Posts by Santina

    Im großen Kaukasus leben die Pferde frei in den Hochtälern auf 2500 Metern. Wölfe sind dort der Hauptgrund für Herdendezimierung!

    Die Schäfer haben alle Herdenschutzhunde; tlw. Größe eines Kalbes und äußerst aggressiv.

    Einmal hatten sie es auf unsere Begleithündin abgesehen. Die ist panisch geflüchtet und hat sich hinter den Pferden versteckt, so dass diese sich angegriffen gefühlt haben. Flucht ist in einer Gegend, wo 2 Galoppsprünge zum Absturz führen können keine Lösung und eines der Pferde hat dann in Sekundenbruchteilen dermaßen gezielt nach dem Hund getreten; das war definitiv nicht das erste mal, dass es sich gegen Fleischfresser wehren musste.


    Inzwischen wird (wenn man's kann / die finanziellen Mittel dazu hat - haben die wenigsten) auch dazu übergegangen die Pferde einzuzäunen und den Wolf mittels menschlicher Bewachung des Areals von der Herde fernzuhalten. Die Verluste durch Wölfe sind einfach zu groß geworden.

    Ich unterstelle den Besitzern Verkaufsinteresse und habe deshalb das Problem dort noch nicht besprochen.

    ???

    Also wenn ein potentieller Käufer mit ner KB-Schleppe, Kinderschlitten und Wasserkanistern ankäme um die Zugfestigkeit von meinem Pony zu prüfen, würde ich demjenigen ganz sicher nicht das Pony geben.

    Wenn aber jemand anruft und seine Zweifel bzg. Zugfestigkeit äußert, bin ich gerne bereit mir eine Straße weiter die Ponykutsche zu leihen oder den Reitplatzabzieher ans Ortscheit einer Freundin dranzuhängen und mich da draufzustellen um die Zweifel des Käufers in Luft aufzulösen

    Quote

    Die äußeren Bedingungen für irgendwelche Tests sind bei den jetzigen Temperaturen nicht gut, zudem wurde das Tier lange nicht mehr trainiert. Ich will also nichts Unmögliches verlangen. Nur mich überzeugen, ob er ziehen will...

    1) Auf angenehmeres Wetter warten.

    Alternativ:

    Um 20 Uhr verabreden, Pony einspannen, Runde um den Block fahren und am Berg stehen bleiben und neu anfahren.

    Alternativ das ganze im Sand.

    Alternativ das ganze mit dosiert verwendeter Bremse.


    Die paar Minuten ist es sch... egal wie das Wetter ist. Und sch... egal wie trainiert das Pony ist; denn man erkennt i.d.R. auch so, ob der Wille da ist...

    (Es gibt übrigens tatsächlich gemütliche Exemplare, die nicht allzuviel arbeiten aber trotzdem definitiv zugfest sind...)

    ich habe den leichten Buggy (ca. 100-120 kg) von meinem 1,30m-Pony abzugeben.
    Die Vorbesitzerin ist damit mit ihrem Welsh durch die Heide (Sandwege) gesaust; hier bei mir eher schräges und bergiges Gelände. Ich war damals auch etwas skeptisch; war Einachser gewohnt; da war man halt bei ungeplanten Ponyhüpfern sicher.
    Letztendlich hat mich überzeugt, dass der Buggy eben kein Gewicht auf den Rücken bringt (hatte da immer Probleme mit dem Einachser) und dabei genauso leicht (fürs Pony und für mein Handling) war, wie die Gig. Trab einen Weg hinter den Häusern entlang mit sehr plötzlichem Stopp und 180-Grad-Wendung (Schafe, die aus dem Nichts auftauchten) hat der Buggy problemlos mitgemacht.
    Spurbreite war glaube ich um die 1,20m (auf jeden Fall nicht weniger)
    Hinten ist eine Ablagefläche; alternativ kann man da auch sitzen (Füße dann auf den Tritt unten)
    Genaue Maße und weitere Fotos kann ich gerne noch machen. Preisvorstellung in dem Bereich, wo man ihn im Notfall ohne Wertverlust wieder abgeben kann


    Bild ist hier
    https://picload.org/view/ddcpdowl/20170611_145252.jpg.html

    Wenn die Sawa perfekt ausbalanciert ist und die aktuelle Sitzbankeinstellung für Mensch und Pony passt (aber NUR dann!) sehe ich das Gewicht im Flachland nicht als Problem. Mein 1,30m Pony hat min. 100 kg Gig + ca. 150 kg Gewicht drauf im bergigen gezogen. (Und die gehörte auch bei weniger Gewicht nicht zur Marke "Powerpony"). Bei uns war jedoch das Problem, dass sich die Gig (nicht Sawa) bergab nicht ausreichend ausbalancieren ließ...
    Die Gig wird inzwischen vollbesetzt im Flachland von 1,20m-Pony problemlos gezogen...

    Ist nicht nur bei Säumern so: Auch wenn man als Reiter im Gebirge "führen" muss, Ist es durchaus sinnvoller, sich am Schweif festzuhalten. Man läuft dann nämlich so, als würde man in der Ebene laufen; deutlich kraftsparender. Und das Pferd kann im Wohlfühltempo weiterkraxeln, ohne dass ein japsender Reiter vorweg es ausbremst.

    Ich kenne unversaute Shettys als dickköpfige humoristisch veranlagte absolut ehrliche! Ponys, die -wenn man sie auf seiner Seite hat- alles für einen geben.
    Haflinger kenne ich solche und solche...

    ...und ich hab nach dem Absenden gedacht "Oh Mist... PN wäre vielleicht besser gewesen...!"


    (Hab halt von mir auf andere geschlossen; wenn der sich auf dem Transport bissl die Sehne gezerrt hätte und 2 Wochen später richtig lahm wäre und DANN jemand gesagt hätte "jaja...das sah man schon auf dem ersten Video!"...wäre ICH ziemlich stinkig gewesen,
    dass vorher keiner was gesagt hat.


    Aber schön, dass alles gut ist :-) (und das ganze auch nicht als Genörgel aufgefasst wurde)


    Und ich bin gespannt auf weitere Berichte

    Schicker Kerl! Bin gespannt wie er sich macht :) .
    (War beim Video angucken gerade am überlegen: Läuft er taktklar? Wirkt ein bisschen so, als wenn er vorne nicht ganz sauber geht. Kann aber auch daran liegen, dass er gerade gegen das Gebiss läuft -- oder ich wieder mal die Flöhe Husten höre... (also bitte nicht als Kritik auffassen))

    ...und die Schritttouren ausdehnen.
    Lange und viel Schritt vor der Kutsche ist gut zum Aufbau und schadet Bändern und Gelenken weniger als der "harte" Trab. Und i.d.R. werden sie von langen Schrittouren auch mental "müde"; somit ruhiger.
    Bis dahin: dünne Biothane-Leine reinschnallen und schon hast du deine Notleine ;-)

    ...wenn jemand im Thread xy was geschrieben hat, schaut man aber auch nicht automatisch nach, ob derjenige nicht evtl. im Vorstellungsthread sich vorgestellt hat (zumindest tue ich das nicht).


    Ein ausgefülltes Profil ist manchmal ganz nett; aber warum jemand, der "nur mal schnell was wissen will" ohne Komplettvorstellung erstmal keine konstruktive Antwort bekommt, erschließt sich mir bis heute nicht. Und da wundert es mich dann auch nicht, dass derjenige nach solch einer "Begrüßung" auch kein Interesse an längerem Erfahrungsaustausch hat...

    ...nunja... mein Pony pustet schon recht ordentlich bergauf...dachte ich...
    Ich hab mal einer Mitreiterin gesagt, sie könne ruhig vorweggaloppieren; wir kämen dann gemütlich hinterher. Plötzlich konnte das Pony fast doppelt so schnell traben. Und wirkte oben genauso schnaufend wie beim langsamen Tempo. Und da wollte ich dann doch mal wissen, was Sache ist ;)

    • Wieder was gelernt; dass es Wildledergebisse gibt, wusste ich nicht.


    Hödlgut: Das merothische Ledergebiss ist zwei Schichten Leder übereinander. Somit kann es sich "verkanten" bzw. unangenehm im Maul liegen. Alles ummantelte hingegen hat die Problematik nicht.

    ...oder aber auch anders herum: Wenn man bei längerem Bergauf-Weg treiben muss und sich angesichts des schnaufenden Ponys fragt: Ist es der innere Schweinehund ("also Schritt wär jetzt einfacher") oder ist das Pony gerade am Ende seiner Kräfte und jegliche Motivierversuche sind kontraproduktiv?
    (An einem sehr heißen Tag mittels Pulsmesser dann mal getestet... definitiv ersteres ;-) )