Posts by Bennyblue

    Irgendwann ists halt eben einfach rum, da nutzt kein lamentieren...ich hab mir länger überlegt ob ich abstimme oder nicht, aber dann war es mir echt zu blöd. ich hab Zenos Berichte immer sehr genossen, es war wie kleiner Urlaub, aber wird hier niemand geben, der diese liebevollen gut gemachten Berichte nicht gemocht hat. ich dachte es langt, wenn ich dies genauso nochmal schreib....Fehlanzeige. Sorry, ich bin eh ein Umfragegegner und so lasse ich mich nicht zwingen. Hatte ja eh Glück, obwohl unbequem und mit falschem Stockmaß unterwegs seiend, so lang mitschreiben zu dürfen. mfg kirsten

    Das ich mit schwerem Gerät langsam und vorsichtig fahren soll, logo, Motor ausmachen geht ebenfalls, was aber bei uns überhaupt nicht geht ist: ausweichen. Die Leut besonders Autofahrer machen sich nicht klar, was passiert, wenn da ein Gespann ins rutschen kommt bzw der Wegrand wegbricht. ich muss ja Neufahrers eh den Blindenhund oft machen, da guck/kontroll ich so lang bis ich mir ganz sicher bin, dass das intus ist bevor die solo losdürfen. Ein Traktor sind Minimum 150.000 € und ein Hänger irgendwas zwischen 40.000 und >80.000,-€, je nach Hänger ist der Schrott nach einer Ausweichaktion und eventuell schon altersmäßig aus der Vollkasko raus.....vom Arbeitszeitverlust und den Kosten der Aufrichterei usw mal ganz zu schweigen.

    Ich hab mit dem Fünfspänner mal Güllefaß im Hohlweg abwärts getroffen, ich war so erleichtert, dass der in der lage und willens war ungefähr 50 m rückwärts zu fahren, so klasse, ist mit unserem Faß nicht immer möglich. Die 3 vorderen hätt ich geschwind hintere anhängen können, aber zum drehen der Kutsch hätt ich am liebsten die Pony ausgespannt (ist wirklich eng/steil dort), weil nur 2 hätten die 350 kg nicht 20 m rückwärts gedrückt bekommen, dass hätt dem armen Fahrer Minimum 20 Minuten gekostet, so dauerte das Malheur nur 5 Minuten....mfg kirsten

    Da wir viel an Ofahrten teilnehmen, wird hier das Peitschenhandling massiv trainiert, sind ja oft Aufgaben a la Fahrer muss mit Peitsche klingeln/was runterschlagen, ich binde die Pony aber auch oft außerhalb gefährdeter Bereich beim Peitschentraining (longierpeitsche, fünferpeitsche….) meinerseits an, außerdem hab ich ja immer 3 am Fahrrad bei, dass muss hier einfach beherrscht werden, dass mitte was vor die nas bekommt wegen drängeln und die anderen beiden unbeteiligt zu sein haben...wohlgemerkt bei 2mal tgl. längere Strecke am rad laufend. ich titsch vom rad aus auch mal 3. Hintern an, weil grad im "ziehmodus" oder so. und mein stets anwesender Zughund wird auch via Pitsch gehandelt, sowohl wenn der meint er müsst mal grad reh sortieren als auch Fremdwuff andere Straßenseit begrüßen gehen, ich wüsst überhaupt nicht wie ich sowas anders geregelt bekommen sollt mit noch 3 Pony bei??

    Hier wird als erstes dieser dämliche Schlüsselring durch dünnes Stabilbaukördelchen aus dem Segelbedarf ersetzt, weil Ponyschweife dick und lang sind, ferner hab ich gern alte Socke zum drüberstreifen somit bei x gutes drankommen und sauber (Tochter und Nachbarin wünschen mit Patenthaken am Zugtrang zu fahren). Die innerlich zerlegte Feder hatte ich auch schon getroffen, ferner bei Mangelqualität auch oft trotz gezogenem Stift stetes Zusammenhängen. mfg Kirsten

    Hihi, also ich hasse die Dinger und nehm die am Zugstrang aus genau diesem Grund nie! Am aufhalter sind gut (wenn man ausreichende Qualität wählt!). Und der Zughund ist immer damit gesichert, aber neulich bei X bekam ich den da nicht los wegen Spannung (Hund mal wieder gepennt bzw seitlich/hinten geschnüffelt und Leine um Vorderachse)...gut das ich im Grundsatz mehrere Sollbruchstellen bevorzuge! mfg Kirsten

    Kaspi lesen: die Schuh sind hier nur notfallmäßig bis Schmied oder im Winter 2-3 Monate im tgl. Einsatz. Hufschuh ist ein recht komplexes Thema: zb Easy Boot, also EB, die haben es doch wirklich geschafft unter einer Größenbenamsung 000 3 unterschiedliche Schuh zu vertreiben und deren Gummilegierung hat sich auch über die jahre geändert. Diese wirklich unkaputtbaren betrifft ausschließlich diese frühen Exemplaren (der Feuerreiter, die sind damit von Feuerland nach Alaska), also die Modelle vor Modell 2005. mein Modell 2005-2012 musste bereits zum erstenmal besohlt werden, dabei ist das 25% der Zeit der anderen bisher in Nutzung gewesen.....

    Für K-Pony ist die Auswahl relativ beschränkt, für Großpferd hatte ich EB, Marquis und SHB im Einsatz, wobei bei KBs nur an den Hinterhufen, da vorn idr durchgängig beschlagen war.

    KB geht ja nu von bis, da sollt man schon Hufbreite und Länge und Pferdsnutzung, gelände, Pferdsgangbesonderheiten wissen ….

    Generell sind Schuh immer billiger wegen der langen Nutzung im Verhältnis zu Beschlag, aber umständlicher im Handling, für 1 Pferd kann man das durchaus machen, da ja Schmied ein aussterbender Beruf ist. Schuhsuche ist was feines und mit Kutschpferd an der Hand sehr gut bildend.

    mfg Kirsten

    Alle KBs die ich so kennenlernte, welche beim fahren was Schuhartiges draufhatten trugen EB. Ferner fiel mir unangenehm auf beim letzten Second Flohmarkt der hiesigen Gegend, dass es ein sehr sehr großes Angebot an EF 15 gab, und zwar alle "neu". Ich hab hier sehr alte EB für Shetty in betrieb, welche auch mit 21 Jahren noch keine 2. Besohlung brauchen. Okay, hier Schuhzeit nur Winters 3 Monate, aber genutzt werden die scho. EF zerlegt es so nach 2-3 Jahren spätestens. mfg kirsten

    och, also ich bin damit schon paarmal gefahren geht scho natürlich nicht auf Sieg, aber durchaus fürs Mittelfeld tauglich. Du bist halt länger im Achsabstand um 20 cm und es Pony turnt 50 cm weiter vorn als im modernen Wagen, aber die weiche Federung ist nicht das Problem. mfg Kirsten

    Ich mache die Benennung einer Kutsche am Untergestell/Federung und nicht unbedingt am Aufbau fest. Für mich fährst du da ganz deutlich einen Buggy: Vorn Vollelliptik und hinten Querblattfederung durchgängig, grader Langbaum = geländetauglicher Buggy, falls der noch die Lenkeinschlagsbegrenzung unten hat. ist das Modell was Igel und ich auch fahren. Zusatzmerkmal ist der "halbrunde" Fußraum vorn. Schere setzt an Achse an weiteres Merkmal für Buggy. lediglich Abschluß Fußraum/reling ist bißle anders als gewohnt, aber gehört eigentlich auch zu dieser baureihe, also ungefähr 1960-1970 tippe ich, wo noch Seitenteile komplett aus Holz war. Ich fahre grad ein Modell mit Metallseiten und ein den deinem Ähnlichem ist immer noch im Neuaufbau.

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    Die Art Fahrzeuge ist selten komfortabel und nicht mit den modernen Shettykutschen zu vergleichen.

    mfg Kirsten

    Ich denk, Shettyfreak hat da durchaus recht: Hobbytiere sind ziemlich explosive Viechers, denen teilweis echt der Dampf wegen Mangelbeschäftigung aus den Ohren kommt. (kaspi paar Seiten woanders machst mich an, weil ich mir erlaub mir von den Pony helfen zu lassen beim rangieren mit Gewicht ohne Pony aufzuwärmen? manchmal springst auch bißli in deinen Ansichten?). Meine stehen Ende Sommerferien auch überall "zuverlässig" in der Gegend rum...sieht da im März/April irgendwie bißle anders aus (in hieisiger Gegend dürften Kinder nie vor Mittwoch an die Leinen....), obwohl durchgängig angespannt wird. Auch ist bei mir ein Riesenunterschied zwischen "Schwerlast" und Tunierkutschiererei festzustellen. Überwiegend tunierlastig werdens irgendwie anders, als nur im Hausverkehr/Veranstaltungen/Umzüge. mfg Kirsten

    S nächste sind die Kosten von Hächsler (den überhaupt im Frühjahr zu bekommen ) und Resttroknung . Ich hab es jedenfalls wieder gelassen , wobei es mich immer noch in anderer Form kitzelt . Was ich damals nicht probiert habe war das Verbrennen auf einem Rost mit Luftzufuhr . Das wäre noch interessant gewesen als alternativer Brennstoff für die Hackschnitzeanlage .

    Das ist ja mal eine echt fazinierende Idee!! wenn sowas ginge, wär es eine Lösung des Problems. mfg Kirsten

    Ist von der Kutsche deines Pferdes und bißle auch von dessen Größe abhängig. So lang ich noch Haffi und größer hatte war Dreck eher kein Thema, auch Ledergeschirr war meistens nur mäßig verdreckt. Aber bei Deichselhamsters ist man direkt in Schußlinie und dementsprechend nass und dreckig. Anglerhosen/Wathosen+Friesennerz auf dem Sulky und gute Bockdecke regendicht+wärmend auf der Gig sind hilfreich. Aber wenn es richtig schüttet, fand ich reiten irgendwie trockener/wärmer? Bei echtem Sauwetter ist mir aufm Bock bisher noch immer irgendwie das Wasser von hinten seitlich in die Hose gelaufen unabhängig von der Art der Regenkleidung. Irgendwie waren bisher auch meinen Oberteile (zb Friesennerz) nie über zb 4 h richtig dicht.....da man älter wird, werd ich heuer mal in einen filzbasierten wirklich dicken langen Mantel/zeltformat investieren müssen. nasse/kalte Füße ist eigentlich nicht mein Problem bisher gewesen, mal die Hände, aber seit ich konsequent aber gewissen Wetterlagen Kühlhaushandschuhe trage ist das Thema auch durch. Sieltec-Leine ist bei großer Nässe/Kälte was angenehmes und von der Funktion ungarisch ähnlich, hat nur ein Großteil der Anwender nicht richtig verstanden. Ich wähle bei Sauwetter eher den Sulky, denn den Zweiachser. geschirr ist Sieltec, ua weil mein Leder nie vernünftig trocken wurd im Winter. mfg Kirsten

    Ich denk die Gesamtsituation ist auch davon abhängig, wie oft man das macht und wie gesagt, wie der Parkplatz gebaut ist. Eine Bekannte hat das Fahren fürs Abzeichen mit Eseln auch auf einem großen Discounterparkplatz gemacht. Dort gehört die Kutsch sozusagen zum Parkplatz und alle freuen sich und haben sich draufeingestellt. ich weiß nicht, warum manche Parkplätze funzen und andere nicht, genauso wie ich warum winziger Umbau alles verändert nicht wahrnehm, aber es scheinen echt Kleinigkeiten zu sein, die die Gefährlichkeit eines Parkplatzes bestimmen. Wenn ich mit den Pös einkaufe, dann immer im letzten Eck "parkend". Zum einen sind die Zeiten, wo man Pferd unbewacht in Kutsch stehen lassen konnte heut vorbei (weil die Tiere einfach deutlich zu wenig tun und deshalb nie so "sicher" wie ein vollgearbeitetes Kutschpferd von 1900 sind), zum anderen sind die Umweltreize heut halt eben auch verändert und vielleicht heftiger (also Fernlenkauto um die Hufe hätte vielleicht auch das Pferd von 1900 sich verbeten??). mal Grad gespann abhängen sind 6 Klick und dauer unter 2 Minuten, die zeit nehm ich mir. mfg Kirsten

    Oha, also richtig geübt hab ich mit meinen nicht, aber ich bin sehr froh um schwerverkehrsichere Pony, denn als ich das erstenmal zur Sonderschule wollt durch Ehingen/Donau (~25.000EW), hab ich wohl bemerkt, dass man verdammt gut fahren können muss in der "Großstadt", Pferd, welche nicht zu dritt anziehen als eins und sich nicht binnen von 50 cm top parieren lassen sind in der Stadt Risiko. Wären die nicht so topsicher, hätte mir dies die ganze Veranstaltung verleidet, denn auch mit dem Riesenkutschenschiff auf dem Fest war sportlicher. Aber die Leut und Kiddies haben sich soo gefreut und waren einfach top.

    Übrigens Pony neu ist bereits schwerverkehrssicher, dass hat nämlich ua Rasen gemäht auf dem Krone werksgelände. hat hier paarmal erstaunt geguckt ob der Nähe bei laufenden Motoren, li/re geschielt zu anderen und beschlossen: voll normal. Nachbars sind nicht 100% im verkehr, da bin ich immer bass erstaunt, weil ich da vorher gar nicht dran denk, dass man in großer Spedition wohnen kann und trotzdem schisser bei einsamem PKW. mfg Kirsten

    Früher war es einfach sinnig tief anzuspannen, weil die Schere weit vor reichte und das Pony in Kurve bei Scherenverlauf nach vorn schräg abwärts noch mit Hals drüber kam. Beim Sulky bietet sich wegen EInachsigkeit, Schwerpunkt Tarierung eher weit oben am Selett an. Heut hab ich immer zweigeteilte Schere, mit exakter Anpassung an die Ponybreite und Ende auf Seletthöhe, so dass Pferd vorn nicht behindert wird. Und Teleskoplonden sind auch hoch am Selett plaziert.

    Man kann Buggy und Marathon nicht vergleichen, aber ich bevorzuge den Buggy deutlich, der Spaßfaktor ist einfach größer. Wenn ich driften will nehm ich einen Einachser. mfg Kirsten