Posts by jeverson

    Ich denke, Hoger meint, daß er mit seinem Erstfahrzeug den Pferdenhänger ziehen will und nicht mit dem Ka einen zusätzlichen Anhänger mit der Kutsche.

    Wenn die Einfahrt ziemlich eng ist, und man auch gleich abbigen muß, kann ich mir schon vorstellen, daß man schnell irgendwo hängen bleibt.

    Wenn die Eisen (was kein möchte) 4 Hartmetallstifte haben und vorwiegend auf Straße laufen kommen die Eisen gar nicht auf die Straße

    Stimmt so nicht, wir hatten immer vier bis sechs Widiastifte in den Eisen, die nutzen trotzdem ab. In der Nähe der Stifte ist das Eisen tatsächlich noch ziemlich dick, woanders dann aber viel dünner.

    Als wir noch beschlagen lassen hatten, wurden immer neue Eisen genommen. Der Schmied (er war bestimmt keine schlechter) meinte, es lohnt sich nicht die Alten zu verwenden, nur um fünf oder sechs € zu sparen, das wäre nichts halbes und nichts ganzes. Ob ich damals 120€ oder 115€ bezahlt habe, die Eisen waren alle gleich dick und nicht unterschiedlich verschlissen. Außerdem kann man mit alten Eisen gut was basteln ;o)

    Wir haben Beton und normale hartgebrannte Pflastersteine im Stall. Da wir auf barhuf umgestellt haben wurde der Stall nur drei Jahre mit Eisen benutzt. Irgend ein auffälligen Verschleiß habe ich nicht feststellen können. Nur die Pflastersteine haben sich teilweise etwas in den Boden eingedrückt...

    Sehr gut erklärt, danke!

    Dem kann ich nur beipflichten. Sogar ich, der als Nichtlandwirt so eine Sähmaschine nie im Detail betrachtet hat, habe das wohl verstanden.

    Also, wenn du mit 1% oder 0,5% (22,72 Umdr.) den ha-Verbrauch ausrechnest, wie genau ist das dann? Fördert die Maschine immer gleichmäßig?

    ich denke, die Frage ist rein akademisch, ob am Ende eine Schippe mehr übrigbleibt oder nicht, spielt bestimmt keine Rolle.

    Miscanthus , oppala Jeverson , umgestellt ...warum ? Nun ja , es soll jeder einstreuen was er möchte ...........................................................................................................................................................................................................................................................

    Zu den Bedenken der Ernte ausgangs Winter sei gesagt dass dies der optimale Zeitpunkt ist , da die Böden da durch Frost tragfähig sind .

    Zum ersten, bin ich voll bei dir, und zum zweiten wurde es mir ganz anders erklärt.

    Ich weiß nicht ob ich es so richtig und komplett wiedergeben kann: Es muß nach dem Frost geerntet werden, die Kapillaren müssen auffrieren, so daß kein neuer Saft aufsteigen kann und die Kälte trocknet die geringe Restfeuchtigkeit wie die Wasche auf der Leine....

    So habe ich das verstanden.


    Zur Ökobilanz, ich denke mal, die ist dabei gar nicht so schlecht (beim Bauern um die Ecke). Keine Verpackung und kurze Wege, der Anbau braucht auch nicht viel Diesel, da man nur zum Ernten aufs Feld muß. Na,ja muß denn dan nicht auch mal ein Faß Gülle auf den Acker? Man kann ja nicht nur aus dem Boden herausholen, da muß ja auch wieder was rein. Gut, Stroh ist ein Nebenprodukt und fällt eh an, wenn man es nicht bald schafft, die Ähren 10cm über dem Boden wachsen zu lassen.

    Das Miscathus wird hier hauptsächlich als Heizmaterial genommen, es deshalb wird wohl länger als 20 Jahre gebraucht, Allerdings weiß ich wirklich nicht, ob das wirklich danach mit Glyphosat bearbeitet werden muß.

    25 kg Miscanthus kosten offenbar ca 26 €


    Zu den Kosten, soo teuer wie das im www abgeboten wird muß es nicht sein. Wir zahlen für 300kg 50€ (ein großes BigBag) wieviel ist da drinnen ? 1,5m³ oder zwei? Jedenfalls 300kg.

    Ansonsten gehört ein Pferd auf Stroh ! Das hat die Natur ( der Herrgott , der Allah oder sonst wer ) in unseren Breitengraden dafür vorgesehen !!! Alles andere sind "Myhten " die von Kosten , Bequemlichkeit oder ähnlichem gespickt sind .

    Auch da bin ich ziemlich bei dir, obwohl ich nicht glaube, daß es in der Natur dick mit Stroh eingestreute Ställe gibt. Nur, wenn das Beste nicht, oder nur schwer zu leisten ist, warum nicht eine Alternative?

    Wir nehmen Miscanthus, beim Bauern um die Ecke bekommen wir es für 25€/150kg im kleinen Big-Bag. Also kein Verpackungsmüll, der füllt es auch in andere Behäter um. Eine Bekannte hat große ausgediente Mülltonnen, da kann sie es ohne Equipment (Hubwagen usw.) gut bewegen. Es verrottet auf dem Misthaufen besser als Stroh oder gar Holzspäne, hat bei uns aber den Nachteil da es nicht entstaubt ist. Aber selbst der hustenden Stute der Bekannten, die deswegen nicht auf Stroh stehen kann und das Heu gewässert werden muß, hat genau wie unsere keine Probleme damit.

    Habe eben mal kurz gegooglet:

    "Miscanthus ist eine schnell wachsende Grasart, auch bekannt als Chinagras. Sie kommt ursprünglich aus Afrika und Asien, kann aber auch in Deutschland problemlos angebaut werden. Einmal gepflanzt, können die Felder dauerhaft bis zu 20 Jahre genutzt werden und erlauben es dem Boden, sich in dieser Zeit zu erholen. Pflanzenschutzmittel sind im Anbau nicht nötig, was für seine Verwendung als Einstreu von großem Vorteil ist, da die Schadstoffbelastung gering gehalten wird."

    Steht auf der Seite: https://herzenspferd.de/miscanthus-einstreu/

    Jetzt habe ich nur im Leinenthread Reklame für Miscanthus gemacht:pinch:.......

    Das hilft doch nur schieben:]

    Aber davon abgesehen, die Pferde wirkten total entspannt und keineswegs überfordert, und das Wasser lief von ihnen auch nicht herab.

    Was mag der Forwarder mit der Ladung wohl wiegen? Und nur über Asphalt ging die Tour ja auch nicht. Ich denke ja nur an das Projekt eines Forenmitgliedes mit seinen Ponies....

    Steht leider nur nicht bei, wie groß die Karabiner sind und wie stark man sie belasten kann. Wäre wirklich eine Alternative....

    Wir nutzen die Patenthaken an den Aufhaltern seit 2012, und seit drei Jahren an den Zugsträngen. Bisher ist noch keiner aufgegangen, aber die Gerfahr besteht immerhin, was uns natürlich bewußt ist.

    Gab es da nicht vor ein paar Jahren schon einmal darüber eine Diskussion? Kirsten hate da, glaube ich geschrieben, daß sie Kindersocken drüber gezogen hatte?

    Ich weiß ja nicht, ob man das hier so vergleichen und hochrecnen kann.

    Wir haben ja bis vorletztes Jahr Planwagenfahrten gemacht. Hier ist das Land auch ziemlich platt und wir sind nur asphaltierte Straßen gefahren. Dabei ist unser Planwagen sehr leichtzügig, er hat große schmale Räder, wiegt leer aber 1360kg. Wir sind bis max. 25 Personen Touren bis 25km gefahren.

    Die ca 1700 bis 1800kg Pferd haben das gut (im Schritt) gezogen, es war zwar Arbeit, aber Überanstrengung war nicht zu sehen. Dabei gab es meist reichlich (P)Pausen, da es oft ein Ziel gab, gab es dort auch eine längere Pause.

    Ich denke, ein Wohnwagen mit VW und einiges an Equipment, auch für die Pferde kommt dann locker über eine tonne....

    Hallo Kutscher!

    Falls es hier keine Gelegenheit mehr geben sollte, möchte ich mich jetzt, wie die anderen User, herzlich für die Zeit hier im Forum bedanken.

    Ich habe hier sehr viel "Denkanstöße" bekommen, die in unserer "Sportpferdegegend" gar nicht möglich wären. Demnächst werde ich einen Einführungskurs "Pferdeeinsatz im Wald" in Arnsberg mitmachen. Es scheint sehr interessant zu werden, es ist kein Holzrückekurs, sondern umschreibt das ganze Thema.

    Sollte ich die Möglichkeit haben, werde ich berichten :o)