Posts by Illefons

    Bei uns war es eine Ringelnatter auf dem Weg zwischen Fischteichen. Die kam vermutlich aufgrund der frischen Temperaturen am Morgen nicht schnell genug weg und entschloss sich, das Pony zu beißen. Elvis hat daraufhin einen Kickstart hingelegt und ne 90 Grad Wende hingelegt, bei welcher mein Mann aus der Gig geschleudert wurde. Gig war kurz umgekippt. Pony lief auf der richtigen Straßenseite nach Hause. Außer dem Biss ist dem Pony nix passiert. Die Stelle sieht man allerdings nach knapp vier Wochen immer noch.


    Straßengräben sind ne doofe Sache beim Kutschieren. Gute Besserung weiterhin an Deinen Mann!

    Kaidan, da hast Du recht. Wir vermuten, dass mein Mann von der Kante des Schutzblechs getroffen wurde. Ist einfach sau dumm gelaufen. Der ganze Unfall passiert so vermutlich nur alle 100 Jahre 1 x.

    Ich hab für meine Beiden momentan nur Offenstall mit ca. 1.200 qm Sand/Naturboden. 700 qm sind mit Paddockraster versehen, darauf Sand, der Rest ist Naturboden. Früher hatte ich noch Weiden, auf welche die Pferde stundenweise durften, seit einem Rehefall der letztendlich zum Erlösen des Ponys führte, nicht mehr. Das Gras hier ist für Milchkühe und m.M.n. für Pferde nicht geeignet.

    Nach unserem Umzug nach Ungarn habe ich 1,5 ha Weide zum Offenstall dazu und bin da noch am Planen wie das ablaufen soll. Auf jeden Fall will ich ne "Rennstrecke" um das Grundstück machen, für meinen Jungspund. Der will laufen. Und da er erst 4 geworden ist, will ich ihn reiterlich nicht unbedingt gleich überfordern. Und der Shettymann flitzt auch gerne.

    Clea, Deine Aussage kann ich bestätigen. Mein Shetty lebt mit meinem großen zusammen, Heu ist immer zur Verfügung, Koppeln habe ich keine mehr, nachdem ich meinen Huzulen (EMS) an die Rehe verloren habe. Seit Elvis (Shetty) ständig Heu zur Verfügung hat, frisst er viel weniger, macht viele Pausen und hält so einigermaßen die Figur. Ganz ohne ein bissi Arbeit geht's aber bei ihm auch nicht.


    Mich würde interessieren, was bei Dir auf den Weiden wächst. Wir ziehen jetzt nach Ungarn und dort habe ich 1,5 ha zur Verfügung. Ich möchte da nichts falsch machen.

    Puuh, das ist ja noch schlimmer als bei uns. Ich drück die Daumen, dass die Heilung schnell verläuft und Dein Mann wieder fit wird. Weißt Du, was bei Euch die Ursache für den Unfall war?

    Helm hatte mein Mann auch auf...an dem Helm ist absolut nichts zu sehen, der war noch nicht mal dreckig...und mein Mann ist in die Wiese geschleudert worden und sah dementsprechend aus. Und sein Handy war in der Tasche am Kutschbock...wir haben eine Dreiviertelstunde gesucht, bis wir ihn gefunden hatten.

    Das Kotwasser von Bewegungsmangel kommen kann, kann ich bestätigen. Als mein Mann unser Shetty regelmäßig 4 x die Woche gefahren ist, war das Kotwasser weg. Seit dem Unfall meines Mannes fahre ich Elvis nicht und das Kotwasser hat wieder leicht angefangen. Longieren usw. reicht hier nicht aus. Es muss "richtige" Bewegung sein

    Gute Besserung erst mal für Deinen Mann. Meinen hat es am 6.7. erwischt...Knie, Schienbein und Knöchel 2x gebrochen.

    Er will wieder fahren, aber auch mit entsprechender Sicherheitsausrüstung von daher lese ich hier auch mal mit. An eine Airbagweste hatte ich noch gar nicht gedacht. Gute Idee. Ich hab eine "normale" zum Reiten, bin aber aus der rausgewachsen und will mir wegen meinem Jungspund auch ne neue Weste zulegen.

    Zum Fahren kenne ich auch nur die "normalen" Westen.

    Spazieren schadet auf keinen Fall:-) Ich habe über drei Jahre gebraucht, um Elvis richtig einzufahren. Aber die Zeit hat sich gelohnt! Er ist absolut zuverlässig geworden.

    Kutscher1: Sie sind einfach nur unverschämt....nur weil Sie langjährige Pferdeerfahrung haben, sind Sie nichts Besseres! Sie können hier gerne wieder gehen, Ihre Kommentare können Sie sich sparen. Auch die Arbeit und Ausbildung mit/von Pferden hat Fortschritte gemacht. Allerdings ist das leider bei manchen noch nicht angekommen.


    Admin, ich erwarte, dass Sie hier durchgreifen! Ansonsten wird es wieder so weit kommen, dass langjährige Forumsmitglieder gehen.

    Das hat mein Kleiner anfangs auch gemacht. Mit Scheuklappen ging er gar nicht vorwärts, deswegen haben wir die ziemlich schnell weg gelassen. Wir haben Stimmkommandos für rechts und links, das haben wir fleißig geübt und jetzt kann ich sofort mit Stimme korrigieren. Vorher hab ich mir ne lange Fahrpeitsche genommen und korrigiert. Zu Beginn war ich meist zu spät und er hatte sich schon gedreht, dann bin ich aber stehen geblieben und hab ihn Schritt für Schritt zurück in die richtige Position geschickt. Hier hat mir auch Kirstens Tipp sehr geholfen, mit dem Pony einzelne Schritte zum Abwenden zu üben. Mittlerweile zeige ich mit dem Finger in die Richtung und sage "Einen", dann geht er mit Hinterhand oder Vorhand (je nachdem wo ich hinzeige) einen einzigen Schritt rum.

    Bodenarbeit mache ich nach Honza Blaha, auch hier soll der Kopf des Ponys zum Menschen zeigen, Elvis kann aber sehr gut unterscheiden, was wir gerade machen. Das ist beim Kutschieren überhaupt kein Problem.

    Nachdem ich gesehen hab, dass wir am gleichen Tag Geburtstag haben:-) schreib ich auch mal was:-) Kirsten hat wirklich viel Ahnung, was Einachser und Co. anbelangt. Ein Besuch bei ihr lohnt sich. Da kann man alles mögliche Probe fahren. Über Kirsten bin ich überhaupt erst ans Fahren gekommen. Das nur als Einleitung.


    Ich (eigentlich eher mein Mann) fahre meinen Elvis, Stockmaß knapp 1m, in wirklich anspruchsvollem Gelände mit einer Schlemmer-Gig. Mit der habe ich ihn auch selbst eingefahren. Hab kaputte Knie, Bandscheibe, Hüftprobleme. Dafür ist die Schlemmer wirklich genial: tiefer Einstieg -vor allem auch mit PLATZ im Fußraum, Einzelradfederung ist top, auch nach langen Fahrten keine Rückenschmerzen. Man kann sich gut in die Mitte setzen und die Füße abstützen...man sitzt wie festgetackert.


    Wenn die Gig richtig eingestellt ist, lässt sie sich ganz einfach ziehen. Hab ich mit meinem Mann -kein Leichtgewicht- ausprobiert, weil ich mal wissen wollte, was Elvis so zu tun hat. Die Gig rollt super leicht.


    Ich wollte letzthin mal eine Cavaletti fahren....da hatte ich schon immense Probleme mit dem Einsteigen. Habs dann auch gelassen.


    Den Preis finde ich auch absolut ok. Im Gegensatz zu Meier....

    Ich habe die rechts-links Schwäche auch;-) Deswegen rechts = hotte, links = hüüst. Das bekomme ich sonderbarerweise besser hin.


    Bei meinem Illefons hatte ich "Halt" in Verbindung mit Leckerligabe als Notbremse im Gelände ebenfalls installiert. Er war mir anfangs mehrmals durchgegangen ….meine Schuld....und daraufhin haben wir das geübt. Es half uns auch in brenzligen Situationen, wenn er im Straßenverkehr wegen eines Traktors mit 2 Anhängern nervös wurde. Auf Kommando "Halt" wurde sofort gestoppt und die Nase kam rum zu mir. Alleine diese Möglichkeit gab mir unheimlich viel Sicherheit und brenzlige Situationen wurden immer weniger, alleine durch mein gewonnenes Selbstbewusstsein.

    Ich hab mein Shetty mit etwas Unterstützung einer erfahrenen Kutscherin selbst eingefahren. Genau vor diesem blitzartigen Umdrehen hatte ich auch ziemlich Angst. Deswegen haben wir Richtungswechsel auf Stimmkommando immer wieder geübt. Selbst wenn der Kleine jetzt mal in die falsche Richtung will, weil das z.B. der Weg nach Hause ist, lässt er sich mit Stimmkommando in die richtige Richtung schicken. Und wenn ich bzw. mein Mann -der fährt ihn meistens- an eine "kritische Stelle" kommen, ist immer die Pitsch an der Seite, wohin er wegbrechen könnte. Und die Pitsch wird im Notfall auch mal "richtig" eingesetzt. Lieber macht mir das Pony nach vorn weg, als umdrehen.

    Ich muss gestehen, ich fahre oft mit lockeren Leinen, weil ich kaputte Hände habe. Deswegen habe ich auch die Peitsche wenig in der Hand. Für mich war es deshalb wichtig, dass Elvis wie ein Rückepferd ruhig auf Stimme die Richtung ändert. Für meine Psyche ist das sehr wichtig, weil ich auch das Gefühl hatte, das mein Pony meine Ängste kennt:-)

    Mein Tipp wäre, vom Boden aus Richtungswechsel und Wendungen mit Stimmkommando üben.