Posts by Ardennerin

    BTW: sind die innerdeutschen Vorschriften in Corona-Zeiten ja schon nicht leicht zu verstehen, so erfährt das Ganze bei Reisen in den EU-Raum noch eine Steigerung.


    Hier gilt ja, soweit ich weiß, daß sich jeder bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in Quarantäne zu begeben und eine digitale Einreisemeldung abzugeben hat.


    Für mein Bundesland NRW existieren Ausnahmen von dieser Vorschrift, z. B. für die Reise in die Niederlande bei einem Aufenthalt von weniger als vierundzwanzig Stunden. Wunderbar, dachte ich, dann kann ich schnell herüberfahren und das Pferd meiner Wahl anschauen. Dachte ich. Die Niederlande lassen mich aber nicht hinein. Offiziell zumindest nicht. Ich darf also von hier aus gern fahren und wiederkommen ohne besonderen Aufwand, aber an der Grenze ist Schluß, weil man mich nicht haben mag.


    Also bleibt das Pferd, wo es ist. Man versteht es nicht immer, aber letztlich ist es besser nachzugeben, meine ich.

    Danke für Dein Verständnis und die zusätzlichen Tips, Kaidan.


    Tatsächlich hatte ich die Tiere schon gekoppelt und auch mehrfach lange nebeneinander angebunden stehen lassen. War nichts Auffälliges zu bemerken, im Gegenteil schienen sie sich durchaus füreinander zu interessieren.


    Ich habe mir Deine Worte, mich im Zweifel auf meine eigene Beobachtung und Einschätzung zu verlassen, gut gemerkt. Das gibt mir jetzt noch ein Stück mehr Sicherheit in dem, was ich tue. Und es ist doch so wichtig, Sicherheit ausstrahlen zu können. Ich werde weiterhin alles doppelt zu bedenken versuchen. :saint::thumbsup::-]


    PS. Ungarische Post? Diese artistischen Leistungen habe ich schon als Kind bewundert. Wow!

    Ok, ok, Kirsten.


    Du kennst Deine Gegend und Deine Verhältnisse, aber die meine(n) nicht - mir bricht nur bei dem Gedanken, mir gingen die Pferde stiften, der kalte Schweiß aus. Die nächste vielbefahrene Straße ist nie weit. Ich habe aber Verständnis für die Einschätzung mit dem durchgehenden Gespann und der fliegenden Kutsche. Alles hier nicht wünschenswert, weil es keinen Sicherheits-Kordon gibt.


    Was hast Du denn mit den Hufen? Ist schon das zweite Mal! Hier tritt keine. Zumindest nicht zweimal.


    Koppelst Du an den Gebissen? Und wenn ja, ist das wirklich besser als die Kopplung am Brustblatt? Was passiert im Maul des Partners, wenn der andere zieht? Hm!

    Laredo, A. Nemitz

    Zunächst einmal vielen Dank für die klärenden Worte. Wenn man es so betrachtet, verstehe ich die Äußerungen Kirstens jetzt besser.


    Leider ist hier an einen Lehrmeister sowenig zu denken wie an helfende Hände. Es sei denn, man betrachtet mein Arbeitspferdchen als Lehrmeister, von dem ich sicher weiß, daß es zweispännig gefahren ist. Vielleicht ist auch das andere Pony zweispännig gefahren, aber das liegt völlig im Dunkeln. Ich habe beide Tiere nur einspännig gefahren und mich um eine gute Erziehung bemüht, weil ich es bisher nie wagen konnte, zwei gleichzeitig vorzuspannen. Nun wurde, durch die Einschränkungen der Tiere, das Zweispännigfahren ein bißchen dringender und die äußeren Umstände sind jetzt so gut wie noch nie, wenn auch alles andere als perfekt. So kam es dazu...

    Es ist also nicht wirklich so, daß ich Sorge habe, daß sie mir vor dem Wagen davonrasen würden. Sie sind entspannt und ich vertraue ihnen. Aber der Einstieg ist etwas schwer, bis ich Routine gewonnen habe.


    Auf jeden Fall danke für die Beratung - sonst wäre das hier so nicht möglich!

    ich verstehe das Problem im Grundsatz nicht,

    Ich fürchte tatsächlich, daß das so ist. Kann es nicht sein, daß Du nach langjähriger Praxis einfach Dir nicht mehr vorstellen kannst, wie das ist, wenn man unter recht widrigen Bedingungen versucht, ohne Hilfe zweispännig zu fahren? Und das im vollen Bewußtsein dessen, was da möglicherweise passieren könnte, dem man dann alleine gegenübersteht? Hast Du das überhaupt jemals selbst so gemacht? Nicht, daß ich das empfehlen würde oder für nötig hielte, aber dann weißt Du, wovon ich rede.


    Aber eines interessiert mich doch - Du glaubst also, daß Fahren vom Boden ungefährlicher ist als Fahren vom Bock?


    Obwohl Du nie die Chance hast, mit den Pferden Schritt zu halten, sollten sie einmal anfangen zu sprinten? Obwohl Du auf Deine eigene Fortbewegung acht geben mußt? Obwohl zwar die Pferde vorn gekoppelt sind am Brusblatt, Du aber recht wenig Kontrolle über die Hinterhand hast, wenn's dumm läuft und beide drehen sich nach außen? Hast Du alles nicht, wenn etwas dahinter hängt, oder sehe ich das falsch?


    Bin gespannt, was Du bzw. die anderen meinen.


    Eine Klarstellung doch noch - nix mit zwei routinierten Arbeitspferden. Eines ist routiniert, das zweite hat alles mit mir zusammen gelernt, sie konnte nichts. Bin deshalb auch sehr stolz aufs kluge Pony. Auf mich auch ein bißchen.

    :-))))

    Eigentlich hatte ich gedacht, daß ich jetzt Prügel beziehe...


    dorina

    Wir werden ganz bestimmt das Rückwärtstreten üben. Aber ich dachte: zum allerersten Mal zweispännig vom Boden, frisches Gespann und dann als allererste Aktion sauberes Rückwärtstreten sei doch ein wenig das Schicksal herausfordern. Ich wußte nicht einmal, ob die Pferde die Nähe ohne Beißen und Keilen aushalten würden und stand selbst sehr unter Druck.


    kaidan

    Ich dachte, es sei so ziemlich alles recht, was stabil ist. Ich kenne es so, daß die Pferde mit dem Kopf zu einer Wand oder etwas Ähnlichem stehen, angespannt werden und dann links oder rechts abwenden. Ich muß ja irgendwann die Anbindestricke lösen und hinter die Pferde treten - in dem Augenblick sollten sie möglichst nicht losgehen:-; Da hat man mir hier immer wieder die Wand empfohlen. Wenn es bessere Lösungen gibt - bitte sehr! Ich lerne gerne. Bei Profis ist das sicher ganz anders - aber ich habe vor dem Losfahren immer alle Hände voll zu tun, Leinen und Peitsche und mich selbst zu sortieren, damit alles geordnet anfangen kann. Das ist der kritischste Augenblick hier.

    Kleines Update -


    wir waren zweispännig zur Probe einmal vom Boden unterwegs. Wir sind unfallfrei wieder angekommen und als ich die Pferde einmal in Gang hatte, sind sie auch wirklich brav gelaufen und haben sich auch lenken lassen. Pferde gehen gut einspännig, waren aber noch nie zusammen angespannt.


    Wiederholungen gibt es aber erst, wenn ich eine einigermaßen sinnvolle Anbindung angebracht habe. Das war etwas abenteuerlich und für alle eine Überforderung - zurücktreten über mehrere Meter und dann abwenden. Arrrrrgh! Das Zurück (an den Köpfen geführt) hat ja noch geklappt - wir üben das hier viel - aber beim Abwenden gab's dann doch Irritationen:-)))) ohne Peitsche. Also Peitsche holen - dann ging's.


    Wer sagte es denn noch - es ist auch ein bißchen Fingerspitzengefühl. Bin sehr stolz auf meine Ponies.

    Ponyking


    Ich danke Dir für Deine Zusammenfassung - so wie beschrieben kenne ich es auch und kann jetzt behaupten: die Pferde sind nicht unsicher. Die Welt ist wieder in Ordnung:-;


    An den Rest werde ich mich erinnern, falls hier einmal Vorbereiten fürs Fahren anstehen sollte.

    Die Ardennerin dankt:-)))


    Die Last hängt tatsächlich bei mir auch am Sicherheitsschäkel, allerdings ist keine Reißleine dran. Warum nicht? Nicht nur, weil ich den Aufwand scheue; tatsächlich fürchte ich, daß ich damit im Fall der Fälle überfordert wäre - ich bin alleine bei der Arbeit. Wäre hier eine Hilfsperson, würde ich es sofort so machen.


    Preisfrage - wie stellt man denn fest, ob ein Pferd unsicher ist?

    Ja, HeiBo, Pferd(e) bleiben ruhig in so einer Situation. Schon getestet. Rennen nicht weg und ich kann entheddern - ich habe dann wahrscheinlich den größten Streß.


    Ich habe mit ganz langen Strängen angefangen und hatte schon auf "normal" verkürzt. Angesichts der Diskussion hier hatte ich geschwankt, ob ich doch wieder verlängere, auch wenn ich gerne hätte, das die Pferde anheben.


    Allerdings arbeiten wir ja nicht im Wald - das ist ja Königsklasse.

    Ich muß doch noch einmal auf das ursprüngliche Thema zurückkommen. Hier sind einige Spekulationen ins Kraut geschossen, die ich vielleicht ein wenig zurechtbiegen kann.


    1. kaidan

    Herzlichen Dank für die Überlegung, was den Pferden, nicht unbedingt mir passieren könnte, wenn es zu einem Unfall kommt. Ortscheite und Eggen, die ein Pferd anspringen - liebe Güte!


    Dann ist es also nicht falsch, daß ich hier mit einem massiven Ortscheit hantiere und das an überlangen Strängen hängt. Und die Egge noch schön da steht, wo sie steht.


    2. Das scheppernde Ortscheit


    ... ist hier wahrscheinlich gar kein Problem, da ich das mit allen Dreien schon trainiert habe. Wir schleppen, wenden, halten und gehen auch wieder los, während das Ortscheit auf dem Asphalt entsprechende Geräusche von sich gibt. Würde ich das nun stundenlang machen, weiß ich nicht was passierte. Aber das ist weit hergeholt.


    3. Fahren vom Boden vs. Schleppen (mit oder ohne Last)

    Meines Erachtens sind diese Verfahren doch unterschiedlich. Schleppe ich, läuft das Pferd möglichst auf Stimme und Blick und vielleicht noch ein paar Signalen mit der Leine. Ich selber gehe schräg neben bzw. schräg hinter dem Pferd, habe es von der Seite im Blick, kann es mit Peitsche und ggfs. Blicken erreichen und vor allem: ich übersehe die Situation. Sollte tatsächlich einmal etwas sehr schief gehen, habe ich einen guten Ausgangspunkt, um eine Linkskurve einzuleiten wegen der günstigen Hebelverhältnisse. Feiner dauernder Kontakt zum Pferdemaul? Mir gelingt das nicht, wenn ich mich auf die Gesamtsituation, das Pferd, die Last bzw. die Arbeit und meine eigene Fortbewegung konzentrieren muß. Also Signale und möglichst andere Hilfen, damit das Pferd nicht gestört wird.


    Fahre ich vom Boden, laufe ich hinter dem Pferd, habe keinesfalls eine gute Übersicht, kann mit Blicken nichts ausrichten, dafür aber die Leinen feiner benutzen und ggfs. mit Peitsche und Leinen das Pferd gymnastizieren. Dafür geht's mir schnell schlecht, sollte das Pferd einen unerwarteten Satz nach vorn machen - ich hänge wie ein Fähnchen dran und verliere - Körperclown wie ich bin - wahrscheinlich das Gleichgewicht und stürze. Alternativ habe ich sehr lange Leinen eingeschnallt, die die Gefahr bergen, daß ich mich bei ungeschickter Handhabung darin verheddere (Körperclown, s. o.) und die durch das Eigengewicht einen feinen Kontakt zum Pferdemaul erschweren wenn nicht gar unmöglich machen.


    Seht ihr das auch so oder anders?


    4. Arbeiten ohne Last ist gefährliche Spielerei


    Wenn mit dem Arbeiten an sich kein anderer Zweck verfolgt wird als dem eigenen Spieltrieb zu folgen, stimme ich euch zu. Denn daß Arbeiten mit Pferden per se gefährlich ist, ist (hier) allgemein bekannt.


    Nun hat hier das Arbeiten aber einen Zweck - es ist Therapie für meine Pferde. Beim Menschen nennt man das Ergotherapie und die umfaßt eine Reihe unterschiedlicher Verfahren, Körper und Geist des Patienten zu stärken. Das Verrichten von Arbeit unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Verbesserung der körperlichen und seelischen Gesundheit ist ein wichtiger Teilbereich. Wichtig ist dabei nicht die meßbare Leistung, sondern der Prozeß als solcher (... sagt die gelernte Ergotherapeutin).


    Ich bin mir sicher, daß diese Prinzipien auch für Pferde gelten - meine sind so etwas wie stolz, daß sie etwas vollbracht haben und wesentlich zugänglicher, wenn wir täglich arbeiten. Daß nebenbei die Muskulatur der Hinterhand trainiert wird, ist auch nicht unwichtig, denn da liegen die Probleme. Und genau deshalb "arbeiten" wir hier.


    Ich hoffe, jetzt ist alles ein bißchen klarer.

    dass die im schritt befestigt keinen Buggy von 100kg zu zweit verzogen bekommen!

    Da mußt Du etwas nicht richtig verstanden haben, Kirsten.


    In die Last werfen? Nein, passiert hier nicht. Habe ich meinem Arbeitspferd sofort und erfolgreich abgewöhnt. Verstehe aber, daß das ein Problem wäre. Und das Rennen habe ich ihm gleich mit abgewöhnt - hat nichts mit seinem natürlichen Tempo zu tun, das es hier gehen soll. Allerdings hatte sie solche Anwandlungen als wir das erste Mal auf dem Acker statt einem Weg waren, war aber gut beherrschbar.


    Einspännig kommen sie bei der Arbeit an Grenzen, die ich nicht übertreten möchte. Zweispännig ginge es.

    Ohne Last habe ich nur einspännig bewegt - ich habe noch nicht einmal eine Spielwaage, sondern will im Vorhinein planen, wie ich das zweispännige Arbeiten am besten anfangen kann.


    Und ansonsten sei unbesorgt - ich würde furchtbar gern richtig Last anhängen, aber wenn's nun nicht geht, mache ich es nicht. Bei dem, was ich z. Zt. mache, lacht kein Pferd mich aus. S. o.


    Die Entscheidung, wann ich meine Pferde schlachte, behalte ich mir vor und diskutiere sie nicht mit Außenstehenden.

    christophB

    :tongue::tongue::-]


    Ponyking

    Tatsächlich sollte es so sein, wie Du sagst - ich hatte das Vergnügen, eines meiner Tiere so zu belehren, daß es sich vom Boden fahren läßt. Ich glaube, da hatte man direkt zu mehreren angespannt und dann ging's los! Egal, so etwas kann man ja auch im Nachhinein mit viel Geduld noch machen.


    Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe - mir persönlich scheint Fahren vom Boden fast gefährlicher als das Schleppen. Da laufe ich nämlich neben dem Pferd und habe die Übersicht. Laufe ich aber hinter dem Pferd, werde ich möglicherweise von einem Sprung nach vorn überrascht und ziemlich schnell von den Füßen geholt.

    Danke für eure Mahnungen - deshalb habe ich das Ganze hier ja aufgemacht.


    Wenn möglich - ich sehe immer noch nicht so ganz, was passieren muß, damit mir das Ortscheit um die Ohren fliegt. Das wäre in der Tat gar nicht wünschenswert:-) Außer natürlich, ich stürze, weil ich mich in der Leine verheddere oder die Pferde kriegen wirklich Panik und ich erreiche sie über meine Hilfen nicht mehr. Aber ansonsten - ich gehe seitlich mit genügend Abstand auf Höhe des Ortscheits, die Pferde hören schon ganz gut auf Stimme, ich habe auch noch eine Peitsche mit für Korrekturen. Ich plane für den Fall der Fälle, die Tiere in eine Linkskurve zu bringen, dann schwingt das Ortscheit von mir weg. Durch das Eigengewicht des Ortscheits ist das Gefahr, daß die Pferde sich in den Strängen verwickeln - hoffentlich - vertretbar gering. Über die Stränge treten ohne Panik funktioniert hier. Man ist ja manchmal blind - also bitte her mit der Kritik.


    Ähem - Königsklasse? Das ist eindeutig nichts für mich, schließlich fange ich doch erst an zu arbeiten. Mein Ackerpferdchen kann vielleicht dort mithalten, aber nicht ich. Eine gute Beziehung habe ich aufgebaut, gefahren habe ich auch schon alle. Und zwar nach Leistungsvermögen und nicht einfach nur so. Ich werde es beherzigen!


    Und, Kirsten, um das ganz deutlich zu machen: tierschutzrelevant ist hier nichts, was ich tue. Ich schaue vielleicht ein wenig genauer hin als viele Andere und reagiere dann schnell und reduziere die Belastung. Ich weiß, daß sie über die Schmerzgrenze gingen, wenn ich es fordern würde. Wozu?

    Hat etwas mit der Gesundheit der Pferde zu tun. Mein Ortscheit wiegt schon ein paar Kilo, ist ein massives Metall-KB-Ortscheit.

    Hilf' mir 'mal auf - was genau hältst Du da für so besonders gefährlich - es sind ruhige, ausgebildete Pferde, keine Jungspunde?

    Ach, so - ich dachte, ich hätte es erwähnt.


    Für die Arbeit, die ich verrichten müßte, ist eines von meinen nicht ausreichend gesund und stark. Deshalb hatte ich gedacht, die Last auf mehrere zu verteilen. Sie _wollen_ ja alle arbeiten und sind wohl auch geeignet und talentiert genug. Mittlerweile schwant mir, daß ich wieder zu viel auf einmal wollte. Nächstes Jahr ist diese Arbeit sicher auch noch da:-;


    ... und ich brenne doch seit Jahren darauf, so etwas einmal zu machen...

    Du hast nur ein Ortscheit ohne Last hinterhergezogen? Offensichtlich weißt du nicht, was passiert, wenn dann ein Pferd abgeht. Ich leider schon. Bei einem Lehrling immer mit Last und so, dass die Stränge sich vom Ortscheit lösen im Falle eines Falles.
    Wenn die zwei gefahren sind, würde ich mit Helfern direkt zweispännig anspannen. Das ist das, was sie auf jeden Fall kennen.

    Doch, Kaidan, das weiß ich. Und genau aus diesem Grunde habe ich es bisher noch nie getan, weil mir das Risiko immer viel zu hoch war. Dabei will ich es schon jahrelang.


    Helfer sind hier nicht - deshalb muß ich eine derart günstige Situation schaffen, daß es ohne geht. Oder es eben ganz lassen. Die Pferde sind nicht nur zweispännig, sondern vor allem einspännig gefahren; ich hatte das nicht extra erwähnt.

    Ich weiß, daß "man" das eigentlich alles so nicht tut, aber wenn ich warten müßte, bis ich nach den üblichen Weisen fahren oder ausbilden könnte, würde ich es nie tun können. Deshalb - falls es noch nützliche Tipps gibt für den therapeutischen Arbeits-Zweispänner: her damit! Es kann nur helfen.