Posts by Siro

    Danke souris, für deine fundierten Argumente. Dass barhufige Pferde zähere Hufe haben als beschlagene will ich gerne glauben. Jeder, der ein junges, barhufiges Pferd begleitet, sieht wie sich das Horn nach dem es Beschlagen ändert.

    Mich würde interessieren, wie das bei Pferden aussieht, die ihre Arbeit mit Hufschuhen erledigen.

    Die Hufstruktur passt sich den Gegebenheiten besser an (Kommt wohl daher, dass der Hufmechanismus ohne Eisen besser arbeiten gann und besser durchblutet wird). So wird der Huf (bei guter Pflege) weniger brüchig und wiederstandsfähiger.

    Das ist ein wunderschöner Satz, könnte gut in einem Werbeprospekt für Hufschuhe stehen. Aber eine konkrete Aussage macht er nicht. Was für Untersuchungen gibt es, die diese, vorderhand leeren, Sprüche unterlegen? Gibt es Studien, die belegen, dass mit Hufschuhen der Huf besser durchblutet wird? Gibt es Untersuchungen die zeigen, dass der Huf (bei guter Pflege) weniger brüchig und widerstandsfähiger wird?

    Ich finde es leicht seltsam, dass es eine Frage des Geldes sein soll, ob Hufschuhe oder Beschlag. Wäre es nicht eher angebracht zu fragen, was für das Wohl des Pferdes besser ist?

    Die Person vor den Pferden hat keine Leinen in der Hand.

    Vielleicht solltest du, Shettyfreak, den Text von Lawirant ganz lesen. Er hat richtigerweise geschrieben

    An den Köpfen der Pferde, wohlmöglich noch die Leinen oder den Fahrzaum festhaltend, hat niemand etwas verloren bzw. Pferde die soetwas brauchen sind im Straßenverkehr falsch aufgehoben. Der Groom steht immer etwas seitlich mit Abstand vor den Pferden. Hier also vollkommen korrekt

    Wenn ich die Gelegenheit habe, fahre ich sehr gerne im Zentrum von Bern durch die Altstadtgassen, nicht wegen der Show, sondern weil es wunderschön ist, als Erlebnis. Passanten und Touristen finden es toll und wir werden zigfach fotografiert. Ich habe noch nie jemanden angetroffen, auch Autofahrer nicht, die sich darüber aufgeregt haben. Und ja, um ins Zentrum zu kommen, muss ich auf vielbefahrenen Einfallstrassen fahren, kein Problem. Seit ich meinen Freiberger habe, ist er sich gewohnt im Verkehr zu sein. Aber ein Pferd kann nur lernen, wenn man Probleme angeht, also den Verkehr, mit Lastwagen, scheppernden Anhängern, aufheulenden Motorräder etc., und nicht wenn man allem ausweicht.

    der einen Kutschhänger hatte der vorne auf der Deichsel die Kutsche hatte

    Das ist heute eine sehr übliche Art, einen Einspänner zu transportieren, es gibt hunderte von Fahrern, die sich so verschieben. Ich selbst fahre jedes Jahr einige tausend Kilometer mit einem solchen Anhänger, der übrigens sehr kommod ist. Weil er etwa 2 m länger ist und somit die Distanz zwischen Achsen und Aufhängepunkt länger ist, liegt er ruhiger auf der Strasse und ist einfacher zum Manövrieren. In der Regel genügt ein Zugfahrzeug mit 2,5 t Anhängelast. Mein beladener Anhänger z.B. wiegt knapp 2,1 t (ein Pferd 520 kg, Kutsche 300 kg, Ballast 100 kg und noch etwa 100 kg Geschirr, Futter, etc.)

    Drehschemel ins Spiel , hab ich als Kombihänger (Kutsche / Pferde ) noch nie gesehe

    Auch das ist ein Anhägermodell, das heute häufig von Fahrern verwendet wird, vor allem für Zweispänner, weil es etwas mehr Platz hat um Sachen zu verstauen. Allerdings braucht es ein entsprechendes Zugfahrzeug, da der beladene Anhänger rasch einmal 3,5 t oder mehr wiegt.

    ist zu beachten, dass es eine Mindeststützlast gib

    Das ist wohl der springende Punkt. Ich habe einen Anhänger für den Kutschentransport vorne. Ich habe zwei Posititionen um das/die Pferd(e) zu stellen, vorne wenn ich ohne Kutsche fahre und 20 cm weiter hinten wenn ich mit Kutsche fahre. Trotzdem muss ich, wenn ich mit Kutsche fahre, hinten im Hänger Gewicht (Wasserbidon) hinstellen, damit ich die erlaubte Stützlast nicht überschreite. (Pferd ist ein Freiberger mit 520 kg, Kutsche 300 kg). Bei der Lösung mit der Kutsche hinten ist das Problem wohl umgekehrt. Ich würde also unbedingt mit der Wage überprüfen, was für eine Stützlast ich bekomme, wenn ich nur das/die Pferd(e) lade und wenn ich Pferd und Kutsche lade. Ausser natürlich wenn du nie nur mit Pferden allein fahren willst.

    Ich habe Mühe zu verstehen, wie er nach rechts wegdrehen kann, wenn du mit der linken Leine entgegen hälst? Mit was für einem Gebiss fährst du? mit einem gebrochenen oder einer Stange? und wie ist die Leine verschnallt? Im Schaumring oder weiter unten?


    Wenn mein Pferd ein ungrades Mal auf etwas stösst, das ihn beeindruckt, dann hält er an. Wenn ich dann sofort vorwärts drängen würde, so wird er ziemlich grantig. Ich habe gelernt, dass er die Situation kurz anschauen will, und wenn ich dann so nach 30 Sekunden wieder vorwärts treibe, marschiert er ohne Problem weiter. Offensichtlich reicht diese kurze Pause, dass er beurteilen kann, dass die Situation ungefährlich ist.

    Meine Ponystute hat keine sehr hohe Zugleistung

    Ich habe mich durch die Diskussion um das von Billie angeregte Problem durchgelesen. Im Wesentlichen wird um das Problem dikutiert, welcher Kummet oder Brustblatt besser ist. Mich würde aber interessieren, was das eigentliche Problem ist. Was heisst "das Pony hat keine sehr hohe Zugleistung"? Bleibt es stehen, wenn es bergauf geht? Geht es am Wagen nur sehr langsam? Wir drückt sich das "keine sehr hohe Zugleistung aus"?