Posts by traction

    Hi,



    Kann man einfach ein Rückschlagventil vor beiden HBZ montieren?



    So ein hydr. Bremssystem funktioniert ja letztendlich wie eine Stange, d.h. die Flüssigkeit muß sich 'vor' (zum Bremssattel hin) und 'zurück' (wieder in den Bremsflüssigkeitsbehälter) bewegen können.
    Setzt Du ein Rückschlagventil dazwischen, dann ist das, mechanisch gesehen, wie eine Sperrklinke an einer Stange : es geht in eine Richtung aber nicht zurück.


    Je nach Einbaulage des Rückschlagventils kannst Du dann entweder nur einmal das Pedal bewegen (danach sperrt das Ventil ja den Rücklauf = Bremsbeläge bleiben somit fest an der Scheibe klemmend) oder aber gar nicht.


    Besten Gruß

    Hi,


    Meine Kufa-Erfahrungen nach 7 Jahren


    hier nun seit gut 8 Jahren und bald 2000km : bis auf die anfangs quietschenden Bremsen und ein versagter Dämpfer an der Sitzbank, keine Probleme


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    Bommel

    Quote

    .... schlechte Erfahrungen .... seit 3 Jahren .... Fährt super, fühle mich darin sicher


    und die schlechten Erfahrungen (Mehrzahl ?) basieren auf einem nach Standzeit blockiertem Drehkranz?


    Ich würde da erstmal den Grund suchen.
    Solche Drehkränze sind ja Zukaufteile bei den Herstellern, nicht selbst gefertigt - so wie z.B. Radlager (ich gehe mal von einem kugelgelagertem Kranz aus)
    Wenn Du die Kutsche im einwandfrei funktionierendem Zustand weggestellt hast und nach vier Monaten ist der Drehkranz 'plötzlich' blockiert, dann dürfte da was 'festgegammelt' sein.
    Hast Du mal über den bestimmt vorhandenen Schmiernippel am Drehkranz diesen mit Fett abgeschmiert?
    So eine Arbeit gehört zur üblichen und notwendigen Wartung mit hinzu.
    Dringt in ein Wälzlager (mit Wälzkörpern = z.B. Kugeln aus üblichem Wälzlagerstahl) Wasser, so verhindert lediglich vorhandenes Fett eine Korrosion zwischen Kugeln und Laufbahnen.
    Ohne alles zerlegen zu wollen, würde ich wie folgt vorgehen : Dose Rostlöser kaufen (ideal: mit einem Sprühkopf welcher ein möglichst langes Dosierröhrchen besitzt - Beispiel Link1) und damit den Drehkranzspalt 'fluten'. Einen Tag warten, versuchen hin- und herzudrehen, außerdem nochmal Rostlöser hineinsprühen.


    Besten Gruß

    Hi,


    nach 3 jahren sollte der reifen mit mantel eh getauscht werden.
    dann wird er spröde.


    :rolleyes:


    ..... Hier empfiehlt nämlich die Industrie: nach zehn Jahren sollte Schluss sein! Pkw-Reifen, die älter sind, sollten grundsätzlich nur noch benutzt werden, wenn sie vorher ständig unter normalen Bedingungen im Einsatz waren.
    Quelle


    ... und bei Kraftfahrzeugen werden Reifen deutlich stärker belastet, als bei einer Kutsche.


    Andererseits :
    wenn man alle drei Jahre Reifen und Schlauch tauscht, dann leistet man seinen Beitrag zur Wirtschaft und auch seinen Beitrag zur Umwelt (letzteres leider im negativem Sinn).


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    PetraP  
    Du brauchst, bei einem einfachem Loch, keinen neuen Schlauch - lediglich Flickzeug.
    Vor drei/vier Monaten war hier auch ein Reifen platt : Rad demontiert (hätte auch angeschraubt bleiben können, aber so ging es einfacher), Mantel und Schlauch abgezogen *, im Wasserbad nach dem Loch gesucht, Flicken drauf, Felge und Mantel nach möglichen spitzen Überresten durchsucht, alles wieder montiert : fertig


    Als Reifenflickmittel nicht die billigste Variante nehmen - lieber Markenware.
    'Rema TipTop' ist seit vielen Jahrzehnten etabliert. Ich habe das Flickzeug im toom-Baumarkt gekauft - die Variante für Motorräder
    (diese Flicken sind etwas dicker und es ist etwas mehr Vulkanisationsflüssigkeit dabei).


    Gruß, traction
    * ... viele quälen sich beim Abziehen des Mantels unnötig : nach dem Ablassen der Luft den Mantel erst in die Mitte des Felgendurchmessers drücken und dann an einer Seite anfangen den Mantel über die Felge zu ziehen.

    Hi,


    so wie ich das hier mit der Mauke mitbekommen habe, ist es schwierig eine generelle Aussage zu treffen, weil die Gründe vielfältig sein können.
    (Bsp. Ausgabe 'Tiergesundheit Aktuell' 1/2009 Link)


    Ebenso die Behandlung : es ist eine Gratwanderung zwischen notwendiger Behandlung - und in Ruhe lassen, damit die Sache heilen kann.
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    Was sich zumindest etwas fraglich an Anjouli 's Beitrag anhört, ist die Kernaussage :


    ... ich mag die Fesselbehaarung einiger Rassen (verm. durch Züchtung erst entstanden) und will darauf wegen meinem Schönheitsempfinden nicht verzichten . Da ich aber bestimmte Umstände bei der Haltung nicht vermeiden kann/will, kaufe ich halt eine größere Flasche Insektizid ...


    Ob es eine gute Wahl ist, ein Produkt welches man nur mit Schutzhandschuhen handhaben soll, permanent einzusetzen ?


    Gruß, traction

    Hi,


    das was HeiBo geschrieben hat, ist keine schlechte Idee : Fließfett - damit erhält man die Vorteile von Fett und Öl.
    Alternativ könnte man sich auch selber aus Fett und Öl etwas zusammenmischen. Eine gute Alternative zu herkömmlichen Fett wäre dann ein Produkt auf MOS2-Basis (z.B. Molykote BR2 ... aber es geht auch etwas günstigeres). Durch die enthaltenen Festschmierstoffe erhält man bessere Gleiteigenschaften.
    Nachteil von MOS2-Produkten : sie sind schwarz.


    Gruß, traction

    Hi,


    aha - da wurden jetzt mal wieder Beiträge wegzensiert. Aber ist ja nicht neu ;)


    Blöde Frage:
    Seit wann gibt es eigentlich gesetzlich geregelten Rechts-oder Linksverkehr ?
    Egal ob Deutschland oder sonstwo ? Weiß das jemand ?


    schau mal hier :
    http://de.wikipedia.org/wiki/Linksverkehr


    Quote


    Ob da wirklich jemand nachgedacht hat warum und wieso ? ob Peitsche rechts oder links ?
    Vermutlich hat das irgentwer angeordnet und damit basta!


    so wird es vermutlich gewesen sein.
    Die Sache mit der Peitsche ist doch auch wackelig : wer prügelt denn damit tatsächlich so ein, daß er dann einen Beifahrer verletzen könnte ? Damit wird doch eher angelegt oder leicht 'getickt' - und nicht gestraft (so sollte es doch jedenfalls sein).
    Es werden häufig Notwendigkeiten angeführt, die bei genauerer Betrachtung eher auf irgendwelche Lehren beruhen. So wird die überwiegende Mehrheit der Amish, trotz niedriger Sitzposition in der Kutsche und ohne Verwendung einer Peitsche, besser in der Praxis zurechtkommen, als so mancher, der nach irgendwelchen Lehrbüchern kauft und fährt.
    Aus der jetzigen Situation hier (Rechtsverkehr), dürfte eine Sitzposition auf der linken Seite eigentlich die bessere sein. Moderne Kutschen besitzen den Hebel für die Feststellbremse eh' unterhalb des Sitzes, mit einer Peitsche muß man nicht umherschlagen - dafür ist bei Rechtsverkehr die Übersicht (Kurven, Vorbeifahren an Hindernissen) von der linken Seite deutlich besser.


    Gruß, traction

    Hi,


    ihr werdet vermutlich keinen tatsächlichen Grund dafür finden.
    Der naheliegenste ist wohl : in Europa gab es 'früher' in div. Länder Linksverkehr - kann man nachlesen : Italien, Österreich, Schweden , Island, Tschechoslowakei, Ungarn, Luxemburg, Portugal - und im Vereinigtem Königreich gibt es die Regelung ja nach wie vor. Im Linksverkehr macht der Fahrer auf der rechten Seite mehr Sinn.
    Vielleicht hat auch das 'British Empire' damit etwas zu tun : man schaut bei den mächtigen ja gerne ab.


    Mit Rechts- oder Linkshänder hat das mit Sicherheit auch wenig zu tun - 'wir' schalten im Auto alle rechts, die Engländer, Japaner, usw. haben als Rechtshänder aber kein Problem damit, die linke Hand zu benutzen.
    Oder Fahrrad : besitzt man einen Rücktritt, wird die Handbremse des Vorderrades i.d.R. (wie bei aktuellen Motorrädern) rechts montiert .... bei Mountainbikes sitzt sie seltsamerweise ab Werk oft links.


    Gruß, traction

    Hi,


    Quote from A. Nemitz


    Das Argument mit der besseren Übersicht über den Verkehr wäre auf der linken Seite besser, ist auch fraglich.


    sitzt man auf der linken Seite bei Rechtsverkehr, ist die Übersicht eindeutig besser : an parkenden Fahrzeugen (LKWs o.ä.) kann man besser vorbeischauen, Rechtskurven (Häuserecken, ...) kann man besser einsehen.


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    Bei den wendigen 'Stadt-Taxis', den Hansom cab's, war der Fahrersitz mittig montiert.


    Das mit dem Sitzen auf der rechten Seite wurde wohl irgendwann einfach als generell für 'richtig' entschieden (standesgemäß ?). Peitsche kann ja auch kein Grund sein - die Kutschen der Amish werden, schaut man sich Bilder an, auch überwiegend von der rechten Seite gesteuert - und die können bei den geschlossenen Aufbauten überhaupt keine Peitsche einsetzen.


    Gruß, traction

    Hi,


    Quote from Kaltblut-Kati


    Den Quatsch mit den Überkippen vergiss ganz schnell. So´n Blödsinn habe ich noch nie gehört !!! Ich weiß ja nicht was für Kutschen/Kisten diese Fahrer fahren. Ich bin in zum Teil sehr steilem Gelände unterwegs und noch nie umgekippt. Ich muß auch dazu sagen, dass meine Pferde sehr gut ausgebildet sind und den Wagen auch mit abremsen, so wie es sein sollte.


    es wurde ja bereits geschrieben, daß diese Aussage nicht gut ist.


    Hier habe ich mal ein Bild zusammengestellt, damit Du siehst warum : Bild
    Das untere Foto habe ich um 12° gedreht, was etwas über 20% Gefälle entspricht (und je nach Örtlichkeiten kann das im Wald auch schon mal mehr sein).
    Solange man auf der Ebene unterwegs ist, sitzt man vorne wunderbar hinter der Vorderachse - beim Gefälle aber, dreht sich die Kutsche soweit um die Vorderachse (dem Drehpunkt), daß sich die Oberkörper in Richtung auf/über die Vorderachse verschieben.
    Wenn jetzt eine Bremsung der Vorderräder oder ein Stein/Bodenwelle oder beides hinzukommt, wirken durch die Verzögerung dynamische Kräfte, welche die Kutsche (wenn hinten ohne Gewicht), anheben können.
    Hinzu kommt, daß auch die Sitzhöhe eine Rolle spielt - je höher, desto schlechter.
    Deshalb : Mitfahrer hinten - und bei steileren Wegen ganz hinten.


    Gruß, traction

    Hi,


    Quote from JessiNeuling


    Nach Euren Anregungen ist es auch wegen der Bremsen wohl sinnvoll, dass ein Beifahrer hinten sitzt.


    auf jeden Fall !


    Ich weiß nicht wie Deine Kutsche aussieht, aber je weiter Dein Mitfahrer hinten steht, desto besser.
    Evtl. mußt Du Deinem Mitfahrer (z.B. wenn zu zweit unterwegs) vor einer Gefällestrecke sagen, er möge sich so weit wie möglich nach hinten stellen, bzw. sich sogar noch zus. nach hinten lehnen.
    Je mehr Gewicht auf oder noch besser hinter der Hinterachse ist, desto später blockieren die hinteren Räder und desto besser ist die Bremswirkung insgesamt (manche legen dort auch zus. Sandsäcke ab).


    Wenn vierädig gebremst, dürften die meisten Kutschen dort auch die 'Handbremse', also eine Blockierung der Bremsflüssigkeit über ein Ventil/Hahn besitzen. Das hat den netten Nebeneffekt, daß in diesem Fall auch die Lenkung festgestellt wird - somit sich die Deichsel beim Anspannen nicht so leicht wegdreht.


    Weil Du Auto angesprochen hast : da ist einiges konstruktiv anders - z.B. durch versch. starke Bremsauslegung vo./hi. und/oder durch Bremskraftregler/begrenzer, welche das Überbremsen der Hinterräder verhindern/mindern. Denn blockierende Hinterräder sind dort auch ganz schlecht. Alles was blockiert ist nicht/schlecht kontrollierbar (wobei das bei modernen Fahrzeugen die Elektronik o.ä. regelt : ABS usw.).


    Gruß, traction

    Hi,


    der einen Schlauch besorgt hat der "passen müßte" - eine Aussage die mich nicht wirklich begeistert hat!


    zu recht.
    Es ist allerdings tatsächlich so, daß man da etwas variabel verfahren kann. Schläuche sind i.d.R. für eine gewisse Spannbreite von Felgen/Reifengrößen geeignet, da ja dehnbar.


    Quote


    Jetzt paßt dieses Ding irgendwie doch nicht bzw. bringt man es auch nicht [/size][/font][/i]besonders leicht unter den Mantel. Das Ende vom Lied war dann ein handfester Ehekrach weil ich ja überhaupt Schuld war dass der Reifen jetzt platt ist (bin mit zu wenig Luft gefahren ehem...)und der neue Schlauch schon beim Einbau aufgeritzt wurde. Und der alte Schlauch hätte ja noch mindestens 100 Jahre gehalten.....


    hmm, - vielleicht ist der Reifen tatsächlich ein Biest.
    Aber vielleicht liegt es auch an der falschen Vorgehensweise ?
    Erst die Reifenseite, welche man abziehen möchte, nach innen Richtung Felgenmitte drücken - nicht versuchen so wie der Reifen auf der Felge sitzt, selbigen darüber zu 'wuchten'. Durch das Nachinnendrücken rutscht die Reifenseite in die Radmitte, welche einen kleineren Durchmesser besitzt. Erst jetzt versuchen mit Kunststoffhebeln (Montierhebeln, notfalls Schraubendrehern) den Reifen auf einer Seite über die Felge zu hebeln.


    Ansonsten wie Igel geschrieben hat : lohnt doch nicht sich deswegen zu streiten.


    In Zukunft darauf achten, daß genügend Luft drauf ist. Wobei man das auch nicht übertreiben sollte (max. Druck steht auf dem Reifen - Innenseite oder Außenseite - evtl. nicht in bar, sondern PSI. So sieht das dann aus Foto (von der Kutsche hier : in diesem Fall dürfte der Reifen mit max. 2,2bar aufgepumpt werden und könnte dann 225kg tragen)
    Mit 1,5-2bar fährt man (in unserem Fall) eigentlich ganz gut - zu hart ist auch nicht gut : rollt dann leichter, aber der Reifen soll ja auch noch etwas federn können.
    Vielleicht auch angewöhnen, vor Beginn der Fahrt kurz mit einem Fuß auf die Felge zu steigen und dann etwas wippen : der Reifen sollte dann nicht besonders stark nachgeben.


    Gruß, traction

    Hi,


    Danke fuer eure Antworten!
    Ich habe mitlerweile mit meinem Vater gesprochen, er kann die Veränderungen vornehmen.
    Die Räder finde ich auch nicht toll aber da meinte er ebenfalls, dass sich andere finden lassen dürften :s


    Ich hoffe wirklich, dass sich das Ding umbauen lässt. Gibt es nicht so ähnliche von Pfiff oder so?


    man kann natürlich alles nach- und umrüsten.
    Aber ob sich das schlußendlich rechnet den halben/dreiviertel Gig neu zu bauen ?


    Irgendwann gab es schon mal einen Thread über diesen (oder ähnlichen) Gig - man kann an dem Teil wirklich viele eindeutig verbesserungswürdige Stellen finden.


    Ich würde es mit dem Kauf lassen.


    Gruß, traction

    Hi,


    Quote from Lollepony


    Mein Gedanke ist eher, daß ich die benötigten Teile gebraucht erwerbe (z.B. Ebay oder bei einem "Schrottplatz" hier in der Nähe) und vielleicht vormontiere und das dann vielleicht eine Werkstatt mal drauf schaut und den Rest macht. Damit´s nicht ganz so teuer wird.


    wie erwähnt : ich würde die Scheiben abmessen (Durchmesser, Stärke ... evtl. zus. auch die Reibfläche : sollte an den Scheiben noch erkennbar sein) und dann auf die Suche nach dem Fahrzeugtyp gehen. Mit etwas Glück ist es ein Großserienfahrzeug und dementsprechend günstig wären die Teile - selbst neu.
    Bremsleitung ist Meterware, lediglich die Verschraubungen müssen korrekt sein (leider wird oft z.B. M10x1, wie auch 1/8" verwendet - und gerade diese beiden Gewinde ähneln sich optisch sehr, sie sind aber unterschiedlich)


    Quote


    Mein Marathonwagen war von Hansmeier, aber da hatten wir nie Probleme mit den Bremsen. Allerdings hat der auch immer drinne gestanden (beim Bauern in der Scheune, in unserer Halle bzw. in einer extra gemieteten Garage...).


    es gibt da auch kein grundsätzliches Problem - ansonsten müßte dieses ja auch bei 'zig Millionen anderen Fahrzeugen ebenso auftauchen.


    Gruß, traction

    Hi,


    Quote from Fahrsportler

    brauchst du nur Öltanks


    :) ... Öltanks ?
    Sowas nennt sich Bremsflüssigkeitsbehälter - denn in die Behälter kommt Bremsflüssigkeit, kein Öl.


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    Quote from Lollepony

    Ich würde nun eigentlich ganz gerne wieder eine Fußbremse anbauen, alleine weil ich das vom Marathonwagen her gewohnt bin. Ist ja bei Bergabfahrten schon ganz praktisch. Mein Mann meint nun aber, der Wagen hätte ja eine gut funktionierende Kurbelbremse, daß würde reichen. Wenn mein Mann also nicht will, dann muß ich das irgendwie alleine hinkriegen.


    halte ich eigentlich für die richtige Einstellung : schließlich sollst/mußt Du Dich sicher fühlen, denn Du trägst letztendlich als Fahrzeugführer auch die Verantwortung über das gesamte Fahrzeug (Tiere, Mitfahrer, Passanten, andere Verkehrsteilnehmer).


    Grundsätzlich stimme ich aber meinem Vorschreiber zu : wenn Du keinerlei Kenntnis besitzt was fehlt, dann fehlt Dir vermutlich auch das Werkzeug (z.B. um Bördel anzufertigen) und evtl. auch die Kenntnis um so eine Anlage betriebssicher zu gestalten.
    Was bei Dir fehlt : Pedal, Bremsflüssigkeitsbehälter mit Schlauch zum Hauptbremszylinder, sowie Verbindungsleitungen zu den Bremssätteln, Bremssättel.
    Der erste Schritt wäre wohl die Bremsscheiben auszumessen (Durchmesser, Scheibenstärke) um herauszufinden, von welchem Fahrzeug Sättel dazu passen würden (z.B. eBay-Suchfunktion nutzen).
    Für den Rest ist es sicher wirklich keine schlechte Idee, jmd. hinzuzuziehen, der die notwendige Ahnung und Werkzeug besitzt.


    Gruß, traction

    Hi,


    das Quietschen sind ja lediglich hörbare Schallwellen die durch vibrierende Teile verursacht werden. Da die bei Kutschen in Frage kommenden Bremsen alle auf Reibung basieren, können bei allen Varianten leider auch Vibrationen entstehen ... und Geräusche verursachen.
    Häufig liegt es an zu 'harten' Belagskanten, bzw. zu leichten Belägen oder zu labiler Konstruktion - oder an einem Zusammenspiel von allen dreien, in Verbindung mit nur leichtem Anpressdruck (weil die Bremsen oft überdimensioniert sind - das ist dann ähnlich wie beim Trinkglasrand, den man mit einem nassen Finger auch zum Schwingen bringen kann. Fährt man nur leicht über den Rand, dann wird der Ton höher - drückt man stärker wird es eher ein niedriges, rubbelndes Geräusch).


    Der erste Schritt die Vibrationen versuchen zu mindern, ist i.d.R. die Beläge mit Fasen/Radien zu versehen.


    Gruß, traction