Posts by reitwax

    Hallo Luz, ja wir trafen uns in Metterich - die Welt ist gelegentlich recht klein.

    Die Adapter sind leider nicht in meinem Fundus. Musst du mit einer Schieblehre ausmessen und dir aus Vollmaterial abdrehen lassen.

    Ein guter Freund fährt das selbe Ding zweispännig mit Haflingern. Ich werde nachfragen, ob es bei ihm eine überzählige Schere dazu gibt.

    Du bekommst noch Bescheid.

    LG, Werner

    Die "Cross" war das brauchbarste Model von Warco. Die Bremsklötze könnten auch die vom Fiat Ciquecento sein - aber darauf schwören kann ich leider nicht mehr. Einige Schnapper von den Schnellverbindern für Ortscheite und Deichsel habe ich noch irgendwo gebunkert....

    Sollte das vordere Deichselrohr noch das dünnwandige Alurohr sein, empfehle ich die Verstärkung durch ein hineinpassendes Stahlrohr. Die Dinger waren weich wie Butter.

    Weder bayrische, noch bundesdeutsche Agrarministerinnen besitzen diesen Job wegen irgendwelcher Nachweise von Sachkompetenzen.

    Der parteilichen Funktionärin ist, wie auch ihrem männlichen Gspusi, keinerlei verwegene Vorspiegelung von Sachverstand zuwider.......

    Das "fleißige Pferd" (das Rechte in diesem Fall) wird auf der gegenüber liegenden Leine (also der Linken) um 2 Loch zurückgeschnallt. Damit die Anzahl der freien Löcher (der Grundschnallung) erhalten bleibt, wird die Rechte Kreuzschnalle um 2 Loch nach vorn geschnallt.

    So befindet sich das Gebiss des linken Pferdes (theoretisch) um 8 cm vor dem des rechten Pferdes - praktisch wird das genau dann passieren, wenn diesem linken Pferd nun mittels Peitsche seine angestrebte Position gewiesen wird.

    (Die Stränge sollten bei beiden Pferden gleichlang sein - alles andere zerstört den dem zugrunde liegenden Gedanken von Achenbach!)


    Viel Glück - manchmal klappt das sogar.

    Beide Pferde sollten den Band V gelesen haben!!!


    Für den Vierspänner gilt das ebenfalls - Voraussetzung ist jeweils das Herantreiben an das Gebiss des faulen Pferdes. Das Fleissige steht um die besagten 2 Loch (8 cm) früher am Gebiss und wird somit gleichzeitig zurück gehalten.

    Ich möchte mich meinem Vorkommentator anschließen. Zusätzlich: eine Funktion des Hintergeschirres erschließt sich mir, bei allen vorstellbaren Ausprägungen der Rücketätigkeit, nicht im Mindesten.
    Speziell der schmale Rappe wird, durch diese viel zu tief verschschnallte, Unnötigkeit nur behindert.
    Die vorgestellten Rückegerätschaften sind ein feines, aber seit vielen Generationen bekanntes, Werkzeug.
    Die damit vorgeführten, gerückten Knüppelchen aber offensichtlich nur dem geneigten Freizeitpublikum gegönnt, sie sind keine vorweisbare Leistung angesichts der eingesetzten Pferde.

    Warum sollte gerade der Preis für Kaltblüter ein Kostendeckender sein?
    Lebt da jemand in einem Tunnelsystem, oder auf der Insel der Ahnungslosen?


    Der Traum von einem "gerechten Lohn", oder gar kostendeckender Pferdeaufzucht ist eine der kapitalistischen Illusionen.


    "Mit Pferden kann Mensch schnell ein kleines Vermögen machen,
    allerdings muss er vorher ein großes besessen haben."


    Angesichts der weltfremden Vorkommentare, allein der textlichen Fragestellung, frage ich mich, wie "Pferd" sich von derartigen, selbstdarstellenden Illusionisten" über die Straße helfen lassen sollte".


    Ich hoffe da Niemandem seine "Himmelwelt" vollzupinkeln......

    Aber hallo,


    prinzipiell (mit den richtigen Pferden) kein Problem. Im vorigen Jahr hatte ich einen Fahrschüler dem ein Arm komplet fehlte.
    Mit passend eingestellter Klammer auf der Leine und ausreichender Übung am Fahrlehrgerät ging das recht gut. Mit 2 Pferden von 170 Stockmaß und so lange er kein zu hohes Grundtempo wählte.
    Ab dem starken Trab fehlte einfach die Kraft zur Rückführung.
    Das größte Problem waren anfangs seine Versuche mit halsbrecherischen Norgriffen (und dem verbliebenen Armstumpf) zu agieren. Dabei drohten ihm dann regelmäßig die Leinen zu entkommen.
    Er hat seine Abzeichenprüfung, mit der Auflage nur in Begleitung eines Abzeichenbesitzers zu fahren, bestanden.
    Und er hat begriffen wie und mit welchen Pferden es geht.
    Sein Risiken sind deutlich größere als die der anderen, er muß noch besser auf die Einhaltung seiner üersönlichen Grenzen / Fähigkeiten achten.
    Angst vor dem Leben, Angst vor dem Tod...reicht nur für ein Leben als blöder Idiot.
    Viel Spaß

    Klaro sollte das Ding mindestens so lang sei, das du beim Pferd an die richtige Stelle (knapp hinter dem Kammdeckel oder Selett) ankommst.
    Mit dem ausgestreckten Arm und ohne dich vorbeugen zu müssen!
    Aber auch nicht so lang, das es dich behindert!

    Hallo,
    wie die anderen schon anmerkten ist das Exem das größere Problem!
    Ein gesundes Pferd frisst genauso viel und verursacht keine Behandlungskosten.
    Zum Ausbildungsstand des Pferdes: lass es dir doch vorfahren!
    Wenn allerdings die gemachten Angaben stimmen (?) kannst du möglicherweise eines der heute fast ausgestorbenen Exemplare mit eingebautem Sprachmodul günstig hökern.
    Zusätzlich zum Sprachmodul noch die Achenbach Platine einschieben ist bei wahrheitsgemäßen Angaben eher ein Vergnügen.
    In Belgien werde viele Pferde bis heute mit dem Stoßzügel (Zuppelleine) gefahren. Das funktioniert auch vor dem Wagen (hat natürlich viel mit Ausbildung und letztlich mit Vertrauen zu tun).
    Ich hatte schon das Vernügen, mit rossigen Stuten (und nur Achenbach im Kopf) zwischen per Zuppelleine angespannten Hengstgespannen zu stehen: die Jungs guckten nicht techts und nicht links. Mir war das unheimlich, aber seit dieser Gelegenheit ist mir klar, das es mehr als unsren vielgepriesenen Guru gibt.
    Eine von meinen damals rossigen Stuten war im übrigen, bis sie zu mir kam auch nur mit der (im Wald duraus vorteilhaften) Zuppelleine gefahren. Ansatzlos hatte sie die Umstellung zu Achenbach und Kreuzleine, vor dem Wagen, bewältigt.
    Dafür bescherte sie mir im Wald (mit der deutschen Ackerleine) nur Ärger: so lange, bis ich sie einmal pur mit der Stimme ausprobierte!
    Von da an war es das pure Vergnügen sie mit ha und hutz und oh und jü auch durch Steilhänge zu dirigieren: ich hatte immer die Hände für wichtige Verrichtungen frei.
    Allerdings entwickelte sie, alle paar Wochen einmal, recht eigenständige Vorstellungen zu Pausen und zum Feierabend.
    Da halfen dann jeweils nur einige Stunden Arbeit in der Ackerleine, um ihr auf den rechten Weg zurück zu helfen.
    Als sie sich das erste mal, mit nem Bund Stangen dran und vor Arbeitsende in den LKW verpisste - musste ich ihr aber leider (in meiner Wut, sie hatte mich in einer vehementen Wendung mit den Stangen fast umgenietet) Scharten in die Oberlippe beißen. Hatte gerade nichts anderes zur Hand als meine Zähne.
    Niemand ist halt perfekt: die Perfektion kann man nur anstreben. Sie hat es mir auch nicht weiter übel genommen und fand das noch nicht mal allzu ungerecht.
    Die erwähnte Dame litt unter einer wirklich ekligen, schrecklich vernarbten und nicht weg zu bringenden Mauke. Vor allem im Sommer auch ein ständiger Pflegefall.
    Werner