Beiträge von Shettyfreak

    Die Gabelbäume sind so wie ich das sehe vorne auch noch an den Zugösen der Kummtbügel befestigt so das dort doch noch mal eine gewisse Begrenzung gegen das nach hinten kippen erfolgen dürfte, genauso denke ich auch das dann durch das Kummt gebremst wird wie früher teilweise bei Landwirtschaftlichen Anspannungen üblich.

    :thumbsup: Man erkennt immer mehr interessante Details.

    Auch sehr "interessant"! Die Tragösen scheinen Steigbügelriemen zu sein. Und ich sehe auch keine Begrenzung dagegen, das der Wagen nach oben weg kippen kann. Und die Anzen sind so lang, dass sie dem Eselchen seitlich an den Kopf stoßen. Das halte ich für äußerst gefährlich, weil sich darin dann auch die Leinen verfangen können. Ja, wie schon gesagt: Schlimmer geht's immer!

    Man kann ja auch den Koffer auf der Kutsche lassen und sich morgens ohne Zahnbürste die Zähne bürsten.


    A. Nemitz

    Ich meinte auch eher, es sei nicht mein Ding, die Koffer der Gäste herumzuschleppen. Meinen eigenen kann ich sehr wohl tragen.

    LG

    Leider hat Kibu recht, da wird total wenig Wert drauf gelegt. Gerade Einspänner und Einachser sind da ziemlich außen vor. Aber andererseits ist das auch irgendwie normal. Wenn man Reiten lernt wird auch nicht erklärt, welche grundlegenden Unterschiede verschiedene Sättel haben, außer, dass man mit einem Dressursattel halt tendenziell Dressur reitet und mit dem Springsattel eher springt.... Die Feinheiten, die aber auch wichtig wären, lernt man nicht! Schon gar nicht erfährt man, wie man herausfindet, ob ein Sattel denn passt! Und die Pferde müssen mit diesem geballten Unwissen dann leben.

    Bennyblue : Ich würde auf den ersten Blick sagen, das Pony ist etwas zu groß für diesen Wagen. Ich glaube, bei dieser Bauart müsste die Gabel etwas waagerechter verlaufen. Sieht ziemlich unbequem aus, für die Fahrerin.

    Ah, vielen Dank! Ich hatte mir sowas schon gedacht! Wenn man das googelt bekommt man eine Übersetzung aus dem Englischen: "Bräutigam"! und dann Stallknecht etc. pp. Interessante Doppelbedeutung!:huh:

    Ja....interessant! Nur das mit dem Koffer- Tragen wäre nicht mein Ding...:D

    Soweit ich weiß, ist ein Selett breiter, als der Kammdeckel eines Zweispännergeschirrs. Aber das sehe ich nur als "echtes" Problem bei einem Einachser. Auf dem Foto sieht man nicht wirklich, ob es ein Einachser ist. Ich würde vermuten, es ist eine zweiachsige Kutsche, wegen diesem senkrechten Bretteraufbau. Und weil die Gabel wesentlich tiefer am Pony angebracht ist, das würde doch vom Tarieren eines Einachsers schon gar nicht funktionieren. Ich habe außerdem im ersten Ansatz vermutet, dass Pony zieht über den Kammdeckel, dann aber doch die Zugstränge entdeckt. Ich stoße mich da auch hauptsächlich am fehlenden Hintergeschirr (wenn es denn ein Zweiachsiger Wagen ist). Ich bin aber sowieso ein "Hintergeschirr- Freund".

    drosendorfer : Naja, wozu gibt es denn Einspännergeschirre, wenn es auch anders funktioniert? Funktionieren tut ja vieles und: "Schlimmer geht's immer!".

    Wenn man sich jetzt selbst was ausdenkt, wirklich mit Sinn und Verstand und auch in Anbetracht der Tatsache, dass wir nicht wissen, was für eine Kutsche das Pony damit ziehen muss (Einachser oder Zweiachser und auch ganz wichtig: Ist sie gebremst?!), dann mag das als Gesamtkonzept funktionieren. Aber das so zu verkaufen halte ich für suboptimal. Man weiß ja, wie das im Kleinstponybereich so läuft und der unwissende Käufer kommt daher und packt das Geschirr auf ein Mini, dass dann ein ungebremstes Billig- oder Eigenbau- Sulky damit ziehen muss.

    Da hier keiner antwortet, äußere ich mal meine eigene Meinung: Du bekommst alles nötige Info- und Lernmaterial bei dem Lehrgang. Mehr brauchst du erstmal nicht. Falls noch was fehlt, wird euch der Trainer das mitteilen, er wird ja wollen, dass ihr alle besteht! Für Klasse 5 braucht man meines Erachtens keine zusätzliche Literatur.

    Bei einem Einachser hast du immer eine gewisse Rückenbelastung, egal ob mit Brustblatt oder mit Wickel- oder Klicker. Die Zuglast auf dem Selett, gerade wenn man mit dem Traberbrustblatt fährt, halte ich für vernachlässigbar, ich glaube nicht, dass das Pferd dann richtig mit dem Rücken zieht, sondern eher mit dem Rumpf plus Brust. Natürlich muss das Selett ähnlich fest angegurtet werden, wie ein Sattelgurt. Das ist ein gewisser Nachteil. Problem sehe ich wirklich bei den Nickbewegungen, die ein normales Selett deutlich mehr zulässt, als ein Trabergeschirr. Bennyblue , wie ist das mit dem Halfterstrick gemeint? Also so wie der Kleine Bauchgurt??? Ich kann dir da nicht ganz folgen. Erklär' bitte nochmal....:wacko:Wenn man auf diese Weise das Geschwabbel' beruhigen kann, ist es doch eine gute Sache!

    Wenn man ein Sulky klassisch nach Achenbach fahren will, stößt man sowieso an diverse Grenzen. Der Pferdehintern ist immer zwischen den Leinen und eine einhändige korrekte Leinenführung ist eigentlich gar nicht möglich. Kommt dann noch der größere Bewegungsspielraum zwischen Pferd und Wagen durch das dies zulassende Brustblattgeschirr hinzu, fuckelst du dir mit den Leinen mächtig einen zurecht und bist ständig am Aufnehmen, Nachgeben, Aufnehmen....und das immer gestört durch das Pferd zwischen den Leinen. Ein Trabergeschirr fixiert den Abstand zwischen Pferd und Wagen sehr zuverlässig, das macht das gesamte Fahrverhalten ruhiger.

    Ich muss Heinz widersprechen, man sieht sehr gut, was vor dem Pferd ist, man kann ja seitlich dran vorbei schauen. Ganz nah vor dem Pferd sieht man nichts, aber das ist beim hohen Bocksitz auch nicht anders. Der Ein- und Ausstieg beim Sulky gefällt mir auch nicht, auch die Sitzposition ist nicht meins. Aber auf einem Fohlenwagen fühle ich mich wesentlich wohler, als auf jeder noch so tollen "richtigen" Kutsche. Es ist schlichtweg alles Gewohnheitssache.

    Hast du mal drüber nachgedacht, das Sulky mit Trabergeschirr zu fahren? Dann kannst du dir das Ortscheit oder das Seilzugsystem sparen. Ich bin mal Fohlenwagen gefahren mit Brustblattgeschirr und fand das irgendwie schwammig. Ich möchte bald auch wieder Fohlenwagen fahren, (wenn ich denn mal dazu komme, den abzuholen) und würde dann auf jeden Fall mit Trabergeschirr fahren, obwohl ich im Mittelgebirge lebe und es bei uns sehr steil ist. Ich bin sowas einmal gefahren, zugegebenermassen im Flachland, aber das war alles viel direkter und fühlte sich wesentlich besser an, als das Geschwinge mit dem Brustblattgeschirr. Für Trabergeschirre gibt es extra Brustblätter, in verschiedenen Versionen. Die sehen aus, wie ein normales Vorderzeug für einen Sattel, manche haben aber auch die Form eines Springvorderzeuges. Und man kann auch am Trabergeschirr zur Unterstützung der Bremswirkung ein Hintergeschirr dran basteln. Besonders Sieltec ist da sehr Bastler- freundlich.

    Mit dem Zubehör für Sulkys ist es schwierig. Da musst du vielleicht mal diverse Rennsportshops durchforsten...

    Ich finde einen 200-230kg Wagen im hügeligen Gelände mit 4 Erwachsenen verdammt viel für einen Hafi von knapp 500kg im Einspänner.

    Andererseits macht natürlich auch kein 150kg Wagen Sinn, mit 250kg Personenzuladung. Der Grundgedanke passt meines Erachtens nicht. Wobei "hügelig" natürlich alles Mögliche bedeuten kann...

    Ich persönlich ärgere mich noch immer über den Spruch sämtlicher Fahrtrainer "lass'se doch watt zieh'n!" damit war ich echt schlecht beraten und das nicht nur bei meinen Shettys, sondern auch bei meinem Mérens, der mit dem Haflinger absolut vergleichbar ist.

    Bei der Musik sehe ich vor meinem geistigen Auge Keira Knightley durch den Regen rennen und Wäsche von der Leine rupfen. Ich habe wohl zu oft "Stolz und Vorurteil" geschaut...;)


    Unser Nachbar hat einen baugleichen Schneepflug und zieht den mit einem kleinen alten Schlepper. Wenn ich mir sein Ergebnis so ansehe ist das wirklich eine interessante Sache! Wir haben ein "professionelles" Schneeschild und unser Weg ist nach dem Schieben immer ziemlich mitgenommen. Diese Variante ist effektiv und ich glaube auch wesentlich schonender, zumindest wenn man einen geschotterten Weg hat mit grünem Mittelstreifen. Tolle Sache!:thumbsup:

    Krähen...? Die machen gerne alles kaputt, die haben am Flachdach einer hiesigen Industriehalle mal die Dichtungen zerhackt und herausgerissen - warum auch immer - das musste jedenfalls alles neu abgedichtet werden....

    In den Gebirgsregionen grasen auf solchen Steilhängen Rinder und auch Schafe, und auch Gebirgspferde können dort weiden, Haflinger und Mérens sind da nur zwei Rassen, die mir spontan einfallen. Ich sehe da kein Problem. Ziegen sind natürlich eine super Sache, in Kombination mit anderen Weidetieren sind die ideal, wenn die nur nicht solche Ausbruchskünstler wären....

    Zum Konditionsaufbau ist das eine super Sache. Aber Vorsicht, man unterschätzt dabei u.U. die Nick- Bewegung des Einachsers und den damit entstehenden wechselnden Druck aufs Selett. Wenn man leicht bergauf unterwegs ist, also die Gig richtig gezogen werden muss, ist sie wesentlich ruhiger und sie nickt kaum, aber bergab sieht das anders aus. Bei uns geht es entweder bergauf, oder bergab, gerade Strecken gibts hier kaum. Zum Antrainieren hatte ich mein Stütchen auch viel bergab getrabt. Irgendwann fing sie dann an, beim Aufschirren mit dem Kopf zu schlagen, zu giften, seitwärts zu weichen. Sie hatte Rückenschmerzen. Ich habe sie dann 2 Wochen in Ruhe gelassen, ein bisschen massiert und gedenht - Ponyyoga - und dann wars wieder gut. Also: immer gut beobachten und ggf. anpassen, ausprobieren, wie du das Ganze optimieren kannst.