Posts by PrinzB

    Hallo zusammen,


    vor kurzem hat unser Hund eines der Knotenhalfter geklaut und damit gespielt. Zum Glück ist nichts angekaut aber der Knoten, an dessen Schlaufen der Führstrick eingehakt wird, ist zum Teil "entknotet". Der Halfter ist zwar noch nutzbar, sieht aber etwas unordentlich aus. Ich habe versucht ihn zu richten aber ich bekomme es einfach nicht hin, obwohl ich das zweite Halfter daneben gelegt habe.


    Kann mir vielleicht jemand sagen wie diese Knotenart heißt, dann kann ich im Netz mal nach Anleitungen schauen? Vielleicht hat ja jemand auch direkt so eine Anleitung für Knotenhalfter bei der Hand. Bisher habe ich nur Anleitungen für den "Schließknoten" des Halfters gefunden.


    Vielen Dank schon einmal.


    Gruß Marcus

    Hallo,

    warum willst du neue Felgen, es hört sich doch so an als ob nur die Lager + Reifen hin sind?

    Da sollte man eigentlich in der Werkstatt etwas machen können, es kommt aber auf den Verschleiß und den Aufbau der Nabe an. In einer ordentlichen Werkstatt passt dann hinterher auch alles gut zusammen und du hast keine Probleme damit. Außerdem kannst du dir dann mal die Teilebezeichnungen aufschreiben und weißt dann im Notfall was du brauchst.


    Gruß Marcus


    PS: Du solltest auf jeden Fall alle Räder machen lassen, egal ob ggf. eines noch gut aussieht.

    Albert

    Es passt zwar nur am Rand zum Thema aber zu deiner Aufzählung.


    Ich freue mich schon wenn sich Kinder überhaupt begeistern und am Zaun stehen, wenn jemand mit der Kutsche vorbei kommt. Vor 2 - 3 Jahren haben wir am Geburtstag unserer Tochter beschlossen sie mit der Kutsche vom Kindergarten (aus der Kreisstadt) abzuholen. Trotz vieler Kinder auf dem Gelände, kam keines ans Tor und nur ein paar wenige standen ca. 10 m vom Tor entfernt und haben etwas geschaut. Ich war fassungslos, wir hätten früher wie die Orgelpfeifen am Tor gestanden und gebettelt das wir hin können.


    Andererseits kommt es immer mal wieder vor das uns wildfremde Menschen (auch Erwachsene) unterwegs einfach mal zuwinken und sich freuen.


    Gruß Marcus

    Wir haben auch für jeden Wagen eine extra Querdeichsel (Miststreuer, Gummiwagen, Marathon(Freizeit)wagen in Waagscheitlänge. Außer beim Miststreuer bleiben die immer dran. Dieser steht leider draußen und daher haben wir die originale Querdeichsel und Holzdeichsel ab- und auseinander gebaut. Der Miststreuer ist auch der einzige bei dem das Waagscheit auf der Deichsel befestigt ist.


    Wir haben die Querdeichseln vom Schmied folgendermaßen machen lassen: Vierkant ca. 60 x 40 x 4 mm, Seiten geschlossen und Ösen angeschweißt, darin Ringe mit d = ca. 100 mm (Stärke 10 mm), in der Mitte des Vierkant ist eine Bohrung mit einer Ösenschraube, diese wiederum ist mit einem "u" auf ein Rohrstück geschweißt


    Die Deichsespitze unseres Gummiwagens haben wir nach dem Vorbild des MW gemacht, d.h. am Ende befindet sich ein Dorn mit Sicherheitsmutter. Auf diesen Dorn wird das Rohrstück der Querdeichsel geschoben (wie eine Deichselbrille) und die Mutter aufgeschraubt. Die Querdeichsel ist nach allen Seiten beweglich. Solange der Dorn nur geringfügig über die Sicherungsmutter übersteht, verhaken sich auch keine Leinen darunter.


    Die ursprüngliche Einschubdeichsel am GW haben wir durch eine, nach oben und unten, frei bewegliche Deichsel ersetzt, da ansonsten die Pferde enorm starken Drücken ausgesetzt waren, wenn sie z.B. einen Stich hoch oder runter mussten oder der Wagen durch eine tiefere Querrinne rollte. So etwas würde ich auf jeden Fall empfehlen.

    Beim MW haben wir die Federung soweit weg genommen, das die Pferde die Deichsel jetzt richtig tragen müssen.


    Gruß Marcus

    Hallo Walter,

    ja das Problem bei solch alten Geräten ist das man häufig nicht weiß, was im Laufe der Jahre geändert wurde.


    Ich kann jetzt nur mal aus dem Kopf schätzen, da wir den Wagen schon lange nicht mehr haben. Das Vierkant muss so um die 25 - 30 cm lang gewesen sein (+ ca. 5 cm Überstand der Deichsel für den hinteren Bolzen).

    Im Idealfall sollte da also nichts rausrutschen.

    Allerdings würde ich persönlich da eher auf Nummer sicher gehen. So ein zusätzlicher Bolzen stört nicht und man weiß das an dieser Stelle nichts passieren kann. Muss ich einen solchen Wagen per Hand rangieren, macht eine Arretierung auf jeden Fall Sinn.


    Gruß Marcus

    Ich glaube da gab es verschiedene Varianten.


    Bei einem früheren Gummiwagen von meinem Opa hatte die Deichsel zwei Bohrungen. Eine Bohrung war zum Arretieren im Vierkant, d.h. die Auflaufbremse war deaktiviert. Eine zweite befand sich direkt hinter dem Vierkant (somit konnte die Deichsel hin und her gleiten und die Auflaufbremse war aktiviert), wahrscheinlich damit die Pferdedeichsel bei "Handbetrieb" nicht rausrutscht oder zu viel Spiel hatte. An der Deichsel war eine Art Schale geschweißt die die Zugöse einfing, sodass die Auflaufbremse wirken konnte.


    Auf alten Bildern habe ich auch schon die Variante mit dem Bolzen in der Zugöse gesehen. Das Vierkant diente dann nur als Stabilisation bzw. Halterung.


    Gruß Marcus

    Siro

    Nein, bin ich nicht und wenn du richtig gelesen hättest, wüßtest du das wir zu Beginn und zum Ende jeder Fahrt im Schritt unterwegs sind. Meist beträgt diese Strecke bei uns dann auch nicht nur ein Kilometer, sondern eher etwas mehr.


    Jetzt stellt sich mir aber die Frage warum Pferde aus der Box heraus mit Kutsche nach 1 - 2 km im Schritt aufgewärmt sind, dagegen aber Pferde die sich auf der Koppel bewegen und (egal ob im Schritt oder im leichtem Trab) über 1 - 3 km nach Hause geholt werden nicht.


    Die 1 - 3 km beziehen sich auf Kirstens Aussage zur Koppelentfernung, wenn ich diese richtig verstanden habe.


    Gruß Marcus

    Hinsichtlich einer Arbeitsleistung, sprich Kutsche ziehen o.a., ist das sicherlich richtig und sinnvoll mit dem ersten und letzten Kilometer (so kenne ich es). Das machen wir auch so.


    Wenn aber Kirsten ihre Ponys erst von der Koppel holt (ich nehme mal an, nicht zu Fuß) und dabei die Strecke im lockeren Trab zurücklegt, spricht m.M.n. da nichts dagegen. Die Ponys werden sich ja auf der Koppel auch bewegen, vielleicht nicht so doll aber sie gehen doch immer mal hin und her. D.h. das ist nicht das Gleiche wie das Stehen in einer kleinen Box. Den Koppelweg ohne Last kann man dann getrost als Aufwärmstrecke ansehen.


    Gruß Marcus

    Da du das gerade ansprichst Rossknecht gibt es eigentlich eine Faustregel o.ä. wie viel Gewicht ...

    • auf der Schere bzw.
    • auf der Deichsel

    ... min/max liegen sollte?


    Wir haben einen gebrauchten HISKO - Nachbau (ohne Nachläufer) erworben und lassen uns gerade noch eine Einspännerschere dafür anfertigen. Bei der Deichsel habe ich bisher nach Gefühl eingestellt und geschaut, in wie weit die Deichsel dann bei Unebenheiten "hochschlägt". Ansonsten habe ich mit Einachsern keinerlei Erfahrungen. Alle anderen Wagen (Kutsche, Miststreuer und Gummiwagen) sind Zweiachser und haben nur das eigentliche Gewicht der Deichsel als Deichsellast.


    Übrigens, wir benutzen die amerik. Arbeitsgeschirre.


    Danke schon mal.


    Gruß Marcus

    Rossknecht

    Sehe ich das richtig, das bei der "Spreaderbar" das Aufhalten durch normale Ketten oder Riemen erfolgt, welche lediglich durch eine Stange auseinanergedrückt werden?

    Das System scheint dann so zu funktionieren wie bei diesen leichten Schwengeln, bei denen die Strangketten bis zum Anhängepunkt durchgehen aber etwas oberhalb auf die erforderliche Pferdebreite auseinander gedrückt werden. Da die Schwengel auf Druck und nicht auf Knick beansprucht werden, kann dass Material entsprechend schwächer/leichter ausfallen.


    Gruß Marcus

    Ja, so wie auf dem Foto von Gutachter könnte ich mir das auch vorstellen. Schöne Pferde, schöne Geschirre und schöner Wagen, was will man mehr auf seiner letzten Reise? Dagegen finde ich persönlich die Pferde mit den Decken (oder wie nennen sich die Umhänge?) einfach nur hässlich und abstoßend. Aber das ist sicherlich reine Geschmackssache.


    Leider funktioniert das bei uns auch nicht. Hier ist es so ähnlich wie bei Kirsten.


    Gruß Marcus

    Da man ja in Sieltec alles basteln kann, würd ich mal versuchen diesen Riemen vom Umgang unterm Bauch an die Deichsel nach zu bauen, dafür bräuchte ich aber genauere Fotos, dazu, weil natürlich auf Foto genau die interessanten Stellen vom Pferd verdeckt werden, Y-artig logisch, ungefähr 10 cm Hinterm Selett zusammenführen und dann bitte wie weiter nach vorn? von unten ans Selett dran und dann vorn sozusagen an den BB-Ring und normaler Aufhalter Deichsel-BB?? Und wie bekomm ich bei X Pferd raus ausm Geschirr??

    Bennyblue

    Meinst du jetzt wie bei den normalen amerikanischen Arbeitsgeschirren z.B. im letzten Bild?


    Das sollte eigentlich nicht schwer nachzubauen sein. Ein verstellbarer Riemen (er führt von einem Hamen durch den Schnäpper zum anderen Hamen) geht in Verlängerung zu den Hamen nach unten und enden in einem Schnäpper. Von dort führt ein weiterer Riemen durch die Vorderbeine zum Bauchgurt. Am Ende dieses verstellbaren Riemens ist eine Schlaufe durch die der Bauchgurt läuft und in die ein D - Ring lose integriert ist. In diesen Ring werden die Karabiner der vom Umgang kommenden Riemen (verstellbar) eingehakt. Die Schlaufe ist (flach gedrückt) ca. drei mal so lang wie der Bauchgurt breit ist. Dadurch wird beim Aufhalten bzw. Entlasten nicht jedes Mal der Bauchgurt verschoben.


    Hier noch ein Bild aus dem Forum:


    RE: Gebrochener Zug — Knick in der Zuglinie


    Vielleicht hilft dir das ja. Der Schnäpper, an dem die Querdeichsel eingehängt wird, ist in diesem Bild zwar nicht dargestellt aber ich denke man kann es sich trotzdem vorstellen.


    Gruß Marcus

    Ich empfinde die Aussage von Kasparo jetzt nicht als madig machen sondern als nützlichen Hinweis.


    Sicherlich sieht er das Ganze mehr aus Sicht eines Landwirtes und nicht aus der eines Selbstversorgers, der nicht mit dem Markt konkurrieren muss. Letzterer kann da doch schon einige Abschläge machen und trotzdem zufrieden sein. Letztendlich hilft nur ausprobieren und schauen wie es sich entwickelt.


    Evtl. könnte das Einsähen von Ringelblumen u./o. Tangetes helfen, diese sind für Drahtwürmer nämlich giftig.


    Nur mal so am Rande:

    Irgendwo habe ich mal etwas gelesen das jemand den Wiesenumbruch mit dem Kartoffelanbau verbunden hat. D.h. Grünland umpflügen, die Kartoffeln gleich unter die Schollen legen und hinterher nochmal mit der Walze drüber zum Andrücken. Das hatte wohl an sich ganz gut geklappt. Angehäufelt, etc. wurde in dem Jahr nicht, lediglich ein paar mal zwischen den Reihen gemäht - Mulch. Wie sie die Kartoffeln geerntet haben, ob ebenfalls mit Pferd oder per Hand, weiß ich leider nicht mehr.


    Gruß Marcus

    hafiking

    Florian, kannst du mir sagen was das bei dem Feldwagen (Beitrag #205) am Übergang Speiche/Holzreifen ist? Sind das zusätzliche Beschläge? Ich kann es bei meinem kleinen Bildschirm leider nicht erkennen und so etwas habe ich bei Holzrädern auch noch nicht gesehen.

    Danke dir.

    Gruß Marcus

    Bei uns ist zum Glück auch nicht viel passiert. Lediglich bei den Schafen hat es ein Tränkefass (Mauerfass), welches mehr als halb voll war, aus der Koppel rausgeweht.

    Sonnabend Mittag haben wir die Pferde reingeholt und die mobile Koppel komplett abgebaut. Diese stand z.Z. auf einer Kuppe und wir wissen sicherlich alle wie Breitband sich im Wind verhält, selbst wenn es nur 20er ist. Aus Zeitgründen kommen unsere beiden aber erst am Mittwoch wieder raus.


    Gruß Marcus