Posts by PrinzB

    Vielen Dank für eure Vorschläge und das Teilen eurer Erfahrungen.

    GM70

    Obwohl deine Erfahrungen positiv sind, bin ich aufgrund deiner Beiträge inzwischen schon fast weg von den Matten. Das sind doch gewaltige Kosten die da zusammen kommen, zumal ich noch andere Sachen im Stall machen möchte (z.B. Stromanschluss, Fressgitter, Abtrennungen, etc.).

    Allein bei den Matten bin ich bei über 3.500 €. Hinzu kommt entweder der Kauf einer Häckselmaschine (gebraucht 1.500 - 2.500 €) oder teure Einstreu.

    Für Häcksel oder Pellets habe ich eigentlich auch keine Lagermöglichkeit. Der Stall hat an einer Giebelseite zwar noch einen kleinen Raum, aber den möchte ich für die Zwischenlagerung von Heu verwenden. Das ist ganz praktisch, da von dort eine Tür direkt hinter das Fressgitter führt --> kurzer Weg und so können auch mal "fremde" Leute füttern. Momentan muss man mit den Ballen immer direkt zwischen die Pferde und sie in die Netze werfen.

    Bisher haben wir mit Quaderballen eingestreut, die wir uns immer einzeln, nach Bedarf geholt haben. So gab es keinen Lagerbedarf. Der Ballen kam auf einen Autoanhänger mit Plane, direkt neben der Stalltür. So war das Stroh trocken und konnte lagenweise abgestochen und in den Stall geschmissen werden. Leider gibt es hier inzwischen nur noch Rundballen.

    Vermutlich werde ich erstmal meine geplanten Stalleinrichtungen installieren und es mit einer dicken Strohmatratze versuchen. Vielleicht sind ja meine Befürchtungen unbgründet und es funktioniert doch. Wenn nicht, muss ich weiter sehen. Mal schauen, ob die Pferde noch im Januar einziehen können.

    Nochmals vielen Dank an alle und ein schönes Weihnachtsfest.

    VG Marcus

    Vielen Dank an alle.

    Das mit dem Holz habe ich bei YT schon mehrfach bei den Amis gesehen, allerdings nur in Ständern und oft ohne Einstreu. Bei uns hier waren die Ställe meist mit Naturstein oder Klinker gepflastert aber auch Lehmböden habe ich schon gesehen. Bei unserem alten Stall war es sogar ein Mix aus allen dreien. Darauf kam dann ordentlich Stroh. Änfänglich hatte ich mal mit einer Strohhexe geliebäugelt aber die war mir, neben anderen Problemen wie Standplatz, Lagerung, Staub, etc., dann einfach zu teuer. Stroh war billig, also kam mehr davon rein. Ich habe übrigens unten drunter immer Rasenkalk und Gesteinsmehl gestreut, um den Amoniak zu binden.

    Der Gutachter

    Wenn das Holz direkt auf dem Boden liegt, sammelt sich da nicht der Urin drunter und es gammelt und stinkt? Hast du dann trotzdem noch Einstreu drüber? Sorry, ich kann mir das gerade nicht richtig vorstellen. Was für Holz verwendest du?

    Ein Bekannter meinte heute zu mir, ich solle mal eine Mörtelschlempe aufbringen, um die Rauhigkeit des Schlackepflasters zu erhöhen. Das wäre natürlich die günstigste Lösung aber ich bin skeptisch, ob das dauerhaft auf den glatten Schlacken hält.

    VG Marcus

    Hallo,

    in meinem neuen Pferdestall besteht der Boden aus Schlackepflaster. Von daher überlege ich einen Gummibelag/Stallmatten darüber zu legen. Es geht mir dabei in erster Linie um die Rutschgefahr und nicht darum Stroh einzusparen.

    Da wir Noriker (700 - 800 kg) haben und diese Eisen mit Stollen tragen, weiß ich nicht, ob das mit den Matten überhaupt funktioniert. Dummerweise sind solche Matten aber auch nicht ganz billig und da möchte man sicher sein, dass sie nicht innerhalb weniger Jahre hinüber sind.

    • Hat jemand Erfahrung mit solchen Bodenbelägen und Stollen?
    • Habt ihr evtl. Ideen für Alternativen?


    Danke für eure Hilfe.

    VG Marcus

    Blöde Frage aber wenn sie die Schere verlängert, dann hat sie doch eine Art Doppeldeichsel oder nicht? Und wenn an den Enden dann Deichselbrillen oder gar eine Querdeichsel verbaut ist, dann tragen doch alle drei Ponys das Gewicht. Bitte korrigiert mich, wenn ich einen Denkfehler drin habe.

    HG schön und gut aber wenn du dreispännig mit Schere fährst, hält ja nur das mittlere Pferd auf. Die beiden äußeren Pferde hängen ja normalerweise nicht an der Schere und können so durchaus etwas kürzer treten und dadurch die Schwengel in die Hacken kriegen.

    Anders sieht es bei einer Doppeldeichsel (heißt das so?) aus, bei der ähnlich wie bei einer normalen Deichsel die Stangen bis vor das Pferd reichen. Hier können dann alle drei mittels Deichselbrille oder Querdeichsel aufhalten und die Kutsche kann nicht auflaufen.

    Da würde ich Thomas zustimmen. Den Adapter/die Halterungen für die äußeren Schwengel würde ich direkt an die Kutsche schrauben bzw. wenn möglich klemmen. Auf diese Weise kann alles vollständig zurück gebaut werden und du verletzt auch den Lack nicht so.

    Rossknecht

    Danke dir.

    Wir haben die feste Deichsel auch auf beweglich umgebaut. Trotzdem bewegt sich der Wagen in sich mehr als der im Video. Evtl. liegt es auch an der unterschiedlichen Deichselhöhe/-befestigung. Im Video scheint die Deichsel an bzw. auf Höhe der Achse befestigt zu sein. Bei unseren Wagen ist die Deichselaufnahme direkt unter dem Drehkranz befestigt, also etliches höher. Auch ist der Drehpunkt der Deichsel ein ganzes Stück weiter vorne.

    Rossknecht

    Ich bin ja erst jetzt durch deinen neuen Post auf das Thema gestoßen und habe bisher auch nur einen Teil des Films (ca. 1h) gesehen aber ich finde das Ganze sehr interessant. Es ähnelt den Wettkämpfen bei der "Arbeitsreiterei" (keine Ahnung, wie die genau heißen), die Aspekte der Arbeit (z.B. Gatter vom Pferd aus öffnen und schließen) aufgreifen.

    Vielleicht kannst du mir aber noch ein paar Fragen beantworten:

    - Was hat es mit dem Schlitten im Wettbewerb (Video) auf sich, der nur ein paar Meter gezogen wird? Geht es dabei einfach nur um die Zugfestigkeit der Pferde?

    - Sind die Gummiwagen bei euch irgendwie steifer gebaut als bei uns? Wenn unser Wagen oder der von Bekannten so stark eingeschlagen wird, dass die Deichsel im rechten Winkel steht und die Pferde hin und her rucken, dann schwanken die Wagen ganz schön. Im Video sieht es dagegen nicht danach aus.

    Rossknecht

    Wenn niemand aufhält, wie machen das die Schmiede dann bei euch? Arbeitet sie üblicherweise mit Hufbock oder Behandlungsstand (habe ich mal bei YT gesehen)?

    Das mit dem Abstützen ist m.M.n. eine Frage der Ausbildung. Früher haben das unsere Pferdchen auch gemacht aber durch Lockerlassen des Aufhalteriemens oder Beiseitetreten haben sie schnell gemerkt, dass das bei mir nicht funktioniert.

    Unser Schmied beschlägt nur heiß. Dafür hat er einen kleinen gasbetriebenen Ofen dabei und da kommen alle 4 Eisen rein. In der Zeit die die Eisen brauchen, richtet er die Hufe des Pferdes her. Anschließend wird ein Huf nach dem anderen gebrannt und dabei die Eisen entsprechend angepasst.

    Geht ein Kaltbeschlag so viel schneller? Ich hab so etwas noch nicht live gesehen aber ich hätte den Unterschied nicht so groß eingeschätzt, da ja viel genauer gearbeitet werden muss.

    Wie kommt das, dass kaum einer das machen will?

    Wenn die Tiere ruhig stehen und jemand aufhält, besteht doch zwischen Kleinpferd und Kaltblut kaum ein Unterschied. Die Arbeiten sind ja die gleichen, nur das mehr Material bearbeitet wird.

    Der Preis war bisher immer der gleiche, egal wie lange es gedauert hat.

    Gerade im Sommer, wenn es viele Fliegen oder gar Bremsen gibt, kann es halt vorkommen, dass die Pferde eher unruhig stehen. Da kann es dann auch mal etwas länger dauern.

    Der Schmied macht aber alles in Ruhe und es gibt normalerweise keinen Zeitdruck. Sollte es doch mal so schlecht laufen, dass es Probleme mit dem nächsten Kundentermin geben würde, werden eben nur 2 beschlagen und das dritte beispielsweise am nächsten Tag. Der Preis bleibt trotzdem der gleiche. Allerdings hat der Schmied seine Werkstatt im Nachbarort, sodass er nur 5 - 10 min Fahrzeit hat oder es auf dem Heimweg erledigen kann.

    Ich würde sagen, dass kommt auf deine Tiere an. Laufen und ziehen beide einigermaßen gleich, sehe ich da keine Probleme mit einer Spielwaage.

    Ob wir an der Kutsche mit fester Bracke fahren oder nicht, richtet sich danach welche Pferde wir zusammenspannen und in gewissem Maße auch, wie oft gefahren wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Pferde bei häufigen Fahrten ein Stück weit einander anpassen. Da es bei uns viel hoch und runter geht, nutze ich eigentlich ganz gerne die Lastverteilung um die Pferde gleichmäßig zu belasten. Am Gummiwagen, VW oder Miststreuer wird nur mit Spielwaage gefahren.

    Um wie viele cm willst du denn mit der Spielwaage, im Vergleich zur Bracke, runter gehen? Wie groß wäre dann der horizontale Abstand zwischen Spielwaage und Bracke, wenn du erstere an der Deichsel befestigst?

    Wenn die Spielwaage eine stabile Befestigung hat, die nur eine geringe vertikale Bewegung zulässt, kannst du diese trotzdem an der Bracke befestigen. Die Waage wird dann eben etwas Spiel haben und, auf der Zugseite, ein bisschen nach oben und nach vorne schwenken.

    Auch eine Befestigung an der Achse wäre denkbar, wenn deren Höhe besser zur Spielwaage passt. Dadurch würde das Spiel noch etwas verringert oder ggf. sogar eliminiert. Allerdings wäre das wahrscheinlich nichts zum schnell mal hin und her wechseln.

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie viel bei euch das Beschlagen kostet.

    Bisher kostete es bei uns 75 €/Pferd, demnächst werden es aber 100 € sein.

    Enthalten sind dabei die Anfahrt, das Ausschneiden, das Beschlagen (heiß) sowie die Eisen (mit Stollen und Hartmetallstiften) und Verbrauchsmaterialien.

    Wie sieht es bei euch aus?

    Hallo,

    ich möchte mir eine Hufschneidezange, zum Abknipsen der Hufe, zulegen.

    Wie ich gesehen habe, gibt's welche mit gerader und gebogener Schneide. Welche Form ist sinnvoller?

    Welche Modelle/Marken könnt ihr empfehlen?


    Danke für eure Vorschläge.

    Hallo zusammen,

    ich hänge mich einfach mal hier ran, da es bei meiner Frage ebenfalls um Bremsen geht.

    Es geht um Folgendes: Ich muss bei meinem Marathonwagen die Bremsbeläge (BIT groß) tauschen und beim Ausbauen ist mir aufgefallen, dass die Dichtungen an den Kolben porös sind und regelrecht wegbrechen. Also sollten diese auch erneuert werden.

    Jetzt habe ich bei Kutschen - Ricker nachgefragt und die sagten mir, das es diese Teile wohl nicht einzeln gibt und ich daher neue Bremssättel kaufen muss. Da es preislich aber einen großen Unterschied macht (ca. 80 € vs. ca. 320 € ) wollte ich mal nachfragen, ob hier auch jemand dieses Problem hat und ob ihr da vielleicht Alternativen wisst.

    Vermutlich ist es nicht sinnvoll, ohne die Dichtungen zu fahren allerdings gab es bisher auch keine Probleme mit den Bremsen, an denen die Dichtung weggebrochen ist.

    Danke für eure Hilfe.

    Sinnvoll wäre Leichtbau und gesteigerte Verbrauchsoptimierung. Dies wäre auch beim Pferdezug sinnvoller als zusätzlich Gewicht zu transportieren. Und wo notwendig wäre aus meiner Sicht ein Vorspann sinnvoller

    Ich denke gerade das ist hier bei uns aber das Problem.

    • Denn wer schafft sich hier bei uns noch extra zusätzliche Pferde an, nur um vielleicht 1- 2 Mal im Jahr bestimmte Arbeiten mit den Pferden durchführen zu können?
    • Wer hat denn heutzutage in seinem Wohnort noch Leute die mit Pferde arbeiten können und die man sich ggf. für solche Arbeiten mal ranholen könnte, um deren Gespann vorzuspannen?
    • Leichtbau, etc. ist sicher sinnvoll aber das bedingt wiederum den Kauf von einzelnen Geräten aus Kleinserien oder gar Einzelanfertigungen. Das wird dann wahrscheinlich richtig ins Geld gehen, zumal die meisten hier ja nur Hobbyleute sind.

    Da sehe ich einen Motor, sowohl als Hilfsmotor am Gerät als auch als motorisierter VW eindeutig im Vorteil.

    Ich habe gerade mal bei Google nach E-Motoren mit 15 kW Leistung geschaut. Das ist jetzt nur als Beispiel für einen Aufbaumotor mit ca. 20PS gedacht. Bei dem Gewicht der 4 - 5 angesehenen Motoren war ich doch überrascht. Abgesehen von den benötigten Akkus kommen allein schon durch den reinen Motor ca. 130 - 150 kg Gewicht auf den VW. Zu den Akkus konnte ich auf die Schnelle nichts finden außer das der vom E - Up ca. 250 kg wiegt. Wenn ich jetzt noch bedenke wie schwer eine Weidezaunbatterie ist, würde ich einen Akku für einen VW auch auf min. 100 kg schätzen.

    Bei einem B&S Benzinmotor sind es nur um die 40 - 50 kg.