Posts by Hippo-Sohle

    Daß bei uns, früher, als es noch hieß: Zimmerleute und Maurer - auf der Baustelle ein ähnliches treiben herrschte, ist inzwischen vollkommen in Vergessenheit geraten.

    Wir staunen zwar darüber, daß ein Kranwagen und vielleicht eine Hand voll Arbeiter an einem Tag ein Einfamilienhaus in s.g. Ständerbauweise aufstellen, haben aber längst vergessen, daß noch in den 60ziger und 70ziger Jahren der 20zigsten Jahrhunderts auch noch - wenigstens so ca. 8 - 12 Handwerker am Aufbau eines Einfamilienhauses mehrere Wochen lang beteiligt waren. Erdaushub / Keller, betonieren von Fundamenten oder Bodenplatte, hochziehen der Kellerwände, erste Decke betonieren, Kellertreppe einschalen und Betonieren, hochziehen der Mauern des ersten Stockes, zweite Decke betonieren bzw. Holzdecke einziehen, nächstes Mauerwerk, Stirnseiten (Giebelwände), Kniestock. Zimmerleute für den Dachstuhl, Dachdecker.

    Erst jetzt konnte "Richtfest" gefeiert werden.

    Das alles hat mehrere Wochen bzw. Monate gedauert.

    Wenn dann die "Putzer" noch im Herbst fertig waren, hat der Rohbau über Winter leer gestanden um auszuziehen (die Feuchtigkeit aus den Wänden und dem Mauerwerk). Dann erst ging es in kommenden Frühjahr mit dem Innenausbau weiter ...


    Und vorher, als noch vielfach in Fachwerkbauweise auf Mauerfundament gearbeitet wurde, sah der Handlungsablauf dem oben gezeigten recht ähnlich. Auf dem Zimmerplatz wurde von den Zimmerleuten die einzelnen Fachwerkbauteile angefertigt und passend zusammengefügt. Wenn alles fertig war wurde es wieder zerlegt, zum Bauplatz geschafft und dort, in ähnlicher Art und Weise wie im Film gezeigt aufgeschlagen.

    Und weiter geht's in Sachen "politisch-wirtschaftliche Interessensinformationen", denn bald sind Wahlen, die vielleicht viele Jahre Richtungsweisende Entscheidungen bringen könnten ?

    - oder verhindern könnten ... ?


    Hektarweise Geld

    Für nichts gibt die EU so viel Geld aus wie für die Landwirtschaft. Fast 60 Milliarden Euro sind es jedes Jahr. Bisher. Doch es drohen Kürzungen. Ausgerechnet bei den Umweltprogrammen.

    28 min - Datum:19.05.2019


    https://www.zdf.de/dokumentati…hektarweise-geld-100.html

    Ja.

    Das hat überwiegend mit physikalischen Einheiten zu tun, und Physik kann durchaus schon mal kompliziert sein ... ???


    Ein Mantel oder eine Decke für ein luftgefülltes Laufrad, ob an einer Schiebekarre für max. 80 Kg Ladung, einen luftbereiften Ackerwagen, einen Auto- oder Traktorreifen oder eben eine Laufrad für einen 40 Tonner - LKW besteht ja in Kombination aus dem Tragegerüst, der Karkasse aus Leinwand oder Metall (Stahl) und der sie umgebenden Gummimasse.

    Genau so wie ein Stahlbetonteil.

    Wenn man, wie in obigem Fall nur einen runden Gummiring gleicher Bauart hernähme, würde sich selbiger beim Zug verformen und sich seilartig in die länge ziehen - bei Überlastung bis zum zerreißen.

    Wenn man nur die Karkasse, also einen Ring oder ein Ringartiges Geflecht aus entsprechend geeignetem Stahl hernehmen würde, würde dieses sich ebenfalls lang-oval bis lang                  ziehen / strecken, und bei der verwendeten Materialstärke wie es eben in solchen Reifen üblich sehr bald reißen.

    In der Kombination / Verbindung durch die Gummierung (oder eben den Beton/Stahl) können beide ihren physikalischen Eigenschaften nur noch bedingt nachgeben.

    Im Gummi eingeschlossen kann sich die Karkasse nur bedingt verformen und durch das Gerüst der Karkasse kann sich der Gummi ebenfalls nur bedingt verformen.

    Klar, ein Schiebekarrenreifen hätte dieser Zugkraft wohl nicht lange stand gehalten, aber diese Dimension (wahrscheinlich ein alter LKW-Reifen macht so eine Kraftübertragung - wie man sehen kann, durchaus mit :]

    Zu dem Thema, speziell zum "Martens Stellkummet" gibt es einen Artikel bzw. eine Leseranfrage in der aktuellen "Starke Pferde" 23. Jg. Nr. 89, 1/19, März - Mai 2019 auf den Seiten 10 und 11 sowie einen Auszug aus der "Allgemeine schweizerische Militärzeitung" von 1903 auf den Seiten 11 und 12.

    @ bleyl

    Du schreibst:

    Am Anfang haben wir in der Tat nicht gewußt, wie die Halteriemen richtig verbunden werden, .....

    Inzwischen wissen wir, wie es richtig geht, und es funktioniert nun wunderbar.

    Hier hab ich ehrlich gesagt etwas meine Bedenken ???


    O.K. - ihr habt, wie es aussieht, ein geeignetes (?) Hintergeschirr in Verwendung :thumbup:

    Nichts des do trotz ist es ein offenes - oder von mir aus auch halb geschlossenes Kummet, ähnlich dem Dreipolsterkummet für Zugrinderanspannung. Und das ist in seiner Verwindungssteifigkeit eher sehr labil !


    Gut-, moderne Kutschen haben Scheibenbremsen, welche meist per Fußpedal zu bedienen sind und bei vorausschauender Fahrweise das Fahrzeug rechtzeitig und auch schnell abbremsen, so daß von den Zugtieren nicht all zu viel Energie in den Aufhaltevorgang eingebracht werden muß.

    Dennoch erscheint mir die Art und Weise eurer Anspannung mit Aufhalteketten, welche dann von der Deichselbrille aus zu den Kummten der Zugtieren - und hier jeweils schräg nach links und recht außen führen, und so das Kummet in seiner Lage doch recht beunruhigen müssten (?) - nicht so optimal ...

    Wäre hier nicht vielleicht die Verwendung eines Brustscheites, welches die Aufhaltefunktion mittig vor den Zugtieren aufnimmt geeigneter ?

    Wo Du recht hast, hast Du recht :]

    Ich bin jetzt mit meiner Antwort auf deinem letzten Beitrag jedoch von "allgemein nicht für Zweispänner geeignet" ausgegangen, und dann stimmt deine Anfrage "so" natürlich nicht, denn selbstredend sind Kühe mit solchen Kummten auch zwei- und Mehrspännig gearbeitet worden. Hierbei wird eine Deichsel allerdings über einen separaten Halsriemen getragen und mit diesem kann auch das Fuhrwerk etwas aufgehalten werden.

    Wie schon weiter vorne geschrieben, kann man auf besagtem Bild nicht wirklich Details erkennen, wie die Deichsel mit den Zugtieren verbunden ist, daher ist alles weitere zu dieser Art der Kummetanspannung und dieses Bild spekulativ.

    Sieht so aus, als hätte man diese Funktion "außer Betrieb" genommen ...

    War ja die bisherigen Jahre vorher auch nicht gegeben, - und es ging auch !

    Ich kann damit Leben :]

    Manchmal kommt es einem doch schon vor, als wäre es ein Kindergarten !

    Oder ein T(r)ollhaus ...


    Ätsch bätsch, was Du da machst und wie Du das da so machst, das ist doch voll .....

    Ich weiß es viel besser wie Du, - aber ich verrate es Dir nicht.


    Es haben sich schon so einige entweder ins stille zurück gezogen, lesen vielleicht noch hin und wieder im Hintergrund mit oder schauen gar nicht mehr herein.

    Das mag im einzelnen vielleicht auch sehr verschiedene Gründe und Ursachen haben, warum sich der eine zurückzieht oder warum ein anderer nichts mehr schreibt.

    Festgestellt werden kann aber zuweilen schon, daß (kleine) Anfänge durch Großkotzigkeiten schnell zunichte gemacht werden können.

    Ich würd mir auch zuweilen ein paar mehr Beiträge von Akteuren wünschen, welche "jetzt" aktiv am Ball sind, sprich land- oder forstwirtschaftlich aktiv mit ihren Pferden arbeiten.

    Aber solche Leute haben meist wenig Zeit gute Beiträge zu verfassen - oder wollen es auch gar nicht - weil ... ???

    Es fänden hier ganz andere Diskussionen statt, wenn

    wenn ..... ?


    Man könnte das jetzt so stehen lassen !


    Wenn ...

    - hier z.B. mehr Leute inhaltlich - aus ihrer eigenen Erfahrung heraus mitreden würden !

    - anstatt von anderen Seiten her vieles einfach nur zerredet wird

    - "Bolidenargumente" gegen Gespannmöglichkeiten gegengehalten werden ???

    - Praxisbeiträge von z.T. langjährigen Forumsmitgliedern nieder gemacht werden - ohne auch nur Ansatzweise (eigene) überzeugende und anwendbar umzusetzende Möglichkeiten und Alternativen zu benennen

    - .....


    Es verbergen sich einige im Hintergrund, denen so mache Diskussionen hier dermaßen auf die "Karotte" gehen, daß sie sich (schon lange) nicht mehr an irgend welchen Themen hier beteiligen (wollen !)

    ein Bremspedal links an dem Wagen angebaut zu sein,

    Stimmt !

    Wenn man zwischen 2:03 und 2:13 genau hinschaut, dann kann man zwischen der Hopfenrebe und den Blättern ein kleines Pedal erkennen, welches außen, am linken Holm des Wagens befestigt ist. Und auch das Stahlseil oder die Rundstahlstange, welche zur Übertragung des Pedalweges auf das Bremsgestänge nötig ist, ist zu erkennen.

    Ich sehe es etwas Zwiespältig.

    Klar nervt einen die zwei mal Jährliche Zeitumstellung mit ihren mehr oder weniger negativen Begleiterscheinungen ...


    Jetzt grad ist es Morgens um 05.30 Uhr schon recht am hell werden, die Vögel stimmen ihr Morgenkonzert an und das bringt meist schon mal ein wenig gute Laune :S

    Nächste Woche ist das dann erst mal abrupt anders, nämlich wieder dunkel ... :(


    Aber auch die lange hellen Sommerabende haben ihren Vorteil, sei es bei der Heuernte oder beim Getreidedrusch, aber durchaus auch, wenn man es sich mal erlauben kann oder tut, an einem lauen Sommerabend einfach mal nichts zu Arbeiten, vielleicht zu Grillen, einen Feierabendschoppen zu genießen und mit netten Menschen einen interessanten Plausch zu halten ...


    Aaber ...: diese Stunde(n), die man an einem solchen Sommerabend entweder genießt- oder Ackert - die merkt man am nächsten Morgen in der Früh ... :rolleyes: