Posts by Sadderica

    Ideal fände ich einen Paddocktrail oder Aktivstall - das ist hier in der näheren Umgebung weder zeitmäßig (30 min Auto versus jetzt 1 min zu Fuß :))) noch fianziell drin (z.Z. zusammen ca 500 €, im Aktivstall ca 380 € pro Pferd) (kompletter Selbstversorger möchte ich nicht - z. Z. füttere, miste und stelle ich selbst raus, brauche mich um Mistabfuhr, Heukauf etc. aber nicht kümmern).


    Bis vor 2 Jahren hatte ich meine beiden auf 100 qm mit Paddockplatten befestigtem Auslauf mit 20 qm mit Gummimatten ausgelegtem Unterstand und abgewogener Heulage (da sie sich recht wenig bewegt haben). Durch Rehe (Cushing) erstmal keine Weide bzw. nur 1-2 Stunden.

    Durch Umzug jetzt zusammen in 30 qm Außenbox (unterm Scheunendach, also sehr luftig, Front mit Fressgitter). Der vordere Bereich mit Gummimatten ausgelegt, der hintere mit Leinstroh eingestreut. Heu satt (gute Zusammensetzung für Pferde, aber mittelfrüher Schnitt/wenig Struktur und Strohnetz)(Empfehle übrigens dazu sehr das Seminar "Hufrehe und Weidemanagment" von Heike Bussang bei Gmünden/Fritzlar - sehr informativ und lehrreich!!). Weide im Sommer ab später Mai/Anfang Juni für bis zu 4-5 Stunden, bis es im späten Herbst zu matschig wird (durch die Trockenheit im letzten Jahr bis November). Die letzen beiden Winter von 7-11 Uhr Matschkoppel - nächsten Winter wohl nur Paddock in der Zeit, da zuwenig nachgewachsen ist und sich die Sommernutzer der Koppel beschwert haben ... Gegen 11 Uhr 30-45 min Führmaschine, dann wieder Box bis nachmittags/abends. Je nach Zeit Bewegung durch mich (Reiten, Bodenarbeit) und dann noch mal Paddock bis ca. 22 Uhr. Trotz weniger Platz und Heu satt sind die Ponies schlanker - es gibt mehr Abwechslung (rein/raus) und mehr zu gucken, da dauernd andere Pferde vorbeikommen, so dass man nicht aus Langeweile fressen muss. Im Vergleich zu den anderen Pferden an diesem recht normalen Reitstall (3x5m Innenboxen) ein Luxusleben - das Wasserschleppen und das fehlende bzw. wenige Licht hatte ich am Stall vorher auch :))

    Früher Reitplatz, jetzt Halle, Reitplatz und Longierzirkel. Gelände war bei beiden Ställen etwa gleich (hauptsächlich Schotterwege :( ).

    Würde auch Kopfisolatoren nutzen.

    Habe allerdings auch schon mal morgens ein Pferd vorgefunden, dass beim nächtlichen Toben wohl von oben auf einem Eckpfosten eines (ca 20 m breiten) Durchgangs gelandet sein muss. Anders ließ sich die rote Rundum-"Bemalung" des Pfostens und die ca 50 cm tiefe Wunde am Bauch nicht erklären. Zum Glück ging der unterarmdicke (Ta war bis zum Ellbogen drin) Wundkanal "nur" zwischen Haut und Muskelschichten am Bauch hoch ...

    Wenn es blöd läuft ...

    Ich habe es so gelernt, dass man das Gebiss erst recht locker einstellt, das Pony sich es auf die richtige Höhe selber hinlegt/holt und man dann das Backenstück entsprechend nachjustiert. So kann sich jedes Pferd seine Lieblungsposition suchen. Bei dem einen nur ganz eben am Maulwinkel anliegend, beim anderen etwas mehr. Vorgegebene Lachfalten u vor allem mehr als eine finde ich persönlich ein Unding. Zumal durch das Annehmen der Leinen je nach Gebiss und Kopfhaltung dann noch mal Zug auf den dann schon eh angespannten Maulwinkel kommt.

    Halb offtopic:

    Im Harz gibt es ein Hotel, dass hat als Relief/Rundlauf solche "vergessenen" Wörter an der Fassade.

    Weit zurückgehen in der Zeit muss man dabei nicht. Selbst Käseigel und Nasenfahrrad sind schon dabei. Demnächst sicherlich auch die Telefonzelle etc.

    Mag es zwar auch, dass es abends länger hell ist (zumal es zeitglcieh anfing zu "frühlingen"), habe zur Zeit aber erhebliche Motivationsprobleme im Dunkeln aufzustehen, nachdem es bis zur Umstellung morgens um sechs schon so hell war u ich bei den Pferden keine Lampe mehr benötigte ...

    Habe den Brief nur überflogen.
    Es gibt ein Video aus Holland, wo schwerstbehinderte/bettlägrige Personen direkt über zwei Pferden auf einer fahrbaren Trageplattform liegen und so bewegt werden und gleichzeitig dicht am Pferd sind - vielleicht kann da ja ein Gedankenaustausch erfolgen. Finde es nur gerade nicht, aber vielleicht weiß ja einer der anderen, was ich meine.

    Habe auch unterschrieben.
    Sicherlich sind die Haltungsbedingungen nicht ideal - aber m.E. 100mal besser, als in einem "normalen" Reitstall gleicher Bauart. Weidegang allein kann nicht tierschutzrelevant sein - was mache ich dann mit meinen Ponies, die nicht aufs Gras dürfen? Freie Bewegung dagegen ist das Stichwort - und die wird wohl gegeben.
    Und bzgl. der Steuerersparnis für uninteressierte Bürger - dann aber z.B. auch bitte die Polizeieskorten für jegliche Fußballspiele jedes WE in mehreren Stadien nicht von meinen Steurgeldern zahlen!

    Da ich über eine Suchanfrage irgendwie auf das Forum gestossen bin, habe ich mir die Startseite einmal angeschaut und inzwischen schaue ich da nie mehr drauf. Vielleicht geht es so manchem ähnlich. Für meinen Verbleib hier war es mir gerade wichtig, dass es nicht um Turniere ging (nicht, dass die Turnierfahrer hier nicht auch ruhig schreiben können ;)), sondern ganz einfach um den praktischen Fahralltag.
    Dass ich persönlich fast immer nur mitlese, liegt u.a. z.Z. an fehlender Zeit fürs Fahren bzw. den Vorbereitungen dazu (zudem kann man noch Bodenarbeit machen und Reiten und ... (und das jeweils auch noch mit eigenen (Lese)Foren)).

    Bin auch für gebissloses Führen, dann jedoch bitte nicht am Stallhalfter, das wie der Name schon sagt im Stall/beim Putzen genutzt wird.
    Außerhalb immer ein "Trainingshalfter" (auch wenn es einen ähnlich breiten Nasenriemen wie ein Stallhalfter hat).
    Sarkastisch gesagt: Schließlich gibt es auch viele Pferdehöfe mit "Bewegungshallen" wo keine "Reithallen" erlaubt waren ...


    Beim Fahren werde ich persönlich auch zum Gebiss greifen, um eben im Notfall evtl. noch "durchzukommen".
    Mit Kutsche auf der Straße ist die Gefahr des Kollateralschadens ja doch größer als ein einzelnes Pferd auf Nebenwegen.

    Von einer ähnlichen Situation berichtete ein Bekannter - er hat wohl eh immer einen Feuerlöscher auf der Kutsche (Personenbeförderung/Planwagen) u stellt diesen dann auf die Anforderungsschleife. Funktioniert damit wohl immer.

    Spannend u.a.das die Mulis, die die Deichsel in der Kurve nach außen ziehen, nachher so locker wieder über den Mittelstrang/kette rüberspringen (ca. 4.45 min).
    Ich denke bei 3.30 min war es ganz ähnlich oder? Konnte es nicht so genau erkennen, aber ein Muli hüpft da auch rum.

    Habe vom Bastgeschirr auch das schweizerische Vordergeschirr/Brustlatt zum Fahren bzw. Platz abziehen.
    Super Qualität und vor Jahren nur 10 € im Bundeswehrladen :))

    Habe selber keine Erfahrung bzgl. Wagonette/Marathon.
    Würdeeinfach mal die bekannten Kutschenhersteller/händler anfragen u je nach Entfernung vorbeifahren. Oder auch Kutscher in der Umgebung fragen - die können zumindest grundsätzlich was zur Qualität sagen (wenn auch evtl. nicht bzgl Größe für Shettys).
    Bzgl. Gewicht und einspännig Shettys dürfte es ja eklatante Probleme geben vermute ich ...