Posts by Raphaelo

    Die Maße der Achenbachleine sind für Pferde von mittlerer Größe ca. 1,68 m Bd (Bandmaß)bei der Kumtanspannung bei einer Deichsellänge von der Sprengwaage bis zur Spitze des Viererhakens von 2,80m.


    LG Gabriele

    Hallo Kasper,
    ich finde die Kommentare von kompetenten Forenmitgliedern zu Fütterungsfragen, wie auch zu anderen Themen immer sehr interessant und informativ. Die Warnung, eine Weizenform an Pferde zu verfüttern würde ich gerade auch bei Shetties (?) nicht in den Wind schlagen und lieber, wie ausführlich erklärt, nach reinen Spelzen suchen.
    LG Gabriele

    Vielleicht liegt es an der relativ geringen Menge, die sie bekommen. Sie erhalten lediglich ca. 1 Liter Gerste oder Hafer am Tag (außer es steht ein sehr arbeitsreicher Tag bevor, da gibt´s zusätzlich Hafer) und dafür gutes Heu, soviel sie fressen wollen. Welche Probleme können bei Gerstefütterung als ganzes Korn auftreten?


    LG Gabriele

    Sicher bauen sich die Vitamine im Getreide ab, in gequetschtem noch schneller. Meinen dreien füttere ich die Gerste als ganzes Korn, weil ich keine Quetsche habe. Sie ist zwar so etwas schwerer verdaulich, aber die Pferde kauen sie doch gründlich klein und speicheln sie dabei gut ein.
    Wenn du möchtest mach einfach selbst eine Geruchs- und Geschmacksprobe.


    LG Gabriele

    Na, um das Quizz nicht mit solchen Kleinigkeiten aufzuhalten, hier die Lösung:
    die Kutscher hatten Klappen an ihren Rocktaschen, die Grooms nicht. Der Kutscher sollte wohl etwas eleganter gekleidet sein, als sein Groom.


    Wer möchte eine neue Frage stellen? Herr Nemitz, hätten Sie wieder eine interessante Aufgabe parat?


    LG Gabriele

    Ja, den Unterschied machen die Klappen der Taschen. Andres Furger erwähnt diesbezüglich jedoch nicht den Farbunterschied (was nicht heißt, dass es dieses Merkmal nicht gegeben hat, aber ich habe keine andere Quelle).
    Vielleicht kommt noch jemand drauf?


    LG Gabriele

    Habe bei meinen Pferden früher vor der ersten Schlittenfahrt die Glocken beim Reiten vor den Sattel gehängt. Mir war das Gebimmel aber selbst zu laut und mit der Zeit richtig nervig.
    Deshalb befestige ich beim Schlittenfahren den Glockenriemen am Kammdeckel. So klingst den Pferden nicht so laut in den Ohren und vom Bock aus kann man den Klang geniesen. Meine Pferde zeigten sich jedoch in jeder Situation von den Glocken unbeeindruckt, egal, wo sie befestigt waren.


    LG Gabriele

    Um gleich bei der Kleidung zu bleiben:


    Der Kutscher nahm innerhalb der Rangfolge so genannter Domestiken zuweilen die oberste Position ein.( Ihm unterstanden in gewissen Haushalten neben den Stallburschen in der Regel noch anderes Personal, wenn nicht die ganze Dienerschaft.) An Livree-Details war ihre Stellung innerhalb der Bediensteten-Hierarchie in England, wie in Frankreich und auch anderen Ländern ablesbar.
    Und nun die Frage: Wie unterschieden sich die Taschen des Kutscher-Fahrrocks von denen des Grooms?


    Viel Spaß!
    Gabriele

    Bin auch schon am Überlegen, ob man mit den Matten Einstreu sparen kann, ohne die Hygiene allzusehr zu vernachlässigen ( Milieu unter den Gummimatten?). Hat da jemand Erfahrung?


    LG Gabriele

    Ja, auch bei uns werden viele Wiesen mit Aufgabe der Viehhaltung wieder Ackerfläche - und da wird immer häufiger Getreide und Mais für Biogas-Anlagen angebaut. Heu wird knapper und Sägespäne zu Pellets gepresst, Stroh zu bekommen, stellt zwar noch kein Problem dar, aber dieses Jahr ist die Qualität ganz mies.


    Den Jahresbedarf habe ich zwar in der Scheune, aber die Fläche von der ich dieses Jahr das Heu bekam, wurde bereits an einen größeren Bauern als Ackerland verpachtet und ist schon umgepflügt. Nun sind wir auf der Suche nach anderen Wiesen. Zusätzlich habe ich das Problem, dass ich in meinem verwinkelten Minibetrieb nur kleine Ballen bewegen kann und die werden auch immer seltener gemacht.


    Viele Grüße Gabriele

    Stehenbleiben ohne anbinden ist Grundvoraussetzung, das ist klar. Sollte auch regelmäßig geübt und gefordert werden. Aber die Sicherheit darf natürlich nicht außer Acht gelasssen werden.


    Hier geht es denke ich, eher darum, was ich mit dem Pferd mache, wenn die Kutsche her- oder weggeräumt werden muss.


    Am Besten ist es auch hier: erst die Kutsche anspannfertig herrichten, dann das Pferd aufschirren und vom Stall zur Kutsche führen, die Leinen nicht mehr aus der Hand lassen und anspannen. Heimwärts natürlich umgekehrt: erst das Pferd in den Stall und dann die Kutsche aufräumen - auch wenn die Wege lang sind.


    Die Alternative mit Anbinden am Baum ginge nur, wenn das Pferd dort gefahrlos angebunden werden könnte. (nicht direkt neben der Straße, Geschirrteile gesichert).


    Viele Grüße Gabriele

    Bei Headshaking-Syndrom und lt. Tierarzt auch nur da, helfen meist Fransen auf den Nüstern. Headshaking ist eine plötzliche, ruckartige, unkontrollierte Bewegung mit dem Kopf nach oben. Plötzliche starke Nervenschmerzen.
    Ich hoffe, dass es das bei deinem Pferd nicht ist.
    LG Gabriele

    Den Preis für die Ausstattung und den Service, den du in dem Stall hast, finde ich völlig o.k. Verschimmeltes Heu sollte allerdings nicht sein.
    Die günstigere Alternative als Selbstversorger schließt einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit, rund um Stall- und Koppelerhaltung, Futterbeschaffung und Misten mit ein. Nicht zu unterschätzen ist zudem der finanzielle Aufwand für die Erstellung eines Reitplatzes oder gar einer Halle. Und die Kutsche braucht auch einen Stellplatz.
    Urlaub ist ohne einen Helfer gar nicht drin.
    Rechne mal durch, was deinem Stallbesitzer nach Abzug aller Kosten (und Investitionen) als Stundenlohn bleibt!


    LG Gabriele