Posts by Bennyblue

    Jaein, ich hab den Sommer 3 Kutschen weiterverkauft 4 inseriert, die waren gleichbepreist ab frühjahr drinn, nix tat sich, wobei die eine 1 jahr vorher innerhalb von Stunden weg ging und die Käufer sich drängten, 1 Jahr später etwas bessere Anzeige und nix ging? Immer wieder rausgenommen anderes Foto Text dezent umgeformt...und auf einmal warens da die Käufer: binnen 1 Woche hätte ich sogar alle 4 weg gehabt sogar mehrere interessenten für manche und ich hätt auch bei einer deutlich (500,-€) mehr nehmen können?? keine Ahnung, wieso der Markt so seltsam ist, aber wenn die Leut DIE kaufen wollen, dann wollens halt eben diese....und bei den Ponyleuten ist Kenntnis/Interesse an der Materie gering. zb wurden angebotene Probefahrten abgelehnt??? Fazinierend.

    Hat man die Fettkatusche gerade parat sollten jedes Rad hochgebockt werden und das Spiel des Rades kontrolliert und gegebenenfalls gefettet werden. Auch empfiehlt es sich gleich die Lager auf Vollständigkeit zu überprüfen sowie den Radlauf ob es eiert. Anschließend läßt sich noch die Bremswirkung überprüfen sowie die Abnutzungserscheinungen der Bremsbeläge. Auch kann noch eine Sichtkontrolle der Federn vorgenommen werden , jedoch ist es sehr fraglich ob man wirklich ein Schwachstelle ausmachen kann.

    Das da sind die für mich entscheidenen Punkte der Wartung, bei denen ich regelmäßig oft erfolglos Hilfe anfordern muss:

    Rad eiert und nu?

    Rad platt, wie bekomm ich das runter?

    Trommelbremse zieht ungleichmäßig und nu weiter?

    Trommelbremse qietscht zum Gotterbarmen bei Nutzung (spezielleres Schlemmer-Gig Problem, wobei auch Maier EInachser laut sein können).

    Zb grad gehabt: beide Hinterrädern eiern, haben viel zu viel Spiel, wagen ist klotzgebremst, klotzbremse schuckelt. mein verdacht hier war speziell, dass die klotzbremse zu schwach ausgelegt war....wie änder ich denn sowas??? (Hier wurd die Kutsch schnell verlustfrei weitergeschoben, nur der nächste wird es Problem ja auch bemerken...)

    Na ja, also mein Beitrag zum Thema kommt noch, akut bin ich noch zu krank um die völlig verdreckten Wägen soweit zu putzen, dass ich vernünftig Fragen stellen kann....

    Aber zb die schlemmersche Anzenfederung am Gig ist nicht simpel einzustellen und die Wägen, die ich so zu sehen bekomm (ich verleihe meinen auch öfter gegen Kutsch, welche ich testen soll) bzw meine -bei Rückgabe-ist hahnebüchend. Also das da jeder Fahrer selbst Hand anlegt kann ich in D absolut verneinen!!!

    Und professionell jemand zu finden, der den Job reel macht ist keineswegs einfach, meine große Wagonette muss ja alle 1-2 Jahre zur Bremsüberhohlung bevorzugt Werkstatt mit Rechnung, damit ich bei X nachweisen kann, das gewartet.....dann kann die Brems gewartet werden, aber dafür hapert es wieder am Interesse/Wissen um anderes zu richten. Am besten sind bisher Nachbars Polen, die haben sowohl die Technik Bremsen als auch den gesamten Wagen im Blick.

    Bei meinen Männers müssten die mir lang genug zuhören um den Kern des Problems zu begreifen, woran schonmal hapert......

    Über die Jahre hab ich mittlerweile 2 gute aushäusige Schweißmöglichkeiten, wo ich mich drauf verlassen kann, dass das mit Materialstärke und Funktionalität klappt.

    mfg Kirsten

    Schnee heißt, die Männer sind weg (gewerblich Schneebahnen, dh unser Betrieb ist meistens der letzte der gebahnt wird, also bemühe ich fürs dringenste die pö) und man sitzt allein mit dem ganzen wegen Kälte versagenden Murks….gut, heutzutage hat man das Handy bei fuß und ist alles nicht derart dramatisch, aber die ach so tolle BW-Politik möglichst auf jedem Hügel einen Stall zu bauen vereinfacht das Leben bei Wetter nicht unbedingt, so dass man lauft auf EIs mit Spikes die paar Stunden mit Extrem Wetterlage (ist aber recht anstrengend!). Na ja, so richtig Schnee wie früher gibt es ja kaum noch, heut überwiegen die 10 cm, ausreichend um mit den Pony seinen Spaß zu haben, aber keine Extremwetterlage wie früher mit -28° morgens beim Sauen laden oder so....

    Wir sind recht geübt im Ausnutzen jeglicher Schneemenge, dh wir fahren jeden Winter so 1-2 Wochen Schlitten.

    Sodele, ich find wir sollte die 123-Diskussion um Widia-Stifte als Hufnägel hierher verlegen....


    Sylvester war hier relativ dramatisch: Nachbarn 1 haben als Müll !!3!! volle Schubkarren von der Straße klauben müssen, Nachbarn 2 immerhin 1.....bisher hatten beide Parteien kleine Kinder unter 5 und sich dementsprechend zurückgehalten oder waren nicht anwesend..wurde heuer alles nachgehohlt. Im Haus hatte ich mehrfach das Gefühl, dass es Fensterscheiben eindrücken könnte/würde.


    Pony stehen "relativ geschützt" im Offenstall auf beton mit überdachtem Stallteil mit dicker mistmatraze und vereinzelten Gummiinsels zur Abdeckung der gröbsten Beton"löcher" (Stallabriß Frühjahr 2020) mit immerhin Luftlinie 50m zum Knallzentrum und hohem ausgeweidetem/abrißbereitemStall dazwischen, so dass es Flitz wohl es wandern anfing, ich hab es erst morgens entdeckt, da war es ja bereits X Stunden auf Tour mit eh kurzen Hufen auf schlechtem alten Beton Ellipsen mit Längsdurchmesser 20 m am laufen. Also alle 4 hufe durch, hab es eingefangen, angebunden, Schuh drauf, umgekehrte Glocken mit Eis gefüllt und drunter natürlich Schuh mit Dämmungspads. Den Tag dann immer wieder stundenlang angebunden+Eis. Tag drauf vorsichtig auf koppel, wo aufgrund der unpassenden zu große Hufschuhe zum glück nur weidete nix sich bewegte, so der auch plan war, heut dann Notfalltermin beim weltbesten Schmied, der halt eben seit 20 Jahren immer unmögliches möglich macht besonders bei Notfällen!!!


    War grad wegen der 123-Diskussion dann echt spannend, wir haben mal seine größten und kleinsten Eisen beguckt 7.0 und 12, wobei 7.0 exakt zwischen Schenkel von 12 an der engsten Stelle paßt. meine Pony tragen 7.0-4.0 (Ben als "Großfuß"). Es gibt kleine Eisen nur in 7mm Stärke, auch Widia-Nägel gibt erst ab größerer Stärke (mein Schmied verkleinert oft Nägel fürs Flitz...), erst ab 3.0 gibt es auch dickere Eisen. Wieviel Kappen/Aufzüge das Eisen hat, ist nicht wichtig, aaber heutzutage sei es üblich ohne besondere Zehenrichtung zu beschlagen, dass wäre nicht gut dann müsse man natürlich ein Eisen mit 1 Kappe nehmen (war mir schon vorher aufgefallen, dass mein Schmied immer recht lang ein Eisen bearbeitet bevor es "fertig" sei, heut mal genau zugeguckt, also der bearbeitet da schon heftig den vorderen Eisenteil), er würd das Eisen noch anders zubereiten. Die Aufschweißung im vorderen Bereich, welche macht, dass meine Pony mit einem Beschlag über die Beschlagperiode 8-10 Wochen kommen (bringt 2-3 Wochen verlängerte Beschlagdauer in punkto durchlaufen), sei heut auch verpönt.


    Widia-Nägel seien etwas was er ab 800kg Pferdsgewicht verwendet hätt auf Besitzerwunsch mit dem Manko des schlechteren Rutschens auf Asphalt, also nicht bei stark schiebenden Pferden zu verwenden.


    zb Flitz muss ja jetzt notfallmäßig Eisen tragen mitten im Winter, deshalb bekam die heut erstmalig Stifte (normalerweis nie, weil mit ihren Füßen ne Menge angestellt besonders im Frühjahr bei Ekzembeschwerden), da war aber bereits das Problem, wir hatten überlegt Schraubstollen zu verwenden: geht nicht da die Stollen zu groß (10mm Schraublänge, gibt es nicht kleiner). Auch bei den Stiften musste Bohrer getauscht werden, da Bohrmaschine natürlich Wb-Bohrer hatte...


    Also K-Pony zu beschlagen ist nochmal eine andere Nummer als Warmblüter, simple Übertragung funktioniert eher nicht, ähnlich wie das mit der maßstabgerechte Verkleinerung Kutsch auch nichts ist....

    so lang meine Pony von bekannten Leut als sehr gut beschlagen gelobt werden und seit 20 Jahren hier noch nie jemand nach Schmied schlechter lief als vorher, so lang bleibt mein Schmied für mich das non+ultra an Können und Wissen. Flitz schwebte schon wieder aus der Schmiede, darf aber heut nochmal x Stunden angebunden verbringen und erst in 3 tagen normal arbeiten.


    In meinem Bekanntenkreis werden Mini (78, 82,84,87) nicht beschlagen mit Nägeln, sondern seit Jahren mit Akkuschrauber geschraubt....die Viechle sind extrem viel unterwegs (holzrückewettbewerbe) und haben wirkliche Winzhufe mit 65mm Breite...Eisen sind kleingearbeitete Duplo. Auch andere Mini-Besitzer (also gearbeitete Mini nix hinterhofgartenfresser) sind recht erfinderisch zb mit Vorbohren von Löchern, da Mini-Hufe je kleiner je härter werden (trotzdem keine Strecken oberhalb 30km/tag ohne Beschlag schaffbar!). Eisen müssen eh selbst angefertigt/halbiert werden...

    Könntest du mir bitte mal die Kutsch genauer vorstellen, ich find das Gewicht für die Bauart ungewöhnlich, war die Waage geeicht? vielleicht mein ich auch eine ganz andere kutsch, aber bisher sah ich was Buggyähnliches auf den Fotos? Ich hätte mich rein vom Foto bei deiner Kutsch um 100kg Gewicht verschätzt, deshalb wär es wirklich freundlich wenn du die nochmal mit Maßen, Marke, usw vorstellen könntest! ich lieg mittlerweile bei meinen Shcätzungen mal um 30-50kg daneben, aber 100 ist mir schon lange nicht mehr passiert *nerv*. mfg Kirsten

    Welche Kommando ich als Fahrer geb ist doch absolut abhängig von der Situation und der Kutsch und dem Zugtier...ich leb im Berg, unser erstes Pferd war nicht sonderlich zugfest, da war es Priorität das die BF schnell absprangen bei Bedarf, ich selbst idr mit Megahechtsprung nebem Kopf landend und sofort kräftig anführend, dass hat uns oft gerettet. hatte aber nichts mit Durchgehen zu tun.....ferner bei dem Tier hab ich alles "gefährliche"/außer plan stets nur ohne BF erledigt (damals hatte ich idr 6-10 Kids <10 Jahre an Bord).


    Fahr ich Sport und hab ein Sportgerät/Marathon dranhängen, würd ich eher nie den BF zum Abspringen drängen, einfach weil der ja zur Stabilisation benötigt wird. Ferner ist das in dem Fall ja auch nicht Spaziergänger/Kind XY, sondern jemand mit viel Erfahrung der genau weiß wie er sich am besten verhält.


    Soweit ich mich erinner hatte ich bisher 2 richtige Durchgeher, der rest war der übliche kontrollverlust für paar/paarhundert meter wegen bekannter Ursache. Bei dem einen raste das Pferd auf Schotter (frisch verfüllt = extremer Geräuschpegel, Pferd verdorben mit Angst vor Krach) auf dem Weg auf einen Gruppe Radfahrer zu, welche aus hundert Meter die Situation verkannten und den Weg blockierten in Hoffnung durchgehendes KB mit großer Wagonette so bremsen zu können und ich konnte noch nichtmal brüllen, weil das Pferd nicht meine Angst in der Stimme hören dürfte, zum Glück hatte die bei Meter 50 gepeilt, dass sie sich in Lebensgefahr begeben hatten und haben geräumt, aber ich hatte auch das unverschämte Glück bei 80 m wieder Kontrolle zu bekommen, waren ungefähr 500 m out oft order gewesen, vielleicht war das auch das "normale" durchgehen gewesen, mir hatte es jedenfalls sauber gereicht, ich war sehr froh, dass die Radler rechtzeitig erkannten, dass sie sich in Lebensgefahr befanden. das Kunststück ist mir nur gelungen, weil ich ruhig geblieben bin und nicht gebremst hab und immer wieder säuselnd aufs Viechle eingeredet hab, so dass ich lsg Kontrolle bekam nachdem das schlimmste Schotterstück vorbei war und der Geräuschpegel dezent geringer wurde und mit jedem meter langsamer noch leiser....

    Das andere Male war Husch, bei dem Durchgeher mit Gig hab ich sie einfach laufend lassen und mich drauf beschränkt massiv kurzfristig seitlich einzuwirken um hängenbleiben zu verhindern. so nach gut 2-3km dezent aufwärts ging dem alten dämpfigen Pony die Puste aus und ich wählte einen frischgepflügten Acker zur Endbremsung, gute 30 m schaffte sie noch Bodenbrett gig auf Ackerkrume und Bein bis Karpal/Tarsalgelenke bei jedem Sprung im boden….es war ein Shetty!


    Beidemale ohne BF an Bord, der in beiden Fällen auch hinderlich gewesen wäre, BF auf Einachsern sind im Grundsatz "störend", weil man 1 Person wesentlich simpler mit dem Gleichgewicht kämpfen kann und bei Zweiachsern bevorzuge ich Modelle, die nicht zwingend BF benötigen, also langer Achsabstand, breite Spur, Lenkeinschlagsbegrenzung, 2 Bremskreisläufe.

    mfg Kirsten

    Mit Aufzügen meinte ich die Nase vom Eisen nach oben zum Huf, wenn wie bei deinem Eisen nur1 Nase vorn hochgeht, hab ich dort natürlich auch eine dünnere Stelle, weshalb mein Schmied je nach Pony und Gangbild halt außen die Nasen setzt, zb Flitz mit ihren Minigewicht und der geringen Eisenabnutzung bekommt vorn 1 Nase. Eva und Ben mit ordentlich Gewicht von oben haben jeweils 2 Nasen pro Eisen.

    Aber da passt doch was nicht??? Wenn ich mit nach 6 Wochen durchgelaufen bei meinem Schmied ankommen täte, dann hätte der doch sofort Ideen daran ponyverträglich was zu ändern?

    Du wolltest Fotos vom Beschlag, Hufschmied war am 30.11. Pony lauft generell täglich ohne Stehtag wegen mordsübergewicht, aber ich war ~10 Tage krank, wo Pony halt eben von tochter mitbewegt wurde bzw "gestanden" hat, heißt hier dann nur 2km/tag neben Fahrrad, ansonsten Kopple bzw Paddock. ich hab sowohl Vorderhuf als Hinterhuf rechts grad von der Seite und innen fotographiert. Pony lauft normalerweise tgl. im Bereich zwischen 5-10 km, an den Dreispännertagen auch mal 15 km abhängig von meiner zeit. Nur im Moment geht es hier bei Frischling ja nur Basics, dh langsam Schritt formen und Zugfestigkeit also matsch satt. Ferner ist Pony noch nicht nervlich stabil, weshalb wir fast ausschließlich unbefestigt im Modder unterwegs sind (Kollege ist sehr alt und sollt bevorzugt weichen Boden).

    Man sieht auf den Foto noch gut, wo Shcmied immer das zusatzmaterial aufschweißt, damit das Eisen über die Beschlagsperiode kommt. Normalerweise sehen die Eisen hier nach 2 Wochen so aus wie heuer nach 4.

    Wir sehen ein Video, wo das Pony in einer normalen Alltagssituation nicht gewachsen ist und dann werden da Eisen kleiner 6 Wochen vorgezeigt, die verschlissen sind? Irgendwie paßt mir das alles nicht recht zusammen. Wenn Ben !!ohne Stifte!! vielgefahren im Sommer bei 9 Wochen auf dem Huf zerbrechende Eisen hat, dann ist der immer noch ein sehr schweres Pony mit relativ kleinen Hufen was mit 1,3fachem Eigengewicht unterwegs ist...…

    Wir haben ja hier einige mit der Ponygröße, also wann sehen eure Eisen mit 2 Stiften so aus, wie das von 123???


    Also ich hab eh 2 Aufzüge und mein Schmied schweißt da vorn zusätzlich soviel Material drauf, dass die eigentliche Eisenabnutzung erst nach 2 Wochen beginnt, dann nochmal gute 3 Wochen bis die Nägelköpfe plan sind und dann nochmal 2-3 Wochen bis wackelt, macht die 8-9 Wochen, die mir im Sommer ausreichen. Außerdem gehen bei mir stets und ständig die hinteren Eisen deutlich vor den vorderen kaputt gibt also hinten nochmal 1-2 Wochen Schuh bis Schmied, fertig.

    Husche durch ihre Arthrose hatte idr hinten mindestens das halbe Eisen komplett weggeschliffen (also 1cm der 2cm breite)...aber der Rest hat gehalten bis Termin war?

    Ich bin ja idr ziemlich befestigt wenn Langstrecke unterwegs, jetzt frag ich mich doch wirklich wieviel km laufen deine Tiere, wenn da Eisen nach 6 Wochen nachbeschlagen werden müssen und vor allen Dingen warum laufen die das Eisen so schief ab? ich mein, dass das Eisen mit 2 Stiften vorn zuerst dünn wird ist logisch.

    Jedes Pony hat diverse Kopfgestelle (Reiten alltag+Tunier, Bodenarbeit/Longe, Fahren mit und ohne Klappen, Alltag+Tunier), ich nehm das was mir für den jeweiligen Zweck am besten deucht, das kann in der Werkstatt/Flaschenzug mal der Kappzaum sein (wo will das Pferd denn innerhalb eines "zimmers" hin?? ist idr nur stundenlanges rumstehen und seltener zug), beim Misten/nebenherlaufen oder idr immer was klappenloses, weil das Tier mich gut sehen soll. Akut hab ich klappenlos Trensenstange und mit Klappe Postkandare. Das Vorgänger war mit einfacher Stange nur bedingt händelbar, das jetzige ist sehr weich, außerdem reicht bei dere idr Stimme.

    Beim Pferd würd ich tendenziell nur Kandare nehmen (und die zb ohne kette weich nutzen), beim Pony ist das wegen der massiven Oberkieferbreite und der Schwierigkeit überhaupt ein Kopfgestell zu plazieren oft mit Stange einfacher. mfg Kirsten

    Was genau meinst du mit 6 Leder gemessen?

    Hast du 6 Ledertrageriemen gemessen oder 6cm Beweglichkeit beim Trageriemen?

    ich hatte damals mein ich 6 unterschiedliche Lederseletts vermessen/vermessen lassen.

    ich verstehe deine Rechnung nicht? Du fährst einen Einachser mit starrer Gabel und hast 3,5 cm aufwärts an einer Seite, was bei starrer gabel theoretisch genau die 3,5cm abwärts andere Seite ergibt, also nix mit 7cm gesamt….jetzt fang mal an dir gezielt Spur zu bauen, also Sandsack einseitig oder oder und miss genau wieviel die einen Fahrspur tiefer sein darf als die andere, die Werte sind bei Leder recht ernüchternd. ich mein bei meinen Messungen war 25-30 cm fertig und in meinem Gelände hab ich die halt öfter.

    Vielleicht bist du suchfitter als ich, ich hab meine messungen ganz gewiß hier eingestellt gehabt, weil mich die Ergebnisse so verblüfften. hier aufm Computer ist viel futsch wegen Compicrash. mfg kirsten

    Unter normalem Durchgehen verstehe ich den Kontrollverlust wegen irgend einem klarem Auslöser zb Spezialtransporter mit Überbreite oder sowas in der Art, jetzt halten die Pferdsnerven nicht, ich bekomm einen Winkel+Speed und letztenendes entfernt sich das Tier ziemlich rasant von der Gefahrenquelle, ich hab also als Kutscher sehr gute Chancen in etwas größerer Entfernung wieder volle Kontrolle übers Gespann zu bekommen.


    Mir ist mir altes Pony 2-3mal beim Ausspannen sozusagen senkrecht in der genau vor ihm befindlichen Wand gehangen. 1-2mal mit klarer Ursache (Pony nicht schußfest, auch via Training letzenendes nicht akzeptabel schußfest zu bekommen, Feuerwerk/Schuß in der Straße), Thema war jedesmal rum sobald Krach aufhörte, aber einmal ist die massiv in die Mauer gesprungen und ich weiß bis heut keinen Auslöser dafür, aber es muss was für das Pony extrem schlimmes gewesen sein. Ein Pony was seit jahren tgl. gefahren wird und natürlich im Grundsatz beim EIn/Ausspannen stets frei rumsteht, völlig entspannt, sich nie bewegend, usw usf....über 1 Woche hat die beim Ausspannen wie Espenlaub gezittert, wär ähnliches beim fahren passiert dieses spezielle Pony hätte niemals aufgehört zu rennen bis es entkräftet zu Boden gegangen wär. Und in solchen Extremsituationen ist klar Gebiß im Maul dem Gebißlosen überlegen.

    Wenn du dich mit deiner Stimme auseinandersetzt, dann wirst du bemerken, dass "sososo" deutlich ungünstiger ist "lalala", was deine Emotionen übertragung betrifft. DU hattest da die Angst vor dem LKW (voll normal), ich hab auch Panik im Verkehr, muss man nur von sich selber wissen und akzeptieren und damit arbeiten, dazu gehört auch, dass man lernt das Pferd im Verkehr zu täuschen, in meinem Fall wenn es echt brenzlig wird, die Leinen minimal zu verlängern, da ich meine Verkrampfung in dem Moment wo LKW neben mir ohne ausreichenden Sicherheitsabstand langdonnert nicht wegbekomm mit Üben.

    Wir sind hier beim Fahren, nicht bei "wünsch dir was", sondern bei "so isses". Realität ist, du hast die Verantwortung um Schaden vor einer Menschenmenge abzuwenden, dein Gespann mit Absicht in einen Mauer/Graben/X zu setzen ehe es zb unkontrolliert auf eine Bundesstraße im Feierabendverkehr rauscht.

    Bei jedem "normalen" Durchgehen (also zb deine Alltagsszene wär eskaliert) ist die Art Zäumung schnurz bzw als gleichwertig anzusehen (vielleicht gebißlos dezent im Vorteil), aaaber gefährlich sind die Durchgeher "ohne" Ursache, die man nicht erfassen kann, die sind eine ganz andere Nummer, wenn ich nicht weiß warum mein Zugtier völlig außer Kontrolle geraten ist, sind meine Chance es wieder zu beruhigen gesenkt und dann kann sein ich muss meine Pferd töten um Schaden von Mitmenschen abzuwenden.

    Kibu, schau dir mal richtig reel Shetten-Leder-Selett an: "Rutschweg" beträgt bei Funktion knappe 1,5- 2cm, nur wirst in Praxis bei kaum einem Selett den Trageriemen zum rutschen bekommen.....es ist beim Sieltec auch nicht so, dass da ewig Selett auf dem Pony rumrutscht, wird überhaupt nicht benötigt, weil das Tragauge Sieltec an sich schon um gute 3 cm größeren Durchmesser hat.

    Generell find ich für einen Sulky bei Shette Sieltec mit Abstand am ponyfreundlichsten, aber für Gig oder zivilen Fahrstil Sulky langt normales Zweiachserselett, weil da eh nichts rutscht.

    mfg Kirsten

    Gebißlos ist allererstes mal unfair zum Pferd, aber auch durchaus eine gute Alternative bei Spezialfällen. Wenn zb jemand größere Kiefer/Gebißsorgen hat oder der Halter meint das er sein tolles Pferdsverhältnis prüfen muss (also ich leg dafür die Leinen grad auf die Reling und fahre so lang ich es vermag halt eben leinenlos, macht viel Spaß und ist recht bildend!). Nur ohne Not maximal halbsausgebildet ist es verantwortungslos: im Schritt wird mit den Leinen sozusagen geprügelt (also so leicht ist auch Sieltec nicht, dass dem Pony diese Art der Leinenführung nicht unangenehm würd!!). Im Trab hat der Halter weder seine Stimme noch seine Hände unter kontrolle und auf die 3. und recht entscheidene Hilfe (wenn man sich denn ohne Grund der Leinen berauben mag) wird direkt komplett verzichtet, so dass wir einen Blindflug mit per Zufall gutem Ausgang sehen. Ich selbst fahr einspännig eher Leinenlos, zum einen weil ich falls es mir schlechter geht gern ein sehr gut auf Stimme gehendes Pony hätt, zum anderen weil Frischling hier noch ziemlich maulig ist und dementsprechend im Maul in Ruhe gelassen werden sollt nochmal halbes jahr. Außerdem jetzt entsteht hier grad die Bindung für die nächsten 20 jahre, da kann Stimme/peitsche nicht genug ausgebildet werden. A la 123 auf Peitsche beim Fahren zu verzichten, dass ist nicht mein Weg, auch den Vorgänger konnte man wegen schwerer Maulverletzung eher weniger via Gebiß kontrollieren, daher hatte ich den massiv auf Peitschen Signale ausgebildet

    .

    Das Video zeigt Alltag, und ein Pferd/Halter, welche diesem eher weniger gewachsen sind.


    Es gibt 3 Hilfen beim Fahren: Leine, Stimme, Peitsche.


    Wenn ich mich der Leinen freiwillig beraube, setz ich die Anforderungen ans Zugtier massiv rauf und lasse es da vorn allein mit dem Löwen.


    Während ich das Zugtier mit Gebiß sehr gut rahmen kann (trifft jetzt bei der von 123 gewählten Zäumung nicht so stark zu, ist wenigstens ists noch eine akzeptable eher ponyfreundliche Lösung am Pferdskopf so, trotzdem kann ich mit dieser Zäumung bei X gleichmäßig rahmen), aber das minimale feine Spielen via Gebiß, also Leinenverkürzungen im Bereich von <10 mm bleiben mir verwehrt, etwas was meine Pony recht schätzen. Ich kann mit dieser Art der Zäumung kein intensives Zwiegespräch nach vorn halten (ich weiß wovon ich red und fahre öfter mal jemand via RH ein, wenn der noch nicht gebißfähig sein sollt).


    Verzichte ich auf Leine, muss natürlich Stimme völlig anders "sitzen" als "normal", ein Zittern, weil ich selber Schiss hab, geht dann NULL!!! Die Kommando müssen wesentlich klarer, akzentuierter kommen: ich muss mich reel mit meiner Atemtechnik und allem drumrum auseinandersetzen, denn nun ist die Stimme alles was ich hab um dem Zugtier Sicherheit zu vermitteln. Je nach Pferd "schmeiss" ich bewußt die Leinen von mir bei X (also in 123s Alltagsszene), weil ich mein Pony via Stimme besser getäuscht bekomm als mit Leine, die Biester riechen in solchen Situationen bereits Leinenmaßveränderungen von kleiner 10 mm, deshalb ist es simpler vorher grad die 10 mm zu verlängern, die man selber vor Schiß zusammenzuckt, oft bemerkt man dann nämlich nichts vorn, während sonst mal wieder gesteppt wird.....


    Ich kann relativ problemlos 3-5 Pony ohne Strick via Peitsch händeln, sieht via Strick ohne peitsche doch oft unharmonischer aus, wird wohl Personen abhängig sein, aber mir bedeutet die peitsch extrem viel, niemals würd ich je im Umgang mit Pferd darauf verzichten ( eh, ich bin alt und steif!!) bzw für mich ist dies dann später die höchste Ausbildungsstufe, wenn allein meine Atmung und Körper, Arm, Fingerspannung ausreicht um alles zu kontrollieren...also ich brauch dazu pro Pferd deutlich mal über 5 jahre...und ich kann die Peitsche nur im Umgang ersetzen, niemals beim fahren.

    Du wirst es ausprobieren müssen, jedes Gespann tickt anders, ich regel sowas immer über die Stränge, Vorschrift wäre über die Leine, führte bisher hier idr dazu das fleißig heiß wurde....

    Niemand kann vorhersehen wie diene lösung sein wird, da ist nämlich alles möglich, weil das von deinen Pony abhängt, dh zugstrang Fleißig stark verkürzen kann den gleichen oder besseren/schlechteren Erfolg bringen wie Fleißig deutlich nach vorn lassen, sowas hängt von Fleißigs/Fauls Charakter ab.

    Generell find ich es extrem schwierig sowas innerhalb des Gespannes zu lösen grad, wenn das nix frisches ist. ich mach sowas dann erst via Einspänner massiv und dann gibt das durchaus mal (egal wie fürchterlich schädlich das sein mag) an der Deichsel das fleißig die Stränge geklaut bekommt für die paar Minuten überleben das sowohl Fleißig als auch Faul, aber in Zukunft hat meine Stimme dann doch deutlich mehr taug wieder. Außerdem ich wohn im berg, den kann ich recht nützlich einsetzen beim Training von solchen Sorgen und natürlich Hauptgangart Schritt..

    Generell würd ich immer Seiten tauschen, warum ist das bei dir fest?

    mfg kirsten