Posts by Winne

    Hallo, das sind 2-paar Schuhe, aber eine Lehre die stimmt.

    Beim Zweispänner muß ich das äußere Pferd durch nachgeben der äußeren Leine und annehmen der inneren Leine vermehrt in den Zug

    bringen, (feste Bracke). Grundsatz: ...das äußere Pferd zieht den Wagen IN die Wendung, das innere Pferd zieht den Wagen DURCH die

    Wendung.(innen wieder nachgeben, außen wieder annehmen) Keine Schleife, da Pferde an der Deichsel fest sind!


    Beim Viererzug ist es dasselbe Prinzip, nur eine andere Technik, weil andere Bedingungen.

    Ich muß mit den Vorderpferden 2 Sachen mit einem Griff erledigen, 1. die vorderen in der Wendung aus dem Zug nehmen und 2. Lenken.

    Indem ich die Schleife lege, links wie rechts, verkürze ich scheinbar, aber durch das Schleifenlegen kommen die Vorderen "zurück" , weil sie ja keine Deichsel daran hindert und dadurch wird die Außenleine länger wie die Innenleine, durch richtige Kopfstellung erkennbar.

    Wieviel u. Wielang bringt die Übung.

    Bei erfahrenen Stangenpferden ,(das sie nicht den Vorderen in der Wendung zuvorkommen ) muß ein Widerstand gelegt werden, links

    rechte Stangenleine auf Zeigefinger, rechts Hand in die Wendung, das wird dir aber dein Fahrlehrer alles erklären.


    Gruß, Winne.

    ...egal wie verschnallt ist, die Summe der freien Löcher zwischen Fahrerhand und Kreuzschnallen muß immer der Zahl der Grundschnallung,

    von der man ausgegangen ist, entsprechen, in diesen Fall 10. (Schnallung 6 ).

    Wenn jetzt verschnallt ist, also verschiedene Löcher, muß ich immer mit der linken Kreuzschnalle über das jeweilige Normalloch der rechten Leine

    gehen, hier das 6., wenn ich rechts sitze noch 5 cm darüber. Egal, wo die Schnallen sind, immer mit der Linken Kreuzschnalle über das

    JEWEILIGE Normalloch der rechten Leine.

    ...der Kutscher geht links vorn neben dem Vorderrad, die Leinen in der linken Hand, bei Bedarf nimmt die rechte Hand die Kurbel und

    dreht rechts zum bremsen oder links zum öffnen der Bremse, alles klar?


    Gruß, Winne.

    ...übrigens sind bei den Arbeitswagen die Bremsen links, weil, wenn der Wagen beladen ist, der

    Kutscher links neben dem Wagen lief, die Leinen in der der linken Hand, die rechte war zum bremsen frei.


    Gruß, Winne

    Soweit ich es gelernt habe, sitzt der Fahrer rechts, weil die Bremse rechts ist.


    Gruß, Winne


    Ps. ...und bringt mir nicht den Achenbach durcheinander, das System passt für jedem in unseren

    Breitengraden.

    Hallo, nun auch noch meinen Beitrag!
    Die Rechtsumkehrtwendung lehre ich in jeden Lehrgang, weil sie einfach zum System gehört.
    Was macht ein Fahrer, wenn plötzlich die Pferde nach rechts wegbrechen, was jedem passieren kann.
    Trainierte Griffe retten mich nicht unbedingt, aber ich weiß wenigstens mit den Händen wohin.
    Aus der Praxis:
    Wenn ich nach alter "Väter Sitte" eine Hochzeit fahre, und muß aus irgendwelchen Gründen an das Standesamt oder Kirche
    links heranfahren, weil man mit einem Brautpaar in der Kutsche nicht drehen darf, (das bringt Unglück...) so bin ich gezwungen, beim losfahren
    eine RUK-wendung zu fahren. Schauen noch 50 Leute zu, dann sollte es klappen, oeky?


    Übrigens, im Lehrfilm," Die Fahrschule von Anfang an" könnt ihr alle Griffe in Th. u. Praxis in Ruhe
    studieren, ebenso Geschirrlehre, Wagenkunde uvm.


    zu beziehen beim "Starke Pferde"-Verlag.


    Gruß, Winne

    Faustregel:
    Ist die Schere (Landen) am Wagen fest, ( Einachser ) so sind sie am Pferd beweglich, durchgängig mit ledernen Trageösen.


    Ist die Schere (........) am Wagen beweglich, (Zweiachser) so sind sie am Pferd fest, eiserne Trageösen.


    ...nachzuschauen u.v.m. bei den Lehrfilmen Teil 1 u. 2 "Die Fahrschule von Anfang an" beim Starke Pferde Verlag.



    Gruß, Winne.

    Wenn man Peta mit ihrem veganen Wahnsinn, den sie an Schulen verteilen will, wenn man das von Berlin hört,
    die Pferde hätten dort zu leiden, wenn man das von Dillenburg mitkriegt da muß Herrn Nemitz Recht
    gegeben werden, es ist zum VERZWEIFELN^!!!!:


    Gruß, Winne.

    ...so, diesen Film sollten sich die "Grünen Deppen " aus Berlin mal angucken, die die Gespanne verbieten wollen, angeblich wegen Überlastung, Sonne, kein
    Wasser usw., in Berlin gehen sie nur spazieren, im Vergleich.
    Hätten die Schreibtischtierschützer solche Hände vom Arbeiten wie der Holzrücker im Film, wäre auch der Kopf
    gesünder!!!


    Gruß, Winne.

    Das ist leider der große Irrtum.
    Die allermeisten Fahrer haben die "Auto-Fahrer-Mentalität": Wenn das Gespann zu schnell wird, tappt man aufs Bremspedal. Ein Pferd mit einigermaßen Hirn spürt die schwerere Last und geht nur noch mehr in den Zug. Damit erziehe ich mir letzlich Durchgeher. Die Goldene Regel: "Den Wagen bremse ich mit der Bremse, die Pferde mit der Leine" wird leider weitgehend nicht befolgt.


    A. Nemitz


    Die Goldene Regel: "Den Wagen bremse ich mit der Bremse, die Pferde mit der Leine" wird leider weitgehend nicht befolgt.

    Das ist nicht nur die goldene, sondern die einzige richtige Regel zum Fahren eines Gespannes!


    Gruß, Winne.

    Hallo Arthur, das ist der richtige wechselbare Einspänner-Zug im Fuhrwerk unter der Deichsel, dieses System gibt es auch als feste Einrichtung auf den
    Deichselholmen.
    Ersterer hat den Vorteil durch den tiefen Ansatz den Wagen "aus den Boden zu ziehen" ,das Ortscheid schleift aber immer, deshalb das Blech am selbigen.
    Zweiterer hat den Nachteil, er zieht den Wagen "in den Boden, läuft aber frei.
    Da aber heute niemand mehr einspännig so schwere Lasten zieht geht im Prinzip beides.
    Bei den älteren Modellen der Kutschwagen hat man sich so helfen können, das man das linke Ortscheid nach innen an einen zweiten Haken versetzte,
    an dem nach hinten ein weiterer Haken angebracht war, von da eine Kette zur rechten Achsseite läuft, wo wiederum ein haken ist, die Kette eingehängt,
    und ab die Post.
    Grundsätzlich gilt, bei guten Straßen rechten Strang über die Deichsel, hält sie im Zug gerade und hängt nicht am Hals, bei schlechten Wegen Strang
    unter die Deichsel, hält im Zug die Deichselschläge ab. Zum Schluß ist das alles aber nur ein Notbehelf.
    Wenn ich ein Pferd schonen will, hab ich bei fester Bracke die Leinenverschnallung, im Arbeitsfuhrwerk gibt es die Spielwaage zum Umstecken,
    (langer Hebel, kurzer Hebel).
    Siehe Fahrlehrflm "Die Fahrschule von Anfang an", E. Schroll, Starke Pferde Verlag.


    Gruß, Winne.

    Ist es egal was für Bremsflüssigkeit man nimmt? Wir haben jetzt eine für Autos genommen (DOT4

    egal ist Käse der.....
    es gibt italienisches Bremsöl für ital. Traktoren, nichts für deutsche Bremsen,
    dann gibt es Citroen- Bremsflüssgkeit, die darf man auch nicht nehmen, greift die Manschetten an,
    aber sonst, mehr weiß ich nicht, gibt es nur Dot 4.


    Gruß, Winne.