Posts by Ardennerin

    "Außenbereich" hat nicht direkt etwas mit Gemeindegrenzen zu tun. Mein Grundstück liegt zwar innerhalb der Stadtgrenze (letztes Haus vor Ortsausgangsschild), aber trotzdem im Außenbereich. Relevant sind die durch einen Bebauungsplan erfaßten bzw. nicht erfaßten Grundstücke. Die Häuser auf der anderen Straßenseite (nicht einmal 4 m Entfernung hier) liegen nicht im Außenbereich und schon gar nicht im Landschaftsschutzgebiet. So kann's gehen.

    Das ist so absurd - in den so schützenswerten Außenbereich verlegt man dann gerne Dinge wie Windräder in Monstergröße. Von anderen Dingen wie Kraftwerken oder Gewerbegebieten, die ausgewiesen werden, will ich gar nicht reden. Das geht dann alles. Aber ein Esel-Betrieb geht nicht. Auch keine Unterstände für Weidetiere, was ja viele von uns besonders schwer trifft.

    Wenn's um Biothane geht, empfehle ich Tajara's Horsewear. Das ist eine Biothane-Manufaktur, die auf Maß fertigt. Ich habe dort arbeiten lassen und bin sowohl mit Beratung, Service als auch dem Arbeitsergebnis sehr zufrieden.


    Die Preise sind dementsprechend. Trotzdem!

    Kurz und knapp bei Arte - "Warum wir ein Lieferkettengesetz brauchen"


    Warum wir ein Lieferkettengesetz brauchen


    Der Kurzfilm geht der Frage nach, wie sich Arbeit und Profit verteilen. Dort wird keine schwere Kost serviert - tiefere Einsichten in die Auswirkungen der Globalisierung nicht ausgeschlossen. Die paar Minuten sind gut investiert, meine ich.


    Kutscher war so freundlich und hat gleich noch mehr Material zum Thema beigesteuert - danke, Kutscher.



    Das mit der Schubkarre ebenfalls - nun habe ich es nämlich endlich verstanden!

    Danke, Kaidan:-)


    Solche Verhältnisse, also Modder achshoch, gibt es bei uns nach ausgiebigen Regenfällen im Herbst. Bei einer Jagd im November gab es genau das - mein uralter Wagen mit Autorädern kam durch, die Kutschen mit schmalen, gummibereiften Rädern (Marathons, Wagonetten) haben den Weg entweder gar nicht gewagt oder sind steckengeblieben.


    Der Universalwagen brauchte also höhenverstellbare Ortscheite:-)

    Jetzt fehlen nur noch bei dieser Sache die Stimmen, die behaupten, ein recht tiefes Ortscheit begünstige das Ziehen bei schlechten Wegen.


    Kirstens Argumentation mit dem Druck auf dem Hals ist nachvollziehbar - recht großer Winkel zwischen Ortscheit und Brustblatt.


    Zur Kraftdiskussion - eigentlich optimal wäre kein Winkel. Also Zugstränge, nicht Schere, auf gleicher Höhe wie Brustblatt. Denkt auch an die Gigs mit den Riesenrädern - da war das in die Praxis umgesetzt. Oder die geschwungenen Buggy-Scheren...


    Bin gespannt.


    PS. Schade, vor ein paar Wochen gab es einige recht preiswerte SAWAs zu kaufen.

    Hängt zwar nur mittelbar mit dem Sulkykauf zusammen, aber ich wollte es trotzdem einmal vorstellen...


    Transportvorrichtung für ein Sulky (Demo)


    ... hier im (fast) transportfähigen Zustand


    Ein Zufallsfund, der für meinen Kleinpferdehänger noch passend gemacht, d. h. gekürzt werden muß. Hersteller ist van der Mee in den NL; dient als Zubehör für van der Mee-Gigs und ist von der Stabilität für meinen Maier deutlich überdimensioniert. Glücklicherweise ist mein Maier überbreit gebaut worden, deshalb paßt die Spur. Bedienung ist simpel und durchdacht - Gewicht ist hantierbar, wenn auch sicher nicht gering.


    Muß ich jetzt ein weiteres Nummernschild haben oder sonst noch etwas, damit das Ganze auch regulär auf deutschen Straßen bewegt werden darf?

    Danke schön, Albert!


    Das ist nichts für Flachlandtiroler und Möchtegerns. Auch ohne Saumtier nicht.

    Obwohl ich nicht zu den Überängstlichen gehöre - wart ihr ganz allein unterwegs?:/


    Ach so, die Steinhaufen rund um die Steinpfähle - sind das Wegmarken für Schneezeiten oder was hat es damit auf sich?

    Lieber Kutscher,


    bitte, verrenn Dich nicht.


    Hier kann man z. B. nachlesen, wie Journalisten ihre eigene Rolle, auch im Hinblick auf ihre Aufgabe in einer Demokratie bewerten: DLF Kultur: Rolle der Medien in der Demokratie


    Quote

    Wie ihr es immer dreht, und wie ihr's immer schiebt,

    Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.


    B. Brecht

    Dreigroschenoper


    Der Presse werden zwar hehre Aufgaben ("Vierte Gewalt") zugeschrieben, in der Tat unterliegen aber Medien allen Einflüssen unseres Wirtschaftssystems. Und da ist der Raum für Hehres dann doch beschränkt, wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen.

    :-)


    So unterschiedlich kann die Motivation sein:-)

    Ich fahre über Stock und Stein, sehr lange Strecken im Schritt und habe mich für den Maier entschieden, damit ich a) mit möglichst wenig körperlichem Einsatz anspannen und b) Pony und Wagen zusammen transportieren kann.


    Flitzen tun wir hier eher wenig - weder Pony noch ich mögen das besonders. Möglicherweise wird das ein Thema, wenn meine Youngsterin nächstes Jahr voll belastet werden wird. Die könnte Flitz-Potential haben.


    Trotzdem ist Einachserfahren - wenn das Gefährt gut tariert ist - auch für mich das höchste der Gefühle. Mit jedem Stockmaß.

    Ich habe gar nicht vor, hier aufzuschneiden. Mir geht es nur um das Wohlbefinden meines Ponies und in zweiter Linie um meines.


    Ich versichere Dir, ohne den von Dir gewünschten Beweis liefern zu können, daß so etwas möglich ist und nicht einmal schwierig, wenn man geduldig tariert. Die Anzen schlagen nicht, wenn Du dann antraben läßt, es gibt eine Abwärtsbewegung beim Durchparieren. Das ist aber kein Schlagen. Unschön ist immer Berg- und Talfahrt. Das geht wohl nie in der Schwebe. Aber das ist wahrscheinlich weder bei Dir noch bei mir ein nennenswertes Problem.


    Bisher habe ich ein wenig anders tariert, nämlich mit Last im Stand von etwa 3 kg. Dabei handelte es sich immer um schwere Gigs. Jetzt ist der Sulky mit einer Last von 1 kg tariert, vorläufig.


    Ich werde berichten, wenn ich die Anzen optimal eingestellt habe.


    Es gibt offensichtlich sehr unterschiedliche Meinungen über die optimale Tarierung - ich habe einmal ein niederländisches Video gesehen: Schwebe im Stand erwünscht, Herr Maier (Sulkybau) ist der gleichen Meinung - 0 kg im Stand, Herr Schlemmer meint dagegen, mind. 5 kg, auch während der Fahrt. Keine Schwebe. Andere Fahrer setzen die Anzen fest.


    Mit meiner Methode bin ich bisher - und ich habe schon einige Wagen tariert - immer zufrieden gewesen. Anzen schweben in den höheren Gangarten, auch auf dem Feldweg, im Schritt liegen die Anzen. Da ich kein Sportgenie bin, verlasse ich mich nicht auf mein eigenes Körpergewicht zum Tarieren, helfe aber natürlich nach Kräften mit.

    Ich danke für die Hinweise und Tips, Kirsten!


    Das Pony läuft in seiner ersten, richtigen Fahrsaison - ist zwar längst grob ausgebildet, hat aber nie gearbeitet. Also sind wir in den Anfängen und noch nicht bei schönen Biegungen angekommen. Wir arbeiten daran. Sie läuft eigentlich, soweit ich das beurteilen kann, gerade in der Schere. Ich kann nicht erkennen, daß der Gang irgendwie außergewöhnlich ist.


    Ich werde zunächst einmal die Schere enger eindrehen und versuchen, die empfohlenen 4 cm Spiel insgesamt hinzubekommen. Dann werde ich wieder tarieren und hoffe nach Deinen Ausführungen, daß ich den Wagen doch in die Schwebe bringen werde. Das Festsetzen würde ich sehr gern wieder aufgeben.

    Grundsätzlich bin ich der Idee eines eigenen Sulky-Threads zur Diskussion der spezifischen Probleme aufgeschlossen und würde mich da gerne beteiligen.


    Derzeit kann ich leider keine Fotos beisteuern, weil mir die zweite Person dazu fehlt - während des Fahrens fotografieren ist derzeit völlig ausgeschlossen. Es besteht überhaupt kein Zweifel, daß Fotos helfen würden, aber eben... s. o.



    kaidan

    Ziel der Tarierung ist hier immer eine Schwebe im Trab. Durchgehende Schwebe habe ich noch nie geschafft - Trab ist deshalb wichtig, weil es da zu den höchsten Belastungen durch das Schlagen der Schere kommt. Bisher haben bei mir _alle_ Wagen geschwebt. Und eigentlich will ich, daß der Maier auch schwebt. Mal schauen.


    Wir sind wieder einen kleinen Schritt weitergekommen...

    Ich fahre wie Kirsten mit Sieltec und habe heute etwas höher angespannt, gleichzeitig die Anzen aber so festgebunden, daß sie nicht hochschlagen können. Sonst alles wie gestern auch.


    Bei meinen Versuchen im Trab erwies sich, daß auf Asphalt, wo wir anscheinend immer etwas langsamer unterwegs sind, zunächst sich wieder das erwähnte Schwanken - Geigen, Kirsten! - zeigte, die Auf- und Ab-Bewegungen aber minimal waren. Möglicherweise wäre der Sulky in Schwebe gewesen, wenn die Anzen mehr Spiel gehabt hätten. Als ich das Trabtempo habe erhöhen lassen zu einem flotten, aber nicht Renntrab, hörte das Geigen auf. Bei erneutem Versuch: beim Jog-Tempo geigt es, im flotten Trab ist alles gut.


    Weil ich mich mehr und mehr selbst an den Wagen gewöhne, bin ich nun freier in der Wahl meiner Sitzposition und verkrampfe mich nicht mehr so sehr. Mittlerweile habe ich genug Vertrauen entwickelt, daß ich auch sitzen bleiben kann, wenn es einmal etwas höher hergeht. Bei Gelegenheit verstelle ich probeweise die Rasten.


    Noch eine Beobachtung möchte ich euch mitteilen - wie grundsätzlich die eigenen Kinder selbstverständlich zu den Klügsten gehören, ist das bei stolzen Ponybesitzerinnen nicht anders. Ich bilde mir also tatsächlich ein, daß mein Ponylein durch das Geigen genauso gestört wird wie ich und einen Ausweg gefunden hat. Sie hat sich nämlich unaufgefordert zu dem Tempo bereitgefunden, das nötig ist für die Laufruhe. Ob sie das noch einmal so tut?

    Ein kleines Update zum geigenden Maier-Sulky.


    Gestern habe ich nach Kirstens Methode die Anzen eingestellt, neu tariert und heute eine kleine Probefahrt gemacht. Da bei Maier ja individuell gebaut wird, habe ich bei meinen Anzen in der eingestellten Länge einen Mindestabstand von 27 cm gemessen. Bei Kirsten waren es ja wohl 45 cm, wenn ich mich richtig erinnere. Gemäß eurem Rat habe ich die Anzen am Bauchgurt festgesetzt, damit sie nicht bei Gelegenheit hochschlagen können.


    Das tun sie jetzt auch wirklich nicht, allerdings schweben sie jetzt auch nicht, weil ich wohl zu fest zugebunden habe. Vielleicht bekomme ich das auch noch hin bzw. besser hin. Und in den Rücken schlägt jetzt auch nichts, soweit ich feststellen konnte. Wieso meint man denn so häufig, ein Sulky sei nicht in die Schwebe zu bringen?


    Zuerst hatte ich angenommen, auch das Problem der horizontalen Schwingungen ("Geigen") sei beseitigt, aber das ist nur teilweise so. Nämlich auf Gras- und Feldwegen, nicht aber auf Asphalt. Da ruckelt es noch hin und her. Lange nicht mehr soviel wie zu Anfang, aber ein luxuriöses Fahrgefühl will sich dabei nicht einstellen. Wenn ich Tempo zulegen lasse, wird's noch etwas besser aber nie ruhig. Ob ich die Anzen richtig dicht ans Pferd machen soll? Jetzt sind es noch ein paar Zentimeter Spiel beidseitig.


    Und dann habe ich noch ein kleines ergonomisches Problem. Wenn ich die Füße in den Rasten habe (Zehengrundgelenke stützen sich am Metallbügel auf), so kann ich eigentlich nicht auf der ganzen Sitzfläche sitzen (und im Notfall meinen Rücken stützen) - die Oberschenkelarterien werden etwas abgeklemmt. Der Winkel Oberkörper - Oberschenkel ist größer 90 Grad. Passen tut das nur, wenn ich die Beine auf die Metallabstellflächen setze, aber das ist nicht der Sinn der Sache, weil tendenziell unsicher. Ich versuche im ersten Schritt, die Rasten näher zum Sitz zu holen. Sonst muß ich den Sitz verstellen und damit neu tarieren. Es wäre im Prinzip auch möglich, die Rasten zu erhöhen - aber in der Praxis macht das die Bremse unerreichbar.


    So der Stand heute.


    Pferdchen scheint mit dem Wagen gut zufrieden zu sein und läuft brav. Fahrerin braucht etwas länger zur Eingewöhnung, ist aber im Grundsatz auch sehr zufrieden.