Posts by Bennyblue

    Dieses Forum eignet sich gut zum Nachlesen, ich rate dir zu: Üben der Peitschenhilfe

    überhaupt Ausbildung zum Fahrpferd ist recht ergiebig,100%stillstehen usw sind alles sehr gute Themenbereiche.


    zb Fahrkurs war bei mir praktisch überall seichter Murks, außer bei Spezialsachen wie hysterisches Innenpony auf dem Zirkel zum halsfallen lassen oder temporeduzierung zu bekommen, sowas konnte mein FL, der war an den Leinen dreimal besser als ich, aber Peitsche, Kutschtechnik, Geschirrverpassen war der sozusagen eine glatte Null.


    Dier Schwierigkeit beim Shetty liegt an deren Winzigkeit, so Großpferd sind erstens recht zahm (so freundlich wie die jede Bewegung Mensch und sei die noch so falsch korrekt interpretieren!!) und bieten reichlichst trefferfläche. das Sprunggelenk eines Minis in 8m Distanz zu treffen ist eine Kunst, die nur extrem selten beherrscht wird, meistens wird doch planlos zentrifugiert.


    Zum Treffen mit kraft, gehört wie gesagt zuerst die Zielgenauigkeit und dann kommt es auch auf das Pony an, Vorgeschichtler weise oft sozusagen Hornhaut auf, da machste mit kraft nicht mehr viel. Ich hatte zb einen alten Haffi, dem Pitsch schnuppe war, wenn man den zum schnellen räumen Hauptverkehrsknotenpunkt animieren musste, hat man wesentlich besser grad mit paar ketten geklimpert, da wurd der alte Herr dann ungewohnt flott.


    mfg Kirsten


    Achso, auf die Kruppe hab ich noch recht selten geschlagen, da paßt die Peitschenlänge dann gröblich nicht.

    Im Sommerfell kann man gut vom Bock aus das jeweilige Hinterbein, welches weiter vorgehen soll, pinseln/streicheln mit der peitsch, ist recht effizient auch bei den Pferden, welche seitlich schon gut "Hornhaut" haben.

    Ich bin da auch bei Florian, einfach weil ich im K-pony-Bereich noch nichts wirklich real passendes als franz. Kummt gesehen hab....wenn man richtig sucht findet man Leut, die einem den Kummtsitz kontrollieren können, aber bei franz.Kummt wird es sehr eng mit den Profi für Anspannung. mfg Kirsten

    Wegen dem Stockmaß hab ich zwar nur relativ dürftige Erfahrungen <95 cm Stm (also nicht mit Rainy Erfahrungsschatz zu vergleichen), aber generell find ich je Kleiner je pfeffriger und arbeitswilliger von der Basis her, wenn die nicht "wollen" dann sinds bisher bei mir immer Ausbildungsfehler gewesen. Aaaber bei 1,10 m gibts beides, zumindest bei dem typ den ich bevorzuge hat sich ganz klar auch noch keiner freiwillig überarbeitet. Arbeitsfähig ohne End, aber nicht unbedingt dieses freiwillig sofort anbietend. mfg Kirsten

    Zuerst würd ich mal genauer beäugen, obs überhaupt laufen kann. Auf Kopple dicke Hose und jahrelang ungearbeitet, kann durchaus Aua-Füße auf Schotter haben....

    Dann würd ich mir die Dame vermehrt am Boden vorknöpfen, also zuerst mal ganz genau feststellen welche peitschenlänge für Boden und kutsch benötigt wird und da dann entsprechend aufrüsten. Shetty ist nicht Shetty, welches Stm?

    Mal ein Bild angespannt bitte.

    Annahme es will sich ohne Probleme rein vor der Arbeit drücken...(relativ ungewöhnlich für Shetty, würd ich bißle nach Stm einsortieren, außerdem hats vermutlich überhaupt noch gelernt das Arbeit Spaß macht): An der Kutsch nicht ganz einfach zu korrigieren, weil du sehr wahrscheinlich nicht treffen kannst mit der peitsch. nhemen wir mal es handelt sich um 95 cm+Cavaletti, da ist dein Platz zum treffen mit Glück eine Fläche von 15*10 cm, triffst du da überhaupt? wieviel Prozent deines Schlages kommen am Pony an wieviel nimmt Geschirr und Wagen weg? Ehe man sich mit einem Pony anlegt steht zuerst Üben für Mensch auf dem Plan.


    Pony will nicht laufen, weil es nicht begriffen hat, dass laufen Spaß macht. Deine Chancen dadran via Pietsch vom Bock was zu ändern sind relativ begrenzt. Nachdem alles andere (Schlechtes geschirr, falschtarierter EInachser <- sachen die Shetty an sich eh nur selten melden bzw stören, beschlag) ausgeschlossen wurd, geht es dann ans arbeiten: Fahren vom Boden, laufen am Fahrrad, Führen. Solltest du an einen Hund drankommen, wär das sehr gut, ich mach sehr viel mit Hund, der sozusagen das Pony "zieht". "Pony lauft besser, wenn tochter mitreiterin hat" deutet schon an, dass da die Psyche vom Pony nicht nur Arbeit überflüssig findet, sondern es auch viel lieber mit Gesellschaft unterwegs wäre: Anbinden an andere Kutsche, Mitlaufen beim Ausreiten, mitnehmen zur Familienwanderung.

    Beim fahren vom Boden kannst du von unten hinten kommend am Bauchnabel treffen, da bringt deutlichst mehr Tempo und länger als irgendwelche ungezielten Hiebe auf die Kruppe, wo man bei manchen Tiere das Gefühl hat die polstern vor Treffer nochmal zusätzlich mit ihrem Schweif ab.

    Tempo in ein Shetty bekommst auf den letzten metern heimwärts, also du führst vernünftig (also mit dem Richtigen Zubehör in der richtigen Position von zu haus in relativ hohem Tempo weg, soweit wie deine Konzentration langt (da sind anfangs Strecken deutlich kleiner 500 m!!)) und drehst dann, Positionswechsel in FvB und nun mit Schmackes heimwärts (treiben mit der Pitsch von unten hinten, Hauptsache, die Strecke wird fleißig und ruhig gelaufen, also Schritt gute 5 km/h (es reichen da echt die knapp 500 m eher weniger). Wichtig sind viele kleinere Einheiten, damit gefestigt wird, sobald der mensch hintere ist gibt es tempo.

    Parallel dazu laufprogramm als Handpony, nachlaufepony.

    ich fahre viel Ebike, weil ich damit so langsam fahren kann, dass ich Pony sauber im Maximaltempo Schritt geführt bekomm, mit normalem Fahrrad kam ich da öfter ins Straucheln. Fleiß und tempo und Ausdauer kommt aus dem Schritt. hier gibt es bei Menschsorgen (also konzentration alle, kraft alle) Trab, gearbeitet wird im Schritt.

    Längere Ausfahrt um Shetty ans Laufen zu bringen ist eher murks, weil die dir die Kraft und Ausdauer genauso fehlt wie dem. Wie es wär es denn in den ferien mit einem Shettywanderausflug? Neue Gegend erkunden ohne Zeitdruck, führen richtig ist weniger anstrengend dauerhaft als vor der Kutsch auf tempo zu achten. und sobald sich Shetty geführt nur noch ziehen lässt, gibts nochmal korrekt 100 m tiptop gelaufen und anschließend fallen alle ins gras und picknicken mal zusammen. nach paar tagen kennt man sich besser und weiß auch den jeweils anderen einzuschätzen.

    mfg Kirsten

    ich hatte den Winter 92 cm ohne Arbeitswillen, insofern sind mir die treffsorgen bei großem Mensch geläufig, Pony lauft jetzt sozusagen seine 1. Saison und ist bereits viiiel sensibler auf Stimme+Pitsch geworden erste Tunierteilnahmen und ofahrten sind möglich (also so, dass alle beteiligten Spaß haben!!), aaber ich seh dieses Pony eigentlich auf Distanz vom typ her, dies wird allerdings noch 1-2 Jährle dauern, kommen jetzt mal die ersten Strecken über 1 km, wo vernünftig fleißig ohne nachtreiben aus sich selbst raus gelaufen wird, da hast du also Langzeitprojekt am Bein!!!

    Kämpf mal bißle mit dem Forum (ich weiß, bin da auch kein Held..), das Thema war hier shconöfter, zb vom Seekutscher waren da mal paar informative beiträge mit Bildern bei. mfg kirsten


    Habs gefunden: hatte ich mal angefangen: Kutschen und Wagen, Seite 6, 6.Thema, Einspännig an der Deichsel, sind ganz tolle Bilder von Arthur drinn, danach weißt bißle eher wie das ging.


    Bitte als Gegenleistung für die Hilfe hier, dann auch Bilder vom Ergebnis posten!!!

    Sehr gut beschrieben! Und ziemlich exakt meine Meinung. ich glaub nämlich nicht, dass das mit ben bei Clea ohne Arbeit funzen könnte, der ist obwohl top aussehend (Tunieranfänge in M, also auch vollbelastbar) und ohne Übergewicht schwerkrank....wir haben Ben 2017 um ein haar verloren , weil der plötzlich über Nacht seinen Mähnenkamm abbaute (anwesend hier unter stets gleichen Bedingungen also bereits 4 jahre!!), das Fett war sozusagen vergiftet-->Leber und vor allen Dingen Niere angegriffen, Symptome bißle wie Kreuzverschlag, Temperament extrem wechselnd, vermehrtes Einbrechen der Vorderbeine. und ja, etwas zu wenig Arbeit und die Symptome +falschen Fettpolster kommen retour, wir zählen die Pinkelhäufigkeit via Aufschrieb in Abhängigkeit vom Wetter/weidezeit.

    Mein letzterworbenes Tier hatte chronische Rehe im Dauerschub (also instabil) mit atypischem Verhalten (naja, soo selten scheint mir dieses Verhalten gar nicht zu sein, viele berichten, dass sich ihr Tier von einem Schub in den nächsten turnt!). Einfache Futterrehe erscheint mir als durchaus therapierbar, so man schnell genug ist, dass Werkzeug und Möglichkeiten parat hat, aaaber diese chronischen Fälle sind extrem belastend für Besitzer und Pferd.

    ich hatte vorher 4 Fälle mit einfacher Futterehe gehabt, kein Thema bißle verbreitete weiße Linie einmal runtergewachsen und ruh (also zumindest so lang die Tiere in meinem HH lebten). ich hab auch einige Fälle mit chronischer Rehe kennengelernt, die wieder eine gewisse Lebensqualität erlangt haben, aaber so jemanden aus dem Schub zu bekommen ist schwer und extrem kosten+zeit+nervenaufwendig.

    mfg Kirsten

    Natürlich liegt das hauptsächlich an deiner koppel, wenn dies bei dir klappen würd!!! ich hab sowohl 20 jahre ungedüngte Obstbaumwiese als auch ungeliebte Wiesenstückle wegen Silieren (zu gefährlich, zu klein) und halt alles maschienell geräumte zum nachweiden. ich krieg ärger mit den Männers, wenn ich die Stück nicht in vernünftigem Zustand hinterlasse, was heißt nachsensen oder gar nicht erst so hoch werden lassen bzw drübermulchen ab gewisser größe Aufwuchs. mfg Kirsten

    Eine Freundin von mir fährt mit zwei Shettys, beide jahrelang problemlos auf Gras gehalten. Letztes Jahr hatte eines plötzlich einen schweren Reheschub, und das nicht mal bei besonders problematischen Witterungsbedingungen :(

    Hier ähnliche Beobachtungen im Bekanntenkreis, auch Vollarbeit scheint kein zuverlässiger Schutz mehr zu sein.

    Und angesichts der Jubelei im Reheforum, wenn ein "genesender" vorsichtigst grad 3m auf Video hinkt, frag ich mich sind die Leut eigentlich blind??? oder bin ich hysterisch? Es gibt gut ausgeheilte Fälle, die eng überwacht durchaus nochmal 5-10 jahre nutzbar sind, aaaber die sind nicht identisch mit den Fällen in FB.

    Clea : Sei sehr glücklich, dass das bei dir noch klappt. Möge es so bleiben. ich sehe dir ähnlich das Diäten als ziemlich problematisch und versuche mich via Arbeit und "Halbdiät" (mehr gar nichts und reichlich Phasen futtertechnisch) so durchzulavieren, dass die Tiere gesund bleiben.

    Du hast bisher noch keine EMSler in der Herde gehabt vermute ich. Ben bei dir ohne Arbeit würde 100% kippen. Das was dieses Tier hier "gesund" hält, ist die intensive Überwachung und das viele laufen, Diät sagt mein Gefühl bei dem auch eher nein.

    EMS und fett sind 2 sehr unterschiedliche Sachen. EMS ist ähnlich Rehe: einmal gehabt bleibt es (wenn auch unsichtbar) für immer.....und es ist sehr unterschiedlich, Rehe nur ein kleiner Teilaspekt. Ben hat Niere+Leber angegriffen, nicht unbedingt via BB faßbar, mal ja mal nein, trotzdem ist der nicht gesund.

    mfg Kirsten

    Mit den Shetten hast recht, ähnlich wie 140 kg gewichtsdifferenz bei gleichem Stm möglich sind, so unterschiedlich sind auch die Typen, zunehmend durch Reinkreuzung AMH/Welsh bei FWWtieren (Feldwaldwiesentieren ohne Papier), auch die vielen Tigertiere sind halt "neu". Gib deshalb auch viele schwerfuttrige Shetten, die einiges an Zusatz benötigen besonders bei Leistung. ich meine immer den ursprünglichen Typ, die Fettrolle auf 4 ausgeprägten Stampfern, die auch ew tragfähig wäre

    achte ich mittlerweile sehr drauf, das die Futtermenge so angepasst ist, das sie zum Erhaltungsbedarf des Pferdes passt. Kein Heu ad lib, Koppelgang nur stundenweise, vor allem in den reheproblematischen Zeiten (Frühjahr, Herbst). n. Er sagt, die Anforderungen an die Haltung von Shetten sind sehr speziell und können zumindest im Pensionsstall nicht erfüllt werden.

    In punkto Shetties bin völlig einer Meinung mit deinem Hufbearbeiter, die gehören unbedingt separiert, weil die auch im Verhältnis zum leichtfuttrigen haffi zb nur 30% brauchen (also pro 100kg betrachtet!!!). meine haben 40 km gegen die Uhr mit begrenztem heu gelaufen ohne dass ich da das Gefühl hatte ich sollt nochmal bißle Hafer geben.....das ungünstigte ist das meist praktizierte: 1 Wb+1 gesellschaftsshettie….


    Mit dem Frühjahr hat sich mM nach was verschoben, viel ungefährlicher als es früher war, sobald man die Chance hat durchzuweiden muss man lediglich auf vernünftige Bewegung im April achten und fertig. Sorgen und probleme gibt nur, wenn spät angeweidet wird mit sorgfältiger Halm für Halm ins Maulzählerei. Ich vermute, dass dann die Pferd einfach bar jedes Vertandes ohne Pausen sich vollpampen. meine sind seit durchweiden im frühjahr relativ zahm und auch nicht mehr so massiv verfressen. Früher haben die hier Mitte Februar das heufressen beende tund sind trauernd am Tor gestandne sehnsüchtig auf die kopplezeit wartend, ich hatte jedes Frühjahr aus Sorge bald ein Magengeschwür, weil die echt fresspause von 4-6 Wochen eingelegt haben.

    Meine Pö werden im Herbst jedes Jahr "bös" (oder fröhlich je nach Interpretation) und haben Tendenz durch die Zäune zu diffundieren. Bens Mähnenkamm zeigt nahezu die Außentemperaturen an (also: ich hab heut früh bißle Zuviel Fructan erwischt, bitte heut abend reichlich laufen...). Früher kamen die während Maissaison auf Vollkopple, ab 2017 ist mir das Risiko zu hoch deshalb erfolgt Komplettaufstallung mit nur je nach tochterzeit bißle grasknabbern (also Tochter stellt allein raus/rein gibt dann~2 h kopple).

    Ich schätz den herbst heut als deutlich gefährlicher für Stoffwechsel ein, wie früher. mfg Kirsten

    Weil wir grad bei Haltung davon schwätzen, möchte ich das Thema mal wieder vorkramen, weil es mich grad beschäftigt….und weil ich ganz stark das Gefühl hab, dass sich im allgemein mit der Pferdsgesundheit erheblich was verändert!

    ich kannte bisher so Rehefälle wie es optimal sein könnte: einmal ne futterrehe erwischt, ausgeheilt, verkauft an mich = hufschmied meckert im 1. jahr wegen Vorschaden (ich sehe da eher nix bzw nur draufhingewiesen erkenn ich was), ich kann Pony aber obB engbewacht in Vollarbeit nehmen und es kann bei mir mehrere jahre völlig obB leben, zb Nell hatte wohl Rehe im Vorleben, Husch sei auch betroffen gewesen. Akut hab ich jemanden getroffen, dessen Knochensubstanz Hufbein verändert war und der sich im konstanten Dauerschub befand, deshalb mein Interesse an Rehe, der Vorgeschichte, der Therapierbarkeit. Und ich sehe eine nahezu unendliche Reihe an Verkaufspferden mit deutlichster EMS.


    Völlig geschockt hat mich das Reheforum auf FB, also Horrorfilm ist ein seichter murks dagegen....


    Die Geschichte immer gleich im gro: Mensch kauft im Idealfall gesundes Pferd/Pony, Mensch wird unpäßlich beruflich/Familiär, Pferd verfettet und Peng: die Rehe ist da. Mensch schlechtes Gewissen und nun wird größtenteils mit einem extremen Aufwand absolut Kostenunabhängig ums Tier gekämpft.


    Mein Kandidat im Dauerschub zeichnete sich noch durch besonderes Verhalten aus: Goldcharakter, sehr lieb, ruhig, interessiert, also ein Pferd, wo ich eigentlich charakterlich perfekt zum anspannen suchen würd.....es war nicht an den Gängen und schon gar nicht am Vorwärtsdrang zb kurvenführen oder so zu sehen, dass da die hufe kaputt seien....bisher war ich der Meinung gewesen, dass zackiges Anführen im Schritt um kurve einen ein Tier im Schub erkennen lässt.


    EMS als hochrotes Alarmsignal scheint relativ unbekannt zu sein. Irgendwie früher waren ungearbeitete Pferd fett, heut haben fast alle so komisch verteilte Polster, die klar EMS kennzeichnen. ich hab schon ewig kein normal fettes Tier mehr gesichtet, so vielleicht 1 von 10.....


    mfg Kirsten

    Ja, bzgl. Shetty find ich, dass die überhaupt nicht mit irgendwas vergesellschaftbar sind, obwohl ich bereits 30 Jahre Shettyerfahrung in gemischter Herde hatte, hab ich mich 2013 nochmal erheblich gewundert, was da für laufstrecken und vor allen Dingen futtermengen benötigt werden, wenn man auf rein Shette umstellt: ich brauche winters für 3 Pony alle 2 Monate 1 Quader Heu, Stohquader Maximum 1/Quartal. Und ich hab K-Pony, die mal gute 10 cm größer als Shette sind.....für meine Tiere war Sommer 2018 perfekt. mfg Kirsten

    Also hier erfolgt der Stallabriß binnen der nächsten 4 Wochen, vielleicht plane ich den Neubau noch um, wenn sich was besseres ergibt, sehr unsicher bin ich mir mit der Bodenbeschaffenheit Paddockfläche)

    Ab 2013 reine Shettyhaltung: "Stall" 18m*5-3,5m, davon 4,5m*5m überdacht, davon 3m*3m 30 cm Mistmatraze dick eingestreut wechsel 1*/jahr, "reststall" betonfläche mit Eisenzaun, also stromlos mit heuneutz 3*3cm maschengröße und 1,2*2,5m Länge senkrecht. Tgl. 1 Schubkarre heu via netz für 3 Stück.

    Weiden (Theorie) 10 ha....dort haben wir größer umgestellt: akut nur noch gut maschinenbearbeitbare Stücke bis auf 1-2 Obstgarten, wo jedoch der Verpächter auch noch für Ordnung sorgt, falls Pony zu langsam.

    Mit den Jahren bekomm ich die Erfahrung abzuschätzen was real fressbar für die Pony ist. ich geb also den Männern die Silierwiesen vor und bestimme den Ponyfressrest (nahezu null!!).

    Da wir Insektenkernvermehrungsgebiet sind, wird spätestens Juni aufgstallt, dh ab jetzt gibt es nur noch kopple nachts idr mit Ekzemerdecken+Hauben ~23.00-8.00. 2 Wochen nach der Weizenernte, also Ende August wird die Weidezeit immer stärker ausgedehnt bis Mitte September die Auswilderung für 1 Monat Vollkoppel erfolgt. Ab November und Frost wird dann auf tags kopple so ab 10.00-18.00 gewechselt. Seit jahren wird durchgeweidet, je nach Graswuchs wird ab April nochmal auf Vollkopple für 4-6 Wochen je nach insektenlage gegangen. die Wander-Koppeln befinden sich in 1-3 km einfacher Entfernung vom Stall und sind in Abhängigkeit von der Jahreszeit winzig bis Mittwinter riesig: 5 stäbe quer und 10 längs meistens. Einmal Umkoppeln dauert 45 Minuten bis 1,5 h, meistens 1*/Woche.

    2013 zog ein hochgradiger EMSler ein, seitdem ist hier die tgl. Mähnenkammbeschau oberste pflicht je Härte wird morgens die tgl. Koppelzeit und Laufmenge zugeteilt.

    Überhaupt bei Pony scheint die Gesundheit immer malader und malader zu werden. ich halte jetzt seit 40 Jahren Pony: noch nie hat es ein solch genaues Aug für die Tiere gebraucht wie heutzutage. da ich grad kauftechnisch unterwegs war: Stoffwechselsorgen ohne End und zwar egal in welchem Preissegment/mit Zuchtpapieren oder ohne!!

    Ich werd mal lieber den Neubau direkt relativ rehegerecht planen....die Wahrscheinlichkeit dauerhaft so harte Pony zu erwischen die Betonauslauf+meine Haltung (Diät im Stall und allyoucaneat draußen) mit der vielen Lauferei packen ist sehr gering. Während Ekzem sich im laufe der Jahrzehnte deutlich besser händeln lässt, scheint Hufrehe unkontrollierbarer zu werden und EMS massiv im kommen zu sein.

    Vom Trail halte ich persönlich gar nichts, ich spann dreimal lieber an. mfg Kirsten

    Bei mir noch kleiner jahrelang nur 2 oder 3 Zausels.....nach sämtlichen Aussagen im Netz klappt 2 immer ...irgendwann...fand ich tendenziell nicht. Je Kleiner die Herde, also <4 desto heftiger sind etwaige Wechsel im Geschehen. Nach meinen Beobachtungen tun sich Pferd mit Verkauf auch schwer, hier brauchen die mal grob so 1 Jahr bis wirklich zufrieden. ich glaub gar nicht unbedingt, dass es einem "wandervogelpferd" soo schlecht geht, aber wenn jemand aus meiner recht menschenbezogenen stabilen Haltung wechseln müsste, der würd sich woanders bestimmt schwer tun ohne "Box" nächtens. mfg Kirsten

    Ich find für mich als Pferdsnutzer eine Box ziemlich optimal (ich selber hab aber Offenstall mit Kopplehaltung kombiniert) und ja ich sehe die Fluktuation in Pensionställen als erschwerende Bedingung und grad bei den heutigen Nichtschlachtpferden den hohen Anteil an asozialen/unsozialen, nicht gruppenfähigen Pferden. Für rangnieder, alt oder vollgearbeitet (hier sinkt der Halterstress, weil keine 1000 Deckenrennerei benötigt) senkt Box deutlich den Stress.

    mfg Kirsten

    Als Notbehelf (viel Geld tät ich nie in einen Cavaletti investieren) mal als Erstes die HG-Öse an die richtige Stelle plazieren: 10-15 cm hinter dem Tragauge ist auf der Anze der Platz.

    Man nehme eine kräftige Rohrschelle+1-2 dicke Kabelbinder und einen alten Halfterring und wähle die richtige Stelle, fertig. nach Montage Rohrschelle mit Panzertape abdecken.

    Da der Wagen nicht zum Pony paßt (mM nach zu klein, bitte Stm mit Spurbreite in relation vergleichen, bei Stm <1,20m sollte Spur gleich Stm sein), muss Pony richtig ausgebildet werden in punkto Hinterhandwendung, dh das Tier wirklich perfekt Beine kreuzen beherrschen. Der Abstand Pony-Wagen ist nicht unbedingt zu knapp, aaaber mir gefällt der Überstand Anze nach vorn nicht...für mein Sicherheitsbedürfnis um 5 cm zu knapp. Sind schwere Unfälle wenn bei X Anze rausrutscht. und genau das passiert, wenn wie akut ohne HG-Wirkung gefahren wird.

    Thema BB: Das Tier ist nicht BB-Fähig Platzmangel (kein Thema ist bei vielen Shetten so), im Zweifel immer das BB zu hoch schnallen, ist für die Viecher angenehmer als auf dem Buggelenk. Finger weg, aber ganz weit weg von Franz. Kummt (außer es berät jemand K-pony-Kenntnis und großer Geschirranpassungserfahrung <- unbedingt abtesten und paar Foto anfordern von Pony, die diese Person bereits ausgestattet hat!!!). ich kenne nur 2-3 Pony, welche korrekt mit Franz. Kummt beschirrt sind, mind. 95% laufen mit unpassen drum und da ist ein unpassendes BB für die Tiere deutlich besser. ich würd raten Sieltec zu basteln. Ein Seil-Variante und Polster unterm Halsriemen+Halskoppelriemen, so bekommt man dezente Kummt-Funktion und bleibt finanziell im tragbaren Rahmen. Wenn es der Cavaletti bleibt/bleiben soll, dann tät ich geschirr komplett in Sieltec tauschen, weil mir bei leichtem EInachser+der Ponygröße das Sieltec-Selett besser gefällt: Das Selett fängt durch die 4 cm Evazote sämtliche Schläge die der ungefederte Karren austeilt deutlich besser ab und der Fahrkomfort erhöht sich nicht unbeträchtlich für beide Parteien.

    mfg Kirsten

    Kirsten : stimmt, draussen führen mach ich ja sowieso, das Pony kommt meistens mit wenn ich die Morgenrunde mitm Hund geh..

    Du wechselst also zwischen Führen und FvB auf der Runde? Das ist natürlich auf ein guter Tip :) auf dem Rückweg ist die Motivation natürlich immer grösser...

    Vorsicht, ist ja wie bei mir: mit Hund zählt eher nicht!!! Wenn der Pony deinen den Hund akzeptiert hat, so nach 1-2 Wochen normalerweise der fall, wird dieser als etwas seltsames Mitpferd/Herdenanführer gewertet, dh Bildung für es Pony bei der Hunderunde eher null.....weder führst du korrekt Pony (ist ja schließlich hunderunde, vermutlich darf wuff freilaufen und deine Aufmerksamkeit ist eher bei Hund, dass der nicht Eigeninitiative entwickelt usw) noch achtest du drauf, dass deine Position beim Ponyführen korrekt ist (geht ja gar nicht, wenn Hund frei, außer du bist Hundeprofi und der Wuff gehorcht an sich top).

    Wenn ich Pony führe mit Wuff bei, dann hängt Wuff mit Joggingleine+geschirr an meiner Hüfte und der Spaziergang gilt rein Pferd, dh Wuff hat nichts zu melden, mit peitsch und kurzen Kommandos wird der daran erinnert dass zb schnüffeln an wichtiger Ecke akut verboten sei, aber mein Focus ist Pferd.

    Zum Wuff spazieren nehm ich höchstens Kinderwagen mit, weil dann ist mein Focus auf Wuff (der unsere mag gern Reh begrüßen usw , dh der muss frei engmaschig beobachtet werden).

    ich mach alles beängstigende gern auf dem Weg heim, weil da die Motivation am besten ist. Erst wenn das da sitzt, dann kommt der Hinweg. genauso wie die ersten Male anspannen immer hier der Weg zur Kopple/zum Stall ist, also nix besonderes: hundertmal gelatscht, mit allen kumpels bei und tolles Ziel.

    Wie gesagt Pferd führen ist was völlig anderes, als das was man so im Alltag macht....und ja die Führposition ist Halsmitte (Richtung Schulter bei Shetty), die hatte ich mir eh schon selber dorthin gelegt, weil ich an der Kopfposition mehrfach bös unters Tier gekommen bin, weil halt viele gern mal mit der Schulter schucken, führungewohnt. ich find in der Position ist es einfacher die eigenen Schultern zu kontrollieren, die ja einen Linie mit der des Pferdes bilden sollen. Auch Stellung Biegung kann ich von hier aus besser sehen/beeinflussen. mfg Kirsten

    Huhu Pferdle, ich würd ganz gewiß mit dem Welsh nicht draußen meiden, sondern da eher führen und drinnen dann das FvB. Ohne Hund führ ich zb gefährlichen Weg um den dann heimwärts zu "fahren". ich wechsel je nach meiner Verfassung zwischen Führen und FvB (FvB find ich deutlich einfacher, besonders wenn ich noch vom tag geladen bin). Amybra hat schon recht ich will akut so mehr Agility, also ein Pferd was sehr eng und ohne Strickspannung mit mir zusammenarbeitet, hier ist Kommunikation sehr fein und dementsprechend schwierig. hab ich wegen X Zuviel Dampf, verändert sich mein Körperausdruck und das war es dann. Bei den Schweinen ist dies der Moment, wo ich den Stall verlasse und eine Tasse tee trinken geh, weil weiter arbeiten null Sinn macht. Zeitmäßig bin ich gelassen+die teepause schneller, wie im Dauerkampfmodus bleibend durcharbeitend. Schweine sind ähnlich wie mein altes Pony extrem sensibel auf mensch mit "vollem Kopf". ich kann ein Schwein auf Distanz 2-4 m "anklicken" (ich weiß nicht genau was ich dabei mach), dh dieses Tier dazu bekommen, dass es sich in bestimmter von mir gewünschter weise bewegt (also Richtung Ausgang idr), aber dies klappt nur, wenn ich 100% bei der Sache bin, sind vermutlich Atmung+winzigste Körperbewegungen die Schwein in die gewünschte Richtung bewegen. Bei meinem altem Pony haben bereits Fehlhaltungen unter 10 cm (zb Schulter falsch gedreht) an der Einfachlonge stets zu Explosionen von 5-10 Runden tempo geführt. Wenn meine Verfassung nicht stimmt komme ich akut am besten mit dem Pony aus, wenn wir nur Scherestehen oder bißle Huf vor huf auf der Stelle oder so machen. Das Fliegen des 4. Eimers bei 4 Füß in 4 Eimer juckt mich relativ gesehen wenig, Dauergehampel beim führen weil ja alles sooo aufrgeend stört mich dann mehr. mfg kirsten

    Gerne , aber wenn was passiert dann wende dich an Barry ;-) nicht an mich .


    Ich weiss nicht ob so Schrecktraining vom Boden fahrend , so gut ist ? Ich finde eher nein , weil wenn das Pferd mal nen Satz nach vorne macht ,du kommt evtl nimmer mit , musst du die Leine vielleicht loslassen und bist nicht mehr dabei . ... mit allen Nebenwirkungen .


    Eine Kutsche nimmt mich mit , ich kann weiter auf das Gespann oder Pferd einwirken .

    Also beim Pony bietet sich das vom Boden her an, weil soo schnell reißt mich das nicht von den Füßen. Die meisten Pony werden einachsig ungebremst gefahren, und die wissen das genau, dem entsprechend nutzen sie ihre Chancen auch. Dieser Gesichtsausdruck, wenn plötzlich die Pläne in der Ausführung behindert werden, weil Mensch halt eben zu Fuß und durchsetzungskräftig, belohnt einen zutiefst für die Hinterherlatscherei. Ein Pony dreht sich blitzschnell um, kenne ich vom Großpferd her nicht so massiv, eher anders, die zeigen ihren Stress vorher bereits und versteinern eher auf BF wartend, wobei meine Einspännergroßpferdfahrerfahrung relativ dürftig ist (1-2 Exemplare insgesamt, rest waren KB, VB, Kleinpferd).

    Natürlich macht ein Großpferd eh völlig andere Sätze bei X und meine Chancen da bodentechnisch noch was zu verändern sind allein wegen der Größenverhältnisse nicht gut. mfg kirsten