Posts by lisa1965

    Hallo Rudi,


    es gibt auch Regen-Nierendecken fürs Pferd, die nehme ich als Bockdecke, da passt auch der Beifahrer mit drunter. Plus Overall und Regenhut...

    Oder Reiten statt Fahren....

    Grüße

    Lisa

    Der Schimmelwallach ist ein 7-jähriger ungarischer Lipizzaner, Favory mit ziemlich viel Siglavy.

    Eigentlich war ich nach dem Tod seines Vorgängers und einer ziemlichen Pferdepause auf der Suche nach einem älteren Freiberger. Gekauft hab ich mir einen damals fünfjährigen Lipizzaner...ist doch ganz dicht dran, oder....


    Die Historie der Gig ist nicht bekannt, gebaut wird der Typ seit den 1910-1920er Jahren unverändert. Die Scheibenbremsen sind nachgerüstet.

    Ich hab sie Probe gefahren und mich sofort wohl damit gefühlt. Geschätztes Baujahr in den 1940ern. Ist meine einzige Kutsche, wobei ich unter der Woche aus Zeitgründen mehr reite als fahre.


    Die restaurierten historischen Kutschen der anderen Teilnehmer haben übrigens auch oft wie frisch aus der Manufaktur ausgesehen.

    Schöne Photos der ganzen Veranstaltung gibt es unter hippoevent.at

    Hallo Bennyblue, vielen Dank für die Blumen!

    Der tiefe Sitz resultiert aus dem Einstieg durch den klappbaren Beifahrersitz bei der Meadowbrook-Gig. Der tiefe Schwerpunkt schluckt Gelände-Unebenheiten prima weg, einen Vergleich mit modernen Einachsern hab ich nicht, hatte vorher eine Linzer Gig, auch "nur" mit Vollelliptik-Federn.

    Die 25 km am Samstag haben meine Bandscheiben aber ohne Beschwerden weggesteckt.


    Die Kutsche ist sehr gut ausgewogen, auch wenn Kaidan recht hat, auf dem Photo sieht es leicht bergauf aus....ein bisschen bergan ging es auf der Wiese tatsächlich, aber ich schnalle den Scherträgerriemen mal noch ein Loch länger.

    Politischer Geschmack hin oder her -
    Im einem Forum für Pferdefreunde sind politische Ansagen unangebracht, egal ob von User oder Admin.

    Hallo Santina,


    kein Fahrausbilder, der halbwegs bei Trost ist, entlässt seine Schüler nach dem Fahrkurs in dem Irrglauben, dass sie jetzt fahren könnten (sondern mit mahnenden Worten und der Frage, wann er das nächste Mal zum Unterricht kommen will - so war es zumindest bei meinem IVer Abzeichen) - wie kommst Du da drauf? Für die Illusion sorgen die Schüler schon selber und natürlich auch die FN, die die Anforderungen - im Vergleich zum Reitabzeichen - so weit unten angesiedelt hat!

    Fährst Du mit oder ohne Scheuklappen?
    Ich bin einspännig erst mit Scheuklappen gefahren (so gelernt), aber mein Schorschi will auch immer sehen, was Sache ist.... Seit ich ohne Scheuklappen einspanne, ist es viel besser (wenn der nicht mehr schaut ist er tot!). Das Pony einer Freundin, das ich auch gelegentlich fahre, schaut GAR NICHT, das ist mir irgendwie fast unheimlich.... :D

    pflegeleichter ja - und wenn man immer einen Beifahrer als "Gewicht" für die Hinterachse findet.....
    ich hatte mal einen, bin aber reine Freizeitfahrerin - zum Spazierenfahren ist das Ding nicht wirklich geeignet. Ich fand auch den Schwerpunkt für mich - gefühlt - zu hoch.
    Schöner ist das Gäuwagerl allemal. Ob man unbedingt Gummi aufziehen sollte, ist Geschmackssache.


    Viele Grüße aus Oberfranken
    Lisa

    Hi, ich habe mir vor ca. 2 Jahren ein Marathonkumt zugelegt und habe das Gefühl, dass sich mein Pferd tatsächlich leichter damit tut. Allerdings ist es bei uns auch extrem hügelig (Nähe fränkische Schweiz). Auf relativ geradem Gelände oder mit leichter Kutsche tut es das Brustblatt genauso. Beim Kumt ist halt die Lastverteilung beim Zug besser, weil das Gewicht nicht nur auf der Brust liegt (und diese im schweren Zug entsprechend einengt), sondern mit auf die Schultern verteilt wird.


    lg
    Lisa

    Hallo aus Oberfranken - auch ich bin damals dem Rat der eingefleischten Fahrer gefolgt und hatte mir als erste Kutsche einen Zweiachser zugelegt (der sich übrigens wunderbar umwerfen läßt, wenn das Hotti erschrickt und mal eben am Hang umdreht...). Seit zwei Jahren fahre ich Gig und bin ausgesprochen glücklich damit. Wenn sie gut ausbalanciert ist, steckt man auch im Galopp die leichte Schaukelbewegung locker weg. Wichtig ist, eine mit großen Rädern zu nehmen, die läuft viel ruhiger hinterher. Ich denke aber, Du findest hier im Forum die Diskussion Ein- oder Zweiachser, das ist so ein kleiner Glaubens"krieg".

    Hi,


    es gibt auch als Fahrgebiss das sogenannte "danger bit", also doppelt gebrochen, aber wenn es drauf ankommt mit "Sperrfunktion", d.h. bei stärkerem Anzug wirkt es so ernsthaft wie eine Kandare.
    Fahre schon ein paar Jahre damit und bin sehr zufrieden (mein Pferd hoffentlich auch).


    lg aus Oberfranken


    Lisa

    Hi, der Sinn des beweglichen Riemens im Einachser-Selett ist, dass auf unebenen Wegen so weniger Druck durch die dann unterschiedliche Gabelhöhe au dem Wiederrist lastet. Wenn Du nur ebene Wege oder Teerstraße fährst (und nicht unbedingt zu den Distanzfahrern zählst) ist es nicht das Riesenproblem, vielleicht tut sich ja mal ein Einachser-Selett auf (Dein Geschirr ist für einen zweiachsigen Wagen mit beweglicher Gabel gedacht). Bis auf das Hintergeschirr sieht es so ganz gut aus. Wenn Du weniger Fummelei mit den Trageaugen haben willst, dann lege Dir ein Paar Schnellverschlüsse (auch Tilbury-Verschlüsse genannt) zu.
    Ach ja: Das Pony ist wirklich zum Stehlen!

    Mein Schorschi ist ähnlich gestrickt: Schwarze Bitumenflecken? Spiegelnde Pfützen? = Pferdefressende Ungeheuer, unwägbare Untiefen, die kleine Schorschis ruckzuck verschlingen......
    Hat mich immer unglaublich genervt, dass er da zur Seite hüpft. Bis zu dem Tag, an dem er (samt Kutsche) einem ziemlich tiefen, frisch gebuddeltem Loch ausgewichen ist, das ich nicht gesehen hatte. Seitdem rege ich mich nicht mehr auf und lasse ihn hüpfen.....

    Hi,
    immer schwierig, nach einem Photo etwas zu beurteilen, also ohne Gewähr, von vorne nach hinten:
    Das Brustblatt ist schön geschwungen für so einen kleinen Kerl, scheint aber ein bisschen zu "würgen": Kannst Du es ein oder zwei Loch tiefer schnallen, ohne dass es auf das Buggelenk drückt? Eventuell kannst Du den Sprungriemen ganz weglassen,musst Du ausprobieren.


    Auf dem Photo sieht es aus, als ob ein bisschen viel Gewicht auf dem Selett lastet, ist aber schwer einzuschätzen, dafür brauchst Du einen Helfer, der mal an der Gabel lüpft, wenn Du oben sitzt. Es soll dann fast kein Gewicht zu spüren sein, sonst drückst Du Deinem Pony ins Kreuz. Eventuell die Tragösen etwas weiter oben einschnallen oder den Sitz des Sulkys etwas nach hinten schieben.


    Die Stränge scheinen zu passen, weil sie auf dem Photo durchhängen und dafür die Gabel zu weit vor kommt..Wenn Du allerdings das Gefühl hast, das Pony zieht über das Selett, dann wären die Stränge zu lang.
    Ob sie parallel zur Gabel sind, ist egal, aber je "paralleler" sie zum Boden sind, umso besser ist die Kraftübertragung. Wichtig ist, dass die Zuglinie nicht unterbrochen wird, also nicht mit ins Hintergeschirr einschlaufen oder so..


    Das Hintergeschirr ist ein Stück zu tief (soll nur ein Handbreit unter dem Hüftknochen sitzen) und darf etwas kürzer geschnallt sein, dann kann es Dir die Gabel nicht so weit vorschieben (Du hast es doch in die Öse an der Gabel eingeschnallt, oder?).


    Am allerbesten ist es allerdings, Du suchst Dir jemanden, der Euer Gespann mal anschaut...


    Viele Grüße


    Lisa :-]

    hallo,
    schicker Sulky, darf ich fragen, woher? Eine Stallkollegin hat einen Isländer und fängt an, mit dem Fahren zu Liebäugeln...
    das mit den Strängen ist mir auch aufgefallen - das geht ziemlich auf's -Kreuz, falls es sich nicht um eine optische Täuschung handelt.


    Viele Grüße


    Lisa