Posts by Illefons

    Sanhestar, ich hatte ja zunächst eher den Verdacht, dass er nicht von daheim weg wollte, da "seine" Stute rossig ist. Das mit dem Brustblatt war mir dann aufgefallen, ich war mir aber nicht 100%ig sicher, da der Weg so uneben war und es durchaus sein konnte, dass die Kutsche aufgrund des Bodens leicht nach hinten zieht. Unterwegs ist mir dann doch der Gedanke gekommen, dass es evtl. an der Anspannung gelegen haben muss, da er sich sonst zwar mal aufregt, sich aber sofort von mir beruhigen lässt. Manchmal brauche ich etwas länger bis der Groschen fällt...


    Kirsten, im Umgang war mehr als eine handbreit Platz. Das überprüfe ich vor jedem losfahren. Ich hab das vermutlich immer eher zu locker als zu straff, weil ich eigentlich immer mit der Bremse unterstütze bergab. Wenn ich Elvis vorne mehr "Freiheit gönne", kommt die Schere zu weit vor und das stört ihn offenbar immens. Das Problem hatten wir beim Einfahren ja auch, als das Ledergeschirr nicht richtig passte und wir es auch nicht passend hinbekamen.
    So wie es jetzt ist bleibt es, wenn es ihm zu eng ist, beschwert er sich sicher. Wobei er schon dicker war:-) und jetzt ja noch weitere 15 bis 20 kg abspecken soll.


    Vielen Lieben Dank für alle Beiträge!

    Tja, was soll ich sagen, wir haben das Problem offenbar gefunden. Wir haben in Ruhe angespannt mit den verkürzten Strängen und da mal alles nachgeschaut. Wir stellten fest, dass das Brustblatt schon Druck ausübte bevor das Pony zog. Wir haben die Stränge auf die ursprüngliche Länge gemacht und Pony lief wie geschmiert. Ein unerzogenes Kind welches mit dem Rad immer seitlich nah an die Kutsche ran fuhr und bremste störte das Pony nicht. Motorradfahrer von hinten...kein Problem, Autos von allen Seiten...kein Problem, Anhalten und Stillstehen...kein Problem. Ich hab mein cooles Pony wieder




    Man sieht mal wieder, dass Kleinigkeiten eine große Wirkung haben können. Bewährtes, was vom Pony akzeptiert wird, wird nicht mehr geändert ab heute!

    Ein Albtraum...dem Pferd scheint zum Glück nichts weiter passiert zu sein. Ich hoffe, dass der Kutscher nicht zu schwer verletzt ist. Das mit so unvernünftigen Kindern hatten wir heute auch...so ein kleiner Rotzlöffel fuhr ständig neben die Gig und bremste sein Fahrrad wie verrückt ab...Elvis blieb ruhig

    Ne, Schere hatte ich eben nicht gekürzt...das hat mir meine Freundin dann auch erklärt mit dem Druck. Ich bin echt doof....Ich denke mal, er war gestern auch total durch den Wind und das Fahren vom Boden hätte ich anders machen sollen, einfach nur spazieren gehen. Ich wollte ihn mit Widersetzlichkeit -wenn auch berechtigt- nicht durchkommen lassen. Er lernt sehr schnell....auch schlechte Angewohnheiten.


    Die Hufschuhe hatte er schon öfter an und auch als ich sie ausgezogen hatte, ging nix mehr. Um 16 Uhr kommt meine Freundin und dann wiegen wir den Druck mal aus um zu sehen, wieviel höher er ist. Die Stränge werden wieder so gemacht, wie sie vorher waren. Zur Not mache ich auch das Polster der Halskoppel nochmal ab. Hier hatte ich entsprechend Strang zugegeben, dass die wieder so war wie vor dem Polster. Bin schon etwas nervös wie er sein wird, deshalb wird meine Freundin auf der Gig sitzen. Gewichtsmäßig sind wir gleich.
    Heute früh habe ich ihn schon zum Hundespaziergang mitgenommen, da war er total ruhig und ausgeglichen.


    Danke Polldi!


    Ich bin immer gleich entmutigt, weil ich auch nicht mehr die Jüngste bin und wegen kaputter Knie und Rücken etwas gehandicapt. Da kommt dann oft das negative Kopfkino. Ich hab ja noch nicht so viel Fahrerfahrung.


    Meine Frage ist noch, ob das erfahrenen Kutschern auch mal so geht, dass ein normalerweise braves Pferd mal so austickt?


    Vielen Dank einstweilen für die Antworten. Ich werde später berichten, wie es heute gelaufen ist.

    Vielen Dank Herr Nemitz für Ihre schnelle Antwort. In der Checkliste hab ich gleich zwei Punkte gefunden....Änderung am Geschirr -verkürzte Stränge, dadurch geänderte Gewichtsbelastung- und das Wetter. Ich bin gesundheitlich momentan sehr angeschlagen und deshalb hat mich das ganz schön aus der Bahn geworfen heute. Ich denke, es war aber richtig, dass ich noch die 5 km mit ihm zu Fuß unterwegs war?


    Morgen kommt eine Freundin, welche mehrere Jahrzehnte Kutscherfahrung -auch Gig- hat. Die habe ich vorhin noch angerufen und sie sagte mir Ähnliches wie Sie. Sie will morgen alles nochmal überprüfen, insbesondere die Länge der Stränge.

    Heute hatte ich ein echt unangenehmes Erlebnis mit Elvis. Er wird ja seit diesem Jahr gefahren. Heute wäre es die 30. Stunde gewesen. Bislang hat er fleissig gezogen, ich hatte den Eindruck, dass er das auch gerne macht und regelrecht an dieser Aufgabe gewachsen ist.
    Er ist recht cool, letzte Woche sind wir z.B. an einem kleinen Zirkus in unserem Dorf vorbei, da waren andere Pferde, Lamas, frei laufende fremde Hunde usw. Er hat nicht mal hin gekuckt sondern ist brav vorbeigelaufen. Selbst wenn wir an Koppeln vorbeifahren und die Pferde darauf anfangen herumzutoben bleibt er total ruhig.
    Heute war er auch total ruhig, ich hätte ihn zum Aufschirren nicht mal anbinden müssen. Er wartete brav vor der Gig und auch das Anspannen lief gut. Aber als wir los sind, fing er sofort an zu zackeln, wollte wieder umdrehen. Ich bin dann weitergefahren, hatte aber wirklich alle Hände voll zu tun mit ihm. Mein Mann ist -wie immer- mitgelaufen. Ich bemerkte dann, dass hinten der eine Hufschuh nicht passte und hab angehalten. Das funktionierte perfekt, er blieb brav stehen bis ich ihm die Schuhe ausgezogen hatte. Als er wieder anziehen sollte, ging das Theater wieder los. Steigen, rückwärts schieben, nach links wegbrechen usw. Er hat meinen Mann fast über den Haufen gerannt. Ich hab ihn vorwärts geschickt....nur Zackeln und Unruhe. Wieder angehalten....er steht brav. Anfahren...gleiches wieder und dann hat er sich fast nicht mehr beruhigen lassen. Ich bin dann runter von der Gig, hab ihn ein Stück geführt und dann ausgespannt. Ich hatte zu viel Angst, das was passiert. Wir waren auf einem sehr unebenen Feldweg, da hätte ich das nicht mit ihm ausdiskutieren können ohne Angst haben zu müssen, dass er mich mitsamt der Gig in den Graben setzt.
    Mein Mann hat die Gig heimgebracht und ich den Elvis. Daheim abgeschirrt und den Longiergurt drauf. Dann bin ich die Strecke nochmal per Fahren vom Boden entlang. Gleiches Spiel...steigen, rückwärts gehen. Wenn ich vor an den Kopf bin war alles ok, ich hatte ein entspanntes Pony welches fleissig vorwärts ging und abschnaubte. Ging ich hinter ihn ging es wieder los. Das gab es bei ihm noch nie. Als wir angefangen haben hat er ab und an sich zu mir umgedreht aber Steigen usw. war noch nie.
    Verändert hatte ich am Geschirr folgendes: Ein Polster an der Halskoppel angebracht (Sieltec) und die Stränge etwas gekürzt. Eine Bekannte meinte, dadurch käme mehr Gewicht auf das Selett, evtl. hat ihn das so in Panik versetzt? Es war definitiv nicht einfache Widersetzlichkeit sondern Panik. Er hat die Augen regelrecht rausgedreht.


    @Herr Nemitz, insbesondere wäre ich an Ihrer Meinung interessiert.

    aber man könnte damit arbeiten, oder? Ich hab ja nur den kleinen Elvis der was arbeiten könnte und für kleine Flächen wäre das ideal. Ob es sich von der Anschaffung her lohnt ist ja ne andere Frage:-)
    Esel finde ich absolut toll. Eine Bekannte von mir in Portugal hat vor kurzem 2 bekommen. Mutter und Tochter. Die sollen mal eingefahren werden. Da freue ich mich schon, wenn ich sie wieder mal besuche.

    Ich stimme Jeverson zu 100 % zu. Wenn ich hinter meinem mit der Gerte wedle geht der auch vorwärts.... Da muss ich noch nicht mal was schreien. Ich hab mein Shetty am Boden sehr gut ausgebildet. Ich brauch kaum die Pitsch, weil er auf Kommando nach recht (hotte) oder links (hüüst) geht.
    Solange das Pony noch nicht mal von Euch führbar ist, würde ich erst mal am Vertrauen arbeiten.

    Das liest sich, als hättet ihr gar keine Fahrerfahrung? Wenn ja, dann bitte Finger weg von der Kutsche und erst ein Fahrabzeichen machen und -wenn möglich- bei einem erfahrenen Kutscher/Kutscherin ein paar mal mitfahren. Ich will Euch den Spaß nicht verderben, aber ohne Erfahrung Kutsche fahren ist lebensgefährlich.

    Vielen Dank für die Bilder. Ich würde das gern mal live sehen, leider sehr weit weg von mir, aber fürs nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen, dass ich die Zeit mal investiere.

    Wenn ich nicht mein Shetty zum Fahren hätte und glücklicherweise bei einer Freundin (40 Jahre Kutscherin) öfters mitfahren könnte, wäre bei mir auch Essig. An mein Pony lasse ich auch nur diese Bekannte. Was ich schon gesehen hab ansonsten, ist mir wirklich zu heikel. Ein Angebot wie bei Herrn Nemitz wäre ein Traum. So etwas gibt es hier in der Nähe leider gar nicht.


    Ich komme gut 3 x in der Woche zum Fahren, weil mein Mann noch mitlaufen muss, Shetty läuft erst seit diesem Jahr in der Gig und wir wurden schon 3 x fast zusammengefahren. Ich muss auf einer schmalen Straße los und manche Verkehrsteilnehmer fahren hier wie die Bekloppten.

    Keine Ahnung, ich hatte schon Probleme, die Metallumzäunung für meinen großen Paddock genehmigt zu bekommen. Nachdem meine Pferde mehrere Male des Nächtens unterwegs gewesen waren....Plastikpfosten herausgezogen bzw. umgefahren, habe ich meine eine Weide aufgelöst. Als dann noch Rehe dazu kam, habe ich auf Paddockhaltung umgestellt und füttere ganzjährig Heu. Ich hatte beim LRA nachgefragt wegen einem Holzzaun für meine Weide und da die Mitteilung bekommen, dass der nicht genehmigungsfähig sei. Das Sonderbare ist aber, dass ich jetzt auf der einen ehemaligen Weide einen Reitplatz angelegt habe, den durfte ich wiederum mit Holz einzäunen....