Posts by jeverson

    Steht leider nur nicht bei, wie groß die Karabiner sind und wie stark man sie belasten kann. Wäre wirklich eine Alternative....

    Wir nutzen die Patenthaken an den Aufhaltern seit 2012, und seit drei Jahren an den Zugsträngen. Bisher ist noch keiner aufgegangen, aber die Gerfahr besteht immerhin, was uns natürlich bewußt ist.

    Gab es da nicht vor ein paar Jahren schon einmal darüber eine Diskussion? Kirsten hate da, glaube ich geschrieben, daß sie Kindersocken drüber gezogen hatte?

    Ich weiß ja nicht, ob man das hier so vergleichen und hochrecnen kann.

    Wir haben ja bis vorletztes Jahr Planwagenfahrten gemacht. Hier ist das Land auch ziemlich platt und wir sind nur asphaltierte Straßen gefahren. Dabei ist unser Planwagen sehr leichtzügig, er hat große schmale Räder, wiegt leer aber 1360kg. Wir sind bis max. 25 Personen Touren bis 25km gefahren.

    Die ca 1700 bis 1800kg Pferd haben das gut (im Schritt) gezogen, es war zwar Arbeit, aber Überanstrengung war nicht zu sehen. Dabei gab es meist reichlich (P)Pausen, da es oft ein Ziel gab, gab es dort auch eine längere Pause.

    Ich denke, ein Wohnwagen mit VW und einiges an Equipment, auch für die Pferde kommt dann locker über eine tonne....

    Hallo Kutscher!

    Falls es hier keine Gelegenheit mehr geben sollte, möchte ich mich jetzt, wie die anderen User, herzlich für die Zeit hier im Forum bedanken.

    Ich habe hier sehr viel "Denkanstöße" bekommen, die in unserer "Sportpferdegegend" gar nicht möglich wären. Demnächst werde ich einen Einführungskurs "Pferdeeinsatz im Wald" in Arnsberg mitmachen. Es scheint sehr interessant zu werden, es ist kein Holzrückekurs, sondern umschreibt das ganze Thema.

    Sollte ich die Möglichkeit haben, werde ich berichten :o)

    Also, bei uns in der Gegend sind die Bauern eigentlich sehr rücksichstvoll wenn sie Reitern oder einer Kutsche begegnen, da wird u.U. auch mal der Rückwärtsgang eingelegt wenns arg eng wird. Und die Freundlichkeit ist aber auch auf beiden Seiten vorhanden.

    Vielleicht hatten die beiden Zicken nur Nachwehen vom Stress mit der Situation oder die sind einfach nur blöd...

    Ich finde es leicht seltsam, dass es eine Frage des Geldes sein soll, ob Hufschuhe oder Beschlag. Wäre es nicht eher angebracht zu fragen, was für das Wohl des Pferdes besser ist?

    Wir hatten bis vor zwei Jahren gleichzeitig vier Pferde beschlagen. Wenn man nicht gerade Privatier ist oder die Pferde zum Geld verdienen nutzt, ist das für einen Normalverdiener schon eine Nummer. Wir haben zuletzt, wie oben schon erwähnt, 150 € für einen Komplettbeschlag bezahlt, allerdings mit sechs Widiastifte. Auch das "Umlegen", also Eisen runter, Huf ausschneiden, Eisen nachschmieden, neue Widiastifte rein war auch nicht billiger. Der Schmied meinte, mit alten Eisen könnte man max. fünf € sparen.

    Mehrere Hufschmiede behaupten der Schuh bremst zu sehr und geht deshalb auf die Gelenke .

    Ja, der Hufschmied lebt vom Beschlag... Frag mal jemand, der keinen heißen Beschlag machen darf.

    Übrigens hat mir unser damaliger Hufschmied, ein sehr guter, der hat in einem Landgestüt im benachbarten Bundesland die Warm- und Kaltbüter beschlagen, mir zu Schuhe geraten, bzw. meinte er, wenn wir etwas weniger fahren würden wäre ein Beschlag unnötig. Er hat damals nur 120€ genommen....


    Außerdem bin ich der Meinung, ein guter Beschlag auf einem gesunden Huf beeinträchtigt die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes nicht.

    Im Gegenteil, bei Fehlstellungen verschiedenen Huferkrankungen und Verletzungen ist der richtige Beschlag zur Heilung notwendig.

    Unsere Elena schlurft sich hinten die Hufe auf Asphalt schief ab, deshalb die Schuhe. Die Eisen waren nach einer Periode einseitig abgeschliffen.

    Ich denke, Hufschuhe sind durchaus eine Alternative. Hufschmiede die keine Kaltblüter mögen gibt es genug, vor allem da sie sich ihre Kunden aussuchen können.

    Wenn viel gefahren wird, also die Eisen alle acht bis Zehn Wochen "runter" sind ist der Eiseneschlag durchaus von den Kosten her sinnvoll.

    Muß der Schmied die Eisen nur abnehmen um den Huf zu bearbeiten, kann die Eisen aber ein paarmal wiederverwenden, sind die Hufschuhe wohl günstiger.

    Wir kommen im Augenblick kaum noch zum Fahren, da geht bei unseren z.Zt. auch barhuf. Deshalb stellen wir langsam auf Schuhe um, da kommt man auch mit ein(er) Hufpfleger(in) aus, von denen es deutlich mehr gibt.

    Erfahrungen haben wir mit Old-Mac G2 Größe 12 auf den hinteren Hufen gemacht (Rh.-Dt. Kaltblut). Da haben wir 288€ inkl. 16 Spikes, verlängerte Riemen und Versand bezahlt.

    Gut, ist nur für ein halbes Pferd.... aber inzwischen günstiger als der Beschlag (~150€/Pferd), obwohl die Schuhe neu besohlt wurde.

    Allerdings ist der Klett um die Fessel etwas kurz geraten, der Schuh sonst groß genug. Ich habe einmal auf einer Galoppstrecke einen verloren, aber sofort gesehen und mein Beifahrer mußte nicht allzuweit zurücklaufen um den wieder einzusammeln.

    Man mag sich auch fragen , was ist eine Gefahrensituation ?

    Z.B. der weiße Schäferhund. Wenn wir mit unserer alten Anke ihm begegnen, haben wir Probleme vorbei zu kommen. Der sieht nämlich so aus wie ein Schaf, und das könnte ja die alte Anke auffressen. Normale Schäferhunde und auch andere Hunde sind ok.

    Wenn wir zum "Desensibilisieren" fahren, werden unser Mädels vorher natürlich abgefahren.

    Ich finde es durchaus wichtig, daß man als Kutscher weiß, was das Pferd als Gefahrensituation erkennt, und man entsprechend reagieren kann.

    Außerdem, auch wenn der Pferdekopf ein paar meter weiter vorn ist, er merkt durchaus, wenn dem Kutscher der Arsch auf Grundeis geht....

    Also, bei diesem Thema bin ich ganz bei Kasparow.

    Ich fahre auch unsere Pferde in der Öffentlichkeit, auch auf dem Supermarktparkplatz oder durch unsere "Altstadt". Ebenso kennen unsere Pferde zügigen Straßenverkehr z.B. mit Wheely überholende Motorräder. Allerdings meiden wir Autobahnen und Kraftfahrstraßen....

    ...und Rüpel gibt es überall. Will man auf alle Rücksicht nehmen, darf man sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß auch nicht auf die Straße wagen.

    Wir mußten auch mal eine Weide sanieren. Im Frühjahr und Sommer vorm heuen haben wir regelmäßig JKK ausgerissen. Dann beim Mähen sah ich lauter Rosetten.... Also die Ernte von der Wiese konnten wir komplett verwerfen. Also wurde alles gemulcht, dann haben wir das Ganze Ende September mit Simplex abspritzen lassen. Ob ich danach nochmals mit dem Mulcher drübergefahren bin, weiß ich nicht mehr. Jetzt ist die Wiese JKK - frei.

    Ich hänge mal eine Stellungname vom Hersteller, bzw. dessen Beraterin an. Interessant ist der Absatz, ziemlich zuletzt: "In Ihrem Fall ist eine Beweidung der Fläche...."

    Rossknecht , für dich noch eins:



    Und über dieses Gerät kann der Fahrer/Maschinist am besten selbst berichten:

    Bin selbst ja kein Landwirt, deshalb kenne ich mich mit den Maschinen nicht aus, und was bei den Vorträgen gesagt wurde, davon habe ich das meiste vergessen:pinch:. Ich glaube das ist eine art Hacke...




    Ich kann mich nur noch daran erinnern, daß es nicht so einfach war die Reihen genau zu treffen. Ein unbekanntes Gerät ohne vorheriges Probieren direkt vorzuführen ist bestimmt schon eine Herausforderung.

    Gerade mal zwischendurch:

    Wie kann ich die Stützlast berechnen?

    Die gesetzliche Bestimmung gibt vor: Die Stützlast muss mindestens 4 Prozent des tatsächlichen Anhängergewichts betragen. Mehr als 25 Kilogramm brauchen es aber nicht zu sein. Die Regelungen in § 44 Abs. 3 StVZO gelten für alle Anhänger mit einer Achse sowie für zweiachsige Anhänger, bei denen der Abstand zwischen beiden Achsen weniger als 1 Meter beträgt.

    Formel zur Berechnung der minimalen Stützlast: minimale Stützlast=tatsächliches Gewicht des Anhängers x 0,04

    Während Sie den Mindestwert der Stützlast berechnen können, ist der Höchstwert vom Hersteller des Autos/Anhängers vorgeschrieben.

    Auf die Mindeststützlast kommt es nich sooo drauf an: "Mehr als 25 Kilogramm brauchen es aber nicht zu sein."

    Zum abschätzen der tatsächlichen Stützlast könnte man ja den Anhänger mit der maximalen Stützlast z.B. 50kg) austarieren, anhängen und die Höhe der Kupplung messen. wenn auf der gleichen Stelle der mit Pferde und Kutsche beladenen Anhänger angehängt ist, nochmal den Zollstock benutzen. Wenn das Auto weniger einfedert, ist die max. Stützlast nicht überschritten.

    Diesen Gabelheuwender habe ich dieses Jahr auch zum ersten mal gesehen:


    Ich meine es waren 16 Gabeln also auch eine entspechende Arbeitsbreite. Die beiden Ponys hatten mit dem Radangetriebenen Wender anscheinend keine Probleme, und fast lautlos war der auch.