Posts by Bennyblue

    ich bekomm kein Video gedreht, während ich fahre, und wenn wüßte ich leider auch nicht wie man die ins netz bekommt...aber zählen kann ich und Asphalt Renntrab eben bin ich mir sehrsehr sicher die 5 Sekunden zu knacken und das was pony danach in den Rücken (bzw bei mir in den bauch) bekommt müsste im Bereich von <100gr sein, da hab ich nämlich Konzentrationsschwäche gehabt und durchs andotzen nach oben im Tragauge "wach" ich auf und korrigier. Im Grundsatz sehe ich eh zu das alles, was aus der tarierung fällt, nach oben passiert, da motzt hier keiner....nach unten kann das auch mal Quittung geben. ICH fahre Sulky, weil ich das Ganzkörperturnen und Tempo lieb und deshalb ist das hier HCA mit filligraner Schwebe und nicht Maier mit stabiler Schwebe geworden. Ein Flitzekind gehört einfach vor einen Sulky und nicht vor eine Kutsch.


    Vorsicht Ardennerin: Und schon sind wir grad dabei unterschiedliche Wägen und Federungssysteme zu vermischen, dass ist Murks hoch 7.


    Eine Gig hat ein ganz anderes Gewicht als ein Sulky bei K-Pony Nämlich Sulky stets <50 kg und Gig >50kg, also trägere masse sprich stabilere Schwebe. Also logisch Gig mehr Gewicht im Stand im Tragauge, nämlich normale Gig 3-5-7kg im Stand. Anzenfederung ist draußen bei einer Tarierungsdiskussion, wenn ich eine Schlemmer/Sawa auf Schwebe im Trab tarier, dann setz ich mein federungssystem außer betrieb, kann man machen, muss man eber nicht....ich tarier Schlemmer so, dass ich im Stand mit viel Schwung Oberköprer hintere geschmissen kurzfristig Anze lupfen kann. Wenn ich nu auf Aspahlt trabe ist das keine Schwebe, sondern Pony hat konstant bis 3-4 kg im Rücken, ohne das ich da turn und ohne das mehr wird ebenerdig auch unebenes geläuf, im berg muss ich meinen Oberkörper nutzen dass das so bleibt, was aber aufgrund der niedrigen Rückenlehne mir auch gut möglich ist.


    Gig/Fohlenwägen/offene Anzen/Sieltec setz ich im Grundsatz fest von der Tarierung mit einem seperaten Bauchgurt Anze zu ANze, so kann ich je nach tag/Mondstand/pony das Anzenspiel auf ein geeignetes maß begrenzen bei mir idr 4 -6 cm.


    Zum einen, weil es für es Pony bei schwerem Einachser komfortabler ist, wenn im Unterholz die Anzen nicht soweit aushohlen können zum schlagen.


    Ledertragauge 5-7 cm federungsweg (sich nach oben verengend/Dämpfend, nach unten volle Wucht in den Rücken), Sieltec idr 10 (keine Dämpfung rauf /runter). Sieltec extrem bewegliches material--->Anzenüberstand nach vorn muss passen bzw bevorzugt geschlossene Anzen. 4 cm Evazote+labber-Sieltec federt was ganz anderes weg als starres Leder+2 cm Filz drunter. Lederselett muss zb im Unterholz öfter mal aufm Pony drehen (da ewig nach oben ausgereizt ist Drehung kl. Bauchgurt aufm Selett konstant -wenn überhaupt möglich- im Bereich von1-1,5-2cm), Sieltec sozusagen nie....


    Anzenüberstand bei Offen nach vorn benötigt um Sicher zu sein mind. 15 cm gradaus besser 20 cm (Sulky Cavaletti als Anfängerfahrzeug, hat durch die Biegung der Anzenvorderstücke lediglich 12 cm....deshalb ua auch die vielen Unfälle wegen Überschlagen EInachser hintere....Hyperbike gleiches Problem).


    Sulky will ich im Stand schon 3 kg, sonst hab ich ja Schwebe im Schritt, gibt dann geigen und das ist mir persönlich unangenehm und Turnen im Schritt will ich nicht, ist auch unbequem im Schritt vorn auf Kante zu hocken damit es für beide nett ist.


    gestern mal wieder zeitmangel also abends sehr sehr steilen hang im Schritt mit Sulky hoch, schafft starkes Pony so grad im Schritt mit 0,6fachen Eignegewicht 0,8fach ist sehr knapp, wenn mit Stiften beschlagen (ist mein testhang abwärts mit schweren kutschen). Und hier hatte ich deutliches geigen: Tarierung negativ bzw im grammbereich, aaaber so steil das jede bewegung Brust natürlich den Wagen rumdozt!!

    Im Grundsatz würd ich einen Sulky nicht festsetzen außer Kurzzeit für besondere Zwecke (Wettkampf, Dressur). Hier wird der Sulky zuerst anliegend +2cm Platz in der Breite vorn eingestellt, sollte die Schere zu breit sein kann man diese mit Heizungsrohrisolation grad 2-4cm vorn verengen. Somit sollte dann geigen so nicht Ponybedingt nicht auftreten. Pony bedingt beim Shetty ist möglich aber eher in form von gelaufen Halbkreisen als reel schwankend, normalerweise haben diese Tier mehr das Problem sich überhaupt zu biegen, weil die unangepackt als Brett durchs Leben kommen sorgenfrei. Natürlich haben auch Shetty Sorgen mit dem Gleichgewicht, usw aber schwankend halte ich für extrem unwahrscheinlich, mehr so: "zieht konstant immer nach links", "lauft konstant quer in Schere", "will nicht nach links laufen".

    Nachdem die Scheren breite passt/passend gemacht wurd, geht es an die Schwebe. Wenn ich im Stand via Oberkörper die Schere relativ leicht hoch bekomm und mit Oberkörper stark hintere oben im Anschlag Tragauge halten kann (ist Probe via experimentiell turnen hat nichts mit fahren zu tun), dann sollt die Tarierung idr passen. dann steht bei mir die Probefahrt auf Asphalt an: dezenter Trab gejuckel ohne Oberkörper einzusetzen, mit Oberkörper hintere bereits schwebend. Reisetrab schwebe, renntrab stabile Schwebe.....Galopp mit vorrutschen im Sitz konstant Anze liegend.

    ich kann Ardennerins Geschreibsel deutschmäßig nicht folgen, ich kapier nicht was genau jetzt wirklich das Problem ist, also schwankt die Schere vorn rechts/links (geigen) oder auf/ab? Und ich find die Diskussion in Punkto Sulky OHNE Foto der Anspannung, des Sulkymodells, der Sitzposition Fahrer müßig. ( Ardennerin, dies hat nichts unseren persönlichen Sorgen zu tun, sondern mit der Sache an sich)


    An sich find ich die Diskussion nämlich richtig gut, weil wir uns jetzt mal endlich dem Sulkyfahren und den Sorgen, die man dabei so haben kann, nähern und das sich nicht ewig noch vermixt mit 3 Gig-Argumenten usw ich wär aber dafür einen eigenen Bereich zum Sulky zu eröffnen, wohl gemerkt macht nur Sinn, wenn die Sorgen genau mit Fotos/Video und Daten belegt werden, da wär ja auch das Galopplangstreckenproblem usw...


    Nach schwerem Unfall in der Kindheit fahre ich einen Gig/Einachser im Grundsatz nur mit festgesetzten Anzen, dh Anzenspiel auf 4 cm begrenzt. Einen Sulky fahre ich bevorzugt mit Sieltec (Tragauge hat hier idr 10 cm Durchmesser) und setze den nur vor Prüfungen oder falls ich mal Dressur fahren will negativ tariert fest (ich kann nicht dressur fahren und mich um die tarierung kümmern gleichzeitig, DAS muss ja das Zugtier nerven und in der konzentration behindern).


    kaidan: Schweben im Stand ist sehr abhängig vom Gefährt und gibt schon Rückschluss aufs Gefährt bevor man auch nur 1 m Angespannt zurückgelegt hat. Maier zb hat einen megastabile Schwebe, hat man erlangt kann man relativ gut turnen ohne das die Anzen wieder runterkommen.....Hyperbike ist extremst frickelig und instabil von der Schwebe her, usw

    Shetty geht sogar in D noch von 88cm bis 107cm, also 20 cm Stm-Differenz, das sollte man nicht unbeachtet in der Diskussion lassen. Und reele Viecher im Originaltyp stehend mit ansprechender Brusttiefe und der unerwünschten Übergröße 1,15m, sind gewichtstechnisch mM einem Haffi nicht unbedingt nachstehend. Wohlgemerkt will ich reiten gibt es einfach andere geeignetere und deutlich willigere tiere als ein Shetty/Großshetty....

    Mich würd das Thema verbesserte Stoßdämpfer genauer interessieren! Was hast gemacht? Spurverbreiterung heißt doch lediglich die Räders nach außen schrauben, binnen 5 Minuten erledigt...gibt nur dann Sorgen, wenn man wie ich dauernd Spur verändert dafür sind diese Draufschlag"nieten" außen am Rad nicht geeignet. Mit Lehne beträgt Einstiegs"tiefe" bei mir 56 cm was für alt+fett+unsportlich schon eine Herausforderung ist, deshalb hier keine Lehne. Fussstütze hab ich wie du knapp 5cm nach Einschub Anze, Sitz bei mir Obergestell 2cm vor End Schiene am unterteil. Nur ich hatte vor dem Umlegen der Umlenkrollen paar unschöne Löcher hinten Außenseite unterschenkel, du nicht?

    Hihi, denn sie wissen genau was sie tun....

    Allerdings ich bin die immer ausschließlich über Gewicht/Atmung geritten, da ja maximal die 20cm obersten Zentimeter Innenseite Oberschenkel genutzt werden können...hat halt bei andersweitigen Interessen nicht so interessiert was der Blödkopp da oben gern gehabt hätt....

    Mal nachgedacht, bin ich zwar mit Shetty zusammen hingefallen (selten, meistens wegen Richtungs und tempostreit und dabei Bodenwelle oder ausgerutscht oder so ähnlich), aber das die aufgrund von schlechten bodenverhältnissen +großgewicht von oben je gestolpert wären erinner ich mich nicht. was die aber generell perfektioniert konnten war stolpern+Winkel+Tempo rauf, nur dabei passierte außer Reiterabgang nie irgendwas mit Shetty. genauso wie man ja nie auf kopple einen Vollsturz Shetty sieht, wohl aber von reitpferden öfter.

    Nun ja, aber jedes reel gefahrene pferd steht doch da wie einzementiert??? wenn es doch nicht weiß, ob es heut nochmal 10-15km traben muss, wär es ziemlich blöd wenn es nu rumhampeln würd? Außerdem, wenn du schwer körperlich gearbeitet hast, dann bist doch auch gewissermassen träg in deinen Bewegungen. Einfach ein Zeichen, dass das Tier was getan hat. Die Tiere verändern sich durchs fahren doch ziemlich, die werden im umgang sozusagen "zäh", was aber absolut nichts mit Überlastung zu tun hat, zumindest meine sparen sich alle Energie fürs Geschirr auf und laufen sonst auf Sparflamme. im Sommer mal 3-5km flott am Stück traben kein Problem, aber am Putzplatz in time den dicken hintern zur Seite schwingen ist eher nicht.

    Oja, die Pony können schon schwer leiden...bei Shetty mein Lieblingsschlag zeichnet sich nicht grad durch Leistungswilligkeit aus, aber durch nahezu unbegrenztes Leistungsvermögen..........

    Mein neues Pony soll mal reeles Einspännerpferd werden und das lauft jetzt nach über 9 Monaten einspännig allein jede 4.te fahrt reel mit Pepp und ausdauer und vernünftigem tempo....über die anderen fahrten senke man besser den Schweigemantel mittlerweile laufts kontinuierlich (anfangs musste ich mind. Hälfte der zeit vorn mitlaufen usw) aber das tempo bewegt im Minusbereich sowohl im Trab knapp Takthaltend und im Schritt unterirdisch fast rückwärts. Im Mehrspänner hats mittlweile siene Füße gefunden und ist durchaus auch 2 Stunden reel laufend, aber bis das vernünftig einspännig lauft braucht es halt eben nochmal 1 Jahr fertig. In paar jahren fragt uns auch keiner mehr ob wir im ersten jahr uns rückwärts bewegt haben.

    ich vermut mal, dass du zwar bereits relativ lang und regelmäßig bereits fährst, aber trotzdem dein "pony" nicht gefahren ist...denn eure "Last" bisher ist schlichterdings lächerlich. wenn ich sowas als Shettybesitzer schreiben würd, okay....aber doch nicht mit einem großen nicht grad schmalem Pferd.

    Dein Gig ist billiger China-Schrott und deutlich zu klein für es Pony...sagen wir mal 70kg-kutsch und du auch eher hänfling 65kg= 140kg, dein pferdle müsste 600 kg mind. haben? also 150kg : 600kg = 0,25 faches Eigengewicht. Natürlich ist dein Pferd keine last gewohnt, woher denn auch?

    Das ist ja wie wenn ich hinter mein Shetty 30kg Sulky+40kg kind klemme, ziemliches Himmelfahrtskommando.


    Es ist keine kleine leistung, dass ihr zwei euch so gefunden habt und gut zurechtkommt, ihr habt ein sehr gutes verhältnis zueinander. ich fahre mein Shetty im bereich 0,4fach mit Sulky, aber ganz gewiß nicht an gewissen tagen wo es Shetty Clown gefrühstückt hat, da wähle ich immer 1fach Eigengewicht eher mehr.


    Angenommen ich fahr nu mit 1,3fachem Eigengewicht in den berg, was passiert? Shette muss arbeiten und wird vorn immer kleiner in der Schere....an den Anblick muss man sich gewöhnen und es braucht ganz nett Vertrauen in den vierbeinigen Partner um den in Ruhe seinen Job machen zu lassen.


    Angemessenes Kutschgewicht für diene pferdsgröße, grad weil das Viechle kein zartes ist, wäre so um die 200-250kg. und dann gibt dem Pony zeit Muskeln wachsen nicht über nacht!! Sondern so 3-6-9 Monate solltest nicht den steilsten berg nauf. Arthrose braucht unbefestigten Boden (also dezent federnd) ruhiges Tempo und lange Wege aber gewicht schadet eher weniger als zu hohes tempo. Perfekt wär noch ebenerdig, aber wer hat schon sowas? und Aufhalten ist lernbar, aber nicht über nacht.

    Ich will, dass mein Pony reel mit dem Hintern arbeiten, weil ich nicht unbegrenzt Zeit hab, die Tiere laufen tgl. im Bereich 30-90 Minuten im Geschirr, aber seit Corona sind wir tendenz 30 (im Schritt steile Hügel rauf und nah ungebremst, dadurch sind die tiere relativ schnell auf Betriebstemperatur und werden gut konditioniert)....

    Wenn ich hier immer Wagen abbrems, lauft das Pony überweigend lastfrei, was dann sowohl zu wenig Arbeit als auch zu wenig Strecke bei Pony ergibt, welche sich selber "null" bewegen (stabile ältere "herde" mit Winzkoppelwanderhaltung und kleinem Offenstall). mM braucht ein Pferd, welches lauftier sei von der Anlage her, mind. 5 besser 10km tgl. Laufleistung, und das ist ja heutzutage kein thema seinem gaul mal nen Tracker anzuhängen um zu gucken wieviel km der so zurücklegt in 24 h. ich glaube, wenn diese regel eisern beachtet, dass man dann keine rehe bekommt, unabhängi wie tötlich gras jetzt sei undundund entweder ich mutier zum haltungsspezialisten oder sperr das tier in "wüste" ein oder sorg für ausreichende Bewegung/Arbeit bei dezenter Diät.

    Ähm, jetzt ists grad spät und mein deutsch ja auch nicht gut, aber wenn dein Problem darin liegt, dass du eine Anze exakt soviel ausdrehen wie die andere willst, dann versuch es mal so: zuerst Anzenlänge gewünschte bestimmen, dann genau in dieser Anspannlänge weißes tesa auf Anze und das Anzenendstück, Anzenvorderstück maximal bis waagerecht eindrehen, fixieren mit einer Schraube leicht, jetzt außen an den tesa mit Edding durchgehenden Strich malen, also sowohl Anzenvorderstück als auch Wagkastenstück. Und nun zb 2-3 mm Anzenvorderstück aufdrehen--->bringt beim maier grobes maß vorn doppelt soviel cm Zuwachs, also 4-6cm wird es nun vorn breiter.

    Im grundsatz müsste dein pony aber 40-45 haben/benötigen. (war bei meinem F016 exakt komplett eingedreht)

    Anspannhöhe mit Sieltec bei dem Stm variabel zwischen 80-90cm wählbar. Sitzposition um ~15 cm variabel bei 70 kg mittig bis knapp hintere bei 85 am Selett. Nichtelfen können beim F016 auch die federbeinposition um 5cm komplett weiter hintere schieben.

    Seit ich vor über 20 Jahren hierunter gezogen bin...kratze ich nur höchst selten mal einen huf aus. logisch sobald das hufschuhdrama am Start ist schon aber mit beschlag oder ohne nach möglichkeit nie, maximal 1*/monat. So lang da im Eisen noch füllig der dreck/boden hängt ist doch alles gut, da wird kontrolliert evtl. mit Probebohrung im Dreck ob iwo dicker Stein drinn sei (geht idr via Daumendruck ohne Kratzer), aber ganz gewiß nicht gekratzt. Sobald man regelmäßig hier in dieser gegend kratzt muss auch automatisch fetten und sehr gut gucken, mit dauerdreck ist alles gut, noch nie Strahlfäule oder sonstige Sorgen hier gehabt, alle paar tage morgesn beim frühen reinhohlen mal kronrand mit Olivenöl und fertig, laut Schmied hufe stets top. auch 10 jahre Dauerbeschlag obB überlebt, wobei wenn meine haltung wieder paßt gibt es natürlich Pauline winters Pause mit Schuh bei der wenigen Arbeit.

    Zuerst würd ich gern wissen, was für ein Gefährt du da hast, also wirklich Sulky oder doch Gig? Ich hätt gern ein Foto mit dir drauf von der Seite und eins aus deiner Position, also der typische Arschblick des Kutschers. wenn dein Pony kleiner Stm 1,20m sei dann sind die 50 auf alle fälle reichlich, selbst mein Walzi ist bei 45 cm...aber mich würd auch die Art der Schere interessieren, Maier und aufbiegen? Normalerweise baut der doch nur diese modernen geteilten Dinger?

    ich vermute, dass dein Problem geigen ist und nicht die Tarierung an sich.

    Interessant, Eure Erfahrungen. Dann ist mir eingefallen, dass der Hufpfleger am Montag da war. Hufe nochmal genau von unten angeschaut und festgestellt, dass er es diesmal wohl besonders gut gemeint und mM nach etwas zuviel gekürzt hat, Pferdi hat leichte Abriebstellen an den Ballen. Ich hab meinen Hufpfleger schon fast 20 Jahre, aber das hast ich auch noch nicht. Tja so kann’s gehen, also doch Schühchen anschaffen:rolleyes:

    Da bist du diesen Sommer in extrem breitgefächerter Gesellschaft, dass da plötzlich alle Hufbearbeiter quer durch die republik zuviel ausschneiden erscheint mir zweifelhaft, grad wenn man die nicht wechselt wie die unterhos und der 20 jahre top-Arbeit geliefert hat wird es eher nicht an ihm liegen.

    Punkt ist: Wer 2020 ein barhuf-pferd besitzt sollt im Schrank unbedingt paar reserveschuh system Pantoffel/rehegeeignet haben und am besten auch noch paar passende Einlagen dazu.

    Huf wässern vorm Schmied (je nach Wetterlage der gegend), nach dem Ausschneiden pantoffelschuh mal 24-48 h drauf und die erste Woche bei Nutzung ebenfalls.


    Was die Traberei auf harten Böden betrifft sind unsere Vorfahren wahrscheinlich eher nicth dauerhaft im Schritt unterwegs gewesen. Mein neues Pony ist ungearbeitet und kommt "aus dem Sand", dass das hier auf Dauerschotter/Aspahlt Beschlag braucht und im ersten jahr piano gezockeltrabt wird ist logisch. Auch sind die heutigen verfetteten pferd ganz anders belastet als gearbeiteten pferd früherer zeiten..dementsprechend auch nur zum bruchteil so leistungsfähig.

    Kleine Pony sind kleine Pony und mM nach definitiv nix pferd in punkto Leistung, da halt eben 100kg gegenüber 800kg einfach völlig andere Masse haben. Ich prediege den Leuten doch bitte auf den BF zu verzichten, wenn es im 1. Fahrjahr partout mal wieder zweiachsig sein muss, weil doch XY (idr großpferdefahrer) gesagt hat, dass einachsig den Pony schadet....hab ich 2 90ziger zweichsig angespannt sind die ~mit 0,9fachem Eigengewicht unterwegs und somit angemessen beschäftigt. nehm ich den BF mit bin ich bereits bei 1,3fach und somit im Berg mit unseren heutigen verzogenen untrainierten Zwockels am laufen...

    Mit 2 Haffi a 450 kg und kutsche 300 kg+170 kg F+BF sieht das völlig anders aus, nämlich knapp 0,5faches Eigengewicht lediglich und in dem Bereich wird es Fahren zunehmend lustig.

    Meine Ponywuchtbrumme 270 kg tut sich akut noch recht schwer 30 Minuten Platzarbeit mit Kutsch 130 kg+170 kg ladung= 300kg geteilt durch 270 also 1,1faches Eigengewicht reel flott und fleißig zu verziehen....


    Bremsen muss jeder selber wissen wie er das handhabt...ich war gestern grad im Galopp dezent bergan mit 90Kurve unterwegs EInhorn als nach der Kurve Traktor mit langem Ballenwagen ebenfalls im Übertempo bergab plötzlich hinter der Bodenwelle erschien....da ist man froh, wenn die Pony Galopp Stand beherrschen und sich zwar langsam aber grad auch mal 5 m zum Kutschzurückdrücken überreden lassen, und nein der Bf war hier jetzt keine Hilfe.

    Auflagefläche*Druck wird hier wohl den Unterschied ausmachen, diese Shettyseletts sind scharfkantig und winzig, hab da mal die Drücke berechnet als meine Sorgen mit der zu großen Gig so anfingen....reiten auch als Schwergewicht ist harmloser! Außerdem plauz ich als Reiter niemals so in den Rücken wie eine schwere Gig unbefestigt zb im schnellen Trab.

    Ein stabiles regelmäßig angespanntes Shetty hat mM nach keine Probleme mit höherem Reitgewicht, ist ja nu auch nicht so als ob die nicht wehrhaft wären und klaglos dulden würden, die teilen kurz und prägnant mit, wenn es langt und da hast als "Reiter" wegen deiner Länge wenig Chancen zu wiedersprechen.

    Hängt halt eben auch den Fahrerischen Fähigkeiten des Menschen ab, wer kann der kann....


    Kaum jemand kann nicht und koppelt seine Gäul reel aneinander, Meistens sinds so fit, dass sie auch seperat 4 unerzogene unausgelastete Großpferd mit Halfter ohne Pitsch kontrolliert bekommen....


    Ich kann nicht und find es wesentlich einfacher ein Frischgespann grad neben dem Rad auf ein gleichmäßig Tempo zu bringen besonders wenn zb Stockmaßdifferenzen oder sonstige Sorgen vorhanden sind. unsere 3 sind ja abgesehen von der Größe völlig different von der Beinlänge und den Grundgangarten her ausgestattet, wenn die nicht ihre km neben dem rad machen würden wär es an der Kutsche gewiß erschwert. Rest ist Alltag, wohn ich in bewohnten gebieten würd ich meine mit Hänger auf Kopple fahren müssen, weil zeitlich und körperlich sind bei meinem Alltag+lahm nicht nochmal bis 6km zusätzlich drinn sind. Und das sich meine von jeder Art Fahrzeug führen lassen ist hier Teil der Basisausbildung, wenn ich grad mit dem Hacker mitfahren kann dann laufens halt am hacker mit, wenn Junior mit dem Radlader 21 to vorbeikommt, dann nehmen wir den auch, fertig. und wenn ich Ausfall, dann laufens halt eben am Auto oder oder was auch immer derjenige grad fährt Hauptsache die Pony kommen naus/nei. Wer hier fährt ist idr bekannt (also Zeitpunkt, Grund der fahrt, Fahrstil/vermögen) und danach richte ich mich....der älteste regelmäßige Verkehrsteilnehmer des Dörfli ist 94 und praktisch bereits seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr fahrfähig, aber noch im Besitz des Führerscheins. Zahlreiche andere sind vermutlich eher nicht akut im besitz desselben aus diversen gründen insofern sind wir recht geübt im schnellen Räumen von Feldwegen.