Posts by Bardigiano

    Hallo Ihr Lieben! Gestern war wieder so ein Tag zum wegwerfen..... wollten ja gestern fahren und in einer Schönwetterphase habe ich aufgeschirrt und aufgewärmt. Was soll ich euch sagen - Fahrlehrer hat mich gar nicht erst einspannen lassen. Gut es wurde dann etwas dunkler und hat angefangen zu nieseln. Sie wurde an die Kutsch geführt und hat gleich angefangen, Theater zu machen. Diesmal hab ich auch verstanden, warum: Was wir nicht mitbekommen hatten: Es kam ein riesige Gewitterwolke, dann kam Sturm und Starkregen. Logisch, jetzt dachte keiner mehr ans anspannen, der Himmel war von einem bösartigen Gelb und es schüttete wie aus Eimern. Wir also Kopfstück aus und Halfter drauf und unterm Dach das Wetter vorbeiziehen lassen. Danach wars zu spät zum fahren, haben sie aber noch ein Stündchen vom Boden auf dem Platz gefahren, was super geklappt hat, ich durfte natürlich auch selber ran und hab viel dazugelernt.
    Musste dann gestern Abend über mich selbst lachen... wär ich mal lieber zuhause aufm Sofa geblieben......wieder kurz nach der Rosse, wieder Wind und der geliebte Kumpel wurde an diesem Tag abgeholt und kommt nie wieder (war nur zum Beritt da).....
    Aber ansonsten klappt es gut. Ich werd nur in Zukunft graue Tage mit starkem Wind nicht zum Fahren nutzen. Upps - dann werde ich ja zum "Schönwetterfahrer" :]:tongue:
    Waren ja ein WE vorher bei einem Kurs mit Mike Geitner. Der hat da wieder gesagt: Fragt mal Eure Pferde, worauf die heute Lust haben. Ich werd Camilla in Zukunft fragen - ich schwörs. :D

    Wir sind gestern gar nicht erst rausgekommen. Pony bei Schönwetterfenster saubergemacht und dann war Schluss. Sah erst gar nicht so schlimm aus, ein bißchen Regen und Wind aber Stütchen wollte partout nicht an die Kutsche, zitterte und wich aus. Schlußendlich zeigte sich, daß sie Recht hatte, nach 5 Minuten wurde es echt heftig. Haben uns dann untergestellt, den Sturm abgewartet und danach noch ein bißchen auf dem Reitplatz vom Boden gefahren. Überall stand Wasser, aber da unser Ort auf einer Anhöhe liegt, war es GsD nicht so schlimm. Unsere Abwasserleitungen sind gut mit den Wassermengen fertig geworden. Sie armen Leute, denen das Wasser ins Bad zurückgelaufen ist, was ne Sauerei.
    Dieses Jahr ist wirklich heftig.....
    Mikado: Hoffentlich kommt bei Euch alles wieder in Ordnung!

    Ok, dann wird ich das mit dem Grasen lassen erstmal nicht machen.
    Die Blendklappen wegzulassen trau ich mich im Moment noch nicht. Sie ist damit eingefahren, früher gefahren und auch aktuell wieder, ich hab Angst, daß sie da wieder einen Grund mehr hat, das Kutschefahren zu fürchten. Ich spanne aktuell an und und lasse sie stehen, füttere sie und fordere mal einen Schritt nach vorne, was gut klappt. Der Fahrlehrer kann erst wieder nächsten Donnerstag, mal gespannt, wie es dann klappt. Diesmal freu ich mich wieder auf die Fahrstunde. Danke nochmal, ich werde weiter berichten!

    Der Tierarzt, Zahnarzt und Osteopath waren neulich erst da, für ihr Alter geht es ihr sehr gut (gesunde Aufzucht??) eine leichte Arthrose hat sie am rechten Vorderbein, die mit ArthriAid von NHC gut zu händeln ist. Deswegen könnte ich mich ja ohrfeigen, was fällt mir ein, dem Pony vor der Kutsche Leistung ohne Aufwärmen abzuverlangen wo ich doch beim Reiten oder longieren immer drauf achte? Kutsche fahren ist erlaubt und wg. Gewichtsabnahme auch erwünscht. Wir stellen jetzt die Kutsche auch immer so hin, daß sie ganz leicht bergab steht und leicht anzuziehen ist.
    Das mit den Flaschen habe ich schon gemacht, das ist eine tolle Idee! Danke für den Tipp, i-wo hatte ich mal gelesen, dass man sie auch mal vor der Kutsch grasen lasen soll, der eine oder andere Schritt vorwärts dabei wäre auch gut für die Gewöhnung, stimmt das? Ich hab ein Signal, wenn sie grasen darf, fasse ich ihr in den Nacken, wenn sie auhören soll, reicht ein "Kopf hoch" und Madam hebt die Birne wieder ;-)

    Hallo!
    also, heute hatten wir das Problem erneut, nur nicht so heftig. Wir haben die Kutsche kontolliert, Bremsen etc. alles ok. Aufschirren und anspannen hat völlig ohne Probleme geklappt. Kaum war sie angespannt, begannen meine Hände zu zittern (ich Weichei, ich). Also er auf den Bock, ich daneben, Tochter vorneweg. Er hat gleich festgestellt, was ich übersehen hatte: Sie will immer nach rechts weg. Er hat auch gar nicht lange gefackelt, war aber mit einer großen Ruhe dabei. Alle wieder runter von der Kutsch. Die Kutsche stand nach dem ersten Versuch schon wieder leicht schräg, er hat sie einfach wieder geradegerückt, ist vorne zu ihr hin und hat sie am Kopfstück genommen - und siehe da, sie zog normal an. Was jetzt kommt, ist sicher nicht Lehrbuchgemäß und lässt sich hier bei so manchen die Nackenhaare sträuben....während meine Tochter rechts und ich links neben ihr herliefen (Hand leicht am Kopfstück), nahm er die Leinen in die Hand und stieg auf die Kutsche. Eine Zeitlang sind wir dann nebenher gelaufen und dann liess er uns aufsteigen. Dazu musste sie natürlich stehenbleiben. Und nach dem Aufsteigen zog sie normal an, als ob nie was gewesen wäre. So sind wir eine halbe Stunde, mal im Schritt, mal im Trab, über die Wege gefahren und es hat super geklappt. Der einzige Unterschied zum letztenmal war: er hat sie heute die Kutsche nicht selbst aufhalten lassen. Schon beim letzten Mal hat er sie da noch geschont, aber sie musste doch ein bißchen mithelfen. Große Steigungen haben wir im Moment auch noch nicht zu bewältigen. Leider rutscht das Hintergeschirr ein wenig, bis zum nächsten Mal habe ich das in Ordnung gebracht.
    Für das nächste Mal soll ich sie erstmal 20 Minuten im Geschirr führen, er hat gesagt, auch wenn sie das ziehen gewohnt ist, sie ist nicht mehr die jüngste und braucht vielleicht noch etwas Aufwärmzeit. Klar, beim Reiten lauf ich auch erstmal ne halbe Stunde, warum habe ich das jetzt beim Kutschefahren nicht genauso gemacht? Ist doch dasselbe. Ich könnte mich ohrfeigen, ich lauf zwar eine Viertelstunde von der Weide zum Platz, aber da steht sie auch ja erstmal wieder zwecks putzen und aufschirren.......
    Die Hufschuhe haben anstandslos gehalten und sie lief sehr fleißig, als sie dann in Schwung war. Sonst geht sie einen Tag nach dem Hufpflegetermin fühliger als sonst, das war heute dank der Hufschuhe völlig weg.
    Wir sind jetzt übereingekommen, daß er möglichst zweimal die Woche kommt und ersteinmal selbst fährt, bis bei Camila die Gewöhnung wieder drin ist. Öfter kann er leider nicht, er hat eine eigene Firma und fährt und trainiert nur nebenher. Ich soll nochmal alles am Fahrlerngerät üben bis die Griffe im Schlaf sitzen. Dann darf ich fahren, während er dabei ist. Und dann irgendwann allein, wenn alle Routine haben. Erstmal mit Ruhe und dafür umsomehr Spaß ;-)
    Spaß hab ich schon dabei, zuzusehen, wie Alex die Leinen handhabt. Wie im Schlaf, aber auch wieder nicht, ganz entspannt und trotzdem voll da, ach, ich kanns nicht erklären. Fast unsichtbare Leinen- und Peitschenhilfen, für meine Anfängeraugen echte Zauberhände......

    Also, erstmal vielen lieben Dank für die guten Tips und Erfahrungsberichte.
    Vorneweg gesagt: Die Stute gehört nicht mir. Ich bin mit der Besitzerin befreundet, sie hat durch ihren Arztberuf, wie sie selbst sagte, einen anderen Lebensmittelpunkt gefunden und so steht sie nun bei mir im Heimatort, Stallmiete und Tierarzt bezahlt sie, alles andere, auch die tägliche Versorgung, sind meine Sache. Als sie letztes Jahr festgestellt hat, daß sie der Arztberuf zuviel Kraft und Zeit kostet, um sich noch um ihr Pony zu kümmern, wollte ich das Pony kaufen. Sie wollte sie mir nicht verkaufen, sie hat sie schon, seit sie zwei ist und jetzt ist sie zwanzig. So haben wir zu diesem Arrangement gefunden, was gut funktioniert. Sie nimmt auch noch am Leben des Ponys teil, kann aber nichts mehr mit ihr machen. Das einzige, was ich nicht darf: sie beschlagen lassen. Die guten, harten Hufe haben das an sich auch nicht nötig und eigentlich find ich Hufschuhe eine gute Alternative. Ich kümmere mich jetzt seit fast zehn Jahren um das Pony und kenne sie gut.
    Ich versuche jetzt mal, auf alles einzugehen, verzeiht, wenn ich wen vergesse.......
    Geduld werde ich beim nächsten mal haben, im Notfall wird eben wirklich nur eingespannt und nicht gefahren. Das hilft dann auch gg. meine Unsicherheit. Sie ist eingefahren und wurde von einer der Reitbeteiligungen auch gefahren, bis diese weggezogen ist. Die Hufschuhe sind mittlerweile gut erprobt und bleiben auch in allen Situationen dran, irgendwelche Scheuerstellen dadurch hat sie auch bis dato nicht.
    Ich wollt sie eigentlich von Anfang an ohne Blendklappen fahren, ist ja nur ein Einspänner, aber der Fahrlehrer und ich haben sie die ersten Male auch mit gefahren, das hat super geklappt und so haben wir es dabei belassen. Danke für den Geistesblitz, klar, wenn eine rossige Stute nicht sehen kann, was hinter/ über ihr passiert, kann man sich schon mal mißverstehen. Ich habe auch die Möglichkeit, sie während der Rosse anders zu beschäftigen, denn lt. ihrer Besitzerin, habe ich gerade erfahren, hat sie das schonmal gemacht. Damals dachten sie, es läge daran, daß sie das erste Mal im Zweispänner gehen sollte.....
    Kleben macht sie eigentlich gar nicht. Ich kann ohne Probleme alleine mit ihr rausgehen, von der Gruppe wegreiten, stehenbleiben und die anderen entfernen sich - alles kein Thema. Auch bei Wind ist sie normalerweise nicht schreckhafter als sonst, nur aufmerksamer. Tatsächlich ist sie bis heute das einzige Pferd, mit dem ich auch bei starkem Wind ohne Nervosität ausreiten gehen kann.
    Morgen kommt mein Fahrlehrer. Er nimmt sich Zeit und vorab hat er mir auch schon geschrieben, daß ich vorerst nichts verändern soll, es passte ja alles und wäre auch noch alles heil ;-) ich solle mir nicht so viele Gedanken machen. Bis dahin müsste auch die Rosse abgeklungen sein. Auf das Wetter hab ich ja keinen Einfluss, hoffe mal auf einen windstillen Tag.
    Eine Hormonbehandlung? Ich weiss nicht, ob das nötig ist und kenne mich damit aber wirklich nicht gut genug aus. Aber den Tip mit dem Mönchspfeffer habe ich auch schon gehört, die Dosierung müsste ja in Erfahrung zu bringen sein.
    Vielleicht ist mein grösstes Problem aber, daß ich noch nicht richtig vom "Reiten" aufs "Fahren" umgeschaltet habe, ein gerittenes Pferd hat man ganz anders im Griff.
    Auf jeden Fall werde ich Euch berichten, wie es gelaufen (oder "gefahren") ;) ist und möchte mich nochmal ganz herzlich bei Euch bedanken! Ich weiss schon, warum ich mich nach langem Mitlesen in diesem Forum angemeldet habe.......

    Ihr schreibt immer so humorvoll, daß einem gleich beim Lesen besser wird!
    Ausführlichst auf die Antworten eingehen kann ich erst heute Abend, jetzt ist erstmal das zweibeinige Kind dran und dann muss ich wieder arbeiten. Danke, Danke, Danke!

    Also, Bilder werde ich dann genauestens machen am Donnerstag, dann kommt der Fahrlehrer. Das mit dem Anziehen kann ich gerne mal probieren, daß da ein Helfer anschiebt:-)
    Das Geschirr und die Kutsche habe ich zusammen mit dem Fahrlehrer angepasst. Es war auch alles ok, bis heute.......
    Ich vermute ja auch, das es an der Rosse lag..... die Weiber halt;-) aber ich gebe so schnell nicht auf. Danke für Eure Antworten!

    Sehe das jetzt erst. Wohne 15 Minuten weg. Da siehts grausam aus, Jahrhundertealter Baumbestand und wertvoller Wirtschaftswald sind zerstört.
    Meine laienhafte Überzeugung ist auch, daß wir in Zukunft wg. dem Klimawandel mehr mit solchen Unwettern zu kämpfen haben. Aber das sit nur so mein Gefühl.
    Freitag gabs in Frankfurt/ Main Unwetter mit Starkregen. Alle Berufsfeuerwehren und auch die Freiwilligen waren im Einsatz.

    Hatte heute auch so ein Problem. Wenn ich es Euch jetzt erzähle, könnt Ihr gerne auf mich einprügeln ;) ,ich habs verdient, aber dann bitte ein paar Tipps und/oder schreiben, ob Ihr Ähnliches sowas schon erlebt habt und wie es bei Euch ausging. Vorweg: Es wird ein Roman!


    Inzwischen ist auch etwas Gewicht auf die Hinterachse gebracht worden (Ca. 40 Kilogramm). Sie ist aber damit noch nicht gefahren worden.


    So, (hochrossiges) Stütchen geputzt, Hufschuhe an, Geschirr drauf. Zwischenzeitlich kam noch ihr Weidekumpel auf die Anlage, der derweil auf dem nicht einsehbaren unteren Reitplatz gearbeitet wurde. Andauerndes Wiehern gabs kostenlos. Währenddessen wurde der Wind immer stärker und wehte über die Taunuslandschaft.
    Ich hätts lassen sollen, ich weiss. Schon als ich ihr das Kopfstück (ist mit Blendklappen) anzog, versuchte sie sich andauern herumzudrehen, wo denn der Kumpel ist, das Einspannen ging nicht so problemlos wie die Male vorher, aber da waren wir auch zu dritt und nicht, wie heute, zu zweit. Dann stand sie glücklich im Geschirr und währendessen pfiff ihr der Wind um die Nase und der Weidekumpel wurde direkt vor ihrer Nase abgesattelt und weggebracht. Erstmal nochmal eingehend alles kontrolliert und dann auf den Bock. Habe meinen Mann gebeten, noch mal vorerst vorne mit nebenher zu gehen und die ersten paar Meter erstmal mitzulaufen. Soweit kams aber gar nicht. Ich hab versucht, alles richtig zu machen, aber vielleicht findet ja einer von euch den Fehler.....
    Bremse gelöst, Kontakt aufgenommen, stellen ans Gebiß und Kommando zum Antreten bei gleichzeitigem Nachgeben. Dickmadam zog zur Seite und stellte sich quer, als Zugabe gings noch im Rückwärtsgang. War noch kein Thema, mein Herz klopfte noch nicht übermäßig (ich freute mich immer noch auf die Ausfahrt und hatte ein deutliches Ziel vor Augen) und die Kutsche stand auch noch nicht so, daß sie nicht trotzdem hätte anziehen können. Also, nochmal das Ganze. Lags an den Hufschuhen? Also die hinteren ausgezogen (die sitzen eigentlich super) Was soll ich Euch sagen, zum Ende der Aktion stand sie schräg vor dem Wagen, die Hinterbeine gespreizt wie beim Pinkeln ;-). War nix zu machen, ich runter vom Bock und mit viel Mühe und gutem Zureden haben wir sie dann so gerade bekommen, daß wir - mit Ruhe - ausspannen konnten. So konnte ich das aber nicht stehen lassen und wollte sie wenigstens noch auf dem Platz ein wenig vom Boden fahren, damit sie (ist nicht böse gemeint) merkt, daß sie so nicht durchkommt und vor allem keine Angst zu haben braucht. Und wieder: sobald ich hinter sie bin, war nix mehr zu machen: Rückwärtstreten, probieren wie eng ich auf der Stelle wenden kann, bei jedem Geräusch in die entsprechende Richtung gehüppt. Breitbeinig dagestanden und das Herzchen klopfte (ihres mehr als meins, jetzt war ja die "Gefahrenstelle" Kutsche ab und viel konnte nicht mehr passieren).
    Ihr könnt mich jetzt steinigen, ich habe dann aufgegeben. Kutsche wieder weg, Pferd abgeschirrt. Sobald das Kopfstück ab war, wurde sie ruhiger.


    Jetzt stellen sich mir doch verschiedene Fragen:


    Warens die Blendklappen in Kombi mit dem Wind? Sie ist noch nie durchgegangen, wenn sie sich erschreckt, springt sie Quasi in die Richtung des Auslösers, schaut sich alles genau an und geht dann, eventuell mit etwas Abstand, vorbei. Sie hats auch, mit Reiter obendrauf, schon fertig gebracht, eine 180Grad Wendung zu springen :-O


    Lags an der Rosse und das Hintergeschirr ging ihr auf die Nerven? Schon das Einspannen war nicht einfach.


    Lags an den Hufschuhen, die gut passen, mit denen sie Problemlos läuft (auch NACH dieser Aktion, denn da hab ich sie wieder angezogen und bin mit ihr noch ein Stündchen spazieren gegangen)?


    Lags an den 40 Kilo mehr auf der Hinterachse?


    Ich komm mit dem Pony an sich auch sehr gut während der Rosse klar, sie stellt einen mehr in Frage, lässt sich aber überzeugen, daß sie nicht der Boss ist.


    Ich hab jetzt ernsthaft überlegt, mal die Blendklappen wegzulassen, obwohl sie vorher super damit klar gekommen ist. Sie ist auch ruhiger gelaufen als Beispielsweise unter dem Sattel, wenn sie mal erschreckt.... Der "Schreckmoment" mit Blendklappen ist doch deutlich kürzer und ich fand sie mit konzentrierter.......

    Hallo! Ich wollte mal berichten, daß ich z.Zt. die passenden Schuhe für die Dickmadam gefunden habe. Vorne trägt sie nun, nach Eingewöhung und bis jetzt ohne Scheuerstellen, Easyboot Trails und hinten Easyboot Glove. Allerdings muss ich sagen, daß sie bisher nur im Schritt getestet worden sind und da halten sie gut. Auch im Matsch, Schlamm, auf nasser, sehr abschüssiger Wiese ist sie bis jetzt noch nicht gerutscht. Vor der Kutsche ist sie damit schon getrabt und die Trail haben gehalten, zu dem Zeitpunkt hatte sie hinten noch keine drauf, was ich sofort bereuen durfte (Hinterhufe abgeraspelt ohne Ende)......armes Pferd.
    Heute hatte ich zum ersten mal (nach vorheriger Eingewöhnug durch Spaziergänge) sie Gloves hinten drauf beim Anspanne. Weiter sind wir auch nicht gekommen, den Madam drehte vor der Kutsche völlig ab.....aber das ist eine andere Geschichte.

    Wollte nur kurz berichten: Habe jetzt einen Anbieter gefunden, der alles anbietet und auch persönlich kommt zum anpassen. Leider erst im Urlaub (Ende Juli) aber egal......

    Gerade hab ich die neue Cavallo in der Hand gehabt. Da schreibt eine Frau in einem Leserbrief, sie hat die Hufschuhe ihres Pferdes vom Schmied mit Eisen beschlagen lassen, damit sie länger halten. Jetzt grübele ich schon die ganze Zeit darüber nach. Mir persönlich wäre das aus verschiedenen Gründen zu gefährlich....

    Ich habe daran gedacht, am Anfang jeden Tag für ein halbes Stündchen einzuspannen und erst mal viel Schrittarbeit und kein zu großen Steigungen. Variieren können wir die Strecken, so daß kein "Streckengedächtnis" entsteht. Da das Asphaltstrecken sind, sind auch da schon Hufschuhe wohl nötig. An den Tagen, an denen sie in der Reitstunde geht, wird gar nicht angespannt (vorerst), erst wenn sie die nötige Kondition hat und mit den Hufschuhen zurechtkommt, wollen wir das Pensum steigern. Im Moment fahren wir vom Boden und machen Equikinetic, an den Zug muss sie sich erst glaube ich wieder gewöhnen, dann geht mal mein Mann hinten an den Zugsträngen mit, erstmal mehrfach üben. Verkehrstechnisch wird gefahren vom Boden aus im Wochenendgebiet unseres Dorfes und mein Mann wird mal langsam mit dem Motorrad oder dem Trecker vorbeituckern und meine Tochter ist als Pferdeerfahrene dritte Person dabei.
    Ohje, ganz schön OT, sorry
    Was sind den Mergelwege, kenne den Ausdruck gar nicht.
    DSD dreht Camilla beim Abfußen nicht die Füße, wie das dann allerdings vor der Kutsche aussieht, ist eine ganz andere Geschichte! Habe jetzt zur Analyse mal kurz Videos von meiner Tochter machen lassen, tatsächlich geht sie sehr schön, so wie es sein soll. Da sie allerdings sehr kurz ist, werde ich wohl zum Fahren Gummiglocken anziehen müssen um zu verhindern, das sich sich beim evtl. Greifen in die Vorderbeine erstens nicht verletzt und zweitens nicht die Hufschuhe auszieht.

    Ach, danke <3 trotzdem bin ich wieder auf die Meinung vom TA gespannt, der kennt sie seit 18 Jahren und sagt jedesmal: Die könnte aber auch mal ein bißchen abnehmen. :tongue: Der Schwiegervater von meiner SB fährt auch....er hat glatt gemeint, die könnte man nicht fahren, die müsste erstmal ein bißchen abspecken .... :thumbdown:
    Ja, was glaubt er denn, warum ich fahren will? :]