Posts by Mikado

    Lieber Mikado, ich weiß nicht wo du gelesen hast, daß wir in der Rushhour in die Stadt (Städtchen) zum Eisessen fahren.

    Der Thread Ersteller kurvt in der Rushhour auf dem Parkplatz von Einkaufszentrum rum.


    Und ja wir müssen auch auf die Strasse und wir fahren auch ab und zu durchs Dorf wenn wir nicht anders können. kIar kann man Pferden beibringen irgendwo 10 Minuten hinzustehen. Es gibt ja auch genug viele Kutschenunfälle wo vor dem Restaurant angebundene Gespanne sich selbständig machen. Vor nicht langer Zeit, starben dabei 2 Pferde in meiner Nähe. Die Kutscher drin am Essen und die Pferde schlussendlich selbständig inkl. Kutsche unterwegs und das ganze endete damit, dass 2 Pferde so übel verletzt waren, dass man sie noch vor Ort erlösen musste. Ob das wirklich sinnig ist? Wieso muss man in der Stadt angespannte Pferde anbinden und es sich gemütlich im Restaurant machen.

    Bei uns fahren 2x im Jahr Forstmaschinen und dann ist es publiziert und auch signalisiert. Auf den Feldwegen gilt bei uns allgemeines Fahrverbot für motorisierte Gefährte. Die Bauern die man trifft, sind bei uns immer sehr höflich.


    Übrigens, die Fahrkunst gewisser Autofahrer durfte ich erleben. Mein Pony wurde bereits schon angefahren, weil der PKW Lenker nicht überlegte, dass nach der Kutsche auch noch ein Pony kommt und nach dem Überholen einfach mal ins Pony gefahren ist.


    Und ganz ehrlich: die Pferde die in der Stadt jeden Tag irgendwelche Touristen rumkutschieren. Die Tiere wo über Jahre in der Abgaswolke marschieren müssen und zig Kilometer auf Pflastersteinen und Asphalt latschen müssen, weil der Kutscher mit ihnen Geld verdient, die tun mir leid.


    Wanderfahrten etc. sind eine andere Geschichte, wer aber gut plant, der kann Städte umfahren.

    Ich verstehe den Egosimus nicht, warum man meint, sich und seine Tiere in Gefahr bringen zu müssen, den Verkehr lahmzulegen, nur um in der Stadt eine Show machen zu müssen! Wo nicht nötig, fährt und reitet man nicht durch die Stadt. Wo unvermeidbar, ist es halt mal so


    Wir haben auch Strecken wo wir mal über eine Hauptstrasse müssen, genau so wie wir mal durch ein ruhiges Quartier fahren/reiten um in das Reitgebiet zu kommen, aber solche die es sich zum Spass machen durch die Stadt zu fahren/zu reiten und vor allem durch stark frequentierte Strassen, werde ich nie verstehen, was die Show soll!


    Und ich verstehe auch nicht, wieso man meint, für das Pony oder das Pferd sei es mega lustig vor der Eisdiele zu warten, bis der Mensch sich verköstigt hat! Ganz ehrlich, will ich ein Eis essen, nehm ich das Rad und lasse meine Viecher nicht sinnlos draussen vor der Eisdiele blöd rumstehen!


    Und ja ganz ehrlich, ich verstehe die Menschen die Pferde und deren Besitzer blöd finden! Vor allem wenn man mit dem Tier auf dem Gehweg ist und die Kacke nicht mal zusammen nimmt. Auch zur Rushhour, wir haben sowieso schon gestresste Leute, wieso muss man dann ins Zentrum fahren, den ganzen Verkehr behindern und dann auch noch meinen man sei der König von der Welt?


    Und ja die Pferde lernen den Verkehr nur im Verkehr, wir üben mit unseren Tieren auch, dafür gibt es aber kleine Dörfer, Quartiere usw. da muss ich nicht in die City rein, den Verkehr lahmlegen, alle nerven und allen im Weg stehen.


    Ich verstehe die Aktionen ganz ehrlich gesagt nicht und bin immer weniger verwundert, warum Nicht Pferde Menschen, ihre Nerven verlieren resp. kein Verständnis haben.


    Kindern lernt man ja auch nicht auf der Bundesstrasse Rad fahren! Mit denen geht man auch auf einen ruhigen Platz


    Und ich sehe es auch nicht ein, warum man auf einem Parkplatz Kutsche fahren geht. Am Sonntag wenn leer ok, aber während der Rushhour? Ehrlich? Ich verstehe die Show nicht!

    Ich habe die Go Pro Hero 5, Session.

    Die Preisunterschiede dürften klar sein, wenn man die technischen Details anschaut. Bildqualität, Wasserfest, Sprachsteuerung usw.

    Wenn Action Cam, dann würde ich nur GoPro kaufen. Bei der Gopro kann man Weitwinkel wie auch normal Winkel, man hat Foto Funktionen usw.

    Ich benutze die Gopro mehr in den Bergen und im Sport als bei der Sonntagsausfahrt, wobei dieses Wochenende hätte es wohl ein spektakuläres Video gegeben, als mein Jüngling wieder mal einen seiner Anfälle hatte...


    Ich würde keine Billig Kamera empfehlen.

    Anleitung über das Internet finde ich etwas unpassend. Aber meine Ansätze waren wohl vom Boden: Doppellonge und Longieren am Kappzaum. Immer kurze Einheiten und immer wenn das Tier so im Genick nachgibt wie gewünscht nach wenigen Schritten, es kurz anhalten lassen, Leine hinschmeissen -> 20 Sekunden Pause machen lassen. Viel Schritt, da etwas älteres Semester.


    Am Wagen, die Kurven welche der Weg bietet nutzen. Das ist meine aktuelle Taktik. Also immer wieder äussere Leine definieren (führend) und innere spielen. Unser Vorteil, dass wir viele Wege haben die immer mal wieder eine Kurve haben. Stellungswechsel versuchen und mein riesiges Aha Erlebnis war diesen Sonntag. Korrekte Handhaltung nach Achenbach. 1cm macht das wohl aus, wenn ich die linke Hand richtig aufstelle und mein dunkles Classic stellt den Kragen, da traute ich meine Augen nicht. Klein wenig andere Handhaltung, das scheint die ganze Einwirkung komplett zu verändern, beide Ponys wunderbar gestellt. Ja sogar die schlechtere Seite scheint so besser zu funktionieren.


    Dein altes Pony würde ich nicht enorm quälen, aber ihm Schmackhaft machen, dass ein gesunder Laufstil auch ihm zu Gute kommt. Immer mal wieder anfragen :S

    Ich würde den halt, korrekt an die äussere Leine fahren und immer wieder (auch nicht nur auf dem Heimweg) bitten in der Stellung zu fahren wo man sich wünscht. Ich lerne gerade auch, wie viel es ausmacht, immer wieder die äussere Leine zu definieren zu agieren und nicht nur reagieren. Ist viel Arbeit, auch für den Fahrer, aber das Gespann läuft dann eben schon anders. Auch ein Senior würde es verdienen noch etwas Gymnastik zu bekommen.

    renatus , darf in der Schweiz wegen Flickengeschirr sofort ausgeschlossen werden? Ich bin ja auch erstaunt, dass bei uns eher die Leut interessiert sind und das bisher so gut lief, mal 0,5 Abzug, aber bei dem Abstand den Töchting hat hindert sie das in Kl. A nicht wirklich am Sieg oder Plazierung. Für höhere Klassen hab ich nu extra Leder angeschafft, aber wenn irgend möglich fahren wir Sieltec ist halt gewohnt und paßt. mfg Kirsten

    Ich verstehe unter einem Flickengeschirr ein nicht taugliches Geschirr mit Defekten, welches nicht dem Reglement entspricht.


    Und falls du darunter ein unschönes Geschirr verstehst, dann wirst du nicht disqualifiziert, aber du wirst sehr wenige bis gar keine Punkte für die Präsentation erhalten und somit wirst du sicherlich nicht auf den vorderen Rängen sein, ausser es hat nur 1-2 Konkurrenten, dann wärst du auf Platz 2 oder 3.

    Ardennerin, alles gut, du darfst natürlich deine Meinung nennen. Finde ich auch wichtig.

    Wenn ich die verschiedenen Länder vergleiche, also DE, AT, Holland und dann bei uns in der CH schaue, dann ist die CH ein Entwicklungsland was faires richten, Ponysport usw. anbelangt. Aber in der CH hat andere Vorzüge.

    Also bei meiner Tochter bemerk ich wirklich nicht, dass da ein Name vorhanden sein muss usw dieses echt unmögliche Gespann (die hatten mal gleiches Stockmaß bei 140kg!!! Gewichtdifferenz) kommt sogar trotz Flickengeschirr und unpassender Kutsch ganz vorn an. mfg Kirsten

    Meines Wissens bist du auch aus DE Und nicht der CH

    Und hier, wäre sie in einer Offiziellen Prüfung wohl mit Flickengeschirr disqualifiziert

    Clea, sehr cool... Andere Länder andere Sitten...8) in der CH bekommt man mit eleganten Tieren auch gute Noten. Wobei wie gesagt in der Ponykategorie 2 und 4 Spännig sind bei uns nur wenige unterwegs und das sind dann eben auch im leichtstehenden Typ. Kugelige Shettys gibt es eher weniger


    Ardennerin, gerade der Hafi wo ich als Groom dabei bin, der geht richtig toll in den Hindernissen. Gute Platzierungen in den Derbys sind keine Seltenheit. In der Dressur, bringt er eben zu wenig Showeffekt. Soll man nun ein zuverlässige, toll laufendes Pferd wegstellen, dass jeden Tag einen mega Job macht, nur weil man 2-3x im Jahr eine Vollprüfung macht und dort in der Dressur abgesägt wird? Wohl kaum. Aber ja wenn man vom Dressur Fahren leben möchte, dann bist du absolut richtig, dann holt man sich was langbeiniges. Ich bin nur Beifahrer, ich finde einfach was in letzter Zeit so sehe etwas erschreckend, beginnt bei der Ausbildung, Umgang gewisser Fahrpferde und endet auf dem Dressur Viereck. Aber Kegelfahren, Derby und die Hindernisse machen auch als Beifahrer Spass.

    Renatus


    Nein ich bin nicht frustriert, ich bewundere nur die Fahrer die sich von dem nicht abschrecken lassen. Ich fahre keine Turniere, ich bin nur Groom.

    Nur wenn der Fahrer selbst sagt, dass er die Noten bei der Dressur nur bekommen hat, weil er gerade vor einer Woche Titel X gewonnen hat, dabei so das Pferd zig mal in der Trabverstärkung in den Galopp gesprungen, beim Rückwärts weggedrängelt usw. und die guten Noten def. nicht der Tagesleistung vom Pferd entsprochen haben. Dann ist es eben schon so. Der richtige Name, die richtigen Kontakten und die richtige Rasse entscheidet über den Rang in der Dressur... Und ja wenn man dann beobachtet wie Pferde 1 Stunde lang in Rollkur Manier ausgebunden sind und ablongiert werden auf der Wiese und dies dann anscheinend Zielführend ist, dann frag ich mich auch, wohin sich der Fahrsport entwickelt.

    Pferde die mit Schlaufzügel gefahren werden, Pferde mit scharf gestellter Kandare in der Dressur, mir Sperriemen usw. Für mich fragwürdig. Für mich nicht frustrierend, weil ich ja nur Beifahrer bin und das bei Fahrern die regelmässig auf den ersten 3 Plätzen sind... Für Fahrer die sich aber jeden Tag Mühe geben und ihre Pferde korrekt ausbilden wollen, wird es wohl frustrierend sein.


    Mich freut es aber, dass in den Ponyklassen immer mehr Ponys kommen. Ich finde die Ponybilder schön. Aber ich gebe zu, die hübschen Welsh A 2 und 4 Spänner sehen eben auch anders als aus, aus die kleinen runden Shetten. Da kommen halt schon andere Gänge und andere Power.

    Das ist richtig bemerkt und wird auch von allen Richtern so gemacht. In der Dressur wird eben die Eleganz, Leichtigkeit und Harmonie hoch bewertet. Da haben die schweren Ponys/Pferde ganz klar keine Chance (alleine schon der Unterschied von Hafi "alter Schlag" und "Hafi Sport-Version" ist bemerkenswert). Ob das nun sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.

    Bei Fahrern die das absolut nicht verstehen wollen/können, versuche ich es dann immer mit einem Vergleich: "Im Ballett will ja auch niemand eine 100 kg Primaballerina sehen!"


    renatus

    Nur Gemäss Reglement soll man ja richten was man sieht und nicht was man sehen möchte! Und ja der kurzbeinige Hafi bringt sehr wohl Trabverstärkungen hin (wo so manches Grosspferd einfach etwas schneller rennt und es noch lange keine reelle Verstärkung ist), der kleine dicke Hafi tritt korrekt die Tritte rückwärts, ohne schief zu werden usw. Und genau das stört mich. Die Richter müssen das richten was das Pferd zu leisten mag und nicht das wo sie gerne sehen würden. Die Auswüchse sieht man ja jetzt schon auf Turnieren! Da werden Fahrpferde mit scharf gestellten Kandaren in Prüfungen gefahren, in Rollkurmanier ablongiert usw. Kandaren mit Sperriemen verwendet, diverse Pferde haben perm. die Zunge draussen usw. soll das wirklich die schöne Ballerina sein? Ich finde eben nicht.


    Und dann kommt noch was, was man so schön im Dressur Fahren beobachten kann, wer den Richter kennt und gut gestellt ist, bekommt an einem Tag wo das Gespann richtig schlecht läuft immer noch die besseren Noten, als jemand der unbekannt ist.


    Dressur Fahren ist irgendwie wie Dressur Reiten, wer die falsche Pferderasse hat, den falschen Namen hat, der kann sich sehr viel Mühe geben, meist ist man Jahrelang ohne Chance unterwegs, man feiert einfach für sich, weiss dass das Gespann alles gegeben hat was es eben kann oder man fährt eben kaum mehr Vollprüfungen sondern mehr Kegelfahren und Derby. Und wiederum andere geben ganz auf...

    In der Schweiz gelten auch die 225kg fürs Gelände und auch die Grössenbeschränkung für den 1 Spänner.

    Generell, alles was nicht im Typ stehend vom Reitpony oder Halblut ist, wird schlecht bewertet in der Dressur und man muss einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, ansonsten schreiben die Richter auch gleich wieder andere Noten. Es gibt Richter, die eben fliegende Gänge favorisieren, ein kurzbeiniger Hafi vom alten Schlag wird nicht unbedingt gut in der Dressur bewertet, auch wenn er für seine Verhältnisse alles gibt, was sein Körper eben hergibt.


    Und mit den K-Ponys, 2-4 Spännig sind immer die gleichen bei uns am Start, ein paar wenige mit Shettys, einige mit Welsh A. Das Feld immer dünn und im 4 Spännter sind es immer die gleichen die mitmachen und manchmal sind es immer die gleichen 2-3 Fahrer die gegeneinander antreten. Fazit kaum ein Startfeld vorhanden. Gleichzeitig finde ich aber auch, dass man sich hier auch viel Mühe gibt, dass man abgeschreckt wird, erst gar nicht all die nötigen Fahrabzeichen macht (das neue System ist noch Kostspieliger und noch sinnloser wie vorher) um überhaupt mal an einem Turnier mitzumachen.


    Die Materialschlacht, die Reglemente und die Richter schrecken aber gehörig ab, sich die Mühe zu machen um wo teilzunehmen. Nebst dem, dass das alles sehr viel Geld kostet. Ich staune hier in der Schweiz ab jedem Fahrer, der regelmässig auf Turniere geht, es gibt ja auch unterdessen eine Fahr-Sportchefin die sich alle Mühe gibt, dass das Teilnehmer Feld noch kleiner wird. Es gibt schon die ersten Turnierfahrer, die wegen dieser Person sich überlegen aufzugeben und wenn an Turniere zu fahren, dies nicht mehr in der Schweiz zu tun.

    Hallo Werner


    Ich habe angefangen keine Kutschen am Stange zu kaufen, weil ich auch keine Ponys ab Stange habe.

    Mein Sulky ist zwar ein Grundmodell hat aber viele zusätzliche Dinge und Änderungen. Mein bestellter Marathonwagen habe ich dem Kutschenhändler klare Vorstellungen gegeben, welches Gewicht, welche Bockhöche, wie ausgerüstet, welche Spurbreite, was für Abweiser usw usw. und der wird nun so gebaut, resp. die werden auch ein Standardmodell nehmen und z.B. die Abweiser anders ran schweissen, die Federung ändern usw. Auch da viele Sonderwünsche.


    An deiner Stelle:

    Mache dir ganz genaue Gedanken für was du die Kutsche nutzen willst und wie dein Pony so im Wesen etc. ist. Was willst du tun mit dem Pony.


    Und dann geh zu einem Kutschenhändler und erkläre dem genau was du willst und der soll schauen, ob er einen Wagen für dich modifizieren kann. Mach keine Kompromisse! Ich habe immer ein paar Kompromisse gemacht und war nie Happy! Seit ich ganz genau weiss was ich will, und ich auch im Voraus klar kommuniziere, wenn der Wagen nicht genau so kommt, nehme ich ihn nicht! Seit da habe ich auf einmal ein Gefährt das wirklich passt!


    Was das Gewicht anbelangt, eine 200kg Kutsche solltest du schon finden. Fragwürdig finde ich eher die Zuladung. Also wir fahren hier regelmässig mit Kleinpferden und ich fahre mit bei grossen Spanier. Je nach Gelände und Wege, finde ich für ein Reitpony 400-500kg zum ziehen schon arg genug! Also wir haben weniger und der Kanadier der noch nicht ganz Zugfest ist, der zeigt deutlich bergauf, dass ihm das Gewicht nicht wirklich passt. Bei steilem Gelände muss durchaus der Beifahrer absteigen. Manchmal sogar etwas schieben helfen!

    Aber gibt es Amish Geschirre die für dressurfahren etc geeignet ist? Ich kenne nur die schweren arbeitsgeschirre

    Ja gibt es, sie nennen es Buggy-Harness.

    Das sind leichte Geschirre, das Kumt gleicht dem Englischen, ist aber verstellbar. So habe ich es zumindest in Amerika gesehen.

    Hat mir noch gut gefallen.


    Ich selbst fahre unterdessen eh nur noch mit Biothane und geschwungene Brustblätter. Mein Ledergeschirr hängt schon lange ungebraucht rum.

    Shettyfreak,

    Wenn du so zusammengeklappt sitzt, frag ich mich sowieso wie bequem das sein kann.

    Auf meinem modifizierten Maiersulky hab ich es sehr bequem, Hüpfer nach li/re, weil auf einmal etwas am Waldrand steht, habe ich immer unbeschadet überstanden. Komplett umdrehen, auf die Idee kommen beide Ponys nicht.


    FredIF

    Bleib beim 4 Rad Wagen, wenn der denn passt. Ich habe mir jetzt auch noch einen Marathon bestellt. Die leichte Freizeitwagonette war nichts. Aber ein guter Wagen, der eine breite Spurbreite hat, nicht zu hoher Schwerpunkt usw usw. eben ein sicherer Wagen, bietet viel Komfort wo ein 2 Achser nicht unbedingt bietet. Und man muss in meinen Augen auch eine Gig mit Sulky unterscheiden.

    Ich habe unterdessen sicher auch das Thema, dass mein Sulky und ich zusammen, einfach nur lächerlich sind vom Gewicht her, dafür kann ich damit super schön Dressur Fahren, die müssen sich ja damit nicht anstrengen.

    Ich würde weder noch! Sondern wenn ein leichtes Kumt, dann ein passendes und verstellbares Amish Geschirr nehmen.

    Weil verstellbar, weil Vorteil von der Anpassbarkeit, weil je nach Modell auch für den schweren Zug gedacht.


    Ich habe eine Marathonkumt zu Hause rumliegen, ich meinte immer wie toll die sind. Die Ponys ziehen mit einem geschwungenen Brustblatt unterdessen besser als mit dem Marathonkumt. Das Marathonkumt hat mehr Auflagefläche aber irgendwie bekomm ich keines so zu liegen, dass die grössere Auflagefläche wirklich ein Vorteil wäre.

    Spontan kommt mir in den Sinn,

    Wenn du erst die Leinen annimmst, wenn ihr schon auf dem Feld seit, ist das zu spät.

    Das Pferd war nicht an den Hilfen und anstelle linke Leine aufnehmen so dass er dir dann über die rechte Schulter wegdrückt. Links als äussere Begrenzung nehmen und rechts ganz leichte Stellung geben. Dann muss er das ungeheuer nicht mehr anschauen

    und zu guter Letzt, entweder ein Reiter der voraus reitet oder aber ein Beifahrer mitnehmen, wenn das Pferd stockt, anhalten, Beifahrer nach vorne schicken, Pferd vorbeiführen und Beifahrer wieder rauf. Oder Reiter mit Pferd, das an allem vorbeiläuft, so lernt er sich an den Schweif zu hängen.


    Pferde die Umdrehen oder rückwärts drängeln, finde ich am Wagen höchst gefährlich.



    Und was ich gelernt habe, such dir ein Profi, der euch hilft, bevor es eskaliert und so richtig gefährlich wird.

    Auf meinem neuen Marathonwagen wird der Fahrer auch länger oben bleiben als der Beifahrer.

    Das hat schon nur mit dem Sitz zu tun, der den Fahrer hat und der Beifahrer nicht. Der Sitz ist so gebaut, dass man da nicht so schnell runterfliegen kann.


    Und ja es gab schon spektakuläre Szenen wo im 4 Spänner an der Prüfung der Fahrer einen Abflug macht und der eine Beifahrer von hinten in einem Sprung vorne auf dem Kutschbock sitzt und die 4 Pferde zum Stehen bringt.


    Und ja meine Erfahrung ist auch, dass oftmals zuerst der Beifahrer fliegt, bevor der Fahrer. Im Turnier sowieso, 4 Spännig wegen Platzmangel für 2-3 Beifahrer im Freiizeitbereich weil die meisten Beifahrer unsportliche und nichtsahnende Mitfahrer sind, die beim ersten Rumpler sich nicht richtig festhalten.


    Unfälle können passieren, da kann man im Nachhinein unendlich lange rumdiskutieren. Hätten wir damals eine Kranzbremse gehabt, wären wir sicher nicht im Graben gelandet und hätten auch nicht den Baumstamm touchiert. Wäre der blöde Radfahrer nicht so ein egoist gewesen und wäre der im Wald nicht am Mountainbiken gewesen, wäre er nicht über die Böschung direkt hinter uns gefahren, hätte er nicht 1m hinter der Kutsche eine Vollbremsung gezogen und über das Kies gerutscht um dann abzuhauen, als mein Jüngling wegen ihm Panik hatte, dann wären wir erst Recht nicht im Graben gelandet! Von dem her, die Unfälle sind passiert, was man sich überlegen muss ist, wie man solche Situationen in Zukunft verhindern kann und den Mut sammeln wieder selbst auf den Kutschbock zu steigen vom Gespann! Und ja ich gebe zu, der Mut ist genau das was am meisten zu Schaffen macht. Da zieht man dann Helm und Weste an und hat trotzdem weiterhin ein mulmiges Gefühl! Ja ich rede aus Erfahrung, meinen 2 Spänner habe ich seit dem Unfall nicht mehr selbst gefahren. Ich fahre nur noch 1 Spännig, den älteren draussen wie gehabt, der jüngere danach nur noch auf dem Reitplatz und dann ging er in die Ausbildung, weil durch mein Herzklopfen der arme Kerl auch nicht zur Ruhe kommen konnte!


    Allen gute Besserung und wieder viel Mut!

    Ich glaube auch nicht, daß es Karrensättel in Ponygröße gibt, die waren für schwere Kaltblüter gebaut. Da ging es um Kippkarren, die vielleicht 500 kg oder mehr geladen hatten und die nicht gut austariert werden konnten. Überhaupt nicht vergleichbar mit den hier diskutierten Problemen. Ich wundere mich immer, daß man andererseits anscheinend keine Probleme damit hat, sich als Reiter auf ein Pony zu setzen.

    Gruß FRITZ

    Naja 1. kommt es beim Reiter auf das Gewicht drauf an, es gibt genügend Reiter die in meinen Augen auch nicht auf ein Grosspferd gehören. 2. wenn man schaut wie das Reitergewicht auf welcher Fläche verteilt wird, im Gegensatz zu einer Selette, gehört einfach nicht 10kg Gewicht auf eine Selette, vorallem wenn ich mir anschaue wie hart gewisse Selett Kissen sind.

    Aber doch, ich habe sehr wohl Mühe mit zu schweren Reitern und unpassenden Sätteln auf Pferden oder Ponys! Geauso tun mir Ponys leid, die mit billig Kutschen und unpassendem Material durch die Gegend zuckeln und auch noch das Gig oder der Sulky so dermassen nicht austariert ist, dass alles rumhoppelt, zwickt und auch noch voll in den Rücken drückt!