Posts by Siro

    Ich nehme über's Jahr an mehreren Veranstaltungen teil, zu denen ich einen langen Anfahrtsweg habe. Manchmal bin ich mit meinem Pferd bis zu 8 Stunden unterwegs. Selbstverständlich mache ich so alle zwei Stunden eine Pause. Das Pferd weigert sich unterwegs, Wasser zu trinken, frisst aber durchaus Heu, sowohl während der Fahrt, als auch in den Pausen. Im Weiteren mistet und stallt es normal.

    Am Anfang hatte ich grosse Bedenken, mit dem Pferd im Hänger so lange Reisen zu machen. Ich stellte aber fest, dass es eigentlich ganz ruhig und scheinbar zufrieden über die ganze Zeit im Hänger steht. Ich habe den Eindruck, dass es während dieser Zeit im Hänger so etwas wie abschaltet, Gibt es Forumsmitglieder die dazu eine Meinung oder sogar Wissen haben?

    Ich sehe das nicht so negativ. In der Zeitungsberichterstattung stand folgendes:


    Es ist nicht ausgeschlossen, dass Zugpferde in der Stadt Freiburg auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume testet die Stadt nämlich, ob und wie sich in Zukunft Zugpferde im städtischen Dienst einsetzen lassen. Die Forderung geht auf ein Postulat im Freiburger Stadtparlament zurück.


    Es ist zudem ja so, dass in verschiedenen französischen Städten bereits Pferdegespanne erfolgreich für verschiedene Arbeiten eingesetzt werden. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Freiburger sich davon inspirieren lassen, Freiburg (Fribourg) ist ja im wesentlichen dem französischen Kulturkreis zugehörig.

    Mir scheint der Begriff "dirigieren" nicht so falsch, man kann ja das Ziehen eines Pfluges kaum mit "Fahren" bezeichnen.


    Im Weiteren finde ich es ganz toll, was die Beiden da machen, für mich ist das echtes Bio-Bauern. Was auf diesen industriellen sogenannten Bio-Bauernhöfen produziert wird, alles voll mechanisiert, mit riesigen Traktoren, ist für mich nicht wirklich Bio!

    Nein, sie schmeisst beides durcheinander, oder halten bei Troika die Außenpferd etwas auf und was ist an einer Duga anders als bei einer Gabel? Eigentlich sucht sie aus Zeitersparnis einen Möglichkeit 3 Pferd sinnig zugleich zubewegen und da Fahrschüler ist Einhorn/Troika raus wegen 4-leinigkeit. Wobei Fahrschüler sich auch Peitschenhilf ekorrekt beim Dreispänner herb tun, einfach weil Drer andere Übersicht erfordert sind halt noch paar Sachen zusätzlich zu beobachten, rechte Sitzposition und chronisch linkes Seitenpferd im Schritt pennend ist nix rares usw

    Ist das ein Beitrag in deutscher Sprache? Leider verstehe ich den Text nicht, aber es muss ja nicht sein.

    Einige Leute verwechseln, erschrecken und paar Meter Galopp mit Durchgehen.


    Ein durchgehendes Pferd ist im Gehirn von seiner linken Gehirnhälfte (rational denkend) auf die rechte intuitive gesprungen. Es heißt nur noch Flucht oder Stirb.....

    Ich bin mit Savi einig, Durchgehen ist nicht ein die-Hand-nehmen und Abgehen im Galopp. Diesen Vorgang hat wohl jeder schon einmal erlebt, und kann bewältigt werden. Durchgehen ist etwas ganz anderes, so wie es Savi beschreibt, völlig kopflos. Ich hab's noch nie selbst erlebt, gottseidank, aber schon ein Pferd gesehen, das durchgegangen ist und direkt in einen vorbeifahrenden Lastwagen gallopiert ist; kein schöner Anblick.


    Ich erinnere mich, als ich als junger Mann reiten gelernt habe. Ich bin zum ersten Mal allein ausgeritten. Plötzlich beschleunigt das Pferd und geht in vollem Galopp ab. Ich erinnerte mich an meinen Theorieunterricht, wie gefährlich es ist, wenn ein Pferd durchgeht, nahm sofort an, dass dies in meinem Falll eingetreten sei, und beschloss abzuspringen. Beim nächsten Grasfleck machte ich das und was passierte? Als ich meine Knochen wieder gebüschelt hatte und aufstand sah ich, dass das Pferd nach weniger als 10 m gestoppt hatte und friedlich am grasen war. Soviel zum Durchgehen.

    die sich ständig ändernden Beamten die den Stempel schwingen?

    Das Problem sind in der Regel nicht die Beamten an der Grenze, die den Stempel "schwingen", sondern die Beamten ind den Hauptstädten, die die Regeln schreiben.

    Offensichtlich hast du einen Haufen Bücher gelesen, aber von Pferden scheinst du keine grosse Ahnung zu haben. Ich bin gleicher Meinung wie Ponypersonal:

    Es wird immer abstruser, was du schreibst.


    Es drängt sich mittlerweile sogar leise der Verdacht auf, dass es sich um einen Fake handelt..... ich bin ab hier nun raus

    Einen Schönheitswettbewerb werde ich nicht versuchen zu gewinnen, das ist für mich absolut zweitrangig.

    Es geht nicht um Schönheit, Ponypersonal hat das angesprochen:

    Die gezogene Ponyvariante würde dir gewiss auch viel Gesprächsstoff mit Passanten und Zuschauern bieten, die voraussichtlich nicht immer freundlicher Art wären. Nicht, dass man sich vor dem "Fußvolk" ( freundlich gemeint ) fürchten müsste, mir wärs einfach lästig und in der heutigen Zeit schicken sie dir die Ordnungshüter und den Amtsvet hinterher, wenn sie vermuten du "quälst" deine Tiere ( was du sicher nicht im Sinn hast und ich damit auch nicht als gegeben andeuten möchte! )

    Und je nach Ausgang deines Projektes hätten sie vieleicht sogar recht. Wenn du mit einem Gefährt unterwegs sei solltest, das 2-3mal so schwehr ist wie das Gewicht deiner Ponies, grenzt das meines Erachtens tatsächlich an Überforderung. Meines Erachtens sollte das Gesamtgewicht des Gefährtes, mit Fahrer und Ladung, für eine längere Fahrt, nicht mehr als etwa dem Gewicht der Ponies entsprechen, ganz sicher nicht das 2-3fache.

    Für das, was ich als das gebaute Endergebnis für möglich halte, würde ich mir zwei stämmige WB oder Kaltblüter vorstellen. Müssen ja keine Riesen sein... kompackt, um die 150 cm. Die wuppen das ( natürlich auch entsprechend trainiert! ) locker und ohne Spätfolgen.


    Es hätte auch optisch ein ansprechenderes Erscheinungsbild.

    Auch ich habe die Beiträge dieses Themas als stiller Leser verfolgt und mir im Stillen Gedanken gemacht. Und Ponypersonal hat meine Gedanken sehr treffend zum Ausdruck gebracht.

    Ich habe den Film des Fensterchens vom 2. Dezember angeschaut. Ganz super, was da zu sehen ist. Für mich ist das Traditionsfahren in seiner reinsten Form, auch wenn die Schlitten sicher nicht alle genau der Tradition entsprechen.

    Danke souris, für deine fundierten Argumente. Dass barhufige Pferde zähere Hufe haben als beschlagene will ich gerne glauben. Jeder, der ein junges, barhufiges Pferd begleitet, sieht wie sich das Horn nach dem es Beschlagen ändert.

    Mich würde interessieren, wie das bei Pferden aussieht, die ihre Arbeit mit Hufschuhen erledigen.

    Die Hufstruktur passt sich den Gegebenheiten besser an (Kommt wohl daher, dass der Hufmechanismus ohne Eisen besser arbeiten gann und besser durchblutet wird). So wird der Huf (bei guter Pflege) weniger brüchig und wiederstandsfähiger.

    Das ist ein wunderschöner Satz, könnte gut in einem Werbeprospekt für Hufschuhe stehen. Aber eine konkrete Aussage macht er nicht. Was für Untersuchungen gibt es, die diese, vorderhand leeren, Sprüche unterlegen? Gibt es Studien, die belegen, dass mit Hufschuhen der Huf besser durchblutet wird? Gibt es Untersuchungen die zeigen, dass der Huf (bei guter Pflege) weniger brüchig und widerstandsfähiger wird?