Posts by Bennyblue

    Du kannst problemlos vor eine Winzkutsche eine größere Schere montieren, aaaber dadurch ändert sich die zughöhe/ortscheidhöhe nicht. Deshalb sei sehr vorsichtig mit Shettykutschen. Zuerst vemriss mal dein Pony genau: Wiederrist, Buggelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk, Halbe Röhrbeinhöhe.

    Du wirst bestimmt mit BB anspannen....wenn du mal genau Shetty beguckst wird dir auffallen, dass da viele Ortscheidhöhen von halbem Röhrbein haben....interessiert jetzt beim KB mit Kummt null, aber K-Pony im berg sehr wohl.

    Soweit mir bekannt ist Trier nicht grad eben, ich würd dir empfehlen dich sehr genau mit der Kutschart Buggy auseinanderzusetzen, hier hast du das benötigte niedrige Gewicht um Berge/Hügel mit 4 Personen auch raufzukommen und einen Hohen Zugpunkt für schwaches Tier. Aber dies ist keine Kutschsorte für Anfänger und da fährt sich wirklich jedes Exemplar anders. Kauf wenn gebaucht und mit Probefahrt!!! Kutschgewicht von 150 kg ist realistisch erreichbar.

    Die meisten Reitpony sind schmale Hänflinge (was ja dein gewicht bereits sagt...hier 1,20 m volltrainiert mit 300 kg...), da wär mir Optik relativ egal, aaber wie kutschgeeinget dein Exemplar da so sei ist natürlich Spekulation, gehört aber zur Kutschkaufüberlegung: scheut es? vereist es? rennt es gern? Die vereiser sind unkompliziert, aber diese selbstbewußtenIndividuen voraus, die gern eigene Entscheidungen im "notfall" treffen sind mit Vorsicht fahr/kutschtechnisch zu geniessen, hier ist Schwerpunkt Kutsch (Spur zu Sitzhöhe) und die Länge (langer Achsabstand für Frischling!) wichtig. je nach Kandidat ist Drehkranzbremse (die kg bringt) sehr sinnvoll. ich hatte einen sehr unsicheren Kandidaten voraus, der sehr bildend war, insofern konnte ich mich gut durch die Wagenarten durchtesten und Madam hat mir jeweils gezeigt worauf ich vergessen hatte zu achten....für mich wird es wohl buggyartig auf die dauer bleiben, ich liebe einfach das Fahrgefühl. mfg kirsten, mit Shetty/k-Pony im hügelland

    Äh, nur weil es Pferdi Sorgen hat gewichtsungewohnt sofort die Kutsch 10 % raufzubekommen würd ich keineswegs es Projekt beerdigen....

    Erstens ziehen meine (ganzjährig angespannt) im Herbst nach den Sommerferien auch ganz andere Gewichte weg als im späten Frühjahr, zweitens ist sofort 10% aufwärts auch fies, wie wär es denn mit sofort 10% abwärts? ich muss mit allen Tiere wahlweis sofort 7% abwärts oder aufwärts--->frischling gehen stets bergab los!!


    Wenn du nicht richtig arbeiten musst, sondern eher kutsche fahren willst brauchst keine Spielwaage mit Pufferung, sondern feste Bracke. Und lernen zusammenzuarbeiten tun die über häufiges Üben wesentlich besser als über Hilfsmittel!!! ich bin zwar mit Spielwaage gefahren bei echt grenzwertiger last (350 kg Kutsch mit 500 kg last und 2 Shetten vorraus 7%). Aber die hab ich nur vor Berg gelöst, dass frei, Pony waren sonst fest zufriedener.

    ich hatte immer viele Kids mit, die hinter der Kutsch sich mit Longboard oder egal was mitziehen liessen, dh für die Pony ungefähr 20 m anziehen und stop bis alle Kids sich wieder sortiert hatten usw usf...nach einem Vierteljahr waren drei nebeneinander derart geübt, dass die total sanft wie ein Pferd angezogen haben. Blöd sinds ja nicht, die haben genau gewußt je schlechter sie anziehen desto mehr stop gibt es....


    mfg Kirsten

    Ich kenne da diverse Isländer, die nur aus der heimischen Quelle trinken und ähnliches, dh denen muss man vor tour das heimische Wasser im Kanister einpacken usw ….anstrengend im Zusammenleben....zum glück sind meine tier eunkompliziert, allerdings hab ich mehrfach beobachtet, dass im fremdgelände (also fremde kopple spitze eingezäunt, ausreichend bewuchs usw usf) einfach nicht die benötigte Nachtruhe reinkommt, seitdem wird hier angepflockt ungefähr 1 h nach IEnbruch nacht und dafür dann morgens im Morgengrauen wieder freilauf bis Anspannen, scheinen die Rösser besser zu vertragen, ich find bei meinen immer das Anbinden immens stresssenkend ist. mfg Kirsten

    Da hast recht, man sieht nur vor und nicht rein, aber wenn ich permanent tief entspannt stehende schlafende Pony seh, die weder vermehrt gähnen noch sonst irgendwie sich auffällig Richtung Magen verhalten, dann nehm ich einfach mal an das da nichts ist. mfg Kirsten

    Platz ist laaangweilig, da bekomme ich höchstens Richtung Ausgang in unmotiviertes pö bißle Speed....wir haben bei unserem Kandidaten im Winter in kleiner enger halle zu dritt FvB kompliziertere Sachen gemacht dabei "unmotiviert" bevorzugt mit ranghoch "gejagt", also zb kreis und "faul" außen, "ranghoch" innen. Das mit dem "jagen" hat gut geklappt. irgendwann bekamen die pö richtig Spaß an Sache und liefen nett. mfg Kirsten

    ich hab jahrelang die Pony beim Umkoppeln an Bäume gebunden je nach Situation bis 4 h mit Flugverkehr...

    Dann früher als die Arbeiter alle noch keinen FS hatten, immer das Shette im Taxiverkehr so bis zu 4 h mit Kutsche an li+re Doppelpfahl.

    So 2-3 h müssen meine auch heut öfter mal wo rumstehen, was die aber die bishe rohne Magengeschqwürd und Stress gut überlebt haben. Bisher auf Veranstaltungen hatten wir immer die 3 an die Heckklappe gebunden, ich persönlich find das für die Tiere deutlich stressfreier als ein E-Paddock, aber ich wart enur noch drauf das das Ärger gibt, dass E-Paddock ist bereits mit dabei, aufbauen tue ich das nur bei Zuviel Mensch damit die Tiere ihre Ruhe haben, angebunden bleiben die in unbekannter Umgebung trotzdem.

    mfg Kirsten

    Momentmal, in der Dressur ist doch gar kein Mindestgewicht vorgeschrieben? Also wenn das Pony bereits einen 130-kg-Buggy mit Klotzbremse nicht vernünftig verzogen bekommt, dann muss aber was ganz arg daneben sein? Ein Tunierbuggy kostet zwischen 500-1000,-€ also nicht die großanschaffung im Verhältnis zu einem engl. Kummt. Und ein zugschwaches Tier durch eine Geländeprüfung zu jagen macht wohl an sich keinen Sinn....

    mfg Kirsten

    Ich denk, ist doch logisch, dass der Fahrer bißle länger obenbleibt als der Beifahrer, weil die Leinen ja auch stabilisieren, bei unserem Unfall hab ich mit dem Rücken 2 hölzerne Lehnen durchgedrückt und bin ziemlich heftig mit dem Oberkörper/Reitkappengeschützem Kopf im Passagierraum angekommen, ohne Leine wäre das gewiß eine komplette Rolle geworden, so konnte ich mich trotz zusammenbrechenden Bocksitz wieder fürre ziehen und doch noch bißle was retten. Also Beifahrer hab ich in den letzten Jahrzehnten schon öfter mal verloren, aber selber runter vom Bock bin ich noch nie, einmal Töchting, aber die hat eh noch das Problem, dass sie noch auf die diversen Bocksitz wachsen muss, war Zweispänner Kegel scharfe Kurve und sie ist nicht runter von Kutsch, sondern im Fußraum gelandet, eher durch den Leinenzug +Maulwurfshügel+ Buggy. mfg kirsten

    äh, Kaspi wie deutlich soll Clea denn noch schreiben: steht doch "im Tuniersport" und akut dürfte Clea von uns hier die mit Abstand größte Tuniererfahrung haben bzw wer fährt hier noch alles M/S national?

    Dieses Forum eignet sich gut zum Nachlesen, ich rate dir zu: Üben der Peitschenhilfe

    überhaupt Ausbildung zum Fahrpferd ist recht ergiebig,100%stillstehen usw sind alles sehr gute Themenbereiche.


    zb Fahrkurs war bei mir praktisch überall seichter Murks, außer bei Spezialsachen wie hysterisches Innenpony auf dem Zirkel zum halsfallen lassen oder temporeduzierung zu bekommen, sowas konnte mein FL, der war an den Leinen dreimal besser als ich, aber Peitsche, Kutschtechnik, Geschirrverpassen war der sozusagen eine glatte Null.


    Dier Schwierigkeit beim Shetty liegt an deren Winzigkeit, so Großpferd sind erstens recht zahm (so freundlich wie die jede Bewegung Mensch und sei die noch so falsch korrekt interpretieren!!) und bieten reichlichst trefferfläche. das Sprunggelenk eines Minis in 8m Distanz zu treffen ist eine Kunst, die nur extrem selten beherrscht wird, meistens wird doch planlos zentrifugiert.


    Zum Treffen mit kraft, gehört wie gesagt zuerst die Zielgenauigkeit und dann kommt es auch auf das Pony an, Vorgeschichtler weise oft sozusagen Hornhaut auf, da machste mit kraft nicht mehr viel. Ich hatte zb einen alten Haffi, dem Pitsch schnuppe war, wenn man den zum schnellen räumen Hauptverkehrsknotenpunkt animieren musste, hat man wesentlich besser grad mit paar ketten geklimpert, da wurd der alte Herr dann ungewohnt flott.


    mfg Kirsten


    Achso, auf die Kruppe hab ich noch recht selten geschlagen, da paßt die Peitschenlänge dann gröblich nicht.

    Im Sommerfell kann man gut vom Bock aus das jeweilige Hinterbein, welches weiter vorgehen soll, pinseln/streicheln mit der peitsch, ist recht effizient auch bei den Pferden, welche seitlich schon gut "Hornhaut" haben.

    Ich bin da auch bei Florian, einfach weil ich im K-pony-Bereich noch nichts wirklich real passendes als franz. Kummt gesehen hab....wenn man richtig sucht findet man Leut, die einem den Kummtsitz kontrollieren können, aber bei franz.Kummt wird es sehr eng mit den Profi für Anspannung. mfg Kirsten

    Wegen dem Stockmaß hab ich zwar nur relativ dürftige Erfahrungen <95 cm Stm (also nicht mit Rainy Erfahrungsschatz zu vergleichen), aber generell find ich je Kleiner je pfeffriger und arbeitswilliger von der Basis her, wenn die nicht "wollen" dann sinds bisher bei mir immer Ausbildungsfehler gewesen. Aaaber bei 1,10 m gibts beides, zumindest bei dem typ den ich bevorzuge hat sich ganz klar auch noch keiner freiwillig überarbeitet. Arbeitsfähig ohne End, aber nicht unbedingt dieses freiwillig sofort anbietend. mfg Kirsten

    Zuerst würd ich mal genauer beäugen, obs überhaupt laufen kann. Auf Kopple dicke Hose und jahrelang ungearbeitet, kann durchaus Aua-Füße auf Schotter haben....

    Dann würd ich mir die Dame vermehrt am Boden vorknöpfen, also zuerst mal ganz genau feststellen welche peitschenlänge für Boden und kutsch benötigt wird und da dann entsprechend aufrüsten. Shetty ist nicht Shetty, welches Stm?

    Mal ein Bild angespannt bitte.

    Annahme es will sich ohne Probleme rein vor der Arbeit drücken...(relativ ungewöhnlich für Shetty, würd ich bißle nach Stm einsortieren, außerdem hats vermutlich überhaupt noch gelernt das Arbeit Spaß macht): An der Kutsch nicht ganz einfach zu korrigieren, weil du sehr wahrscheinlich nicht treffen kannst mit der peitsch. nhemen wir mal es handelt sich um 95 cm+Cavaletti, da ist dein Platz zum treffen mit Glück eine Fläche von 15*10 cm, triffst du da überhaupt? wieviel Prozent deines Schlages kommen am Pony an wieviel nimmt Geschirr und Wagen weg? Ehe man sich mit einem Pony anlegt steht zuerst Üben für Mensch auf dem Plan.


    Pony will nicht laufen, weil es nicht begriffen hat, dass laufen Spaß macht. Deine Chancen dadran via Pietsch vom Bock was zu ändern sind relativ begrenzt. Nachdem alles andere (Schlechtes geschirr, falschtarierter EInachser <- sachen die Shetty an sich eh nur selten melden bzw stören, beschlag) ausgeschlossen wurd, geht es dann ans arbeiten: Fahren vom Boden, laufen am Fahrrad, Führen. Solltest du an einen Hund drankommen, wär das sehr gut, ich mach sehr viel mit Hund, der sozusagen das Pony "zieht". "Pony lauft besser, wenn tochter mitreiterin hat" deutet schon an, dass da die Psyche vom Pony nicht nur Arbeit überflüssig findet, sondern es auch viel lieber mit Gesellschaft unterwegs wäre: Anbinden an andere Kutsche, Mitlaufen beim Ausreiten, mitnehmen zur Familienwanderung.

    Beim fahren vom Boden kannst du von unten hinten kommend am Bauchnabel treffen, da bringt deutlichst mehr Tempo und länger als irgendwelche ungezielten Hiebe auf die Kruppe, wo man bei manchen Tiere das Gefühl hat die polstern vor Treffer nochmal zusätzlich mit ihrem Schweif ab.

    Tempo in ein Shetty bekommst auf den letzten metern heimwärts, also du führst vernünftig (also mit dem Richtigen Zubehör in der richtigen Position von zu haus in relativ hohem Tempo weg, soweit wie deine Konzentration langt (da sind anfangs Strecken deutlich kleiner 500 m!!)) und drehst dann, Positionswechsel in FvB und nun mit Schmackes heimwärts (treiben mit der Pitsch von unten hinten, Hauptsache, die Strecke wird fleißig und ruhig gelaufen, also Schritt gute 5 km/h (es reichen da echt die knapp 500 m eher weniger). Wichtig sind viele kleinere Einheiten, damit gefestigt wird, sobald der mensch hintere ist gibt es tempo.

    Parallel dazu laufprogramm als Handpony, nachlaufepony.

    ich fahre viel Ebike, weil ich damit so langsam fahren kann, dass ich Pony sauber im Maximaltempo Schritt geführt bekomm, mit normalem Fahrrad kam ich da öfter ins Straucheln. Fleiß und tempo und Ausdauer kommt aus dem Schritt. hier gibt es bei Menschsorgen (also konzentration alle, kraft alle) Trab, gearbeitet wird im Schritt.

    Längere Ausfahrt um Shetty ans Laufen zu bringen ist eher murks, weil die dir die Kraft und Ausdauer genauso fehlt wie dem. Wie es wär es denn in den ferien mit einem Shettywanderausflug? Neue Gegend erkunden ohne Zeitdruck, führen richtig ist weniger anstrengend dauerhaft als vor der Kutsch auf tempo zu achten. und sobald sich Shetty geführt nur noch ziehen lässt, gibts nochmal korrekt 100 m tiptop gelaufen und anschließend fallen alle ins gras und picknicken mal zusammen. nach paar tagen kennt man sich besser und weiß auch den jeweils anderen einzuschätzen.

    mfg Kirsten

    ich hatte den Winter 92 cm ohne Arbeitswillen, insofern sind mir die treffsorgen bei großem Mensch geläufig, Pony lauft jetzt sozusagen seine 1. Saison und ist bereits viiiel sensibler auf Stimme+Pitsch geworden erste Tunierteilnahmen und ofahrten sind möglich (also so, dass alle beteiligten Spaß haben!!), aaber ich seh dieses Pony eigentlich auf Distanz vom typ her, dies wird allerdings noch 1-2 Jährle dauern, kommen jetzt mal die ersten Strecken über 1 km, wo vernünftig fleißig ohne nachtreiben aus sich selbst raus gelaufen wird, da hast du also Langzeitprojekt am Bein!!!

    Kämpf mal bißle mit dem Forum (ich weiß, bin da auch kein Held..), das Thema war hier shconöfter, zb vom Seekutscher waren da mal paar informative beiträge mit Bildern bei. mfg kirsten


    Habs gefunden: hatte ich mal angefangen: Kutschen und Wagen, Seite 6, 6.Thema, Einspännig an der Deichsel, sind ganz tolle Bilder von Arthur drinn, danach weißt bißle eher wie das ging.


    Bitte als Gegenleistung für die Hilfe hier, dann auch Bilder vom Ergebnis posten!!!

    Sehr gut beschrieben! Und ziemlich exakt meine Meinung. ich glaub nämlich nicht, dass das mit ben bei Clea ohne Arbeit funzen könnte, der ist obwohl top aussehend (Tunieranfänge in M, also auch vollbelastbar) und ohne Übergewicht schwerkrank....wir haben Ben 2017 um ein haar verloren , weil der plötzlich über Nacht seinen Mähnenkamm abbaute (anwesend hier unter stets gleichen Bedingungen also bereits 4 jahre!!), das Fett war sozusagen vergiftet-->Leber und vor allen Dingen Niere angegriffen, Symptome bißle wie Kreuzverschlag, Temperament extrem wechselnd, vermehrtes Einbrechen der Vorderbeine. und ja, etwas zu wenig Arbeit und die Symptome +falschen Fettpolster kommen retour, wir zählen die Pinkelhäufigkeit via Aufschrieb in Abhängigkeit vom Wetter/weidezeit.

    Mein letzterworbenes Tier hatte chronische Rehe im Dauerschub (also instabil) mit atypischem Verhalten (naja, soo selten scheint mir dieses Verhalten gar nicht zu sein, viele berichten, dass sich ihr Tier von einem Schub in den nächsten turnt!). Einfache Futterrehe erscheint mir als durchaus therapierbar, so man schnell genug ist, dass Werkzeug und Möglichkeiten parat hat, aaaber diese chronischen Fälle sind extrem belastend für Besitzer und Pferd.

    ich hatte vorher 4 Fälle mit einfacher Futterehe gehabt, kein Thema bißle verbreitete weiße Linie einmal runtergewachsen und ruh (also zumindest so lang die Tiere in meinem HH lebten). ich hab auch einige Fälle mit chronischer Rehe kennengelernt, die wieder eine gewisse Lebensqualität erlangt haben, aaber so jemanden aus dem Schub zu bekommen ist schwer und extrem kosten+zeit+nervenaufwendig.

    mfg Kirsten

    Natürlich liegt das hauptsächlich an deiner koppel, wenn dies bei dir klappen würd!!! ich hab sowohl 20 jahre ungedüngte Obstbaumwiese als auch ungeliebte Wiesenstückle wegen Silieren (zu gefährlich, zu klein) und halt alles maschienell geräumte zum nachweiden. ich krieg ärger mit den Männers, wenn ich die Stück nicht in vernünftigem Zustand hinterlasse, was heißt nachsensen oder gar nicht erst so hoch werden lassen bzw drübermulchen ab gewisser größe Aufwuchs. mfg Kirsten

    Eine Freundin von mir fährt mit zwei Shettys, beide jahrelang problemlos auf Gras gehalten. Letztes Jahr hatte eines plötzlich einen schweren Reheschub, und das nicht mal bei besonders problematischen Witterungsbedingungen :(

    Hier ähnliche Beobachtungen im Bekanntenkreis, auch Vollarbeit scheint kein zuverlässiger Schutz mehr zu sein.

    Und angesichts der Jubelei im Reheforum, wenn ein "genesender" vorsichtigst grad 3m auf Video hinkt, frag ich mich sind die Leut eigentlich blind??? oder bin ich hysterisch? Es gibt gut ausgeheilte Fälle, die eng überwacht durchaus nochmal 5-10 jahre nutzbar sind, aaaber die sind nicht identisch mit den Fällen in FB.

    Clea : Sei sehr glücklich, dass das bei dir noch klappt. Möge es so bleiben. ich sehe dir ähnlich das Diäten als ziemlich problematisch und versuche mich via Arbeit und "Halbdiät" (mehr gar nichts und reichlich Phasen futtertechnisch) so durchzulavieren, dass die Tiere gesund bleiben.

    Du hast bisher noch keine EMSler in der Herde gehabt vermute ich. Ben bei dir ohne Arbeit würde 100% kippen. Das was dieses Tier hier "gesund" hält, ist die intensive Überwachung und das viele laufen, Diät sagt mein Gefühl bei dem auch eher nein.

    EMS und fett sind 2 sehr unterschiedliche Sachen. EMS ist ähnlich Rehe: einmal gehabt bleibt es (wenn auch unsichtbar) für immer.....und es ist sehr unterschiedlich, Rehe nur ein kleiner Teilaspekt. Ben hat Niere+Leber angegriffen, nicht unbedingt via BB faßbar, mal ja mal nein, trotzdem ist der nicht gesund.

    mfg Kirsten

    Mit den Shetten hast recht, ähnlich wie 140 kg gewichtsdifferenz bei gleichem Stm möglich sind, so unterschiedlich sind auch die Typen, zunehmend durch Reinkreuzung AMH/Welsh bei FWWtieren (Feldwaldwiesentieren ohne Papier), auch die vielen Tigertiere sind halt "neu". Gib deshalb auch viele schwerfuttrige Shetten, die einiges an Zusatz benötigen besonders bei Leistung. ich meine immer den ursprünglichen Typ, die Fettrolle auf 4 ausgeprägten Stampfern, die auch ew tragfähig wäre

    achte ich mittlerweile sehr drauf, das die Futtermenge so angepasst ist, das sie zum Erhaltungsbedarf des Pferdes passt. Kein Heu ad lib, Koppelgang nur stundenweise, vor allem in den reheproblematischen Zeiten (Frühjahr, Herbst). n. Er sagt, die Anforderungen an die Haltung von Shetten sind sehr speziell und können zumindest im Pensionsstall nicht erfüllt werden.

    In punkto Shetties bin völlig einer Meinung mit deinem Hufbearbeiter, die gehören unbedingt separiert, weil die auch im Verhältnis zum leichtfuttrigen haffi zb nur 30% brauchen (also pro 100kg betrachtet!!!). meine haben 40 km gegen die Uhr mit begrenztem heu gelaufen ohne dass ich da das Gefühl hatte ich sollt nochmal bißle Hafer geben.....das ungünstigte ist das meist praktizierte: 1 Wb+1 gesellschaftsshettie….


    Mit dem Frühjahr hat sich mM nach was verschoben, viel ungefährlicher als es früher war, sobald man die Chance hat durchzuweiden muss man lediglich auf vernünftige Bewegung im April achten und fertig. Sorgen und probleme gibt nur, wenn spät angeweidet wird mit sorgfältiger Halm für Halm ins Maulzählerei. Ich vermute, dass dann die Pferd einfach bar jedes Vertandes ohne Pausen sich vollpampen. meine sind seit durchweiden im frühjahr relativ zahm und auch nicht mehr so massiv verfressen. Früher haben die hier Mitte Februar das heufressen beende tund sind trauernd am Tor gestandne sehnsüchtig auf die kopplezeit wartend, ich hatte jedes Frühjahr aus Sorge bald ein Magengeschwür, weil die echt fresspause von 4-6 Wochen eingelegt haben.

    Meine Pö werden im Herbst jedes Jahr "bös" (oder fröhlich je nach Interpretation) und haben Tendenz durch die Zäune zu diffundieren. Bens Mähnenkamm zeigt nahezu die Außentemperaturen an (also: ich hab heut früh bißle Zuviel Fructan erwischt, bitte heut abend reichlich laufen...). Früher kamen die während Maissaison auf Vollkopple, ab 2017 ist mir das Risiko zu hoch deshalb erfolgt Komplettaufstallung mit nur je nach tochterzeit bißle grasknabbern (also Tochter stellt allein raus/rein gibt dann~2 h kopple).

    Ich schätz den herbst heut als deutlich gefährlicher für Stoffwechsel ein, wie früher. mfg Kirsten