Posts by Rossknecht

    Mein neuer Nachbar presst kleinere Ballen, die ich von Hand auf den Autoanhaenger rollen kann.

    Bei der zweiten Ladung habe ich dann die hoehe des Ortscheits an der Rueckekarre richtig eingestellt.

    Der Einschlagwinkel ist leider sehr eingeschraenkt, die Raeder blockieren schnell an den Stuetzen.

    Mit der Wirtschaft Grossbritanniens gings vor Brexit schon Bergab. Durch billige Importe aus dem EU Raum ging ein Grossteil von Gewerbe und Industrie unter. Die lehren Regale sind mehr verursacht bei der Pandemie als von Brexit.


    Die Amish Communities beweisen dass es besser fuer die Gesellschaft und Umwelt ist, regional Handel zu treiben und nicht alles quer ueber den Erdball zu karren, nur um ein paar Cents zu sparen.

    Also meine Araber widerlegen das absolut. Ich konnte gut 6 Monate nichts machen lassen. Die Hufe der Araber waren so top in Ordnung, dass ich das dann wisssen wollte. Die Beiden haben jetzt seit 2 Jahren keinen Schmied gesehen. Nichts ist zu lang, nichts ausgefranst. Mein 2-jähriger Esel wurde noch nie bearbeitet und die Hufe sind top. Nur beim Welshpony bildeten sich Teller, die nach Bearbeitung schrien. Inzwischen regulieren sich seine Hufe vorn auch weitgehend selbst. Nur hinten braucht er Unterstützung. Nur meine Eselin hat grottenschlechte Hufe und muss in kurzen Abständen gemacht werden.

    Hufwachstum und Abnuetzung sind sehr abhaengig von Rasse und Alter der Pferde. Waehrend ich die Hufe des alten Vollblueter mit der Raspel ab und zu ein bisschen korrigiere, schneide ich bei den Dicken alle 3 Wochen 2 cm ab, sonst kriegen die Tellerhufe und Risse, das Cowpony und der Standardbred liegen dazwischen.

    Ich weiss nicht wie gross deine Eses sind, aber vielleicht waere das was fuer dich: Mini-Beschlagstand


    Hier wird uebrigens kaum mit einem zweiten Mann als Aufhalter gearbeitet, man klemmt den Huf zwischen die Beine.


    Der Zuechter wo meine Tochter ihr Clydesdale her hat, benutzt auch ein Beschlagstand zur bearbeitung der Hufe seiner seit diesem Jahr nur noch 40, vorher ueber 100 Pferde. Er ist 78 Jahre alt und von schmalerer Statur. Es hat ein bisschen gedauert bis der Jaehrling gelernt hat, ueber langere Zeit auf 3 Beinen zu stehen, ohne das ganze Gewicht auf mich drauf zu legen.


    Es gibt hier groessere Outfits die einen Tipping Table fuer Pferde verwenden.

    Meinen Beobachtungen nach entscheidet beim Konsumverhalten zuerst der Preis, dann bequemlichkeit, dann Aussehen und Geschmack und erst am Schluss das Gewissen.



    Die weltweit höchste Lebenserwartung haben die Spitzenreiter im Fleischversehr, nämlich die Australier, die locker doppelt so viel essen wie wir Deutschen. So gesundheitsschädlich kann es also nicht sein.

    Die Vegane Propaganda legt Statistiken und Zahlen gern so aus, dass es aussieht, wie der Fleishkonsum DER Faktor fuer die Lebenserwartung waere.


    Warum haben sie in den USA so grosse Probleme mit Uebergewicht? Das liegt nicht am Fleisch vom Big-Mac-Menu, im Gegenteil dass ist der Teil wo Mineralstoffe und essentielle Fette und Proteine vohanden sind, sondern sondern an den Beilagen, die nur aus einfachen Kohlenhydraten bestehen und den Insulinhaushalt ans Limit bringen, und das gepaart mit mangelnder Bewegung.



    Kartoffeln kennt man in Europa erst seit 400 Jahren, moderne Getreidesorten etwa 150 Jahre. Raps und Sonnenblumen ist auch erst im letzten Jahrhundert aufgekommen, Avocado und Oliven wachsen weder in meinen noch in euren Breitengraden. Von was hat sich die Menschheit denn in all den Jahrtausenden ernaehrt? Wahrscheinlich von mehr als nur 300g Fleisch pro Woche!

    Ich teile kaidans Meinung.

    In Europa sind die Winter zu warm und zu nass fuer eine ganzjaehrige Weidehaltung. Bei uns ist der Boden gefroren von November bis April, in der Zeit gibt es wenig Probleme mit Matsch und Parasiten.


    Schweine aus Freilandhaltung haben fast immer Parasiten, solche aus Mastbetrieben praktisch nie.

    Ich sage nicht, dass es so bleiben soll wie es ist, sondern dass die Landwirtschaft nur den Veraenderung der Gesellschaft folgt. Bei den meisten sitzt das Gewissen hinten rechts...

    Leider ist es mit der heutigen Bevoelkerungsdichte und Urbanisation gar nicht moeglich, auf moderne, industrielle Landwirtschaft zu verzichten, um die Bevoelkerung ,mit Lebensmittel im Allgemeinen zu versorgen. Auch waere der durchschnittliche Einwohner eines 1. Weltlandes auch nicht bereit, mehr als die Haelfte seines Einkommens fuer Lebensmittel auszugeben. Mit was soll dann das Auto, Internet, Telefon, Fernsehen, Ferien, Hobbys (Pferde), Versicherungen usw. bezahlt werden?

    Wir haben seit 45 Jahren die gleichen Geschirre und die gleichen Leinen, sind damit wohl knapp 225.000 Km gefahren und mussten selten etwas ersetzen.


    Ich habe eine interessante Statistik über die Geschirrteile, die am häufigsten ersetzt werden müssen. Diese decken sich übrigens überhaupt nicht mit den empfohlenen Reserveteilen (Ersatzstrang, Kumtgürtel).


    A. Nemitz

    Ich fahre nur halb so lange, hatte aber Geschirre auf dem Gespann , womit wir gewerblich fuhren, die auch so alt waren. Das eine Pferd hatte ein Unart, mit der Zunge an der Leine zu spielen/lecken. Jaehrlich musste der Sattler die Strippe austauschen. Mit der Beta-Leine war dann ruhe.

    Duenne Riemen wo dem Schweiss ausgesetz sind verschleissen am schnellsten, vorallem dort wo sie durch einen Ring gehen oder in der Schnalle. Darum hatte auch Walsh das "No -Buckle-Harness" auf dem Markt gebracht. Fahrzaeume brauchen relativ oft reparaturen, gerade im Sommer wenn die verschwitzen Pferde sich an der Deichsel oder an Geschirrteilen ihres Partners kratzen und haengenbleiben.

    Gerissene Straenge hatte ich auch schon, einmal riss beim Pfluegen das Seilstueck, das war aber schon aelter, und das andere Mal ist der Srangstutzen eines billigem Import-Geschirr gebrochen, als unser 420kg Haffi ein bisschen heftig angezogen hatte.

    Dann ist in der Schweiz wohl alles anders. Als ich Rinderzucht lernte, waren alle Rindviehcher Rinder. Das ist die Bezeichnung der Tierart. Weibliche Rinder, die noch nie gekalbt haben, heißen hier Färse, in manchen Gegenden auch Stärke.

    In der Schweiz ist alles anders!

    Weibliche Tiere der Rindergattung vor dem ersten kalben werden Rindli oder Gusti genannt, Bullen werden Muni oder Stier genannt. Ausser der Zunge werden alle Teilstuecke in der Schweiz anders benannt als in DE, respektive ist regional verschieden.

    Ich bin ziemlich sicher, dass die heutigen Kuehe nicht kleiner sind als die vor 30 Jahren im Gegenteil, aber die heute zur mehrheitlich zur Milchproduktion eingesetzten Hosltein-Friesian haben sehr duenne Heute im vergleich zu Simmental oder Hereford, auch werden die Kuehe meist nicht so alt wie frueher. Der Markt fuer Haeute ist seit 3 Jahren total am Boden, hier werden sie haeufig entsorgt.


    Ich fahre eigentlich nur mit synthetischen Leinen (Beta) die haben keine Nahtstellen die aufgehen oder an den Leinenringen haengen bleiben, und sind nicht so rutschig wenn sie nass werden.

    Satz 1 und 2 stimmen. Aber wann wurde jemals das Rentenalter herabgesetzt?

    In der Schweiz wurde es von 65 auf 63 Jahre herabgesetzt.

    Aber wie ist das heute? Die großen Gewinne werden schon lange nicht mehr mit menschlicher Arbeitskraft gemacht, sondern mit Maschinenarbeit. Also muss da abgeriffen werden, wo die Gewinne gemacht werden.

    Tatsaechlich bewegen wir hier uns in eine Sackgasse. Wo es frueher Armeen von Schweissern und Drehern brauchte, machen das heute alle Roboter und CNC-Maschinen, oder die Produktion wir ganz ins Ausland verlagert. Immer hoehere Effizienz und groessere Maschinen verdraengen Arbeitskraefte in allen Sektoren . Irgendwann hat dann nur noch ein kleiner Bruchteil der Bevoelkerung Arbeit,weil alles wegrationalisiert wurde.

    Grundsätzlich ist es doch in Deutschland so, dass alle Lasten des Staatswesens möglichst aus Arbeitseinkünften getragen werden sollen: Kinderbetreuung, Krankheit, Pflege, Renten, Infrastruktur.... und überall dürfen privat fette Gewinne gemacht werden.

    Viele dieser genannten Bereiche waren staatliche Betriebe, die privatisiert wurden, weil sie dann effizienter betrieben werden. Am Ende muss die Staaskasse so oder so bezahlen, entweder Arbeitslosengeld/Sozialhilfe oder hohe Betriebskosten.

    Vieles was du im Beitrag erwähnst, beziehungsweise beschreibst, ist weitab von gut.

    Weitab von gut ist untertrieben. Es ist traurig , dass die Menschheit sich immer irgendwo auf der Welt sich die Koepfe einschlaegt unter dem Vorwand von Religion und Ideologien. Aber vielleicht ist das die von der Natur gewollte Regelung der Bestaende, sobald die Population einer Spezie zu gross wird, dezimiert sie sich selber...

    Ich weiß nicht wie es in anderen Ländern ist, aber in Deutschland dürfen geflüchtete zur Abschreckung oft Jahre nicht arbeiten,

    Schein aber weder in Deutschland noch in der Schweiz zu funktionieren!

    Rentner Geflüchteten gegenüberzustellen entbehrt jeder Realität, weil die Rente nicht mehr oder weniger wird, wenn mehr oder weniger Geflüchtete im Land sind. Es liegt schlicht an der Politik, wenn Menschen von der Rente nicht leben können, es ist sogar politisch gewollt, wenn dem nicht so ist hätten sie es längst geändert.

    Das Geld wo die heutigen Rentner vor 20 Jahren einbezahlt haben, wurde vor 20 Jahren den damaligen Rentnern ausbezahlt. So wie die Rentensysteme eingefuehrt wurden, funktioniert es nur, wenn die Anzahl derer wo einzahlen viel groesser ist, als denen wo einbezahlt werden. Herabsetzen des Rentenalters und laengere Lebenserwartung haben das System aus dem Gleichgewicht gebracht. Und wen die Staatskasse (wo ja bekanntlich aus Steuergelder gefuettert wird) noch zusaetzlich belastet wird mit einem hohen Prozentsatz an Einwohnern wo weder Steuern noch Rente einzahlen, wird dann entweder die Kasse leer, oder die Steuern muessen so hoch angezogen werden, dass dann die Folge hat dass einem das Arbeiten vergeht.

    Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir ist aus Deutschland nach Kanada ausgewandert, weil er bei seiner Arbeit in einem Handwerklichen Beruf nach abzug der Reisekosten, nur gerade 100 Euro mehr im Monat machte, als wenn er vom Staat lebt. Warum soll man fuer 70 Cent/Stunde arbeiten gehen???

    Zum Thema Asylunterkuenfte:

    Waehrend der Balkan-Krise hatte unsere Einheit den Auftrag die innere und aeussere Sicherheit fuer eine Asylunterkunft zu stellen.

    Diese Unterkunft war eine art Puffer, weil die ueblichen Unterkuenfte voll waren, respektive der Zulauf viel hoeher als normal war, diese Leute wurden an der Grenze aufgegriffen, voruebergehend in dieser Unterkunft beherbergt, und dann zu den eigentlichen Asylzentren weitergeleitet, wenn es dort Kapazitaet hatte.

    Die Bewohner durften rein und raus, mussten aber jedesmal durch einen Checkpoint wo sie auch durchsucht wurden. Warum? Man muss bedenken, dass diese Menschen aus aller Welt, und auch sich kriegerisch gegenuebestehenden Etnien kommen, so wollte man sicher sein, dass zur Sicherheit der Bewohner als auch der Betreuer keine Waffen oder gefaehrliche Gegenstaende in die Unterkunft kommen. Kaugummis und Bonbons waren in der Unterkuft verboten, weil es in der Vergangenheit zu auseinandersetzungen gekommen ist, weil die einen die Papierchen oder Kaugummis liegengelassen haben und sich andere daran gestoert haben.


    Das eigentliche Problem ist die Zeit die es braucht, bis die Asylantraege bearbeitet sind. Gerade Menschen die wirklich politisches Asyl brauchen, sind fuer die laengste Zeit im Ungewissen, ob sie bleiben koennen. Es braucht einen Haufen Resourcen, um die Spreu vom Wizen zu trennen, denn vielfach ist viel mehr Spreu als Weizen, sprich Leute die ein wirtschaftlich besseres Leben suchen, und gar nicht Asyl brauchen, sondern eigentlich nur eine Arbeitsbewilligung.

    Ein weiteres Problem ist, dass diese Menschen waehrend der Dauer des Asylverfahrens nicht arbeiten duerfen/koennen/muessen, das macht natuerlich die arbeitende Bevoelkerung sauer, dass auf kosten der Steuerzahler die auch durchgeschleppt werden muessen. Das ist ein Faktor dass den Fremdenhass schuert! Ich verstehe jeden Rentner, der sein ganzes Leben einbezahlt hat, und jetzt kaum genug Rente zum Ueberleben bekommt, und zusehen muss, wie Massen von jungen, gesunden Menschen von der Hand ins Maul leben und noch nie einen Rappen/Cent Steuern in diesem Land bezahlt haben.

    Vielleicht muss ein Umdenken in Aemtern stattfinden, um diese Menschen ins Alltagsleben zu integrieren und ihnen Arbeit zu geben, zum Beispiel anstelle von teuren Kehrmaschinen die Strassen wieder von Hand Kehren usw. ...

    Diese Stationaermotoren (Hit and Miss Engines) waren auf dem ganzen Kontinent weit verbreitet, da die Elektrifizierung auf dem Land erst spaet kam. sie wurden benutzt um Melkmaschinen, Waschmaschinen, Pumpen usw. anzutreiben.

    ihr habt in Deutschland das selbe Problem wie wir hier inn Canada, alle 4 Jahre wird eine Regierung gewaehlt, und die machen dann was sie wollen. Meist wir aus Protest eine andere Regierung gewaehlt, die dann alles wieder auf den Kopf stellt, so geht es hin und her alle 4 Jahre. Das Volk waehlt unter den Parteien das geringste Uebel, da ja praktisch niemand mit dem kompletten Parteipraogramm einverstanden ist. Bei einem Modell der direkten Demokratie wie in der Schweiz haben die Parteien nicht viel zu sagen, alle wichtigen entscheide kommen vors Volk.


    Demokratie heisst: "die Macht des Volkes" und darum sollten alle muendigen Buerger bewaffnet sein,damit die Macht beim Volk bleibt, und nicht so endet wie im 3. Reich oder in den Ostblock-Staaten.