Posts by Harz_kutscher

    Rossknecht ja das übergeben der Leinen sollte beim Fahren mit den Leinenklemmen einfacher gehen, solange du das Leinenmaß insgesamt oder das der Vorderleinen nicht verändern musst ist das Fahren mit dem Zweihandsystem sicher bei Kälte mit dicken Handschuhen nicht schlecht, aber geade wenn es darum geht das Vorderpferd aus dem Zug zu nehmen oder wieder in den Zug zu bringen finde ich das Zweihandsystem nicht optimal. Was mir auch vom Grundsatz her nicht gefällt ist das ich zum Schleifen legen mit der Hand die die Schleife holt nach vorne gehen muss und somit dort kurzzeitig das Leinemaß verändere. Was ich gerde im Tandem wo ja das einzelne Pferd feiner reagiert als nicht förderlich empfinde. Aus diesem Grund fahre ich den Vierspänner auch nur auf Turnier im Gelände oder Kegelparcours (bzw im gezielten Training dafür) mit Zweihansystem, sonst im Alltag fahre ich nach Achenbach.

    Ich würde einen Lederriemen nehem mit zwei Löchern mit dem man dann einen D-Ring (quasi wie bei den Leinen wo die Gebissstrupfen gewechselt werden können) über die Schnalle an den Strängen befestigt, dort kannst du dann ja recht einfach ein Verlängerung bzw Verbindung zum Ortscheid schaffen.

    Hallo, ich habe wenn dann immer die einfache Variuante mit der vorhanden Gabel gewählt und mir eine Verbreiterung gebaut um die Ortscheide vom Zweispänner na ch außen neben die Gabel zu bekommen.

    Ich muss sgaen das hat für ab und an mal recht gut funktioniert, für regelmäßige Nutzung hätte ich allerdings auch auf eine Doppeldeichsel umgebaut.

    Aber da bei uns die Wege und Straßen doch recht schmal sind haben wir uns dann doch dazu entschieden gehabt Einhorn zu fahren.

    Da wir selbst Ponys in der Größe haben die auch richtig arbeiten (Mist und Futter fahren) müssen, denke ich das eine Lösunf Vorderwagen + Wohnwagen unnötig Gewicht mit sich bringen würde. Dazu käme noch, das man dann auch darauf achten mus wie der Wohnwagen beladen ist damit es dann im angehängten Zustand auch vom Gleichgewicht des Vorderwagens passt.

    Daher würde ich mich der Meinung von Florian anschließen, einen leichten zweiachsigen wagen mit Planenaufbau zu nutzen.

    Billie Goodman an was für ein Geschirr denkst du denn ein Brusblattgeschirr? Da habe ich die Erfahrung gemacht das sehr unterschiedliche Abmessungen innerhalb der angegebenen Größe gibt bei den verschiedenen Anbietern so das durchaus schon Mal Cob auf ein Schweres Warmblut bei mir passt wo ein anderes WB nicht passt.
    Aber solange die Länge des Brustblatts reicht kan man ja durch einige kleine Einzelteile dort dann doch recht gut anpassen wenn es sehr verschiedenePferdetypen sind.

    Die Gabelbäume sind so wie ich das sehe vorne auch noch an den Zugösen der Kummtbügel befestigt so das dort doch noch mal eine gewisse Begrenzung gegen das nach hinten kippen erfolgen dürfte, genauso denke ich auch das dann durch das Kummt gebremst wird wie früher teilweise bei Landwirtschaftlichen Anspannungen üblich.

    Auf dem zweiten Bild liegt das Kummet gar nicht auf den Schulterblättern auf, wenn es sich gar nicht soweit nach hinten schieben lässt ist es wohl zu kurz.
    Wenn es koplett aufliegt und es dann so in etwa wie auf dem ersten Bild aussieht, kann man sagen das es dann ganz gut passt, aber wirklich sehen kann man das erst wenn mal etwas zug auf den Strängen ist.

    Da muss ich @ramon recht geben wir haben es in Sachsen-Anhalt sehr gut mit der Nutzung von Feld und Waldwegen.
    Hier bei uns im Harz gibt es auch noch nicht einmal viele Schranken so das man eigendlich ungehindert unterwegs sein kann.
    Ein Privatwaldbesitzer hier hatte sogar mal Schilder aufgestellt wo ausdrücklich das nur das Fahren mit Motoriesierten Fahrzeugen untersagt wurde, damit Gespanne weiterhin fahren dürfen.

    Diese Kutsche scheint der Beschreibung nach eine Viktoria zu sein, die wirklich für das Fahren von Hinten gedacht sind daher auch die Bezeichnung Selbstfahrer. Die davor liegende Sitzbank sind in der Regel Notsitze und nicht unbedingt dazu gedacht gewesen dor ständig jemand mit zu nehmen.
    So auf Autoachsen umgebaut gab es bzw gibt es dies Wagen hier in der ehemaligen DDR recht häufig. Ein Vorteil dieser Wagen ist das sie recht leicht sind und auch sehr gut liegen wenn man als Fahrer hinten sitzt.
    Vom Fahrkomfort sind dies Wagen auch sehr gut und aus meiner SIcht jedem Modernen Wagen vorzuziehen, allerdings sind sie sicherlich nicht für jeden Einsatzzweckt geignet oder gar gedacht.

    Also ich aus kann aus meinen Erfahrungen heraus sagen, dass eher wenige Zweispänner mit Strangträgern fahren egal wie tief die Ortscheite sind.
    Denn in der Regel sollte es ja nicht weiter Problematisch sein wenn ein Pferd mal über den Strang treten sollte.
    Meines erachten gehören Strangträger vor der Kutsche eigendlich auch nicht an einen Zweispänner.
    Aber vlielleicht kann uns @A. Nemitz so er schon wieder zu Hause sein sollte dazu genaueres sagen.

    @Ardennerin
    der Platz sollte meines Erachtens ausreichen um dort eine Scheibenbremse nachzurüsten, allerdings wirkt es auf mich so als wenn die vom Hersteller nicht vorgesehen ist.
    Somit würe die sicherlich auf eine Eigenkonstuktion hinaus laufen. Dabei erscheint mir eine nicht ganz einfache Sahe die Befestigung der Scheiben am Rad und als andere denke ich wird die befestigung der Bremssättel aufwändig.
    Die ist aber nur meine persönlich Einschätzung, ein findiger Tüftler sieht da vielleicht sogar, gar keine Probleme oder wieder andere sehen das Naachrüsten der Bremse als gar unmöglich an.