Posts by PrinzB

    hafiking

    Danke für den Hinweis. Schön wenn jemand es höflich anspricht wenn etwas nicht richtig passt.


    Du hast recht, die Kopfstücke sitzen nicht optimal. Sie stammen noch von unserem ersten Geschirrset. Das Ganze war eher eine Notlösung, da die Gebissriemen der eigentlichen Kopfstücke nicht richtig passten. Sobald das Problem gelöst ist, kommen die richtigen Kopfstücke wieder drauf.

    Übrigens, die Klappen sind zwar enger als gewünscht, ich habe aber darauf geachtet das sie nicht auf den Augen liegen. Normal fahren wir immer ohne Klappen. M.M.n. gehen die Pferde dann entspannter, zumindest bei uns war es bisher so.

    Zum Glück ist alles scheinbar gut ausgegangen. Mich wundert es aber das sich die Pferde, vor allem das schwarze, dabei nicht verletzt haben. 4,5 m ist ja schon gewaltig und seine Tiere haben Eisen mit Stollen. Da müsste doch der Rappe eigentlich Rißwunden o.ä. haben, so wie der ander auf ihm rumgestampft ist. Haben die dazu etwas gesagt? Mein Englisch ist leider nicht so toll, von daher schaue ich mir eher die Bilder an.

    Bei einer Holzrückeveranstaltung kam ich mit jemanden ins Gespräch, der auch amerikanische Geschirre verwendet.

    Er hat sich ein zweites Selet mit Bauchgurt und Schweifmetze angeschafft und jeweils die Riemen, die von der Kruppe zu den Hamen führen, mit Karabinern versehen. Je nach Arbeit legt er dann das entsprechende Geschirr an, beim Holzrücken ohne komplettes Hintergeschirr und beim Fahren halt mit.


    Zwar OT aber vielleicht trotzdem interessant.

    Bei uns haben die amerikanische Geschirre die Brustblätter verdrängt. Wir nutzen sie vor der Kutsche (Marathon Trainingswagen) genauso wie vor Gummiwagen und Miststreuer, einspännig und zweispännig. Bei der zusätzlichen Einspännerausrüstung (Tragösen sind mit einem Bauchgurt verbunden und werden auf beiden Seiten am Selett verschnallt) war ich mit den doppelten Bauchgurten nie ganz glücklich. Daher habe ich mir bei Heavy Horseparts einen gepolsterten Bauchgurt anfertigen lassen in dem beide Gurte (normaler Bauchgurt + Einspännerbauchgurt) verschnallt werden. Dieser sitzt durch die Polsterung bequemer und Quetschungen zwischen den Riemen werden vermieden. M.M.n. ging unsere Stute danach entspannter.

    Das stimmt Rossknecht , beim Aufschirren wäre ich ohne Hintergeschirr deutlich schneller, auch zu putzen gibt es weniger.

    Beim Putzen ok, das sehe ich ein aber beim Aufschirren macht sich das zeitmäßig doch kaum bemerkbar.

    Bei mir sind eigentlich alle Teile, abgesehen von Kumt und Aufhalter (wie bei Florians erstem Bild), immer zusammen. D.h. ich habe alles über dem Arm und lege es mit einem Schwung auf. Zusätzliche Handgriffe sind eigentlich nur das Einhaken von vier Karabinern, das Durchfädeln des Bauchgurtes durch die Aufhalteröse und das Hervorziehen des Schweifes aus dem Umgang. Das aber dauert doch kaum 1 - 2 Minuten. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Ein Bekannter hatte ebenfalls das Problem mit der hohen Luftfeuchte. Er hat in dem Raum ringsum eine Lehmwand (ca. 12 cm) errichtet und für das Geschirrzeug ein Holzständersystem davor aufgestellt. Das funktioniert sehr gut. Wer nicht so viel Platz hat, kann es auch mit Lehmputz probieren.


    Ich selbst habe mein Geschirr in unserem alten Wohnhaus ebenfalls an Holzständern hängen - zwei Seiten sind massive Lehmwände. Probleme mit Schimmel gibt es durch den Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich nicht.

    Hallo,


    ich bräuchte mal Eure Hilfe in Sachen Mineralfutter/- versorgung.


    Bisher sah unsere Fütterung sehr simpel aus, es gab für unsere Noriker (9 Jahre) nur Gras und Heu.

    Außerdem liegen noch je einen Salz- und Mineralleckstein im Stall oder auf der Koppel.

    Ab und an gibt's zusätzlich noch ein bisschen Müsli.


    Wir konnten dieses Jahr durch die Trockenheit leider nur sehr wenig Heu ernten. Glücklicherweise können wir von der LPG Grassamenheu bekommen. Mir wurde in einem anderen Thread geraten zu diesem Heu zusätzlich Mineralfutter zu füttern.

    Nun zu meine Fragen:


    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Gruß Marcus

    Hinsichtlich Beweidung gibt es keine Probleme, alle Tiere stehen auf "Naturwiesen" und sind im Normalfall nach drei Tagen wieder runter von der Fläche. Öfter als zwei Mal wird i.d.R. auch nicht beweidet. Die vom Gelände her geeigneten Flächen werden einmal gemäht und einmal, möglichst auch noch abwechselnd mit Schafen und Pferden, beweidet.


    Die Fragen die sich mir stellen sind, wie sich das Ganze bei der Produktion von Grassamen/-heu verhält.

    Sind die Gehalte an Giftstoffen, trotz möglicherweise infiziertem Saatgutes geringer, da keine Beweidung stattgefunden hat? Wie viel des Giftes verbleibt noch im Heu? Vermindert sich das Ganze noch durch die Lagerzeit?


    Vielleicht weiß ja jemand etwas darüber. Meine erste kurze Suche ergab leider nichts genaues, nur Vermutungen. Die meisten Texte bezogen sich auf die Beweidung.

    Von Rindern habe ich keine Ahnung. Die LPG betreibt Mutterkuhhaltung. Das sie das Grassamenheu nicht gut verwerten können, hat mir der Chef gesagt.


    Wie dem auch sei, ich bin nicht böse über das zusätzliche Futter. Der Winter selbst ist für uns meist kein Problem, da wir bis Ende Februar genug Flächen zum nachweiden haben. Problematisch sind eher die Monate März bis Mai (je nach Niederschlag --> Graswachstum). Dieses Jahr hatten wir die Schafe unter Zufütterung zwei Monate (ca. April - Mai) auf einer Fläche, weil durch die Trockenheit nichts gewachsen ist. Die Pferde haben wir aufgrund dessen auch ab März reingeholt.

    Ok, vielen Dank.

    Dann bekommen die Schafe das gute Heu und die Pferde überwiegend das Grassamenheu.

    Der Preis ist unschlagbar, da umsonst. Erst wenn ich eine größere Menge (ab 5 Ballen) brauche muss ich eine Kleinigkeit bezahlen.