Posts by Rossknecht

    Rala : es ist schwierig eine Ferndiagnose von einem Foto zu stellen, aber wahrscheinlich sind sich deine 2 größeren Ponys gewohnt, relativ nahe an der Deichsel zu gehen beim Zweispänner, und die meisten Marathon/Trainingswagen sind so gebaut dass die Ortscheite ziemlich schmal sind und nahe zusammen.

    Die Ponys sind sich gewohnt mit ca. 20cm Abstand zu gehen ( mit der Deichsel dazwischen) und du spannst die an an der Gabel mit der gleichen Einstellung der Leinen, dann steht das äußere Pony an der Gabel, da die Gabel schon 20 cm vom mittleren Pony ansteht.

    Die Gabeln und Landen an modernen Fahrzeugen sind so gebaut, dass das Pferd sich in der Gabel drehen kann und nicht seitwärts treten muss. Für den Dreispänner wären alte gerade Landen oder 2 Deichsel besser.

    zu dem ausbinden des inneren zügels der aussenpferde.

    das hat nicht geklappt.

    da müssen wir noch mal tüffteln.

    Zweispaennerleine und Ausbinder als innerer Zuegel derAussenpferde? Das funktioniert eigentlich nur mit Spielwaage und Kummet, aber eine richtige Dreispaennerleine mit 2 Kreuzstucken ist immer noch besser.

    Ich habe noch Heu geliefert bekommen.

    Ein kleiner Benzinmotor treibt die Hydraulikpumpe an. Auf der Pritsche ist eine Mulde in der die vordere Balle sitzt, die für den Transport mit einem Zylinder ganz nach vorne geschoben wird, damit die zweite Balle über der Achse ist.

    Als Grössenvergleich, die Pferde haben ein Stockmass von 188 cm...

    . Der Trick ist, die dritte Leine an der Schnalle der Innenleine zu befestigen, wie du sagtest, aber lass dir am Ende gut 50 cm Spielraum. Wenn das Pony dann eingespannt ist, stellst du es nach Gefühl ein:

    Würde ich nicht empfehlen, eine zweite Leine in die Schnalle der Kreuzleine zu quetschen. Ausser man fährt mit zu langen Achenbachleinen und hat die Schnallen in den Händen.

    Die Kufen sind flexibel genug um ca. 10 cm Höhenunterschied auszugleichen. Das ergibt ein relativ sanftes Fahrverhalten und schont den Rest vom Schlitten. Diese Schlitten sind nicht für tiefen Schnee ausgelegt, die haben nur ca. 30cm Bodenfreiheit.

    Bei tiefem Schnee wurde die Piste zuerst mit einer Walze befestigt und zusätzlich mit Wasser behandelt.

    In Quebec wo sie mehr Schnee haben, haben sie Schlitten bei denen die Kufen viel weiter auseinander sind und der Boden auf der Unterseite mit einer Rinderhaut bespannt ist, so das der Schlitten auf dem Tiefschnee "schwimmt".

    SDKX4 nein! Als ich weiter im Norden gewohnt habe, musste ich gezwungenermaßen selber anfangen, Hufe zu schneiden, weil kein Schmied in der Nähe war, oder keiner bereit war für 2 Pferde hunderte Kilometer zu fahren.

    Jetzt wohnen wir in einer höher bevölkerten Region und wir haben einen Bekannten der Hufschmied ist und auch öfters mit uns reiten kommt. Wenn die Pferde einen Beschlag brauchen macht er das. Aber bei 6 Pferden mit sehr unterschiedlichem Hufwachstum ist es besser wenn man immer selber dranbleibt als für einen 8 Wochen Intervall zu Planen und hoffen der Schmied taucht auch wirklich auf und es hat nicht -30°C.

    Bin auch der Meinung, dass das in einen neuen Thread machen sollte.

    Eine andere Lösung wäre, wenn du eine Deichsel aus Aluminium baust. Die wäre leichter als Stahl, fault nicht und könnte auch gekröpft gebaut werden.

    Meine Wagen haben alle eine relativ schwere Stahldeichsel, die von einer Feder oder Federbein entlastet werden. Je nach Art der Geschirre und Anspannung kann ich die eistellen.

    In Nordamerika sind Bretonen nicht verbreitet, was ihnen am nächsten kommt wären Suffolk Punch.

    Da ich seit ausgewandert bin, kaum noch schwere Zugarbeiten wie Holzrücken und Feldarbeiten mache, bevorzuge ich leichtere Rassen zum fahren, die meist auch besser zu reiten sind. Ich hatte einen Vollblüter der im früheren Leben Chuck Wagon Races gelaufen war und der hatte mit seinen 30 Jahren im Vierspänner immer noch das Tempo vorgegeben...

    Das mit der Hufbearbeitung kenne ich vom Clydesdale meiner Tochter, da brauchts beide Hände an der Zange (Nipper) und wenn man keinen Beschlagsstand hat, mindestens ein Bock damit man nicht die Masse aufhalten muss...

    In unserer Welt ist doch alles möglich , angeblich gibt es Koi Fische die über 100 000 kosten und besondere Schafe , da soll es ähnlich sein, sagte mir gestern ein Kunde aus Asien .

    An einem Percheron hat es wenigstens mehr Fleisch als an einem Karpfen...

    In vielen Bereichen besteht ein reger Austausch/Handel über die Grenze, da die Distanzen Nord/Süd meist kleiner sind als West/Ost quer über den im Inneren dünn besiedelten Kontinent.

    In der NHL spielen alle Teams der Western Division zuerst gegeneinander bevor sie auf die Finalisten der Eastern Division treffen.

    Im Bereich des Pferdesports und Rodeos gibt es viele Kanadier die den Winter in den südlichen Staaten mit Wettkämpfen verbringen.

    Ich kenne sogar solche die mitten im Winter mit ihren Kühen nach Denver zu einer Ausstellung fahren.

    Meine Tochter ist im Moment auch auf dem Nachhauseweg von einem Pferdemarkt vom 1000 km weit entfernten Billings, Montana.

    Einer meiner Kunden züchtet und bildet Kaltblüter aus. Als ich ihn das letzte Mal sah, hatten wir über Preise von Wallachen und über den aufkommenden Gordyville Draft Horse Sale gesprochen. Ich hatte ihn gefragt, ob er denke dass wieder so ein Verrückter 170'000 US $ für einen Wallach bezahlen würde. Er meinte dann, dass die Preise im allgemeinen höher sind als letztes Jahr und das die Absetzer die in die Mast gehen bis zu 4000 CAN $ bringen.

    So diese Versteigerung war diese Woche und es gab neue Rekorde, eine Percheron Stute ging für 200'000 $ und ein Wallach für 250'000 und einer für 260'00 $, der nach Alberta kommen wird.

    Das Hengste und Stuten mit grossartiger Genetik gutes Geld bringen ist mir klar, aber Wallache? Und das in einer Sportart in der es keine erwähnenswerte Preisgelder zu gewinnen gibt!

    Was ist Eure Meinung dazu???

    Im Gegensatz zu Wagen, bei denen die Zugtiere auf der Höhe der Achse oder bei gefederten Fahrzeugen oftmals weit darüber ziehen, und die relativ hohen Räder über Unebenheiten und tiefen Untergrund geschoben werden, braucht man bei Schlitten, gerade mit relativ flachen Kufen eine hebende Wirkung der Zugkraft.

    Die Spielwaage ist auf der Deichsel angebracht, diese hat hinten ein Querholz, das am vorderen Ende der Kufen angebracht ist. Im tiefen Schnee oder bei Hindernissen wie Äste oder gefrorene Ross- oder Kuhhaufen erzeugt das eine hebende Wirkung und erleichtert den Widerstand.

    Das Gleiche gilt für den hinteren Bob, der wird vom vorderen Bob , über die kurze Deichsel die beweglich an einem Ring befestigt ist, gezogen.

    Auf dem Bild von meinem "Projekt für eine ruhige Zeit " sieht man den Balken der die Kufen flexibel verbindet, in der Mitte sieht man den Ring an dem der hintere Bob gezogen wird. Auf dem Balken ist eine Stahlplatte mit einem Loch drin, in dem der Königsbolzen sitzt, der wiederum den oberen Balken beweglich verbindet auf dem die Brücke liegt.