Posts by Prinz

    Umgang ist bei uns auch der gebräuchliche Namen für den breiten Riemen um den Hintern.
    Mehr hab ich beim Oese, wie gestern geschrieben, auch nicht gefunden. Danke fürs gründlichere Nachschauen.

    Traditionell ist Leinsamen drin. Wir haben diverse, je nach Geschirr. Das Arbeitsgeschirr hat den einfachen Riemen ohne Füllung, das Englisch- und das Marathon Geschirr haben eine weiche, gefüllte Metze, hochwertige Sattlerarbeit. Das Brustblatt hat gar keine und das Ponygeschirr hat eine billige, rel, harte und dicke Metze mit Naht. Letzteres soll ausgetauscht werden sobald der Esel wieder regelmässig trainiert werden kann.

    Was vielleicht daran liegt, dass es DEN Wagen nicht gibt. Das Pferd oder die Pferde, das Können und die Vorliebe der Fahrer, das Gelände, die Verwendung wozu der Wagen dienen soll sind sehr unterschiedlich. Und jede Region hat eine andere Fahrtradition. Da kommen verschiedene Meinungen zusammen.
    Und alleine schon unter dem Begriff Marathon Wagen kursiert von der schweren Trainingskutsche die bereits Ähnlichkeiten mit einer Wagonette hat bis zum Hightech Sportwagen alles was einen Metallrahmen hat.

    Allerdings wird seit 20 Jahren auf Bennyblues Schreibstil herum gehackt. Irgendwann reichts auch. Ich zb. kann ihre Beiträge gut lesen. Es geht aber nicht nur um sie. Ponyfahrer werden hier belächelt, Turnierfahrer sind hier nicht zugehörig wie immer wieder betont wird (by the way; ab wann ist man Turnierfahrer? Ab dem ersten Start? Ab einer gewissen Kategorie? Wenn’s beruflich ist? Zählen jetzt Holzrücker die mal starten auch dazu? Erkennt jemand wie absurd das ist dieses kategorisieren? Hobbyleuten wird gerade in landwirtschaftlichen Themen auch immer wieder die Kompetenz angesprochen. Zählt ja alles nicht wenn zu Hause kein Vollerwerbsbetrieb ist oder wie? Wird mal gepostet, kommt prompt retour dass die Bilder beim Falschen Anbieter hochgeladen wurden usw. MICH wundert es überhaupt nicht, dass nicht mehr Beiträge kommen. Schade finde ich es schon. Hier herrscht aber meiner Meinung nach keine Win/win Bereitschaft. Es geht so häufig um win/lose. Jedem noch die Freude verderben und gleich mal klarmachen was für ein depp er ist (jaa es gibt haarsträubende Fragen hier) anstatt gemeinsam zu wachsen und etwas besseres zu erschaffen, als man es alleine gekonnt hätte.
    Und um beim Thema zu bleiben; bald gehts wieder los. ;)

    Wir haben ganzjährig Eisen mit Widiastiften und Schraubstollenlöcher drauf, damit wir bei Bedarf stollen können. Im Winter kommt Grip dazu. Wenn Barhuf geht, kannst du es ja versuchen. Ich habe mit meinen Kalten keine guten Erfahrungen ohne Eisen gemacht. Der erste konnte in schlechten Phasen bereits beim Beschlagen kaum ohne Eisen stehen. Wir haben hier aber auch keine Halle und sowohl Reitplatz wie auch Auslauf mit feinem Kies belegt. Da pulle ich schon beim Esel (barhuf) ständig Steinchen aus der weissen Linie.

    Schön, dass du ein positives Erlebnis hattest. Aber ganz ehrlich würde ich mir einen Mentaltrainer suchen. Du hast Angst (nichts wofür man sich schämen müsste) und Angst ist immer ein schlechter Ratgeber/Begleiter. Die ganze Verantwortung dem Pferd überlassen damit nichts schiefgeht ist nicht nur unfair, es ist auch nicht sicher. Im Falle eines Falles kannst du nur reagieren wenn du noch denken kannst. Und genau das kann man mit Mentaltraining üben.

    Auf Grund der Fellmasse vom Foto schwierig zu beurteilen. Bei Husch hätte ich gesagt, dass der Stirnriemen zu kurz ist.
    Ich bevorzuge Genickstücke mit Ohrausschnitten, hab jetzt ein paar Mal erlebt, dass man damit Drücke vermeiden kann und die Passform sich erheblich verbessert. Kann man meist auch im Nachhinein machen lassen, gerade wenns günstige Importkopfstücke sind. Ansonsten halt auf Mass machen lassen. Das Thema hab ich immer wieder. Heuer hat mein Esel ein Marathonkummt gekriegt. Das war etwa dreimal teurer als der Esel in der Anschaffung und nicht viel günstiger als für ein Pferd. Dennoch hab ich in den sauren Apfel gebissen. Will ich ihn fahren, muss er eine einwandfreie Ausrüstung haben und mit Brustblatt hab ich das nicht hingekriegt.

    Das hab ich mir zeitweise auch gedacht. Das Raupenfahrzeug hat mich überhaupt nicht überzeugt. Wie soll man da zum Beispiel selber was reparieren? Weiter war eine Hacke eines französischen Herstellers dort. Gleich daneben eine alte Meyerhacke. Ich sah den Vorteil des neuen Gerätes nicht. Ist es viel teurer so kleine Geräte wie eine Hacke mit Holz zu bauen oder warum nimmt man so viel Eisen?
    Ansonsten war die PS 17 einfach nur toll, uns hats sehr gefallen und Hut ab vor allen Akteuren , Helfer und Organisatoren. Es hat mich gefreut einige Bekannte zu treffen und gute Gespräche geführt zu haben.

    Ich bin froh wenns Wetter hat. Ich bins gewohnt Wetter zu haben. Zur Zeit übrigens kuschelige 30C :P
    Da ich mein Gepäckvolumen bescheiden halten wollte, ist die Entscheidung für oder gegen Regenmantel und entsprechendes Schuhwerk gerade anstehend. Aber ich seh schon, das sind Mädchenprobleme :saint:

    War nicht explizit an dich gerichtet, hab nur deinen Gedanken aufgenommen. Ich seh das ja auch in meinem Umfeld und nicht selten bei mir selber :P Wenn das gejammere anfängt ist es einem meist entweder nicht wichtig genug oder Neid auf andere mit anderen Möglichkeiten. Da hilft nur Gewissensüberprüfung und dann anpacken :)
    Wobei ich Aus und Weiterbildung schon so sehe, dass ich die meinem Pferd schuldig bin. Gehört ein bisschen wie Kost und Logis zu den grundsätzlichen Dingen dazu.

    Zitat nannerl " aber wer hat schon die Möglichkeit, sein Gespann plus Geschirr und Kutsche 1x wöchentlich zum Trainer zu transportieren?! 9 von 10 Freizeitfahrern wohl nicht. Bei den Turnierfahrern schaut's anders aus, aber die nehmen auch eher Unterricht, als der Freizeitfahrer."
    Wir fahren ca. jede zweite Woche ins Fahrtraining. Die meisten Fahrlehrer hier haben einen Wagen den man im Unterricht benutzen darf. So kann man mit einem normalen Pferdehänger hinfahren. Fahren ist nun mal immer mit Aufwand und Kosten verbunden. Wir haben auch nicht alle Möglichkeiten. Es gab Zeiten da hatten wir nicht mal nen Hänger, haben wir uns halt einen Hänger geliehen, oder einen Pritschenwagen falls die Kutsche doch mit musste. Kürzlich sind wir 1,5h (einfache Fahrt, Autobahn) mit zwei Fahrzeugen und Anhängern gefahren, um eine Stunde übungshalber auf einem Dressurviereck rumzugurken weils bei uns keins gibt. Es gibt schon Lösungen. Oder heuer haben wir gespart, damit wir unseren Wunschfahrunterricht einige hundert Km entfernt, realisieren konnten.
    Aber wenn man wartet bis die perfekten Bedingungen vor der Haustüre entstehen, wird es wohl selten etwas. ;)
    Warum das Fahrabo bei Herr Nemitz nicht häufiger genutzt wird, versteh ich allerdings auch nicht.