Posts by Rossknecht

    Die höhe des Ortscheits bestimmt den Zugwinkel und somit auch die Entlastung der Vorderachse oder der Schere im (schweren) Zug.
    Ob das Ortscheit ober- oder unterhalb der Schere ist, ist nicht so wichtig.
    Aber bei Zweirad oder extrem kurzen Vierradwagen (Marathon) sollte das Ortscheit nicht unter der Linie vom Zugpunkt am Kumt zur (Hinter-)Achse sein, sonst hebt sich beim An- und Bergauffahren die Schere oder die Vorderachse.
    Bei längeren Wagen kann das Ortscheit gut ein Bisschen tiefer angebracht sein, so kann sich das Pferd besser ins Geschirr legen.


    Grüsse aus der Schweiz

    Hallo Patty,
    wenn Du gerade Landen machen willst, musst Du sie so lange machen, das sie übers Geschirr hinauskommen, sonst schiebt sich bei einer Wendung die Lande der Kurveninnenseite unter den Kummt /Brustblatt. Oder Du machst es wie bei Marathonwagen: Die Befestigung der Landen am Wagen möglichst breit, so dass sie in einem steilen Winkel zum Selett zusammenlaufen. Im vorderen Ende steckt ein kleineres Rohr mit dem Ring dran, der am Selett befestigt wird. Die Landen sind so teleskopisch, sie müssen aber einen Anschlag haben, damit sie nicht auseinander fallen.
    Anstelle von einem Ortscheit kannst Du auch ein Seil und zwei Rollen nehmen, aber auch hier ist zu beachten, das der Zug nicht gebrochen wird.
    Viel Spass beim Basteln
    Der Rossknecht

    Hallo Norweger!
    Ihr habt interressante Geschirre in Norwegen. Der zweiteilige Kumt und die Halterung für die Landen finde ich gut. Aber ist der Zug nicht immer einseitig, wenn es keine Waage (Ortscheit) hat, die die Bewegung der Schulter ausgleicht?
    Leider ist Norwegen nicht so in der nähe, so dass man schnell am Sonntag mit dem Pferd an ein Holzrückewettkampf fahren könnte :))


    Bei uns gibt es höchstens Schlitten und die werden dann nur an der Waage angehängt.
    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Hallo Kutscher,
    machst Du auch mit bei Holzrückewettkämpfen?
    Ich dachte, es tummelm sich mehrere "Wettkampfholzrücker" auf dem Forum, die sich übers "Holzrücken auf der flachen Wiese" austauschen möchten.
    Scheint aber nicht so... :(
    Ich bin zwar kein "Vergifteter", aber man macht ja auch nicht mit, um Letzter zu werden...


    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Hallo Kutscher,
    ich finde deine Umfrage gut, nur fehlen Antworten wie:
    -Ja, ab und zu.
    -Ja seit kurzem.


    Ich habe erst seit dreiviertel Jahr einen Reitplatz und eine Weide die ich bearbeiten kann, aber eine Hektar gibt auch nicht wahnsinnig viel Arbeit.
    Viele Grüsse vom Rossknecht

    Ich habe eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht mit Luftbereifung, allerdings sollte man gelegentlich den Luftdruck kontrollieren, sonst könnte es auf groben Schotterpisten schon mal einen Platten geben.
    Zur Auswahl der Kutsche: Ich würde wieder einen Trainingswagen oder eine Stahlwagonette mit ,wie gesagt, Luftbereifung kaufen. Die Grösse (Anzahl der Sitzplätze) sollte sich nach dem / den Pferd(en) und der Topographie richten.
    Als einmal unser Pferd wegen einem Viehtransporter scheute und unvermittelt die Böschung hinunter sprang, konnten wir uns auf den Rädern halten. Mit einer historischen, eisenbereiften, klapprigen Kutsche mit viel zu hohem Schwerpunkt wären wir (mit 2 kleinen Kindern) im Spital, das Pferd im Kamin und die Kutsche im Ofen gelandet.
    So hatten alle nur einen Puls von 200.
    Ich will ja niemanden Angst machen, aber...


    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Hallo zusammen,
    der Winter ist zwar (fast) vorbei, aber der nächste kommt bestimmt!
    Mein Hafi bekommt das ganze Jahr Eisen mit 4 Stollenlöcher (Steckstollen).Im Winter sind dann bei der Rute neue Mordax-Stollen, bei der Zehe halb abgelaufene Mordax permanent drin. Das Jahr hinüber mache ich die Zehenstollen nur bei Bedarf rein. Bei Schnee verwende ich Huflederkitt, ich wäre eigentlich sehr zufrieden, wenn ich nicht schon zwei verloren hätte.
    Ich wünsche Euch einen schönen Frühling

    Sali QH
    Vorgestern war ich an einer Zug- und Holzrückeprüfung.
    Neben den Bündnergeschirren (ich habe auch eins) hatte es noch zwei mit Fuhrgeschirren, eins mit und eins ohne Hintergeschirr. Bei den schweren Wagen brauchten nur die Stangenpferde ein Hintergeschirr, die vorderen können doch nicht aufhalten.
    Wenn ich beim Holzrücken das Hintergeschirr nicht fürs Rückwärtsrichten und für die Befestigung der Stranghalter aus Gummischnur bräuchte, hätte ich es durch eine einfache Schweifmetze ersetzt.
    Die Gummischnüre sind sehr zu empfehlen: sie ziehen die lockeren Stränge ein wenig nach oben und verhindern in engen Wendungen, das das Pferd darüber tritt. Im Zug geben sie genug nach um ihn nicht zu brechen.
    Übrigens: Bei Holzrückeprüfungen in Deutschland haben nur die Schweizer Hintergeschirre dran.


    En schöne Hinicht

    gnoerz
    Das mit dem Aufhalten geb ich dir recht, das gilt vorallem auf der Ebene. Aber wenn es steil bergab geht, nützt dir bei einem leeren Bockwagen die Kurbelbremse für die Hinterräder nichts bis garnichts. Darum fahre ich im hügeligen Gelände nur mit Wagen, bei denen vorne und hinten GETRENNT gebremst werden kann.


    Grüsse aus der hügeligen Schweiz

    Hallo Bekki,


    Letztes Jahr habe ich auch so ein Geschicklichkeitsfahren organisiert. Es fand im Ramen einer Zugleistungsprüfung statt, da alle mit Bündnergeschirren (Kumt) fuhren, konnten alle mit dem selben Wagen fahren und keiner musste mühsam seine eigene Kutsche transportieren.
    Das schwierigste Hindernis war das letzte: rückwärts einparken.
    Bei einem Hindernis musste man möglichts nahe an einem Gatter mit einem Schwein vorbeifahren. Du kannst mit Sägemehl Zonen auf dem Boden markieren für die Punktzahl oder mit Kegeln Tore machen.
    Ich sende Dir den Parcourbeschrieb per E-mail.


    Viel Erfolg und schöne Grüsse aus der Schweiz

    So wie es aussieht, ist es ein Ladegerät von einem Transporter, das auf einen Vierrad-Vorderwagen aufgebaut ist. Vielleicht wurde der Vorderwagen aus einem Transporter mit defektem Motor gebaut.
    Die Hinterachse treibt nun das Ladegerät an.


    Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, solch einen Wagen zu bauen / abzuändern, da in der Nachbarschaft verschiedene Geräte (Ladegerät, Mistzetter,Kipper) vorhanden sind, und eine Grösse haben, die noch von 2 bis 3 Pferden zu bewältigen ist.



    Gruss aus der Schweiz

    Bald beginnt die Saison der Holzrücke- und Zugleistungswettkämpfen.


    Welches Geschirr benützt Ihr?
    Was entfernt Ihr? (z.B. Hintergeschirr)
    Was macht kommt zusätzlich dran?
    Welche Leinen?
    Welche Zugstrangen?


    Ich benütze seit letztem Jahr Holofill Zugstrangen mit Kautschukkern und habe gute Erfahrungen gemacht. Die anfängliche Angst vor dem Wundscheuern erwies sich als unbegründet.


    Ich wünsche Euch viel Erfolg bei den Wettkämpfen.

    Das Brustblattgeschirr nehmen wir nur fürs Skijöring.
    Am Marathonwagen muss sich unser Häfi einspännig schon mal reinknien,wenn die ganze Familie dabei ist. Darum nehmen wir das englische Kumtgeschirr (mit Hintergeschirr). Es ist leichter als das Bündnergeschirr und man kann mit den kurzen Landen (Selette) enger wenden.
    Zum Holzrücken, für Zugleistungswettbewerbe und für landwirtschaftliche Arbeiten nehmen wir das Bündnergeschirr. Vorteil: schnell Aufgeschirrt.
    Ausserdem habe ich da noch Nylonstrangen mit Gummikern, die Schläge dämpfen sollen.