Posts by Soelvi

    Jetzt reicht es mir langsam mit der pauschalen Verurteilung.

    Die eine unterstellt uns, dass wir nur die Show suchen, weil wir es gewagt haben, über die Holzbrücke in Aarberg zu fahren.

    Und unterstellt uns Egoismus, weil die Pferde schon mal 10 min warten müssen, bis wir ein Eis gegessen haben (oder mit einem Nachbarn geplaudert haben).

    Die andere behauptet, dass wir riskant vorgehen, weil "niemand" bei den Pferden ist (resp. 2 Meter entfernt, aber das tönt weniger dramatisch). Fürs Foto. Oh, schlimm: wieder ist die Show wichtig!

    Was seid ihr doch für Fehlersucherinnen!


    Kasparow: Was Du beschreibst mit dem PP ist völlig i.O. Rücksicht und Höflichkeit sind die Zauberworte. Wir haben nur einen kleinen PP in der Nähe (Restaurant). Da fahren wir auch hinein, zur Übung. Und natürlich nicht, wenn der PP voll ist. Und natürlich grüssen wir und natürlich putzen wir die Rossbollen vom PP weg. Die Tatsache, einen PP zu befahren macht aus niemandem einen unhöflichen, rücksichtslosen und egoistischen Menschen.


    Ich bin einig mit Lawirant was Verkehrsvermeidung angeht.

    Mikado, danke für die Informationen. Gerne hätte ich weitere Informationen zu den beiden Betrieben. Machen die wirklich Vollweide? Oder bekommen die Kühe den Grossteil der Ration im Stall und gehen noch ein bisschen draussen spazieren? Durchschnittliche Milchleistung? Rationsgestaltung?
    Melkroboter sind in der Schweiz auf dem Vormarsch. Allerdings lohnen sie sich wirklich nur für Hochleistungstiere. Und die müssen halt konzentrierteres Futter fressen als Weidegras. Ein bisschen Weide als "Dessert" liegt schon drin.
    Was heisst "sehr viel" auf der Weide für Dich?
    Was ist ein halbautomatischer Stall?
    https://www.schweizerbauer.ch/…boomen-wie-nie-15875.html
    https://www.schweizerbauer.ch/…elastet-werden-15889.html
    Hochleistungskühe auf der Alp sind problematisch.Allerdings wird das Problem entschärft, wenn Die Kühe bereits lange in Laktation sind und nicht mehr so viel Milch geben. Also im Oktober kalben, im Talbetrieb viel Milch geben bei entsprechender Fütterung, im Juni auf die Alp, im August galt stellen. Viele Alpbetriebe haben seit Jahren Schwierigkeiten, ihre Alpen zu bestossen (unter anderem gibt es deshalb mehr Alpplätze für Pferde...). In der neuen AP 14-17 werden deshalb Sömmerungsbetriebe stärker unterstützt.


    Alpen auf 1500m werden kaum 5 Monate von Milchkühen bestossen. Rechne mit 100 Tagen.

    Mikado: Die Betriebe mit Melkroboter haben meist keinen Weidebetrieb oder nur sehr eingeschränkten. Ein Melkroboter lohnt sich erst ab einer Herdengrösse von ca. 80 Kühen (gibt auch Ausnahmen). Die Weideflächen beim Roboter-Betrieb müssen rund um den Stall liegen, sonst können die Tiere ja nicht selbständig zum Melken kommen. Und genügend gross müssen die Weiden sein für die Anzahl Tiere. Daher ist es oft einfacher, eine Totalmischration im Stall zu geben (die Ration ist dann erst noch ausgeglichener als eine Ration mit Weide), allenfalls einzugrasen und die Tiere nur auf dem Laufhof "nach draussen" zu lassen. Dazu kommt, dass ein Roboter teuer ist, sich also nur lohnt, wenn man möglichst intensiv melkt. Das bedeutet Hochleistungskühe, die viel Kraftfutter benötigen. Siehe Beitrag von Charly Bonifaz.


    Was so nicht stimmt. Beim Embryotransfer kann das Geschlecht der Embryonen bestimmt werden (nicht bei der KB) und so entschieden werden was eingepflanzt wird. Aber da kommen wieder die Ethiker zum Zug, denn der „unbrauchbare Rest“ wird weggeschmissen.


    Doch, geht auch mit künstlicher Besamung. Dabei wird das Sperma "gesext", d.h. nach Spermien mit X-Chromosom resp. Y-Chromosom aufgeteilt.
    http://www.swissgenetics.ch/Samensexing.164.0.html
    So erreicht man in ca. 90% der Besamungen das Wunschgeschlecht.
    Weggeschmissen wird nur das Sperma mit dem unerwünschten Chromosom.
    Dieses Verfahren ist in der Milchviehzucht weit verbreitet, im Schweizer Biolandbau aber verboten.

    Ich bin sehr beeindruckt von Eurer Tretmühle.
    Schon lange träume ich davon, mit einer Tretmühle den Pferden jederzeit Beschäftigung zu verschaffen, wenn auf dem Betrieb gerade wenig Arbeit für die Pferde vorliegt (6 Monate Winter lassen grüssen...). Ich stelle mir vor, dass die regelmässige Schrittarbeit in der Tretmühle positiv ist für den Trainingszustand der Arbeitspferde.
    Wir sind so viele Stunden im Stall, dass es gut möglich ist, täglich ein Pferd oder mehrere nacheinander in der Tretmühle gehen zu lassen und zur Beaufsichtigung in der Nähe zu sein. Das Tüpfelchen auf dem i ist die Möglichkeit, die Tretmühle auch für die Ponies (Shetland) brauchen zu können.
    Am vielseitigsten ist sicher das Antreiben eines Generators, aber auch Warmwassererzeugung. Unsere Holzheizung hat grosse Speicher.
    Ein wichtiger Punkt ist für uns als Ausbildungsbetrieb die Vorschriften zur Unfallverhütung. So müssen z.B. Antriebsriemen geschützt sein, damit niemand mit einem Arm, einem Bein oder sonst einem Körperteil hineingerät.

    Hier:
    http://ohrengarn-nach-wunsch.jimdo.com/
    bekommst Du jedes Ohrengarn, das Du Dir vorstellen kannst. Die Herstellerin geht auf jeden Kundenwunsch (Farbe, Form, Verzierungen etc.) ein, arbeitet gut und schnell. Allerdings wohnt sie in der Schweiz, ich weiss nicht, ob sie auch nach Deutschland versendet.
    Ich habe bei Ihr Ohrengarne bestellt und bin sehr zufrieden mit der Qualität und der Mass-Ausführung.

    Bin aber auch der Meinung das man das als PN Shettybauer mitteilen hätte können.


    Finde ich nicht. Sonst könnten wir das Forum gleich schliessen und alles per PN abhandeln.
    Das ist doch ein Diskussionsforum. Vielleicht kann ja jemand etwas lernen, der einfach mitliest. Ich meine, die Kritik wurde sachlich angebracht (mit Ausnahme des Ausrutschers von Qwe), das sollte aushaltbar sein für Shettybauer. ;)

    Hallo


    Mein Pferd ist 2 3/4 und ich passe schon auf das ich es nicht überbelaste. Mitswagen 400m ziehen sehe ich noch nicht unbedingt als überbelastet an, zumal der wagen nicht so schwer ist Beim Pflug kommt es auch drauf an wie breit er ist tief du pflügst und wie lange man das ganze betreibt. Meiner Meinung nach sollte man dennoch ein Arbeitspferd ab 2 1/2 langsam an die Arbeit heranführen. Bei mir gibt es auch keine Peitschen, Gerte usw.


    Gruß Shettybauer


    Warum? Was gewinnst Du gegenüber einem späteren Beginn der Ausbildung?


    Gehört Pflügen zum "langsam an die Arbeit heranführen"? Was meinen da die anderen Arbeitspferde-Spezialisten? Ich halte das für eine der anstrengendsten Arbeiten.


    Was spricht gegen Gerte und Peitsche?

    ja, was ist es jetzt? ein schweres warmblut oder ein leichtes kaltblut?
    einfach ein freiberger, gemäss definition ein "originaler". ;)

    hallo hippo-sohle
    danke für die bücherliste. das wäre ev. auch einen eintrag in der datenbank wert, unter dem titel: lesenswerte bücher für fahreinsteiger". ;)


    wegen der anfänger: ich versuche seit ein paar beiträgen zu erklären, daß es einfach eine tatsache ist, daß die "anfänger" (und auch die "fortgeschrittenen") sich erst mal im internet informationen suchen. ob wir das nun gut finden oder nicht. und daß ich daher die idee der datenbank grundsätzlich gut finde. die sache mit dem bündner kumt war einfach ein konkretes beispiel einer frage. danke auch für die erläuterungen dazu. ich bin in der glücklichen lage, ein gutes netzwerk von fachleuten um mich herum zu haben, so daß ich hilfe vor ort habe, wenn ich etwas nicht weiss. allen voran natürlich e.schmid. :D das haben aber längst nicht alle fahreinsteigerInnen.


    vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden, ich hatte den eindruck, daß du diese datenbank von vornherein ablehnst. und da bin ich anderer meinung. ich denke vor allem, daß man es versuchen sollte. ob es dann funktioniert, ist eine frage, die wir nicht im voraus beantworten können.

    @ hippo-sohle: wir landen wieder beim gleichen thema: die anfänger, die es am besten nicht geben sollte...
    tatsache ist doch, daß die frage nach dem kumt ausmessen gestellt wurde (weiss jetzt nicht, ob der fragesteller als anfänger zu bezeichnen ist, also bitte nicht böse sein, santos). und daß antworten kamen, die santos als brauchbar beurteilte. es gibt doch noch 1000 solche fragen, die vielleicht in dieser datenbank zumindest eine erste antwort finden könnten. wobei ich mir gut vorstellen kann, daß auch hinweise auf "weiterführende literatur" möglich wäre.


    kannst du mir dennoch die anfänger-bücher nennen? auch wenn nichts über das kumt anpassen drin steht? würde mich interessieren.

    Wie zuvor schon erwähnt, es gibt sehr wohl auch für genau die von Dir benannten Anfänger oder Freizeitfahrer, welche hier wohl doch die überwiegenden sind, Lektüre.


    hippo-sohle, bitte nenn mir mal konkret ein paar gute "anfänger-bücher". wo dann auch so grundlegend wichtiges drin steht wie das anpassen eines bündner kumtes. die fehlen irgendwie in unserer bibliothek.


    ich glaube kaum, daß irgendjemand die fachbücher mit einer internet-datenbank ersetzen will. aber vielleicht ergänzen? und eine art erste anlaufstelle bilden, weil die leute nun mal zuerst in den bildschirm gucken, wenn sie irgendeine frage haben. tatsache ist halt schon, daß heutzutage selbst sozialhilfeempfänger glauben, ein recht auf einen compi samt internet-anschluss zu haben. und die sozialhilfe das sogar bezahlt... (spreche von einem konkreten beispiel, der compi wurde dann für games benutzt).


    @ alle: ist mein untenstehender vorschlag durchführbar? seid ihr schon dran? oder ist das eine dumme idee?

    Quote

    vielleicht ist es ein anfang, wenn jeder und jede mal die eigenen beiträge durchschaut, was davon für die datenbank interessant wäre? und diese texte einträgt, natürlich ohne die "gespräche" rundherum?

    Aber warum sollte ein Artikel nicht mehrere Auffassungen zu einem Thema wiedergeben können?


    das hängt von den einzelnen autoren ab. man kann ja auch löschen, was der oder die andere geschrieben hat?...
    aber ich bin der meinung, daß man es versuchen sollte.
    vielleicht ist es ein anfang, wenn jeder und jede mal die eigenen beiträge durchschaut, was davon für die datenbank interessant wäre? und diese texte einträgt, natürlich ohne die "gespräche" rundherum?

    ich stimme JessiNeuling zu.


    hippo-sohle, es wäre sicher eine gute idee, wenn fahrerInnen zuhause einige wichtige nachschlagewerke hätten. ich denke aber, du verkennst einige tatsachen:


    1. das internet ist heute einfach der erste schritt zur informationsfindung. mit allen vor- und nachteilen, die das so mit sich bringt.


    2. es sind ganz wenige menschen, die sich INTENSIV mit dem thema fahren mit pferden mit allem drum und dran beschäftigen. die haben schon eine gut bestückte bibliothek zuhause. alle anderen nicht. die allermeisten fahren in der freizeit, reiten vielleicht häufiger, haben aber lust, ihr pferd auch mal einzuspannen. die haben ganz grundlegende, einfache fragen. müssen sie deswegen achenbach, pape und den duke de beaufort im büchergestell haben? und falls sie ein altes chaisli in einer scheune ausgraben auch noch sämtliche bücher von furger? können nicht leute mit erfahrung erst mal weiterhelfen?


    3. auch wir alle haben mal angefangen mit kutsche fahren. ich bin allen dankbar, die mir weiter geholfen haben. mir ist eine neue welt eröffnet worden. ich denke, es macht sinn, den heutigen "anfängern" genau so zu helfen.


    4. unter pferdeleuten ist es meiner erfahrung nach oft so, daß es jeder am besten weiss und kaum nach rat gefragt wird. da ist es doch umso mehr zu schätzen, wenn jemand fragt und sei die frage noch so "blöd".


    edit: sehe erst jetzt deinen beitrag, gardist. stimme dir zu. aber wie müsste die "disziplin" z.b. beim thema genickjoch aussehen? das war hier ja ein äusserst heiss umstrittenes thema.

    so eine datenbank wäre vielleicht einen versuch wert. ein forum kann diesem wunsch nach "nicht-abweichen-vom thema" niemals gerecht werden, da es ist eher eine gesprächsrunde ist. mir macht das nichts aus, ich stöbere gerne mittels suchfunktion herum und ärgere mich weder über themen-wiederholungen noch über vom thema abweichende diskussionen (sind manchmal die interessanteren). aber ich stelle fest, daß es für viele ein wunsch ist, ganz seriös und auf ein bestimmtes thema konzentriert informationen zu sammeln/weitergeben.


    die angefangene datenbank habe ich mir mal angesehen. da ist noch nicht viel drin. könnte sich ja ändern ;)
    ich sehe allerdings einige schwierigkeiten bei der umsetzung:
    -welche titel haben die einzelnen artikel? bisher ist so allgemeines drin wie "deichsel", hier wird aber sehr spezifisches nachgefragt wie "ausmessen eines bündnerkumtes".
    -wer darf die artikel schreiben und ändern? wenn alle dürfen, haben wir spätestens beim thema genickjoch das problem, daß der artikel immer mal wieder abgeändert würden, weil der begriff nicht von allen gleich verwendet wird...
    -das problem "wem kann ich trauen" bleibt genauso bestehen wie hier im forum. eher noch verschärft, weil man im forum doch mit der zeit ein wenig ahnen kann, wer etwas von der sache versteht. edit: ich sehe gerade, daß bei den artikeln kein autor steht. damit ist noch ungewisser, was hand und fuss hat. oder gehen die artikel durch eine zensur? falls ja, wer zensuriert?


    wie wären diese klippen zu überwinden?

    oje jessi, das sind keine guten neuigkeiten. ? ;(
    hast du einen guten osteopathen zur hand? solche "schiefenprobleme" haben wir schon mehrfach erfolgreich durch einen osteopathen behandeln lassen.
    ich drück weiterhin die daumen!

    ich habe die ausführungen von a. nemitz mit interesse gelesen und fand sie überhaupt nicht "zu hart" oder "zu schroff". deutlich vor möglichen kapitalfehlern zu warnen, ist sinnvoll und richtig. :thumbsup:


    ich lese überhaupt gerne, was ein a. nemitz zum fahren schreibt, denn da kann ich davon ausgehen, daß er weiss, wovon er schreibt. :]