Posts by Ardennerin

    Am allerbesten fände ich, wenn dieses Forum erhalten bliebe - dann knirschte es am wenigsten im Gebälk. Selbstverständlich müßte ich eine andere Entscheidung des Betreibers akzeptieren...


    Wenn es eine Neugründung geben sollte, hoffe ich, daß ich davon erfahre. Ich werde den aktiven Austausch bestimmt vermissen und facebook, etc. sind für mich keine Alternativen.

    Ich reihe mich in den Reigen der Danksagenden ein, Kutscher .

    Ich habe hier viel lernen können und war froh, das abseits von Werbung und Haßreden tun zu können.


    Hoffentlich geht es irgendwann weiter!


    Die Ardennerin

    Ich möchte aus gegebenem Anlaß noch einmal erklären, wie sehr ich das Pferdekutscher-Forum schätze als einen Ort des fachlichen Austauschs und als Archiv. Ohne Kutschers Einsatz wäre dieses Forum nicht das, was es ist. Ich kenne im Netz nichts Gleichwertiges.


    Daß hier - ich vermute im Eifer des Gefechts - manchmal die guten Manieren etwas vergessen werden, finde ich bedauerlich, gebe aber die Hoffnung auf Besserung nicht auf: alle würden profitieren, viele würden mehr schreiben.

    Huch - was ist denn hier plötzlich los?


    Ich habe nicht mit abgestimmt und kann den Bericht nicht lesen. Darob bin ich aber nicht erzürnt, weil ich hier nicht in erster Linie Reiseberichte lesen will. Gerne hätte ich zu späterer Zeit mit Muße von Zenos Erlebnissen erfahren und ich bin überzeugt, sie wären des Lesens wert gewesen. Ich habe den Sinn der Umfrage nicht verstanden und mich deshalb auch gar nicht beteiligt. Ich ging und gehe davon aus, daß jeder Beitrag hier wertvoll ist für irgendjemand, es sei denn es handelte sich um eine reine Zänkerei.


    Ich würde mich also freuen, wenn jede(r) Interessierte von Zenos Erlebnissen hier lesen kann.

    Erfahrungen haben wir mit Old-Mac G2 Größe 12 auf den hinteren Hufen gemacht (Rh.-Dt. Kaltblut). Da haben wir 288€ inkl. 16 Spikes, verlängerte Riemen und Versand bezahlt.

    Wie leicht bzw. schwer läßt sich der denn anziehen? Mit meinen Marquis muß ich ganz schön kämpfen; zumindest an den Vorderhufen. Fördert die Gesundheit des Rückens nicht.

    Ich tendiere zu Zenos Ansicht. Das Argument mit der knöchernen Auflage finde ich durchaus bedenkenswert, aber in diesem Fall bilden die Knochen ein Gelenk, d. h. die Auflage dort ist eher instabil nach meinem Verständnis, weil sich in der Bewegung die Lage der Knochen zueinander ändert. Das Problem der richtigen Lage des Brustblatts ist ja bei kleineren Ponies noch einmal wichtiger, da dort meist ganz wenig Platz ist.


    Man hört oft das Argument, daß ein sehr hoch verschnalltes Brustblatt - ich mache das so - die Atmung nicht beeinträchtigen kann, da die Luftröhre sehr weit oben gen Halskamm sitzt. Ich müßte dazu noch einmal eine anatomische Zeichnung anschauen. Tatsache ist, daß mein Shetty sich nicht beklagt und wenn es etwas schwerer zu ziehen hat, den Kopf in die typische Zughaltung senkt.


    Wäre mir die Zeichnung nicht bekannt, hätte ich alles etwa 10 cm höher verschnallt - auch das Hintergeschirr sitzt ziemlich tief, so daß das möglich wäre. (Ich habe übrigens so ein Militärgeschirr, allerdings die Schweizer Variante, habe es aber in der Praxis noch nie richtig eingesetzt, nur aufprobiert. Natürlich nicht auf dem Shetty.)

    Da Du mich ansprichst - mein Verständnis von Rücksichtnahme schließt ein Bereiten/Befahren/Betreten landwirtschaftliche genutzter Flächen aus bis abgeerntet ist. Obwohl mein Pferd "zwischen den Reihen" gehen kann, tue ich das nicht. Kurz: ich tue das, was man schon immer getan hat. Allerhöchstens.

    Ich habe nichts von "Fehlverhalten" gesagt und nichts bewertet.

    Außerdem bin ich auch der Meinung, daß es möglich ist, mit entsprechender Rücksicht landwirtschaftlich genutzte Flächen zu bereiten/befahren ohne Schaden anzurichten. Hier bestehen inzwischen sehr viele Landwirte darauf, daß ihr Privateigentum grundsätzlich nicht betreten wird - tatsächlich bin ich schon einmal von einem erzürnten Bauern mit dem Traktor laut brüllend gejagt worden, als ich nah am Rand über ein abgeerntetes Maisfeld ritt. Tatsächlich aber gibt es Reiter und Hundehalter, denen Rücksicht fremd ist. Dann darf man sich nicht wundern.

    Von allem Anderen einmal abgesehen - was haben denn die Landwirte/Lohnunternehmer zu Deinem Besuch gesagt? Kanntest Du sie?

    Zum Hintergrund: in NRW darf man seit einigen Jahren überhaupt nicht mehr auf landwirtschaftlich genutzten Flächen reiten oder fahren. Früher durfte man das, wenn das Feld nicht bestellt war. Ist das auch in Bayern so?

    Gerät der nirgendwo rein bei Dir? Die Befürchtung hätte ich. Und - hält der auch dicht? Ich hätte da sonst auch noch die Regenkombi der Bundeswehr zu überlegen gegeben. Gummistiefel statt Schuhe vielleicht noch.

    Ich bin auch sehr empört über die Behandlung von Buggy und Böden. Die Buggys finde ich ja ausnehmend häßlich, aber sehr, sehr zweckmäßig.

    Stupids! Idiots!

    Sorry, daß ich mich eingemischt habe. Ich bewundere die Leistungen von Clea und ihren tollen Shettys und bin der Meinung, daß Mikados Haflinger toll geht. Mir ging es einfach um die Überlegung, daß man sich in einem solchen System frustriert könnte, wenn man mit unerwünschten Pferden antritt. Es muß jeder selber wissen, ob er sich das antun möchte.


    Nix für ungut.

    Ist es denn nicht so, daß man die Pferde nach geplanter Nutzung wählen sollte?

    Kompaktklasse macht generell keine gute Figur in der Dressur, aber zierliche Tiere möchte man nicht unbedingt auf dem Feld erleben - da machen die auch keine gute Figur.


    Also starte ich mit meinen Ackergäulen nicht in Wettbewerben, wo Eleganz, Schnelligkeit und Wendigkeit von Bedeutung sind.

    Das hier über Einachser Gesagte beschränkt sich nicht auf Ponies. Und tief sitzen muß man auf einem Einachser beileibe nicht.

    Du bräuchtest nur einen Deinem Pferd gemäßen Einachser - gibt es. Eine Warnung vorab - diese Wagen können eine körperliche Herausforderung beim Anspannen bilden, weil sie z. T. sehr schwer sind. Man fährt definitiv gut und sicher damit - wenn der Wagen gut ist.


    Vielleicht darf ich noch etwas ergänzen? Wenn Du rechtzeitig merkst, was kommt, kannst Du dann schon Maßnahmen ergreifen. Hier hat in einer solchen Situation ein mehrmaliges Üben mit Stehenbleiben weit vor der Gefahr, ein bißchen weitergehen, usw. geholfen. Irgendwann war dann die Angst besiegt und wir konnten dort gefahrlos fahren. Die Methode "Vorwärts" war im speziellen Fall übrigens leider nicht erfolgreich - das Gespann ist einmal die Böschung heruntergefahren (und anschließend wieder hinauf:-;)

    Bei BSE wurden auch ganze Herden Gekeult ohne Sinn & Verstand .


    :]:]


    Und Geflügel bei H5N1 (Vogelgrippe). Und Schweine (Brucellose).

    Ich maße mir kein Urteil an, aber wenn meine Tiere betroffen wären, wüßte ich nicht mehr ein noch aus.

    Das weiß ich auch nicht - zumindest scheinen sie eine ziemlich sichere Einnahmequelle für die Anbieter. Inkl. Darmfloraanalysen mit Preisen ab 130.- aufwärts, soweit ich weiß.:)


    Ich bin nach über halbjähriger Suche froh, daß ich hier das Problem offenbar gelöst habe und daß bei euch Futterkohle funktioniert.