Beiträge von Bennyblue

    Huhu Pauline, da mit der Gebäudeverschnallung sprichst einen bei mir wunden Punkt an, zum Glück sind die Dicken nasen/Halslängengleich, die Sache mit der Brusthöhe lauft hier so, dass einmal im Jahr (sieltecgeschirr+Wechselkutschen), das längste Pony vor die ungünstigste kutsche (Ortscheid schlecht angebracht oder sowas in der Art Spezialschere) gespannt wird und ich hier meine für dies Tier Minimum erforderlichen 45 cm einstell, alle anderen erfolgen ebenfalls an dieser Kutsch auf perfekte Tragaugenhöhe, so dass bereits Tier 2 Ortscheid-Haxe Minimum 55 cm hat. Alles differierende an Anspannung wird hier dann wegen Sieltec mit Kettengliedern a 4 cm länge gelöst.

    So wie funzt das nu mit dem Flitztier? Mit Nasenlänge komm ich da nicht allzuweit, da ja natürliche Kopfhaltung senkrecht sei.....dh ich stell das alles in Ruhe passend ein, fahr los und Madam stolziert senkrechten Halses eher bar jeder Einwirkung im Großgespann mit.....einspännig bekomm ich die vernünftig gepackt, im Zweispänner experimentiert Kai unter Anleitung namhafter Trainer mit wüsten Verschnallungen und deutlichen Erfolgen, aber mit Lehrbuch das nichts zu tun.

    mfg kirsten

    Ich denk, dass das Gespann auf Stimme sich in Bewegung setzt oder hält (halten bleiben ist natürlich schon etwas erschwerter) tut ein den menschen/die Situation gewohntes gespann eh, nur die sollten halt schon auch ohne gravierendes menschliches zutun gleichmäßig ihre Arbeit schaffen und nicht TEAM (toll ein anderer arbeitet) worken…


    Was dieses halbe Zurückfallen betrifft, wirkt bei mir ein HG in Kombi mit kurzfristig verkürztem Aufhalter gut. Beim Dreispänner hab ich fleißig oft mal grad Zugsträng entfernt...ne sehr gute Lektion für Fauli…


    mfg Kirsten

    ich habe nie die Leinen angepaßt, sondern immer versucht, einem der beiden luft im maul+schutz vorm Partner zu geben, hat bisher oft den Hysteriker beruhigt und den fauli plötzlich als Chef vorn animiert sich zu bewegen. ich find es ist eine hohe Kunst einen Fauli mit Pitsch in trab zu bekommen, natürlich lernt man mit den jahren den ein oder anderen kniff, aber mir verleidet es das Gespann, wenn ich ewig den Schritt aus fauli rauskitzeln muss, dass kann Chefe von halbhintere rüberbeißend doch deutlich effizienter als ich. geb ich Fleißi mehr Zugstrang, lauft der automatisch vorn kürzer bei unveränderter Leine, war bisher die hier ungünstigste variante. Man muss wissen, dass ich ja Schwerlast Schritt hauptsächlich unterwegs bin (schwere kutsch mit vielen kinders, die auch sich gern mit Bobby car ode roder oder ziehen lassen, dh Anhalten und sanftestes Anfahren+zackiger gleichmäßiger Schritt ist hier hauptsächlich gefordert), die Pony haben einfach ihren Job zu machen und ich brauchte jahrzehntelang die freie Hand zum bändigen wiederspenstiger reißverschlüße oder Rotznasen putzen. mfg Kirsten

    Schau mal wie es hinkommt, ich hatte bisher oft bessere Erfolge via Zugstrang als via leine, weil ich teilweis massiv dominant mit Underdog laufen hatte, hier haben unterschiedlich lange zugstränge zu beginn viel besser gewirkt. Erst hatte ich da zb 16 cm Differenz (für mich bei großen Abmessungen leichter zu sehen, was die Pferd wünschen), dann hab ich über Wochen mich lsg an gleiche Zugstränge rangeschlichen und dann Leinenverschnallung gewählt. Heut sinds Leinendifferenzen kurzfristig mal von 8 meist 4 cm, die da benötigt werden. irgendeine Aussage darüber, was nu am besten hilft fauli in die Pötte zu bekommen also zb Fleißig kurz schnallen, kann ich nicht treffen, Pony 1 mag dies helfen, Pony 2 will wahrscheinlich mehr leine....irgendeine Logik hat sich mir da bisher noch nicht erschlossen, doch die allermeisten fleißis finden kurze leinen blöd und sind deutlich zufriedener wenn sie im Schatten von Fauli entspannen dürfen oder endlich ihren Willen der Erstposition bekommen. mfg Kirsten

    Na ja, ich mach misten so, wenn es mir schlecht geht, weniger Arbeit Mist nicht so hoch schaufeln zu müssen und größere Menge und Pony eh griffbereit bzw ist auch erziehungstechnisch nicht verkehrt für ein "nichtstehpferd". falls Männers/Hof trac dann mal anwesend, setzt man flott Miste, fertig. mfg Kirsten

    Du hast doch noch einen alten ungefederten Arbeitswagen für Shette, warum nicht Quaderballen mit pferdskraft vom Autohänger aufs pferdsfuhrwerk umladen? Und die dann mit dem Ballen irgendwie mittig in die Weid stiefeln lassen (ersatzweise allte Motorhaube Auto bei Rundballen??). mfg Kirsten

    Hier die Abdeckplanen: billig und sehr tauglich, gern vorn mit Heukordel breite Holzstange quer dran, dann haben es die Pony einfacher...

    Warum fährt man denn wohl Zweispänner? Weil es eine ganze Menge Training bedeutet einem Pferd, die nötige psychische Sicherheit als Einspänner zu vermitteln.....

    Wobei mM das gekoppelte Führen auch bei KB ganz simpel und billig mit Sieltec (das ist Dyneema!! also Abschleppseil...) funktionieren muss, hier sehe ich eine Öse, welche mit einem Lederstück liebevoll und kunstvoll auf einen Gurt genäht wurde--->reißt bei X (was keineswegs ein Fehler sei!), ich hätte einen Ring Sieltec um den Pferdsleib genommen und Führpferd mit Sollbruchstelle am Halfter (also Wahl des Hakens nach Bruchlaststudium) mit Strick aus Sieltec dran. Bisher hatten wir hier noch nix gerissenes aus Sieltec (ich setz das immer mehr in der LW ein, also schwere lasten anheben oder etwas in der Art). mfg Kirsten

    ich bin auch sehr gespannt, grad weil jetzt mein neuer Fünfer zeitweis wieder hakt, sobald Aufhalter aus Ponysicht zu eng sei, gibt das "Abdeichseln" massiv.....und das Gegenstück massives Drängen ist auch keine rechte Alternative....

    Als stolzer Besitzer mindestens eines Ponies, welches bei Bedarf den Zaun berechnend anschaut, Anlauf nimmt und durchbrettert, kann ich sagen, dass hier bisher mind. 5 verschiedene Litzensorten mit 6 Leitern jeweils so geborsten sind, dass das Pony/die Pony "leider" weder Kratzer noch sonst ieine Störung des Wohlbefindens zeigte(n), Früher hatte ich Seil, war aber der Belastung des Wanderkoppelns nicht gewachsen (und für mich als Mensch viel zu anstrengend), Schmales 10mm Band war auch nicht ausreichend belastbar und gab außerdem schonmal beim Durchbrettern fiese Brandwunden. ist halt eben auch ein unterschied, ob ich 1*/Woche umkopple oder nur alle 2-3 Wochen. mfg Kirsten

    ich würd auch sagen/empfehlen dich zuerst mal genauer mit deinem eigenem Sitz zu beschäftigen: Such dir deinen liebsten Stuhl und lümmel dich drauf, so wie du lang im Büro sitzen tätest und fang dann es messen an, veränder dann zentimeterweise deine Sitzposition mit festem Schaumstoff oder was auch immer, wahlweise auch die Position deiner füße a la Stemmbrett. Einfach rumspielen, so bekommst du langsam eine Vorstellung davon, was für dich im Moment die beste Sitzposition sei. 1 cm mehr oder weniger macht beim Sitz viiiel aus. Bocksitze sind nicht so mein Ding bzw am besten selber gebastelt, weil dann paßt das (oder ist käuflich fast so teuer wie ein Shetty…). Früher war mir Sitzen eher egal, aber heut brauch ich bestimmten Winkel Oberschenkel-Bauch sonst wird es für mich arg unbequem. mfg Kirsten

    Mensch, Kaspi, vielleicht geht es auch nur einfach darum, dass wenn einem Murks passiert, dass man das entweder still mit sich selber ausmacht, weil man ja Ursache weiß oder halt eben die Communitiy befragt (und sich im vorhinein drüber klar ist, dass man dafür reichlich Fett kassieren wird....aber halt eben auch paar sachdienliche Hinweise!!).


    Zum Thema "wie führ ich manierlich am Fahrad 3 Pony" hat mich allermeisten geärgert die tollen Foto von Ulrike mit diversen am Quad 1 a mitlaufenden Pony....ich wollt ja nur wissen wie komm ich dahin, nicht "alles kein Problem". und vor allen Dingen nicht "man führt kein Pferd jemals am rad usw"


    Ist Inet ist halt eben so....muss man akzeptieren, so wie es ist.


    Dein Beitrag bzgl. deines Unfalls hat mich geärgert, weil du vor lauter Anschuldigungen Forumsmäßig usw bisher immer noch nicht vernünftig verkündet hast, was denn da nu ganz genau gelaufen ist, aaaber ist doch was gutes bei rausgekommen: die meisten Mitleser haben sich nochmal genauer mit ihrem An/Abspannen beschäftigt, was ja kein Schaden ist. mfg Kirsten

    Vor ein paar Jahren mal genau beguckt welche Höhe ich da so brauch, seitdem nur noch 80 cm hohe Pfähle im EInsatz: deutlich stabiler und praktischer im Alltag! Ecken ursprünglich metall-t-pfähle, wo Männers Isolatoren drangeschweißt hatten---> nach 15 Jahren wegen 1/Woche umkoppeln kaputt, jetzt immer noch metall-t-Pfähle, aber mit Heukordel drangeknotete alte kaputte Plastikpfahlreste...

    Hihi,. ich must gestern auch improvisieren mit 2 Gastpony….am End sind die meinen in der Kombibucht JS/Eber gelandet (stall steht seit 2011 leer) und die Gäste im Offenstall. Die weiden nämlich akut alle im alten Bachlauf....seit 15 jahren gepachtet, noch nie beweidet, da normal zu nass. Heuer traumhaftes hohes gutes Gras, nur Zäune bitte ganz "hoch" machen, damit Biber und Konsorten ungehindert durchgekommen, sonst muss man ewig Zaun flicken. Und Gäste ist ein Lewitzerpanzer in Kombi mit Alt-Isi (kommen aus Solingen=futtermangel), Kommentar Petra zum Isi: Also wenn die ab geht, da siehste die erstmal paar tage nicht, ist relativ tarnfabrig im Unterholz.....*grummel* sowas hütet man doch gern (kann man 28 jährigen Halftergegner mit Diffunsionstendenz eigentlich hobbeln?). Zum glück ist das Panzertier durch weiße Flecken relativ kenntlich und meine haben Baumfällerspray im Schweif kassiert (funzt mit Reflektoren am Halfter zufriedenstellend). Isi motzt zwar über viel Bewegung (2*2km Asphalt am Tag), aber akut müssen die Gäste nachts in den Stall. Und Gäste sind leider ranghoch und finden Shetten überflüssig, was dieselben sehr gern klären würden, dh beide gruppen sollten für den ganzen Monat separiert bleiben (leider hat Husch noch Vollbeschlag, sonst käm ich echt in Versuchung so hat die noch niemand angegiftet, bisher entweder beide neutral oder Husch klarer Sieger). mfg Kirsten

    Mein Vorschlag ist das einzig Konstruktive, was mir zur Bewältigung der jetzigen Situation eingefallen ist - Regeln, die sich Menschen selbst geben, haben eine ganz andere Verbindlichkeit als etwas von außen Aufgepfropftes. Gruppen verteidigen oft ihren Kodex und intervenieren. Allein das wäre in meinen Augen schon ein Fortschritt. Und würde wahrscheinlich oft dazu führen, daß unerwünschtes Benehmen aufgegeben wird - Akzeptanz des Kodex' vorausgesetzt. Gerne aber auch andere Vorschläge... Abwarten und Tee trinken ist auch eine Möglichkeit.


    Die Ardennerin

    Wenn dem so wäre würden Selbsthilfe gruppen ja auch durch die bank funktionieren.....ist aber nicht Realität! Die einzig gut und dauerhaft funktionierenden Selbsthilfegruppen, die ich bisher kennengelernt hab sind Gruppen nach dem Prinzip der AA oder sehr sehr ähnlichen Regeln. Alles andere Sind gruppen, wo sich ein Kreis sich sympathischer Leutle gesammelt hat, die dann eine gewisse zeit ihr DIng machen (so 5-10 Jahre) um dann wahlweise sich zu erneuern, einzuschlafen und mit einem Big Bäng zu enden. Ich schätz das Forum ist zZ mal wieder an dem Punkt, wo eine Erneuerung ansteht. Mir ist der Ärger hier relativ egal, ich hoffe immer, dass das Forum es packt und ich noch länger drinn stöbern kann, weil es für einige bereiche halt kaum geschriebenes gibt und ich mit FB nicht zurechtkomm (also mit der Suchfunktion zu ieinem Thema). mfg Kirsten

    Punkt ist mM einfach der das Pferd ein Ausdauerläufer mit geringerer Grundgeschwindigkeit ist. ich find 10 km/h für meine Pony und mich schon bißle hoch, schön wären für uns bestimmt 8km/h oder so, aaber siehe Grundberuf usw die umstände sind wie sie sind, es muss bei mir halt eben oft einfach Strecke gemacht werden, weil Hänger kaputt/andersweitig unterwegs bzw mir die zeit fehlt. Wenn ich merk, dass die Pony das nicht mehr hinbekommen (Pony ist mind. 22-eher 27 reel-) dann werden wir halt nur noch angepaßt und langsam und ohne Veranstaltungen unterwegs sein. mfg Kirsten