Posts by Buggyfahrer

    Vorderachse und Hinterachse haben auf dem Bild unterschiedliche Reifenprofile, also ist wahrscheinlich der schleifende Mantel mal erneuert worden.


    Lies von den Mänteln mal die Reifengrößen ab, es könnte gut sein, das der Mantel des schleifenden Rades breiter ist. Dann wäre das Problem mit einem neuen Mantel behoben, und die komischen Hölzer könnten raus...


    Für den Züchter idealerweise letzteres (Wenn man als Züchter oder Aufzüchter nicht drauflegen will, dann sollte das eigentlich schon der Schlachtpreis decken).


    Nur die Frage ist akademisch, solange der Markt so ist, wie er ist. Man kann in einem kaputten Markt keine fairen Preise erwarten, zumindest nicht vom Gros der Käufer.


    Gegenfrage:
    es gibt gute Pferde auf dem Markt in fast jedem Ausbildungsstand für ganz kleines Geld, man muß nur mit Sachverstand danach suchen.
    Was bekomme ich als Käufer im jetzigen Markt denn für einen Mehrwert, wenn ich dem Züchter seine Kosten + einen Gewinn bezahle, also in einen erheblichen Aufpreis investiere.
    Bekomme ich wirklich sicher das bessere Pferd? Ich glaube nicht.....

    Und auch die Knuddelisifans würden weniger für ihre Pferde bezahlen, wenn es ein Überangebot gäbe. Die genannten Preise kommen dadurch zu stande, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in Richtung höhere Nachfrage als Angebot verschoben ist.


    Solange die Kaltizüchter im größeren Stil für die Schlachtbank als sicheren Abnehmer züchten, und so dokumentieren, das die Fohlen nicht teurer als der Schlachtpreis sein müssen, solange brauchen sie sich nicht zu wundern, das sich diejenigen, die gute Pferde suchen, für ein Fohlen auch nicht wesentlich mehr bezahlen.


    Und wie groß ist der Markt für ausgebildete Kalte als Arbeitspferde und Wagenpferde? Diejenigen, die sie einsetzen, können meist selbst ausbilden und viele davon verkaufen auch noch ausgebildete Pferde. oder sie versuchen es zumindest. Die werden selbst keine ausgebildten Pferde kaufen sondern sich auf dem Markt der Schlachtpferdefohlen bedienen (oder sie tragen als Hobbyzüchter selbst zur Misere auf dem Markt bei). Wer bleibt dann denn noch als Abnehmer??


    Ist ein Kalter nix mehr wert ?

    Ein Pferd war schon immer das wert, was der Jeck dafür gab.. Und der gab noch nie mehr, als er musste.


    Nennt sich Marktwirtschaft

    Quote


    Hat man am Markt vorbei gezüchtet ?


    Offensichtlich, sonnst wären die Preise der Tiere eher da, wo sie. wirtschaftlich betrachtet, sein müssten.


    Guck man zu den anderen Rassen, dann bringen die halbwegs antändige Preise, die entsprechend selten und deshalb begehrt sind....
    Heißt, wenn es kaum noch Kalte gibt, werden die Preise wieder steigen....

    Vorteile sind sicherlich das einfache Nachrüsten an Fahrzeugen ohne Ortscheid und die Tatsache, das man einfach sehr breite "Ortscheite" "simulieren" kann. Die Pferde haben viel Platz zwischen den Strängen. Wenn man die Seile lang genug macht, kann man evtl auch die Stränge einsparen.


    Nachteil ist sicherlich das Seil, das doch recht hoch belastet wird und in den Umlenkrollen Schaden nehmen kann. Regelmäßige Kontrolle ist angebracht, soll es nicht irgendwann zur Unzeit reißen..


    Ob das Ganze nun beweglicher ist als ein Ortscheit hängt stark von der Qualität der Umlenkrollen und der Anbringung des Ortscheides ab.

    Wer, bitte, soll den anhand eines schräg von oben in den Vorderwagen aufgenommenen Fotos im Sub-Briefmarkenformat, die Details erkennen können, um sagen zu können, wer das Ding zusammengeschweißt hat?


    Ein bisschen mehr Mühe darf man sich wohl machen, wenn man irgendwo reinschneit und was wissen möchte.


    Größere Fotos des kompletten Wagens aus mehreren Perspektiven und von ungewöhnlichen Konstruktionsdetails würden die Chance, seine Fragen beantwortet zu bekommen doch deutlich steigern

    Die Liverpoolkandare möchte sie schon viel lieber- Stangen ohne Zungenfreiheit in 13mm. Problem war nur, das die oberen Ringe, wo man die Trenne einschnallt viel zu eng waren und ziemlich gedrückt haben. Fazit-Stangen findet sie wohl am besten. Nun die Frage ob mit Zungenfreiheit oder ohne.

    Bei den etwas besseren Ausführungen von Gebissen kann man die oberen Ringe im Schraubstock etwas nach außen biegen, ohne das sie brechen.


    Wenn sie also auf der Stange sonnst gut lief, kann man so die vorhandene Liverpool an den Ponykopf anpassen

    Shit happens, auch bei den Besten (Diese unterscheiden sich von den schwarzen Schafen dadurch, das sie ihre Fehler korrigieren.. )....


    Normalerweise würde ich doch erwarten, das man erst mal beim Händler anruft und sich mal erkundigt, wie er zu der Sache steht, bevor man sich in einem Forum ausk......


    Jemand, der einen Namen zu verlieren hat, wird dann normalerweise versuchen, das Thema schnell und für alle vernünftig zu regeln, sprich selbst in den Baumarkt fahren, passende Schrauben und Muttern besorgen und das Problem beseitigen.


    Wenn er das nicht tut, ist doch immer noch Zeit genug, sich mit ihm zu streiten...

    Abseits der Vorschriften mag es so etwas, wie es Pauline beschreibt, gegeben haben, genauso wie es so etwas auch noch heute gibt (nur das man den so verdorbenen Gaul dann eben als Reitpferd verkauft). Schinder hat es immer gegeben, und es gibt sie auch noch heute. Sie waren und sind Gott sei Dank nicht die Regel.


    Sicherlich war man damals schneller bereit, einen renitenten Gaul, den
    nicht mitspielen mochte und den deshalb keiner haben wollte, gewaltsam
    gefügig zu machen und falls das nicht funktionierte, ihn in die Wurst
    zu entsorgen. Als Zugtier war ein Pferd aber immer noch mehr wert als als Salami, auf die Erträge zu verzichten konnte sich wohl kein Betrieb auf Dauer leisten. Etwas mehr Vorbereitungsaufwand, als einfach dazuspannen, wird man vernünftigerweise schon betrieben haben.


    Die Heeresdienstvorschriften dürften in weiten Teilen der Bevölkerung den Umgang mit Pferden bestimmt haben. Schließlich mußte jeder Mann irgendwann einmal zu den Soldaten, und auch wenn nicht jeder dort mit Pferden zu tun hatte, die die es hatten, mussten sich auch an die relevanten HDVs halten. Wer meinte, sich darüber hinweg setzen zu müssen, durfte im Bau überlegen, ob das klug war.

    @ Fritz S:


    Als Naturwissenschaftler sollte dir aber auch geläufig sein, das das Ergebnis eines Experimentes nur dann auf die Wirklichkeit zu übertragen ist, wenn es denn dieses hinreichend gut abbildet, und das bei Abweichungen zwischen Ergebnis und Erfahrung auch das Experiment zu hinterfragen ist (die Wiederholung eines ungeeigneten Experimentes wird logischerweise immer wieder zum gleichen, nicht gültigen Ergebnis führen).


    Also, was würde dein rechtes Pferd machen, so es denn einigermaßen gefahren ist wenn es mit der Situation auf Bild 2 und 3 konfrontiert wird?


    es würde sich an die etwas längere Außenleine und etwas längere Innenleine heranstrecken und dabei, oh Wunder, gerade bleiben. Schliesslich ist es ja nicht wie deine Geländerstange fest und unverrückbar mit dem Kollegen verbunden (genau hier weicht euer Modell eklatant von der Wirklichkeit ab).


    Das linke Pferd wird geringfügig aufgenommen, bleibt aber genauso gerade. Wenn das überhaupt auffällt, wirst du das dann durch Zurückschnallen der rechten Innenleine und Vorschnallen der Linken um den selben Betrag korrigieren, genau so wie es als Temperamentsausgleich vorgesehen ist.


    Wenn du eine realistische Nachbildung der Verhältnisse willst, dann schnalle deine Zweispännerleine in zwei Fahrlehrgeräte und beobachte die Gewichte...

    Buggyfahrer, Dreiecke berechnen ist doch kein Mysterium---
    Gruß Wolfgang

    Die Interpretation der eigenen (ersten) Zeichnung scheinbar schon. ;)


    Wenn du deine Hand außermittig nach rechts bewegst, verzerrst du beide Dreiecke in (annähernd) gleicher Weise (nein, die Außenleinen verlaufen nicht geradlinig zum Leinenauge, die Kraft auf der Innenleine lenkt sie um, da wird auch der Fehler in deinen und Paulines Stangenversuch liegen.), d.h. die Schlaufen bewegen sich in gleicher Weise nach rechts. In der Folge verlängern bzw. verkürzen sich Innenleine und Außenleine jedes Pferdes in gleichem Maße. Die kleinen rechnerischen Ungenauigkeiten, die dann noch übrig bleiben, gleicht die Praxis mehr als aus.


    Bei mir stimmen Theorie und Praxis gut genug überein, bei Herrn Nemitz und dem Gardisten offensichtlich auch, so wie bei den Allermeisten, die seit Achenbach die Leine nach seinen Vorgaben verwenden.


    Probier halt die Achenbachsche Verschnallung und deine Theorien in der Praxis vorm Wagen mit den Pferden aus, die werden dir schon zeigen, was richtig ist (ich würde an deiner Stelle mit der Achenbach´schen Version anfangen :D ).

    Der Blick auf Wopelis wohl halbwegs massstäbliche Grafik zeigt des Rätsels Lösung:


    Beide Dreiecke vor den Kreuzschnallen verzerren sich (mit hinreichender Genauigkeit) in der gleichen Art und Weise. Für das linke Pferd betrachtet, hat die Außenleine ab der Kreuzschnalle den weiteren Weg, die Innenleine aber ebenfalls. Beim rechten Pferd ist es ungekehrt.Das linke Pferd steht daher gerade aber um die Differenz der Wege der Dreiecksschenkel näher am Wagen. Das wird durch das berühmte Verlängern der linken Leine (vergleiche den Leinenspruch) ausgeglichen.


    Das theoretisch erkannte Problem ist also praktisch Keines, und wird deshalb in den Lehrbüchern auch nicht berücksichtigt..

    Mir hat mal ein Europa-Beamter gesagt, solche Führerscheine könnten, wenn überhaupt, nurmehr auf europäischer Ebene eingeführt werden, und da sähe er überhaupt keine Chance dafür.

    Auch wenn ich das Problem mangelnder Praxis auch sehe, Gott sei Dank.


    Sehen wir es positiv, die wenigsten, die nach dem Fahrabzeichen nicht weiter fahren, werden es irgendwann wieder anfangen. Und für die paar, die es doch tun kann dann immer noch gelten: besser eine versandete Fahrausbildung als gar kein Ahnung um Vorgehen und Gefahren des Fahrens. Die Wahrscheinlichkeit das diese Spätwiedereinsteiger sich vielleicht doch um einen Auffrischungskurs bemühen. ist nicht ganz von der Hand zu weisen.


    Die hauptsächliche Gefahr geht meines Erachtens von Einsteigern aus, die Ausbildung für überflüssigen Schnick-Schnack halten und genauso wie unbelehrbare "alte Hasen", die meinen ihnen könne sowieso nicht passieren.

    Wopeli


    Auch wenn du es nicht kennst, es gibt auch noch andere Anspannungen als dein Quickout, die reichlich Platz zwischen kleinem und großen Bauchgurt lassen. So viel, das die Längsbewegung der Stränge aus der Schulterbewegung heraus ohne Probleme möglich ist und soviel, das beim Führen außen herum die Stränge scheuern würden.

    Welchen Vorteil birgt es die Zugstränge zwischen kleinem und großem Bauchgurt ( Brustblattanspannung ) durchzuführen?


    Da ich es nicht kannte, wüsste ich gern, was dafür spräche. Lerne gern dazu!

    Wie ich bereits geschrieben habe, bei manchen Seletten (z.B. solchen mit ledernen Tragaugen) ist es die einzige Möglichkeit, die Stränge ohne seitliche Umlenkung zu führen...

    Bei Brustblattanspannung entsteht eine größere Seitliche Bewegung des Zugstranges weshalb die Stränge immer außen verlaufen sollen.


    Nö. auch beim Brustblatt entsteht keine seitliche Bewegung der Stränge, wo sollte die her kommen?


    Bei Seletten mit eisernen Tragaugen oder Quickout liegen kleiner und großer Bauchgurt aufeinander, in dem Fall wird man die Stränge wohl außen führen, Bei Ledertragaugen ist in der Regel so viel Platz zwischen kleinem und äußerem Bauchgurt das die Stränge zwischen den beiden gerade und ungebrochen zum Ortscheit geführt werden können.