Posts by ramon

    Moin,

    wir haben lehmigen Boden , teilweise gut mit Steinen durchsetzt und wir sind mit den T-Pfosten gut bedient. Ich wollte sie allerdings nicht mit dem Hammer einschlagen müssen. Mit der Ramme ist hier schon mühsam genug gewesen, vor allem bei längerer Trockenheit wie diesen Sommer oder bei gefrorenem Boden. Wir haben verschiedene Pfosten (Texas-Trading und averde) und auch das Zubehör von dort ohne Probleme gemischt. Auch das Gerät zum Ziehen der Pfosten, wenn sie dann doch versetzt werden müssen, kann ich empfehlen.

    Viele Grüße aus der Altmark

    Ein herrlicher Bericht.


    Ist schon komisch wenn man vieles auf den Bildern erkennt und wie die "Heimat" von anderen erlebt wird. Selbst komme ich aus dem Landkreis Gifhorn, arbeite in Wolfsburg und bin der Pferde wegen jetzt in die Altmark gezogen. Einer der Gründe war auch dieses verd... Schild "Waldweg Ein Befahren mit Kraftfahrzeugen und Zugtiergespannen verboten" und diese elende Schrankerei. Wenn dann doch mal ein Waldweg befahrbar ist wird er für den Holzabtransport geschottert. Wir haben versucht mit der Forstverwaltung zu diskutieren, haben viel Verständnis geerntet aber letztlich nichts erreicht. In Sachsen-Anhalt kann man noch viel durch den Wald fahren.


    Weyhausen ist übrigens am letzten Wochenende übelst abgesoffen bei dem starken Regen. In einem Einkaufsmarkt, der nicht weit von eurem Rastplatz weg ist stand das Wasser ca. 40 cm hoch. Meines Wissens haben die immer noch wieder geöffnet.

    Hallo Spyder,


    als ich den Vorderwagen gekauft hab war ich der Überzeugung das Richtige für meine Zwecke zu tun. Wir hatten gerade einen kleinen Rest-Hof übernommen und entsprechende Pläne ...


    Dass wir den vorhandenen Stall statt Instandsetzen nun abreißen war nicht abzusehen. Dass allein der Gutachterstreit mit der Versicherung länger als 1,5 Jahre braucht in denen man den Status nicht verändern darf um letztendlich doch kein Geld zu sehen auch nicht. Allein die vielen Kompromisse und Arbeiten aus diesem Umstand heraus haben viel Zeit und Kraft gekostet.


    Dass der Boden ein Training so nicht zulässt wie wir geglaubt haben auch nicht (oft zu matschig, selten dann hart wie Beton) auch nicht. Zitat der Einheimischen "Das das Wasser bei Ihnen da oben so lange steht ist aber ungewöhnlich" (max. 10 m höher als unten im Dorf).


    Ich war auch nicht in der Lage einen VW vorher auszuprobieren. Nein man muss sich selbst auch mal einen Fehler eingestehen, was nicht heißen soll dass dieser Vorderwagen bei anderen Leuten mit einem entsprechenden Rahmen nicht gute Dienste leisten wird.


    Grüße aus der Altmark

    Meinen HISKO habe ich schon lange verkauft. War nichts für mich.

    Hallo,


    und ich verkaufe ihn aktuell auch wieder.


    Es gibt eine Anzahl von Gründen, die sicherlich in den persönliche Gegebenheiten liegen, die einen erkennen lässt, das das was man vorhatte, sich so nicht realisieren lässt.


    Ich musste feststellen, das mein eines Pferd nicht genug trainiert ist um den Wagen zu ziehen; die Ausbildung meines zweiten Pferdes zum Fahren aufgrund Zeitmangels stockt; ein einachsiger Vorderwagen mit Anhänger insgesamt wackelig bleibt und ich mir lieber einen alten Ackerwagen kaufe, zumal es die hier noch gut erhalten gibt.


    Auch habe ich jetzt die Erkenntnis mir nie eine Einachsige Kutsche kaufen zu wollen.

    Einiges war sicherlich für das Fernsehen gestellt. Es war eine gute Mischung aus Unterhaltung für den absoluten Pferde- und Agrar-Laien und durchaus ernste Informationen. Der Landwirt redet auch etwas wirr, als er auf dem Traktor sitzt und über die Vor- und Nachteile von Pferd und Traktor erzählt. Zumindest haben die Fernsehleute versucht die Menschen nicht als Spinner von gestern oder Träumer hinzustellen, sondern die Pferdearbeit vor einen ernst zu nehmenden Hintergrund dargestellt.


    Beste Unterhaltung war natürlich der Teil als der "Pferdeknecht" anfängt seine "Schätze" vor dem Chef auf dem Scheunenboden zu verstecken. "Das kann man alles noch brauchen." Wer hat hier auch den "Messie" in sich erkannt?


    War das eigentlich der Hackrahmen von "Hödlgut" bei der Sequenz von der Pferdestark?


    Das er seinen Vierspännertraum erfüllt war schön zu sehen. Ich fand es gut, dass es eben noch nicht perfekt war. Es hat mich so sehr daran erinnert, dass mein eigentlich kreuzbraves Pferd beim Einfahren beim Profi vor der Schleppe auch erst mal ein paar Kartoffelpflanzen ruiniert hat. Diese Missgeschicke beim Anfang kennen wir doch alle. Es sind die Geschichten, an die man sich mit etwas Abstand beim Bier/Wein dann gern erinnert.


    Ich hab die Sendung noch nicht von der Festplatte gelöscht und werde sie mir noch einmal anschauen.

    Moin Ingvar,


    als Pferdebesitzer mag es uns ungerecht erscheinen. Das Besteuern einer Sportart wirft bei mir schon Zweifel auf, degradiere ich dabei nicht gerade den "Partner Pferd" zu einem Gerät?


    Das Zahlen von Steuern soll als ein Punkt auch der Umverteilung dienen. Die, die leistungsfähiger als andere sind zahlen mehr. Ein kleines Auto kostet wenig Steuern, ein großes große Steuern. So zumindest ein Ansatz über die Umsatzsteuer.


    Bei der Pferdesteuer sollen diejenigen, die (und das hat jetzt das Gericht wie ich meine nachvollziehbar festgestellt) so einkommensstark sind, dass sie sich die Haltung von Pferden (um bewusst nicht nur auf den Sport abzustellen) leisten können, eben auch einen Solidarbeitrag an die anderen weniger gut Verdienenden abgeben können.


    Zum Sport nochmal: Meine Frau hätte als Kind auch gern Ballettunterricht genossen, finanziell drin war aber nur die Gymnastikgruppe im Sportverein. Ich sehe es nicht als fatal an wenn es Sport nur im Rahmen meiner Möglichkeiten gibt. Schade vielleicht, aber fatal? Ist es fatal, dass Gleitschirmfliegen so teuer und gefährlich ist? Ist es fatal, dass ich es mir nicht leisten kann? Ich zu schwer, zu ungelenk und nicht schwindelfrei bin? Ich stelle es mir trotzdem toll vor, aber fatal ist es sicherlich nicht, dass ich es nicht kann.


    Auch ich muss auf einen Urlaub verzichten, muss leider das große schwere Auto fahren und so manch ein anderer Verzicht wegen der Pferde. Wir können vorhandenes Geld nur einmal ausgeben. Welchen Schwerpunkt ich jetzt im Rahmen meiner Möglichkeiten setze bleibt mir überlassen. Und wenn dann die 200 € im Jahr der Tropfen ist der die Haltung unmöglich macht, dann ist das sicherlich schade, aber ich muss mir dann eingestehen, dass ich mich von der Art zu leben, wie ich es bisher gewohnt war trennen muss. Richtig aufgeregt habe ich mich allerdings über so manch anderes unsolidarisches Verhalten, wie z.B. damals den Einstellerstall zu wechseln und so die Betreiberin in den Ruin zu treiben.


    Vielleicht sollten die von der Steuer Betroffenen auch einfach mal realisieren, dass ihre Belange die Dorfgemeinschaft nicht interessieren, vielleicht sogar, dass sie dort als Pferdebesitzer nicht mehr willkommen sind und sie mit der Steuer bewusst vertrieben werden sollen. Vielleicht sind dem örtlichen Rat saubere Straßen, kein Mistgeruch und eine zaunfreie Landschaft einfach wichtiger. Kein Zuparken beim Turnier, keine Reithosen und Gummistiefel im Supermarkt.

    Moin,


    jetzt platzt mir aber doch bald der Kragen. Ich kenne Menschen, die bei Aldi "an der Kasse" arbeiten, was schon kompletter Blödsinn ist, da nicht nur "an der Kasse" gearbeitet wird, sondern Aufgaben im ganzen Laden von allen zu erledigen sind. Da es sich bis auf die Filialleitung um Teilzeitkräfte handelt, wage ich es doch sehr daran zu zweifeln dass Alleinverdienende "an der Kasse" ein Pferd unterhalten können.


    Auch wenn ich die Pferdesteuer aus anderen Gründen skeptisch sehe so muss ich doch die Begründung als "Reichensteuer" anerkennen. Der Unterhalt eines Pferdes ist halt teuer, selbst wenn die Pferde "nur" auf der Weide stehen. Auch die benötigt Infrastruktur, Zeit, Geld. Es ist schon "Gutverdienenden" vorbehalten und wenn ich es mir nicht leisten kann muss ich es lassen. Wenn ich nur Geld für ein Fahrrad hab, kann ich keinen Rolls fahren.


    Das sich das Verständnis für uns Pferdeleute in Grenzen hält liegt doch auch am Auftreten. An dem "dicken Auto", dass ich für das Ziehen des Anhänger benötige, den Bretterbuden auf komisch eingezäunten Weiden, den Äppelhaufen, den Hufabdrücken auf den Waldwegen. Und wenn ich mir dann den "Turniersport" anschaue mit all seinen Skandalen, dann steigt mein Verständnis für die Andersdenkenden.


    Auch ich habe mich früher gefragt ob Menschen zwingend auf einem Pferd turnen müssen, wenn man denn turnen möchte, ob das Fleisch wirklich besser wird, wenn man Pferde über Hindernisse zwingt. Wie auch immer, die obige Anzeige mit Ihrer Polemik zeigt mir doch viel von der Arroganz ob der wir schief angesehen werden. Selbst für mich als Pferdehalter wäre diese Anzeige ein Grund als Politiker zu sagen "alles richtig gemacht" mit der Reichensteuer.

    Moin,


    vom Radfahren her hab ich ein Garmin GPSMAP 60c (ca. 12 Jahre alt). Damals war an Smartphones nicht zu denken. Auf diesem hab ich auch noch die Topo-Karte 1:25000 zum laden kaufen müssen.


    Ein großer Vorteil des Gerätes ist, dass der Stromverbrauch relativ niedrig ist und handelsübliche Batterien passen. Es ist wasserdicht (zumindest kann es aus eigener Erfahrung starken Regen ab). An der Kutsche find ich nach wie vor die Übersicht mit Uhrzeit, Sonnenuntergangszeit, Geschwindigkeit und gefahrene Strecke gut. Meines ist an der Halterung der Kurbelbremse befestigt. Ein Vorteil der alten Geräte sind die Knöpfe zur Bedienung, die funktionieren auch mit Handschuhen noch ganz gut (zumindest Sommerfahrhandschuhe und auch mit den dünneren Winterhandschuhen zum Radfahren, wobei ich da nie bei Minustemperaturen gefahren bin).


    Bei den Radtouren hat es vor allem gute Dienste geleistet, wenn man wissen will wo man ist. Leider gibt es kein Verzeichnis der Waldwegschranken!


    Eine Papierkarte habe ich mit dem Programm zur Planung immer noch selbst erzeugt. Mann kann da den Maßstab seinen Wünschen angepasst wählen.

    Moin,


    ich wollte eigentlich auch ein Polster unter dem Hintergeschirr. Mir hat man erklärt, dass es dann evtl. anfängt hoch zu rutschen und sie es deswegen weglassen. Im Zweifel ist aber auch schnell entfernt, wenn es wirklich ins Rutschen kommt oder eben auch schnell montiert. So teuer ist es ja nun auch nicht etwas von dem Material zu bestellen. Ich hab auch bei Größe 4 drei Gurte auf dem Brustblatt, weil ich evtl. noch mit dem Geschirr arbeiten möchte.


    Viele Grüße

    In manchen Regionen war das früher, zu Gespannzeiten zumeist für Kinder und Jugendliche eine leidvolle, ungeliebte, aber notwendige Arbeit, um Pflugschar, Eggenzinken und anderes landwirtschaftliches Gerät bei den zu verrichtenden Arbeiten nicht unnötig zu beschädigen.

    Moin,


    es ist nur ein Bereich von rund einem halben Hektar, der jetzt von intensivem Ackerbau auf Weide umgestellt wird. Beim Sammeln haben wir zwei alte Eggenzinken und ein Teil was aussieht als gehöre es zu einer Scheibenegge gefunden. Letztendlich soll die Aktion uns auch langfristig das Gerät schonen. Das es sich um eine ungeliebte Arbeit handelt kann ich auch nachvollziehen. Ich war auch sehr froh, dass der Kollege Pferd den Karren gezogen hat und ich nicht mit einer Karre über den Acker musste.


    Zum Saatgut der Steine kann ich ja mal bei der Agrargesellschaft nachfragen wo sie das Zeug her haben. Wenn, sind sie allerdings konventionell angebaut. Bei einigen der "Feuersteinen" bin ich mir nicht mal sicher ob die nicht genmanipuliert sind. In der Größe habe ich die vorher nicht gesehen. Auch sind sie sehr scharfkantig und teilweise gemein spitz. Wenn irgendwer Interesse hat gebe ich von dem zusammengetragenen Haufen gerne etwas ab. Meine Frau stört diese neue "Dreckecke" eh.


    Grüße eines Steinreichen

    Moin Florian,


    du kannst auch hier mal schauen: www.camena-samen.de. Teilweise auch BIO-Qualität. Sie senden auch Kleinmengen.


    Viele Grüße

    Moin,


    ich wollte auch einen Tacho an der Kutsche haben. Bei mir wäre wegen der Länge des Signalkabels der Tacho rechts neben den Kutschbock gekommen und nicht vorne an das Spritzbrett. Dann geht auch die Lösung mit den Hinterrädern. Meiner Meinung nach lässt sich der Tacho dort auch besser ablesen. Verwirklicht habe ich es nicht, da ich noch ein Outdoor-Navi vom Radfahren hatte und es einfacher war dieses zu montieren.


    Viele Grüße

    Hallo Scheef,


    der Wagen ist wohl vom Gestell her eine alter Lorenwagen. Das hat der Vorbesitzer gesagt. Als ich ihn gekauft habe war er als Anhänger für einen Einachser umgebaut. Es sind Räder vom Auto dran. Die haben per Seilzug betätigte Trommelbremsen. Die Seilzüge waren nach vorne zusammengeführt und über eine Hebelmechanik zu bedienen. Das Zugmaul war schon vorm Vorbesitzer so gebaut, dass es entfernt werden konnte (einfach eingesteckt und mit zwei Bolzen gesichert). Das haben wir natürlich nicht geändert. Der Anhänger könnte jederzeit auch wieder als solcher genutzt werden.


    Mein Vater ist Schmied. Wir haben den Wagen dann wiederum umgebaut. Das Bremsgestänge war im Weg und den Anschluss für die Lichtanlage mussten wir auch umsetzen(deshalb hängt er da auch noch so lustlos herum). Wir haben dann eine Aufnahme für die Schere, die sonst an meiner Kutsche ist, angebracht. Die Deichsel von meiner Kutsche ist auch zu montieren. Man könnte den Karren also auch zweispännig nutzen. Momentan ist aber nur eines unserer Pferde eingefahren.


    Die Bremsanlage will ich noch wieder soweit in Gang bringen, dass sie zumindest als Feststellbremse zu gebrauchen ist. Er ist also noch nicht fertig und von daher auch noch nicht gestrichen. Meine Frau und ich haben uns den (Alb)Traum vom eigenen Resthof erfüllt und es ist an allen Ecken und Kanten was zu tun.


    Hallo DoktorBig,


    vielen Dank. Das Pferd ist ein Andalusier (Ramon). Echt spanisches Arbeitspferd. Er ist gerade so Pferd (152 Stm). Ein echtes Beamtenpferd. Ruhig, keine Bewegung zu viel machen, sehr zuverlässig aber eben auch ausgesprochen störrisch wenn er etwas nicht will. Das beste an ihm ist, dass er mir die Angst vor Pferden genommen hat.


    Viele Grüße aus der Altmark


    Andreas

    Moin,


    schau doch mal nach al-ko gw100 als Beispiel. Eine Rasenwalze für Quad/Rasentraktor mit Wasser gefüllt 140 kg, mit Sand 235 kg bei 1 m Arbeitsbreite. Wahrscheinlich brauchst Du ein Stützrad oder etwas ähnliches statt direkt anzuspannen (wie es hier im Forum bei einigen Pflugbildern zu sehen ist). Ich wollte so meine Weideeinsaat anwalzen, habe es bisher aber nicht umgesetzt. Wie bereits von H. Nemitz angemerkt. Eine Bremse hat das Ding nicht. Da bräuchtest Du dann einen Vorderwagen, wo man die Walze anhängt.

    Moin,


    Wind ist auch nicht zu unterschätzen. Das hat bei unserem auch länger gebraucht bis es ihm egal war wie sehr sich die Bäume biegen. Bei der Nervosität war auch das Wegstellen des Weidekummpel sicherlich nicht förderlich. Das wäre bei mir die Stelle gewesen, den Tag definitiv nicht zu fahren, sondern lediglich einen Spaziergang zu unternehmen. Man hat doch mehr Möglichkeiten einzuwirken und sitzt nicht weit hinter dem Pferd. Probier jetzt bitte nicht 10 Sachen gleichzeitig zu verändern. Das gleicht einem heiteren Rätselraten ohne Ergebnis.


    Wenn das Geschirr und die Hufschuhe vorher akzeptiert wurden lass sie so. Probier ohne Rosse und Wind in aller Ruhe einfach das Verhalten neu aus. Setz Dich nicht selber unter Druck unbedingt fahren zu wollen, freu Dich über jeden Schritt den das Pferd ohne Aufregung akzeptiert.

    Moin,


    ja, mein Vater (Schmied) hat unsere Schere nach einem Muster selbst gebaut, es war recht aufwändig.


    Ein anderer Tipp wäre die Bremsen vorne wegzulassen, die braucht bei einem leichten Buggy niemand. Bilder wären wirklich sehr hilfreich.


    Viele Grüße von einem "Buggy"-fahrer