Posts by renatus

    Soweit mir bekannt ist, braucht es keine spezielle Bewilligung für Pferdefuhrwerke in der Schweiz sofern sie den Anforderungen des Strassenverkehrs-Gesetzes entsprechen.


    In Zürich-Winterthur fährt zum Beispiel immer noch Haldengut:

    http://www.haldengut.ch/index.php/geschichte-15.html


    In Luzern die Eichhof-Brauerei:

    http://biergenuss.ch/eichhof-pferde-liefern-wieder-bier-aus/


    In der Region Bern die Egger-Brauerei:

    http://www.pferdewoche.ch/file…ien/Brauerei/06_Egger.pdf


    renatus

    Und irgendwo müsste da ja auch noch die Leiderscheiben hin.

    ( Leder hab ich :/)

    Ich habe mal bei meinem Break solche Lederscheiben ersetzt. Hatte selbst auch (normales) Leder, musste aber letztendlich die Scheiben bei einem Sattler machen lassen. Es braucht dazu ein "Hart-Leder" in ca. 3mm Stärke, und die Innen- und Aussendurchmesser müssen sehr genau stimmen.


    renatus

    Hallo


    Mich wundert es etwas, weil hier keiner etwas sagt. Sowas ärgert mich und deswegen schreibe ich auch nicht mehr im Forum. Mit einem Sechsspänner rückwärtsfahren, Leute laßt euch doch keinen Bären aufbinden, das geht nicht einmal mit einem Vierspänner. Wie blöd seid ihr denn, sind denn nur noch Deppen hier?

    An deiner Stelle würde ich das Schreiben ganz bleiben lassen. Nur weil du nicht rückwärtsfahren kannst, musst du nicht gleich alle im Forum beleidigen.


    renatus

    ..... solange man jedoch Co2-Zertifikate (Emmissionsrechte) an der Börse kaufen und handeln kann ist das nur Augenwischerei. Da wird die heisse Kartoffel weitergegeben und das Problem, wie fast immer, nicht gelöst sondern nur verschoben.

    Falls jemand Zweifel hatte an meinen Worten, nachstehend aktuell von dieser Woche aus der FAZ:


    "Der Fiat-Chrysler-Konzern umgeht künftige Strafen für zu hohe Kohlendioxid-Emissionen durch eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Elektroautohersteller Tesla. Die beiden Unternehmen haben sich dazu als Verbündete bei der Europäischen Kommission registrieren lassen. Damit werden sie künftig für die Bewertung der CO2-Emissionen wie ein einziger Konzern behandelt. Fiat-Chrysler kann damit die schlechten Emissionswerte der eigenen Modelle dadurch ausgleichen, dass Tesla als Hersteller von Elektroautos nach EU-Recht gar keine CO2-Emissionen auslöst. Diesen Vorteil soll sich Tesla mit einem dreistelligen Millionenbetrag bezahlen lassen."


    Der Link zum ganzen Text

    https://www.faz.net/aktuell/wi…esla-sauber-16131225.html


    renatus

    Der Preis pro Tonne (= 3 Rund- oder Quaderballen à 300-350 kg) liegt bei uns um die 200 Euro. Wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht gross ändern. Wir haben seit Februar keine genügenden Niederschläge zu verzeichnen. Das wird sich zwangsläufig auf die nächste Heuernte auswirken.


    renatus

    kaidan

    Ich stelle hier keinesfalls deine Intelligenz in Frage. Heuballentransport ist ja eher eine technische Herausforderung. Vielleicht habt ihr in D ja andere Ballen als wir hier in F. Die Grössten sind hier bei 120x160 cm, ca. 350 kg. Kann ich gerade eben noch selbst rollen (ist etwas mühsam, aber geht).

    Ich vermeide hingegen Quaderballen (hier 120x250) weil ich die nun absolut nicht mehr bewegen kann. So hat jeder seine "Vorlieben".


    renatus

    In Wahrheit liegt es wohl eher an den Rundballen, die man kaum auseinander bekommt und deshalb lieber komplett in den Auslauf stellt.

    ....

    Rundballen sind ja "aufgewickelt", die lassen sich genau so einfach wieder "abschälen", wie eine Zwiebel. Braucht etwa 3 m Platz. Ich mache das jeden Tag morgens und abends bei meinen fünf Pferden, die kriegen ihr Heu immer portioniert.

    In Wahrheit liegt es wohl eher an der Bequemlichkeit der Leute, dass die Ballen einfach auf die Weide / Paddock gestellt werden!

    Eine ganz andere Baustelle ist es natürlich wenn du Pferde- oder Rinderherden hast von 20 - 200 Tieren.


    renatus

    Die von Andreas erwähnten Versuche dürften aus dem "Heeres-Veterinär-Untersuchungsamt" stammen. Da hat Dr. Bernhard Grzimek im Jahre 1943 eine umfangreiche Studie über Heimfindefähigkeiten bei Tieren, unter anderem auch für Pferde, veröffentlicht. Wurde in der "Zeitschrift für Tierpsychologie" Band 5 / Heft 3 abgedruckt.


    Eine kurze Zusammenfassung bezüglich der Pferde ist hier zu finden:

    https://onlinelibrary.wiley.co….1439-0310.1943.tb00662.x


    renatus

    .......

    was das für eine Weide werden soll? keine Ahnung, da verläßt mich mein eh nicht vorhandenes Französisch ...

    Das soll eine Magerwiese werden laut dem Kommentator. Wanderer am Fusse des Hanges sollen sich dann an Blumen, Kräutern und Insekten der zukünftigen Wiese erfreuen!! Ist also nicht für Tiere vorgesehen.


    Ich verstehe nichts von Steilhang-Bepflanzung aber wenn da alle (Wurzel-) Büsche ausgerissen werden, wird das bisschen Erde wohl bald mal erodiert sein. Gras alleine kann das Ganze nicht wirklich zusammenhalten. Scheint mir eine etwas fragwürdige Aktion zu sein.


    Ansonsten aber eine schöne Demonstration von Rückepferden und ihren Führern!


    renatus

    Kutscher

    Falls ich es richtig bemerkt habe, wird unter der Überschrift/Rubrik "Kalender" nicht angezeigt wenn ein neuer Eintrag erfolgt ist (wie z.B. bei "Galerie" oder "Marktplatz"). Deshalb schauen da wohl nicht viele rein (ich auch nicht). Könnte das vielleicht noch angepasst werden?


    renatus

    andere Langstrecken unter anderen auch diese:

    http://www.attelage-patrimoine…-endurance-1903-1905.html

    Der Sinn der damaligen Gewalts-Ritte / - Fahrten hat auch schon damals zwiespältige Reaktionen hervorgerufen (bei Reitern wie bei Zuschauern). Damals waren bei diesen, vorwiegend militärischen Demonstrationen, noch keine Ruhepausen oder Tierarzt-Kontrollen vorgeschrieben oder vorgesehen!


    Kurzübersetzung vom ersten Bericht von 1902:

    Beim Ritt Brüssel - Ostende fällt die Bilanz katastrophal aus: 59 Pferde starten, mehr als 20 Pferde sterben! Die restlichen sind derart erschöpft, dass sie sich weigern weiter zu laufen "trotz Schlägen und Injektionen von Koffein und Äther" !!


    Passend dazu noch ein Auszug aus einer österreichischen Publikation (Vet. Med. Austria 2006):

    Der österreichisch-ungarische Offiziersreiterverein definierte Distanzritte 1908 wie folgt: „Die Distanzritte sind als reitsportliche Übungen gedacht, sie sollen nicht den Charakter von Prüfungen der äußersten Leistungsfähigkeit von Reiter und Pferd tragen und dürfen daher auch nicht bis zur Erschöpfung der Pferdekräfte durchgeführt werden.“ (ANONYM, 1908).Trotzdem kam es immer wieder zu zahlreichen Ausfällen.

    - Beim Ritt Wien-Berlin-Wien 1892 starben 3 Pferde (alle Siegerpferde!), 3 mussten erschossen werden, das sind insgesamt 9 %.

    - Beim Rennen Dresden-Leipzig 1895 starb ein Drittel der Pferde.

    - Beim französischen Distanzritt Petite Gironde 1899 fielen die Hälfte der 33 Starter aus.

    - Beim Ritt Lyon-Aix-les-Bains 1905 starteten 47 Reiter, 23 fielen aus, 4 Pferde starben.

    etc.


    renatus

    Renatus

    Hast du nur Mühe wenn es dich was angeht, oder generell?

    .......

    Thomas

      :!: Die Umwelt geht uns alle etwas an :!:


    Ich habe nicht wegen der Pferde-Bilanz Mühe sondern wie von Politik und Wirtschaft mit der Thematik umgegangen wird. Was wurde uns nicht schon alles als (Klima-) Katastrophe „verkauft“:

    • der saure Regen
    • das Waldsterben
    • das Ozonloch
    • DDT, Radioaktivität, Borkenkäfer, Glyphosat, etc. etc.

    Mittlerweile sind wir beim Co2 angelangt mit all seinen Auswüchsen von Annahmen, Vermutungen und Behauptungen wer oder was alles Schuld daran sei (Dieselautos, Tiere ...).

    Auch wenn es von Wissenschaftlern vielleicht gut gemeint ist, ..... solange man jedoch Co2-Zertifikate (Emmissionsrechte) an der Börse kaufen und handeln kann ist das nur Augenwischerei. Da wird die heisse Kartoffel weitergegeben und das Problem, wie fast immer, nicht gelöst sondern nur verschoben. Wieder mal so ein (Milliardenbusiness-) Riesenschwindel, da fühle ich mich von Politikern und Bankern irgendwie schon wieder verarscht; der Steuerzahler wird's dann später schon richten (müssen).

    Und wenn alles nichts nützt, können ja immer noch die Grenzwerte neu angepasst werden!


    Renatus