Beiträge von Harz_kutscher

    Auf dem zweiten Bild liegt das Kummet gar nicht auf den Schulterblättern auf, wenn es sich gar nicht soweit nach hinten schieben lässt ist es wohl zu kurz.
    Wenn es koplett aufliegt und es dann so in etwa wie auf dem ersten Bild aussieht, kann man sagen das es dann ganz gut passt, aber wirklich sehen kann man das erst wenn mal etwas zug auf den Strängen ist.

    Da muss ich @ramon recht geben wir haben es in Sachsen-Anhalt sehr gut mit der Nutzung von Feld und Waldwegen.
    Hier bei uns im Harz gibt es auch noch nicht einmal viele Schranken so das man eigendlich ungehindert unterwegs sein kann.
    Ein Privatwaldbesitzer hier hatte sogar mal Schilder aufgestellt wo ausdrücklich das nur das Fahren mit Motoriesierten Fahrzeugen untersagt wurde, damit Gespanne weiterhin fahren dürfen.

    Diese Kutsche scheint der Beschreibung nach eine Viktoria zu sein, die wirklich für das Fahren von Hinten gedacht sind daher auch die Bezeichnung Selbstfahrer. Die davor liegende Sitzbank sind in der Regel Notsitze und nicht unbedingt dazu gedacht gewesen dor ständig jemand mit zu nehmen.
    So auf Autoachsen umgebaut gab es bzw gibt es dies Wagen hier in der ehemaligen DDR recht häufig. Ein Vorteil dieser Wagen ist das sie recht leicht sind und auch sehr gut liegen wenn man als Fahrer hinten sitzt.
    Vom Fahrkomfort sind dies Wagen auch sehr gut und aus meiner SIcht jedem Modernen Wagen vorzuziehen, allerdings sind sie sicherlich nicht für jeden Einsatzzweckt geignet oder gar gedacht.

    Also ich aus kann aus meinen Erfahrungen heraus sagen, dass eher wenige Zweispänner mit Strangträgern fahren egal wie tief die Ortscheite sind.
    Denn in der Regel sollte es ja nicht weiter Problematisch sein wenn ein Pferd mal über den Strang treten sollte.
    Meines erachten gehören Strangträger vor der Kutsche eigendlich auch nicht an einen Zweispänner.
    Aber vlielleicht kann uns @A. Nemitz so er schon wieder zu Hause sein sollte dazu genaueres sagen.

    @Ardennerin
    der Platz sollte meines Erachtens ausreichen um dort eine Scheibenbremse nachzurüsten, allerdings wirkt es auf mich so als wenn die vom Hersteller nicht vorgesehen ist.
    Somit würe die sicherlich auf eine Eigenkonstuktion hinaus laufen. Dabei erscheint mir eine nicht ganz einfache Sahe die Befestigung der Scheiben am Rad und als andere denke ich wird die befestigung der Bremssättel aufwändig.
    Die ist aber nur meine persönlich Einschätzung, ein findiger Tüftler sieht da vielleicht sogar, gar keine Probleme oder wieder andere sehen das Naachrüsten der Bremse als gar unmöglich an.

    @Ardennerin
    wenn die Hebelverhältnisse passen bekommt man so bei einem leichten Einachser die Räder durchaus blockiet.
    Allerdings meine ich, dass blockierende Räder im Panikfall nicht unbedingt hilfreis sein werden, ich habe eine Shettygig wo eine solche ich nenne es mal Klotzbremse auf die Reifen wirkt und das reicht gut aus da ich sie nur braute um beim Halten auf nicht geradem Gelände die Gig zu halten.

    Also ich würde auch die Stränge Kürzer machen der Platz sollte eigendlich ausreichend sein. Wie schon vorgesclagen würde ich die Strebe zwischen Gig und Landen verstellen und zwar an den Landen um ein Loch nach hinten dann wird der Winlel zwischen Gig und Landen gößer und bei gleicher Tragaugenhöhe dürfte die Sitzbank schon wieder mehr in die Waagerechte kommen.
    Wenn ich das richtig sehe kann dein Pony sowieso nicht wirklich mit dem Hintergeschirr bremsen da es in der hinteren Öse eingescnallt ist, m. E. nach gehört das hintergeschirr in die vordere Öse, die hintere dürfte wohl für einen Schlagriemen gedacht sein.

    Du musst dabei bedenken je nach Bauart der kutsche das du dann innen genug Platz unter bzw neben der Deichsel hast un die Ortscheide nicht aneinader kommen und genug Platz bleibt um die Stränge auf zu ziehen oder ein zu haken. Nach Außen ist eigendlich genug Plat allerdings solltest du bedenken das man mit einem Überstehenden Ortscheid auch mal irgendwo hängen bleiben kann.
    Grundsätzlich würde ich aber wenn es wie ich annehme um Halflinger geht die du anspannen möchtest als Mindestbreite 60cm wählen.

    Das hört sich dann ja nicht unbedingt danach an, als wenn es an zu wenig Bewegung bei zu viel Hafer liegen würde.
    Ich würde es was den Schritt angeht immer wieder mit konsequentem durchparieren versuchen und dann versuchen auch mal wenn angespannt wird konsequent nur eine Schrittrunde zu machen damit hatte ich i.d.R. in solchen (gleich von dem was du beschreibst) Fällen immer die besten Erfolge erziehlt.
    Das geht natürlich nicht von heute auf Morgen aber bei mir hat es meist nicht sehr lange gedauert mit regelmäßiger Arbeit vor dem Wagen.

    @PrinzB


    Bei gut und gleichmässig gefahren Pferden ist das tatsächlich so, aber so wie du es beschreibst ist es eher unwarscheinlich das es bei deinen Pferden so klappt. Bei mir ist es zumindest so das die vor der Kutsche perfeckte Leinenverschnallung vor dem Arbeitswagen mit Spielwaage futsch ist. Wobei ich eigendlich mit meinen Pferden was die gleichmäßigkeit recht zufrieden bin.

    @PrinzB
    Hallo Marcus
    Das Verschnallen der leinen funktioniert nur bei Fester Anspannung, da so beide Pferde (so sie recht gleich vom Körperbau sind) gleich weit mit dem Kopf von der Deichsel entfernt sind und man dann das dem fleißigeren das Leinenmaß verkürzen kann. An der Spielwaage verpufft dieser Effeckt da die Spielwaage den Unterschied der Leinen wieder ausgleicht. Das erfordert dann natürlich auch etwas an Arbeit vom Fahrer das "faulere" Pferd im Zug zu halten und das fleißigere zu beruhigen.
    Wenn ich ähnliche Probleme hatte hatt sich das meist durch vermehrtes Fahren und dadurch mehr Routine bald eingestellt.
    Das nervös werden der Pferde in den Wendungen beim Wiese Schleppen kommt vllt auch dadurch das der Zu in den Wendungen nicht nur von gerde hinter den Pferden kommt sondern auch seitlich und was auch schnell passiert, dass man in den Wendungen nicht den optimalen Radius im Verhältnis zu den Pferden läuft und dabei die Leinen ungewollt verlängert und das nutzen solche eifrigen Pferde dan gerne einmal aus.


    Gruß Thomas

    Hallo,


    könnte es auch sein, dass das Pferd aus unsicherheit antrabt weil es meint die Last nicht zu schaffen? solche Kandidaten habe ich auch schon gehabt und da half auch nur üben.
    Ich habe dann am Arbeitswagen die Spielwage nicht festgestellt sonder begrentz im Spiel um weiterhin einen Zugausgleich zu haben aber dadurch konnte ich etwas durch das verschnallen der Leinen erreichen. Vor der Kutsche gehen sie sowieso an der festen Anspannung bei uns.


    Auch von mir schöne Grüße aus dem (Vor-) Harz

    @Ardennerin


    Die von Kirsten gezeigten Kummete dürften tatsächlich zu DDR-Zeiten entstanden sein und ggf. noch mal aufgearbeitet denn genau so sehen meine auch aus für die Shettys als auch für die großen (ich komme aus dieser Region). Die neuen aus Tschechien haben andere Zugkrampen und sehen insgesamt etawas anders aus.