Posts by mula

    Da die Überschrift so gut passt, schreibe ich hier einfach weiter.


    Bei uns drüben im Maultierfreunde-Forum hat sich eine Dame aus Grossbritannien gemeldet, die leider ihre 7jährige Maultierstute verkaufen muß. Die Stute ist ein Comtois x Poitou - Mix. Sie ist geritten und mit sämtlichen landwirtschaftlichen Arbeiten vertraut.
    Da hier im Forum ja auch viele traditionell mit ihren Pferden arbeiten, wäre es vielleicht möglich, hier Interessenten zu finden.
    Wäre schön, wenn wir dieses Tier in Deutschland vermitteln könnten.
    Hier geht es zu der Beschreibung der Stute, mit 2 Fotos: http://www.maultierfreunde.de/showthread.php?t=1787
    Interessenten stelle ich gerne den Kontakt zur Verkäuferin her.
    Grüssle
    Beate
    PS: Ich weiss, daß es hier einen Marktplatz gibt; aber da es nicht mein Tier ist, möchte ich keine Verkaufsanzeige schalten, sondern eher drauf hinweisen.

    Hi,
    unsere Hafistute ging als Jährlich akut lahm. Nach Röntgenaufnahmen stand die Diagnose: Chip im Fesselgelenk. Operatives Entfernen kam für uns in dem Alter nicht in Frage, da die Gefahr von weiteren Gelenkchips bestand. Unser TÄin meinte, WENN WIR GLÜCK HABEN, kann sich der Chip an einer günstigen Stelle verkapseln, und nie wieder Probleme bereiten. Dafür musste sie aber 1/4 Jahr so gut wie bewegungslos gehalten werden. Sie bekam eine Box mit Paddock, und durfte auch auf einen 3 x 3 m Weide-Paddock, wenn die anderen Pferde auf der Weide waren. Es war eine sehr harte Zeit für uns und auch für Ronja, und oftmals war ich drauf und dran, aufzugeben. Aber - WIR HATTEN GLÜCK!! Beim Kontrollröntgen nach dieser Zeit hatte sich der Chip tatsächlich günstig verkapselt, und wir haben bis heute (12 Jahre) keine Probleme mehr damit.
    Viel Glück auch Euch!
    Gruß
    Beate


    Irgendwann werde ich aus meiner Stute auch mal einen Muli züchten.


    Hallo Fillybella,
    wenn Du wirklich ein Mulifohlen aus Deiner Stute ziehen möchtest, so informiere Dich bitte ganz genau über diese Langohren. Denn sie sind mehr als "nur" Pferde mit langen Ohren und werden sehr oft unterschätzt. Es gibt so viele Maultiere, die jemand in die Welt gesetzt hat, weil sie so "süss" sind, und die Tiere wandern dann von einer Hand in die nächste, und landen letztendlich in der Wurst weil keiner damit klar kommt. Ich habe leider schon viel zu viele solche Geschichten mitbekommen ;( . Überleg' es Dir bitte sehr gut! Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, einem älteren Tier eine neue Heimat zu geben? :whistling:
    Grüssle
    Beate
    PS: Falls Du Maultiere mal persönlich "beschnuppern" möchtest, bist Du jederzeit bei uns willkommen. Wir haben momentan 3 Stück von ganz unterschiedlichem Charakter. U.A. auch ein Kaltblut-Muli (Tinkermix).

    Hi Tom,
    eigentlich bin ich nicht unflexibel :(
    Wir haben daheim 2 Muli-Packsättel aus der Slowakei, und einen Schweizer Armeepacksattel. Die haben total verschiedene Konstruktionen.
    Meiner Meinung nach gibt es den "üblichen Armeepacksattel" genausowenig wie die "übliche Muligrösse" :D
    Daher hätt's mich halt schon näher interessiert, wie dieser italienische Sattel aufgebaut ist - oder wenigstens wie er aussieht.... 8o
    Gruß
    Beate

    Hallo,
    wäre es möglich, Fotos von den Packsätteln einzustellen?
    Sind sie in der Kammerweite verstellbar? Ist Vorder- und Hinterzeug dabei?
    Danke!
    Gruß
    Beate


    PS: Was bitte ist "übliche Muligrösse"? Kenne welche von 90 cm Stm. bis zu 1,70m :D

    Das Pferd ist es vom Reiten her gewohnt.


    Hallo Heinrich,
    wie weiter oben schon Jemand anders schrieb, ist die Hilfengebung beim Reiten mit Knotenhalfter/Bändele und beim Fahren generell ja total unterschiedlich und - meiner Meinung nach - läßt sich in dem Fall die reiterliche Hilfengebung kaum aufs Fahren übertragen. Vielleicht kannst Du mal genauer Deine Vorgehensweise beschreiben? Würde mich sehr interessieren. Danke.
    Gruß
    Beate

    Und du hast mit einem Bändele oder Halfter genausoviel einwirkung wie mit einem Gebiss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Hallo,
    da wage ich doch zu widersprechen! Auch ich reite einen Teil meiner Pferde und Mulis mit Knotenhalfter gebisslos - was durchaus mit dem Bändele zu vergleichen ist. Und - nein, man hat nicht genausoviel Einwirkung, weswegen das Pferd (Muli) eine gute Vorbereitung braucht, um die Zügelhilfen per Knotenhalfter ( Bändele?) überhaupt zu verstehen - eben, weil die Einwirkung viel geringerund für das Tier weniger deutlich ist.
    Auf die Idee, damit zu fahren, käme ich allerdings nicht. :(
    Gruß
    Beate

    Hi,
    gehört habe ich sowas noch nicht; aber irgendwie sind Deine Angaben auch recht ungenügend, um hier was Konkretes dazu zu schreiben.
    WO - welche Wachstumsfuge an welchem Knochen/Gelenk ist denn betroffen??
    WAS - ist denn da genau "nicht in Ordnung"?
    WAS - sagt denn Dein TA konkret dazu; denke, der kann Dir besser weiterhelfen
    Und so wie ich aus Deinem Bericht herauslese, wird das Bein "immer wieder" dick?? Hast Du den TA dazu schon befragt?
    Gruß
    Beate

    Hi Ihr,
    sehr interessante Diskussion!
    Siegfried, Du könntest fast von unserem Stall reden - ausser dem Schotterbett ;)
    Auch unsere Tiere schlafen eigentlich generell draussen, obwohl sie die Wahl haben, sich innen in (täglich) frisches Stroh zu legen.
    Ich persönlich halte Ständerhaltung wie auch Boxenhaltung für nicht akzeptabel. Ebensowenig käme für mich und meine Tiere ein 24-Stunden-Weidegang in Frage. Wir praktizieren stundenweise Weidegang, ansonsten Aufenthalt in einem Erdauslauf, bzw. bei schlechtem Wetter drainierter Auslauf, mit Anschluss an gemauerten Offenstall.


    Hier und da könnte man auf den Gedanken kommen, der eine oder andere hat oder hätte noch nie ein Pferd in einem angemessenen, ordentlichen Ständer- Stall untergebracht gesehen ... :P (


    Hippo, ja, so ist es. Ich habe noch nie eine Ständerhaltung gesehen, die in meinen Augen auch nur im geringsten akzeptabel wäre. Nirgends hatten die Pferde die Möglichkeit, sich mit ausgestreckten Beinen hinzulegen, wie auf dem Foto von Hans-Jörg. Und selbst wenn der Ständer breit genug wäre (was ich wie gesagt so noch nie sah), hätte ich Bedenken bzgl. Festliegen.
    Noch was: Ihr vergleicht hier den Bedarf an freier Bewegung eines Pferdes mit der Bewegung, die es bei "Arbeit" erhält. Ich sehe da einen sehr grossen Unterschied, und finde, daß dies von der Bedürfnisbefriedigung her nicht miteinander zu vergleichen ist. Von daher rechtfertigt die "arbeitsmässige Auslastung" eines Pferd keine Ständerhaltung. Hier sehe ich eher noch ein Problem; ein Pferd, das sich evtl. stundenlang "unter Kontrolle" (bei der Arbeit) bewegt hat, darf sich dann auch über Nacht nicht frei entfalten. Und gerade wenn ein Tier für seine Menschen wirkliche Leistung bringt, sollten zumindest seine Grundbedürfnisse von diesem Menschen befriedigt werden. Apropo Grundbedürfnisse: Ein solches ist auch der Sozialkontakt mit Artgenossen. Auch dies sehe ich bei Ständer- und Boxenhaltung vernachlässigt.
    Gruß
    Beate

    Hallo Jim,
    auch von mir ein Lob an Dich, daß Du Dich bemühst, VOR der Anschaffung möglichst viele Infos über Esel zu bekommen. Leider ist dies in den seltensten Fällen so.
    Was mir bei Deiner Beschreibung auffällt: 400m² sind nicht wirklich viel Gelände für 2 Esel. Das Gras haben sie im Nu abgeknabbert, das Gelände wird "versteppen", in der nassen Jahreszeit schlammig werden, und bei Frost dann eine Buckelpiste. Da ist dann eine wohldurchdachte Planung gefragt.
    Damit Dir nicht zu langweilig wird, setze ich Dir auch mal noch ein paar Links hier rein ;) :
    Hier der Link zur "Interessengemeinschaft der Esel- und Maultierfreunde Deutschland e.V.", auf deren Vermittlungsstelle schon hingewiesen wurde: www.esel.org
    Hier der Link zur Noteselhilfe, die immer wieder Tiere aus Notsituationen in überprüfte Haltungen abzugeben hat: www.noteselhilfe.org
    Link zum Downloaden der "Empfehlung zur Haltung von Eseln" des Landes Niedersachsen: http://www.magicvillage.de/%7eandreas_Briese/public/eselhaltung.htm
    Hier geht es zum Infoflyer über Eselhaltung des "Eselvereins": http://www.esel.org/info.html
    So, nun wünsche ich Dir viel Spass beim Informieren!
    Gruss
    Beate

    Hallo Maike,
    es heisst allgemein, dass Maultiere - ähnlich wie Esel - bis 40 Jahre alt werden können. Leider kenne ich persönlich kein wirklich altes Maultier. Hängt vielleicht aber auch damit zusammen, dass es bei uns - vor 30/40 Jahren genausowenig wie heute - eine geregelte Maultierzucht gab; und die Importtiere oftmals schon gesundheitlich vorgeschädigt sind... :rolleyes:
    Gruß
    Beate