Posts by Rossknecht

    Eine ungebrochene Zuglinie die 90 Grad zum Kummt ist, ist ideal, wo das aber wegen Stranlaenge, Anspannehoehe oder extremer Bodenwellen nicht geht, gibt es 2 Philosophien:

    -Srangen koennen im Rueckenriem auf und ab gleiten, kein gebrochener Zug, dafuer aber auf oder abwaertsdruck am Kummt.

    -Strangen sind wie beim D=Ring Harness fest ferschnallt im Rueckenriemen, Strangstutzen stehen immer 90 Grad zum Kummt, dafuer gibt es dann druck auf den breiten Bauch oder Rueckenriemen.

    Wenn das D-Ring Harness richtig eingestellt ist, sind die Riemen, die vom Doppelgenickjoch zum Kummt gehen locker und die Deichsel wird tatsaechlich mit dem Backpad getragen. Es muss ein Dreieck gebildet werden mit Strang, "Aufhaltestrang" und Deichsel, bei dem Strang und Aufhaltestrang beim D-ring ein stumpfer Winkel und vorne und hinten spitze Winkel bilden.

    Strang und Aufhaltestang sind dauernd unter Spannung, das Hintergeschirr wird wie ueblich mit einer Hand spiel eingestellt.

    Da ist ein Video im Netz von Donn Hewes wo er das ganze erklaert und zeigt, und am Schluss sitzt er vorne auf die Deichsel und die "Doppelgenickjochtrageriemen" haengen immer noch durch.

    Wer schon mal eine (Hand-) Karre von Hand ueber Schlagloecher gezogen hat, wird feststellen, dass die Deichsel viel mehr horizontal als vertikal schlaegt, und somit schlagen vierraederigr Wagen ohne Achsschenkellenkung nicht weniger als Karren.

    Was die vertikale Last angeht, da gibt es immer noch die Variante D-Ring Harness, wo die Deichsel ueber das sellet getragen wird.

    Wichtig sind bei so einer Anspannung dem Stockmass entsprechend hohe Raeder damit das Gefaehrt richtig austariert werden kann.

    Solange du beide aktiv faehrst, habe ich keine Bedenken, wenn man aber ein Pferd/Pony nur mitschleppt, gehoert das nicht vor, sondern hinter die Kutsche, weil es sonst nicht gerade bequem fuer das ziehende Pony ist (schraeger zug) und auf dauer auch so eine "Schere mit angebastelter Deichselspitze" verbiegt.

    Wir waren gestern das erste mal mit dem Standarbred und dem Cowpony im Zweispaenner unterwegs, Der Standarbred ging im Rennpass und das Pony im Gallop, konnte abe keine Fotos machen, da flogen zuviel Schnebaelle von den Hufen.

    Ich moechte nicht in der Regierung sitzen, denn was immer sie auch entscheiden, wird ein Teil der Bevoelkerung negativ treffen.

    -Keine Massnahmen = viele Tote durch Corona

    -Totaler Lockdown ohne finanzielle Unterstuetzung = viele Tote durch Suizid, Uebberdosis und haeusliche Gewalt

    -Totaler Lockdown mit finanzieller Unterstuetzung = wenige Tote als oben genannt, aber dafuer Generatinen die es mit hohen Steuern buessen muessen.



    Eigentlich ist Corona nicht die Ursache, sondern nur ein Symtom:

    Normalerweise regelt die Natur die Bestaende an (Tier)-Populationen ueber das Nahrungsangebot und ueber Seuchen. Mit dem Welthandel haben (wenigstens die reichen Laender) immer zu Essen, obwohl sie Total ueberbevoelkert sind.

    Die moderne Medizin und unser religioesen Werte treiben die Spezie Mensch aus biologischer Sicht in eine Sackgasse. Warum? Es findet keine genetische Selektion mehr statt, Menschen mit kleineren oder groesseren Medizinischen Problemen koennen ueberleben und geben ihre Gehne an die naechste Generation weiter. Persoehnliches Beispiel: mein Vater und mein Grossvater muetterlicher Seite hatten eine so schlechte Sicht, die waeren in der Steinzeit entweder verhungert oder von Raubtieren gefressen worden. Nicht die Halfte der westlichen Bevoelkerung waehre ueberlebensfaehig ohne all die Medizin und technischen Hilfsmittel die wir heute haben. Die Kindersterblichkeitsrate wahr bis zum Mittelalter ueber 50 % und hat somit sichergestellt, das nur die staerksten ueberleben und ihre Gene weitergeben, heute haben die Familien im Schnitt weniger als 2 Kinder, und diese Gene werden dann weitergegeben.


    Der Welthandel und die modernen Transportmittel helfen nicht nur Nahrungsmittel auf der Ganzen Welt zu verteilen, sondern auch Krankheiten und invasive species.

    So wie es aussieht gibt es auch dieses Jahr kaum oder keine Rodeos, Chuckwagon Races oder andere Pferdesportveranstaltungen. Ich habe oefters kontakt zu Leuten vom ganzen Spektrum der Pferdesport und Zucht Szene. Durchs Band weg halten alle an zu ihren besten Tieren und zuechten mit dehnen weiter. Es wurde/wird mehr selektiert ais in normalen Jahren. Jungtiere werden meist in die Staaten verkauft, da sie dort hoehere Preise erziehlen, der Wechselkurs traegt natuerlich auch dazu bei.

    kaidan Die von dir verlinkte Leine ist fuer einen Dreispaenner, nicht fuer eine russische Troika, mein Schlitten ist moment nicht fuer dreispaennig eingerichtet. Ich hab da ein bisschen auf den Seiten von Sieltec rumgesurft und mir sind die einschnallbaren Handschlaufen ins Auge gestochen.


    Prickler , ich muesste eine Klammer haben wie die links auf dem Bild, da eines meiner Handstuecke durchgaengig ist. Ich habe Klammern die sind zweiteilig, da brauchts 2 Haende um die Klammer zu schliessen plus nochmal eine um die Leinen zu halten, voellig unpraktisch.

    Vielleicht schaust Du dir mal eine Troika-Anspannung an?

    Meinst du Dreispaenner oder die richtige russische Troika mit (in meinem Falle) einem Standardbred im Rennpass in der Schere und zwei dicken ausgebunden nebenher im Gallop? Dann muesste ich noch auf die Baerenjagt gehen fuer eine Fellmuetze;)


    Gruss aus dem Wilden Westen:-]

    Also über -20°?

    ^^ Es war gerade so um den Gefrierpunkt. Die Leinenhaltung nach Achenbach kommt schnell an ihre Grenzen bei tieferen Temperaturen, mit dicken Ski(finger)handschuhen ist es schon kaum moeglich die Leinen zu bedienen, ganz geschweige von Fausthandschuhen. Die zweiteiligen Leinenklemmen haben sich letzten Winter als unbrauchbar erwiesen. Ich will mir eine neue komplette Fuenferzug-Leine kaufen, da der jetzige Zustand ( Einspaennerleine + 2 Longen) weder optimal noch ausbaufaehig ist. Ziel ist es immer noch, dass ich alle unsere Pferde auf einmal bewegen kann. Die hier gebraeuchlichen Leinen sind hinten offen, so werde ich wahrscheinlich so eine art "Froeschel" anfertigen, dass man auch mit Fausthandschuhen fahren kann.

    Die groesse der Sommerweide ist untypisch, normalerweise teilen sich nicht 20 Familien eine Weide, darum auch das ausgekluegelte Sortiersystem. Die Kuehe werden dann meist mit dem Anhaenger (Pick-up truck oder Lkw) zur Farm gebracht, ausser die Distanz ist unter 20km, dann werden sie auf Nebenstrassen getrieben.

    Bei mir in der Naehe (Central Alberta) werden die Sommerweiden vom Staat gepachtet und befinden sich an den Foothills der Rockies (Voralpen). Diese haben meist nur einen einfachen Pferch mit einer Verladerampe.