Posts by renatus

    Der Preis pro Tonne (= 3 Rund- oder Quaderballen à 300-350 kg) liegt bei uns um die 200 Euro. Wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht gross ändern. Wir haben seit Februar keine genügenden Niederschläge zu verzeichnen. Das wird sich zwangsläufig auf die nächste Heuernte auswirken.


    renatus

    kaidan

    Ich stelle hier keinesfalls deine Intelligenz in Frage. Heuballentransport ist ja eher eine technische Herausforderung. Vielleicht habt ihr in D ja andere Ballen als wir hier in F. Die Grössten sind hier bei 120x160 cm, ca. 350 kg. Kann ich gerade eben noch selbst rollen (ist etwas mühsam, aber geht).

    Ich vermeide hingegen Quaderballen (hier 120x250) weil ich die nun absolut nicht mehr bewegen kann. So hat jeder seine "Vorlieben".


    renatus

    In Wahrheit liegt es wohl eher an den Rundballen, die man kaum auseinander bekommt und deshalb lieber komplett in den Auslauf stellt.

    ....

    Rundballen sind ja "aufgewickelt", die lassen sich genau so einfach wieder "abschälen", wie eine Zwiebel. Braucht etwa 3 m Platz. Ich mache das jeden Tag morgens und abends bei meinen fünf Pferden, die kriegen ihr Heu immer portioniert.

    In Wahrheit liegt es wohl eher an der Bequemlichkeit der Leute, dass die Ballen einfach auf die Weide / Paddock gestellt werden!

    Eine ganz andere Baustelle ist es natürlich wenn du Pferde- oder Rinderherden hast von 20 - 200 Tieren.


    renatus

    Die von Andreas erwähnten Versuche dürften aus dem "Heeres-Veterinär-Untersuchungsamt" stammen. Da hat Dr. Bernhard Grzimek im Jahre 1943 eine umfangreiche Studie über Heimfindefähigkeiten bei Tieren, unter anderem auch für Pferde, veröffentlicht. Wurde in der "Zeitschrift für Tierpsychologie" Band 5 / Heft 3 abgedruckt.


    Eine kurze Zusammenfassung bezüglich der Pferde ist hier zu finden:

    https://onlinelibrary.wiley.co….1439-0310.1943.tb00662.x


    renatus

    .......

    was das für eine Weide werden soll? keine Ahnung, da verläßt mich mein eh nicht vorhandenes Französisch ...

    Das soll eine Magerwiese werden laut dem Kommentator. Wanderer am Fusse des Hanges sollen sich dann an Blumen, Kräutern und Insekten der zukünftigen Wiese erfreuen!! Ist also nicht für Tiere vorgesehen.


    Ich verstehe nichts von Steilhang-Bepflanzung aber wenn da alle (Wurzel-) Büsche ausgerissen werden, wird das bisschen Erde wohl bald mal erodiert sein. Gras alleine kann das Ganze nicht wirklich zusammenhalten. Scheint mir eine etwas fragwürdige Aktion zu sein.


    Ansonsten aber eine schöne Demonstration von Rückepferden und ihren Führern!


    renatus

    Kutscher

    Falls ich es richtig bemerkt habe, wird unter der Überschrift/Rubrik "Kalender" nicht angezeigt wenn ein neuer Eintrag erfolgt ist (wie z.B. bei "Galerie" oder "Marktplatz"). Deshalb schauen da wohl nicht viele rein (ich auch nicht). Könnte das vielleicht noch angepasst werden?


    renatus

    andere Langstrecken unter anderen auch diese:

    http://www.attelage-patrimoine…-endurance-1903-1905.html

    Der Sinn der damaligen Gewalts-Ritte / - Fahrten hat auch schon damals zwiespältige Reaktionen hervorgerufen (bei Reitern wie bei Zuschauern). Damals waren bei diesen, vorwiegend militärischen Demonstrationen, noch keine Ruhepausen oder Tierarzt-Kontrollen vorgeschrieben oder vorgesehen!


    Kurzübersetzung vom ersten Bericht von 1902:

    Beim Ritt Brüssel - Ostende fällt die Bilanz katastrophal aus: 59 Pferde starten, mehr als 20 Pferde sterben! Die restlichen sind derart erschöpft, dass sie sich weigern weiter zu laufen "trotz Schlägen und Injektionen von Koffein und Äther" !!


    Passend dazu noch ein Auszug aus einer österreichischen Publikation (Vet. Med. Austria 2006):

    Der österreichisch-ungarische Offiziersreiterverein definierte Distanzritte 1908 wie folgt: „Die Distanzritte sind als reitsportliche Übungen gedacht, sie sollen nicht den Charakter von Prüfungen der äußersten Leistungsfähigkeit von Reiter und Pferd tragen und dürfen daher auch nicht bis zur Erschöpfung der Pferdekräfte durchgeführt werden.“ (ANONYM, 1908).Trotzdem kam es immer wieder zu zahlreichen Ausfällen.

    - Beim Ritt Wien-Berlin-Wien 1892 starben 3 Pferde (alle Siegerpferde!), 3 mussten erschossen werden, das sind insgesamt 9 %.

    - Beim Rennen Dresden-Leipzig 1895 starb ein Drittel der Pferde.

    - Beim französischen Distanzritt Petite Gironde 1899 fielen die Hälfte der 33 Starter aus.

    - Beim Ritt Lyon-Aix-les-Bains 1905 starteten 47 Reiter, 23 fielen aus, 4 Pferde starben.

    etc.


    renatus

    Renatus

    Hast du nur Mühe wenn es dich was angeht, oder generell?

    .......

    Thomas

      :!: Die Umwelt geht uns alle etwas an :!:


    Ich habe nicht wegen der Pferde-Bilanz Mühe sondern wie von Politik und Wirtschaft mit der Thematik umgegangen wird. Was wurde uns nicht schon alles als (Klima-) Katastrophe „verkauft“:

    • der saure Regen
    • das Waldsterben
    • das Ozonloch
    • DDT, Radioaktivität, Borkenkäfer, Glyphosat, etc. etc.

    Mittlerweile sind wir beim Co2 angelangt mit all seinen Auswüchsen von Annahmen, Vermutungen und Behauptungen wer oder was alles Schuld daran sei (Dieselautos, Tiere ...).

    Auch wenn es von Wissenschaftlern vielleicht gut gemeint ist, ..... solange man jedoch Co2-Zertifikate (Emmissionsrechte) an der Börse kaufen und handeln kann ist das nur Augenwischerei. Da wird die heisse Kartoffel weitergegeben und das Problem, wie fast immer, nicht gelöst sondern nur verschoben. Wieder mal so ein (Milliardenbusiness-) Riesenschwindel, da fühle ich mich von Politikern und Bankern irgendwie schon wieder verarscht; der Steuerzahler wird's dann später schon richten (müssen).

    Und wenn alles nichts nützt, können ja immer noch die Grenzwerte neu angepasst werden!


    Renatus

    Im Zusammenhang mit den CO2-Fussabdruck (Umweltbilanz) bin ich auf diesen Artikel gestossen. Nachstehend ein Auszug aus dem Text:


    "Von den betrachteten Haustieren wiesen Pferde die mit Abstand schlechteste Umweltbilanz auf. Die Haltung eines Pferdes über ein Jahr hinweg entspricht gemäß den Berechnungen von Jungbluth und seiner Mitarbeiterin Jasmin Annaheim der Umweltbelastung einer 21 500 Kilometer langen Autofahrt. Das ist deutlich mehr als ein durchschnittliches Fahrzeug in Deutschland pro Jahr zurücklegt (gut 13 000 Kilometer). Die Ökobilanz eines Hundes entspricht einer jährlichen Autofahrleistung von 3700 Kilometern. Der Buchtitel "Time to eat your dog?" gebe somit ein falsches Bild der Situation wieder, sagt Jungbluth. Bei einer Katze entspricht die Umweltbelastung 1400 jährlichen Fahrkilometern. Zudem verbuchen zwei Kaninchen, elf Ziervögel oder 100 Zierfische etwa die Umweltbilanz einer Katze."


    Für alle Interessierten hier der Link zum ganzen Text:

    https://www.sueddeutsche.de/wi…ter-klimawandel-1.4268790


    Irgendwie habe ich langsam ein wenig Mühe mit dem ganzen Umweltgedöns; oder wie seht ihr das? ???


    Nichtsdestotrotz, lasst euch den Silvesterabend nicht verderben :!:


    renatus

    Bei mir funktioniert der Link problemlos.

    Der Artikel fusst auf dem Umweltbericht des Bundesamtes für Umweltschutz und umfasst auch E-Autos und E-Scooter.

    Hier der Auszug welcher E-Bikes betrifft:


    Selbst wer mit einem Elektrovelo unterwegs ist, darf sich nicht als ökologischer Musterknabe bezeichnen. Denn laut dem Umweltbericht des Bundes schneidet die Bahn besser ab. Das ist relevant, wurden 2017 in der Schweiz 16500 schnelle ­E-Bikes (bis 45 km/h) und 70'000 langsamere E-Bikes (bis 25 km/h) verkauft. Die Verkaufszahlen sind laut Velosuisse zwischen 2011 und 2017 jährlich um durchschnittlich 10 Prozent gewachsen. Und der Boom wird laut Fachleuten weitergehen. Demgegenüber ging der Verkauf von Velos, dem ökologischen Überflieger schlechthin, leicht zurück und lag im vergangenen Jahr bei rund 25 000 Stück.

    Ökologisch relevant: Die grösste Verlagerungsbewegung geschieht vom normalen Fahrrad hin zum E-Bike, wie Daten des Bundes zeigen. Umweltfreundlicher sind Autofahrer, die auf ein E-Bike umsteigen.


    Doch wie erklärt sich die schlechtere Ökobilanz von E-Bikes gegenüber der Bahn? Ein E-Bike verfügt laut Bafu über eine klar kürzere Lebensdauer und deutlich weniger gefahrene Gesamtkilometer: «Damit fällt bezogen auf die Umweltbilanz die Herstellung stärker ins Gewicht.» Kommt hinzu, dass die Batterien zwar rezykliert werden können, das Verfahren dafür aber sehr aufwendig ist. Letztes Jahr verarbeitete die Schweizer Recycling-Verarbeitungsanlage für Batterien in Wimmis BE rund 21 Tonnen E-Bike-Batterien.


    renatus

    Ich entschuldige mich, ihr habt natürlich auch alle Recht!

    Das was ihr als Sättelchen bezeichnet heisst hier "siège = Sitz".

    Umgangssprachlich ist mit "Sellette" hier aber immer das komplette Teil gemeint (nr. 19 auf der Zeichnung von bleyl).


    Zwei Bilder-Links zum Thema:


    https://lesequideshamois.ffe.com/? cs=e92321b49d25d339876a6e0aefb67d24cb35b1acffa03773856463cacede7037908fa962ddaa39b04603285bf52a732c


    http://aveyron.attelage.free.fr/harnais.htm (linkes Bild, sieht tatsächlich aus wie ein Miniatur-Sattel!)


    renatus

    Der Ausdruck "Sellette" ist aus dem französischen. Im Deutschen wurde daraus dann das "Selett".

    Da die Ableitung des Wortes von "Selle = Sattel" stammt, wurde das im Deutschen vom Sattel zu "Sättelchen". Den Ausdruck Sättelchen habe ich allerdings noch nie gehört. Eine Übersetzung in den deutsch-französischen Duden habe ich aber nirgends gefunden.


    Schlussfolgerung: Die von dir eingezeichnete Nummer 20 bezeichnet also das gesamte Teil.


    renatus

    - Negativer Sturz und Lenkverzögerung werden eigentlich nur im Turniersport benutzt, bzw. da macht das Sinn.

    - Nicht empfehlenswerte Hersteller: Chinesen!

    - Wagenempfehlungen sind meist (optische) Geschmackssache. Eine Marathon-Mix könnte aber schon passen.

    - Stichwort Komfort: wenn's bequem sein soll, nimm was mit Luftfederung!

    - Dein Budget mit € 2000.- ist realistisch.


    renatus