Posts by pauline

    Ja, ein wunderbares Buch, das viele Wahrheiten enthält - und Einiges, das heute ausgesprochen amüsant ist.


    ich habe es als Kind besessen, da war es mir aber noch zu trocken: zu viel Text, zu wenig Bilder :-D und inhaltlich sprach es mich auch noch nicht so an, obwohl ich schon damals ein großer Horst Stern-Fan war.

    Vor ein paar Jahren habe ich es mir antiquarisch gekauft und neu für mich entdeckt.

    Ja, wirklich ein niedliches Teil- aber auch für den echten Einsatz gebaut?!

    Wenn ich mir das Größenverhältnis zu dem Erwachsenen und dem - kleinen!- Kind anschaue, denke ich, dass es eher ein Dekostück ist:

    Selbst das kleinen Mädchen passt nicht unter das hochgeklappte Verdeck, und der Bock ist bestenfalls noch für 4-Jährige tauglich.

    Vielleicht wurde eine Ziege davorgespannt und geführt , zB als Zirkusattraktion

    Ich habe gebrauchte Patura T-Pfosten übernommen und mit Ako-Pfosten (weidezaun.info) ergänzt. Das Zubehör passt auf beide Pfosten, zumindest die Ringisolatoren und die Köpfe, die ich getestet habe. Qualitätsunterschiede im Stahl oder der Lackierung habe ich jetzt noch nicht sehen können, das zeigt vermutlich die Zeit. Bewährt hat sich auch die Einschlaghülse.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die T-Pfosten alle vom gleichen Hersteller stammen . Unterschiede habe ich bisher nur beim Preis feststellen können ;-)

    Die Einschlaghülse ist ihr Geld wert: ich habe noch nie so schnell so viele Pfosten ohne nachfolgende Rückenschmerzen setzen können!

    Clea : lieb gemeint, aber och, nöö :tongue: - oder doch? Popcorn geh ja immer!

    Eigentlich ist das meinerseits mehr so`ne Stichelei aus vorübergehender Langeweile und leichter Genervtheit ;-), für einen echten Ringkampf habe ich weder Zeit noch Lust: es gibt Wichtigeres, oder?

    Wenn hier zwei meinen, dass sie die Schulterklopfmaschine anschmeißen müssen, und wenn sie sich dann besser fühlen - bitte.

    Hatten wir schon öfter, geht auch vorüber.


    Lawirant , mein Goldfasan: :* drollig!

    Humor lernen wir dann in der nächsten Stunde -und korrektes Zitieren auch.

    Oh, liebe/r Lawirant, den " Lover" hat Kasparow aufs Tapet gebracht, nicht ich!

    Was wenige Worte doch über Erziehung und Bildungsstand eines Menschen verraten.

    Dito :-D

    Noch viel aufschlussreicher finde ich es, wenn jemand im Internet versucht, andere User persönlich herab zu würdigen.

    Das hat weniger mit Bildungsstand und Erziehung zu tun ( worauf man selbst ja wenig Einfluß hat) als mit Moral und Menschlichkeit.


    Im übrigen finde ich es hoch interessant, dass gerade solche User, die NICHTS von sich preis geben, von den anderen die Anerkennung ihrer -nicht nachprüfbaren- Sachkenntnis fordern, während sie selbst den anderen jegliche Sachkenntnis absprechen... besonders solchen Usern die eben nicht zu feige sind, genügend Informationen für eine Überprüfung zu liefern.


    ich bin seit über 10 Jahren in verschiedenen Foren unterwegs und kenne viele meiner Gesprächspartner persönlich ( hier eher weniger, deshalb meine Überraschung, auf Laredo zu treffen) aber so viele Spinner, Großkotze und Psychos wie hier sind mir nirgends sonst begegnet...:wacko:

    Zum Glück sind sie meist schnell wieder verschwunden ( und haben nebenbei für ein bisschen Unterhaltung gesorgt) :thumbsup:, und das Aussitzen lohnt sich, denn dieses Forum hat viel zu bieten!

    HeiBo ich denke mal, es kommt darauf an, wo die Prioritäten liegen:

    Bei Arbeitsgeräten, mit denen in erster Linie im Schritt gefahren wird, ist der volle Körpereinsatz des Pferdes sicher wünschenswert.

    Die alten Einspännerwagen dienten dem Transport von Personen oder Gütern und waren oft recht schwer beladen- eine enge Schere zwingt das Pferd dann zum graden Anzug.

    Weder beim einen noch beim anderen ist es wichtig, dass das Pferd "schick" läuft: also locker, mit Takt und Raumgriff und einer aktiven Hinterhand, besonders in den Wendungen. DAS sehe ich als als Priorität beim Freizeit ( und Turnier-)fahren, denn mein Pony soll ebenso viel Freude daran haben wie ich. :]

    Und du meinst, pauline, es sei besser, man dreht die Londen so, dass der Abstand möglichst breit ist und zieht das der Balance des Wagens vor?

    Hmm- so gesagt klingt es natürlich falsch :wacko:, ich muss es anders formulieren...

    Ich gehe in Schritten vor:

    Zuallererst möchte ich, dass für das Pferd keine physikalischen Störfaktoren da sind- erstmal im Stand: Geschirr passend, Schere passend, Anspannung stimmig.

    Das überprüfe ich im Schritt: Sitzen Kopfstück und Gebiss im Einsatz, Liegt das Brustblatt auch im Zug da, wo es sein soll, stimmt die Zuglinie, greift das Hintergeschirr zum rechten Zeitpunkt, passt die Schere auch in Bewegung UND hat das Pferd darin genügend Bewegungsfreiheit auch in engen Wendungen?

    Erst, wenn das alles gegeben ist, kommt der Trab, und erst dann wird es unangenehm für Pferd und Fahrer, wenn das Gleichgewicht nicht stimmt. ( Denn: Ein auf einem Shetty sitzendes Kind von 30 kg hat auch nicht mehr Auflagefläche als ein Selett, und stört so´n Pony wenig ;))

    Also nicht besser aber erst !

    Warum? Weil mir jeder Veränderung an der Schere die Balance beeinflusst wird: würde ich erst tarieren und dann passend machen, ist die Balance schon wieder dahin.

    Ich habe schon oft Pferde in zu engen Scheren ( auch Zweiachser, die Auswirkungen sind die gleichen) gesehen , und es hat sich mir immer das gleiche Bild gezeigt: die Pferde machen sich fest, gehen oft zögerlich, neigen zum Verwerfen, sind störrisch in Wendungen.

    Kunststück- wie sollen sie auch anders: sie können sich nicht biegen, sind quasi in ein Korsett gezwängt!

    Dagegen ist ein " bisschen Schlagen im Trab" für die Pferde eher ein Klacks- zumindest, was die von mir beobachtete Reaktion darauf angeht ;)

    Für den Fahrer ist es auf Dauer wesentlich unangenehmer - aber der Komfort des Fahrers darf nicht auf Kosten des Pferdekomforts gehen - der muss oberste Priorität haben!

    Außerdem bediene ich mich beim Tarieren anderer Mittel - die Breite der Schere hat damit wenig zu tun! Die Länge und der (daraus resultierende) Winkel zum Boden sind viel entscheidender.


    Noch was: am Selett sollte die Schere natürlich nicht mega-breit sein ;), sondern so, dass sie bequem in die Tragaugen passt, ohne zu quetschen oder den Tragriemen nach außen zu ziehen - eigentlich selbstverständlich, aber ich dachte, ich erwähne es der Vollständigkeit halber :]

    Kasparow : Du scheinst der einzige zu sein, der das Zuggewicht allein für eine echte Hürde beim Einfahren hält - vielleicht ist das der Grund für das allgemeine Unverständnis bezüglich Deiner Konstruktion ( das Wie habe wir alle begriffen, nur das Warum will uns nicht in den Kopf...)


    Deine Konstruktion bringt einen gleichmäßigen, leichten Druck aufs Brustblatt, während das Pferd auf der Stelle tritt.


    Irritiert werden die Jungpferde nach meiner Erfahrung aber nicht vom Druck als solchem, sondern davon, dass er unstet ist: mal ganz weg, mal wesentlich stärker- und das kannst Du viel besser mit Schleppe oder vor dem Wagen trainieren, denn dort erkennen sie von sich aus schnell auch Ursache und Wirkung des unterschiedlichen Zuggewichts und lernen damit um zu gehen.

    @Hipposohle: vielleicht nicht von A bis Z genau so, aber vielleicht den einen oder anderen Handgriff?

    Auch ist das ja nicht auf Folienballen beschränkt, sondern lässt sich auch auf andere Rundballen anwenden.


    Vor dem Problem, die Dinger alleine und ohne Maschinenkraft zu bewegen, stehen ja durchaus mehr Leute ;)

    Am besten wäre die Einstellung der Schere, wenn das Pony den maximalen Platz hat, aber das passt dann u.U. nicht mit der Höhe und die ist wichtiger, wegen der Balance des Wagens. Es geht halt darum, dass Pony in der Kurve oder in Wendungen nicht mit dem Hintern gegen die Anzen rennt, das ist ggf. unangenehm fürs Pony, ein alter Hase wird dir das aber nicht total übel nehmen.

    Shettyfreak nimm es mir nicht übel, aber hier muss ich massiv widersprechen ;-)

    Nach meiner Erfahrung ist eine zu enge Schere für die Pferde ein wesentlich größeres Problem als Last auf dem Selett!


    Die Gründe dafür - und die Konsequenzen daraus- sind vielfältig...

    Aber vor dem Tarieren muss IMMER die Bewegungsfreiheit stehen! ( und oft - gerade erst selbst erlebt- erübrigt sich das Tarieren, wenn die Bewegungsfreiheit ermöglicht wird)

    Gerade im K-Pony- Bereich wird mit sehr viel Schrott aus dem Billig-Sektor gefahren, seien wir doch mal ehrlich!

    Aber auch aus dem Billig-Schrott lässt sich was Brauchbares machen, wenn man mit Sinn und Verstand und ein bisschen handwerklichem Geschick daran geht.

    Das Tarieren ist gar nicht das Problem: Ponys können ne Menge tragen, und wenn es dem Fahrer unbequem wird, wird er sich seine Gedanken machen.

    Viel problematischer sind alle Dinge, die nur fürs Pony ungemütlich sind, aber dem unerfahrenen Fahrer nicht auffallen:

    Das IMMER zu tief geschnallte Brustblatt, die viel zu enge Schere, das unpassende Hintergeschirr...

    Die Kopfstücke und Gebisse sind noch ein eigenes Thema :rolleyes:

    nur mal so am Rande, Kasparow wenn Du glaubst, Du hast gewonnen, dann täuschst Du Dich ...

    Dein Verhalten zeigt, dass Du es immer noch nicht begriffen hast.


    Zu Deinem "Problem":

    Deine Pferde sind nicht zugfest- punkt.

    Das mag an ihrer Rasse ( was züchtest Du denn eigentlich?) oder ihrem Charakter liegen- was auch immer, Deine Pferde scheinen nicht für das Fahren gemacht zu sein.

    Du willst es trotzdem in ihre Ausbildung einbauen- das ist ja auch okay: die zusätzliche Ausbildung vor dem Wagen hat enorme Vorteile gerade für Jungpferde, weil sie das Selbstvertrauen stärkt und den Bewegungsapparat wenig belastet.

    Aber ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass es Dir nicht um eine bessere, vielseitigere Ausbildung geht, sondern darum, die Pferde schneller " verkaufbar" zu machen.

    Dein unbedingtes Drängen in Richtung Mehrspänner, obwohl Du noch nicht mal die Grundlagen für einen reellen Zweispänner drauf hast, bestärkt meinen Eindruck.


    Du willst ein Pferdemensch sein?!


    Dann handle und denke auch so!


    Erst die Pferde, dann das Konto.





    Auch wenn ich zur Zeit noch keine praktische Anwendungsmöglichkeit dafür finden kann, in meinem Kopf ist das Handling gespeichert- wie geil, ist das denn!8|

    Effizient, rationell und ergonomisch- kein Handgriff zu viel, alles durchdacht-perfekt!

    Und von mir eine noch ganz andere Meinung :-D

    Pause tut den Pferden gut, egal in welchem Alter!

    Natürlich ist die Haltung dabei nicht unwichtig: Ein Boxenpferd hat nach der Winterpause keinerlei Kondition und Belastbarkeit auf dem Bewegungsapparat mehr, und muss sehr vorsichtig wieder aufgebaut werden.

    Ein Offenstallpferd mit großer Bewegungsfläche hat dagegen weder konditionell noch im Tragapparat nennenswert abgebaut- hier kann ich auf wesentlich höherem Niveau in die neue Saison starten.

    4,5 Jahre ist noch sehr jung, Denkpausen haben sich bei bei meinen Jungspunden immer als Quantensprünge heraus gestellt. ;-)