Posts by terrorschaf

    Die Liste ist ja ganz nett, aber dann müsste sie auch flächendeckend an die Forstämter etc verteilt werden und gleichzeitig müsste bei den Empfängern verstärkt "Werbung" fürs Rücken gemacht werden. Das ist einfach nicht zu stemmen von der IGZ. Wem die Vorteile nicht aktiv näher gebracht werden, der wird so eine Liste weder anfragen noch dannach im Inet googln. Förster die Interesse haben leben ja auch nicht hinterm Mond. Die örtlichen Forstbetriebe kennen sich, "kennst einen der mim Gaul rückt" und so werden Kontakte geknüft. Oder da man eh in den Staatsforsten zertifiziert sein muss gucken sie einfach in der Liste der RAL.
    Wenn man ein bißchen Klinken putzt via Telefon bei den Förstern der umliegenden Gebiete (also da wo man bereit ist hin zu fahren) oder selbst ein Flayer verschickt, ist dass sicher effektiver wie in einer Liste zu stehen die keiner kennt oder kennen will.

    die Nummer 16 war einen cm zu klein.
    Nun frag ich mich, so ganz generell, warum das bei 3 jährigen ein Ausschlusskriterium ist, den cm macht der doch locker in den nächste 1,2 Jahren, wohl eher mehr.


    Nach meiner persönlichen Meinung sollte bei den Kaltblütern eher auf Dinge wie Maukefreiheit und gesunde Knochen geprüft werden und das zeigt sich erst im höheren Alter.
    Denke diese ganze Körsache geht einfach in die falsche Richtung. Ist meine persönliche Meinung.

    tja, man sucht ja einen Mann. Also würde ich es da aufhängen wo Männer hin gehen. Baumärkte würden mir spontan einfallen. Landhandel ist auch immer gut.
    Ansonsten Mit-komm-Männer anderer Reiterinnen. Hast Du keine Mädels am Stall, mit denen Du Dich verstehst, deren Männer aber nicht reiten? Frag die doch mal, ob sie Dir ihren Mann ausleihen ;o)
    Wir haben jetzt 3 Beifahrer am neuen Stall aktivieren können. Ist ganz schön, so kann Männe mit den Jungs los und ich kann den Haferschlinger bespaßen.
    Ansonsten gibts im Kreis Velbert/Mettmann doch nen aktiven Vfd-Stammtisch. Vll da mal hingehen und Kontakte knüpfen.
    Und zu guter letzt ist oben Wiedenschleife nach Wtal rein (Dornap) gegenüber vom "Elektro Pfannkuchen" ein Fahrplatz. Vll da mal was laminiertes aufhängen uns so Kontakte zu anderen Fahrern knüpfen.
    Sonst nehm mal Kontakt zum Uli Terwort auf oder anderen Fahrlehrern aus unserer Ecke und frag nach ehemaligen Schülern ohne eigenem Gespann.

    14.09.2013 Samstag morgen. Ein Tag wie gemalt. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Wir wurden in Ruhe wach, ich nutzte noch einmal die Dusche und wir machten uns Toast in der Pfanne. Dann reiste eine 2. Gruppe die mit 4 Leuten eine Tour mit nur einer Übernachtung gebucht hatten an. Die Tochter ist wohl mal geritten, das war die Pferdeerfahrung, ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen... Wir gingen unsere Pferde fertig machen, die Gruppe folgte wenig später und bekam die Einweisung von Eileen, der Bereiterin. Es wäre schön gewesen, wenn sie dafür auch das nötige Knowhow gehabt hätte. Selbst mit den Leinen und vertüdderten Zugsträngen war sie überfordert und holte sich Hilfe bei uns. Carsten, der dortige Stallbursche half auch machte das ganz vernünftig und ruhig, der war wirklich klasse.
    Es wurden Alfons und Bernie (hatte die Eisen runter, Schmied sollte erst Montag kommen, Ersatzpferde gibt es nicht und die Gruppe sollte ja fahren ...) angespannt. Carsten machte das wirklich gut, Eileen war nur schmückendes Beiwerk.
    Als die Gruppe weg war zur Einweisungsfahrt spannten wir auch schnell an und verließen den Hof. Die Tour war ok. Einiges an Feldwegen und Waldwegen und nach einer recht kurzen Fahrt kamen wir an den Felchowsee. Wir stellten den Wagen auf und sicherten ihn mit Dicken Kiefernästen gegen wegrollen, die Handbremse funktionierte nämlich nicht ...
    Wir erkundeten den Wald, fanden keine Pilze, dafür Malbäume, Suhlen, eine Ringelnatter. Als es dunkel wurde war ein wahnsinniges Getöse auf dem See von hunderten und tausenden Vögeln. Das war wirklich faszinierend. Es legte sich jedoch schnell und es war einfach still und wunderschön ...


    15.09.2013
    06.30 Uhr. Es war schon ein wenig hell, leises Tröpfeln am Wagen, leichter Nieselregen. Ich richtete mich auf und wollte auf den See blicken. Etwas störte das Bild, ich brauchte einen Moment um zu begreifen „Stephan die Pferde sind draußen und das ist kein Scherz!!“ Zum Glück ließen sie sich mit dem Hafersack schnell locken und wieder auf den Paddock verfrachten. Wie sich raus stellte mussten Wildschweine kurz vorher bis an die Kutsche und den Paddock gekommen sein und die Pferde sahen ihr Heil in der Flucht. Nach dem morgendlichen Adrenalinschub genossen wir den letzten Tag mit Kaffee im Bett, Schlafen, Kaffee im Bett usw. Es wurde zum Glück trocken. Am frühen Nachmittag spannten wir an und fuhren die gleiche Strecke heim. Wieder wilde Begegnungen auf engen Wegen mit riesigen Treckern. Aber alles ging gut. Wir kamen trocken an, konnten in Ruhe ausspannen und umräumen. Wir quatschten noch nett mit den Gastwirten und traten dann die Heimreise an.


    Es war wunderschön, weil wir uns hatten, weil es unser Jahresurlaub war und unsere Hochzeitsreise. Aber es hat sich eine lange Liste an Mängeln angesammelt:

    • Mangelnde Organisation (sofortige Notlösungen wenn etwas schief geht – siehe Beschlag) und Fachkompetenz
    • Mangelnde Versorgung mit Wasser für die Pferde, wenn man nicht selber schleppte bzw. schleppen konnte
    • Wasser schleppen an sich
    • Wasser in ehemaligen Dieselkanistern
    • Rastplätze und Streckenauswahl (Rast neben Bahngleisen, komplette Fahrten ausschließlich durch Dörfer und über Landstraßen)
    • „fließend Wasser“ wie beworben heißt normalerweise Wasser aus der Leitung
    • Rechte Klappe des Transportunterbaus defekt, entweder ging es nicht zu oder nicht auf
    • Gebrachte Wasserkanister und Gasflaschen mussten mit im Wagen transportiert werden, da unten kein Platz war
    • Fehlende Lüftungsgitter (Gas)
    • Keine Vorhänge um die Fenster abzudunkeln
    • Keine Gummilippe an der Tür, bei Regen läuft Wasser in den Wagen
    • Brustblätter zu lang, dadurch scheuernde Schnallen
    • Beim 2. Gespann starker Verschleiß, offene Selettkissen
    • Bei Bernie Sommerräude welche unzureichend behandelt wird (Fliegenschutz und Mückenschutz besonders in unmittelbarer Seenähe!)
    • völlig weggelaufener Beschlag
    • Außen- und Innenbeleuchtung defekt
    • Schalter Außenbeleuchtung defekt
    • Keine Reflektoren am Wagen
    • Außenspiegel defekt
    • Feststellbremse defekt
    • Keinerlei Ablagen oder Aufhänger
    • Kein Schmutzwassertank -> Umweltschutz?
    • Mangelhafte Transportmöglichkeit einer Campingtoilette
    • Achsstummel krumm
    • Befestigung der Bremsscheibe an der Radnabe -> fehlende Schraube
    • Pedaldruck bei beiden Bremsachsen viel zu hoch, unzureichende Bremswirkung, leichtes Gefälle erfordert bremsen mit beiden Füssen
    • Deichsel aus Eisen ohne Deichselschoner auf z.T. sehr holprigen Wegen
    • Temperaments- und Zugvermögen der Gespanne passt nicht zusammen, keine entsprechende Leinenerschnallung


    Bilder folgen

    09.09.2013
    Am frühen Abend kamen wir am Pferdeparadies Schönermark an.
    Die Fahrt war prima und wir haben uns auf der Fahrt durch das mitgegebene Lunchpaket gefuttert und hatten keinen einzigen Stau.
    Zuerst haben wir die Hunde ihr Geschäft verrichten lassen, ein strammer Wind pfiff uns um die Nase. In der hofeigenen Gaststätte wurden wir herzlich von der Wirtin begrüßt und bekamen ein hübsches kleines Ferienzimmer zugewiesen. Alles pikobello sauber, kleine Küche, Bad, perfekt. Wir haben die Anziehsachen etc. für den nächsten Tag im Schrank verstaut und den Hunden ihre Schlafecke gerichtet und sind dann nach Angermünde gefahren, ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
    Zurück am Hof sind wir mit den Hunden über wunderschöne Sandwege spaziert und haben Fohlen mit Sturmfrisur beguckt. Der Hofbetreiber züchtet nämlich auch.
    Zurück am Hof haben wir uns eine Pizza in den Ofen geschoben und Tatort geguckt und sind dabei auch recht schnell eingeschlafen.


    10.09.2013
    Ich wurde bereits um 07.15 ohne Wecker wach. Das müsste mir mal daheim passieren ... ich machte mir eine Tee und setzte mich zum Rauchen auf die Terasse. Um 08.30 kam bereits unser Betreuer Torsten, wir sollten uns jedoch Zeit lassen, die Pferde müssen erst geholt werden. Ich weckte Stephan und wir wurden langsam mit K+K wach. Frisch geduscht und halbwegs fit packten wir den Caravan. Der war ganz nett, es gab einen kleinen Kühlschrank, 2 Flammenherd und Spüle und 4 Schlafplätze und Staukästen. Vom fließend Wasser war nichts zu sehen, dafür bekam man Kanister mit Auslass mit. Wie der Wagen eine Gasprüfung bestanden hat ist uns schleierhaft, die vorgeschriebenen Gasauslassöffnungen fanden wir nicht. Uns wurde ein Reiseklo angeboten, es fand sich aber kein Halter am Caravan, der untenliegende Staukasten war voll mit Paddockmaterial etc., so dass wir das Ding im Wagen hätten transportieren müssen. Das war mir dann doch ein wenig eklig, so dass wir ablehnten und uns für den Klappspaten entschieden. Es war sauberes Bettzeug vorhanden, was wir aber nicht nutzten und eine Grundausstattung Küchenzubehör, so dass man eigentlich alles hatte was man brauchte um nicht zu verhungern. J. Torsten fuhr mit Stephan die Tour für die nächsten 3 Tage ab, Kartenmaterial gab es nicht. Also musste man sich ein eigenes Roadbook schreiben. Es dauerte eine ganze Weile und ich beguckte der weile Sportpferde.
    Als Stephan und Torsten wieder da waren bekamen wir eine Einweisung zu Bernie (der Verfressene) und Alfons (der faule Schluffen). 2 nette Jungs, Bernie ein wenig kräftiger und kompakter. Alfons größer und schmal, mit tief liegenden Augen und einer abgeklärten Weisheit im Blick. Beide musste mal übel Selettdruck gehabt haben. Es fanden sich große weiße Flecken und der Wiederrist war verschorft aber alles abgeheilt. Bernie litt leider unter Sommerräude. Auf meine Frage ob wir was zum Einreiben mitbekommen vereinte Torsten, das hätten sie am Vortag gemacht. Wir putzen die Pferde, die das sehr genossen und Schnuten zogen. An die Hufe sollten wir nicht gehen, das wäre allen Gästen untersagt da zu gefährlich. Anschließend gab es eine Einweisung im Aufschirren. Alles war zur Vereinfachung zusammen geschnallt und entsprechend schwer und sehr unhandlich, für mich mit einen 1,64 doch eine Aufgabe. Die nächsten Tage würde das Stephan machen. Das Geschirr war aus Leder und in einem an sich guten Zustand. Rechte und linke Leine waren vertauscht...wenn das unser Kutschlehrer Ulli sehen könnte J Weiter ging es zum Anspannen was problemlos klappte, die beiden waren wirklich abgeklärte Kutschpferde. Wir fuhren noch eine kurze Proberunde und konnten dann los fahren.
    Lt. Aussage von Torsten kann die Einweisung bei unerfahrenen Leuten schon mal den ganzen Tag in Anspruch nehmen, so dass man erst am nächsten los kommt und einen Tag auf dem Hof schlafen muss. Das mussten wir zum Glück nicht.
    Die Tour zum Rastplatz eins ging nur über Straße. Die Dörfer waren zwar ganz nett, in einem holten wir auch Brötchen und Berliner Ballen, aber nunja. Es gab viel Verkehr, da ist es bei uns „im Pott“ oftmals wesentlich ruhiger. Kurz bevor wir den Platz direkt an einer Straßenkreuzung neben einer LPG erreichten fing es an zu regnen. Stephan baute den Paddock auf, ich blieb auf dem Bock bei den Pferden. Stephan musste fest stellen dass die angegebenen 20x30 eher 10x15 waren, fummelte eine ganze Zeit und wurde bis auf die Unterhose nass. Als er gerade fertig war kam Torsten und brachte Heu, 40 Liter!!! Wasser (haben ihnen dann noch den Großteil unseres mitgeführten Trinkwassers gegeben) und Hafer für die Pferde. Er half uns schnell auszuschirren und warf dabei das Geschirr auf den Boden. Zum „Glück“ wurde es auf einen Halter außen am Wagen gehängt und da es auch keine Abdeckung gab regnete es über Nacht wieder sauber... Abends gingen wir in trockenen Sachen an den nahegelegenen See, genossen den Ausblick und machten uns später Rührei mit Speck eh wir tot müde einschliefen. Es begleitete uns die ganze Nacht ein monotones Summen einer Lüftung (?) ausgehend von der alten LPG und das Hereinleuchten der Scheinwerfer der vorbeifahrenden Autos, Rollos oder Vorhänge Fehlanzeige. Unsere nassen Sachen hingen wir über die vordere Brüstung, sonst gab es keine Möglichkeit im Wagen irgendetwas aufzuhängen.


    11.09.2013
    Wir wurden wach, das monotone Summen war immer noch da. Ich war schon ziemlich entnervt. Wir putzen, spannten an und flüchteten von diesem Platz. Diese Fahrt war wirklich nett. Durch Wald und Seenlandschaften erreichten wir Rastplatz 2. Es war ein Platz für Kutsch- und Rücketuniere nahe an einem See. Torsten brachte Heu, Wasser mussten wir aus dem See heranschleppen. Wir gingen Pilze sammeln, bzw. versuchten es, denn überall gab es Spuren von Wildschweinen, die guten waren anscheinend schneller als wir. Am und im See fand sich allerlei Getier, sogar Massen an Teichmuscheln und am Schilfrand sah man gelegentlich Hechte das Wasser aufwühlen. Es war ein schöner Tag/Abend, wir gingen einen ortsansässigen Fuhrmann besuchen und redeten nett über Pferde. Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Mettwurst. Es war ziemlich kalt und ich war froh die „Fellwärmflaschen“ zu haben.


    12.09.2013
    Wir wurden von der Sonne geweckt, machten uns Kaffee und gingen an den See um diesen tollen Tag zu beginnen. Todesmutig sprang ich dann auch einmal in den See. Bei ca. 12 Außentemperatur und 10 Grad Seewassertemperatur schon prickelnd im wahrsten Sinne des Wortes J Wir machten uns ein deftiges Frühstück, was zum wieder Aufwärmen auch dringend nötig war. Die Pferde hatten zwar schon Heu bekommen, aber ich wollte sie noch ein bisschen bedutschern, besonders Bernie hatte es mir angetan. Irgendwie erschien mir an den Hufen komisch, so dass ich sie trotz Verbot aufnahm. Beide Vordereisen waren an beiden Seiten außen komplett weg gelaufen, man sah nur noch Huf, kein Eisen mehr. Ich ging zu Stephan, der Torsten anrief und berichtete. Von Torsten kam nur „was soll ich denn jetzt da dran machen“. Wir ließen uns darauf ein zum nächsten Platz zu fahren, da der aus viel weichen Wegen bestand, bestanden aber darauf zumindest am nächsten Tag ein anderes Pferd zu bekommen, wobei mir auch dabei nicht wohl war. Wir besuchten noch einmal den ansässigen Fuhrmann, schnackten ein wenig und spannten dann an. Bis auf das erste Stück waren die Wege wirklich schön, wir nahmen Bernie aus dem Zug und Alfons musste mehr ziehen, so dass sich die Hufe möglichst wenig weiter abnutzten. Der Jahreszeit entsprechend wurde auf den Feldern Mais gehäckselt und es kam auf den schmalen Wegen zu einigen spannenden Situationen. Ein ungeübter Fahrer wäre da heillos überfordert gewesen. Der Rastplatz war auf einer Streuobstwiese an einer „Mühle“ des NABU. Torsten kam Heu bringen, Wasser durften wir wieder von der Mühle her schleppen. Er war ein wenig angefressen wegen der Ansage bezüglich der Hufe und meckerte erst einmal rum wie der Wagen stehen würde und wie wir eingezäunt hätten und überhaupt. Kunde-König? Nunja, man soll sich ja auf seiner Hochzeitsreise nicht aufregen.


    13.09.2013
    Schlaflos in der Uckermark ... 8 mal macht es Bing, dann dauert es 20-30 Sekunden, dann kommt der Zug. 3 Züge, Schwerlastschienenverkehr, die Stunde fährt an der Streuobstwiese vorbei in ca. 15 und 70 Meter Entfernung. Große Freude. Der Tag begann trotzdem mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, Nebelschwaden die aufstiegen. Heißer Kaffee, was will man mehr. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten gingen wir die Mühle erkunden. Das ist wirklich mal sehenswert! Wir haben sogar deutsche Sumpfschildkröten gesehen! Als wir mit dem Rundgang fertig waren tranken wir noch einen Kaffee, da kamen Torsten und Eileen schon. Sie hatten uns bereits das Ersatzpferd zu Alfons gestellt und den lieben Schluffen Bernie verladen. Das neue Pferd Katharina sollte rechts laufen wo vorher Alfons lief und Alfons sollte nach links aufrücken. Geschirre etc. waren bereits getauscht, alles sollte fertig sein.
    Wir gingen in Ruhe Mittag essen, ein fantastischer AngusBurger und Backkartoffel mit Quark. Das war mal richtig richtig gut. Satt und zufrieden spannten wir ein und hatten auf einmal zwei Leinen mit Schnalle und da die eh falsch rum waren war nun auch die Leine von Alfons falsch eingeschnallt weil er ja nun links ging.
    Wir kamen dennoch gut nach Hause trotz ausschließlich Straße und Landstraße und 2 Beinah-Unfällen ungeduldiger Autofahrer und mussten einen Hoftag einlegen. Nett duschen zu können, in der Wirtschaft auch wirklich gut gegessen und nett betreut worden, aber wir hatten 7 Tage Zigeunertour in unberührter Natur gebucht. ... nun denn ... nicht aufregen. Stephan fuhr mit Torsten die Tour für die nächsten 2 Plätze ab. Den ersten Platz lehnten wir ab. An einem Zweithof, mit tollen Ferienwohnungen, aber baustellenmäßig. Rumliegende Moniereisen, Betonbauschutt, Gerüst, Bauholz etc. ist nicht so ganz Naturerlebnis in der Uckermark.
    Der 2 Platz war dafür perfekt, Wald, See, dass was man sich vor stellte. Dorthin sollte es am nächsten Tag gehen.

    ich seh da auch nicht die Schuld bei den Medien. Die zeigen schlicht alles was Quote bringt und der Knochenknacker ist "Profi", also wird alles was er tut seine Richtigkeit haben.


    Ich denke hier sollte sich die ausführende Person eher mal Gedanken machen, was er bzw sein Tun für eine Aussenwirkung hat. Aber ich denke darauf kann man bei dem Ego lange warten.

    Letztlich hast du lt. Deiner Aussage kein Problem mit Deinem Pferd, nur Fremde können nicht ran.
    Die wollen und können nicht, weil es nicht ihre Aufgabe ist.
    Richtig?


    Dann mach es zu ihrer Aufgabe, in dem Du ihnen den Mehraufwand bezahlst. Die Hufschmiede hier klatschen alle nicht in die Hände wenn Sie das Wort Kaltblut hören, wenn Du jedoch sagst, dass Du Dir um den Mehraufwand bewusst bist und das auch vergütest kenne ich nur 2 die es wirklich nicht machen, weil sie es von den Knochen her gar nicht mehr können.


    Hufpfleger habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Einmal die Hardcorevariante die bei nem Jährling drauf drosch wo es nur ging und das andere Extrem, der Weichspühler, der das Pferd 3 mal erfolgreich wegziehen lies und mit "ach nein, so doch nicht, geb mir mal fein das Hüfchen" versuchte sich durchzusetzen.


    Denke bei so Exemplaren wir der Stute sind mal 1,2 starke Männer notwendig, die mit Schlaufe aufhalten und Wegziehversuchen ein bißchen mehr entgegen zu setzen haben. Mit ein bißchen Erfahrung im Halten, legt sich auch ein 900 kg Pferd dann vll 1,2 mal hin und gibt dann auf.
    Bisher hatte sie immer nur Erfolg, da muss mit Technik und ein bißchen Kraft was entgegen gesetzt werden. Dieser Kreislauf von Driss machen und Erfolgserlebnis haben muss durchbrochen werden.

    Waren heute Stallgucken. Das wertvolle S-Dressurpferd der Betreiberin darf täglich auf Auslauf und Weide....


    Zumal ich mich ernsthaft frage wie finanziell wertvoll ein Tier aus schlechten Verhältnissen mit massiven gesundheutlichen Problemen ist? (wo ist der Kopfkratz-Smilie?)


    Nun denn. A und O ist das trockene Stehen, statt Stroh sind Raps- oder Leineinstreu wesentlich effektiver.

    Unser ältestes Pferd unseres aktuellen Bestandes wurde 24, musste wir vor 4 Wochen überraschend einschläfern lassen. War ein "Gebrauchtmodel" was wir vor 7 Jahren erworben haben. Wurde als deutlich jünger verkauft, Nachforschungen ergaben das wahre Alter. Das älteste Pferd meiner Pferdelaufbahn wurde 28, auch hier ein Gebrauchtmodel was mit 12 erworben wurde.


    Unsere Pferde sind Kaltblüter und ein Haflinger. 2 Hengste dabei, leben im OF. Arbeiten hauptberuflich im Wald mit Kummet und Beschlag. Werden entsprechend gefüttert, Weide dosiert mit entsprechendem Bewuchs.
    Angearbeitet wurden sie mit 4. Unser "Nachwuchs" den wir letzten Herbst roh gekauft haben, wird nun 8 und für ihn beginnt gerade der Ernst des Lebens.
    Muss dich also entäuschen, keine doofe "Streicheltante" die die Pferde nur zum angucken hält :P Wenn unsere Pferd aus dem Wald kommen gibts im übrigen so Sachen wie Decken und Solarium um die Muskulatur zu schützen, da brauchts keine Box...


    Grundsätzlich habe ich kein Problem mit Boxenhaltung, sprich Box plus reichlich Auslauf, nicht überall gibt es einen passenden Offenstall für jedes Pferd. Ich habe allerdings ein Problem mit reiner Boxenhaltung. Vor allem wenn sie in dieser Form praktiziert wird und dann mit "Hochleistungspferde brauchen das" gerechtfertigt wird wo es doch um gar kein solches geht, sondern ein Tier was sich noch in der Aufzuchtphase befindet.


    Nichts desdotrotz ging es in der Ausgangsfrage um Strahlfäule bei einem Pferd was wenig Auslauf (2x1 Stunde am Tag)hat und auf Matratze (Matratze sollte eigentlich trocken sein, wenn sie das nicht ist, ist es einfach eine schlecht gemistete Box und man sollte dem Stallpersonal mal auf die Füsse treten)gehalten wird. Stellt man dies ab, stellt man auch die Fäule ab.

    eine andere Haltung kann ich immer akzeptieren, wenn sie begründet ist. Wenn du aber in der Argumentation Äpfel mit Birnen (4,5 jährig geritten mit 3 jährig geritten) vergleichst hinkt es einfach. Von dem Rest jetzt nicht mal zu sprechen.


    Wenn Du sagst es geht nicht, weil die räumlichen Möglichkeiten nicht das sind und du auch keine Lösoung bieten kannst und willst, aber unbedingt die Eier dran lassen willst warum auch immer, ok, Dein Dingen.
    Aber dann bring nicht so eigenartige Argumente die keine sind. Echt.


    Wenn Du eine derartige Haltung in einem Forum postest in dem sich Pferdefreunde tummeln, die sich mit Haltung verschiedener Pferderassen und Geschlechter beschäftigt haben, musst Du einfach mit Kritik rechnen wenn Du ein Jungpferd in Boxenhaltung hältst.


    Zu den Knochen und Sehnen: ist ist hinglänglich bekannt, dass wechselnde Beläge und stetige normale/natürliche Beanspruchung des Knochen- und Weichteilapperates diesen stärkt. Boxenhaltung bzw Haltung auf weichem Boden mit wenig Bewegungsanreizen im Fohlen- und Jungtieralter führt zu Sehnenproblemen und Chips. Da gibts im übrigen auch Studien zu.

    ja, ist schlimm wenn die Biester leiden. Mein Kleiner ist Allergiker seit 2 Jahren. Das mögliche Allergiemittel ist eigentlich für Mensch und wirkt bei ihm leider nicht. Habe mich lange gegen Cortison gestreubt und die Umgebung möglichst reizarm gestalltet. Seit jetzt die Pollen draußen sind, gehts ihm aber sichtlich schlechter, scheinbar hat sich die Allergie erweitert. Und gegen die kann man ja nun nichts tun. Also habe ich Freitag auch Cortison spritzen lassen, es geht ihm schon deutlich besser, und werde ihn wohl auf Tabletten einstellen. Hilft ja nix.

    würde hier auf eine Darmsache tippen. Cortison dämpft die Immunantwort des Körpers und wirkt entzündungshemmend.
    Eine Entzündung im Körper hätte man durch das Blutbild eigentlich sehen müssen. Bleibt das Immunsystem. Hier vor allem die Allergie, vll auch ein Pilzbefall im Darm.


    Ich würde da wirklich mal eine Kleintierklinik aufsuchen. Nochmal ein Blutbild machen, Abstriche von Rachen, Nase (auch hier kann Pilzbefall vorliegen), Darm. Schallen und Röntgen lassen. Hier Augenmerk auf verdickte Darm und Magenwände oder vergrößerte Organe.


    Meiner Meinung nach, wird zu oft nur rumgestochert, statt mal richtig zu durchforsten was vorliegt und dann behandeln zu können. Wenn ein Mensch sowas hat nimmt man ja nicht auch nur Blut ab, findet nix und sagt "ja dann weiß ich auch net, hauen wir mal Cortison rein".


    Zuletzt bleibt eine Futterumstellung. Hier nicht auf Lamm gehen, sondern auf das von uns allen geliebte Pferd. Pferdefleisch wird bei Allergikern empfohlen, haben Bekannte bei ihrem Multiallergiker tolle Ergebnisse.

    Hengst sein für die Entwicklung? Hengste haben mehr Ganasche, mehr Hals und etwas mehr Muskulatur, Testosteron halt. Aber das auch nur im Vergleich zu einem Pferd mit gleichwertigen Anlagen, gleichem Futter und gleicher Bewegung. Stellst Du einen Wallach mit reichlich Auslauf und Beschätigung neben Deinen Boxenhengst, wirst du da keinen Unterschied sehen. Sind die Eier ab, bildet sich auch das zurück.
    Für eine gute Entwicklung ist für ein Pferd jedoch eine angepasste Futterration und vor allen Dingen Bewegung das A und O. Was bringt Dir ein Pferd, was vll ein bißchen mehr Masse hat (was ich bei der Haltung ehrlich gesagt bezweifle), aber auf den Knochen platt ist bzw früher platt? Weiche Hufe hat er schon, weiche Sehnen und weiche Knochen werden folgen. Bei einer derartigen Haltung wirst Du nicht lange Spaß an Deinem Tier haben.


    Auch wenn ein Wallach inn frühen Jahren ein wenig schlacksiger wirken mag, das holen sie auf. Denk wirklich nochmal drüber nach, noch ist jetzt die Zeit die Bömmel ab zu machen. Ich bin kein Freund von Kastration, aber wenn man das Tier so halten muss, dann ist sie das einzig richtige.


    Und bedenke auch, durch die isolierte Haltung mit hochkochendem Testosteron produzierst Du Dir Probleme, die auch nach der Kastration da sein werden. Stichwort Sozialverhalten mit Mensch und Tier. Wofür?

    Die Mähne aus der Kummetlage weg flechten bzw zu einfachen Zöpfen fest nach vorne und hinten weg binden und dann mal mit ner Messkluppe vernünftig ausmessen.
    Mein Hafi ist auch keine Elfe, eher Marke Riesenklops mit 570 kg und der hat auch ein recht normales Maß. Das von Dir angegebene hat unser Belgier (1075 kg) bzw unsere Ardennerhengste in etwa in der Höhe und in der Breite ist das weniger.
    Also ich kanns mir wirklich nicht vorstellen.
    Ansonsten bei Ebay gucken, da kriegt man schonmal so Dinger oder beim Sattler anfragen.


    Für den Anfang reicht aber auch ein Militärbrustblatt. Ist wohl auch das sinnvollere wenn man nur ein bißchen probieren will, man kein Starkholz rückt und das Gelände nix besonderes her gibt.