Posts by PrinzB

    Wir haben eine Art Marathonkutsche, der Radstand ist also nicht sehr groß. Diese Art Kutsche neigt gerne mal dazu hinten hochzugehen, wenn man alleine fährt und schärfer einschlägt (Kippen über die Vorderachse). Daher haben wir unter das Trittbrett eine ca. 50 kg schwere Stahlplatte montiert. Jetzt geht’s auch alleine. Bei einer längeren Kutsch besteht dieses Problem normalerweise nicht.


    Gruß Marcus

    Hallo,

    ich glaube nicht das es nur an dem Wasser von den Raststätten lag. Als wir unsere Noriker aus Östereich geholt haben, waren wir insgesamt 11 Stunden unterwegs und sämtliches Heu wurde nach und nach aufgefuttert. Der Besitzer hatte uns Wasser mitgegeben und auch wir hatten welches mit. Die ganze Zeit haben die Pferde nicht einmal was gesoffen weder von diesem noch von jenem Wasser.

    Bandagiert wurde nicht und Eisen hatten sie auch keine drauf. Der Hänger war hinten offen und die Pferde waren trotz Winter nicht eingedeckt. Ich denke das war auch gut so, denn sie haben im Hänger viel "gearbeitet" und so konnte die Feuchtigkeit gut ablüften. Zu hause haben wir sie trockengerieben und -geführt, bevor sie in den Stall kamen und sich ausgiebig im Stroh gewälzt haben.


    Gruß Marcus

    Ich glaube Kutscher meint eher die Art der Fahrzeuge und die Anzahl der Pferde.

    Direkt einen niedrigen Gummiwagen genommen und zweispännig angespannt, wäre sicher sinnvoller. Ich denke auch das das Ganze leichter als Kutsche + Hänger wäre. Wie das in der Freiburger Gegend mit Gummiwagen aussieht, weiß ich nicht aber hier bekommt man +/- gut erhaltene meist weit unter 1000 €. Nimmt man einen Kipper und bringt das Ganze technisch und optisch auf vordermann, hätte man ein schönes und vielseitig einsetzbares Gerät. Noch ein paar ordentliche Kumetgeschirre und los geht's.


    Gruß Marcus

    Ich denke jeder hat so seine Vorstellungen wie die Zukunft sinnvoller gestaltet werden könnte. Grundeinkommen, Subventionsabschaffung, Spekulationen jeglicher Art verbieten, und, und, und. Leider sind unsere Politiker mehr daran interessert gegen die anderen Parteien zu kämpfen als zusammen etwas Sinnvolles für Deutschland zu tun. Hinzu kommen die Verstrickungen in die Macht- und Geldnetze der großen Konzerne und Interessenverbände.

    Aber über Maßnahmen für die Zukunft sollten wir wenn, dann in einem neuen Thema diskutieren.


    Generell finde ich solch einen Selbstversorgerhof total toll aber man darf nicht vergessen, wie viel Arbeit und Zeit da drin steckt. Wenn die Familie nicht mitzieht ist schnell der Ofen aus. Außerdem braucht man auch Geld, d.h. wenn man nicht genügend überzählige Dinge gut verkaufen kann (was auch wieder Zeit, Sprit, etc. kostet), braucht man einen Job der einem die Zeit für diesen Lebensstil lässt. Schön wäre, wenn der komplette Hof der Familie vorgestellt worden wäre, dann könnte man sich ein besseres Bild machen. Hinsichtlich der Kartoffeln könnte ich mir vorstellen das nur die paar Säcke für den Verkauf rausgemacht wurden und sich da ein größeres "Gerät" nicht gelohnt hätte aber man weiß es nicht.


    Zu DDR - Zeiten hatte fast jeder auf dem Dorf einen Grabegarten, hat viel eingemacht und Viehzeug gehalten. Jeder Obstbaum wurde genutzt und jedes Stück Grünland gemäht, selbst die Straßengräben. Heute kann man die Grabegärten bei uns an ein - zwei Händen abzählen, die Obstbäume (vor allem an den Straßen) überaltern und werden nicht ersetzt bzw. wenn, dann meist durch andere Gehölze. Nutztiere findet man auch kaum noch. So gesehen wäre eine Verknappung u./o. Verteuerung der Lebensmittel gar nicht schlecht. Aber da kommen wieder Arbeisplätze bzw. Arbeitsplatzentfernungen und Landflucht ins Spiel.

    Durch die Stranghalter der Stangenpferde scheint hier bei allen Gespannen dieser Art ein leichter Bruch zu erfolgen. Da wäre vielleicht auch ein zussätzlicher Stranghalter aus Gummi angebracht, der den Strang bei Nichtbelastung etwas anhebt. Dadurch würde sich auch der Zugwinkel noch geringfügig verbessern.

    Kasparow


    Ich habe gestern schon danach gesucht um es gleich mit einzustellen aber ich konnte das Video leider nicht wieder finden. Damals bin ich durch Zufall darauf gestoßen und nicht durch eine gezielte Suche - das macht es schwer etwas wieder zu finden.


    Grüße Marcus


    PS: Wenn du das Leerzeichen zwischen dem @ und dem Namen weglässt, dann erhält derjenige eine Nachricht und weiß das er angesprochen wurde.

    Habe vor einiger Zeit ein Arbeitstandem bei YT gesehen. Dabei wurden mittels Rollenbake (+ Sperre) Lasten auf engen Wegen gezogen. Am Kumet des hinteren Pferdes hingen lange Strangträger aus Gummi runter, damit die Stränge des vorderen Pferdes nicht zwischen die Beine kommen. Sobald das VP aus dem Zug genommen wurde (schärfere Kurven, Wenden, etc.) sorgte die Sperre o. besser der Stopper dafür das nur die Stränge des hinteren Pferdes straff blieben und die vom VP durchhingen. Die Gummistranghalter haben darauf hin dessen Stränge wieder etwas nach oben gezogen, sodass sie fast auf Bauchhöhe hingen. Sobald das VP wieder Zug bekam, zogen die straffen Stränge die Gummis wieder nach unten. Die Zuglinie ist beim VP nicht ganz optimal aber auf jeden Fall besser als auf der obrigen Zeichnung.


    Grüße Marcus

    Hallo und ein gesundes neues Jahr,


    hier habe ich schon von meinen Stallumbauplänen berichtet:

    Mein Plan zum Stallumbau - wie ist eure Meinung?


    Da mich das Thema " Welcher Boden(-belag)" immer noch beschäftigt, möchte ich es hier noch einmal als extra Thema aufgreifen.


    Der Rahmen:

    - Norikerstuten, Gewicht ca. 700 - 750 kg, Eisen mit Stollen und Widiastiften

    - Laufstall mit festen Fressplätzen.

    - Einstreu = Stroh


    Ich möchte gerne etwas Langlebiges haben, d.h. ich möchte in meinem Leben nichts mehr reparieren oder austauschen müssen. Von daher dachte ich z.B. an einen Boden aus Beton, Betonpflaster oder Natursteinpflaster. Alles dreies sind gute und solide Möglichkeiten. Inzwischen wurden mir auch noch Hartbrandklinker vorgeschlagen. Beim Pflaster muss natürlich auch der Unterbau stimmen, damit z.B. an den Freßplätzen die Steine mit der Zeit nicht tiefer in den Boden getreten werden.


    Ich habe auch über Boxenmatten nachgedacht. Aus einigen Beiträgen hier geht aber hervor das Stollen und Widiastifte diesen wohl mit der Zeit ziemlich zusetzen. Auch habe ich erfahren das man die Matten/Platten wohl regelmäßig rausnehmen und Abspritzen muss, da sich darunter schöne "Biotope" bilden. Dazu habe ich, ehrlich gesagt, keine Lust.


    Was würdet ihr unter diesen Bedingungen als Boden verwenden?

    Wie sind eure Erfahrungen mit den o.g. Materialien, wie stark haben diese sich ggf. bei euch abgenutzt?

    Gibt es weitere Materialvorschläge?


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    Schöne Grüße

    Marcus

    Erst einmal ein frohes neues Jahr an alle.


    Wir haben gestern wieder beschlagen und da habe ich mal unseren Schmied gefragt. Er hat sie selbst noch nicht verwendet (und wird es vorläufig auch nicht), hat aber schon mal mit anderen Schmieden (die sie ab und an benutzen) auf einem Lehrgang darüber gesprochen.

    Demnach sind die Nägel zum einen relativ teuer (> 1 €/Stück) und zum anderen braucht man Spezialwerkzeug, da die Stifte härter als der Stahl eines Hammers sind. Beim Beschlagen ersetzen die Schmiede meist nicht alle Hufnägel durch solche speziellen Nägel, sondern oft nur 2 - 4.

    Aus den Erfahrungen:


    - Die Nägel/Eisen lockern sich schneller, da die Spezialnägel selbst richtig bremsen und daher vermehrt seitlichem Druck ausgesetzt sind.


    - Eisen verschleißen aus diesem Grund in den Nagellöchern schneller.


    Andere mögen vielleicht andere Erfahrungen gemacht haben aber die oben genannten Punkte sind für mich nachvollziehbar. Über lauftechnische Details konnte mein Schmied leider nichts berichten.


    Grüße Marcus

    Die Vermutung mit dem Bauamt bezog sich meinerseits eher auf die Statik. Durch den Wegfall der Zwischenwand müssen da ja jetzt > 8 m Stahlträger (wahrscheinlich mit Stützpfeilern) o.ä. rein, da die Enden der Betonträger der jetzigen Decke auf der Zwischenwand aufliegen. Genaueres werde ich dann sicher durch unseren Bekannten erfahren.


    Da es sich um kein gewerbliches Gebäude bzw. um eine gewerbliche Pferdehaltung handelt, sollte ich ansonsten in allem eigentlich "frei" sein.


    Grüße Marcus

    Im Januar/Februar werde ich mal einen Bekannten (Architekt, Bauunternehmer) bitten sich das anzusehen und mir einen Kostenvoranschlag zu machen. Wirklich losgehen kann es ja theoretisch erst (evtl. im April/Mai), wenn die Pferde wieder ganztägig draußen sind.


    Beim Boden bin ich mir immer noch nicht ganz klar aber wahrscheinlich geht die Tendenz doch eher Richtung Beton oder Naturstein. Wie gesagt eigentlich wollte ich was wirklich dauerhaftes haben.


    Hat jemand vielleicht Langzeiterfahrungen mit Betonböden? Wie sieht das aus wenn Kaltblüter mit Stollen und Widiastiften immer auf der selben Stelle stehen, z.B. am Freßgitter?

    In unserem alten Pferdestall waren die gleichen Natursteine (in Lehm verlegt) drin, solange mein Opa zurück denken konnte. Das müssten dann also wenigstens 50 Jahre gewesen sein. Es gab lediglich Kuhlen wo die Pferde angebunden waren. Ich meine damit das die Steine tiefer in den Boden getreten wurden und nicht das in den Steinen Kuhlen waren. allerdings hatten die KB's von meinem Opa zwar Stollen und Griffe aber keine Widiastifte. So gesehen wäre das also auch eine gute Investition wenn der Unterbau entsprechend stabil ist, sodass die Steine im Laufe der Jahre nicht einsinken.


    Vielleicht gibt's ja noch ein paar Meinungen dazu.


    Gruß Marcus

    Jetzt habe ich das etwas besser verstanden, Marcus. Du paßt vorhandene Dinge möglichst gut an - die Dinge sind, wie sie sind. Enge Lieferverflechtungen mit der benachbarten LPG, Maschinen vorhanden und deren Einsatz im Prinzip möglich, komfortable Raumhöhe - der Rundballen ließe sich nicht irgendwie über das Trenngitter abwerfen? Oder sonst irgendwie in den Freßgang bringen - den Gang finde ich eine gute Idee für Fremdarbeitskräfte, Platz für Vorbereitungen ohne daß die Pferde stören könnten, usw. . Ein Mauerdurchbruch mit Tür dorthin wäre wohl nicht möglich, oder? Direkter Zugang, auch für Maschinen. IBC müßte dann einen Raum weiter, wenn denkbar, und es müßten Leitungen zur Tränke verlegt werden. Kannst Du ganzjährig pumpen?

    Den Strohballen drüber werfen geht nicht, da ich keinen Radlader habe. Finde ich auch nicht wirklich nötig, die 2 - 3 m kann man ihn sicher rollen, zur Not eben zu zweit. Das ist ja keine Arbeit die jeden Tag gemacht werden muss. Aus diesem Grund wollte ich diesen Teil der Abtrennung auch als Tor ausführen. Durch die zwei geöffneten Tore könnten die Pferde ja weggesperrt werden, ggf. sogar so das ich den Ballen mit einem Radlader reinkriegen würde.


    Das Heu muss ich nicht erst durch den Pferdestall bringen. Die Nebenräume sind mit Türen verbunden (siehe Bild). Wenn ich die Ballen quer über den Hof bringen muss, nehme ich eine alte Mistkarre. Da passen dann bis zu acht Ballen drauf und ich kann bis in den Raum vor dem Heu fahren. Also ein paar mal hin und her fahren und ich habe das Heu für mehrere Tage direkt im Raum hinter dem Fressgitter. Maschinell wäre mir der Aufwand wegen der paar Ballen zu groß. Mag sein das ich das im Alter mal anders sehe. Wenn es gar nicht mehr geht, muss man vielleicht eh daran denken die Tierhaltung aufzugeben.


    Pumpen kann ich eigentlich immer, daher brauche ich auch nur einen IBC. Trog und IBC werde ich evtl. noch mit Hartschaumplatten o.ä. dämmen, an die Verbindungsleitung kommt ein Heizkabel.


    Ein Mistgang wäre ungünstig. dadurch würden die eigentlichen Bemühungen, den Pferden in der Stallzeit mehr Raum zugegeben dahin.


    Grüße Marcus

    Laredo

    Das ist kein Offenstall sondern eine Art Laufstall in dem die Pferde fest eingesperrt sind. Da beide Stuten beim Kauf mit anderen zusammen in einem Laufstall untergebracht waren, haben wir es damals dabei belassen und die Abtrennung nicht eingebaut. So möchten wir es auch im "neuen" Stall handhaben. Zur Not können auch mal Einzelboxen aus Panels in den Stall gestellt werden.


    Grüße Marcus

    Das Gebäude ist Teil unseres ehemaligen Vierseitenhofes. Leider existieren nicht mehr alle Gebäude, heute bedaure ich das sehr. Wir selbst wohnen jetzt im Garten ca 50 m vom Stall.

    Unser jetziger Pferdestall war mal ein alter Kühstall, so wie es sie früher direkt am Haus gab. Vor einigen Jahrzehnten wurde das Satteldach gegen ein Flachdach getauscht im Zuge dessen die Mittelwand (längs) eingezogen. Durch die Dunst über viele Jahrzehnte waren Balken, Dielen, Dachsparren und -latten so in Mittleidenschaft gezogen worden, das das Dach samt Decke erneuert werden muste. Da zu DDR - Zeiten Material knapp war, wurde es leider nur ein Flachdach. Momentan umfasst unser Pferdestall nur die vordere Hälfte des Raumes.


    Unser Heu machen wir komplett selbst und es lagert zu HD - Ballen gepresst zum Teil im angrenzenden ehemaligen Wohnhaus und zum Teil auf dem Boden eines anderen Stalles (ca. 40 m entfernt). Wir holen uns immer so 20 - 30 Ballen vom Boden und lagern sie dann direkt hinter der Pferdeboxl zwischen bis sie verfüttert sind. In Zukunft soll das in dem kleinen Raum hinter den Freßplätzen passieren.


    Stroh haben wir bis voriges Jahr als Quaderballen von der hiesigen LPG gekauft und auf einem kleinen Anhänger (mit Haube) direkt vor der Stalltür stehen gehabt. Es wurde dann nach Bedarf lagenweise abgestochen und in den Stall geworfen. Es klappte so eigentlich super aber die LPG hat auf Rundballen umgestellt und die sind für uns schlechter zu händeln. Da wir das Stroh fast jeden Tag holen können (MF 35 mit Palettengabel), müssen wir es nicht selbst lagern. Der Rundballen soll nun, wie oben beschrieben, in den Stall gerollt werden. Dort liegt er trocken und kann direkt neben der Box nach und nach abgerollt und dann eingestreut werden.


    Die Tür soll von 1,3 m auf 1,8 m verbreitert werden. So komme ich mit dem Strohballen bis in die Tür und könnte ggf. später mal mit einem kleinen Radlader misten.


    Die Raumhöhe beträgt ca. 3,5 m.


    Norden ist auf der Seite wo die Abtrennung ist. Die Wetterseite ist im Westen.


    Die beiden großen Fenster werden mit Windschutznetzen versehen, die beiden kleineren auf der Westseite sind aus Drahtglas und bleiben auch so. Sie liegen etwas höher. Vor der Tür wird es noch zusätzlich zum Weidetor eine doppelte Rahmentür mit Windschutznetzen geben.


    Einen Auslauf, Paddock o.ä. gibt es leider nicht. Wir hatten zwar mal überlegt so etwas davor zu bauen aber uns dann doch dagegen entschieden, da der Platz ständig für andere Sachen/Arbeiten gebraucht wird.


    Das Freßgitter ist u.a. auch dem Füttern durch andere Personen (wenn es denn mal sein muss) geschuldet, die sich nicht unbedingt zwischen die Pferde trauen. Außerdem entsprechen diese ja auch der natürliche Freßhaltung. Momentan füttern wir mit Hilfe von Heunetzen und das gefällt uns auch, insbesondere da die Pferde lange mit Fressen beschäftigt sind und wenig Heu in der Einstreu landet. Allerdings geht es bei uns nicht ohne Balken davor - vorher hing die eine Stute schon zwei mal mit dem Eisen drin. Ein Balken und nebeneinander hängende Netze sind in der neuen Stallversion m.M.n. nicht sinnvoll umsetzbar, zumal das Freßgitter einfacher zu "bedienen" ist.


    Strom gibt es momentan nur durch eine Kabeltrommel - das wird sich ändern. Wasser pumpen wir aus unserem Brunnen (ca. 10 - 20 m entfernt) in den IBC. Mit Einfüllstutzen und größerem Schlauch wird es dann vermutlich nur noch ca 10 - 15 min statt wie bisher ca. 2 h dauern.


    Anbindemöglichkeiten gibt es im und direkt vor dem Stall.


    Die Koppeln sind, mit einer Ausnahme, min. 1,3 km entfernt.


    Die Pferde sind, wann immer es möglich ist, auf den Koppeln. Dauerhaft im Stall stehen sie nur wenn das Wetter eklig ist, der Boden durch länger anhaltende Nässe zu weich wird oder das Futter alle ist.


    So, ich hoffe ich habe jetzt alle Fragen soweit beantwortet.


    Grüße Marcus

    Seil finde ich oft zu schwer und auch längst nicht so lange haltbar und ich weis gar nicht wie Seil sich verhält wenn die Pferde wirklich mal durch den Zaun gehen. Reist das irgendwann auch?

    Aus gegebenem Anlass:

    Wir haben vor ein paar Tagen die Koppel um einen 4 m - Streifen erweitert. Eines der Seile (das obere) verhakte sich dabei und hing durch. Dadurch war der Zaun an dieser Stelle nur noch ca. 50 cm hoch. Gerade in diesem Augenblick meinte eines unserer Pferde da rüber springen zu müssen und zog, wie sollte es anders sein, beide Seile mit sich. Die Stute lief schätzungsweise 50 - 70 m bevor das letzte Seil von den Beinen war. Das Ergebniss: Ein Eckpfahl (Winkelstahl) krumm gebogen, zweie rausgerissen und fast 3/4 aller Steigbügelpfähle abgebrochen/zersplittert. Wären die Rollen in diesem Moment nicht offen gewesen, wären wahrscheinlich alle Pfähle und die Haspeln im A... gewesen. Am Seil gab's keine Schäden. Von daher würde ich die Frage mit, irgendwann ja aber dazu braucht es schon einiges, beantworten.


    Grüße Marcus