Posts by A. Nemitz

    1. Kumte IMMER nur stroh-gestopft, alles andere Material innen absorbiert den Schweiß nicht, es gibt sehr schnell Drücke auf der Schulter.


    2. Wenn, wie hier das Kumt nur 2 cm zu groß ist, sollte man einen leichten Lederkeil nehmen, falls man einen Sattler zur Hand hat, mit dem Kumt zu ihm gehen.


    A. Nemitz

    wen meinst Du damit ?

    Wenn ich mich nicht klar ausgedrückt habe: Ich meine diejenigen, die gegen vernünftige Schutzmaßnahmen gegen die Epidemie protestieren und ihr Recht auf Meinungsfreiheit als höher betrachten als die Gesundheit der übrigen (z.B. ohne Maske zu demonstrieren).


    A. Nemitz

    Aber wenn jeder meint, dass Parties und Demos ohne Schutz zu den Menschenrechten gehören, dann steigt das Risiko halt auch für die Alten wieder...

    Richtig ! Und ich wundere mich nur, wie viele trotzdem noch so dumm sein können.


    A. Nemitz

    Hallo,

    ist Herr Nemitz nicht aus dieser Gegend ?

    Vielleicht kennt Er diesen "Ausiedlerhof"?


    Ja, natürlich kenne ich den Hof. Der wurde wohl kurz nach dem Krieg gebaut.


    Zur Zeit streiten sich Landwirtschaftsamt (dafür) und Baubehörde (dagegen).


    Im selben Landkreis in meiner unmittelbaren Nachbarschaft hat ein Geschäftsmann vor ca. 25 Jahren einen Gutshof (Milchwirtschaft) gekauft, diesen mit erheblichen staatlichen Subventionen (man spricht von mehreren -zig Millionen) zu einen Biobetrieb umgewandelt. Natürlich war schon damals, selbst für einen Laien, abzusehen, dass sich ein Gut (mit Angestellten) hier im Grünlandbereich nicht halten kann. So hat denn auch das Finanzamt dieses Gut vor ca. 2 Jahren als "Liebhaberei" eingestuft. Eine Woche später war das gesamte Vieh weg. AAAABER: Schon mit Beginn des Biohofes (damals immerhin im Außenbereich) wurde ein Pensionsstall für 90 Pferde gebaut, also ein rein gewerblicher Betrieb. Der ging aber genehmigungsmäßig durch.


    Man mißt also auch in Bayern mit zweierlei Maß.


    A. Nemitz

    Im Alpenraum (Europa) wurden die Strassen meist so angelegt, das die Wendungen keine Steigung haben,

    Das wurde leider erst sehr spät und beileibe nicht auf allen Pässen eingeführt. Schön wär's gewesen. So haben vor allem die weniger befahrenen Pässe wie z.B. der Splügenpass, durchaus die Steigungen auch in den Kehren. D.h. für kurze Zeit hängt das gesamte Gewicht am inneren Stangenpferd, und wenn es dem mal zu viel wurde, blieb der stehen oder noch schlimmer, er ging Rückwärts. Doch hinten war nichts mehr außer 600 - 800 m Tiefe. Leitplanken gab e z.B. auf dem Splügenpass erst in den 1990er Jahren. Davor gab es nur alle 10 m ein Steinmännchen als Begrenzung.

    Wir haben uns so beholfen, dass wir einen "Nachschleppkeil" mitführten, der bei ungewolltem Rückwärtsrollen blockierte. Und wenn man dann wieder anfuhr, brauchte man nicht gegen die Bremse anfahren.

    Die Wendungen sind sehr interessant. Beim klassischen 4- oder 6-spännigfahren muss das innere Stangenpferd gegenhalten, nachdem man die Vorderpferde aus dem Zug genommen hat. Aus dem Zugnehmen geht ja hier nicht, sind ja auch keine Leinen da (und wäre wohl auch mit Leinen praktisch nicht möglich).


    In Australien hat man das wieder anders gelöste, wenn die großen Woll-Collies mit bis zu 10 Pferden von den Farmen zum Hafen gebracht wurden: Man ließ die Zehnspänner einfach laufen (ohne Fahrer) und fuhr mit einem Zweispänner daneben her.


    A. Nemitz

    In der Krise sucht der Dumme nach Schuldigen ("Lügenpresse", "böser Staat", "Zensur ", "Verschwörung").


    Der Kluge sucht nach Lösungen: Hygienedisziplin, Meidung von Veranstaltungen, Impfstoff.


    A. Nemitz

    Lieber Kutscher,


    warum bietest Du dieses wunderbare Forum an, solchen Unsinn zu verbreiten.


    Nachdem es Dein Forum ist, hast Du sicherlich das Recht dazu. Aber ist das auch klug ?


    Wenn da noch viel mehr kommt, bin ich die längste Zeit in diesem Forum gewesen.


    A. Nemitz

    zeno


    Das ist sehr interessant; ich wußte nicht, dass es so viele historische Wege gibt. Zwei davon, immerhin, habe ich mit Postkutschen befahren (Splügen + Simplon).


    Das Bild zeigt eine der Brücken in der ViaMala. Hier ca. 60 m breit, 600 m tief.

    A. Nemitz

    Ich war mal zu Besuch in der Wüste von Nevada; dort leben Mustangs; die Städter, die hier draußen ihre Ferienhäuser hatten, fütterten die Mustangs (zum Entsetzen der Einheimischen). Wenn die dann ausritten, versuchten die Mustanghengste sich die Stuten aus der Reitergruppe zu holen: Kein Vergnügen !


    A. Nemitz

    Ich hatte mal vor Jahren zwei Schwere Warmblüter nach Oregon/USA zu bringen und bin dann mit den neuen Besitzern ein paar Tage in den riesigen Wäldern der "cascades" gefahren, Unendliche Wege, ohne jede Bezeichnung, die man ohne Karte gar nicht fahren konnte. Schönste, einsame Natur. ABER, es gab dort natürlich überhaupt keine Infrastruktur. Man musste alles selbst dabei haben, und sobald das aufgebraucht war, blieb einem nichts anderes übrig, als doch in die Städte zu fahren und sich wieder auf zu proviantieren. Und in diesen Städten ("towns") war es wirklich nicht ratsam, mit einem Gespann aufzutauchen.

    Es hat alles eben zwei Seiten.


    A. Nemitz


    Das macht mich jetzt aber doch neugierig - war es da so gefährlich wegen des Verkehrs oder herrschten so rauhe Sitten? Als Mitteleuropäerin kann man sich das so richtig gar nicht vorstellen, glaube ich.

    Nein, nein, da wird nicht gleich geschossen, es ist nur der Verkehr, die Unmöglichkeit, das Gespann zu parken. Der große Gegensatz: da die fast unberührte Natur, dort die moderne Stadt.


    Im Vergleich zum Reisen mit Pferd und Wagen hier in Oberbayern oder in der Toskana (sicher gibt es noch viele andere ähnliche Landschaften) sind auch die Siedlungen noch näher eingefasst in die Landschaft. Man findet im Dorf noch Bauernhöfe, in deren Stallungen man die Pferde einstellen kann, oder in der Toskana die vereinzelt liegenden Agriturismi, in denen man leicht B&B sowie häufig auch Unterkunft für die Pferde bekommt.


    A. Nemitz