Beiträge von Bennyblue

    Ich find , dass akut in der Diskussion allgemein die Sitzposition zu wenig beachtet wird: es ist doch ein Unterschied, ob ich mit einem HCA-Sulky/Hyperbike dem Pö sozusagen auf dem Arsch hock (also Beine Mensch vor Hinterbeinen Pferd) oder mit einen Show-Buggy unterwegs bin von der Leinenlänge her mal mind. bei Shetty von 3,20 m auf 4,20 m, also 1m!!! Ich kenne auch nur sehr wenig Fahrer, die Achenbach anwenden beim Sulky fahren (ich fahr HCA mit Zügelhaltung und Maier-Sulky-Sitzdistanz Kutschentsprechend-mit Achenbach).

    Als Kind bin ich sehr enge Stellen stets mit Zügelhaltung gefahren und sehr präzis (waren feste Hindernissen mit oft <10 cm luft). gezupft an der innenleine soviel wie es pony noch enger lauf soll-->wurd perfekt verstanden.

    Und eine enge leinenverbindung/Achenbach/außen nachgeben in Kurv halte ich nur bei Gespannen voreinander (ab Tandem) bei Langstrecke oder ab galopp, ansonsten dürfen die ihren Stiefel laufen. mein Pony verstehen beides, kein Problem beim Umschalten bisher bemerkt.

    Außerdem spielt die Pferdsgröße bestimmt auch wieder eine Rolle, Pony <1 m braucht mM nach keine Leinenaugen am Halsriemen wegen zu geringer Distanz, genauso wie ein Shettengespann sich präziser lenken lässt, wenn ich in der Dressur die inneren Leinenaugen Halsriemen weglass, bringt 4 cm mehr Präzision.

    mfg Kirsten

    Fein zu lesen, haste gut gemacht! bei uns gibt es auch Neuigkeiten von der front: Anfang Mai allein unterwegs im Gelände auf zugewachsenem Weg mit Tanti heimwärts, hatten wir wohl Unfall, ich war unterwegs mit tempo 1 über reisetrab (also weit entfernt von renntrab nur halt eben auch nicht grad Jog) als X passierte, sei es eine Baumwurzel zu groß oder baumwurzel+X oder nur X, hab leider Filmriß, so dass ein gewisser relativ begründeter Verdacht an tanti kleben bleibt....jedenfalls als mein hintern wie gewohnt nach dem baumwurzelhupf auf dem Sulky landen wollt, war der leider bereits 20 cm weiter vor und ich begrüßte mit Schmackes den Waldboden bzw besagte Wurzel....Leinen noch in der Hand. Musste also nun mein armes Pony länger warten bis ich mich ausreichend sortiert hatte um den gemeinsamen Heimweg fortzusetzen.....nie wär dies vor dem Stehtraining möglich gewesen, so auf dem Waldboden liegend ausreichend Einfluß zu nehmen um dem Pony klarzumachen, dass das nu falscher Zeitpunkt für Tobsuchtsanfall sei. Außerdem hat Pony neulich fahrerlager überlebt: wartend stehend mit mensch am kopf während anderer fährt...ist ja die Situation die Tanti immer zu Sondereinlagen jahrelang nutzte, war wohl nicht ganz obB, also mal 100 m rückwärts geschoben oder sowas, aber definitiv Peanuts. Außerdem den ganzen Lehrgang mit Anfänger ohne sich bemerkbar zu machen....dafür nach Lehrgangsabschluß zu 6 kutschen Rückweg zum Stall geht letztes Pferd "begründet" durch und überholt die Kolonne, wir waren kutsch 2, während alle anderen gelassen die nicht besonders kritische Situation beäugten (Pony 6 ging ungefähr 20 m unkontrolliert ab), zeigte tanti deutlich, dass sie halt eben sie ist, war gut, dass ich Beifahrer bzw ganz schnell Fahrer war....im Moment trainieren wir Renntrab auf Punkt Schritt und den bitte taktklar gehalten bis auf Punkt wieder Renntrab gewünscht (Trabrennen shetty Sport). mfg kirsten

    ich bin gegen einen Zweiachser, weil nebenherlaufend der wegen Radweg Spurbreite von 1,05 m nicht überschreiten sollte, aber 1m Zweiachser verdammt kippelige Sache ist, grad geführt im Gelände ist ein Einachser einfach praktischer. ich würd den seltenen Mitfahrer vernachlässigen bzw bißle umpacken+Negativlast und Pony mit Packsattel/lastenselett ausrüsten. Was soll das tier denn überhaupt ziehen: gewichtsmäßig??? ich mein, was wiegt denn das Gepäck für 1 Person die zb 2Wochen unterwegs sei? mfg Kirsten

    mein Fohlenwagen ist hier jahrelang einfach beladen worden und los ging es, nie Sorgen gehabt, aaaber Pony hatte kein Selett, sondern Großpferdevoltigiergurt als Selett (nix gleitenden Tragriemen, der beim Shetty eh nur extrem selten überhaupt ne Funktion hat!!). mfg kirsten

    Also ich bin ein Blendklappengegner zumindest bei verdorbenen Pferd. Du benötigst das Pferd nicht dringend, dann nimm dir die Zeit es ohne auszubilden. Selbstverständlich machen die Dinger Sinn bei mind. 40% aller Pferd, aber in der Ausbildung so früh bevorzuge ich, wenn das Pferd ganz genau kapiert und sehen kann, dass da was ist. Mir ist die Akzeptanz des Anhängsels wichtig, erst ab einem Senken des Stresslevels geht hier die Ausbildung weiter. natürlich gibt ne Menge Kandidaten, die Klappen bevorzugen und ob Viecherl am End mit welchen lauft ist was völlig anderes. Beim Flitz war ganz klar, dass die ein mal Klappentier wird, auch Husch hat außer beim Arbeiten und beim Dreispänner Außenpferd ohne Aufhaltemöglichkeit immer welche drauf. Nachbars Linda ist auch "nur" klappenausgebildet, dh die muss akut bißle nachsitzen in dem Punkt.

    Kann der wirklich stressfrei mitlatschen? Was bisher hier landete, hatte oft hohem Pegel bei allem Neulern und da der normale Kutscher offensichtlich nur es Geschirr draufschmeißt und dann ran an den Wagen spannt, waren die bereits irritiert, wenn mit Geschirr drauf ein Eimer Hafer gereicht wurd….und dieser Blick, wenn danach abgeschirrt wurd?

    Ich würd viel Wert drauflegen mit leichter schleife+klappenlos zu wandern, immer wieder umgucken, grasen, halt eben alles um Pony zu verwirren, damit paar neue Verbindungen knüpfen kann und Stress abbaut.

    Als jetzt die Abzeichenfahrerei losging, hat Husche einzeln angespannt die ersten paar male vor lauter Stress ewig außenrumgaloppieren müssen bis die sprechbar wurd. Ferner entwickelt die heuer eine Fähigkeit durch den Parcour zu diffundieren phänomenal....vor Jahren war die unansprechbar beim 1. kegel im Blickfeld, jetzt ist sie für Hinweise ob unserer Route sehr aufnahmewillig und auf dem Abfahrplatz sehr sehr gut fahrbar. ich hab die jetzt 8 jahre und ich vermut, dass die bei mir nach 2 Jahren "absteigen" (über umfunktion zum Kinder/reitpferd-->nicht gefunzt und nächste Station) gelandet ist nach ehemals bestimmt erfolgreicher tunierteilnahme im Mehrspänner.

    mfg Kirsten

    Öder doch mal noch flott ne Runde in See hüpfen zwecks Abkühlung??? Wär schad, wennst gehst Kaspi, aber so lang du wegen sowas unwichtigem sofort Schnappatmung bekommst ist es bestimmt nervenschonender für dich so! Auch wenn ich kein Bernsteinfan bin, hat er genau meine Meinung über dies Forum wiedergegeben. mfg Kirsten, in deren Familie sich die deutschhechte tummeln und man stets zuerst abklärt Differenz zwischen gesprochenen und gewünschtem Wort (schreiben tut hier eh keiner meiner Y-Kandidaten)

    Ich gäb einiges für vernünftigen Unterricht, ist hier akut recht frustrierend.....aber entweder wird sich geweigert Shetten zu unterrichten oder die Ansichten/unterrichtspferd sind so gar nicht kompartibel mit meinen Wünschen, dass einem echt die ganze Lust auf fahren entgeht. mfg Kirsten

    Wie groß muss das Stm denn sein? Franca Lange/Pferdewerkstatt bietet guten Unterricht, nur ist die spezialisiert auf laufende Meter….

    Also alle meine Zwockels bisher waren durch bank "bauchimmun", dh die haben Druck am Bauch von unten lieber akzeptiert als zuviel Druck im Rücken, erstaunlicherweise wird sogar bei einem Sieltecstrick ungepolstert nicht gemotzt (und meine können durchaus deutlich ihre Meinung verkünden). Insofern hab ich mich wegen tarierungsänderung beim aufhopsen nicht geäußert, weil das mM vernchläßigbar sei. Saddle chariot ist mM nach ungünstig, da Gepäck sehr sorgfältig angebracht werden muss...nicht mein Ding rein persönlich, ich würd eine nach hinten offene karre an den Seiten hochgeschlossen, stark nach hinten umgebogene reling bevorzugen, also sozusagen 3 Möglichkeiten sich mit 1 Hand raufzuziehen bei Bedarf und gleichzeitig alles nicht über 90 cm Gesamthöhe, damit es Pony zb im Wald gut diffundieren kann. Schlemmer als Basis ist sehr gut, aber gewiß zu teuer und ich muss mal genauer gucken, ob und wie praktikabel ein raustrennen der "Rückwand" sei, 56 kg Grundgewicht ist super. Grad geführt ist die Anzenfederung bestimmt klasse, die erhöht den Pferdskomfort enorm (Brauch ich den denn, wenn nur im Schritt geführt wird?? lastensattel und gut ist, würd ich vermuten, sobald allerdings mehr gefahren wird sieht da snatürlich anders aus). Manko Schlemmer: keine Reling nach vorn, Ortscheid, Seitenwand offen, aber lässt sich alles ohne Gewichtsveränderung bestimmt umbautechnisch hinbekommen. Mal genauer hingucken bei stehsulkyfederungen...mfg Kirsten

    Also 80 cm Tragaugenhöhe für den 95cm-Zwerg erscheint mir ehrlich gestanden bißle hoch?? Ich hab Sieltec (was ja wegen bekannter Labbrigkeit des Materials eh höher als Leder sei) bei 1,07m-Pony 85 cm??? Zur Sicherheit und dmait der Weg nach oben bei Last unbedingt noch offen bleibt würd ich höchstens 75 wählen.....

    100 cm Anzenlänge verstehe ich so nicht, mir wär zur Diskussion wesentlich lieber die Angabe Selett bis Ponyende+gewünschter Abstand Wagen-Ponyhintern (tät ich mind. 40 cm haben wollen, je nach Karrenkonstruktion 45 cm. Miene Pony haben seitenlängen ab Selett zwischen 115 und 125+Minimum hier 40 cm =Anzenlänge mind. 160 cm eher 170, Sulky/Umlenke/ Pony zwischen den fahrerbeinen verkürzt Anzenlänge um gute 20 cm je nach Bauart.

    Schere vorn 40 cm breit, ist aber bißle weit für deinen Zwerg oder ist der sehr breit? Gut Sieltec ist schmaler um 3-4 cm. Aber meine Pony haben teilweis 38 und sind ja nun Welten größer/fetter?

    Wagenspurbreite tät ich 1,05 m wählen, weil sich die bei mir in wirklich wüstem Gelände als praktikabel erwiesen hat....ich möchte davon keinen cm missen, aber halt eben auch nicht mehr, da orientier ich mich an den Maßen für Radfahrer Pylonen städtisch. ich "lebe" auf Radwegen und muss also ohne Schlüssel a la Nemitz überall lang diffundieren können. Vielleicht ginge noch Spurbreite von 95 cm für dein Stm….aber den Sulky Cavaletti find ich kriminell führtechnisch (nur Erfahrung unbeladen vorhanden: da hupft die Karre unkontrollierbar mit Kipptendenz bei einseitigem Maulwurfshügel).

    mfg Kirsten

    Unterscheide zwischen Ausgangsbasis Sulky und Gig und Fohlenwagen:


    Sulky: Schwerpunkt hinter der Achse, Anzen sehr hoch am Selett befestigt-->gute Möglichkeit mit dem Ponypo unter die Anzen zu tauchen, Schwierigkeiten beim Treffen mit Peitsche bei einteiliger Schere, Kein Fußraum, und nicht einfach einen zu ergänzen, funzt mehr über hängen von Gepäck an Schere, Achse in der regel tiefer gebogen (Maier), grad (Hülsmann) oder direkte Einzelradaufhängung separat.


    Gig: idr "Bruchkonstruktion" wegen Einstieg, also relativ grader Scherenverlauf endet in stbailer reling, welche abwärts lauft um Fußraum zu bilden, Sitz meistens verschieblich wegen Gewichtsausgleich, die mesiten (besonders für große pferd) haben den Schwerpunkt hinter der Achse-->nachteil geführt hat das Pferd das gesamte Karrengewicht im Rücken hängen mM nach für K-Pony+handelsübliches K-Pony-Selett ein no go (meine Maier-Gig hatte in Ruhe unbeladen 12-15 kg!!), einige Gigs haben ihren Schwerpunkt auf der Achse sind deshalb fürs Freizeitfahren wesentlich geeigneter, als Gepäckwagen genutzt musst Sitzbank abschrauben und seitlich wände zum rad hin einziehen , bringt vrmtl. genausoviel gewicht wie Sitzbank raus reduziert...oft ist der wagkastenboden im Bereich 16-20 cm. Diese Wagenart hat sehr oft eine Hilfstrebe Wagkasten/Anze zum Umleiten der Kräfte, was oft bei generell zuleichter bauart zum brechen Anze am Ansatzpunkt Hilfstrebe führt (Sulky Cavaletti!!).


    Fohlenwagen: oft Schwerpunkt auf der Achse, grade durchgehende Schere (extrem stabil, nahzu unzerstörbar), gern mit verhältnismäßig kleinen Rädern, 16"-19" (damit Achs falls durchgehend möglichst tief kommt). idr ohne Lehne da meistens von hinten aufgesessen wird und gedreht, somit ein sehr schnelles fehlerfreies Auf/Absteigen möglich ist, dementsprechende Sitzbankhöhe idr 70-85 cm. Diese Konstruktionsart würd ich bevorzugt als Ausgangsbasis für Stehsulky/lastkarren wählen, weil einfach Schwerpunkt via Selett änderbar, wenig fehleranfällig, tiefer Fußraumboden.


    Natürlich gibt es x Mischbauten, wo die Grundtypen nicht klar erkennbar sind. aber Gig mit Schwerpunkt hinter der Achs ist generell die ungünstigste Basis für dein Vorhaben bei k-Pony und auch mit Abstand das höchste Basisgewicht. Fohlenwägen sind oft überraschend leicht im Verhältnis zu Sulky (alle Angaben sind reine K-Pony Beobachtungen).


    mfg Kirsten

    Zuerst Bereifung wählen (mM nach sind 17" Mofa am besten, aber Vorsicht meine Erfahrung endet bei 1m-Pony abwärts! greenorest könnte besser raten), Dann als nächstes Federung wählen: geplant ist Arbeit mit 30% Mitfahrt stehend---->muss der Karren überhaupt gefedert sein? Also hier tut der Fohlenwagen jetzt fast 20 jahre Dienst in ähnlichem Job ungefedert, wenn ich nicht tgl. stundenlang fahre ist das voll io. Bei einem ponygewicht von 150 kg und arbeitend würd ich bewußt keine Federung wählen, sind doch mind 10 kg pro Rad mehr bei Einzelrad. Wenn gewünscht tät ich den karren auf kurze Blattfedern setzen (einfach aufzuleisten wenn dulle, nicht so empfindlich im Alltag, Gewicht <5 kg mehr pro Rad. bei einem geführtem Arbeitpferd ist der Scheren bau "unwichtig", dh ich würd kontruktion 2 grade Anzen auf gewünschter Tragaugenhöhe mittig Selett wählen (Selett Tragauge 75-85 möglich-->karrenanzen auf 80). 10 cm abfallend Richtung Wagkasten, damit du auf gute Ortscheidhöhe von Kniegelenkshöhe Pony kommst (~50-55 cm). Ortscheid weil Lastkarren, umlenkrollen sind für tempo und null gewicht. Ob du beim fertigen karren grad Anzen mittig absägst und nun Kaufscherenvorderteile via 2 klemmschrauben fixierst ist Sicherheits und geschmackssache, beim geführtem Pony würd ich dazu raten. restkonstruktion schau dir meinen Bollerwagen seite 1 bei den Einachsern an, einfach hinten offen Bauen, fertig. Übrigens Stehwagen braucht angemessene hohe reling zum Gleichgewicht halten. Spurbreite zum Führen auf Radwege usw unbedingt auf 1,05 m begrenzen, sonst bekommst je nach Gebiet Ärger. ist außerdem für Lastpony absolut ausreichend kippsicher. Du musst in Gedanken dich vom Fahren verabschieden und sei sehr vorsichtig was deine Erbauer betrifft: Führen/stehend fahren sind andere Sachen wie Gelände Einachser heizen! Treppenstufe hat 17 cm, maximal 18 cm sei dein Wagkasten hoch. ich würd mich baumäßig an HCA/Holland oder Distanzfahrer mit Stehsulky wenden, nicht an jemand, der nur wirklich gute Sulky baut. zb Jutta aus FB verkauft grad "Gig" HCA sehr passende Ausgangsbasis für deine Wünsche, 65 kg mit Sitzbank, dh mit kleinem Umbau dürfte der auf 50 kg kommen und kosten würd der 750,-€. wegen dem Nebenherlaufen, würd ich zur klotzbremse via Handbetrieb linksseitig auslösbar raten. Versicherung musst persönlich abklären, aber ich schätz geführtes Pferd mit Karren ist in modernen Zeiten ein rechtl. no go (Zivilrecht/Bagatellschäden io, Strafrecht nicht). papp ordentlich reflexzeug drauf, zieh mind. Warnweste an und üb mit pony den gezielten Hupf in den graben, viel Glück wünsch ich euch, aber du wirst ja eh aufm Radweg laufen und da darfst geführt ja. mfg Kirsten

    Ja, sowas meinte ich, allerdings ist dies wohl die Superluxusvariante, ich kenne da mehr recheckige 1cm dick gepolstertere Stücke.

    Ansonstne hat Fritz schon recht: Soviel Druck entsteht wegen sich unterschiedlich bewegender Anzen nicht, du kannst den Trageriemen überall grad mit farblich passendem Schnürsenkel festsetzen also sowohl am bauch als auch durchTragriemenloch+metallhaken Selett usw mfg Kirsten

    Simple Methode: kauf einen zweiten Bauchgurt und zwar einen, wo kl. und großer Bauchgurt fest miteinander vernäht sind, dann rutscht da nix mehr. Spyder Riemele sind halt eben mehr Notfallbehelf. mfg Kirsten

    Huhu,

    ich bin eigentlich immer nur EInspännig einachsig gefahren (meine Erfahrung einspännig zweiachsig ist recht begrenzt), jahrzehntelang mit normaler Reitzügelhaltung. ich konnte allerdings so als Kind auch in hohem Tempo damit sehr präzis fahren (aus heutiger Sicht würd ich mich das definitiv nie trauen was ich da gefahren bin mit festen Hindernissen und den "platz"). Es gab aber eine eiserne regel meiner Eltern, die sonst sich völlig aus Tieren raushielten: Kutsch wird nie ohne Beifahrer gefahren, wobei der Beifahrer fähig sein muss seinen Namen zu schreiben. ich fuhr also stets rechts sitzend auf ungefederten leichten Einachsern mit K-Pony vorraus.

    Dann wurde es hier zuviel "Beifahrer" und es kam die große Kutsch, Abzeichen und Achenbach. Achenbach ist für mich die Chance gewesen endlich eine Hand vernünftig frei zu bekommen. ich fahre heut überwiegend einhändig. 2. Hand wird zum Mitführen Nachläufer, Wuff, Handy oder so benutzt. Wenn ich grad zweihändig fahren möchte gibt es Arbeits und Dressurhaltung. Dressurfahren K-Pony ist einachsig oft erschwert, weil die Peitschentrefffläche durch den Scherenverlauf stark verkleinert sein kann.

    Beim leichten EInachser ist der feste Sitz Fahrer spätestens, wenn es flotter wird, sehr wichtig und ich sitz dann automatisch mitte, sofern allein unterwegs. Bei unserem Fahrstil fliegen wir schon mal mit dem Hinterteil so hoch wie Lehne vom Gig ist....

    Sulky hab ich generell ein Leinen, Peitschen, Sitzproblem: Leinen sind generell zu lang, es müssen extra kurze sein, die nur ab Hand noch max. 40 cm bogen übriglässt. Peitschen funzen gar nicht, wegen Länge bei K-Pony, je nach Sulky ist 1,20 m Dressurgerte gut nutzbar. Sitz, nun ja also ich verlier den öfter und bin froh, wenn ich mich noch so anklammern kann, dass ich kurz drauf wieder sortiert bekomm, wobei hier eine nach hinten geneigte hohe Reling ohne Abschluß seitlich hilfreich sein kann.

    Dressurfahren klappt für mich deutlich besser, weil ich bei meinen Sulky sehr nah am Pony sitz und so via gerte gut Biegung beeinflussen kann, Leinenhaltung hab ich idr immer wie Zügel.

    Zweiachser fahre ich bisher nur Buggy (stark erhöhter Sitz mit großem Ponyabstand) und da dann normal Achenbach: völlig problemlos, aber Peitsche muss recht lang sein.

    mfg Kirsten

    Grmpff, ich denk genau dies ein häufiges Problem...ich bin so halbe im Abbruch meines IV-Abzeichen, weil es mir so null Spaß macht...

    ich werd also die Prüfung mit meinen Pony fahren, wo die auf ein Schnalz weg sind und Leinenverkürzung um 5 cm, nachgeben, 2 cm verkürzen und Pony sind wieder da auf Punkt. Dementsprechend werd ich wohl Prüfung versemmeln wegen falschen Stm…..

    Mein FL hat im Prüfungsgespann ein Pony, welches mM nicht eingefahren ist und ein anderes welches Selettdruck hat und deshalb auch bißle schräg drauf ist (beide natürlich erfolgreich im Tunier unterwegs). Man kann die zwar fahren, aber Leinen aus der Hand kauen oder tempoverstärkung macht so eher wenig Sinn. Druckpony ist neulich eher durchgängig galoppiert (3 leut FA2 gefahren+Abfahren auf dem Platz), 2. Pony versuchte ganze zeit in die Deichselbrille zu beißen und hatte bei mir als 2. Fahrer bereits Schneidezähne rötlich deshalb. Ähm, Korrektur via Peitsch verbietet sich bei den Geschossen meines FLs von selber.

    Wär das 2. Pony meins, das sähe mind. 3 Monate keine Kutsch und müsste gewaltig Boden, Schleife, Selbstsicherheittraining nachhohlen und spätestens beim 3. Deichelfangen hätt das einen Maulkorb kassiert und Fahrprogramm wär 100% differiert worden. Dem anderen Pony hab ich Sieltec gebastelt: Zitat FL-->boah, der läuft ja ganz anders: irgendwie entspannter....aber Sieltec war dann doch zu häßlich, jetzt hat der wenigstens mal Schaffell auf den offenen Stellen, aber gut ist anders. *nerv* muss nicht jeder Sieltec fahren, aber das Zeug hilft halt besser alles andere, sobald man auf Wunde anspannen muss und ich kann das probemlos an jeder Stelle in normales Ledergeschirr ersatzweis einarbeiten, so dass man die falsche Optik nicht bemerkt!

    Also ich würd mal bei deinem davon ausgehen, dass das komplette Bodenprogramm fehlt usw usf

    Als ich dressurfahren mit Husch anfangen wollt, hatte die so einen Stress wegen Kutsch+Platz, dass die mind. 5 Minuten außen rum galoppiert ist, bevor die auch nur ansatzweis sprechbar wurd…...die Pony vom FL ziehen nahezu im Galopp an und müssen mind. 30 Minuten Abgallopiert/abgetrabt werden bevor sprechbar. Unsere müssen Schritt 10 Minuten bis Platz laufen (dabei wird Schritttempo von beiden reguliert auf ein Tempo+beide voll im zuge+bißle gehorsam abgefragt), dort dann paar wenige Runden Trab bis Stellung geklärt sei und dann geht fahren los, wobei jederzeit Schritt und Pause möglich ist.

    mfg Kirsten

    Als Ponyfahrer eh bremsenlos überwiegend unterwegs seiend, da leichter Einachser und Bremse sich nunmal beißt.

    Ich überleg akut generell an der Form des zukünftigen Einspännerwagens….der unbedingt max. 130 kg eher 120 kg bei Spur mind.1,15 m haben sollt.....egal ob historisch (Buggyartig) oder moderner Freizeitmarathon ist das Gewichtsmaß so knäpplich, dass die "Auswahl" gering ist.

    Deshalb stellt sich für mich die Frage, was brauch ich denn bei selbstständig bremsgewohntem Pony unbedingt an Bremse, leider ist das Gelände nunmal auch bergig.....120 kg ungebremst+ mich Elfe drauf bei 15% lupft den Arsch des Pös um 10-20 cm.

    So nun kommt Verkehr bei--->also Aufhalten könnens ja, aaber bei dem was da so an Verkehrmitteilnehmers so unterwegs ist, ist reagieren in time gefragt---->doch beide Achsen gebremst? Vor Jahren war ich notfallmäßig Alb unterwegs "Feldweg" mit 80 km/h und nahm einer Kutsch mit Friesen bespannt die Vorfahrt, nix passiert, aber von den weit aufgerissenen Mäulern hab ich heut noch Blitzlichter, wenigstens hat der Notfall zu dem ich eilte überlebt, aber so unvorsichtig war ich seitdem nie wieder.

    mfg Kirsten nachdenklich

    Kommt auf deine Pferd und deine Kutschierdauer/zweck an, wer langsam unterwegs ist kommt auf dauer nicht um vernünftigen Insektenschutz rum. Bißle Vorsicht vor den heut modernen Panzerdecken, die können zu wenig Luftzirkulation bieten. Arbeitspferde haben lockere grobmaschige netze, die das Abstreifen von Insekten bei der Bewegung ermöglichen. Käufliche netze für Reit-und Kutschpferd enden spätestens 10 cm unterm Bauch, funzt (aber nur wenn ich tempo fahr). Ich benötige in meiner Gegend netz bis Karpal/Tarsalgelenk, sonst kommen da Insekten drunter. mfg Kirsten