Posts by RD 26

    Heute: Forbönder, resan från Särna till Idre


    Keine Ahnung was das heisst (der google Übersetzer hilft mir irgendwie nicht), aber das 2. Video möchte ich besonders loben. Schön, dass man eine so große Gruppe Gespanne in "historischer" (oder besser "regionaler" ?) Aufmachung noch sieht und sich jemand die Mühe macht alles zu filmen.

    Schöne Gespanne, interessante Anspannung und Pferde die arbeiten - einfach toll! :thumbup::thumbup::thumbup:


    Und die Musik ist auch nicht ohne . . .


    Gruß

    Walter

    Also in dem Zusammenhang wär mir ein Anliegen mal ein Thema zu eröffnen mit: wie pfleg ich einen modernen Marathon, was muss wann gemacht/geprüft werden, usw....ich hätt akut zb eine Drehkranzbremse, wo ich nicht so ganz zufrieden bin in der Wirkung. mfg Kirsten


    :-] Das wär doch eine Idee für einen neuen Beitrag, oder? Und schon hätten wir das Forum wieder etwas mehr belebt. :]


    Gruß

    Walter

    Auch von mir, großes Lob, Anerkennung und Respekt vor eurer Leistung. Und dann auch noch so viel auf Film festzuhalten; ist ja kein geringer Aufwand.

    Die Tunnelbegehung ist spektakulär, bei 75m scheint da bestimmt nicht viel Licht von einem zum anderen Ende.


    Was mich auch interessiert: hast du Solarpanele mit dabei? Oder was sind die glänzenden flachen Dinger auf dem Packsattel z.B. bei 3:55 Min. auf dem Video)?


    Gruß

    Walter

    Gestern Abend ist uns doch tatsächlichzum ersten Mal der "Knubbel"-Patenthaken aufgegangen, eingesetzt an der Aufhaltekette. Keine Ahnung wie das passiert ist; vielleicht beim Anlegen nicht richtig geschlossen da mit dicken Handschuhen gearbeitet . . .


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    Gruß

    Walter

    Schön, dass sich viele an der Diskussion beteiligen :thumbup::-]


    Beim Fahren mit Arbeitskummet / Überwurf und modernem Fahrschulwagen bleibt ja nur Patenthaken oder Karabiner.

    Meine Strangketten klappern auch ohne die Schäkel, allerdings habe ich die Schäkelbolzen mit kurzen Schlauchstücken überzogen, das macht die Sache schon deutlich leiser.

    Karabiner habe ich auch immer als Ersatz dabei (in allen möglich Größen).

    Am Einspännerschlitten (Rodel) fahre ich auch mit Karabinern, so groß dass ich die auch mit dicken Handschuhen öffnen kann. Sonst finde ich Karabiner an den Strängen nicht so schön, sieht meiner Meinung nach immer etwas improvisiert aus.


    PrinzB: ja genau der Wirbelbolzen ist bei uns auch schon mal gebrochen, das sah man dann an der Bruchstelle dass der Guss mangelhaft war.


    zeno: der Knubbelgriff geht bisher sehr gut, durch die Größe lässt er sich mit Handschuhen prima öffnen. Bändchen kenne ich auch, man ist halt durch die kleine Öse schnell an der Grenze bei der Materialstärke.


    Gruß

    Walter

    Hallo,


    der Forum-Urlaubsmodus und des Kutschers Aufruf sich neue Beiträge zu überlegen, haben mich inspiriert . . .


    Vor einiger Zeit waren diese Haken in einem anderen Beitrag kurz ein Thema. Hier mein Kenntnisstand und meine Meinung dazu.


    Material und Größe:

    Ich kenne nur die Edelstahlmodelle. Wir verwenden ausschließlich die große Ausführung mit ca. 12,5cm Gesamtlänge (geschlossen). Als Haken an den Aufhaltern hatten wir auch schon eine Nummer kleiner (7cm?), die wirken bei einem Kaltblutgespann aber schon sehr filigran. Die 12,5cm Version ist lt. Verkäufer bis 800kg belastbar (Bruchlast 2400kg). Für uns ist das auch an den Zugsträngen der Kutsche ausreichend, am Planwagen haben wir stabile Haken (Lasthaken) mit Sicherung.


    Details:

    1.

    Der “Panikteil” besteht aus einem Haken mit Gelenk der durch einen federbelasteten Bolzen geschlossen wird. Im Auslieferungszustand ist der Bolzen an einen Ende (dort wo man zieht) mit einem Ring gesichert. Hier gibt es gravierende Unterschiede: manchmal ist der “Ring” kaum mehr als ein Stück gebogener Draht der sich nach mehrmaligem Benutzen aufbiegt (auch schon ohne dass sich Schweifhaare darin verfangen). Andere Exemplare haben etwas hochwertigere Schlüsselringe aus Federstahl die halten dann auch besser/länger. Ist aber auch ein Nachteil, denn wenn sich hier Schweifhaare verfangen und diese genug “Schwung” aufbauen, kann es sein dass sich der Haken durch den Zug öffnet.

    Was uns auch schon passiert ist: Ring wurde per Schweifhaar während der Fahrt aufgezogen/gebrochen und der Bolzen samt Feder fliegt auf nimmer Wiedersehen im hohen Bogen davon. Hier gibt es Haken wo das eine Bolzenenden gepresst ist, das soll das Auseinanderfallen verhindern. Statt des Ringes machen viele auch offene Lederriemchen dran, da verfängt sich dann nichts. Zum Öffnen bei Nässe/Schnee/Eis sind sowohl die Ringe als auch Lederbändchen nur bedingt geeignet. Hauptproblem an dieser Stelle ist die sehr kleine Bohrung wo der Ring durchläuft. Da passt nichts Stabiles durch und aufbohren geht eigentlich nicht weil der Bolzen an dieser Stelle zu schmal ist.

    Es gibt auch Modelle welche nicht durch Ziehen geöffnet werden, sondern der Patenthaken nochmals geteilt ist (wie eine 8) und dort ein Öffnungsmechanismus eingebaut ist. Idealerweise passt da ein Finger rein und man drückt gegen den Federmechanismus zum Öffnen. In der Praxis wird das mit dem Finger schon mal eng (Handschuhe) oder schwergängig (vereist, verdreckt).


    2.

    Das Hauptgelenk ist drehbar und von unterschiedlicher Qualität, wir hatten hier auch schon einen Bruch.


    3.

    Auf der anderen Seite des Gelenks ist ein Schäkel. Der Bolzen dazu wird manchmal gesteckt und mit Ring gesichert, andere Ausführungen haben ein Gewinde und am Kopf eine Inbus-Aufnahme, hier kann sich nichts verhaken. Allerdings muss der feste Sitz der Schraubverbindung kontrolliert werden oder/und man verwendet eine Schraubensicherung.



    Einige Fotos.


    Diverse Modelle:



    Das Modell HS Sprenger - mit Schraubbolzen am Schäkel und geplättetem (unverlierbar) Federbolzen. Schlüsselring auf dem Foto ist aber schon ein besseres Modell als bei

    Lieferung.



    Anderer Hersteller mit Steckbolzen statt Inbusschraube, Federbolzen bauartbedingt gesichert. Federringe ausgetauscht.


    Hier ist der Federbolzen am Ringende rund. Wenn sich der Ring löst, fliegt Bolzen und Feder davon (und natürlich öffnet sich der Verschluß dabei . . .)


    Bei diesem Haken ist genau das passiert. Weil ich den Rest nicht wegwerfen wollte, hat mir ein Bekannter einen Bolzen und eine “Schraube” mit Gewinde gedreht. Neue Feder dazu und

    fertig.



    Mit der Zeit wurden auch andere Ersatzteile beschafft, die Erfahrung hat gezeigt, dass sie

    auch gebraucht werden.



    Als entscheidender Vorteil gilt der Umstand, dass sich die Haken auch unter Last öffnen lassen - allerdings braucht es da ordentlich mehr Kraft als im entlasteten Zustand.

    Im Normalbetrieb ist die althergebrachte Befestigung mittels Knebel genauso haltbar und eher noch sicherer weil weniger kaputt gehen kann. Ich benutze die Schnellverschlüsse mehr aus Gewohnheit als wegen der Sicherheit oder dem Aussehen. Und weil mittlerweile an fast allen modernen Kutschen/Wagen diese Haken verwendet werden - also die Waagscheite gar keinen Knebel mehr haben.


    Gruß

    Walter

    Hallo Kutscherl,


    vielen Dank für deinen Beitrag. Finde ich immer wieder schön, aus anderen Gegenden Berichte über Fahr"abenteuer" zu lesen. Auch den Mut unbekanntes Terrain zu befahren schätze ich hoch ein - zumindest seit ihr ja mit dem Trainigswagen einigermaßen wendig was das Umdrehen angeht. :)


    Gruß :-]

    Walter

    RD 26 hat einen neuen Termin erstellt:

    Wirklich sehr beeindruckend!:thumbup:


    Wenn 4 Soldaten das Geschütz in Stellung bringen (und schießen), braucht es noch weitere 2 Mann die sich um die Pferde kümmern - da denkt man erstmal gar nicht dran. Wo kommt denn das 2. Paar Soldaten an der Kanone her? Es reiten ja immer nur 3 Mann pro Geschütz mit.


    Gruß

    Walter

    Hallo Maja und willkommen, :-]


    zwar bei deinem Zuggewicht nicht so wichtig aber je tiefer der Zugpunkt am Wagen sitzt, umso leichter rollt er über Unebenheiten. Dies umso mehr bei vielen unserer heutigen Gefährte mit eher kleinem Raddurchmesser.

    Bei unserer Kutsche sind es ca. 40cm, beim Planwagen 30cm. Noch wichtiger ist, dass die Zuglinie nicht gebrochen wird, aber da gibt es ja je nach Geschirr diverse Verstellmöglichkeiten.


    Gruß

    Walter

    Hallo Sina,


    wie von dir geschildert, sieht man auf dem Video, dass dein Sattelpferd fleißiger ist und du daher nach links korrigieren musst. Hast du schon mal die Verschnallung geändert, also das Handpferd länger geschnallt? Und ihn dann immer ans Gebiß herantreten lassen (Peitschenhilfe).


    Nur meine Meinung. :-]


    Gruß

    Walter

    Gemeint sind nicht die wo ab und zu oder auch öfters, ein Beitrag schreiben. Sondern die vielen Forenmitglieder die nie etwas schreiben.

    Danke Kutscher, die Erklärung habe ich gebraucht. :-]

    Meiner Meinung nach sind die Beiträge hier sehr nützlich, informativ und manchmal eben "nur" unterhaltsam. Die vielen Nichtschreiber kann man aber trotzdem so wie von dir versucht, anspornen. Auch wenn Themen immer mal wieder auftauchen, ist das nicht so schlimm wie wenn nichts mehr geschriebebn wird. Auch im "Starke Pferde" z.B. wiederholen sich manche Sachgebiete.


    Gruß

    Walter