Posts by jeverson

    Ein trocknes Brötchen wiegt 30g (selbst nachgewogen), ein Pferd, na ja, 900kg. also ca 0,003% des Körpergewichts.

    Meine Ärztin (ich habe Probleme mit Nieren und Zucker) sagt immer: "man muß ja auch leben"

    Wir gönnen unseren Pferden ein auch wenig Freude. Zwei trockene Brötchen werden ihnen bestimmt nicht schaden.

    Hi,

    wir bekommen wohl wieder mal Hilfe via Workaway, diesmal eine junge Dame aus Japan.

    Sie ist ein Fan von dieser Sportart und möchte da als Groom und Sattler arbeiten.

    Da ich davon noch nix gehört habe, mußte ich gleich bei Wikipedia nachgucken: https://de.wikipedia.org/wiki/Ban%27ei

    Das find ich doch schon bedenklich, zumal schon Jährlinge mit einem 350Kg-Schlitten auf Sand angespannt werden. Bei uns wäre das wohl Tierqualerei, aber andere Länder andere Sitten.

    ...und wir machen uns Gedanken, wieviel wir unseren Pferden auf Rädern zumuten möchten....

    Wir haben uns an einer Heumiete versucht, bis jetzt hat es super geklappt. Ich habe aus Dachsparren, die ich beim Holzhändler günstig kaufen konnte da sie für den Bau nicht zu gebrauchen waren, Paletten gebaut, damit die Ballen nicht direkt auf dem Boden liegen. So haben wir die ballen zu 3, 2 und 1 gestapelt, insgesamt 38 Stck. Das Ganze dann mit Vlies abgedeckt.

    Bis jetzt ist nix vergammel, sogar die Farbe ist noch so wie die Ballen eingelagert wurden.

    Allerdings braucht man dazu doch einen Frontlader....

    mir wird ganz schwummrig, wenn ich schau wie die über die Balken balancieren ...

    Schlimmer ist die Uhrzeit vom Arbeitsbeginn....

    Mein Respekt gilt der Organisation von so vielen Helfern (mehr als hundert?) auf der verhältnissmäßig kleinen ersten Baustelle, und damit der schnelle Aufbau.

    Eine Berufsgenossenschaft scheint es dort nicht zu geben, und vor allen Dingen hätte ich bedenken daß die Kinder dazwischen herumlaufen. Da hättte ich mehr Angst daß was passiert, als bei den Leuten auf dem Dach.

    Rossknecht

    Das ist das Öö, ca 155cm Stm. Vater ist ein katalanischer Riesenesel und die Mutter eine polnische Kaltblutstute:


    Ich habe noch eine Achse mit Rädern von unerm alten Klaufix (750kg-Anhänger) liegen, da könnte ich einen VW für die Straße bauen.

    Damit bekäme ich vier Pferde gleichzeitig transportiert, theoretisch sogar alle sechs (Weidewechsel). Aber dazu fehlt mir das Können und das restliche Equipment :o(

    Da wir keine langen Strecken mehr mit den Pferden auf dem Anhänger fahren müssen, haben wir dem ML verkauft und uns einen E-Smarty gekauft. Wir hatten auch mit einem Microcar geliebäugelt, am Ende hat der Smart gewonnen. Für die Transporte ( Heu, Baumaterialien usw. ) und Strecken über 50km nehmen wir den Kangoo.

    Bei vorsichtiger Fahrweise mit dem Smart (55 und. 75 kmh, beschleunigen und abbremsen mit Tempomat) brauchen wir für ca 4,50€ Strom auf 100 km.

    Aus Umweltgründen habe wir ihn weniger gekauft, den wenn weniger Wind weht und keine Sonne scheint schaufelt doch jemand Kohlen in den Smart. Und dann noch die Batterien...

    Und überhaupt, wenn noch E-Autos mit mehreren 100 PS staatl. gefördert werden...

    Ich halte das für genau so eine Blödsinn wie die Energiesparlampen, die es vor den LED - Lampen gab.

    ( ist nur meine Meinung )

    Das Einfachste liegt doch auf der Hand, obendrein Umweltfreundlich.


    Ja schon, aber ich muß 13 km zur Arbeit fahren. Das würde bedeuten, eine halbe Stunde das Pferd anspannen oder satteln und dann noch über eine Stunde für den Weg, und das gleiche nach Feierabend. Mein Chef hat mir angeboten den Streifen hinter der Halle (5 x 30m), in dem auch seine 5 Hühner laufen, für das Pferd zu nutzen. Das kann man mal machen, aber nicht jeden Tag und bei jedem Wetter, sofern es andere Möglichkeiten gibt.

    In so einer ähnlichen Situation waren wir vor ein paar Jahren auch schon mal.

    Rechts ein breiter tiefer Graben, links ein über zwei Meter hohes Maisfeld. Der Grünstreifen war nicht ganz 3m.

    Auf dem halben Weg befand ein Ansitzhäuschen auf einem Fahrgestell zur Vorbereitungen auf die Ernte.

    Wir sind die Strecke schon öfter gefahren, und es hat immer gepasst.

    Nun hat aus irgendeinem Grund jemand die Hütte gedreht und die Deichsel blockierte den Weg, sie reichte sogar bis ins Feld.

    Zum Umdrehen war es mir zu eng, also habe ich versucht meine Mädels durch den Mais zu treiben.

    Die waren allerdings der Meinung ein Sprung mit zweimal 900kg über die Deichsel reicht auch, dann saßen wir fest.

    Ich hätte auch mit Gewalt versuchen können die Kutsche frei zubekommen, hätte dann aber eine neue gebraucht.

    Also ausgespannt, meine Frau ist mit ihnen Maisfuttern gegangen, während ich die Kutsche

    Radweise über die Deichsel gewuchtet habe. Seltsamerweise hatte die Mädels da kein Problem ins Feld zu gehen.

    Dann wieder angespannt und direkt zum Bauern gefahren und den Schaden gemeldet, der hat nur abgewinkt und meinte, Hauptsache es ist alles gut gegangen.

    Wieder ein Beispiel, wozu ein Beifahrer gut sein kann ;o)

    Wurmkur

    Genau,

    Wir hatten auch so ein Fall, nur vieeel jünger, eine dreijährige Hannoveranerstute.

    Der TA hatte nix finden können, trotz Kotprobe und entwurmt ist sie auch worden.

    Sie ist dann zur Ausbildung in einen anderen Stall gekommen, mit einem anderen TA.

    Der hat Lungenwürmer entdeckt. Er sagt die Äppel auflesen und untersuchen hilft in dem Fall nichts, die muß man direkt entnehmen.

    Mit was sie dann behandelt wurde, weiß ich nicht mehr, ist schon zu lange her...