Posts by FritzS

    Liebe Fam. Lange, vielleicht erklärt ihr uns wozu der Achterschlag dienen soll. Ich dachte zuerst auch an einen Seemannsknoten.
    Gruß FRITZ

    Liebe rala, wie oft musst Du den bremsen, daß Deine Bremse solche Geräusche macht? Normalerweise sind solche auf den Reifen wirkende Bremsen nur als Standbremse gedacht, d.h. um das Wegrollen des Fahrzeugs beim Abstellen zu verhindern. Das zeigen die vielen Kurbelbremsen an den Kutschen. Eine Gig bremst man über die Leinen mit dem Pferd/Pony und Hintergeschirr. In Deinem Fall und wenn Du unbedingt bremsen musst hilft vielleicht ein Wechsel auf Reifen mit sog. Strassenprofil mit Längsrillen anstelle der grobstolligen Geländereifen.

    Gruß FRITZ

    Ich glaube auch nicht, daß es Karrensättel in Ponygröße gibt, die waren für schwere Kaltblüter gebaut. Da ging es um Kippkarren, die vielleicht 500 kg oder mehr geladen hatten und die nicht gut austariert werden konnten. Überhaupt nicht vergleichbar mit den hier diskutierten Problemen. Ich wundere mich immer, daß man andererseits anscheinend keine Probleme damit hat, sich als Reiter auf ein Pony zu setzen.

    Gruß FRITZ

    Hallo Shettyfreak, die Gig sollte mit dem Bodenbrett bzw. Sitz einigermassen waagrecht auf dem Boden stehen, nicht so nach hinten übergekippt wie auf dem Bild. Das hast Du aber ja schon korrigiert. Das Hintergeschirr in die Tragösen einzuhängen ist Unsinn, das hat Jeverson schon gut erklärt. Es muss direkt auf die "Schere" wirken sonst wirkt es nicht. Ich würde neue Ösen etwa in der Mitte zwischen den vorhandenen und den Tragösen anbringen, so dass der Aufhalteriemen waagrecht verläuft. Die sind ganz schnell angebracht. Benutz mal die Suchfunktion "Ösen für Hintergeschirr nachrüsten", da hab ich das erklärt. Geht ohne Schweissen und hält bei mir mit schwerer Gig und Warmblut davor schon seit Jahren ohne Probleme.

    Zum Brustblatt kann ich mangels eigener Erfahrung mit Shetten nichts sagen, es gilt aber so hoch wie möglich. Wenn es zu hoch ist wird es Dein Pony Dir anzeigen indem es keine Luft bekommt.

    Gruß FRITZ

    Hallo Silke, für die Funktion der Anzenfederung sollte etwas Gewicht auf den Tragösen liegen. Du scheinst ein älteres SAWA Modell zu besitzen, die neueren haben immer Sitzverstellung und Kurbel an der Anzenfederung, damit geht die Umstellung von alleine Fahren und mit Beifahrer Fahren ganz schnell. Ich muss z.B. mit Beifahrer den Bocksitz ganz nach vorne schieben. Wie man das ohne Verstellmöglichkeit machen könnte weiss ich jetzt nicht, evtl. ein KIssen im Rücken benützen o.ä. Wenn Du Dein neues Selett ausprobierst, kanst Du ja auch ein wenig mit der Höhe der Tragaugen spielen, vielleicht passt es ja irgendwie.

    Gruß FRITZ

    Hallo Silke, willkommen im Forum. Ich hoffe, wir können Dir helfen. Ich fahre auch einen Softrunner und bin sehr zufrieden damit. Zuerst, die Gig ist eigentlich wirklich zu klein für Dein Pferd. Die Bocksitzhöhe sollte nicht mehr als 25-30 cm weniger sein als das Stockmass. Vielleicht könnte man größere Räder montieren, Platz genug zu den Kotflügeln wäre ja genügend.

    Meiner Ansicht nach sind die Anzen gerade noch lang genug, solang im Zug mind. 40 - 50 cm Platz ist. Da Dein Hintergeschirr schlecht verschnallt ist, rutscht natürlich bergab alles nach vorn und das Pferd kommt zu nahe ans Ortscheit. Das liegt zum einen daran, daß die Aufhalteösen zu weit hinten sitzen. Dagegen hilft, den Aufhalteriemen vorne in die Anzenöse mit einzuschnallen oder eine neue Öse etwa in der Mitte dazwischen anzubringen, die gibts im Baumarkt (s. Bilder). Ausserdem bin ich ein strikter Gegner der Wickeltechnik beim Aufhalteriemen, bis sich da der Riemen strafft gehen schon 10 cm verloren. Das Aufhalten muss direkt erfolgen.

    Auf dem letzten Bild ist der Unterschied zu sehen (der untere Riemen ist nur zum Vergleich). Hier ist auch ein Selett mit festen Tragösen zu sehen, das ich gelegntlich benütze. Solange die Tragösen viel Spiel haben ist dagegen nichts einzuwenden wenn man auf ebenen Strassen bzw. Wegen fährt.

    Gruß FRITZ

    Festus : Eine hohe Sitzbockhöhe ist immer empfehlenswert damit man über die Pferde hinwegsehen kann. Es gibt eine Faustregel dazu welche besagt, daß man zwischen den Ohren der Pferde noch den Weg erkennen sollte, also nicht nur den Horizont. Im Normalfall bedeutet das eine Mindest-Sitzbockhöhe von max. ca. 20 cm unter dem Stockmass. Für Deine Haflinger dürfte 145 cm gut passen, wichtiger ist das Gewicht der Kutsche.

    Wegen den Holzrädern mit Gummibelag wäre ich nicht so ängstlich. Nicht jeder kommt auf so eine Fahrleistung wie A. Nemitz. Ich fahre jetzt seit über 10 Jahren für einen Freizeitfahrer sehr viel, 2-3 mal pro Woche, insges. 800 - 1000 km pro Jahr. Damit bin ich noch meilenweit davon entfernt. Auch muss man berücksichtigen, daß dies ganz andere, vergleichsweise schwere Kutschen sind. Da treten ganz andere Kräfte auf.

    Gruß FRITZ

    Frage etwas OT: Gehe ich recht in der Annahme, daß beim SIELTEC Einspännergeschirr das Selett keinen beweglichen durchlaufenden Tragegurt hat? Insofern wäre es ja von Vorteil, wenn die Tragösen reichlich Spiel haben um so einen Ausgleich für schrägstehende Londen zu ermöglichen.

    Gruß FRITZ

    Mal ne Frage: Welche Nutztiere sollen denn auf dieser steilen Weide grasen? Dafür kämen doch nur Ziegen in Frage, für diese hätte man die Haselnusssträucher auch stehen lassen können, die fressen die weg. Hier im Mittelrheintal werden auch Ziegen mit Erfolg gegen die Hangverbuschung eingesetzt.

    Gruß FRITZ

    @ Puschel8, betr. Patentschäkel: Das Thema hatten wir schon öfters. Um das evtl. Klappern der Patentschäkel ganz zu eliminieren zieht man ein Stück Schlauch auf den Bolzen und rechts und links eine passende Gummischeibe (Dichtung o.ä.). Das funktioniert ganz prima. Den Tip verdanke ich übrigends unserem Forumsfreund WOPELI.

    Gruß FRITZ




    Ich habe kurze Stranghalter im Hintergeschirr eingeschnallt. Seitdem wackelt es nur noch schwach, nicht mehr wie vorher das schlagen.

    LG


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