Posts by Monamie

    Oh super, es ist doch spannender, wenn man weiß, dass jemand vom Forum hier dort ist, mal sehen was ich schaffe, eben ist meine kleine Hündin läufig da komme ich wenig weg, weil ich doppelt spazieren gehen muss mit Bruder und Schwester getrennt!

    Mit der schönen Albsonne sende ich auch Wünsche an alle für einen guten Übergang in den Neuen Jahrtag ins Neue Jahr mit ohne Böllerstress!

    Berichte über Eisen die 4-6 mal umgelegt werden ( wie hier beschrieben ) sind mir schleierhaft , vielleicht werden die Pferde da auf einer Senfte getragen ?

    Ich hab am Anfang mein Pferd geritten 3/4 -3 Stunden täglich, 1/3 asphalt 1/3 Wald und Schotterboden, Feldwege bei Pfullingen Arbachtal, Ursulaberg, Übersberg. das Pferd wog anfangs 650kg, ich um 80kg, bin auch gewandert mit ihr.

    Hallo Stefan und weitere Lernende,

    Im Sommerhalbjahr nimmt man flache Eisen, im Winter werden Pferden, die auf auf Schotterwegen oder auf der Strasse laufen, also Reit- und Fahrpferden oft so "Spikesnägel-Eisen" drauf gemacht, dass sie auf Eis und glatter Strasse weniger bis nicht rutschen. Mit Spikes sollte man nur langsame Gänge also Schritt nehmen, das gibt auf der Strasse nämlich die kleinen Macken.


    Hufeisen müssen alle 6 - 8 Wochen gewechselt werden, dh der Schmied wird gerufen, er macht die Eisen ab, feilt und schnitzt den Huf zurecht und macht die Hufeisen wieder drauf, das ist ein normaler sich wiederholdender Vorgang bei beschlagenen Pferden. Dazu braucht man einen starken Menschen, der die Hufe aufhält. In den 90ger Jahren kostete das um die 100 DM pro Pferd, das Eisen 5 -10 € , Eisen kann man ungefähr 4 - 6x wieder drauf machen, je nachdem wie oft geritten wird.


    Sie ziehen sich leider im feuchten Erdlehmboden ab, dann braucht man neue oder muss mit einer Metalldetektorsonde suchen. Drum haben Weidepferde oft keinen Beschlag, und manche Weidenbesitzer wollen zumindest hinten keinen Beschlag haben, damit nichts passiert wenn die Pferde sich mal bekämpfen, zB beim futtern, wegen Futterneid den anderen abdrängen..

    Kunststoffbeschlag ich nahm die Easy die gelb grünen später, die kosteten mehr, diese sind eher wie ein Naturhuf.


    Damit Schnee und Matsch sich nicht im Eisen festsetzen was im Schnee und Matsch bei eiseskälte leicht passiert, macht man im Winter ein Gummigripp zwischen Pferdesohle und Eisen, das drückt den Matsch besser raus, der sich festsetzt und Eisabsätze bildet.

    Freizeitreiter die vorwiegend im Gelände reiten ohne Schotter lassen die Eisen im Winterhalbjahr weg, der Barfußhuf ist sicherer bei Schnee auf dem Weg, und wenn es glatt ist läßt man die Pferde besser auf der Weide bzw Offenstall.


    Grüßle Monamie

    Hallo Stefan,

    ja das ist auch meine Ansicht, dass man nicht durch irgendwelche Schnürungen, Leinen, wie Martingal oder Haken Ösen in Stellungen ziehen Pferde ausbilden sollte abgesehen davon dass dieses Martingal den Sinn hat, hindern soll, dass das Gebiß nicht in die Maulspalte rutscht sondern auf die BackenLaden bleiben soll, weil es den Kopf anhebt.
    Mit "nennen wir es mal Schulung" nach T.E.A.M. mit Führkette um das Halfter oder Fred Rai sogar ohne Gebiss, und Übungen vom Boden, wie Wendungen, L laufen, mit dem Mensch das lernen und mit einem Pferd, dass es schon gelernt hat.
    Mit dem Parelli System habe ich es nicht hinbekommen. Doch dessen langer 2,80 m Strick und Knotenhalfter ist toll in der Qualität.

    Wünsch Dir Beste Besserung! <3,
    hatte bisher nur Handgelenk Speichenbruch und Knöchel vertreten paarmal ohne Behandlung verschmerzt, ach ja und bei dem Friesenhof Ferien hat mich beim Abschied von meiner Stute, die fremde Stute daneben (wohl eifersüchtig) meine Brust getroffen, das hat sich auch von selber erneuert verheilt.


    Sicher kannst ja mal mit Hippotherapie mit Pferden zusammen sein, das ist die eher passive von Dir Berührung mit einem Pferd.
    Ich wollte sowas mal als Ausbildung machen Hippotherapie Therapeutin, und habe mir im Sommer 2000 alle Ausbildungsstätten dazu mir angesehen, Insel Fehmarn, Bielefeld, Köln Porz, u a. und viel drüber gelesen, es dann aber nicht gemacht weil ich dann von Reitabzeichen bis Trainer C viel investieren hätte müssen und der Marbacher Reitlehrer meinte, da lasse er nur die Besten zu, ich empfand mich nicht als den besten Reiter, (inzwischen als Freizeitreiterin versierter mit 40Jahren), [und dachte ein Pferd nach dem Ritt eines Kranken/ Gehandikapten reiterisch korrigierend zu reiten kann ja auch ein/e andere/r guter ReiterIn machen, das muss nicht die Therapeutin] aber als Waldorferzieherin geeignet. Dann dachte ich was ich finanziell da investieren würde, hätte ich bestimmt in dem Beruf nicht mehr verdient.

    Grüßle Mona

    Sehr, sehr schön! Da kann man als Flachländer nur neidisch werden:-;


    Ich habe die Trittsicherheit Deiner Eselin bewundert - ob Pferde das wohl auch schafften? Und noch etwas - sie ist so diszipliniert!

    hi Ardennerin,

    in Spanien Andalusien sind wir mal in den Korkeichenwäldern mit Pferden in den Bergen am Längertourritt mit den dortigen Stall/Weidepferden gewandert, wo es wirklich steinig und nur einzelne Tritte gab, die konnten das alle, habe gerade keine Bilder davon,
    war an der Ranch Los Lobos bei Jimena.

    Grüßle Mona

    Hallochen, also mich auch mal einmisch: Solche Ideen kommen weil man sparen will, Urlaub soll nicht viel kosten:
    Wenn Du in Norddeutschland ungefähr 1200 km bis Sawa bist, fast am Bodensee, würde das mindestens schon 2000 € kosten nur um eine Kutsche zu transportieren. Die würden zwar auch eine für Ponys bauen und eventuell auch ausleihen (frag sie mal ob in Eurer Gegend eine passende Kutsche verkauft wurde) zum verleihen. Sie fertigen nur nach Auftrag.

    Drum alles was montiert, geschmiedet gemietet + zu Dir transportiert werden muß ist teurer, als wenn Du mit den Pferdchen wandernd losziehst von Hotel zu Hotel, oder Gasthaus zu Gasthaus, Klo im Wald oder an der Tankstelle, Gasthaus , Rathaus, usw. Ihr habt dort doch eine touristisch erschlossene Gegend, wo es mehr Unterkünfte als Fahrzeuge gibt.

    Anderer Gedanke:
    Die kleinen Pferde wurden doch dazu gezüchtet, dass die Kohlen-Loren aus Kohlegruben ziehen, was hat damals so ne Lore gewogen? Wahrscheinlich auch mehr als heute die Pferdchen nach Tierschutzgründen ziehen sollten.
    Vielleicht gibt es so eine Lore noch und ein Gleis, wo es ziehen kannst wie eine Draisine.
    Gabs bei Euch mal eine Pferdeeisenbahn irgendwo, die jetzt stilliegt? Glaub Hiddense hat Pferde, sowie Juist lebt und arbeitet alles mit Pferden.

    Gruß Monamie

    Das Material ist sicher gut, es hängt wohl nicht optimal auf dem Pfosten, dass es rechts im Bild weiter oben ist, anfängt, die Schlaufe für die Schere aber tiefer scheint wie die schön große links im Bild.

    Ich habe nur noch Putzzeug und Reitletten, kein Pferd, keine Kutsche und sonst nichts mehr.

    Ich heule dem allen etwas nach. Das Pferd ist seit 10 Jahren auf der ewigen Himmelswiese. Die Kutsche gibt es vielleicht noch, hab es in den Raum unterer Neckar Limes Osterburken verkauft, die "Konstanz" vom Sawa Grünes Holz, schwarze Sitze, 2 Bänke hintereinander Sonnen Planensegeltuchdach, gelbe Lufträderspeichen.

    Aber es ging ja eigentlich um die Fahrleinen,
    also als ich einen Fahrkurs zum Erwerb des Fahrabzeichens, gemacht habe, sind wir zum Fachmann in den Schwarzwald gefahren, (dort gehen die Bäche zum Neckar oder Rhein).

    Der Meister erklärte, dass man kein Wasserbüffelleder (Billigleder) nehmen kann für Fahrleinen, weil die dehnbar sind und somit unkontrollierbar.
    Sie nehmen lieber Leder von Alpenrindern, die lange leben und aufwachsen, in der Berghöhe, wird das Leder, bzw die Haut und Haare der Tiere kräftiger durch die Sommer /Winterwechsel, ähnlich wie die Ringe in Bäumen, dichter wachsen, wenn sie länger in Kältzonen sich aufhalten. Wohl ist auch das Futter krautreicher.
    Ein Tier das auswachsen kann in Ruhe liefert das stabilere Leder, und wenn der Senn davon Leben soll mehrere Jahre muß man eben mehr bezahlen.
    Das ist in Kürze der wirkliche Unterschied.