Posts by Bennyblue

    Vielen Dank für die Nachricht! hatte mich schon gewundert, dass keine Whats app mehr kamen und kein telefonat. Ja, Pläne hatte er noch viele gehabt.......schade ich ihn nur via netz und Elektrik kennengelernt hab.

    Unsere turnen auch schon wieder mit Decke, ist aber normal hier: abends wird bewegt, da sind die nass, dann rumstehen mit Abschwitzdecke 30 Minuten und dann ungefüttert regen über nacht, morgens um 6.00 runter...wenn das abends unter 10 km und Pony nur feucht sind, dann natürlich ohne, aber bei nass kann das eventuell sogar gefüttert bedeuten...mal Sonntag endlich reel teilscheren muss, ist so eine gradwanderung bei Eva: ich will dass die viel schwitzt zur Stoffwechsel ankurbelung/gewichtsreduktion, aber natürlich soll die auch keinen Husten bekommen, EMS reicht, EMS+Lunge hat Ben ist unschön. ben und Flitz sind bereits geschoren mitte August wegen starkem Auffellen komplett.

    Wo wohnst du denn im groben? ich hab das Glück diverse schweißgewohnte Männers zu haben mittlerweile ist auch Junior schon soweit, dass er mir ne Nut fräsen oder einfach was heften kann....bei uns im Dorf ist Metallarbeit aber auch Standard. Wir selber haben 4 Schweißgeräte und theoretisch könnten die mir alles bauen nur die liebe Zeit, ich muss da jedesmal paar täg Essen anbrennen lassen oder so, bis das endlich was mit meinen Wünschen wird....ich hab schon länger einen sehr alten Shcmied im nachkarkaff animiert meinen Kram zu schweißen, weil mir die Jangerei an die Männers zu blöd ist, der mann ist so alt, dass er das mit der haftung nicht mehr so hat, wobei ich da auch nie an den gehen würd nach X. Ist ja jetzt nicht so als ob die Schweißnähte an Kaufkutschen besonders perfekt in der Ausführung wären, dafindest auch von bis wie halt im Normalen Leben überall. Such doch mal nach Hinterhofautoschraubers, die können doch alle schweißen....mein Auto ist 24 und braucht 2 neue Schweller für TÜV....da ist bei der karre schon mehr restaurieren denn renovieren...

    Also man so Anzenvorderstücke mit entsprechendem Gerät durchaus passend biegen (in deinem Fall stärkere Krümmung) und diverse Kutschenshops bieten auch Vorderstücke unterschiedlicher Krümmung feil, zb Kibele müsste da auch was haben/besorgen können. Zuerst mal messen wieviel Einschublänge bei dir noch vorhanden ist (mit starker Rohrkrümmung verkürzt sich deine Anspannung, deshalb macht das eventuell bei deinen Vorstücken keinen Sinn so stark zu biegen, weil kein ausreichender Einschub mehr vorhanden), und dann Umfang und Rohrdurchmesser. Wenn du das Vorderstück seperat auf den Boden legst ist das Hinterstück also eine Linie auf Hinterem Rohrstück basierend ist wieviel von gedachter Linie Anzenvorderöse entfernt, zb bei dir akut 35 cm dies sollten aber 50cm besser sein, also suchst Vorderstücke die 50 cm Differenz bieten, diese Maße findet man in den Kutschbedarfkatalogen ganz gut. Deine jetzigen Anzenvorderstücke sind übrigens relativ grade. Unbedingt mal ausmessen was deine Möglichkeiten am Selett sind (ua weil mich dieser Wert sehr interessiert, zum Vergleich, Stm 1,10 hat idr Anspannhöhen von 92-80 möglich).

    Nicht verzweifeln: Einachser sind tricky und du tüftelst an jedem bis der perfekt auf auf dich+pferd paßt, voll normal.

    Heinz Tip: Ortscheid dezent runter dürfte ebenfalls richtig gut sein.

    In Punkto Gewicht: je weiter hinten angebracht je weniger Gewicht benötigt. Du könntest zb einen Zementbrocken an einer ausziehbaren metallstange unten am Auftritt befestigen. Sehr praktisch sind im netz zu bekommen Gewichte für Fitnesssportler, hier ist der "sand" bereits ausgegwogen in stabiles reißfestes Gewebe verpackt und du musst lediglich die klettverschlüsse um die hinterste Abgrenzung Gig wickeln und kannst bei BF grad abmachen, diese Gewichte sind recht preiswert. ich arbeite mit Silosandsäcken, diese haben je nach Ausführung vorn und hinten grifflöcher wo man gut kleine Spanngurte durchziehen kann und wiegen so um die 12 kg je nach Füllintensität.

    Da meinem Pony bei Kauf absolut nix vernünftig passte (ua wegen wilder kauerei auf allem, also bei nicht wirklich entspanntem Pony ist es erschwert die richtige Riemengröße zu ermitteln) gab es hier mal wieder Sieltec, weil nebenbei bei Sieltec ziemlich sicher Reaktionen auf Kopftstück ausgeschlossenen werden können (rund = rollt an die beste Stelle und bleibt zuverlässig da, lässt Schweiß durch= keine Stauung von Wärme, ist anpaßbar->bei Shetty sind die mitgekauften Stirnriemen idr 2-4-6 cm zu kurz und es entstehen an der Rosette oft massive Drücke).


    Jetzt hat Madam neulich einen Unfall geschafft, der aufgrund von Sieltec relativ dramatisch war.....die ist unauffällig aufgeschirret rumgeschlichen (30 cm also 1 schritt und den leise, ich war 1,5m entfernt mit dem Rücken zu ihr) und dann Murphys Law und sich mit dem Nasenriemen unter der Deichselverlängerungsschraube verfangen. das war absolut nix rares und ist gut ausgegangen, aber ich werd das Kopfstück jetzt auf Leder umstellen, Ponykopf ist mittlerweile immer entspannt und Ekzemersaison fast beeendet. Bitte stell dir den Unfall (so unwahrscheinlich der im Grundsatz sein mag) mal mit deinem Kopfstück vor....die Drücke die durch das schmale Zeug aufs Genick entstehen sind massiv bzw bei dir halt eben nicht, denn die Nieten würden ja sofort ausreißen, also in der Kombi bei einem Unfall solcher Art perfekt....nur bei anderer Unfallart, ich bereits auf dem bock sitzend, bräucht ich das nicht.....


    Am gefährlichsten in punkto Unfall ist seltener die Fahrerei, sondern das drumrum besonders das Abspannen.

    Tja, das mag vielleicht sein, aber was sagt dein Schnalldorn zu der Angelegenheit, welche bruchlast hat der? bei X sind erheblich Kräfte auf dem Kopfstück, ist netter für das tier wenn diese sich über breite Riemen verteilen. Und wie du würdest du das finden bei X, wenn dein Pferdi ohne Kopfstück mit dir und Passagieren drauf losstiefelt? zb auf die B zu....

    Hat was mit gebißlos sozusagen im weiteren Sinn zu tun: ich kann eigentlich (vorrausgesetzt mein tier ist gut ausgebildet) unkompliziert im Alltag gebißlos unterwegs sein, nur bei X hab ich keine Chance. bei "normalem X", also iwas was das tier erschreckt "bekannter" Auslöser geht das tier durch und ich komm über geschickte Geländeausnutzung und Stimme und dezente Leine relativ schnell wieder ans tier dran und kann deeskalieren, in dem fall ist sozusagen gebißlos deutlich günstiger als eine Kandare. Aber es gibt auch andere X, (solche hatte zb ich bei Shetty in 40 jahren fahren bisher noch nie), ohne menschlicherseits erkennbaren Auslöser, wo die Pferdspanik unbegrenzt ist und man nicht mehr ins Hirn des tieres eindringen kann, und dafür braucht das Tier ein stabiles Kopfstück, damit ich von hinten notfalls den Sturz/die Kurve noch einleiten kann bevor das Tier auf die B stürmt.


    Es geht um Sicherheit und nicht um Schönheit! Wenn dein Tier soviel Leder nicht akzeptiert, wegen Headsheaker oder Ekzemer, dann seien Dir die Sieltec-Kopfstück ans Herz gelegt, damit lassen sich Kopfreaktionen beim Kutschpferd massiv reduzieren.

    Bitte mach doch Foto mit der Schere für "groß"! Punkt ist der: bei BB sollte der Ortscheid halt eben nicht unters Sprunggelenk. Das Befestigungssystem ist im gro bei allen Kaufkutschen ähnlich, weshalb Vorbesi (ohne Ahnung und ohzne dem Verkäufer die Tatsachen wie Radgröße 16" gegenüber zu erwähnen!) durchaus iwo im Netz eine von der Größe und materialstärke passende Schere besorgt haben kann, welche aber wegen Ortscheidhöhe nicht zur Kutsch paßt.

    Marathonkummt bin ich (immer bedenken reiner K-pony-Fahrer!!!) absoluter gegner von, weil mindestens 90% aller Shetten damit unpassend beschirrt sind, zum einen weil deren Körperformen sowohl jahreszeitlich als auch individuell viel zu stark differieren als als das zb im Zweispänner je passen kann. Nächster Punkt besonders bei K-pony: die zugstränge werden bei den meisten billigen Exemplare mit Schnalle (wie bei BB) befestigt--->durch den Schnallenwinkel ist aber bereits die ortscheidhöhe vorgegeben....wenn bei Shetten das teil sinnig sein soll, dann muss da unbedingt mit Einspännerstrangstutzen genutzt werden können.

    Für dien Pferd sollte aber passende Marathonkummts geben, welche auch hübsch aussehen. nur ich würd eher Kutsch tauschen gefühlsmäßig als beschirrung.

    Übrigens dein Kopfstück vom Foto ist deutlich zu zart, was deine fahrerische Einwirkung bei X betrifft. Du hast wirklich richtig nettes Pferdle, was du vermutlich auch 364 tage im jahr mit halfter fahren könntest. Aber durch das Ziehen einer Kutsch wird es kräftiger werden und so in 1-2 Jahren auch ein gewisses Eigenleben bekommen, wo du dann schonmal kräftiger zupacken musst. und X gib es immer auch wenn dir bisher noch keins begegnet ist.

    Da ich das bisher noch nicht bemerkt hab oder wenn dann nur in Nuance, vermute ich mal das das am geringem Gewicht hinter Shetty liegt bzw vor allen Dingen an der Luftbereifung, die es ja zu Zeiten als "Ortsacheid tief bei Schlamm" eher noch nicht flächendeckend gab. Könnte auch daran liegen, dass Shetten eh bodennah leben und zwar 5cm Ortscheid rauf oder runter für Shetty sehr wichtig sind in Punkto Dauer-Zugleistung und die Wurzels/Modder im Verhältnis eher selten?

    Also derart tiefes Geläuf, wo ein tiefes Ortscheid auch bei BB hilfreich ist haben wir hier in D eher nicht, vielleicht iwo im Osten ja, aber bei mir überwiegt befestigt Schotter bei weitem. Ja, wir haben auch genügend unbefestigt usw, aber ich hatte schon diverse Ortscheidhöhen hier getestet (36-80cm bei Sprunggelenkshöhe 45cm Pony) und keinen Unterschied bemerkt, ich schätz kommt erst zum tragen wenn der Modder achshoch ist bei 10-15cm Modder eher nicht.

    Leg mal deine hand unter den Halsriemen, wenn pony grad die vollbesetzte kutshc bergauf zieht...dann merkst du, dass da ziemlich Druck entsteht, der ist abhängig von der Ortscheidhöhe. Falls Möglich bei deiner Schere das unterteil drehen (ohne Pferd enge Kurve so prüfen...kann sein Ortscheid verhakt nu mit Vorbau). Ob die Schere wie zu sehen gewünscht zugstrangparallel lauft ist reine Optik, aber dahinter steckt halt die gewünschte ortscheidhöhe.

    Mag sein Kutsch ist was klein hinter diesem Riesenpferd, ob Schere steil oder nicht würd mich eher nicht jucken (bei einem braven gut gefahrenen Pferd...sonst kann es leichter drüberkeilen wenn zu tief), wohl aber, dass der ortscheid tiefer Sprunggelenk ist, dass würd ich unbedingt versuchen zu ändern oder auf kummt beschirrung wechseln. Ortscheidhöhe richtet sich außer bei Buggy immer nach der Rädergröße, dein Tier benötigt idr Minimum 21"....das da sind 16".

    Ursprünglich wurde Sieltec/Dyneema mit festen Schuhmacherzwirn genäht, also die ersten in der "Massen"produktion noch, erst vor ~17-15 Jahren traten die Kabelbinder ihren Siegeszug an.

    Einer der Hauptgründe für den Sieltec-erfolg bei der Deichselhamsterfraktion liegt auch am Modder, so ein Haffi ist bei weitem nicht derart bodennah und auch halt ziviler unterwegs....mein Leder ist früher nie im Winter getrocknet, was dann oft im frühjahr zu Unfällen führte aufgrund Materialermüdung.

    Noch ein Tip: Ich hatte grad schwereren Unfall wegen Sieltec-Kopfstück, wenn du Halfter oder Kopfstück verwendest sei vorsichtig und rechne mit X also Sollbruchstelle unbedingt vorsehen oder Kehlriemen auch unter großen Druck lösbar und dann rest über die Ohren rollen. Da Sieltec basis Backenstück und Genickstück eins ist, reißt da nichts, wenn es Gauli Scheiß baut......

    ich hab bisher auch noch nie Sorgen mit Sieltec gehabt im Sinne von größeren Scheuerdruckstellen, aber Sieltec oder deine Alternative ist nur anders nicht pflegeleichter als Leder, dieses bitte nie vergessen!! zb hat sich beim Sieltec über die Jahre die Festigkeit stark verändert, zb das 2018 Seil ist recht locker geflochten, ein neues Geschirr aus der Basis braucht schonmal 3 Monate bis es ausgelängt ist, deshalb jetzt neu basteln heißt auch das die 2 Monate noch intensiv zu nutzen bis zur Abfahrt. Was bei mir schonmal Sorgen machen kann: Kabelbinder zentral auf halsriemen (besser 2-5cm li+re vom Kamm) Kabelbinder direkt am Buggelenk (besser 15 cm Buggelenk aussparen und kein Kabelbinder direkt Halsriemen-BB-Seil, immer "knotenstelle" freilassen und etwas vor/rück den kabelbinder). Bei sehr nachgiebigem Material, BB-Seil zentral vorn einen Kabelbinder durchgestochen polster und durchgestochen Seil, allen weiteren Kabelbinder die erste zeit durchs Evazote durch aber oben nur ums Seil drumrum, so dass Seil sich längen kann! Und diese kabelbinder gehören regelmäßig gecheckt, wenn man nämlich durchs Seil durchsticht oder nicht/selten kontrolliert können die Kabelbinder kippen im Evazote und so schonmal scheuern. Beim Umgang aufpassen, ich hab immer wieder Sorgen mit Aufwärtstendenz, ich hab mir mit Einarbeitung von Gewichten und Umgangshaltern beholfen. ich hab es jetzt seit 10 Jahren im Dauereinsatz im hügelland häufig mit ungebremsten Wägen, Zugleistung im gro bei 1,3-1,4fachem Eigengewicht, paar tage die Woche auch mal nur 0,5-0,8fach dafür gelände steiler und höheres tempo.

    Ich würd meine Strecke nicht so planen wie du das tatest, wär für mein Pony und dessen Wanst+mangelhafte Lauflust noch deutlich zuviel und ich vermut würd mir auch keinen Spaß machen.....plane deutlich kürzere Wege und freu dich wenn du mittags bereits am ziel bist und nutz den tag für dich zb mit kleinem Ausritt oder so, aber nicht gegen die Uhr im Urlaub wo langhetzen obwohl Mensch und Tier an der Grenze des leistungsvermögens sind. Unverhofft kommt oft besonders beim Wandern, ich selber würd für mein Pony und mich akut 15km planen und reel würden das bei meiner mangelhaften orientierung usw dann 20-24km werden, mehr schaffen wir beide akut nicht und mehr als 30km machen mir persönlich eher keinen Spaß es sei denn Pferdi will das so und bietet entsprechend go. Für meine alte husch waren unsere 35km gegen die uhr schon eine ziemlich miese Sache (tempo 10 km/h) und da war die auf Papier ~18-20.

    Ich hab immer eine 2. möglichkeit zur Beschirrung griffbereit, dh bei groß zb BB gefahren und Kummt im Gepäck, bei klein ein leder+lammfell usw.

    ich bekomm kein Video gedreht, während ich fahre, und wenn wüßte ich leider auch nicht wie man die ins netz bekommt...aber zählen kann ich und Asphalt Renntrab eben bin ich mir sehrsehr sicher die 5 Sekunden zu knacken und das was pony danach in den Rücken (bzw bei mir in den bauch) bekommt müsste im Bereich von <100gr sein, da hab ich nämlich Konzentrationsschwäche gehabt und durchs andotzen nach oben im Tragauge "wach" ich auf und korrigier. Im Grundsatz sehe ich eh zu das alles, was aus der tarierung fällt, nach oben passiert, da motzt hier keiner....nach unten kann das auch mal Quittung geben. ICH fahre Sulky, weil ich das Ganzkörperturnen und Tempo lieb und deshalb ist das hier HCA mit filligraner Schwebe und nicht Maier mit stabiler Schwebe geworden. Ein Flitzekind gehört einfach vor einen Sulky und nicht vor eine Kutsch.


    Vorsicht Ardennerin: Und schon sind wir grad dabei unterschiedliche Wägen und Federungssysteme zu vermischen, dass ist Murks hoch 7.


    Eine Gig hat ein ganz anderes Gewicht als ein Sulky bei K-Pony Nämlich Sulky stets <50 kg und Gig >50kg, also trägere masse sprich stabilere Schwebe. Also logisch Gig mehr Gewicht im Stand im Tragauge, nämlich normale Gig 3-5-7kg im Stand. Anzenfederung ist draußen bei einer Tarierungsdiskussion, wenn ich eine Schlemmer/Sawa auf Schwebe im Trab tarier, dann setz ich mein federungssystem außer betrieb, kann man machen, muss man eber nicht....ich tarier Schlemmer so, dass ich im Stand mit viel Schwung Oberköprer hintere geschmissen kurzfristig Anze lupfen kann. Wenn ich nu auf Aspahlt trabe ist das keine Schwebe, sondern Pony hat konstant bis 3-4 kg im Rücken, ohne das ich da turn und ohne das mehr wird ebenerdig auch unebenes geläuf, im berg muss ich meinen Oberkörper nutzen dass das so bleibt, was aber aufgrund der niedrigen Rückenlehne mir auch gut möglich ist.


    Gig/Fohlenwägen/offene Anzen/Sieltec setz ich im Grundsatz fest von der Tarierung mit einem seperaten Bauchgurt Anze zu ANze, so kann ich je nach tag/Mondstand/pony das Anzenspiel auf ein geeignetes maß begrenzen bei mir idr 4 -6 cm.


    Zum einen, weil es für es Pony bei schwerem Einachser komfortabler ist, wenn im Unterholz die Anzen nicht soweit aushohlen können zum schlagen.


    Ledertragauge 5-7 cm federungsweg (sich nach oben verengend/Dämpfend, nach unten volle Wucht in den Rücken), Sieltec idr 10 (keine Dämpfung rauf /runter). Sieltec extrem bewegliches material--->Anzenüberstand nach vorn muss passen bzw bevorzugt geschlossene Anzen. 4 cm Evazote+labber-Sieltec federt was ganz anderes weg als starres Leder+2 cm Filz drunter. Lederselett muss zb im Unterholz öfter mal aufm Pony drehen (da ewig nach oben ausgereizt ist Drehung kl. Bauchgurt aufm Selett konstant -wenn überhaupt möglich- im Bereich von1-1,5-2cm), Sieltec sozusagen nie....


    Anzenüberstand bei Offen nach vorn benötigt um Sicher zu sein mind. 15 cm gradaus besser 20 cm (Sulky Cavaletti als Anfängerfahrzeug, hat durch die Biegung der Anzenvorderstücke lediglich 12 cm....deshalb ua auch die vielen Unfälle wegen Überschlagen EInachser hintere....Hyperbike gleiches Problem).


    Sulky will ich im Stand schon 3 kg, sonst hab ich ja Schwebe im Schritt, gibt dann geigen und das ist mir persönlich unangenehm und Turnen im Schritt will ich nicht, ist auch unbequem im Schritt vorn auf Kante zu hocken damit es für beide nett ist.


    gestern mal wieder zeitmangel also abends sehr sehr steilen hang im Schritt mit Sulky hoch, schafft starkes Pony so grad im Schritt mit 0,6fachen Eignegewicht 0,8fach ist sehr knapp, wenn mit Stiften beschlagen (ist mein testhang abwärts mit schweren kutschen). Und hier hatte ich deutliches geigen: Tarierung negativ bzw im grammbereich, aaaber so steil das jede bewegung Brust natürlich den Wagen rumdozt!!

    Im Grundsatz würd ich einen Sulky nicht festsetzen außer Kurzzeit für besondere Zwecke (Wettkampf, Dressur). Hier wird der Sulky zuerst anliegend +2cm Platz in der Breite vorn eingestellt, sollte die Schere zu breit sein kann man diese mit Heizungsrohrisolation grad 2-4cm vorn verengen. Somit sollte dann geigen so nicht Ponybedingt nicht auftreten. Pony bedingt beim Shetty ist möglich aber eher in form von gelaufen Halbkreisen als reel schwankend, normalerweise haben diese Tier mehr das Problem sich überhaupt zu biegen, weil die unangepackt als Brett durchs Leben kommen sorgenfrei. Natürlich haben auch Shetty Sorgen mit dem Gleichgewicht, usw aber schwankend halte ich für extrem unwahrscheinlich, mehr so: "zieht konstant immer nach links", "lauft konstant quer in Schere", "will nicht nach links laufen".

    Nachdem die Scheren breite passt/passend gemacht wurd, geht es an die Schwebe. Wenn ich im Stand via Oberkörper die Schere relativ leicht hoch bekomm und mit Oberkörper stark hintere oben im Anschlag Tragauge halten kann (ist Probe via experimentiell turnen hat nichts mit fahren zu tun), dann sollt die Tarierung idr passen. dann steht bei mir die Probefahrt auf Asphalt an: dezenter Trab gejuckel ohne Oberkörper einzusetzen, mit Oberkörper hintere bereits schwebend. Reisetrab schwebe, renntrab stabile Schwebe.....Galopp mit vorrutschen im Sitz konstant Anze liegend.

    ich kann Ardennerins Geschreibsel deutschmäßig nicht folgen, ich kapier nicht was genau jetzt wirklich das Problem ist, also schwankt die Schere vorn rechts/links (geigen) oder auf/ab? Und ich find die Diskussion in Punkto Sulky OHNE Foto der Anspannung, des Sulkymodells, der Sitzposition Fahrer müßig. ( Ardennerin, dies hat nichts unseren persönlichen Sorgen zu tun, sondern mit der Sache an sich)


    An sich find ich die Diskussion nämlich richtig gut, weil wir uns jetzt mal endlich dem Sulkyfahren und den Sorgen, die man dabei so haben kann, nähern und das sich nicht ewig noch vermixt mit 3 Gig-Argumenten usw ich wär aber dafür einen eigenen Bereich zum Sulky zu eröffnen, wohl gemerkt macht nur Sinn, wenn die Sorgen genau mit Fotos/Video und Daten belegt werden, da wär ja auch das Galopplangstreckenproblem usw...


    Nach schwerem Unfall in der Kindheit fahre ich einen Gig/Einachser im Grundsatz nur mit festgesetzten Anzen, dh Anzenspiel auf 4 cm begrenzt. Einen Sulky fahre ich bevorzugt mit Sieltec (Tragauge hat hier idr 10 cm Durchmesser) und setze den nur vor Prüfungen oder falls ich mal Dressur fahren will negativ tariert fest (ich kann nicht dressur fahren und mich um die tarierung kümmern gleichzeitig, DAS muss ja das Zugtier nerven und in der konzentration behindern).


    kaidan: Schweben im Stand ist sehr abhängig vom Gefährt und gibt schon Rückschluss aufs Gefährt bevor man auch nur 1 m Angespannt zurückgelegt hat. Maier zb hat einen megastabile Schwebe, hat man erlangt kann man relativ gut turnen ohne das die Anzen wieder runterkommen.....Hyperbike ist extremst frickelig und instabil von der Schwebe her, usw

    Shetty geht sogar in D noch von 88cm bis 107cm, also 20 cm Stm-Differenz, das sollte man nicht unbeachtet in der Diskussion lassen. Und reele Viecher im Originaltyp stehend mit ansprechender Brusttiefe und der unerwünschten Übergröße 1,15m, sind gewichtstechnisch mM einem Haffi nicht unbedingt nachstehend. Wohlgemerkt will ich reiten gibt es einfach andere geeignetere und deutlich willigere tiere als ein Shetty/Großshetty....