Posts by Albert

    Ich habe die Daten nicht auf Knopfdruck.

    Ich wurde über dieses Forum schon mehrmals gröblichst ausgenützt und bin mittlerweile vorsichtig mit Weitergeben von Informationen.


    Natürlich möchte ich dir nicht unterstellen, dass du auch zu solchen Zeitgenossen zählst.
    Wenn ich weiß, dass ich nicht wieder ausgenütz werde, mache ich mir gerne die Mühe und suche dir Namen und Adresse heraus und gebe dir auch gerne weitere Informationen. >>> Konversation

    Hier nicht Pferd sondern Muli bei der Kinderbeschäftigung.

    Muli, Fuhrfrau und vorderste kleinste Passagierin kenne ich recht gut. Das Muli wird derzeit im Gemüseanbau eingesetzt und in Arbeitspausen auch in dieser Form der Kinderbeschäftigung.


    In meinem unmittelbaren Bekanntenkreis hat’s drei erwischt. Jeder, der diese Krankheit verharmlost, soll erst mitreden, wenn er auch unmittelbar davon betroffen war – falls er dann noch kann.

    Ansonsten schließe ich mich Herrn Nemitz an.

    Voriges Jahr wollte sie auf dem Zentralalpenweg dem Alpenbogen entlang bis in meine Gegend säumen und mich mit ihren Tieren besuchen. Ein unerwarteter Kieferbruch ihres Trekkingochsen „Tsarang“ machte ihr dabei einen Strich durch ihre Pläne. Nach Tsarangs Genesung war es zu spät im Jahr, um zu diesem Abenteuer zu starten.

    Überraschungen sind nicht vorhersehbar. Diesmal ist Corona das große Fragezeichen, ob Rosula mit ihren Yaks bei mir vorbei kommen kann.
    Sie plant vorerst unbeirrt weiter und hoft auf wieder offene Grenzen im Herbst:

    https://www.yakshuloche.ch/post/new-expedition-project-2020

    Quote from der Filmbeschreibung

    Zu Fuss von Luzern nach Domodossola mit einer Karavane bestehend aus Pferden, Eseln und Maultieren welche einen der feinsten schweizer Käse in grossen Formen nach Italien transportieren. Ein Trekking mit jahrhundertlanger Tradition über Bergpässe und Bergdörfer.

    Der Film zeigt Eindrücke auf der Sbrinz-Route bei der Engstlenalp unterm Jochpass und der Strecke in Italien ab Abstieg vom Gries-Pass, Gesprochen wird Schwyzerdütsch und Italienisch (ca 65 min):


    Hier noch eine Kurzversion mit zusätzlichen Informationen (ca. 20 min, deutsche Untertitel):

    ..... Nicht wirklich schön anzusehen. Mir stellt sich die Frage, warum sie die Sättel wie ein Joch vor der Schulter auflegen. Wie mag es darunter aussehen, wenn ein großteil der Last auf dem unbemuskelten Widerrist aufliegt.?

    Bevor wir hier, in einem Artikel über eine der wenigen noch verbliebenen Tragtiereinsätze in Europa, Kritik und Vorgaben zum verwendeten Sattelsystem üben (Diesbezüglich haben wir wir uns dort mit unserer Weisheit und Vorgaben beim Eurorettungschirm ja nicht gerade Freunde gemacht), eröffne ich ein eigens Thema, bei dem fachkundige Informationen und Diskussionen gerne gesehen sind: Samari - der Tragsattel des östlichen Mittelmeers


    Der Samari war (ist) der typische Esel-Tragsattel des östlichen Mittelmeer-Raumes, der auch für Maultiere mit ähnlich schwach ausgeprägtem Widerrist geeignet war. Er war in allen Balkanländern und über den Bosporus bis über Anatolien verbreitet. Er wird auch in allen Sprachen der dort lebenden Völker als Samari bezeichnet.


    Vom Prinzip her ist er ein Polster- oder Kissensattel, der sich vom Albarda/Aparejo des westlichen/iberischen Mittelmeer - Raums durch zwei wesentliche Merkmale unterscheidet:

    • Er ist länger und das Polster liegt auch über den Widerrist bis in den Nackenanfang
    • Immanenter Bestandteil ist ein Holzrahmen, dessen aus einem Brett geschnittener Vorderzwiesel vor dem Widerrist liegt.

    Merkmale:

    • Dieser Satteltyp liegt, wenn richtig an das Tragtier angepasst, sehr stabil auf dem Körper. Es kommt kaum einmal vor, dass dieser Sattel auch bei ungleichseitiger Lastverteilung verrutscht.
    • Er wird auch zum Reiten im Seitsitz eingesetzt, was ebenfalls meist zu ungleichseitiger Lastverteilung führt.
    • Ungleichseitige Lastverteilung führt allerdings zu starkem Druck auf sie Flanken des Tragtieres und erschwert dessen Balance
      (Satteldrücke habe ich bei Tragtieren, die mit einem Samari arbeiten mussten immer nur an den Flanken gesehen – teilweise aber auch wegen oft sehr marodem Polster)
    • Wegen seiner Länge kammert dieser Satteltyp das Tragtier stark ein und behindert es in der Biegung. Er ist daher für Tragtiereinsätze auf schmalen Bergpfaden mit engen Kehren schlecht geeignet.

    Eine rechtgute Beschreibung der Bauart dieses Sattels findet sich: hier (Griechisch) - Goggleübersetzung

    Bitte beachtet, wenn ihr googled (was eigentlich jeder auch für sich selbst schaffen sollte) und hier wahllos Links rein stellt: es gibt unterschiedliche Decken der Schweizer Armee (wer sich die Mühe gemacht hat, meinen Link im ersten Beitrag zu lesen, weiß es schon):

    • Pferdedecke (200 cm lang und 170 cm breit), mit je einem roten Kreuz in jeder Ecke
      Maßangaben wie "190 cm lang und 160 cm breit" wie in einem der Links, deuten darauf hin, dass sie bei einem Waschgang eingelaufen ist.
      Reine Wolle, werden angeblich nicht mehr produziert-
    • Biwakdecke (200 cm lang und 140 cm breit), mit einem weißen Kreuz im roten Band
      Diese Mannschaftsdecke ist bei Pferden unter einem Bast-/Saum-/Tragsattel zu klein.
      Diese Decke wird nach wie vor hergestellt, hat aber mittlerweile einen Polyesteranteil von 20%
      Die original alten Decken waren reine Wolldecken und waren angeblich von gleicher Qualität wie die Pferdedecken.
      Ich lasse mir eine dieser alten Decken kommen (will sie bei meinem Esel mit kürzerem Tragsattel testen, weil die Pferdedecke ihm etwas zu groß ist.)

    Albert hat einen neuen Termin erstellt:

    Quote

    Die Jubiläumsveranstaltung ist leider auch dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

    Wer bei der voraussichtlichen Nachholung in 2021 dabei sein will, sollte sich schon den Pfingstmontag, 24. Mai 2021 frei halten.
    Breitenau am Hochlantsch - Veranstalltungskalender-30-jaehriges Zugpferdetreffen

    Meine Woilache sind original Schweizer Pferddedecken (200 cm lang und 170 cm breit), die ich gebraucht, aber in gutem Zustand, bei meiner Teilnahme an der Sbrinz-Route aus dem großen Fundus der Säumer & Train Vereinigung Unterwalden erworben habe.

    Ich verwende auf Wanderritten grundsätzlich Woilachs, da der Nutzen so unglaublich vielfältig ist:

    Das sind auch die Gründe, warum ich auf meinen Säumerwanderungen den Woilach dabei habe. Da hat er sich sich schon x-mal bewährt.

    In Ergänzung dazu habe ich auch eine Plane dabei, die bei Regenwetter unterwegs das Gepäck und auch den Woilach unter dem Sattel weitgehend vor Duchnässung schützt.
    Die Plane habe ich auch als Zeltersatz verwendet, und über das mit dem Woilach eingedeckten Tragtier gelegt und nidergebunden haben wir damit schon manch heftigen Wettersturz im Gebirge mit Sturm und tiefen Minusgraden unbeschadet überlebt.

    Albert, fährst du ein magisches Einhorn? Auf dem Foto kann ich keine Verbindung zu den Stangenpferden sehen. Kennt dein Langohr den Weg?


    ....

    Nein kennt er nicht. Dank Rückeausbildung lässt er sich recht gut mit Stimme dirigieren.
    Der Rest ist Herdentrieb. Und der wird während 14 Tagen in der Puszta stark wie ein Stahlseil.

    Leider schweifen hier Fachleute in eine vom eröffneten Thema abweichende Diskussion ab. Mich hätte es gefreut, wenn diese stattdessen ihr Basic-Fachwissen in eine Diskussion einbringen würden, warum es so offensichtlich bewährte aber unterschiedliche Methoden der Faltung und Positionierung eines Woilachs auf dem Pferderücken gibt.