur Genüge, oft ohne einen klar erkennbaren Grund. Lösung war hier oft: tempo raus, Gedenkminute, Kommando kopf gen Boden bzw Dreibeinstand und bißle zeit später nächster Versuch. Während der eine Kutscher ziemlich grob ist und auch die leinen eventuell vertauscht sind+Anspannungsmängel, spinnen die Pony an der 2. Kutsch ja ähnlich ohne das ich da den Fahrer "verantwortlich" machen könnt. Vielleicht Bodenverhältnisse? Die Pony verhalten sich aber unlogisch, falls die spinnen weil boden nicht paßt, ich mein durch ihr verhalten verschlimmern die ja die Situation stark. Die Pony Kutsch 2 scheinen mir recht routiniert zu sein.

    nein, eben nicht

    Jaein, da scheint es unterschiedliche Arten zu geben, ich kenne halt relativ eng (10 cm) zwischen Aufhalter und Zugstrang, so dass da weniger Vor/rück-Bewegung als bei den meisten Zweiachsanspannungen möglich ist und Ausschlag Deichsel via Selett befestigung ungefähr 15 cm möglich, danach greift Selett. "Meine" Anspannung (also mal längers gutes Filmle über Cape cart Anspannung geguckt vor paar jahren) war die Deichsel am Umgang, am Selett und am BB befestigt. mfg kirsten

    Es ist einfach ne andere Sache, ob du einen Schlenker wegen schiefem Grashalm einachsig oder zweiachsig reinbekommst. Dir ist es psychisch noch Zuviel, wenn ein Pony allein aufhält??? Aber 2 Pony willst die Deichsellösung zumuten? Wenn man die Deichselspitze mit bißle Sachverstand umändert, würd die Angelegenheit sehr wohl ponyschonend funktionieren. Eine einachsige Korrektur von Murks im Gespann ist kunstvoll! Weil die Anspannung wesentlich instabiler als am Zweiachser ist, sollte man zwingend die 4leinige Leinenführung beherrschen und erst sobald Gespann korrekt lauft übergehen zur Zweierleine, deshalb kannst eigentlich wirklich Tandem anspannen, vorrausgesetzt das Vorpferd ist sicher.

    Die europäische Methode Schere/Deichselspitz ist, sofern man Beipony anfangs nur beilatschen lässt, durchaus praktikabel/sicher, nebenher Beipony auch allein fahrend ausbildend ergibt das nach geraumer Zeit durchaus ein ansprechendes Bild. Aber ein Frischlingsgespann an der Einachsdeichsel einfahren, da warte ich mal deine Berichte ab. Zur Vorbereitung rate ich dir: fahre mal 1 Jahr lang mit einem Fohlenwagen einspännig in der Schwebe Gelände (Sieltec-Selett mit extra großen Tragaugen), einfach um einen Blick für Tarierung und deren Stabilität zu bekommen. meine Frischling haben einprägsam erklärt, dass sie Sieltec und schweren Einachskarren nicht akzeptieren, was meinst was Frischling dazu sagen, dass ihnen ne Deichsel am Hals/Bauch dauerhaft rumzubbelt??? Cape cart ist eine recht feste Anspannung an einem Einachswagen (erhöht den Komfort Fahrer/Pferd massiv), sowas müssen die Tiere akzeptieren und ein ausrastendes Pony aus der Anspannung pulen dürfte spannender werden. mfg Kirsten

    Und ich spann an während meiner Mittagspause dh binnen 1 Stunde rausziehen bis wegpacken, wie soll das dann funzen? ich hab Pony, die sich haltungstechnisch null bewegen da stabile Herde. Und unsere koppleweg von einfach bis zu 3 km soll ich die da im Schritt hinführen? Natürlich wenn mal Sonntags nur 1 gespann hab, da hab ich dann auch die muße langsam zu Starten und zu beenden, aber akut mit Gespann Doppel-EMSler wird das eher nicht funzen. Die beiden sollten täglich einmal mindestens angeschwitzt werden damits gesund bleiben.